„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Sonntag, 22. November 2015

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Predigttext heute: Jeremia 44+45 

JEREMIA 44

1 Wort Jahwes, das zu Jeremia kam und für alle Judäer bestimmt war, die sich in Migdol, Tachpanhes, Memphis und in Oberägypten niedergelassen hatten: 2 So spricht Jahwe, der allmächtige Gott Israels: "Ihr habt das ganze Unheil gesehen, das ich über Jerusalem und alle Städte Judas gebracht habe. Nun liegen sie in Trümmern und sind menschenleer. 3 Das haben ihre Bewohner durch ihre Bosheit verschuldet. Sie haben fremden Göttern Räucheropfer gebracht und ihnen gedient, obwohl weder sie noch ihre Vorfahren sie kannten. So haben sie mich zum Zorn gereizt. 4 Immer wieder habe ich meine Diener, die Propheten, zu euch geschickt, immer wieder von neuem. 'Tut doch nicht diese abscheulichen Dinge, die ich hasse!', sagte ich. 5 Aber niemand hörte auf mich. Sie haben sich nicht darum gekümmert und sind nicht umgekehrt, sondern haben weiterhin diesen Göttern Räucheropfer gebracht. 6 Da ließ ich meinem Zorn freien Lauf. Sie bekamen meinen Ärger zu spüren. Er brannte in den Städten Judas und auf den Straßen von Jerusalem. Noch heute liegt alles in Trümmern, niemand wohnt mehr dort." 7 Und nun spricht Jahwe, der allmächtige Gott Israels: "Warum richtet ihr solch ein großes Unheil gegen euch selbst an? Warum rottet ihr euch selber aus: Männer, Frauen, Kinder, Säuglinge, bis keiner von euch mehr übrig bleibt? 8 Mit eurem Tun schaufelt ihr euch das eigene Grab. Auch hier in Ägypten, wohin ihr ausgewandert seid, bringt ihr fremden Göttern Räucheropfer. Ihr selbst rottet euch aus und macht euch für alle Völker der Erde zum Fluch und zum Gespött. 9 Habt ihr denn all das Böse vergessen, das eure Väter getan haben, die bösen Taten der Könige von Juda und ihrer Frauen? Habt ihr auch eure eigenen bösen Taten vergessen, die ihr und eure Frauen in Juda und auf den Straßen Jerusalems getan habt? 10 Bis heute haben sie sich nicht gebeugt. Sie fürchten sich nicht und leben nicht nach meinen Weisungen und Geboten, die ich euch und euren Vorfahren gegeben habe." 11 Darum spricht Jahwe, der allmächtige Gott Israels: "Passt auf! Ich bin entschlossen, Unglück über euch zu bringen, das zur Ausrottung von ganz Juda führt. 12 Ich werde den Rest von Juda wegraffen, nämlich alle, die unbedingt nach Ägypten auswandern wollten. Hier im Land Ägypten sollen sie fallen. Durch Schwert und Hunger sollen sie aufgerieben werden, vom Kleinsten bis zum Größten, durch Schwert und Hunger sollen sie sterben! Sie sollen zum Fluch und zu einem Bild des Entsetzens werden, zur Verwünschung und zum Gespött. 13 So wie ich Jerusalem bestraft habe mit Schwert, Hunger und Pest, werde ich es auch mit denen tun, die in Ägypten wohnen. 14 Unter dem Rest von Juda, der nach Ägypten ausgewandert ist, wird es keine Überlebenden geben, keine Entkommenen, die nach Juda zurückkehren, obwohl sie sich danach sehnen, wieder dort zu wohnen. Nur Einzelne werden es schaffen."Der offene Abfall
15 Alle Männer, die wussten, dass ihre Frauen fremden Göttern Räucheropfer brachten, und alle Frauen, von denen viele dabeistanden, und das ganze Volk, das jetzt in Oberägypten wohnte, erwiderten Jeremia: 16 "Was du uns da im Namen Jahwes gesagt hast, wollen wir nicht hören. 17 Nein, wir werden genau das tun, was wir versprochen haben. Wir werden der Himmelskönigin Räucheropfer bringen und Trankopfer spenden, wie wir es früher in den Städten Judas und auf den Straßen Jerusalems getan haben, genauso wie unsere Väter, unsere Könige und Oberen. Damals ging es uns gut. Wir hatten genug zu essen und blieben von Unglück verschont. 18 Seitdem wir aber aufgehört haben, der Himmelskönigin Räucheropfer zu bringen und Trankopfer zu spenden, geht es uns in jeder Hinsicht schlecht und wir werden durch Schwert und Hunger aufgerieben. 19 Und wenn wir der Himmelskönigin Räucheropfer gebracht und Trankopfer gespendet haben, haben wir das dann etwa ohne unsere Männer getan? Haben wir vielleicht ohne ihre Zustimmung Opferkuchen nach dem Bild der Himmelskönigin gebacken und ihr Trankopfer gespendet?"

