„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Dienstag, 29. März 2016

Ergebnisse (4)

Ergebnisse des Gebets – unter dieser Überschrift zitieren wir seit ein paar Wochen Illustrationen, die der Bibellehrer William MacDonald in seinem Buch „Nur bis zur Zimmerdecke?“ auflistet (CLV Verlag). Diese Illustrationen sind keine erfundenen Geschichten, so unglaublich sie für manche Ohren klingen mögen. Gebetserhörungen sind Wunder Gottes – Gottes übernatürliches Eingreifen in unseren natürlichen Alltag - als Antwort auf Gebet. Auch die nächsten beiden Berichte dürfen uns ermutigen, unsere Anliegen einem großen Gott zu bringen.  Quelle hier

Sonderauftrag in die Türkei

Ein junger Mann an der Ostküste Amerikas hatte gerade sein Examen an der Universität bestanden und fühlte sich schon lange dazu gedrängt, einem seiner Freunde von Jesus zu erzählen. Er tat es nicht mehr vor dem Examen, und danach trennten sich ihre Wege. Sie waren später beide Offiziere bei der Air Force, aber in verschiedenen Teilen des Landes stationiert. Der Christ dachte immer wieder an seinen Freund, obwohl er nicht wusste, wo sich der andere aufhielt, und deshalb bat er Gott, er möge seinen Freund Tom mit der Botschaft des Evangeliums erreichen. Sechs Jahre danach war jener Christ in der Türkei stationiert. Eines Tages stand er vor dem Hangar und war überrascht, plötzlich seinen alten Freund vor sich zu haben. Tom war in einer Sonderkommission für drei Tage in die Türkei geflogen, obwohl sich seine Basis eigentlich Tausende von Kilometern weit entfernt in den USA befand. Sie hatten sich viel zu erzählen, und es stellte sich heraus, dass Tom recht einsam war; seine Ehe war zerbrochen, und er sehnte sich nach Glück. Er meinte zu jenem Christen: „Du scheinst wirklich glücklich und im Frieden zu sein, ich wünschte, mir ginge es ebenso." Daraufhin gab ihm der Freund ein Zeugnis und erklärte ihm das Evangelium, und Tom nahm Jesus Christus als seinen persönlichen Heiland an. Zwei Tage später flog er als Christ nach Hause. Wer hatte diese Sonderkommission organisiert - Gott oder die Air Force?

Begegnung in einem Reisebus

Als Greg Livingston für kurze Zeit vom Missionsfeld nach Hause kam, besuchte er mich in Illinois und berichtete mir von einem Problem, das bei ihm auf der Missionsstation aufgekommen war. Bevor er ging, meinte ich: „Greg, es gibt einen Ältesten in der nächsten Stadt, die du besuchst. Es wäre gut, wenn er davon wüsste. Ich gebe dir einmal seine Adresse." Dann beteten wir noch darüber.

Greg hatte aber dann in dieser Stadt so viel zu tun, dass er nicht mehr zu dem geplanten Besuch kam. Zwei Wochen später schrieb er mir von Los Angeles, dass er den Ältesten nicht mehr besuchen konnte, weil viele Konferenzen, Treffen und Unterredungen angestanden hätten, aber er fügte hinzu: „Ich vertraue dem Herrn und möchte den Ältesten noch immer gern besuchen."

In Los Angeles buchte Greg dann einen Greyhound Bus, um damit an die Ostküste zu gelangen. Von dort aus wollte er weiter nach Europa fliegen. Bis nach Riverside hatte der Bus noch freie Sitzplätze. Als er sich langsam füllte, bat Greg den Herrn, er möge einen jungen Menschen auf seinen Nebensitz bringen, damit er Gelegenheit hätte, ein Zeugnis zu geben. Gregs Nebensitz blieb lange Zeit unbesetzt, bis dann - zu guter Letzt - ein älterer Herr neben ihm Platz nahm.

Greg dachte: „Jung oder alt, ich muss meine Pflicht tun", und begann jenem Herrn von Jesus zu erzählen. Doch der antwortete: „Das wäre seltsam, wenn Sie mir von Jesus erzählen müssten. Ich bin nämlich ein wiedergeborener Christ!"

„Tatsächlich? Na, das ist ja wunderbar. Ich heiße Greg Livingston." Der ältere Herr erwiderte: „Ich heiße ..." und es war jener Älteste, den Greg schon die ganze Zeit über besuchen wollte.

Dieser Mann und seine Frau hatten ein Auto gemietet, um ihre Tochter in Arizona zu besuchen. Da sie den Wagen in Riverside abgeben mussten, nahmen sie einen Greyhound Bus für die Rückkehr nach Phoenix. Wenn man an die unzähligen Greyhound Busse in den USA denkt, die zwischen den verschiedenen Städten verkehren, an all die verschiedenen Abfahrtszeiten und Sitzplätze, dann war es schon ein beachtliches Zusammentreffen von Umständen, die Gott arrangiert hatte, damit die beiden Männer noch zu ihrem Gespräch kamen. Es war eine echte Gebetserhörung.

Wer seit Wochen diese Zeugnisse von Gebetserhörungen verfolgt, kann eigentlich nicht anders, als ermutigt zu beten.

