„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Sonntag, 16. Oktober 2016

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende

Es muss im 17 Jahrhundert gewesen sien, als Francois Fenelon Hofprediger am Hof des Sonnenkönigs, König Ludwig XIV von Frankreich war. An einem Sonntag, als der König mit Gefolge zum Gottesdienst an der Kirche ankam, fand er niemanden vor, außer dem Prediger.
„Was hat das zu bedeuten?“ verlangte er nach einer Erklärung. Fenelon erklärte mit kurzen Worten: “Ich habe bekannt gegeben, dass Eure Majestät heute nicht zum Gottesdienst erscheinen wird – um festzustellen, wer wirklich Gott dienst und wer nur dem König schmeicheln will.“

So etwas gibt’s heute nicht mehr – ich meine: Könige in Frankreich. Auch Prediger mit klaren, überführenden Illustrationen sind rar geworden. Was es immer noch reichlich gibt, sind Menschen, die ihren Gottesdienstbesuch von etwas anderem abhängig machen als von Gott. Manche fühlen sich von Gemeindeleitungen oder anderen Menschen genötigt, den Gottesdienst zu besuchen. Anderen liegt ihr frommer Ruf am Herzen. Anderen ist der fromme Ruf egal, aber die Tradition ist zur Pflicht geworden. Für sie alle macht es hinterher keinen wirklichen Unterschied, ob sie den Gottesdienst besucht haben oder nicht.

Was ist die Alternative? Die Alternative ist sicher eine Neubesinnung. Biblischer Gottesdienst dreht sich nicht um Menschen, nicht um Prediger, Besucher oder mich selbst. Auch nicht um Musik, Kleidung oder Religiosität. Biblischer Gottesdienst dreht sich um Jesus. Es geht darum, Jesus besser kennen zu lernen und von Ihm zu lernen. Es geht darum, mit Seinen Kindern Gemeinschaft zu haben, Jesus in Gemeinschaft zu loben, anzubeten und gemeinsam auf Sein Wort zu hören. Die Folgen sind: mehr Sichtbarkeit von Jesus in unserem Leben.

Wir laden herzlich ein, gemeinsam für Jesus zu singen, gemeinsam auf Sein Wort zu hören, gemeinsam im Glauben zu wachsen! 

Herzliche Einladung zum Gottesdienst! 
(parallel Kindergottesdienst)  
Anbetungszeit
 Predigt
heute mit Abendmahl (Teilnahme freiwillig)
Anschließend Mittagessen @ CCFG
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst  
Beginn: 10:30 Uhr     
Wir freuen uns auf Dich!
 
Calvary Chapel Freier Grund 
 Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)    
57290 Neunkirchen-Zentrum
 
Sonntagszitat:

Gott möchte nicht nur Dein Bestes. 
Er möchte 
DICH!

Samstag, 15. Oktober 2016

Irrtümer betreffs Mission (1)

In den kommenden Wochen wollen wir uns samstags mit "Irrtümern betreffs Mission" beschäftigen. Heute der erste Beitrag.

Mission ist ein Thema, das dem Herrn der Mission ganz gewaltig am Herzen liegt. Darum wird es auch in diesem Blog immer wieder zur Sprache gebracht. Mission bedeutet schlichtweg: gesandt werden. Durch verschiedene Umstände ist der Begriff „Mission“ in Verruf gekommen. Darum nennen wir die „Gesandten“ einfach mal bei einem anderen Namen und bezeichnen sie als „FfJ-ler“ (Freiwillige für Jesus). Aber nicht nur der Begriff „Missionar“ ist unberechtigterweise in Verruf geraten. Auch die Arbeit, die FfJ-ler leisten. So wird der Missionsarbeit vorgeworfen, Kultur zu zerstören. Natürlich ist dies eine Anklage der Ignoranz, viel zu oft nachgeplappert von denen, die nie ihren Fuß in die Notgebiete der Welt gesetzt haben. 

