„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Mittwoch, 7. Dezember 2022

Wenn es Gott nicht gäbe ...

Darüber musste ich schon oft nachdenken. Wo wäre ich, wenn es Gott nicht geben würde? Was tät ich, wo hinein würde ich mich investieren, wenn es keinen Glauben gäbe? Leere!

Wenn es Gott nicht gäbe, wäre alles relativ. Was Martina für richtig hält, hält Martin für falsch. Was für Alexandra Wahrheit ist, ist für Alexander Lüge. Was Paula für wertvoll und ethisch hält, hält Paul für verwerflich. Und alle hätten Recht, denn übergeordnete Massstäbe gäbe es nicht. Bereits der russische Schriftsteller Dostojewski, der im 19 Jahrhundert lebte, schrieb: "Wenn es keinen Gott gibt, dann ist alles erlaubt."

Wenn es Gott nicht gäbe, wäre alles sinnlos. Warum sollte ich mein Leben lang arbeiten, um dann in der Nichtexistenz zu verschwinden? Warum sollte ich Steuern zahlen, damit es anderen besser geht? Warum sollte ich mich an Menschengesetze halten, die mich einschränken, und den anderen nützen? Warum sollte ich nicht alle Angebote des Lebens genießen, bis dass sie langweilig werden, und dann aussteigen?

Wenn es Gott nicht gäbe, bliebe alles ohne Antwort. Die Antwort auf das „Woher“ wäre absolut unbefriedigend: Zufall steigert nicht gerade unser Selbstwertgefühl. Die Antwort auf das „Wozu“ wäre ebenso unbefriedigend, denn was aus dem Zufall geboren ist, ist zunächst einmal ziellos. Und die Antwort auf das „Wohin“ wäre schlichtweg deprimierend. Vom Nichts zum Nichts ist einfach kein erhebender Gedanke und auch kein motivierender.

Wenn es Gott nicht gäbe, würden die Menschen trotzdem die Bedürfnisse haben, die sie jetzt haben. Allerdings gäbe es vermutlich nur Wenige, die sich bemühen würden, diese Bedürfnisse zu stillen. Warum auch? Menschen mit und ohne Gott haben das Bedürfnis nach Liebe, Angenommensein, Hoffnung, Gesundheit, Verständnis, Treue, Vergebung, Harmonie, Freude, Frieden und dergleichen.

Menschen ohne Gott sind auf der Suche und finden bestenfalls in begrenztem Maße, wonach sie suchen. Menschen mit Gott haben das Potential, die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen durch Jesus zu stillen oder sie direkt mit der Quelle, Jesus, bekannt zu machen. Das ist möglich, weil Menschen mit Gott einen übergeordneten, ewigen, Maßstab haben, der von Gott selbst maßgeschneidert wurde. Menschen mit Gott haben kein sinnloses Leben.

Sie kennen ihr WOHER! (Psalm 139:14-16)
Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. Es war dir mein Gebein nicht verborgen, / als ich im Verborgenen gemacht wurde, als ich gebildet wurde unten in der Erde. Deine Augen sahen mich, als ich noch nicht bereitet war, und alle Tage waren in dein Buch geschrieben, die noch werden sollten und von denen keiner da war.

Sie kennen ihr WOZU! (Jesaja 43:7; Kolosser 3:23; Epheser 2:10)
einen jeden, der mit meinem Namen genannt ist und den ich zu meiner Ehre geschaffen habe, den ich gebildet und gemacht habe
Und alles, was ihr tut, das tut von Herzen, als für den Herrn und nicht für Menschen,
Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.

Sie kennen ihr WOHIN! (Lukas 23:43)
Und er sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradies sein.

Wenn es Gott nicht gäbe, wäre alles sinnlos.
Weil es Gott gibt, gibt es keine Sinnlosigkeit.

Dienstag, 6. Dezember 2022

Der Bischof von Myra

Wir kennen ihn alle, diesen Alten mit rotem Mantel und weißem Bart. Um ihn hat sich eine - für Kinder wunderbare - Tradition entwickelt. Wäre dieser heute geboren – wäre er ein Türke und würde in einer türkischen Kirche arbeiten: Nikolaus, Bischof von Myra. Um seine Person ranken sich unzählige Legenden, Mischungen von Wahrheit und Erfindung. 