20 Jeremia erwiderte dem Volk, den Männern und Frauen, die ihm so geantwortet hatten: 21 "Eben dieses Räucheropfer ist es, das ihr in den Städten Judas und auf den Straßen Jerusalems gebracht habt, genauso wie eure Väter, eure Könige und Oberen und das ganze Volk des Landes. Das ist es, was Jahwe bis ins Herz getroffen hat. Er hat es wohl gemerkt 22 und konnte euer abscheuliches und bösartiges Tun nicht mehr ertragen. Darum ist das Land ein menschenleeres Trümmerfeld geworden, zum Fluch und zum Entsetzen. 23 Gerade weil ihr Räucheropfer gebracht und gegen Jahwe gesündigt habt, weil ihr nicht auf Jahwes Weisung gehört, euch nicht nach seinem Gesetz, seinen Ordnungen und Mahnungen gerichtet habt, ist dieses Unheil bis heute über euch gekommen."
24 Jeremia sagte zum ganzen Volk, besonders zu den Frauen: "Hört das Wort Jahwes hier in Ägypten, ihr Leute aus Juda: 25 So spricht Jahwe, der allmächtige Gott Israels: Ihr Männer und Frauen, ihr haltet, was ihr versprochen habt. Ihr sagt: 'Wir wollen unsere Gelübde erfüllen, die wir abgelegt haben: Wir wollen der Himmelskönigin Räucheropfer bringen und Trankopfer spenden!' Nun gut, dann haltet eure Versprechen und erfüllt eure Gelübde! 26 Aber hört auch, was Jahwe euch sagt, ihr Judäer in Ägypten: Passt auf! Ich habe bei meinem großen Namen geschworen, spricht Jahwe: Keiner von euch in Ägypten soll je wieder meinen Namen in den Mund nehmen und sagen: 'So wahr Jahwe, der Herr, lebt!' 27 Denn ich wache über sie, aber nicht mehr zum Guten, sondern zum Bösen! Alle Judäer in Ägypten sollen durch Schwert und Hunger aufgerieben werden, bis sie vernichtet sind. 28 Nur wenige werden dem Schwert entkommen und aus Ägypten wieder nach Juda zurückkehren; es wird ein ganz kleines Häuflein sein. Doch der ganze Rest von Juda, der nach Ägypten ausgewandert ist, wird erkennen, welches Wort sich bestätigt, meins oder ihres. 29 An folgendem Zeichen, spricht Jahwe, werdet ihr erkennen, dass ich euch an diesem Ort zur Rechenschaft ziehe und dass meine Drohungen ganz gewiss eintreffen werden. 30 So spricht Jahwe: Passt auf! Ich werde Pharao Hofra, den König von Ägypten, seinen Todfeinden in die Hände fallen lassen, so wie ich König Zidkija von Juda seinem Todfeind, König Nebukadnezzar von Babylon, ausgeliefert habe."

