„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Montag, 29. Juli 2013

Mann, war das gut!

Mir ist bewusst, dass dieser Blog von vielen gelesen wird, die nicht zu unserer CCFG Gemeinde gehören (obwohl jeder bei uns willkommen ist). Manch einem ist der tägliche Eintrag ein regelmäßiger Begleiter. Darum möchte ich nicht viele Einzelheiten von unserer Wochenendfreizeit erwähnen. Allgemein nur, dass es eine intensive Zeit der Gemeinschaft und der Begegnungen war. Es war Gott selbst, der vor uns dort war und die Zeit vorbereitet hat.

Morgens und abends gesegnete Zeiten der Anbetung und der intensiven Lehre aus Gottes Wort. Am letzten Abend Anbetung, Lehre, Abendmahl, Afterglow (= eine intensivere Zeit mit Gott), Gebet … einfach gut!
So genug des Rückblicks! Hier ein paar der erbaulichen Gedanken aus den Predigten, die der Gastredner in seinen Predigten ausführte.

Aus Liebe hat er sein Leben für uns gegeben. (aus Epheser 5:2)
Ausführung: Es ist unerlässlich, das Kreuz Jesu im Zentrum zu bewahren; nicht abzuweichen zur Rechten oder zu Linken. Weichen wir zur einen Seite vom Kreuz ab, werden wir lau. Weichen wir zu anderen Seite ab, werden wir gesetzlich. Wir müssen an der alten Botschaft vom Kreuz festhalten.

Seht nun genau zu, wie ihr wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise! (aus Epheser 5:15)
Ausführung: ‚Genau’ (=akribos) darauf zu achten, wie wir wandeln (leben) bedeutet: ‚akribisch’  darauf zu achten. Was akribisch bedeutet, zeigt uns die Forschung, die Forensik und oft sogar die Kunst. Es kommt auf jede Kleinigkeit an, jedes Detail. So sollen wir leben. Als Weise gehen wir nicht in den Tag mit der Einstellung: Mal sehen, dass wir einigermaßen gut durchkommen. Oder: Heute will ich mich von all den groben Sünden fernhalten. Viel mehr ist unser Verlangen, in allem Denken und Tun akribisch darauf bedacht zu sein, Jesu Nachahmer zu sein. Dazu fordert er uns auf.

Kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse. (aus Epheser 5:16)
Ausführung: Tage ‚werden’ nicht böse, Tage ‚sind’ böse. Niemand kann in einen neutralen Tag hineingehen und ihn zu einem guten Tag werden lassen. Tage ‚sind’ böse. Sie sind gefüllt mit Bitterkeit, Ärger, Unfreundlichkeit, Lüge und Hass. Zeit auszukaufen bedeutet: Zeit zu erlösen, Zeit zu gewinnen. In unserem Leben sollen wir die böse Zeit des Tages ‚befreien’, dann füllen mit gutem, indem wir für Jesus leben.

Soweit drei Gedanken aus verschiedenen Bibelarbeiten. Wer interessiert ist an einem Link zum runterladen oder online anhören der Predigten, darf sich gerne melden: pastor(at)ccfg.de .

Euch allen eine gesegnete Woche!

Sonntag, 28. Juli 2013

Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende

Am Sonntagmorgen packen Walter und Erich ihre Angelsachen und Fanggeräte zusammen und machen sich mit einem üppigen Picknickkorb auf den Weg zum Fluss. Unter einem Baum finden sie ein gemütliches Plätzchen, verbringen den ganzen Tag beim gemütlichen Angeln, Reden und Picknicken.
Es wird Abend und kühlt ab. Eine frische Brise lässt die beiden Angler frösteln, als Walter meint: "Ich gehe besser jetzt nach Hause, so dass ich heute Abend zum Gottesdienst gehen kann. Hast Du nicht Lust, mitzukommen?" "Tut mir echt leid Walter, aber das wird mir heute Abend nicht möglich sein. Meine Frau liegt mit einer heftigen Grippe krank im Bett."
Was ist Deine Ausrede, nicht zum Gottesdienst zu gehen? Es ist interessant, was Menschen alles vom Gottesdienst abhalten kann, aber nicht vom (Angel-) Sport, vom Abhängen mit Freunden, von einem Tag in der Natur. ei nicht einer von ihnen! Gib Gott mehr Zeit in Deinem Leben.


Herzliche Einladung zum
 GOTTESDIENST
im neuen Gebäude!

Lieder - Gebet - Gottes Wort
Gemeinschaft
 
Wir laden alle herzlich ein!
Beginn: 10:30 Uhr 
Heute ohne Mittagessen 
aber mit anschließendem Kaffee oder Kaltgetränken
  
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum

Sonntagszitat: 
"Gott ruft nicht die Begabten;
Er begabt die Berufenen!"
 (unbekannt)

Samstag, 27. Juli 2013

Gottesdienst morgen ...