Möglicherweise im Jahr 270 wurde Nikolaus geboren. Gestorben soll er an einem 6. Dezember sein irgendwann zwischen den Jahren 345 und 351. Daher das Datum des 6. Dezembers! Die Tatsache, dass Bischof Nikolaus ein geistliches Amt begleitete zeigt, dass ihm der Glaube an Gott etwas bedeutete. In Lukas 19 vergleicht sich Jesus mit einem Edelmann, der sein Volk eine Weile verläßt, seine Knechte ruft, ihnen Geld anvertraut und zu ihnen sagt:

Handelt damit, bis ich wiederkomme! (Vs 13)

Wahrscheinlich hat Nikolaus von Myra nach dieser Devise gelebt. Viel Gutes wird über ihn berichtet – auch im Zusammenhang mit Kindern. Eine Legende besagt, dass ein verarmter Vater seine drei Töchter zu schamvollen Dingen auf die Strasse schicken wollte, weil er selbst zu wenig besaß, um sie gut zu verheiraten. Nikolaus erfährt von der Notlage und wirft in den nächsten 3 Nächten 3 Klumpen Gold in die zum Trocknen aufgehängten Socken.

In einer anderen Legende wird berichtet, dass Piraten alle Getreideschiffe gekapert hatten und sie nur gegen Lösegeld der Stadt Myra freigeben wollten. Die Stadt war vom Hungertod bedroht, konnte aber nicht genügend Lösegeld auftreiben. Daraufhin verlangten die Seeräuber die Kinder der Stadt als Sklaven. Nikolaus opferte den gesamten Kirchenschatz und die Seeräuber gaben sich zufrieden und zogen ab. Kein Wunder, dass St. Nikolaus zum Schutzheiligen der Kinder erklärt wurde.

Sicher kann man aus diesen Legenden seine Schlüsse ziehen. Wichtiger aber noch ist, dass wir – wie vielleicht Nikolaus von Myra – uns die Worte Jesu zur Devise machen:

Handelt, bis ich wiederkomme! (Lukas 19: 13)

Jesus hat uns viel, sehr viel anvertraut. Gesundheit, Freiheit, Gaben, Finanzen, Talente, Beziehungen und so viel mehr. Lasst uns damit handeln und Gutes tun, bis Er wiederkommt. Der Advent erinnert uns daran, dass das schon sehr bald sein kann. Vielleicht sogar heute!

Laßt uns aber im Gutestun nicht müde werden
denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, 
wenn wir nicht ermatten. (Galater 6:9)

Montag, 5. Dezember 2022

 4 Mitarbeiter … und Du

Wenn wir von vier Personen reden, die am Reich Gottes mitgearbeitet haben, dann kommen uns vielleicht zunächst die vier Freunde des gelähmten Mannes in den Sinn, die ihren Freund zu Jesus brachten. Sie scheuten keine Mühe und Kosten, das Dach des Versammlungshauses abzudecken und ihren kranken Freund an Seilen vor Jesu Füßen abzuseilen. Wirklich, eine faszinierende Leistung. Sicher werden wir ihre Namen im Buch des Himmels gelistet sehen.

Was wohl als Erklärung hinter ihren Namen stehen wird?

Was wohl als Erklärung hinter Deinem und meinem Namen stehen wird?

Aber um diese vier namentlich unbekannten – und doch bekannten Männer geht es heute nicht. Es geht vielmehr um vier namentlich bekannte – und doch recht unbekannte Mitarbeiter im Reich Gottes. Sie werden erwähnt in Kolosser 4:10-13. Alle werden namentlich erwähnt und mit einer oder mehreren Beschreibungen vorgestellt.

Paulus bestellt am Schluss seines Briefes an die Kolosser Grüße von:

ð Aristarchus, seinem Mitgefangenen

ð Markus, dem Vetter des Barnabas

ð Jesus, der auch Justus genannt wird

ð Epaphras: der ein Knecht Jesu, ein Eiferer und Gebetskämpfer ist,

Zunächst scheinen es viel unscheinbare Männer zu sein, die zum Team des Paulus gehörten. Aber mit etwas Nachforschen lernen wir wichtige Lektionen durch diese Arbeiter des Herrn.