Weitere Ermutigungen in einer Woche!

Montag, 28. März 2016

Chronologie der Auferstehung

Jesus ist auferstanden! 

Ohne diese 3 Worte wäre unser Glaube sinnlos. In 1 Kor 15:13-20 heißt es: 

Wenn es wirklich keine Auferstehung der Toten gibt, so ist auch Christus nicht auferstanden! … so ist unsere Verkündigung vergeblich, und vergeblich auch euer Glaube! Wir werden aber auch als falsche Zeugen Gottes erfunden …  so ist auch Christus nicht auferweckt worden …  so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden … dann sind auch die in Christus Entschlafenen verloren. Wenn wir nur in diesem Leben auf Christus hoffen, so sind wir die elendesten unter allen Menschen!
NUN ABER IST CHRISTUS AUS DEN TOTEN AUERWECKT!

Für Menschen, die Gott ablehnen, darf das nicht sein! Und darum muss man Wege finden, die Auferstehung Jesu zu diskreditieren, sie ins lächerliche zu ziehen oder anzuzweifeln. Das ist natürlich bis heute nicht gelungen! Man kann Tatsachen nicht aus der Welt schaffen!  
Ein Weg, uns die Auferstehung madig zu machen, ist, zu behaupten, dass die Bibelberichte der 4 Evangelisten unstimmig sind und sich widersprechen.

Im Folgenden soll eine aus den 4 Evangelien zusammengestellte Chronologie der Auferstehung aufgezeigt werden. Zu manchen Aussagen gibt es zusätzliche, sinnvolle Alternativen, was umso mehr belegt, dass vermeintliche „Widersprüche“ auf verschiedene Weise sinnvoll erklärbar sind.

Markus 16:1+2: Und als der Sabbat vorüber war, (Samstagabend) kauften Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Gewürze, um hinzugehen und ihn zu salben.
Johannes 20:1: Am ersten Tag der Woche (Sonntagmorgen) aber kommt Maria Magdalena früh, als es noch finster war, zum Grab ...

Oder bei Markus: (16:2) 
Sehr früh am ersten Tag der Woche, (am Sonntag) als die Sonne aufging, (in der Morgendämmerung) kamen sie zu dem Grab.

Entweder verabredeten sich die 3 Frauen am Grab, und Maria Magdalena kam etwas früher, als es noch völlig dunkel war, während die beiden anderen Frauen kamen, als die Sonne gerade einen Silberstreifen am Horizont hervorrief, oder sie kamen zusammen, als gerade der Silberstreifen erschien. Der Morgen dämmerte, obwohl es noch finster war! Bereits auf dem Weg zum Grab kam ihnen ein Problem in den Sinn:
Markus 16:3: „Wer wälzt uns (eigentlich) den Stein von dem Eingang des Grabes?“

Außerdem war das Grab versiegelt und bewacht.
Matthäus 27:65+66 Pilatus aber sprach zu ihnen (den Pharisäern) : Ihr sollt eine Wache haben! Geht hin und bewacht es, so gut ihr könnt! Da gingen sie hin, versiegelten den Stein und bewachten das Grab mit der Wache.

Das war ein Megaproblem für die Frauen. Zusätzlich hatten sie eine seltsame Erfahrung:
Auf dem Weg zum Grab machen sie eine furchterregende Erfahrung:
Matthäus 28:2 Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben, denn ein Engel des Herrn stieg vom Himmel herab, trat herzu, wälzte den Stein von dem Eingang hinweg und setzte sich darauf.

Mit der Graböffnung durch den Engel war eins der Probleme der Frauen gelöst, obwohl sie es noch nicht wußten.  Der Engel hat also das Grab geöffnet.
Matthäus 28:3-4 Sein Aussehen war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee. Vor seinem furchtbaren Anblick aber erbebten die Wächter und wurden wie tot.

Das ist die Szene:  Ein offenes Grab, besinnungslose Wächter die davor rumliegen, Engel drin – jetzt kommen die Frauen an, die von alledem nichts wußten.
 
Markus 16:4 und Lukas 24:2-3 berichten:
„Als sie aufblickten, sahen sie, dass der Stein weggewälzt war. Er war nämlich sehr groß.“ „Und als sie hineingingen, fanden sie den Leib des Herrn Jesus nicht. Sie waren ratlos und überlegten, was geschehen sein konnte.“

Maria Magdalena die besondere Befreiung und Wunderwirkungen durch Jesus in ihrem Leben erfahren hatte, verlässt – wie unter Schock – die beiden anderen Frauen. Es heißt in Johannes 20:2:
Da läuft sie und kommt zu Simon Petrus und zu dem anderen Jünger, den Jesus lieb hatte, und spricht zu ihnen: Sie haben den Herrn aus dem Grab genommen, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben!

Die beiden anderen Frauen bleiben ratlos im Grab – und dann werden ihnen die Augen geöffnet:
Lukas 24:4: Siehe, da standen zwei Männer in strahlenden Gewändern bei ihnen.

