„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Dienstag, 9. Juni 2020

Jesus im Philipperbrief!

Der Philipperbrief wurde als einer von mehreren Briefen des Paulus im Gefängnis geschrieben und der Brief sprießt nur so von Jesus. 15x wird der Name „Jesus“ erwähnt, weitere 19x der Titel „Christus“ (nicht in Verbindung mit dem Namen Jesus) und 8x wird vom „Herrn“ geredet. Offensichtlich hatte man Paulus zwar im Gefängnis eingesperrt, aber Jesus war mit ihm dort und erfüllte ihn. Auch seine Freude hatte Paulus mitgenommen ins Gefängnis. Die Freude am Herrn und im Herrn konnte ihm niemand rauben. Er war so begeistert von Jesus, dass Er Jesu Wesen beschreibt und es zu einem Vorbild für uns macht, dem wir nachstreben sollen. Diese Verse – Philipper 2:5-11 – finden wir als die vielleicht bekanntesten Verse des Philipperbriefs. Die „Hoffnung für Alle“ Übertragung überschreibt diese Verse treffend mit: „Seht auf Christus“

Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, 6 der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein; 7 sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen; 8 und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz. 9 Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist, 10 damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, 11 und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

Einige Gründerväter großer Bewegungen hielten sich an dieses Vorbild und veranschaulichen für uns, wie sie die im Philipperbrief beschriebene Gesinnung Jesu umgesetzt haben.
  • Der Reformator Martin Luther sagte: “Ich bete, lasst meinen Namen in Ruhe. Nennt Euch nicht Lutheraner, sondern Christen.“
  • Der Methodist John Wesley sagte: "Ich wünschte, der Name Methodist würde nie wieder erwähnt, sondern in ewige Vergessenheit geraten."
  • Der Baptist C.H. Spurgeon: „Ich sage über die Bezeichnung “Baptist”: lass sie zugrunde gehen. Aber lass den Namen Christi für immer bestehen. Ich freue mich sehr auf den Tag, an dem kein Baptist leben wird.“ (Spurgeon war selbst Baptistenpastor)
Jesus im Philipperbrief ist der, der Seine erhobene Position nicht krampfhaft festhielt; der, der sich vom Schöpfer zum Geschöpf, vom Herrscher zum Beherrschten machte; der, der das Leben ist und gibt, aber bereit war, den Tod eines Verfluchten zu erleiden.

Aber Jesus im Philipperbrief ist auch der, ‚über alle Maßen‘ erhöht wurde; der einen Namen erhielt, der über alle Namen ist; ein Name, der heute weltweit bekannt ist (selbst, wenn Seine Lehre es nicht ist); ein Name, der solchen Respekt in sich birgt, dass alle lebenden und verstorbenen Menschen und die gesamte unsichtbare Engelwelt – die Guten und die Bösen – Ihn einmal auf Knien anbeten werden.

DAS IST UNSER GOTT! Das ist unser Jesus, wie Ihn der Heilige Geist uns im Philipperbrief vor Augen malt, gekoppelt mit der Aufforderung: So sollt ihr als Seine Nachfolger auch gesinnt sein. Ist es verwunderlich, dass Paulus in Philipper 4:4 schreibt:

Freut euch im Herrn (Jesus) allezeit;
abermals sage ich: Freut euch!

Montag, 8. Juni 2020

Anfechtungen

Es ist einige Jahre her. An einem Freitagmorgen nahm ich von 8:45-9:45 Uhr an einem Gebetstreffen teil. Unter anderem wurde eines meiner Lieblings - Lobpreislieder gesungen: Johann Franck hat es geschrieben und es geht um Jesus, um Freude und um die notvollen Situationen im Leben. Die erste und letzte Strophe lauten: 

Jesu, meine Freude, meines Herzens Weide,
Jesu, meine Zier.
Ach, wie lang, ach lange ist dem Herzen bange,
und verlangt nach dir!
Gottes Lamm, mein Bräutigam, außer dir soll mir auf Erden
nichts sonst Liebers werden.
 