JEREMIA 45

1 Es war im vierten Regierungsjahr des Königs Jojakim Ben-Joschija, als Baruch die von Jeremia diktierten Worte in die Schriftrolle schrieb, da erhielt der Prophet Jeremia eine Botschaft für Baruch. 2 "So spricht Jahwe, der Gott Israels, über dich, Baruch: 3 'Du klagst: Ich unglücklicher Mensch. Jahwe bringt auch noch Kummer in meinen Schmerz! Vom vielen Stöhnen bin ich erschöpft und finde keine Ruhe!' 4 Du sollst ihm Folgendes sagen: 'So spricht Jahwe: Schau her, was ich gebaut habe, breche ich ab; was ich gepflanzt habe, reiße ich aus, und zwar im ganzen Land. 5 Und da hoffst du auf große Dinge für dich? Tu das nicht! Schau, ich bringe Unheil über alle Menschen, spricht Jahwe, aber du darfst dein Leben als Beute davontragen, wohin du auch kommst.'"
Im Gottesdienst benutzen wir meist die Schlachter Übersetzung.  
Aus Copyrightgründen ist hier der leicht verständliche Text der NeÜ zu lesen. 
Quelle: HIER
  
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
(parallel Kindergottesdienst) 
Anbetungszeit 
Predigt
Einladung zum Mittagessen @ CCFG
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst 
Beginn: 10:30 Uhr 
 
Calvary Chapel Freier Grund  
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)   
57290 Neunkirchen-Zentrum 
 
Sonntagszitat:
 “Die allerdunkelsten Wege Gottes, 
die wir hier am wenigsten verstehen, 
werden einmal in der Ewigkeit 
im allerhellsten Licht seiner ewigen Liebe strahlen,"
(Friedrich von Bodelschwingh)
 
"Sich Mühe machen um ein Begräbnis, 
eine würdige Beerdigung, 
einen großartigen Leichenzug zu haben: 
All dies ist mehr zum Trost der Lebenden 
als von Nutzen für die Toten."
(Aurelius Augustinus von Hippo)

Jesu Auferstehung bedeutet, 
dass einer gekommen ist, 
der aus dem Finale des Todes ein Zwischenstadium gemacht hat.
(Paul Deitenbeck)

Samstag, 21. November 2015

NUR HEUTE! 13-18 Uhr @ CCFG

Missionsbasar
Handarbeiten aus Stoff, Papier, Holz ... Leckereien
... alles mögliche andere!
Weihnachtsgeschenke, Geburtstagsgeschenke, Freundschaftsgeschenke
... einfach mal ein Geschenk um Freude zu machen ...
Alles für einen guten Zweck!!!

Dazu die Möglichkeit, in gemütlicher Atmosphere 
Kaffee / Tee zutrinken, 
Kuchen zu essen, ich zu unterhalten 
Wer heut' nicht kommt - der hat's verpasst! Bring Freunde mit!

Feindesliebe? Auch für ...?

Die „Sucht des IS nach Gewalt“ wie es einmal in der Presse hieß, ist wohl einzigartig. Die Brutalität dämonisch. Seine Möglichkeiten erschreckend. Als Christen sind wir entsetzt ... und aufgefordert, Feinde und Freunde zu lieben. Jesus sagt in Matthäus 5:44-48:


Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde 
und bittet für die, die euch verfolgen, 
damit ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel. 
Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute 
und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. 
Denn wenn ihr liebt, die euch lieben, 
was werdet ihr für Lohn haben? 
Tun nicht dasselbe auch die Zöllner? 
Und wenn ihr nur zu euren Brüdern freundlich seid, 
was tut ihr Besonderes? 
Tun nicht dasselbe auch die Heiden? 
Darum sollt ihr vollkommen sein, 
wie euer Vater im Himmel vollkommen ist.

Der IS ist ein Feind der Menschheit und Menschlichkeit. Und dennoch sind sie von Jesus geliebt. Gottes Wort sagt unmissverständlich:
 
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt,
daß er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht,
sondern ewiges Leben hat. (Johannes 3:16)

Menschlich unvorstellbar! Das Gott den Durchschnittsmenschen liebt und ihn retten möchte, das können wir uns noch zurechtlegen. Dass Er religiösen Fanatikern Seine Gnade erweist, ist auch unter gewissen Umständen noch vorstellbar (siehe Paulus). Dass Er uns liebt, steht eigentlich außer Zweifel. Aber Terroristen – allen voran IS Terroristen? Wie gesagt: menschlich unvorstellbar.
Im Brief eines Freundes las ich diese Zeilen unter der Überschrift: Rettung eines IS Kämpfers
(so bezeugt von dem ehemaligen Terroristen einem christlichen Arbeiter gegenüber)

Gerade bevor der IS Kämpfer den Christen tötete, reichte der gläubige Mann ihm eine Bibel und bat ihn, darin zu lesen. Der IS Kämpfer erschoss den Christen, nahm die Bibel und begann darin zu lesen. Dann begann er, Träume von Jesus zu haben und wurde dadurch gläubig. Er verließ das Kriegsgebiet und suchte Kontakt mit anderen Christen.  