Der Engel redet mit ihnen und sagt:

Matthäus 28:5: Fürchtet ihr euch nicht! Ich weiß wohl, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht.
Markus 16:6 + Lukas 24:5-8: Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus, den Nazarener, den Gekreuzigten; er ist auferstanden, er ist nicht hier. Seht den Ort, wo sie ihn hingelegt hatten!  »Warum sucht ihr den Lebenden bei den Toten?   Entsetzt euch nicht! ... Er ist auferweckt worden. ... Wie er gesagt hat.   Denkt daran, wie er zu euch redete, als er noch in Galiläa war, und sagte: »Der Sohn des Menschen muss in die Hände sündiger Menschen ausgeliefert und gekreuzigt werden und am dritten Tag auferstehen«. Da (!) erinnerten sie sich an seine Worte,

Die Engel erinnert die trauernden Frauen und ermutigt nicht nur durch die Erinnerung an Jesu Worte betreffs Auferstehung. Sie geben den Frauen außerdem einen Auftrag:
Matthäus 28:7 Geht schnell hin und sagt seinen Jüngern, daß er aus den Toten auferstanden ist. Und siehe, er geht euch voran nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt!

Wie reagieren die Frauen? Die Bibel beschreibt das ganze Spektrum aufgewühlter Emotionen:
Markus 16:8: „Und sie gingen hinaus und flohen von der Gruft. Denn Zittern und Bestürzung hatte sie ergriffen, und sie sagten niemand etwas, denn sie fürchteten sich.”

Das war ihre erste Reaktion. Erst mal weg. Erst mal durchatmen und wieder klar denken. Auffällig ist, dass sie das Ganze viel besser verarbeiten als die Wächter. Die liegen bewusstlos vor dem Grab. Die Frauen, die wesentlich mehr durchgemacht hatten als die Wächter, fürchten sich zwar – aber Matthäus 28:8 definiert ihre Furcht als Ehrfurcht in Freude:
„Und sie gingen schnell zum Grab hinaus mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkünden.“

Maria Magdalena, die schon vorher zu Pteus und Johannes gelaufen war, hatte diese informiert und berichtet:
Johannes 20:2 „Sie haben den Herrn aus dem Grab genommen, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben!“ 

Petrus und Johannes machen sich sofort auf den Weg zum Grab:
Johannes 20: 3-7 Nun gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und begaben sich zu dem Grab. Die beiden liefen aber miteinander, und der andere Jünger lief voraus, schneller als Petrus, und kam zuerst zum Grab, und er beugte sich hinein und sah die leinenen Tücher daliegen, ging jedoch nicht hinein. Dann kommt Simon Petrus, der ihm folgte, und geht in das Grab hinein und sieht die Tücher daliegen und das Schweißtuch, das auf seinem Haupt war, nicht bei den Tüchern liegen, sondern für sich zusammengewickelt an einem besonderen Ort.

Petrus ist empfänglicher für das, was hier geschehen ist. Er erkennt, dass die Grabtücher noch in einer Art und Weise daliegen, die zeigt: der Leichnam wurde nicht ausgewickelt – sondern kam aus den Tüchern heraus ohne die Wickelform zu verletzen. Er ruft Johannes hinein:
Johannes 20:8: „Darauf ging auch der andere Jünger hinein, der zuerst zum Grab gekommen war, und er sah und glaubte.“

Nachdem Maria Magdalena Petrus und Johannes informiert hatte: „Das Grab ist offen, der Leichnam ist weg“ – waren die beiden losgerannt. Maria hatten sie lange abgehängt. Sie kam erst am Grab an, nachdem Petrus und Johannes bereits wieder weg waren. Was sich innerhalb von wenigen Minuten liest, hat in der Realität Stunden gedauert. Maria weiß also nichts von dem, was Petrus und Johannes herausgefunden haben. Von Maria heißt es, dass sie zunächst vor dem Grab Halt macht und eine Runde weint, bevor sie dann eine Engelerscheinung hat. Die Offenbarung der Engel ist offensichtlich weniger glorreich als die Erscheinung zuvor bei den anderen beiden Frauen. Es entspannt sich ein Gespräch. Wir lesen in  
Joh 20:11-13:
Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Wie sie nun weinte, beugte sie sich in das Grab,  und sie sieht zwei Engel in weißen Kleidern sitzen, den einen beim Haupt, den anderen zu den Füßen, wo der Leib Jesu gelegen hatte. Und diese sprechen zu ihr: Frau, warum weinst du? “Sie haben meinen Herrn weggenommen, u. ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben!“

Während sie antwortet, merkt sie, dass jemand hinter ihr steht und dreht sich um. Johannes 20:14+15 berichtet uns:
Und als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen und wußte nicht, daß es Jesus war. Jesus spricht zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, wenn du ihn weggetragen hast, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast, und ich will ihn holen!

Und dann, an diesem Auferstehungssonntag – begegnet Jesus Maria – ruft ihren Namen, wie nur Jesus unseren Namen rufen kann. Maria erkennt Jesus und betet an:„Rabbuni – Lehrer – Meister!“

Sie erhält einen klaren Auftrag von Jesus den sie auch erfüllt:
Joh 20:17-18: Geh . ..zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. Da kommt Maria Magdalena und verkündet den Jüngern, daß sie den Herrn gesehen und daß er dies zu ihr gesprochen habe.