 
Weicht, ihr Trauergeister, denn mein Freudenmeister,
Jesus, tritt herein.
Denen, die Gott lieben muß auch ihr Betrüben
lauter Sonne sein.
Duld ich schon hier Spott und Hohn, dennoch bleibst du auch im Leide,
Jesu meine Freude.
 
 
Geschrieben wurde dieses herrliche Lobpreislied von einem Menschen, dessen Geburtsjahr den 30jährigen Krieges einläutete. Umso bemerkenswerter die Tiefe des Liedes.
 
Nachmittags an jenem Freitag las ich einen Beitrag auf einer Facebookseite, der die Predigt zum Lied hätte sein können. Hier die Übersetzung: 
 
Über die Anfechtungen
Wenn wir Jesus nachfolgen, gibt es Zeiten von Anfechtungen und Schwierigkeiten. Es kann fast so scheinen, als habe Gott irgendwie vergessen, uns zu helfen. Das ist natürlich nicht wahr. Aber unsere Gefühle scheinen oft realer als unser Glauben. 
 
Bedenke dies: unser Glaube muss geprüft werden – nicht, um ihn zu zerstören, sondern um seinen Charakter zu beweisen. Damit der Glaube wächst, müssen wir ihm erlauben, auf die Probe gestellt zu werden. Diese Tests sind wie Gewichte, die wir verwenden, um unsere Muskeln zu stärken. Wenn Du gewöhnt bist, 10 kg mit einem Arm zu heben, musst Du nach einer Weile mehr Gewichte hinzufügen, wenn Du Deine Kraft in diesem Arm erhöhen möchtest.
 
In der gleichen Weise muss unserem Glauben erlaubt werden, durch erhöhtes Gewicht getestet zu werden.
 
Diese Gewichte sind die verschiedenen Herausforderungen im Leben, die uns auf unserem Lebensweg begegnen. Vielleicht ist es ein gesundheitliches Problem, vielleicht ein eigensinniges Kind, vielleicht der Verlust von Einkommen, vielleicht ein großer Konflikt mit einem geliebten Menschen, vielleicht Verfolgung bei der Arbeit oder von der Familie. 
 
Gott erlaubt diese "Gewichte", damit unser Glaube bewährt wird. ER war es sowieso, der uns den Glauben gegeben hat. Er arbeitet in uns, um uns herum, durch uns – zu Seiner Ehre während unserer Pilgerreise hier auf der Erde. Er hat uns nicht verlassen, er ist gerade hier! Seine Gnade ist in jeder Prüfung ausreichend. Rufen wir zu ihm in jeder Stunde und halten wir fest und erfahren wir, dass Gott wirkt.
 
 „Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, weil wir wissen, daß die Bedrängnis standhaftes Ausharren bewirkt, das standhafte Ausharren aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung; die Hoffnung aber läßt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.“ (Römer 5,3-5)

Sonntag, 7. Juni 2020

Herzliche Einladung zum Live(stream) Gottesdienst!

Zum 2. Mal nach dem bundesweiten Lockdown feiern wir wieder Gottesdienst in unserem Gebäude. Wir beachten dabei die Auflagen und Aufforderungen unserer Regierung. Wer aus Vorsichtsgründen lieber im Livestream dabei sein möchte, kann das auch als Option wählen. 

Predigttext:
Galater 5:16-22

16 Ich sage aber: Wandelt im Geist, so werdet ihr die Lust des Fleisches nicht vollbringen.

17 Denn das Fleisch gelüstet gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; und diese widerstreben einander, sodass ihr nicht das tut, was ihr wollt.

18 Wenn ihr aber vom Geist geleitet werdet, so seid ihr nicht unter dem Gesetz.

19 Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit;

20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen;

21 Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, dass die, welche solche Dinge tun, das Reich Gottes nicht erben werden.

22 Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.