Gottes Wort sagt uns, alle Menschen zu lieben und für sie zu beten. Dann in Gottes Wort zu lesen, dass sich religiöse Extremisten bekehren und zu weltweiten Verkündigern der Frohen Botschaft von Jesus werden ... und in der Bibel zu lesen, dass sich Menschen zu Jesus wenden, die sich vorher dem Teufel verschrieben hatten ... und dann in heutigen Berichten zu lesen, dass Gott nicht aufgehört hat, ehemalige Nazi KZ Wärter zu retten und sogar IS Terroristen – dann ist klar genug, warum Gott dies von uns möchte. Wir sollen nicht hassen, rächen und das Schlimmste wünschen. Wir sollen lieben. Wohl gemerkt: Das bedeutet weder, Böses gut zu heißen, noch, Böses zu verharmlosen oder auf gerechte Bestrafung zu verzichten. Jerusalem erfuhr Gericht, aber Jesus weinte über die Herzenshärtigkeit der Stadt und ihrer Mörder. Jesus bat darum, dass Seinen Mördern vergeben wurde. Stefanus und nach ihm viele andre taten es Jesus gleich. So sollen wir lieben und beten.
 
Das kann nicht anders geschehen als mit gebrochenem Herzen über das Elend der Opfer und die Verhärtung der Täter. Aber es kann geschehen mit der Zuversicht, dass Gott uns hört. 

So ermahne ich nun, daß man vor allen Dingen Bitten,
Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe
für alle Menschen. (1 Timotheus 2:1)
Und das ist die Zuversicht, die wir haben zu Gott:
Wenn wir um etwas bitten nach seinem Willen,
so hört er uns. (1 Johannes 5:14)

Sehenswertes Video mit deutschen Untertiteln oben im Seitenfenster!

Freitag, 20. November 2015

Gottes merkwürdige Gewohnheit

Gott fand Gideon in einem Loch.
Er fand Josef in einem Gefängnis.
Er fand Daniel in einer Löwengrube.

Er hat die merkwürdige Gewohnheit,
mitten in Problemen aufzutauchen,
nicht so sehr in deren Abwesenheit.

Wo die Welt Versagen sieht, sieht Gott Verheißung.

Das nächste Mal, wenn Du Dich unqualifiziert fühlst,
von Gott gebraucht zu werden, erinnere Dich hieran:
Er rekrutiert gewöhnlich aus der Grube, nicht von der Bühne.
(nach: Jon Acuff: God found Gideon)

Gut, dass es uns nicht schlecht gehen MUSS, damit Gott uns gebrauchen kann. Gott ist Gott und Gott bleibt Gott. Aber niemand, definitiv NIEMAND muss sich sagen, dass seine Grube zu tief, sein Gefängnis zu verschlossen oder seine Uhr der Brauchbarkeit für Gott abgelaufen ist.

Die Bibel zeigt uns Beispiel nach Beispiel, dass es Gott nicht auf Bühnenpräsenz, auf gute Ausbildung, erhebende Gefühle oder überdurchschnittliche Begabung ankommt. Eher das Gegenteil ist der Fall. Es scheint Gottes Gewohnheit zu sein, sich nach Dienern und Jüngern dort umzusehen, wo Menschen in Not, in Gruben, in Problemen oder Anfechtungen stecken. Wo die Menschen Versagen sehen, sieht Gott Verheißung. Mose war ein Mörder auf der Flucht, aber Gott sah das Potential in ihm und machte ihn zum Leiter eines Millionenvolkes. Petrus ist ein weiteres Paradebeispiel. Er hatte total versagt. Jesus verwarf ihn nicht, sondern setzte ihn ein.

