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Dienstag, 13. Februar 2018

Gebet im Buch Micha

Im Buch Micha tadelt der Prophet – ein Zeitgenosse des Propheten Jesaja – die sündhaften Zustände im Volk Israel. Obwohl er dem Volk zuruft: „Hört!“ beschlossen sie, nicht auf ihn zu hören. Stattdessen berauben die Reichen die Armen, verachten und ignoriern sie die Propheten und folgen gottlosen Leitern und geistlosen Propheten.

Eingestreut in seine Warnreden und Rufe zur Umkehr sind Gottes Verheißungen. Der Messias wird kommen. Sein Kommen wird auch der Unglaube und die Rebellion des Volkes nicht verhindern. Der Messias wird in demütiger Weise kommen, aber Er wird sein Volk erretten und regieren. Das aber scheint das Volk zur Zeit Michas nicht zu interessieren. Viel Klage und viele Wehe muss Micha dem Volk verkündigen. Schließlich kommt es zu einem der äußerst seltenen Verse, die etwas über Gebet ausssagen. Und Micha 3:4 ist keine Ermutigung:

Dann schreien sie zum Herrn; aber er antwortet ihnen nicht,
sondern verbirgt sein Angesicht vor ihnen zu jener Zeit,
weil sie Böses getan haben.

Das gibt es auch: Menschen, die zum Herrn schreien und „zu jener Zeit“ nicht erhört werden ... „weil sie Böses getan haben.“

Man kann förmlich erahnen, wie manch ein Leser jetzt die Hoffnung verlieren will und sich sagt: „Meine Gebete werden auch nicht erhört. Irgendwo muss Sünde in mir stecken. Gott hört mich nicht mehr.

Unbeantwortete Gebete sind nicht immer eine Folge der Sünde. Paulus betete mehrmals, dass Gott ihn von einer Krankheit heilen würde. Zum einen heilte Gott ihn nicht (weil Er Besseres vorhatte), und zum anderen brauchte es mehrere Anläufe, bis Paulus Gottes Stimme diesbezüglich hörte. Auch Hannah flehte sicherlich jahrelang, dass der Herr sie schwanger werden lassen würde. Es dauerte Jahre, bis sie erhört wurde. Israel schrie jahrelang zum Herrn um Befreiung aus der Sklaverei. Erst nach langem Schreien erhörte Gott sie. Nicht immer sind (noch) unbeantwortete Gebete Folge von Sünde. Manchmal prüft Gott unsere Treue, unsere Ausdauer oder unser Vertrauen. Manchmal erhört Er nicht, um uns zu schützen. Aber manchmal „antwortet Er ihnen nicht und verbirgt sein Angesicht vor ihnen zu jener Zeit, weil sie Böses getan haben.“

Gott möchte nicht, dass wir nach Sünde in unserem Leben graben. Er mag es auch nicht, wenn wir Ihm Sünde bekennen, die Er längst vergeben und hinter sich gelassen hat. Micha behauptet auch nicht, dass Gott nie wieder die Gebete Seines Volkes erhören wird. Aber „zu jener Zeit“ zur Zeit der Rebellion und der Leichtfertigkeit – da verbirgt Er sein Angesicht und hört weg.

Lasst uns unseren Weg bewusst mit Jesus gehen. Lasst uns Sünde bekennen und ausräumen, sobald wir sie erkennen. Lasst uns Jesus mit Freude folgen und hingebungsvoll dienen. Lasst uns Ihn lieben, denn Er hat uns zuerst geliebt. Dann hört Er unsere Gebete. Es mag sein, dass Er sie nicht immer sofort erhört, aber er wird reagieren. Wer sein Leben mit Jesus lebt, braucht sich nicht zu fürchten, dass er einmal zum Herrn schreien wird, aber der Herr antwortet nicht, weil Er sein Angesicht verbirgt, weil sie Böses getan haben.

Vielmehr gilt allen, die mit Jesus unterwegs sind die Verheißung aus Psalm 24:3-5:

Wer darf auf den Berg des Herrn steigen?
Und wer darf an seiner heiligen Stätte stehen?
Wer unschuldige Hände hat und ein reines Herz,
 wer seine Seele nicht auf Trug richtet und nicht falsch schwört.
Der wird Segen empfangen von dem Herrn   
und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils.

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