 Anbetung - Gottes Wort - Gebet
CCFG 
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr
(leider noch ohne Kindergottesdienst)

HIER eine wichtige Information für alle, die gerne live in der Gemeinde dabei sein möchten!

HIER geht's zum Livestream für alle, die diesmal lieber noch zu Hause bleiben möchten!
 
Sonntagszitat: 

Je mehr wir in der Gleichförmigkeit mit Christus wachsen, 
desto mehr werden wir persönlich 
die „Freude“ und den „Frieden“ erfahren, 
die Teile der Frucht des Heiligen Geistes sind (Gal 5,22), 
und desto näher werden wir der Lebensweise kommen, 
die wir im Himmel haben werden.
(Wayne Grudem)
Oh Herr, mach mich zum Werkzeug deines Friedens!
Wo Hass ist, lass mich Liebe säen; wo Unrecht, Verzeihung;
wo Zweifel, Glaube; wo Verzweiflung, Hoffnung;
wo Finsternis, Licht und wo Trauer, Freude.

(Franz von Assisi)

Samstag, 6. Juni 2020

Mit Jesus gegen die Drogenkartelle

Der folgende Bericht stammt aus der Monatszeitschrift (Mai 20) von Open Doors. Pastor Chito war auch auf dem OD Jahrestag 2019 zu Besuch und hat von seinen Erfahrungen mit Jesus berichtet.

In seiner Jugend war Chito Aguilar Kommunist und hatte sich dem bewaffneten Kampf für die Revolution verschrieben. Als kommunistischer Terrorist war er an Banküberfällen und Entführungen beteiligt. Später schmuggelte er für eine Drogenbande Rauschgift ins Ausland. Seine Frau und die frühere Befehlshaberin seiner terroristischen Gruppe, die Christinnen geworden waren, versuchten Chito für Jesus zu gewinnen. Es dauerte lange, bis der entschiedene Atheist Chito zu der Überzeugung gelangte, dass Jesus Christus lebt. Seither predigt er mutig das Evangelium und steht durch seinen Dienst inzwischen selbst im Visier der Drogenkartelle.

Quelle: Open Doors
Nach seiner Entscheidung für Jesus sagte Chito zu seiner Frau: „Gott existiert wirklich. Ich spüre Frieden in meinem Herzen. Ab heute werden wir Gott dienen.“ Sein Dienst fing ganz klein an. „Wir fingen einfach an, Leute zum Bibellesen einzuladen. Dort las ich, wie Jesus den Bedürftigen hilft. Für Kranke betet, Brot verteilt und es dem Hungrigen gibt und all das. Ich sagte: ‚Das ist doch genau das, was wir auch schon immer tun wollten!‘“
 
Chito setzt sich dafür ein, Menschen aus Armut, Drogen, Kriminalität zu befreien – und wurde dafür schon mehrfach bedroht

Gemeinsam mit anderen Christen begann Chito den Bedürftigen in der Stadt zu helfen: „Kinder, Mütter, Arbeiterinnen in der Textilfabrik, Prostituierte, Alleinerziehende, die arbeiten gehen und deren Kinder allein zu Hause sind und nicht zur Schule gehen. Wir begannen ihnen Bibelunterricht zu geben und sie zu unterrichten. Es hat sich viel verändert dadurch. Kinder, die dazu bestimmt waren, Straftäter zu werden, Drogenhändler zu werden oder sogar selbst drogenabhängig zu sein, haben mit unserer Hilfe einen guten Weg eingeschlagen. Die Mütter dieser Kinder konnten wir für Christus gewinnen. Warum? – Weil sie ihre Kinder sahen. Wir zeigen diesen Menschen die Liebe Christi und so haben wir es geschafft, unser Umfeld positiv zu beeinflussen. Kinder, die dazu bestimmt waren, Straftäter zu werden, haben mit unserer Hilfe einen guten Weg eingeschlagen.“