Während Maria das Grab verlässt um nach Jesu Worten den Jüngern zu berichten, werden sich die anderen beiden Frauen gefragt haben, wo Maria Magdalena abgeblieben ist. Sie war durch das geöffnete, leere Grab so verwirrt gewesen, dass sie die beiden verlassen hatte und zu Petrus und Johannes gelaufen war. Seitdem hatten sie sie nicht mehr gesehen. Sie werden sich gefragt haben: Wo ist sie wohl – und sich auf den Weg zum Grab gemacht haben, wo sie sie zuletzt gesehen hatten. Als sie dort ankommen, ist Maria aber bereits wieder fort.

Am Grab angekommen, haben die beiden Frauen jetzt ihre Begegnung mit dem auferstandenen Jesus:
Matthäus 28:9+10  Und siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Und sie traten zu ihm und umfassten seine Füße und fielen vor ihm nieder. Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin und verkündigt es meinen Brüdern, dass sie nach Galiläa gehen: Dort werden sie mich sehen.

Hier hören eigentlich die Texte auf, die Bibelkritiker gegeneinander auszuspielen versuchen. Wie einfach die Evangelien aber zu harmonisieren sind, ist hoffentlich hier deutlich geworden. Als dritte Erscheinung wird in Lukas 24:34 eine Begegnung Jesu mit Petrus erwähnt. Danach folgt die Begegnung mit den Emmaus Jüngern in Lukas 24:13-33. Nachdem die Emmausjünger zur Berichterstattung am Abend in Jerusalem ankamen, waren sie gerade dabei, den Jüngern zu berichten, als Jesus ihnen allen erscheint (Lukas 24:36-43). Alle Jünger waren anwesend – außer Thomas. Eine Woche später erscheint Jesus erneut, als Thomas bei den anderen ist. Auch er kann nur anbetend erkennen: Johannes 20:24: „Mein Herr und mein Gott!“

Die letzten in den Evangelien erwähnten Erscheinungen nach der Auferstehung sind in Galiläa, am See Tiberias. Dort erscheint Jesus den Jüngern und hat ein längeres Gespräch mit Petrus. Die letzte Erscheinung ist bei der Himmelfahrt, die Jesus mit dem Missionsauftrag verbindet.
Die Auferstehung Jesu ist das größte Wunder, das Jesus getan hat, denn es zeigt Ihn als Quelle und Ursprung des Lebens, als den, der das Leben in der Hand hält.

Ohne Auferstehung fehlt jegliche Hoffnung.
Durch die Auferstehung haben Du und ich heute Zugang zu Vergebung, ewigem Leben, Freude, Friede, Zuflucht, Hoffnung, Hilfe im Alltag, Trost, und viel, viel mehr!

Jesus ist auferstanden! 
Daran rüttelt niemand!
Das widerlegt niemand!
Das erschüttert niemand!
Das ändert niemand!
Jesus ist auferstanden!  Preis dem Herrn! Jesus lebt!(w)

Sonntag, 27. März 2016

Auferstehungsgottesdienst heute 10:30 Uhr

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss
 
Predigttext heute:  
Matthäus 28:1-15
 
Matthäus 28:1-15:
1 Nach dem Sabbat, in der Dämmerung des ersten Tags der neuen Woche, machten sich Maria aus Magdala und die andere Maria auf den Weg, um nach dem Grab zu sehen.
2 Plötzlich gab es ein starkes Erdbeben. Ein Engel des Herrn war vom Himmel gekommen und zum Grab getreten. Er wälzte den Stein weg und setzte sich darauf.
3 Seine Gestalt flammte wie ein Blitz, und sein Gewand war weiß wie Schnee.
4 Da zitterten und bebten die Wächter vor Angst und fielen wie tot zu Boden.
5 Aber zu den Frauen sagte der Engel: "Ihr müsst nicht erschrecken! Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten.
6 Er ist nicht hier, er ist auferstanden, wie er es gesagt hat. Kommt her, und seht euch die Stelle an, wo er gelegen hat.
7 Und nun geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen, dass er von den Toten auferstanden ist. Er geht euch nach Galiläa voraus. Dort werdet ihr ihn sehen. Ihr könnt euch auf meine Worte verlassen!"
8 Erschrocken und doch voller Freude liefen die Frauen von der Gruft weg. Sie eilten zu den Jüngern, um ihnen alles zu berichten.
9 Auf einmal kam Jesus ihnen entgegen. "Seid gegrüßt!", sagte er. Da liefen sie zu ihm hin, warfen sich nieder und umfassten seine Füße.
10 "Habt keine Angst!", sagte Jesus zu ihnen. "Geht und sagt meinen Brüdern, sie sollen nach Galiläa gehen! Dort werden sie mich sehen."
11 Während die Frauen noch auf dem Weg waren, kamen einige Soldaten von der Wache in die Stadt und berichteten den Hohen Priestern alles, was geschehen war.
12 Sofort versammelten sie sich mit den Ratsältesten und fassten den Beschluss, die Soldaten zu bestechen. Sie gaben ihnen viel Geld
13 und vereinbarten mit ihnen: "Ihr müsst sagen: 'Seine Jünger kamen in der Nacht, als wir schliefen, und haben den Leichnam gestohlen.'
14 Wenn der Statthalter davon erfährt, werden wir mit ihm reden und ihn beschwichtigen, so dass ihr nichts zu befürchten habt."
15 Die Soldaten nahmen das Geld und machten es so, wie man es ihnen erklärt hatte. Auf diese Weise wurde das Gerücht in Umlauf gebracht, das bei den Juden noch heute verbreitet ist.
Im Gottesdienst benutzen wir meist die Schlachter Übersetzung. 
Aus Copyrightgründen ist hier der leicht verständliche Text der NeÜ zu lesen. 
(Quelle: HIER)

