Weil es Gott gibt, gibt es keine Sinnlosigkeit.
Mittwoch, 7. Dezember 2022
Wenn es Gott nicht gäbe ...
Weil es Gott gibt, gibt es keine Sinnlosigkeit.
Dienstag, 6. Dezember 2022
Der Bischof von Myra
Wir kennen ihn alle, diesen Alten mit rotem Mantel und weißem Bart. Um ihn hat sich eine - für Kinder wunderbare - Tradition entwickelt. Wäre dieser heute geboren – wäre er ein Türke und würde in einer türkischen Kirche arbeiten: Nikolaus, Bischof von Myra. Um seine Person ranken sich unzählige Legenden, Mischungen von Wahrheit und Erfindung.
Möglicherweise im Jahr 270 wurde Nikolaus geboren. Gestorben soll er an einem 6. Dezember sein irgendwann zwischen den Jahren 345 und 351. Daher das Datum des 6. Dezembers! Die Tatsache, dass Bischof Nikolaus ein geistliches Amt begleitete zeigt, dass ihm der Glaube an Gott etwas bedeutete. In Lukas 19 vergleicht sich Jesus mit einem Edelmann, der sein Volk eine Weile verläßt, seine Knechte ruft, ihnen Geld anvertraut und zu ihnen sagt:
Montag, 5. Dezember 2022
4 Mitarbeiter … und Du
Wenn wir von vier Personen reden, die am Reich Gottes mitgearbeitet haben, dann kommen uns vielleicht zunächst die vier Freunde des gelähmten Mannes in den Sinn, die ihren Freund zu Jesus brachten. Sie scheuten keine Mühe und Kosten, das Dach des Versammlungshauses abzudecken und ihren kranken Freund an Seilen vor Jesu Füßen abzuseilen. Wirklich, eine faszinierende Leistung. Sicher werden wir ihre Namen im Buch des Himmels gelistet sehen.
Was wohl als Erklärung hinter ihren Namen stehen wird?
Was wohl als Erklärung hinter Deinem und meinem Namen stehen wird?
Aber um diese vier namentlich unbekannten – und doch bekannten Männer geht es heute nicht. Es geht vielmehr um vier namentlich bekannte – und doch recht unbekannte Mitarbeiter im Reich Gottes. Sie werden erwähnt in Kolosser 4:10-13. Alle werden namentlich erwähnt und mit einer oder mehreren Beschreibungen vorgestellt.
Paulus bestellt am Schluss seines Briefes an die Kolosser Grüße von:
ð Aristarchus, seinem Mitgefangenen
ð Markus, dem Vetter des Barnabas
ð Jesus, der auch Justus genannt wird
ð Epaphras: der ein Knecht Jesu, ein Eiferer und Gebetskämpfer ist,
Zunächst scheinen es viel unscheinbare Männer zu sein, die zum Team des Paulus gehörten. Aber mit etwas Nachforschen lernen wir wichtige Lektionen durch diese Arbeiter des Herrn.
Aristarchus begleitete den Apostel Paulus durch lebensgefährliche Situationen. Jetzt lässt er als sein Mitgefangener die Gemeinde in Kolossä grüßen. Aristarchus ermutigt uns, in und unter allen Umständen treu zu bleiben.
Markus versagte auf seiner allerersten Missionsreise und gab auf. Jetzt, viele Jahre später, nennt Paulus ihn „Mitarbeiter für das Reich Gottes.“ Durch Markus werden wir ermutigt, dass Versagen Dank Gottes Gütenicht die letzte Station in unserem geistlichen Leben sein muss.
Jesus, auch Justus genannt, kam aus dem jüdischen Hintergrund. Dem Volk der Juden bescheinigte Gott bereits im Alten Testament ein hartes und verstocktes Herz. Aber Justus hatte Jesus gefunden und diente Ihm. Justus ist ein wandelnder Beweis, dass Gottes Heil auch unter denen mächtig ist, die verhärtete Herzen haben.
Schließlich Epaphras, der vermutliche Gemeindegründer in Ephesus. Epaphras ist uns eine gewaltige Ermutigung und ein großes Vorbild im eifrigen Gebetskampf zur Ehre Gottes.
Vier relativ unbekannte Namen – für alle Ewigkeit festgehalten im Wort Gottes. Bis heute wirken diese Männer für Jesus, obwohl sie längst bei Jesus in der Herrlichkeit sind.