Am Sonntag findet trotz Gemeindfreizeit der normale CCFG Gottesdienst um 10:30 Uhr im Bitzegarten statt. Sonntag ohne Mittagessen!

(S/M)einePläne

Es ist uns allen schon so ergangen: Unser Tag ist gefüllt mit allen möglichen Aktivitäten. Alle sind wichtig – ok, fast alle. Wir beginnen zu arbeiten, zu laufen und unsere Liste nach und nach abzuhaken. Mittendrin ein Telefonanruf, ein Besuch oder auch nur eine umgeschüttete Tasse Kaffee. Wir werden nervös. Unser Plan gerät durcheinander.

Wenn es nur der Kaffee ist oder der Verkehrsstau, können wir noch froh sein. Sind es Menschen, dann wird es schon problematischer. Die „Problematik“ lässt sich entschärfen – vielleicht nicht auflösen, aber deutlich entschärfen. Je mehr wir es lernen, mit David in Psalm 31:16 zu bezeugen:

„Meine Zeit steht in deinen Händen“

umso weniger werden wir es als „problematisch“ ansehen, wenn Gott uns ungeplant in Begegnungen hineinführt. Dann werden Änderungen in unserem Tagesplan nicht zu „Unterbrechungen“, sondern zu Terminen, die Gott für uns festgemacht hat.

Dietrich Bonhoeffer schreibt (nicht wörtlich zitiert):

Wir müssen bereit werden, uns von Gott unterbrechen zu lassen. Gott wird unsere Wege und Pläne immer wieder, ja täglich durchkreuzen. Er schickt uns Menschen über den Weg mit ihren Bitten und Ansprüchen. Wir können an ihnen vorübergehen, beschäftigt mit den Wichtigkeiten unseres Tages; wie der Priester an dem Mann vorbei ging, der unter die Räuber gefallen war ... vielleicht sogar, während wir in der Bibel lesen. Es gehört aber zur Schule der Demut, dass wir unsere Hand nicht schonen, wo sie dienen kann, und dass wir unsere Zeit nicht in eigener Regie verwalten, sondern sie von Gott füllen lassen.  

Wochenenden sind immer anders. Man trifft meist andere Menschen als während dem Rest der Woche. Man hat andere Pläne als an den Werktagen. Man kann oft besser entspannen.

Mach ruhig Pläne. Aber sei bereit, sie von Gott korrigieren zu lassen. Betrachte Seine Einschübe in Deinen Tagesplan nicht als „Unterbrechungen“ sondern als etwas, dass Dir uns anderen zum Segen und Ihm zur Ehre dienen soll.

Euch allen ein gesegnetes Wochenende!

Freitag, 26. Juli 2013

Kommenden Sonntag ...

Am Sonntag findet trotz Gemeindfreizeit der normale CCFG Gottesdienst um 10:30 Uhr im Bitzegarten statt. Sonntag ohne Mittagessen!

Esel auf Probe

Der griechischer Dichter Aesop lebte ca 600 Jahre vor Christus und schrieb Geschichten, die Wahrheiten verdeutlichten. „Der Esel auf Probe“ ist eine dieser Geschichten.

„Ein Mann kaufte einen Esel, aber nicht gleich endgültig, sondern er machte eine Probezeit aus. Als er mit ihm in seinen Hof kam, wo schon mehrere Esel teils bei der Arbeit, teils bei der Abfütterung waren, ließ er ihn frei laufen. Sogleich trottete der neue zu dem faulsten und gefräßigsten Gefährten und stellte sich zu ihm an die Futterkrippe. Da legte ihm der Mann den Strick wieder um den Hals und brachte ihn dem bisherigen Besitzer zurück. 
"So schnell kannst du ihn doch gar nicht erprobt haben", wunderte sich der.  "O mir genügt, was ich gesehen und erfahren habe: Nach der Gesellschaft, die er sich ausgesucht hat, ist er ein übler Bursche!“

Was Aesop in dieser Geschichte zu verstehen gibt, kommt bei uns in verschiedenen Sprichwörtern zu Tage, in denen es z.B. heißt:
"Sag mir, mit wem Du gehst, und ich sage Dir, wer Du bist" oder auch: „Zeig mir deine Freunde und ich sag dir wer du bist“.

Mich inspiriert diese Fabel zu der Frage: „Welche Menschen oder Menschengruppen ziehen mich an?“ Ich beobachte um mich herum, wie bestimmte Menschen immer wieder ihresgleichen finden. Das ist manchmal gut – zum Beispiel, wenn sich Christen finden, – und manchmal definitiv schlecht – wenn sich Problempersonen finden.