Inzwischen ist Chito Pastor einer Gemeinde in Ciudad Juárez an der Grenze zu den Vereinigten Staaten. In dieser Stadt blüht das organisierte Verbrechen, Drogenkartelle kämpfen um die Vorherrschaft. Der Einsatz von Christen wie Chito, um Menschen aus Armut, Drogen, Prostitution und Kriminalität zu befreien, läuft den Interessen des organisierten Verbrechens zuwider. „Die Gemeinde ist ein sehr gefährlicher Ort, denn sie wird durch Drogenhändler unter Druck gesetzt, die mit den Behörden zusammenarbeiten“, berichtet Chito. „Aber trotzdem lieben wir unsere Stadt und bleiben an diesem Ort, um Jesus Christus, unseren Herrn, zu ehren.“

Mehrfach wurden seine Familie und seine Gemeinde bedroht. Doch Chito kann auch davon berichten, wie Jesus immer wieder eingriff und sie beschützte. „Während wir beteten, kam ein Bandenführer, der dem organisierten Verbrechen angehört, um uns zu erpressen.
Er fragte mich: ‚Bist du der Pastor?‘
Ich sagte: ‚Ja, ich bin der Pastor.‘
Er sagte: ‚Wir brauchen bis Montag zehntausend Pesos. Diese Summe werden wir in Zukunft jeden Montag hier abholen.‘
Und ich fragte ihn: ‚Wer bist du?‘
Er antwortete: ‚Ich bin von den Aztecas‘, das ist eine kriminelle Gruppe in der Stadt.
Und ich sagte ihm: ‚Sag deinem Chef, er soll persönlich zu mir kommen. Wir unterstützen keine Kriminalität.‘
Er sagte: ‚Wenn du nicht zahlst, zünden wir deine Kirche an.‘“

Trotz dieser Drohung geschah lange nichts. Dann, vier bis fünf Monate später, sah Chito den Mann in einem Auto mit vier anderen Männern vorfahren.
„Ich betete: ‚Herr, schütze mein Leben. Lass hier geschehen, was du willst.‘
Dann ging ich zu ihnen und fragte ihn: ‚Was willst du?‘
‚Ganz ruhig‘, sagte er, ‚ich habe eine Nachricht von meinem Chef.‘
– ‚Und welche Nachricht?‘
– ‚Keine Sorge, ihr müsst nicht zahlen.‘
– ‚Warum müssen wir nicht zahlen?‘
– ‚Wir waren schon drei- oder viermal da, um eure Kirche in Brand zu setzen. Und jedes Mal sind uns große, starke, weiße Männer begegnet, mit riesigen, uns unbekannten Waffen – als wir sie gesehen haben, sind wir abgehauen.‘“

Chito ist überzeugt, dass diese bewaffneten Männer Engel waren, die Gott gesandt hatte, um die Gemeinde zu schützen.

Chito setzt seinen Dienst trotz aller Risiken bis heute fort. „Unsere Zeit auf der Erde haben wir, um Gott zu dienen; um das, was Gott mit uns vorhat, zu tun. Es geht nicht um mein Vorhaben, sondern um Christi Vorhaben in uns.“ Als Mitarbeiter von Open Doors mit ihm sprechen, sagt Chito: „Geschwister hier in Deutschland, ich möchte euch von Herzen bitten: Bitte betet für uns. Wenn wir uns vereinen und ihr euch unserem Gebet anschließt, werden wir unsere Stadt erobern. Wir werden sehen, wie sich die Herrlichkeit Gottes in unserer Stadt offenbart. Momentan sieht es so aus, als hätte das Verbrechen unsere Stadt eingenommen. Aber ich glaube, unser Herr Jesus Christus ist stärker und mächtiger. Gott segne euch!“

Bestellt Euch die Monatszeitschrift von Open Doors. Lest über und betet für die verfolgten Geschwister. Es bringt ihnen Erleichterung und Euch Segen.