Aristarchus begleitete den Apostel Paulus durch lebensgefährliche Situationen. Jetzt lässt er als sein Mitgefangener die Gemeinde in Kolossä grüßen. Aristarchus ermutigt uns, in und unter allen Umständen treu zu bleiben.

Markus versagte auf seiner allerersten Missionsreise und gab auf. Jetzt, viele Jahre später, nennt Paulus ihn „Mitarbeiter für das Reich Gottes.“ Durch Markus werden wir ermutigt, dass Versagen Dank Gottes Gütenicht die letzte Station in unserem geistlichen Leben sein muss.

Jesus, auch Justus genannt, kam aus dem jüdischen Hintergrund. Dem Volk der Juden bescheinigte Gott bereits im Alten Testament ein hartes und verstocktes Herz. Aber Justus hatte Jesus gefunden und diente Ihm. Justus ist ein wandelnder Beweis, dass Gottes Heil auch unter denen mächtig ist, die verhärtete Herzen haben.

Schließlich Epaphras, der vermutliche Gemeindegründer in Ephesus. Epaphras ist uns eine gewaltige Ermutigung und ein großes Vorbild im eifrigen Gebetskampf zur Ehre Gottes.

Vier relativ unbekannte Namen – für alle Ewigkeit festgehalten im Wort Gottes. Bis heute wirken diese Männer für Jesus, obwohl sie längst bei Jesus in der Herrlichkeit sind. 

 

Wenn im Himmel die Bücher der christlichen Weltgeschichte weitergeschrieben – und später einmal aufgeschlagen würden – was würde wohl als Zusatz zu Deinem und meinem Namen stehen? 

 

Vielleicht etwas ganz anderes als bei den vier Männern im Kolosserbrief.

ð Vielleicht etwas, das damit zu tun hat, das Evangelium weiterzugeben.

ð Vielleicht ein Zusatz, der uns charakterisiert als jemand, der die Kranken besucht oder sich um sie kümmert.

ð Vielleicht ein Zusatz, der damit zu tun hat, dass wir den Bedürftigen helfen oder die Traurigen trösten.

ð Oder auch einer der Zusätze, von denen wir heute gelesen haben. Vielleicht möchte der Herr gerade einen von denen in unser Leben einbauen.

Egal WAS hinter unserem Namen steht – Hauptsache es zeichnet uns aus als Menschen, die voll und ganz und bis zuletzt zur Ehre Jesu gelebt hat.

Möge der Herr Dich dabei segnen!

Die ausführliche Predigt zum Thema findest Du in Kürze HIER – oder bereits heute ab Minute 56:30 auf youtube HIER.

Sonntag, 4. Dezember 2022

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat!

 Predigttext:
Kolosser 4:10-13

10  Es grüßt euch Aristarchus, mein Mitgefangener, und Markus, der Vetter des Barnabas — ihr habt seinetwegen Anordnungen erhalten; wenn er zu euch kommt, so nehmt ihn auf! —,
11 und Jesus, der Justus genannt wird, die aus der Beschneidung sind. Diese allein sind meine Mitarbeiter für das Reich Gottes, die mir zum Trost geworden sind.
12 Es grüßt euch Epaphras, der einer der Euren ist, ein Knecht des Christus, der allezeit in den Gebeten für euch kämpft, damit ihr fest steht, vollkommen und zur Fülle gebracht in allem, was der Wille Gottes ist.
13 Denn ich gebe ihm das Zeugnis, dass er großen Eifer hat um euch und um die in Laodizea und in Hierapolis.