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Anbetung 
Predigt
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst 
Auf Wunsch Gebet 
Beginn: 10:30 Uhr
 
Wir freuen uns auf Dich! 
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)   
57290 Neunkirchen-Zentrum   

Sonntagszitat:
Wer Ostern kennt, kann nicht verzweifeln.
(Dietrich Bonhoeffer)
 
Bei uns ist alle Tage Ostern, nur dass man einmal im Jahr Ostern feiert.
(Martin Luther)
 
Christus wurde nicht nur das Opfer für unsere Sünden, indem er Gottes Zorn für die Sünden der Menschheit auf sich nahm, er besiegte auch die Strafe für die Sünde (den Tod) durch seine Auferstehung von den Toten. 
(Max Lucado)

Samstag, 26. März 2016

Am Kreuz!

Rick Gamache ist Pastor einer Gemeinde in Bloomington, MN (USA). In Gedanken ist er  zurück gegangen nach Golgatha – zum Kreuz – zur Sünde – zu Deiner und meiner Sünde, die jetzt auf Jesus, dem Menschensohn liegt. Hier sind die Gedanken (leicht bearbeitet), die Pastor Gamache aufgeschrieben hat:

Jesus hängt am Kreuz. Dann wundert sich Jesus über einen unangenehmen Geruch. Es ist nicht der Gestank offener Wunden. Es ist etwas anderes. Und es wird immer stärker. Er sieht hinauf zu seinem Vater. Sein Vater erwidert den Blick, aber Jesus erkennt diese Augen nicht wieder. Sie erschüttern die unsichtbare Welt mit Feuer und verdunkeln den sichtbaren Himmel. Und Jesus fühlt sich dreckig. Er hängt zwischen Erde und Himmel beschmutzt von menschlichen Sekreten an seinem Äußeren und jetzt beschmutzt mit menschlicher Verdorbenheit in seinem Inneren.

Der Vater sagt: “Menschensohn! Warum hast du gegen mich gesündigt und meine große Herrlichkeit mit Hohn überhäuft? Du bist dir selbst genug und selbstgerecht – ganz beschäftigt mit dir selbst und aufgeblasen und voll eigennütziger Ambitionen. Du beraubst mich meiner Herrlichkeit und verehrst, was in dir ist, anstatt von dir weg auf den Einen zu sehen, der dich geschaffen hat.

Du bist habgierig, faul, ein gefräßiger Ehrabschneider und Tratschtante. Du bist ein lügender, eingebildeter, undankbarer, gewissenloser Ehebrecher. Du praktizierst sexuelle Unzucht; du machst Pornographie und füllst deinen Kopf mit vulgären Dingen. Du tauschst meine Wahrheit gegen eine Lüge ein und verehrst das Geschaffene anstatt den Schöpfer.

Und so wirst du deinen bösen Leidenschaften überlassen, unanständig gekleidet und nach dem lüsternd, was verboten ist. Mit deinem ganzen Herzen liebst du das perverse Vergnügen.

(Mit Bitterkeit schaut der Vater aus dem Himmel auf Seinen leidenden, verschmutzten Sohn am Kreuz … und redet weiter):

Du haßt deinen Bruder … und ermordest ihn mit den Patronen deiner Wut, Schüsse aus deinem eigenen Herzen. Du bringst Babys um, wenn es dir gerade so passt. Du unterdrückst die Armen, handelst mit Sklaven und kümmerst dich nicht um die Bedürftigen. Du verfolgst meine Leute. Du liebst Geld und Ansehen und Ehre. Du kleidest dich in einen Mantel äußerlicher Frömmigkeit, aber innerlich steckt das Skelett eines toten Mannes – du Heuchler! Du bist lauwarm und lässt dich von der Welt sehr leicht umgarnen. Du begehrst und kriegst es nicht, also tötest du.

Du bist erfüllt mit Neid und Tobsucht und Bitterkeit und Unversöhnlichkeit. Du machst andere für deine Sünde verantwortlich und bist dir zu stolz, um es überhaupt Sünde zu nennen. Du lässt dir nie Zeit, bevor du redest. Und du hast eine messerscharfe Zunge, die mit ihrer Kritik und sündigem Richten peitscht und schneidet. Deine Worte gewähren keine Gnade. Stattdessen ist dein Mund eine Quelle von Verurteilung und Schuld und obszönem Gerede. Du bist ein falscher Prophet, der Menschen verführt. Du spottest deinen Eltern. Du hast keine Selbstbeherrschung. Du bist ein Betrüger, der zu Teilungen und Spaltungen anstiftet. Du bist ein Trinker und ein Dieb.