Wenn im Himmel die Bücher der christlichen Weltgeschichte
weitergeschrieben – und später einmal aufgeschlagen würden – was würde wohl als Zusatz
zu Deinem und meinem Namen stehen?
Vielleicht etwas ganz anderes als bei den vier Männern im Kolosserbrief.
ð Vielleicht etwas, das damit zu tun hat, das Evangelium weiterzugeben.
ð Vielleicht ein Zusatz, der uns charakterisiert als jemand, der die Kranken besucht oder sich um sie kümmert.
ð Vielleicht ein Zusatz, der damit zu tun hat, dass wir den Bedürftigen helfen oder die Traurigen trösten.
ð Oder auch einer der Zusätze, von denen wir heute gelesen haben. Vielleicht möchte der Herr gerade einen von denen in unser Leben einbauen.
Egal WAS hinter unserem Namen steht – Hauptsache es zeichnet uns aus als Menschen, die voll und ganz und bis zuletzt zur Ehre Jesu gelebt hat.
Möge der Herr Dich dabei segnen!
Die ausführliche Predigt zum Thema findest Du in Kürze HIER – oder bereits heute ab Minute 56:30 auf youtube HIER.
Sonntag, 4. Dezember 2022
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat!
Predigttext:
Kolosser 4:10-13
10 Es grüßt euch Aristarchus, mein Mitgefangener, und Markus, der Vetter des Barnabas — ihr habt seinetwegen Anordnungen erhalten; wenn er zu euch kommt, so nehmt ihn auf! —,
11 und Jesus, der Justus genannt wird, die aus der Beschneidung sind. Diese allein sind meine Mitarbeiter für das Reich Gottes, die mir zum Trost geworden sind.
12 Es grüßt euch Epaphras, der einer der Euren ist, ein Knecht des Christus, der allezeit in den Gebeten für euch kämpft, damit ihr fest steht, vollkommen und zur Fülle gebracht in allem, was der Wille Gottes ist.
13 Denn ich gebe ihm das Zeugnis, dass er großen Eifer hat um euch und um die in Laodizea und in Hierapolis.
Beginn: 10:30 Uhr
Samstag, 3. Dezember 2022
Fassadenbaukünstler
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| Hexenbürgermeisterhaus (Quelle: CC BY-SA 4.0) |
Ich weiß zwar nicht mehr, um was es ging, aber ich erinnere mich an das Wort, das ein Freund im Gebet benutzte. Er bekannte dem Herrn, dass wir als Christen so gute Fassadenbaukünstler geworden sind. Und er hat recht. Geistliche Fassadenbaukünstler gibt es heute zur Genüge und hat es schon immer gegeben.
In Seinen Lehren beschreibt Jesus Fassadenbaumeister so:
Wehe euch, … ihr Heuchler, dass ihr getünchten Gräbern gleicht, die äußerlich zwar schön scheinen, inwendig aber voller Totengebeine und aller Unreinheit sind! … Ihr reinigt das Äußere des Bechers und der Schüssel, euer Inneres aber ist voll Raub und Bosheit. … So erscheint auch ihr äußerlich vor den Menschen als gerecht, inwendig aber seid ihr voller Heuchelei und Gesetzlosigkeit.
Diese Fassadenbaumeister konnten schauspielern. Jesus nennt sie „Heuchler“, das gleiche Wort wie für „Schauspieler“, denn sie verstanden es, etwas darzustellen, was sie nicht waren. Sie erschienen fromm, pietätvoll, großzügig, bibelfest, nahe bei Gott, gelehrt und … und … und. Aber das war nur die Fassade, die sich diese Fassadenbaukünstler errichtet hatten.
Heute stehen wir ihnen in vielem nicht unbedingt nach. Wir haben uns eine Fassade, eine Form aufgebaut, die uns fromm erscheinen lässt. Nicht überfromm, aber fromm genug, um als Christ durchzugehen. Gottesdienstbesuch am Sonntag, Gebet vor dem Essen, Neukirchner Kalender an der Wand, hier und da noch einen frommen Spruch aufgestellt – und schon scheint das geistliche Leben in Ordnung – zumindest in den Augen des Beobachters. Die Fassade stimmt. Nur im Herzen stimmt‘s nicht!
Offensichtlich hat Jesus kein Interesse an einer frommen Fassade, an eine frommen Show, in der Menschen ihre christlichen Schauspielkünste präsentieren. Jesus blickt hinter die Fassade. Er blickt in unser Herz, misst die Temperatur unserer Herzensliebe zu Ihm, sieht uns in den Stunden, in denen uns sonst niemand sieht – und kann genau unterscheiden, was echt ist und was Fassade.