Und Du? Sitzt Du in einer Grube? Sei es eine Grube der Depression, der Krankheit, des Stresses, der Niederlage, der Selbstanklagen oder des Versagens? Du bist in guter Gesellschaft von Menschen, die Gott gesehen, wiederhergestellt und berufen hat.

Es scheint Gottes Gewohnheit zu sein, aus der Grube heraus zu rekrutieren, nicht von der Bühne.

Donnerstag, 19. November 2015

Paris

Gesunde Menschen können nicht anders, als entsetzt zu sein über das schreckliche Leid, das vor weniger als einer Woche über Paris hereingebrochen ist. Gestern haben wir gesehen, dass immer noch mörderische Feuer aufflackern und die Gefahr noch nicht gebannt ist. Weitere Anschläge muss man fast erwarten.

Das menschliche Leid – aus der Ferne betrachtet – ist unvorstellbar. Hunderte von sind betroffen. Politiker werden aktiv, Stimmungsmacher ebenso, die Gesellschaft ist verängstigt und die Medien berichten – fast im Minutentakt – über die neusten Entwicklungen, Ergebnisse und Befürchtungen. Kaum ein Platz auf Erden scheint noch sicher zu sein.

Wenn uns – selbst uns – in vielen 100 Km Entfernung die Zerstörung und das Morden in Paris berechtigterweise so nahe geht, was müssen dann erst die Betroffenen empfinden? Gleichzeitig gehen meine Gedanken zu den zerbombten Straßen von Aleppo, in denen Kinder elternlos umherirren oder zu den Lagern im Sambisa Wald im Nordosten Nigerias, in denen traumatisierte Frauen und Kinder als Sklaven des Boko Haram Terrors festgehalten werden. 

Im Lukasevangelium, Kapitel 21 reiht Jesus eine lange Liste von Elend und Terror auf, die seinem Wiederkommen unmittelbar vorausgehen. Hier eine grobe Zusammenfassuung:

Es werden Tage kommen, wo kein Stein (des Tempels) auf dem anderen bleiben wird, der nicht abgebrochen wird! Viele falsche Messiase werden im Namen Jesu kommen. Kriege und Unruhen werden geschehen. Ein Volk wird gegen das andere rebellieren, ein Reich gegen das andere. Es wird große Erdbeben geben, Hungersnöte und Seuchen, Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel werden sich einstellen, an Sonne, Mond und Sternen. Auf der Erde wird Angst und Ratlosigkeit herrschen.

Ob wir mitten IN dieser Zeit leben oder klaren Schrittes auf sie zugehen, mag dahingestellt bleiben. Für jedes – buchstäblich jedes dieser Merkmale des Wiederkommens Jesu gibt es konkrete, zitierbare Beispiele. Davon steht nichts mehr ohne Erfüllung. Sicher, das Chaos hat noch nicht den globalen Umfang erreicht, den es nach der Bibel erreichen wird, aber es ist deutlich auf dem Weg dahin.

Ein paar Anweisungen gibt Jesus denen, die diese Entwicklungen beobachten:
  • Vs 8: Habt acht! Lasst Euch nicht verführen!
  • Vs 9: Erschreckt nicht! Geratet nicht in Panik!
  • Vs 19: Seid standhaft!
  • Vs 28: Blickt auf und richtet euch auf!
Das alles sind Zusprüche Jesu. Zunächst sagt Jesus uns genau, was auf uns zu kommt und was wir erwarten können. Darauf freuen wir uns nicht, denn es bringt uns und anderen Leid und Not. Aber es entsetzt uns auch nicht im gleichen Maße wie solche, die völlig ungewarnt die Ereignisse vor dem Wiederkommen Jesu erleben. Im Gegenteil! Die Schrecken und Ereignisse der gegenwärtigen Zeit machen uns standhaft, denn wir erkennen, dass sich Gottes Wort erfüllt. Die Schrecken und Ereignisse der gegenwärtigen Zeit bewirken noch etwas anderes in uns. Nicht Angst! Nicht Panik! Und auch keine unüberlegten Handlungen oder Einstellungen, denn wir blicken nicht primär auf die Not, das Elend und den Schmerz. Zuerst blicken wir nach oben, richten uns auf und aus nach Jesus, denn Ihn erwarten wir in den Wolken – nach Lukas 21:28 – um uns von all dem Elend zu erlösen.