Du bist ein ängstlicher Feigling. Du vertraust mir nicht. Du lästerst gegen mich. Du bist eine Ehefrau, die sich nicht unterordnet. Und du bist ein fauler, unbeteiligter Ehemann. Du reichst die Scheidung ein und vernichtest das Gleichnis meiner Liebe zur Gemeinde. Du bist ein Zuhälter und Drogendealer. Du übst Hellseherei aus und betest Dämonen an. Die Liste deiner Sünden geht noch weiter und weiter und weiter. Und ich hasse diese Dinge in dir drin. Ich bin mit Ekel erfüllt und die Empörung über deine Sünde verzehrt mich. Jetzt trinke meinen Kelch!

Und Jesus tut es. Er trinkt stundenlang. Er ext jeden Tropfen der brühend heißen Flüssigkeit von Gottes Hass auf Sünde vermischt mit seinem zur Weißglut gekochten Zorn auf die Sünde.  Das ist der Kelch des Vaters: allumfassender Hass auf die Sünden jeder vergangenen, der gegenwärtigen und zukünftigen Generation – allumfassender Zorn, konzentriert auf den Mann, der am Kreuz hängt.

Der Vater kann seinen geliebten Sohn nicht mehr ansehen, den Schatz seines Herzens, das Spiegelbild seiner selbst. Er sieht weg.

Jesus stützt sich nach oben und heult zum Himmel: “Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?”  

STILLE! TRENNUNG!

Schließlich schreit Jesus: “Es ist vollbracht!” Und so ist es. Jede Sünde der Welt war auf Jesus gelegt und er hat den Zornesbecher Gottes leer getrunken. Und er stirbt.

Mission vollendet! Das Opfer angenommen!”

Hatte Jesus wirklich irgendeine dieser Sünden getan? Nein! Aber Du und ich haben viele (wenn nicht gar alle) dieser Sünden getan. Und mehr. Jesus hat UNSERE Sünden genommen – Er hat unsere Sünden an Seinem Leib an das Holz getragen.  Er war verlassen, damit uns vergeben werden konnte. Der Hauptmann unter dem Kreuz erkannte das, fiel auf seine Knie und bekannte:

„Wahrlich, dieser Mensch war Gottes Sohn“

Und ist es immer noch! Lies morgen die Fortsetzung der Geschichte!

Freitag, 25. März 2016

Feiertag oder Trauertag?



KARFREITAG
Feiertag oder Trauertag?
Im vergangenen Jahr erhielt ich am Karfreitag eine Email mit obigem Bild und folgendem, leicht bearbeiteten Text:

Wirst Du heute einen Gottesdienst besuchen? Oder hast Du bereits einen besucht? Die Einleitung zu einem Karfreitaggottesdienst könnte heute wie folgt klingen:

Liebe Gemeinde,
lieber Vater im Himmel
liebe Familien und Angehörige,
liebe Freunde, Kollegen und Nachbarn von unserem Heimgegangenen!

In dieser Stunde, da wir Abschied nehmen von Jesus Christus, lasst uns ein Wort aus dem Munde des Verstorbenen hören:
Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen,
dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene
und sein Leben gebe als Lösegeld für viele. (Markus 10,45)

Ich las die Geschichte von diesem Mann, in den Evangelien. Ja, Jesus wusste ganz sicher, dass er sich auf dem allerletzten Stück des Lebens befindet –
als er am Gründonnerstag,
der noch kein Gründonnerstag war
das letzte Abendmahl hielt
den Verräter benannte,                                                    
in den Garten ging um zu beten,
von seinen Freunden im Stich gelassen
einsam mit Gott ringend
vor Angst Schweiss und Blut schwitzend
den Kuss des Verräters empfangend
offenen Augens und Willens auf den Tod zuging.

Nein, es ist kein Thema, das man schön reden könnte...
Der Tod ist kein Spass.
Der Tod lässt sich auch nicht wegrationalisieren.
Na gut eine Zeit lang vielleicht schon.
Aber der personifizierte Tod sagt zu jedem von uns:
„Wir begegnen uns auf jeden Fall“

Jesus liefert sich aus - dem kalten und arroganten Tod,
der meint, er dürfe uns besitzen und beherrschen,
obwohl er weiß, dass dies nicht so ist. (1. Korinther 15)

Der Tod muss nicht der letzte Herrscher unseres Lebens sein.

Nach Karfreitag kommt Ostern mit dem Jubelruf: „Jesus lebt!“
Jesu Kreuz ist der Durchbruch zu neuem Leben.
Wer sich Jesus anschließt, der hat Verbindung zum Leben – zum Ewigen Leben.
Ich wünsche die frohe Gewissheit, dass Jesus für Dich starb – und auferstand. (mehr zu Letzterem übermorgen)
Durch Leiden zum Leben.
Keine Krone ohne Kreuz.
Jesus starb, damit wir leben!
Preis dem Herrn!

Donnerstag, 24. März 2016

Lass Jesus Deine Füße waschen!