Irrtum # 1: Mission zerstört Kulturen

In einer archivierten DMG Zeitschrift „DMG informiert“ (Bestellung: hier) werden FfJ-ler im Heimatdienst mit der Anklage konfrontiert, dass Mission Kulturen zerstört. Als Antwort erzählen sie von der Familie eines Freundes in Papua Neuguinea. Der Vater des Freundes war früh gestorben, und nach der Sitte des Stammes musste seine Witwe nun auch getötet werden. Die Naturreligion war voll mit Glauben an Naturgeister und die Weltanschauung lehrte, dass eine Frau immer Schuld trug am Tod ihres Mannes. Der Freund und sein Bruder nahmen ihre Mutter, verschwanden mit ihr im Urwald, strangulierten sie, ließen sie tot zurück und rannten weg – wiederum aus Furcht, nicht Furcht vor Strafe, sondern Furcht vor den Totengeistern. Dann kamen FfJ-ler und brachten eine Gute Botschaft (das Evangelium von Jesus). Die mörderischen Bräuche brauchte man gar nicht anzusprechen. Die Menschen erkannten von selbst, dass dieser Punkt in ihrer Kultur falsch war. Veränderung geschah. Freiheit und Leben begann in dieser Gruppe zu wachsen.

Eine Ausnahme? Nein! Man braucht nur die Biographien von FfJ-lern zu lesen, wie etwa Amy Carmichael, die sich vehement und erfolgreich gegen Tempelprostitution von Kindern in Indien einsetzte. Kulturzerstörend?  William Carey setzte sich erfolgreich ein gegen Mädchenmord in Indien und Witwenverbrennungen. Kulturzerstörend?

Christliche FfJ-ler haben Alphabetisierung, Medizin und Gerechtigkeit in viele Gebiete der Welt gebracht, denn sie haben mit Worten und ohne Worte von DER Gerechtigkeit gesprochen, die NICHTS Schlechtes aber ALLES Gute bewirken kann: Jesus!

„Der Herr ist unsere Gerechtigkeit!“ (Jeremia 33:16)

Jesus ist unsere Gerechtigkeit. Er schenkt uns Seine Gerechtigkeit (im Tausch gegen unsere Ungerechtigkeit). Jesus führt uns auf Wegen der Gerechtigkeit. Er macht (durch Wachstum) unser Denken, Handeln und Sehnen gerecht.

Nie – NIE!  werden wir diese Möglichkeit anderen vorenthalten. Egal, was Wer-auch-immer sagen mag – wir werden gehen und das Evangelium der Gerechtigkeit Jesu in aller Welt verkündigen. Dafür schämen wir uns nicht! (w)

Freitag, 14. Oktober 2016

Ich bin entschieden

„Wir werden euch alle miteinander umbringen, wenn du und deine Familie nicht eurem neuen Glauben absagt!“ So lautete die Drohung des Mobs, der eine Familie in einem indischen Dorf auf den Marktplatz gezerrt hatte, weil sie sich Jesus zugewandt hatten.

Die Antwort des Mannes war sein Bekehrungslied, das er im Zug seiner Hingabe an Jesus geschrieben hatte. Er begann zu singen: „Ich bin entschieden, zu folgen Jesus! Niemals zurück! Die Welt liegt hinter mir, das Kreuz steht vor mir. Niemals zurück, niemals zurück.“

Als Reaktion auf seine Antwort brachte man seine Kinder um, gab ihm aber eine zweite Chance. Durch Verleugnung seines Glaubens hätte er das Leben seiner Frau retten können. Aber er sang weiter: „Ob niemand mit mir geht, doch will ich folgen. Niemals zurück, niemals zurück.“

Seine Frau folgte ihren Kindern und allein das Leben des Mannes blieb übrig. Eine letzte Gelegenheit, sein eigenes Leben zu verschonen. Er entschied sich für eine weitere Strophe seines Liedes: „Die Welt liegt hinter mir, das Kreuz steht vor mir. Niemals zurück, niemals zurück.“ An jenem Tag verlor eine ganze Familie ihr Leben.

Nie hat der treue Christ erfahren, welch gewaltige Auswirkungen und Früchte sein Zeugnis für Jesus bewirkt haben. Es dauerte nicht lange und der Dorfchef des Ortes versammelte die Bevölkerung an der Hinrichtungsstätte. Er erklärte seine Abkehr vom bisherigen Glauben und seine Hinwendung zu Jesus. Viele Dorfbewohner taten es ihm unter Jubel gleich und eine Bewegung hin zu Jesus entstand.