In Lukas 21 verspricht Jesus:

Erschrick nicht! Kein Haar von eurem Haupt wird verlorengehen.

Wer Jesus nachfolgt, ist entsetzt über die Geschehnisse in Paris … zuvor (und bis heute) in Aleppo … im nigerianischen Sambisa Wald … oder in den Lagern Nordkoreas und anderswo.
Aber fürchten brauchen wir uns nicht, auch dann nicht, wenn das Unglück noch näher kommt. Es muss so kommen. Jesus hat es uns mit klaren Worten vor 2000 Jahren prophezeit. Diese Prophezeiungen beginnen, sich zu erfüllen. In alledem wacht Jesus über jedem von uns und wird nur zulassen, was Seinem immer guten Plan dient.

Geh als Kind an der Hand Deines Vaters. Vertraue Ihm – im Licht und in der Dunkelheit. Und halte nicht zurück! Um Himmels Willen – halte die rettende Botschaft nicht zurück. Es sind immer noch solche unterwegs, die bereit sind, sie anzunehmen. Jesus kommt wieder!

Mittwoch, 18. November 2015

Die Sorgenschachtel

Immer wieder mal gibt es einen Blog über „Sorgen.“ Und immer wieder denke ich: Wird so ein Artikel überhaupt gebraucht? Irgendwann ist doch mal alles zum Thema gesagt, oder?  Und dann bekomme ich Rückmeldungen, die mir zeigen, dass die Sorgen im Leben nicht nachlassen, wenn man genug darüber gelesen hat. Also – schlägst Du Dich gerade mit Sorgen rum? Dann lies mal weiter.

J. Arthur Rank, ein englischer Lord, hatte  beschlossen, sich nur an einem Tag der Woche über all das Sorgen zu machen, was ihn bedrückte. Er wählte den Mittwoch. Wenn während der restlichen Tage etwas passierte, das ihm Angst machte und sein Magengeschwür ärgerte, schrieb er es auf, steckte es in seine Sorgenschachtel und vergaß es bis zum nächsten Mittwoch. Das Interessante daran war, dass sich am folgenden Mittwoch, wenn er seine Sorgenschachtel öffnete, die meisten Dinge der vergangenen sechs Tagen bereits erledigt hatten. Wie nutzlos wäre es gewesen, sich über sie Sorgen zu machen.

Der gute Mann hat’s richtig gemacht. Wir oft sitze ich mit Freunden zusammen und man bespricht diese oder jene mögliche Situation – ohne zu bedenken, dass diese Situation noch gar nicht eingetreten ist und es sie wahrscheinlich nie geben wird. Wenn mir das bewußt wird, schlage ich gewöhnlich vor, uns erst dann Sorgen zu machen, falls die Situation wirklich eintrifft.

Chuck Swindoll beschreibt das Werk der Sorgen folgendermaßen:
Sorgen zieht die Wolken von morgen 
über den Sonnenschein von heute.

Und jemand anders formulierte:
Sorgen verschwenden heute 
die Möglichkeiten von morgen 
mit den Wolken von gestern!

Das sind genau die Gedanken Jesu, die Er Seinen Jüngern sagt:

Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt? ... Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. ... Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat. (Matthäus 6:27,33,34)

Was Jesus uns hier zuruft ist: Leb einen Tag nach dem andern. Der heutige Tag hat genügend Sorgen für einen Tag. Zerbrich Dir nicht den Kopf über die Sorgen von morgen, die vielleicht nie eintreffen werden. Und was die Sorgen von heute angeht: Auch darum sollst Du Dich nicht grämen. Auch die darfst Du getrost an Jesus abgeben. Er kümmert sich drum!

Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch.  (1 Petrus 5:7)

Dienstag, 17. November 2015

Mt. Everest und die Sherpa

Würden wir eine Umfrage machen, über die Fakten und Bedeutung des Mt. Everest und der Sherpa, würde bei den meisten nicht viel mehr als ein Schulterzucken herauskommen. Um ehrlich zu sein, bei mir wäre es bis vor 30 Minuten nicht viel anders gewesen. Seit 30 Minuten weiß ich mehr. Über beide.