Wem schließt Du Dich an, wenn Du „losgelassen“ wirst? Welche Gesellschaft suchst Du Dir aus, sei’s im Urlaub, auf der Geschäftsreise oder in Deiner Freizeit?  „Gleich und Gleich gesellt sich gern“  sagt das Sprichwort. Gut ist es, wenn wir immer wieder mal unsere Lebenspraktiken unter die Lupe nehmen und am Wort Gottes prüfen. Gottes Wort sagt uns:

„Lasst euch nicht irreführen: Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten!“ (1 Korinther 15:33)

Nähre Dich nicht aus dem Futtertrog der Welt. Lerne nicht in ihrer Schule. Halte Dich zu denen, für deren Umgang Du erkauft wurdest. Such den Umgang, für den Dein Herr Dich erworben hat: Teil an Seinem (geistlichen) Leib zu sein – zu Seiner Ehre!

Donnerstag, 25. Juli 2013

Kommenden Sonntag ...

Am Sonntag findet trotz Gemeindfreizeit der normale CCFG Gottesdienst um 10:30 Uhr im Bitzegarten statt. Sonntag ohne Mittagessen!

Der lächelnde Buddha

Es war 2001, als wir uns als Familie im thailändischen Chiang Mai verschiedene Wat (Tempel) ansahen. Alle übersäht mit Drachen, Buddhas und Räucherstäbchen. Zwei Bilder sind bei mir besonders hängen geblieben. Das eine ist ein Tempel mit einer riesigen, goldüberzogenen Buddhafigur. Gleich wenn man zur Türe hineingeht, steht man davor. Andächtig in Meditation versunken sitzt er vor einem, entspannt lächelnd. Das ist das eine Bild.

Das andere ist eine Szene, die mir auffiel, als wir in der Tür eines Wat standen. Gleich links vom Eingang, leicht erhöht, saß in safranfarbenem Gewand ein buddhistischer Mönch, der seine Formeln aussprach und sein Weih(?)wasser versprengte über eine Gruppe weißer Nichtasiaten. Die knieten oder saßen andächtig vor dem Mönch.

In Gedanken fragte ich mich, wo diese Besucher wohl herkamen? Europa? USA? Australien oder Neuseeland? Anzunehmen, dass sie aus einem „christlichen“ Land kamen, vermutlich, ohne Jesus je die gleiche Chance gegeben zu haben, die sie es jetzt diesem Mönch gaben. Waren sie an Jesus nicht interessiert? Lehnten sie Ihn vehement ab, ohne sich je mit Ihm beschäftigt zu haben? Waren sie einfach fasziniert von dem asiatischen Flair des Buddhismus? Natürlich bin ich zu keiner Antwort gekommen.

Aber oft werde ich an diese Szenen erinnert, besonders, wenn über Buddhismus und Hinduismus in westlichen Medien berichtet wird. Der Dalih Lama Tibets ist ja der Missionar des Buddhismus schlechthin. Seine Auftritte sind gezeichnet von einem immerwährenden Lächeln. Seine Art drückt Frieden und Nächstenliebe aus. Seine Rede spricht von Toleranz und Freiheit. Natürlich ist das attraktiv. Für den gestressten „Westler,“ der auf der Suche nach etwas „anderem“ ist -  mehr als für den, der in einer buddhistischen oder hinduistischen Kultur aufgewachsen ist. Diese Menschen kennen nämlich auch die andere Seite ihrer Religion.

Sri Lanka hat seinen Krieg gegen hinduistische Rebellen nicht etwa nur politisch, sondern auch religiös begründet. Der Buddhismus hat dort verfassungsmäßig eine Vorrangstellung. Im buddhistischen Bhutan treffen sich Christen im Untergrund und selbst im Heimatland des tolerant lächelnden Dalih Lama haben Christen einen schweren Stand. Auch der Hinduismus ist nicht die Frieden-liebende Religion aller Meditationsliebenden. Im Gegenteil, er entwickelt sich immer mehr zum militanten Christenverfolger, wie sich am Beispiel Indiens, aber nicht nur Indiens belegen lässt. Täglich finden in der hinduistischen Welt Übergriffe auf Christen statt, die Mord, Brandstiftung, Vergewaltigung und Folter beinhalten.

Der lächelnde Buddha – er wird wohl ewig lächeln. In Jesaja 46:6-7 macht der Prophet Aussagen über solche, die toten Götzen nachrennen:

Sie schütten Gold aus dem Beutel und wiegen Silber ab, um einen Goldschmied zu beauftragen, der einen Gott daraus machen soll. Vor dem verneigen sie sich dann und beten ihn an! Sie heben ihn auf ihre Schultern, tragen ihn und stellen ihn an seinen Platz in der Wohnung. Dort bleibt er stehen und rührt sich nicht von der Stelle. Wenn ihn jemand anfleht, antwortet er nicht. Wenn jemand in Not ist, hat er keine Macht zu helfen.

Lassen wir uns nicht täuschen von Religionen mit Göttern aus Holz und Stein. Lassen wir uns nicht täuschen von ihren lächelnden Götzen oder ihren tolerant erscheinenden Vertretern. HIER finden wir, was wir wirklich suchen: Galater 5:22:

Dagegen bringt der Geist Gottes in unserem Leben nur Gutes hervor: Liebe und Freude, Frieden und Geduld, Freundlichkeit, Güte und Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.