Anbetung - Predigt - Gebet 
Einladung zum gemeinsamem Mittagessen!
Beginn: 10:30 Uhr
 
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

"Laßt uns unseren Herrn nachahmen 
in Seinem Mitgefühl denen gegenüber, 
die vom Weg abgekommen sind. 
Dann wird es uns am leichtesten fallen, 
ihnen ihre Sünden zu vergeben, 
und so helfen wir ihnen auch am ehesten, 
vor dem Herrn zu bekennen, 
um damit Gottes Vergebung zu erlangen. 
Fleischliche Härte verhärtet das Herz desjenigen, 
der vielleicht mit göttlichem Mitleid 
hätte gewonnen werden können."
(Robert Cleaver Chapman)

Samstag, 3. Dezember 2022

Fassadenbaukünstler

Hexenbürgermeisterhaus (Quelle: CC BY-SA 4.0)
Mittlerweile ist es um die 45 Jahre her, dass ich an der Bibelschule Brake in Lemgo eine Ausbildung machte. Am Wochenende waren wir oft zu evangelistischen Einsätzen auf der Straße in Detmold oder Bad Salzuflen. Die Stadt allerdings, die mir am besten in Erinnerung geblieben ist, ist die Stadt Lemgo. Ihre Fußgängerzone war links und rechts geschmückt von herrlichen Fassaden nobler Häuser. Das Hexenbürgermeisterhaus im Bild war vermutlich eins davon (obwohl ich mich daran nicht mehr erinnern kann). Interessant – oder vielmehr ernüchternd – war dann der Blick hinter die Fassade. Da war von Schönheit und Architektur kaum mehr was zu sehen. Alle Herrlichkeit der Häuser war vordergründig.

Ich weiß zwar nicht mehr, um was es ging, aber ich erinnere mich an das Wort, das ein Freund im Gebet benutzte. Er bekannte dem Herrn, dass wir als Christen so gute Fassadenbaukünstler geworden sind. Und er hat recht. Geistliche Fassadenbaukünstler gibt es heute zur Genüge und hat es schon immer gegeben.

In Seinen Lehren beschreibt Jesus Fassadenbaumeister so:

Wehe euch, … ihr Heuchler, dass ihr getünchten Gräbern gleicht, die äußerlich zwar schön scheinen, inwendig aber voller Totengebeine und aller Unreinheit sind! … Ihr reinigt das Äußere des Bechers und der Schüssel, euer Inneres aber ist voll Raub und Bosheit. … So erscheint auch ihr äußerlich vor den Menschen als gerecht, inwendig aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit.

Diese Fassadenbaumeister konnten schauspielern. Jesus nennt sie „Heuchler“, das gleiche Wort wie für „Schauspieler“, denn sie verstanden es, etwas darzustellen, was sie nicht waren. Sie erschienen fromm, pietätvoll, großzügig, bibelfest, nahe bei Gott, gelehrt und … und … und. Aber das war nur die Fassade, die sich diese Fassadenbaukünstler errichtet hatten.

Heute stehen wir ihnen in vielem nicht unbedingt nach. Wir haben uns eine Fassade, eine  Form aufgebaut, die uns fromm erscheinen lässt. Nicht überfromm, aber fromm genug, um als Christ durchzugehen. Gottesdienstbesuch am Sonntag, Gebet vor dem Essen, Neukirchner Kalender an der Wand, hier und da noch einen frommen Spruch aufgestellt – und schon scheint das geistliche Leben in Ordnung – zumindest in den Augen des Beobachters. Die Fassade stimmt. Nur im Herzen stimmt‘s nicht!

Offensichtlich hat Jesus kein Interesse an einer frommen Fassade, an eine frommen Show, in der Menschen ihre christlichen Schauspielkünste präsentieren. Jesus blickt hinter die Fassade. Er blickt in unser Herz, misst die Temperatur unserer Herzensliebe zu Ihm, sieht uns in den Stunden, in denen uns sonst niemand sieht – und kann genau unterscheiden, was echt ist und was Fassade.

Wie gut, dass es so ist! Wie gut, dass wir uns nicht anstrengen brauchen, Jesus hinters Licht zu führen oder zu beeindrucken. Es kostet genug Kraft, Menschen mit etwas zu beeindrucken, was fake und nur äußerlich ist. Und diese Kraft ist verschwendete Kraft!