Der indische Pastor Sadhu Sundar Singh nahm die Worte des Liedes und formte sie zu einer Hymne, die vielfach übersetzt viel Segen in aller Welt bewirkte. (Quelle)

Daran möchte ich denken, wenn ich das Lied das nächste Mal singe.
Im Seitenfenster eine englische Version des Liedes

RÖMER 8:35-39 
Wer will uns scheiden von der Liebe des Christus? 
Drangsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger 
oder Blöße oder Gefahr oder Schwert? 
Wie geschrieben steht: »Um deinetwillen werden wir getötet
den ganzen Tag; 
wie Schlachtschafe sind wir geachtet!«
Aber in dem allem überwinden wir weit durch den,
der uns geliebt hat.
Denn ich bin gewiß, daß weder Tod noch Leben,
weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten,
weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
weder Hohes noch Tiefes, noch irgend ein anderes Geschöpf
uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes,
die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.

Donnerstag, 13. Oktober 2016

Asia Bibi

Prozess auf unbestimmte Zeit vertagt!
Weitere Infos HIER!

Bete mit!

Heute  ...
... soll der letztmögliche Einspruch von Asia Bibi gegen die verhängte Todesstrafe verhandelt werden. Bitte betet mit! Gebetsanliegen gibt es HIER!

Behalten, Abgeben, Teilen …

Der schottische Schriftsteller, Robert Louis Stevenson, sagte einmal:

„Keep your fears to yourself; 
share your courage with others.”

Übersetzt bedeutet das:  

“Behalte Deine Ängste für Dich; Teile Deinen Mut mit anderen!”

Als ich den Satz las, habe ich mich gefragt, ob Stevenson wohl Christ gewesen ist? Zumindest ist seine Aussage eine halbchristliche Wahrheit. Nein, ich möchte meine Ängste nicht für mich behalten. Ich möchte und werde sie aber definitiv abgeben, denn dazu lädt mich Jesus, mein himmlischer Freund, ein. Er fordert mich durch den Apostel Paulus klar und deutlich auf, alle meine Sorgen Ihm zu überlassen. In Philipper 4:6 heißt es:

„Sorgt euch um nichts,
sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen
mit Danksagung vor Gott kundwerden!

Auch fordert uns Jesus immer wieder auf, uns nicht zu fürchten.

Trotzdem hat Stevensons Aussage etwas für sich. Wie leicht kann meine Angst – an der falschen Stelle abgeladen – andere mit in die Angst hinunterziehen. Vielleicht würde es für uns Christen richtiger lauten: “Teile Deine Ängste Jesus mit, teile Deinen Mut mit anderen!”

Solch eine Aussage kann eine ganze Lawine ähnlicher, biblischer Aussagen nach sich ziehen:

Teile Deine Nöte Jesus mit, teile Deine Schultern mit anderen!
„Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten 
und du sollst mich preisen.“ 
 (Psalm 50:15)
„Einer trage des andern Last, 
so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“ 
(Galater 6:2)

Teile Deinen Mangel Jesus mit, teile Deinen Überfluss mit anderen!
„Bittet, so wird euch gegeben.“ 
(Matthäus 7:7a)
„Gutes zu tun und mit andern zu teilen vergesst nicht; 
denn solche Opfer gefallen Gott.“
 (Hebräer 13:16)

Teile Deinen Frust Jesus mit, teile Ermutigung mit anderen!
„’Weil die Elenden Gewalt leiden und die Armen seufzen, 
will ich jetzt aufstehen’, spricht der HERR, 
ich will Hilfe schaffen dem, der sich danach sehnt.’“  
(Psalm 12:6)
„Sondern ermuntert einander jeden Tag, solange es "heute" heißt.“  
(Hebräer 3:13a)

Teile Deine Bitterkeit Jesus mit, teile Deine Wärme mit anderen!
„Gedenke doch, wie ich so elend und verlassen, 
mit Wermut und Bitterkeit getränkt bin!“  
(Klagelieder 3:19)
„Darum nehmt einander an, 
wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.“  
(Römer 15:7)