Ich gebe zu: Obwohl ich die Erfahrung gerne einmal machen möchte, habe ich bisher noch nie an einer Fußwaschung teilgenommen. Sie wird ja in einigen Gemeinden und Kirchen noch praktiziert. Was ich aber gehört und in Filmen gesehen habe, sind Fußwaschungen, die in Gemeindehäusern stattfinden. Alle Füße, die dann gewaschen werden, wurden (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) gut und gründlich zu Hause geschruppt. Zehennägel geschnitten und gesäubert. Frische Socken und saubere Schuhe haben den Schmutz auf dem Weg zum Gemeindehaus abgehalten. Es wäre ja auch zu peinlich, würde dem Fußwascher ein schmutziger oder entzündeter Zehennagel auffallen oder gar Schweißgeruch in die Nase steigen.

Als Jesus sein Obergewand auszog, sich die Schürze umband und sich vor seine Jünger kniete, um ihnen die Füße zu waschen, waren das Füße von Männern, die den ganzen Tag unterwegs gewesen waren. Möglicherweise hatten sie vorher ein rituelles Bad genommen, da das Passah nahte. Aber (im heutigen Sinne) sauber, waren die Füße mit Sicherheit nicht, als Jesus sie wusch!

Stell Dir vor, Du wärest unter den Zwölfen gewesen – mit staubig-schmutzigen Füßen, müden Füßen, vielleicht wunden Füßen – und der Meister hätte vor Dir gekniet, wie er im heutigen Video vor den Jüngern gekniet hat (oder so ähnlich). Also ich für meinen Teil kann Petrus bestens verstehen.

Was Jesus gegenüber Petrus zum Ausdruck bringt ist die Tatsache, dass er bereits gewaschen ist, dass er als Jünger gilt, „zu Jesus zugehörig.“ Jesus erkannte den kindlichen Glauben im Herzen seines Jüngers und – vorausschauend aufs Kreuz – bezeichnet ihn als „gewaschen.“  Jesus hat nicht nur den Dreck seiner Füße weggespült, sondern erklärte auch sein Herz rein. Lüge, Hass, Bitterkeit, unreine Gedanken, Wütausbrüche, Ehekrach, Zorn … alles, was sich über viele Jahre in Petrus` Herz angesammelt hatte, war vergeben worden.

Nicht die paar Schmutzkrümel zwischen den Zehen sind das Problem. Die sind nicht wirklich peinlich. Peinlich ist der große Schmutz. Der, den man nicht sieht, der sich im Herzen ansetzt.

Wer zu Jesus gehört, lernt in dieser Fußwaschung mindestens drei große Lektionen:
  1. Wer zu Jesus gehört, dessen Sünden sind vergeben. Wir mögen ignorant sein diesbezüglich, aber Jesus hat uns gereinigt! „O Gnade Gottes, wunderbar!“
  2. Wer zu Jesus gehört, dem möchte der Herr täglich Reinigung schenken von den Verfehlungen eines jeden Tages. Die täglich erfahrene „Gnade um Gnade!“
  3. Wer zu Jesus gehört ist berufen und beauftragt, dem Beispiel Jesu zu folgen: dem Beispiel der Demut, dem Beispiel des Dienens (selbst wenn es sich um stinkende, wunde oder müder Füße handelt) – und dem Beispiel der Vergebung, Tag um Tag!
'Denn ich habe euch ein Beispiel gegeben, dass auch ihr tut, wie ich euch getan habe.' (Johannes 13:15) (w)

Mittwoch, 23. März 2016

Nebel

Ein Mitarbeiter unserer Gemeinde erzählt:

Immer wieder dieser Tage, wenn ich morgens zur Arbeit fahre, hat sich an manchen Stellen unseres Tales Nebel gebildet. Er setzt sich in den Wiesen im Tal fest und bedeckt den Fluss mit einem Teppich aus Watte. Ein herrliches Bild im Licht der aufgehenden Sonne. Die Pflanzen sind mit kleinen Eiskristallen bedeckt – wunderschön anzusehen.

Szenenwechsel!

Neujahrsnacht 2015/2016. Nebel wie nie zuvor. Meine Frau und ich sind mit dem Auto unterwegs und fahren ganz plötzlich in eine Nebelwand. Die vertraute Straße ist nicht mehr zu sehen. Dieser Nebel war nicht schön. Er machte sogar Angst. Nur mit allergrößter Anstrengung konnte man die Mittellinie auf der Straße erkennen. Wie gerne hätte ich zur Orientierung ein Fahrzeug mit Nebelschlussleuchte vor mir gehabt. Meine Frau und ich waren dankbar und erleichtert, als wir wohlbehalten zu Hause ankamen.

Um solch einen dicken Nebel zu beseitigen sind starke Kräfte von außen nötig. Wind kann Nebel wegblasen. Die Sonne löst den Nebel auf. Wenn das ein oder andere geschieht, bleibt nichts mehr vom Nebel übrig.

Sünde in unserem Leben ist wie Nebel. Wenn sie sich festsetzt, lähmt sie uns, raubt uns die Orientierung und versperrt uns den Weg zu Gott. Sündennebel versperrt uns den Blick auf Gott und bringt uns in Lebensgefahr. In der Bibel erklärt Gott:

„Der Tod ist der Sünde Lohn“

König David hatte das bereits im Alten Testament erkannt. Er betet in Psalm 51:

„Gott sei mir gnädig nach Deiner Güte und tilge meine Sünden 
nach Deiner großen Gerechtigkeit. 
Wasche mich rein von meiner Missetat 
und reinige mich von meiner Sünde,
denn ich erkenne meine Missetat und meine Sünde ist immer vor mir.