Jesus liebt uns, wie wir sind! Auch ohne fromme Fassade. Er liebt uns so schlicht, schmutzig oder unbeholfen, wie wir sind oder uns fühlen. Er liebt uns – Punkt! Und wir dürfen sein und kommen, wie wir sind. Das ist Erlösung!

Quittiere Deinen Job als Fassadenbaukünstler und ruhe aus in den Armen Jesu, den Du nicht beeindrucken musst. Er wird Dich erquicken. Er wird Dir Ruhe schenken für Deine Seele!

Ruh Dich aus bei Jesus. Lass Dich einladen zu unserem Gottesdienst, morgen um 10:30 Uhr.

Calvary Chael Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Herzlich Willkommen!

Freitag, 2. Dezember 2022

Vorgestern

Das war ein Abend mit gewaltigen Zeugnissen, als am Mittwoch die GIDEONS in der CCFG zu Besuch waren. Die GIDEONS verteilen Bibeln in Hotels, Krankenhäusern, Schulen … eigentlich überall, wo man sie hineinlässt. (GIDEON Webseite HIER)

Nicht selten werden sie auch angefeindet. Gottes Wort hat schon immer die Geister entzweit; Gottes Wort wurde verlacht, verspottet und verbrannt – und hat sich dennoch als „unkaputtbar“ erwiesen!

Bildquelle: HIER
300.000 Bibeln haben die GIDEONS in der Coronazeit verteilt – 600.000 sind es in Nicht-Corona Zeiten. Durch Jesaja 55:11 verspricht Gott:

So soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe!

 Mir geht es oft so, dass ich mich scheue, eine ganze Bibel oder ein Neues Testament wegzugeben. Mein Gedanke: Vielleicht hat der Gegenüber gar kein Interesse und das Buch steht dann nur im Regal oder – schlimmer – landet im Müll. Ich gebe dann lieber ein Traktat oder ein Johannes Evangelium weiter. Gestern wurde ich eines besseren belehrt.

Der Redner erzählte von einem Einsatz an einer Schule. Ein Schüler erhält ein Neues Testament, nimmt es mit nach Hause … und legt es weg. Jahre vergehen! Mit 20 Jahren gerät dieser ehemalige Schüler in eine Lebenskriese. Er greift zu dem Neuen Testament, das er Jahre zuvor erhalten hat und findet Hilfe.

Gottes Wort kommt nicht leer zurück!

Ein Mitglied der GIDEONS besucht eine Arztpraxis. In ihrer Tasche ein Neue Testamente. Als sie zur Praxis kommt, stellt sie fest, dass das Personal aus lauter Muslimas besteht. Sie ist sich unsicher, was sie tun soll, fragt aber, ob sie ein Neues Testament möchten. Die Muslimas sind völlig erstaunt und können es kaum fassen. Die Mitarbeiterin versteht die Reaktion des Praxispersonals nicht – bis man ihr erklärt, dass eine der Angestellten in der Nacht zuvor einen Traum hatte, dass jemand kommen würde, um ein Buch zu verteilen. – Das sind Begegnungen, die nur Gott vorbereiten kann. Ja, Gottes Wort kommt nicht leer zurück!

Wenn jemand einer Kassiererin in einem Supermarkt ein NT schenkt und die zu Weinen beginnt, kann man ziemlich sicher sein, dass das eine Gott-geführte Begegnung ist. Gottes Wort kommt nicht leer zurück!

Wenn einem türkischen Arbeiter ein türkisches NT geschenkt wird, und der geht auf die Knie, küsst das Buch, hält es andächtig an seine Stirn, schaut rein, entdeckt, dass es in türkischer Sprache ist und ruft seinem Mitarbeiter zu: „Hey, das ist in unserer Sprache!“ – dann kann man von einer Gott-geführten Begegnung ausgehen. Gottes Wort kommt nicht leer zurück!

Am Schluss des Abends ermutigte der Redner, dass sich jeder ein NT mitnimmt, betet und es unter Gebet jemand weitergibt, den er demnächst trifft. Ich hoffe, jeder hat sich ein NT mitgenommen. Ich jedenfalls habe meine Kopie und werde sie bald weitergeben.

So soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe! (Jesaja 55:11)

Den Abend kannst Du HIER nacherleben.