Wie gut, dass es so ist! Wie gut, dass wir uns nicht anstrengen brauchen, Jesus hinters Licht zu führen oder zu beeindrucken. Es kostet genug Kraft, Menschen mit etwas zu beeindrucken, was fake und nur äußerlich ist. Und diese Kraft ist verschwendete Kraft!
Jesus liebt uns, wie wir sind! Auch ohne fromme Fassade. Er liebt uns so schlicht, schmutzig oder unbeholfen, wie wir sind oder uns fühlen. Er liebt uns – Punkt! Und wir dürfen sein und kommen, wie wir sind. Das ist Erlösung!
Quittiere Deinen Job als Fassadenbaukünstler und ruhe aus in den Armen Jesu, den Du nicht beeindrucken musst. Er wird Dich erquicken. Er wird Dir Ruhe schenken für Deine Seele!
Ruh Dich aus bei Jesus. Lass Dich einladen zu unserem Gottesdienst, morgen um 10:30 Uhr.
Calvary Chael Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Herzlich Willkommen!
Freitag, 2. Dezember 2022
Vorgestern
Das war ein Abend mit gewaltigen Zeugnissen, als am
Mittwoch die GIDEONS in der CCFG zu Besuch waren. Die GIDEONS verteilen Bibeln
in Hotels, Krankenhäusern, Schulen … eigentlich überall, wo man sie
hineinlässt. (GIDEON Webseite HIER)
Nicht selten werden sie auch angefeindet. Gottes Wort hat schon immer die Geister entzweit; Gottes Wort wurde verlacht, verspottet und verbrannt – und hat sich dennoch als „unkaputtbar“ erwiesen!
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| Bildquelle: HIER |
So soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe!
Mir geht es oft so, dass ich mich scheue, eine ganze Bibel oder ein Neues Testament wegzugeben. Mein Gedanke: Vielleicht hat der Gegenüber gar kein Interesse und das Buch steht dann nur im Regal oder – schlimmer – landet im Müll. Ich gebe dann lieber ein Traktat oder ein Johannes Evangelium weiter. Gestern wurde ich eines besseren belehrt.
Der Redner erzählte von einem Einsatz an einer Schule. Ein Schüler erhält ein Neues Testament, nimmt es mit nach Hause … und legt es weg. Jahre vergehen! Mit 20 Jahren gerät dieser ehemalige Schüler in eine Lebenskriese. Er greift zu dem Neuen Testament, das er Jahre zuvor erhalten hat und findet Hilfe.
Gottes Wort kommt nicht leer zurück!
Ein Mitglied der GIDEONS besucht eine Arztpraxis. In ihrer Tasche ein Neue Testamente. Als sie zur Praxis kommt, stellt sie fest, dass das Personal aus lauter Muslimas besteht. Sie ist sich unsicher, was sie tun soll, fragt aber, ob sie ein Neues Testament möchten. Die Muslimas sind völlig erstaunt und können es kaum fassen. Die Mitarbeiterin versteht die Reaktion des Praxispersonals nicht – bis man ihr erklärt, dass eine der Angestellten in der Nacht zuvor einen Traum hatte, dass jemand kommen würde, um ein Buch zu verteilen. – Das sind Begegnungen, die nur Gott vorbereiten kann. Ja, Gottes Wort kommt nicht leer zurück!
Wenn jemand einer Kassiererin in einem Supermarkt ein NT schenkt und die zu Weinen beginnt, kann man ziemlich sicher sein, dass das eine Gott-geführte Begegnung ist. Gottes Wort kommt nicht leer zurück!
Wenn einem türkischen Arbeiter ein türkisches NT geschenkt wird, und der geht auf die Knie, küsst das Buch, hält es andächtig an seine Stirn, schaut rein, entdeckt, dass es in türkischer Sprache ist und ruft seinem Mitarbeiter zu: „Hey, das ist in unserer Sprache!“ – dann kann man von einer Gott-geführten Begegnung ausgehen. Gottes Wort kommt nicht leer zurück!
Am Schluss des Abends ermutigte der Redner, dass sich jeder ein NT mitnimmt, betet und es unter Gebet jemand weitergibt, den er demnächst trifft. Ich hoffe, jeder hat sich ein NT mitgenommen. Ich jedenfalls habe meine Kopie und werde sie bald weitergeben.
So soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe! (Jesaja 55:11)
Den Abend kannst Du HIER nacherleben.