So wie die Kraft des Windes die Wolken und den Nebel wegbläst, verspricht uns Gott die völlige Beseitigung unserer Sünden. Durch den Propheten Jesaja bietet Gott den Menschen an:

„Ich tilge deine Missetat wie eine Wolke
und Deine Sünden wie einen Nebel.
Kehre dich zu mir, denn ich erlöse dich!“

Von Gottes Seite aus ist alles getan. Der Apostel Johannes sagt über Jesus, den Messias:

 „Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt.“

Auch Deine und meine Sünde ist damit gemeint. Und das alles bei nur einer „Bedingung“: Umkehr und Glauben an Jesus. Jeder darf kommen, wie er ist. Du darfst kommen, wie Du bist! Jesus lädt ein und verspricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinaus stoßen.

Bekenne Jesus Deine Sünde! Bring Ihm Deine Lasten! Vertraue Ihm heute!
(Gastbeitrag von Wolfgang Haubrich, CCFG, leicht bearbeitet für diesen Blogeintrag)

Fragen? Hilfe benötigt? Gerne schicken wir auch ein kostenloses Neues Testament zu. Kontakt bitte über das Kontaktformular im Seitenfenster!

Dienstag, 22. März 2016

Ergebnisse (3)

Ergebnisse des Gebets – zum dritten Mal lassen wir den Bibellehrer William MacDonald durch sein Buch „Nur bis zur Zimmerdecke?“ (CLV Verlag) zu uns sprechen. Unter der Überschrift: „Lohnt es sich zu beten?“  illustriert er an verschiedenen Beispielen, dass beten Ergebnisse erzielt. Quelle hier

Wie Gebet eine Ernte rettete

Gott beantwortet unsere Gebete oft auf eine Weise, wie wir es uns selbst in unseren kühnsten Träumen nicht ausdenken könnten. Die folgende Geschichte wurde in der amerikanischen Tageslese „Our Daily Bread" abgedruckt.

„Ein ernsthafter Christ in Japan besaß eine Obstplantage mit tausend Bäumen, durch die er den Lebensunterhalt für sich und seine Familie bestritt. Eines Morgens stellte er mit Schrecken fest, dass eine ihm unbekannte Wurmart die halbreifen Früchte befallen hatte. Fast jeder Baum war in Mitleidenschaft gezogen. Er rief seine Familie zusammen, und dann riefen sie zum Herrn um Hilfe. Danach arbeiteten sie den ganzen Tag sehr hart, um mit der Wurmplage fertig zu werden. Doch die Würmer vermehrten sich in unglaublicher Geschwindigkeit.

Es war bald ersichtlich, dass all ihre Anstrengungen nichts nützen würden. An diesem Abend baten sie Gott vor dem Schlafengehen erneut um Hilfe. Am nächsten Morgen sahen sie zu ihrem großen Schrecken Hunderte von seltsamen Vögeln auf den Obstbäumen sitzen. Diese Vögel fraßen die Würmer, ohne die Früchte dabei zu beschädigen. Drei Tage später sahen sie, dass die Bäume völlig frei waren von den Schädlingen. Gott hatte die Vögel dazu benutzt, um ihre Ernte zu retten."

Eine Bettflasche ... und eine Puppe

Kinder sind in ihren Gebeten meist erfindungsreicher als Erwachsene. Da brauchen wir uns auch nicht zu wundern, wenn ihre Gebete auf ganz außergewöhnliche Weise beantwortet werden! Die nächste Geschichte verdanken wir Henry Bosch.

„Dr. Helen Roseveare, eine Missionarin in Zaire (früher Belgisch-Kongo), erzählte folgendes: Nach einer Frühgeburt auf unserer Missionsstation starb die Mutter. Wir versuchten, für das Baby so eine Art Brutkasten herzustellen, aber die einzige Bettflasche, die wir besaßen, konnte nicht mehr repariert werden. Deshalb baten wir morgens beim Gebet die Kinder, für das Baby und ihre kleine Schwester zu beten, die ja jetzt Waisen waren. Eines der Mädchen betete dann: ,Lieber Gott, bitte schicke uns heute eine Bettflasche. Morgen ist es zu spät, denn dann ist das Baby tot. Und, lieber Gott, schicke doch auch eine Puppe für das Schwesterchen, damit sie sich nicht so allein fühlt.' An diesem Tag kam ein großes Paket aus England. Die Kinder stürzten sich darauf und machten es auf. Zu ihrer großen Verwunderung befand sich unter einigen Kleidern eine Bettflasche! Das Mädchen, das so ernsthaft gebetet hatte, griff noch tiefer in das Paket und sagte: Wenn Gott die Bettflasche geschickt hat, dann ist bestimmt auch noch eine Puppe dabei.' Und sie hatte recht! Der Vater im Himmel wusste schon im voraus, was Seine Kinder brauchen würden, und schon fünf Monate vorher hatte Er einige Frauen in England dazu bewogen, gerade diese beiden Dinge mit einzupacken."

Unglaublich? Ja, für alle, die Gott nicht kennen.
Fabriziert? Ja, von Gott – als Antwort auf kindliches Gebet.

Mehr in einer Woche!