Das der Mt. Everest mit 8848 Metern der höchste Berg der Welt ist, wissen noch viele. Das er Teil des Himalaja Gebirges, und in Nepal zu finden ist, ebenso. Vielleicht erinnert man sich auch noch an den ein oder anderen Film, den man gesehen hat. Aber für den Normalbürger hörts dann auch schon langsam auf. Dabei ist der Berg ein Berg der Rekorde und der Einmaligkeiten. Bis Ende 2008 gab es über 4100 Gipfelbesteigungen - bis Ende 2009 216 Tote. Die erste aufgezeichnete Besteigung geschah durch Sir Edmund Percival Hillary aus Neuseeland, gemeinsam mit Tenzing Norgay. 1975 schaffte die Japanerin Junko Tabei als erste Frau die Besteigung des Gipfels. Drei Jahre später waren es Reinhold Messner und Peter Habeler die den Berg zum ersten Mal ohne extra Sauerstoff bezwangen. 1980 war Messner der erste Einzelbesteiger des Berges. 2003 war es der Japaner Yuichiro Miura, der mit 70(!) Jahren der älteste Everestbesteiger wurde, Jordan Romero, ein 13 jähriger Amerikaner, wurde 2010 der jüngste. Beeindruckend ist die Leistung des blinden Amerikaners Erik Weihenmayer, der im Mai 2001 als erster Blinder den Berg bezwang.

Man könnte viele weitere Besonderheiten aufzählen. Aber die kann sich jeder Interessierte auch selbst zusammengooglen. Die Eingabe "Mount Everest" ergibt eine Trefferquote von 250,000,000 (= eine viertel Milliarde Treffer).

Die Eingabe "Sherpa" bringt es auf 5,150,000 Treffer. Ich bekenne, das sind mehr, als ich erwartet hatte. Trotzdem nur etwa 2% der Everest Resultate. Wer oder was sind "Sherpa" eigentlich?  Die Sherpa sind ein vom Evangelium unerreichtes Volk sind, das genau um den Mount Everest herum lebt. Kein Wunder, dass viele der Männer als Bergführer im Himalaja arbeiten. Der oben erwähnte Tenzing Norgay, ist ein Sherpa, dem mit Sir Edmund P. Hillary die erste (erwähnte) Erstbesteigung des Everest gelang.

Interessant, und irgendwie bedrückend, fand ich heute morgen den Gedanken, dass der "Mt. Everest" in aller Welt Munde ist, vielleicht berechtigterweise. Aber das Volk, das am Fuße und in der Nähe des Berges im Himalaja lebt, ist der Welt, auch uns Jesusjüngern, so gut wie unbekannt. Menschen auf der ganzen Welt sind begeistert vom Ersteigen des Achttausenders, während fast 200,000 Sherpa, (fast 93% buddhistisch, und knapp 7% hinduistisch) nicht einmal die Chance erhalten, vom Schöpfer, Jesus, zu hören.  Die Bibel sagt uns:

Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.  (Matthäus 24:35)Die Berge sollen niedergerissen werden und die Felswände und alle Mauern zu Boden fallen. (Hesekiel 38:20)
Abenteuer und Begeisterung für Gottes herrliche Natur ist angebracht! Aber wir Jesusjünger dürfen nicht vergessen, was ewig ist. Und dementsprechend müssen wir unsere Schwerpunkte setzen. Der Mount Everest wird (gemäß Gottes Wort) vergehen. Die Seelen der Sherpa sind (gemäß Gottes Wort) ewig. Auch die Herrlichkeit des Herrn ist (gemäß Gottes Wort) ewig und alle Welt ist aufgefordert, Ihn zu preisen. Lasst uns das heute tun, Ihn preisen. Lasst uns zusätzlich im Gebet einstehen für die Sherpa, die Ihn nicht preisen, weil sie Ihn nicht kennen. Und lasst uns (gemäß Gottes Wort) zum Herrn der Ernte flehen, dass Er Arbeiter aussendet in Seine Ernte - auch zu den Sherpa! (w)

Montag, 16. November 2015

HEUTE! - 19:30 h @ CCFG

Bitzegarten 5 - 57290 Neunkirchen