Teile Deine Traurigkeit Jesus mit, teile Deine Freude mit anderen! 
"Ich sage zu Gott, meinem Fels: Warum hast du mich vergessen? 
Warum muss ich so traurig gehen, wenn mein Feind mich drängt?"
(Psalm 42:10)
  „Ja, lieber Bruder, gönne mir, 
dass ich mich an dir erfreue in dem Herrn; 
erquicke mein Herz in Christus.“  
(Philemon 20)

Teile Deine Mutlosigkeit Jesus mit, teile Deine Kraft mit anderen!
„Jetzt bin ich mutlos, darum denke ich an dich“  
(Psalm 42:7)
„Sagt zu denen, die ein verzagtes Herz haben: 
Seid tapfer und fürchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott! 
Die Rache kommt, die Vergeltung Gottes; er selbst kommt 
und wird euch retten!  
(Jesaja 35:4)

Was für Menschen dürfen wir Christen werden, wenn wir uns mehr und mehr verändern lassen in das Bild Jesu, Ihn mehr und mehr durch uns strahlen und leuchten lassen. Um dahin zu wachsen, lasst uns allen Ballast an Gott und den Segen an unseren Nächsten geben.

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Besser als …

Vor einigen Tagen war ich im Auto unterwegs, als im Radio das Lied „Nothing compares to you“ (Du bist mit nichts zu vergleichen) von Sinead O’Connor spielte. Im Lied besingt die Sängerin ihre Trauer und ihre Leere darüber, dass sie die Liebe eines geliebten Menschen verloren hat. Zwar ist sie jetzt „frei“, zu tun und zu lassen, was sie möchte, aber alles, was sie in ihrer Freiheit auskosten kann, lässt sich nicht vergleichen mit dem, was sie verloren hat. Ohne den geliebten Menschen ist nur noch tiefe Einsamkeit im Leben. Und immer wieder die Aussage: Nichts lässt sich mit Dir vergleichen – im Sinne von: Du bist nicht zu ersetzen.

Vor 14 Tagen ging es in Hebräer 8 um die Erinnerung, dass Jesus mit nichts zu vergleichen ist. Wer Jesus kennt, wird das von Herzen bezeugen: Jesus ist besser ist als … ALLES. In den ersten 7 Kapiteln hat der Schreiber des Hebräerbriefes bereits viele Vergleiche aufgeführt:

Jesus ist besser als alle Engel (Kapitel 1)
Jesus ist besser als der große Mose (Kapitel 3)
Jesus ist besser als Josua (Kapitel 4)
Jesus ist besser als Aaron, der Hohepriester (Kapitel 7)
Jesus gibt die bessere Hoffnung (Kapitel 7)

Kapitel 8 fügt dann Weiteres hinzu:
Jesus hat einen besseren Bund gebracht
Jesus hat eine bessere Verheißung gebracht.

Alles, was wir in, an und durch Jesus haben ist einfach besser. Deutlich wird der bessere Dienst und der souveränere Dienst Jesu auch an der Art und Weise, wie Jesus als Diener beschrieben wird (Hebräer 8:1+2):

Wir haben einen solchen Hohenpriester,
der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones
der Majestät in den Himmeln,
als Diener des Heiligtums und der wahrhaftigen Stiftshütte

In der Regel stehen Diener bereit. Sie sind in einer gewissen Spannung, nichts zu überhören oder zu übersehen und immer zur Zufriedenheit zu dienen.

Jesus ‚sitzt’ zur Rechten des Vaters auf Seinem himmlischen Thron. Priester hatten keine Stühle im Heiligtum. Jesus dient ganz entspannt. Im Sitzen! Jesus dient, obwohl Er göttliche Autorität besitzt und im Himmel thront. Ein ganz besonderer Diener, eine ganz andere, souveräne Art des Dienens. Jesus – der bessere Diener.

Jesus - in allem die Superlative. In Sinead O’Connors Lied wird ihr von ihrem Freund die Liebe entzogen - und ihre Welt fällt auseinander. Das passiert einem Jünger Jesu nie! Nie! Jesus entzieht niemandem Seine Liebe. Er ist und handelt besser als das! Menschen mögen Ihm ihre Liebe entziehen – aber Er ist besser als wir Menschen. Er liebt trotzdem.

Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch,
dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.
(Römer 5:8)

Wenn wir untreu sind, so bleibt er doch treu;
er kann sich selbst nicht verleugnen.  
(2 Timotheus 2:13)

Die Predigt über Hebräer 8:1-13 kann HIER angehört oder heruntergeladen werden. Heute Abend um 19:30 Uhr geht’s weiter mit Hebräer 8:14ff. Herzlich Willkommen!

Dienstag, 11. Oktober 2016

Die Kraft des Gebets Einzelner (2)

Vergangenen Dienstag haben wir uns Beispiele aus der Bibel und der Kirchengeschichte vor Augen gehalten, in denen es um des Gebets Einzelner ging. Einzelne haben gebetet – und Gott hat geantwortet. Zu Recht trauern wir darüber, dass die Gebetsstunden der Gemeinden so verwaist sind. Zu Recht glauben wir, dass mehr geschehen würde, wenn mehr Kinder Gottes mit ihrem Papa im Himmel in Kontakt wären. Aber wir sollten nicht klagen. Wir sollten danken. Danken, dass Gott keine Mindestbeteiligung an Gebetstreffen angesetzt hat, um erfolgreich zu sein. Danken für jeden, der mitbetet. Danken, dass Gott sogar die Gebete Einzelner hört und schon ab zwei eine Extraverheißung gibt. So groß und gütig ist unser Gott.

Hier der zweite Teil des Artikels (erster Teil letzten Dienstag) zum Thema: „Die Kraft des Gebets Einzelner“ (Quelle: HIER)

George Whitefield betete – und mehr als 1.000 Menschen bekehrten sich an einem einzigen Tag. Hanna betete, Gott möge ihr einen Sohn schenken – und Er gab ihr Samuel. König Asa rief den Herrn an, als eine halbe Million Kuschiter ihn angriff – und der Herr vernichtete den Feind.

John Knox betete – und man sagt, dass die Königin von Schottland dreimal täglich Schweißausbrüche hatte. Das geschah immer während der Gebetszeit von John Knox. Wegen seiner Gebete und seines Lebensstils bekehrte sich fast ganz Schottland zu Gott. Dies ist in der Geschichte eines der Male, dass eine ganze Nation in kurzer Zeit Buße tat und umkehrte. In einem Treffen mit der Königin sagte Knox zu ihr: „Madame, die Sphäre meines Dienstes übertrifft die des Ihren.“

Marianne Adlard war ein Mädchen, das ans Bett gefesselt war. Sie trug eine Gebetslast für ihre Gemeinde. Sie las in einer Zeitung über D.L. Moody aus Chicago und begann darum zu beten, dass Gott ihn in ihre Gemeinde schicken möge.  Schließlich kam Moody wirklich, predigte, und in den folgenden Tagen konnte man 400 neue Mitglieder in die Gemeinde aufnehmen. Das Geheimnis dahinter? Jemand hatte gebetet, nämlich Marianne Adlard.

Eine verkrüppelte Dame: Im Jahre 1909 konnte Jonathan Goforth in der Mandschurei ein bemerkenswertes Werk des Heiligen Geistes mit erleben. Was war das Geheimnis? Jemand hatte gebetet. Goforth kam im selben Jahr nach London. Er wurde zu einer verkrüppelten Dame gebracht, die ganz eigentümlich geführt wurde, Fürbitte für andere zu leisten. Während der Unterhaltung bat sie Goforth, einen Blick in ihr Notizbuch zu tun. Sie hatte drei besondere Tage angestrichen, an denen sie ihre besondere Gebetslast für Seine Veranstaltungen vor Gott gebracht hatte. Goforth war überwältigt, als er feststellte, dass es genau die drei Tage waren, an denen er in der Mandschurei eine besondere Ausgießung des Heiligen Geistes beobachtet hatte.

Hudson Taylor betete – und die China Inland Mission entstand. Millionen Menschen in Zentralchina sind durch diese Organisation zum ersten Mal mit dem Evangelium in Berührung gekommen.

Lassen Sie also bitte nicht den Mut sinken. Das Gebet (auch nur) eines Gerechten ist kraftvoll und wirksam (Jakobus 5,16).