Und lasst Euch einladen, morgen in unserem Gottesdienst dabei zu sein. Live oder im HIER im Livestream. Los geht`s wie immer um 10:30 Uhr. Herzlich Willkommen!

Freitag, 5. Juni 2020

Lass Gott lächeln!

Uns allen sind die herrlichen Segensworte bekannt, die der Herr Aaron anvertraute, um damit Sein Volk zu segnen. Sie stehen in 4. Mose 6:24-26: 

Der HERR segne dich und behüte dich;
der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Eine bedeutungsvolle Übertragung finden wir bei J.B. Philips. Vs 25 sagt:

„Der Herr lächle auf dich herab und sei dir gnädig!“

Und damit liegt Philips gar nicht so verkehrt. Wie stellen wir uns eigentlich ein „leuchtendes Angesicht“ vor? Ernst? Seriös? Undurchdringlich?  NEIN! Ein leuchtendes Angesicht lacht, oder lächelt. Und der Herr hat Aaron aufgetragen, Seinem Volk zuzusprechen, dass ER, der Herr, auf sie herablächeln wird voller Güte. Was für ein erhebender Gedanke.

Was soll’s, wenn die Welt tobt? Was soll’s, wenn  es stürmt und pfeift – aber der Herr, der über uns thront, wohlwollend und segnend auf uns herab lächelt?

Dieses göttliche Lächeln ist ein Zeichen des Wohlwollens Gottes. Gott lächelt nicht über das, was Ihm missfällt. Ich möchte auf jeden Fall, dass dieses göttliche, HERR-liche Lächeln auf mir ruht!

Gib Jesus Deinen Tag. Gib Ihm vorbehaltlos Dein Herz und lass Seinen Segen Deinen Tag und Dein Leben erfüllen!

Der HERR segne dich und behüte dich;
„Der Herr lächle auf dich herab und sei dir gnädig!“
der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.

Einen gesegneten Tag!

Donnerstag, 4. Juni 2020

Vorsicht - Ansteckungsgefahr!

Herbst/Winter: Grippegefahr, Ansteckungsgefahr, Impfschutz, Zitronensaft ...Ja, aber es ist so gut wie Sommer!!! Und in diesem Jahr heißt es selbst im Juni noch: "Bloß nicht irgendwo anstecken!" Und: "Aufpassen! Es gibt noch keinen Impfstoff!" 
Man mag das C... Wort schon gar nicht mehr schreiben ... noch lesen ... noch hören!

Irgendwann veröffentlichte „Die Welt“ einmal einen Artikel, der die Ergebnisse einer Langzeitstudie behandelt. Demnach sind Scheidungen hoch ansteckend! Interessant ist, dass sich der Artikel nicht auf irgendwelche kurzfristigen, aus dem Ärmel geschüttelten Vermutungen stützt, sondern auf Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie, die im Jahr 1948 an der Brown Universität im US-Bundesstaat Rhode Island begann und vor einigen JAhren in einem Fachjournal veröffentlicht wurde. Über 2 Generationen hinweg wurden die Daten von 10.000 Testpersonen analysiert. Das Ergebnis zeigt unter anderem:
  • Wenn sich gute Freunde scheiden lassen, wächst das Risiko einer eigenen Scheidung um unglaubliche 75%.
  • Ist es lediglich ein Bekannter, der sich scheiden läßt, besteht immer noch ein Risikozuwachs von 33%. Nicht die örtliche Entfernung, sondern die Intensität der Freundschaft bestimmt den Prozentsatz.
  • Erschreckend ist, dass sogar Freunde von Freunden, die das Scheidungspaar gar nicht persönlich kannten, beeinflusst wurden.
  • Auch Kinder aus geschiedenen Ehen neigen eher zu einer Scheidung als Kinder aus gesunden Familien.
  • Als weniger scheidungsanfällig wurden Ehen erkannt, in denen Kinder aufwachsen oder Ehepaare mit hohem Beliebtheitsgrad.
  • Außerdem betont die Studie, dass nicht Ansteckungsangst, sondern Freundschaft Beziehungen prägen soll, denn Freunde können helfen, Ehen zu retten. Und das System funktioniert auch im Umkehrschluss: Paare mit vielen glücklich verheirateten Freunden haben ein kleineres Scheidungsrisiko.
Soweit Informationen aus dem Artikel. Unsere Medien stärken ja mit all den Affären, Scheidungen und alleinerziehenden Helden nicht gerade die Motivation zum Kampf für die Ehe, von der Politik ganz zu schweigen. Um auf die Einleitung des heutigen Eintrags zurück zu kommen: Wir leben in einem nicht enden wollenden Herbst/Winter mit hoher Ansteckungsgefahr, was Scheidungsrisiko und kaputte Ehen angeht. Die gute Nachricht ist: Es gibt einen wirksamen Impfstoff.
Gottes Wort ist der Impfstoff, den intakte Familie brauchen, um den Angriffen auf die Gesundheit in Familie und Ehe widerstehen zu können. Psalm 119:9 erklärt:

Wie wird ein junger Mann* seinen Weg unsträflich gehen?
Wenn er sich hält an deine Worte. 
 
In unzähligen Versen und Abschnitten wird das Verhalten und Miteinander von Mann und Frau erklärt, damit es nicht zu unüberbrückbaren Konflikten und Scheidungen kommt. Wer sich nach Gottes Wort richtet, wird nicht scheitern! Zusätzlich werden alle, die sich in Ehe- und Familienfragen an Gottes Wort orientieren, eine Positivwirkung in der Welt hinterlassen – ganz praktisch Salz und Licht sein.
 
Nun werden viele diesen Eintrag lesen und sich sagen: Tja, zu spät für mich. Die Scheidungspapiere sind unterschrieben, die Wohnungen getrennt und der/die Ex bereits wieder verheiratet. Man selbst vielleicht auch. Was nun?
 
Nun, die Ehegrippe hat Narben hinterlassen. Das ist unvermeidbar. Mit einer Scheidung müssen die meisten leben – obwohl es auch solche gibt, die ihre/n geschiedene/n Ex zum zweiten Mal geheiratet haben. Das ist jedoch nicht die Norm.
 
Absolute Norm ist allerdings unser Herr, der ein Gott der Neuanfänge ist. Wer sich von Ihm heilen läßt, reinigen läßt, belehren läßt, der erhält die Chance eines Neuanfangs! Gott ermutigt niemanden, den Weg der Scheidung zu gehen. Gott ermutigt jeden, den Weg zu gehen, der im Wort Gottes aufgezeigt ist. Wer sich aber angesteckt - und den Punkt der Scheidung bereits hinter sich gelassen hat, der muss nicht verzweifeln. Gottes Arme sind immer offen! 
 
* keine Ausrede für Frauen. Die sind hier auch gemeint. :-)

Mittwoch, 3. Juni 2020

Glauben

Es gibt viele Menschen, die sich vieles in ihrem Leben anders vorgestellt haben.

Hannah, die Frau Elkanas, wünschte sich jahrelang Kinder und betete darum. Es dauerte eine scheinbare Ewigkeit, bis Gott ihr einen Sohn schenkte.
David, auserwählt und gesalbt zum König Israels musste zunächst jahrelang vor Saul fliehen, bevor ihm der Thron gegeben wurde.
Hiob war ein höchst gottesfürchtiger Mann, dem alles genommen wurde, was er besaß.
Sie alle haben zu Gott geschrien, wurden aber lange Zeit (scheinbar) nicht erhört.
Dieses unverständliche Handeln (oder ist es eher ein Nicht-Handeln) Gottes setzt sich fort bis in unsere Zeit.
Viele Christen sind krank – sehr krank und beten seit langem um Heilung.
Andere haben die heftigsten Probleme im eigenen Haus, in der eigenen Familie und schreien zu Gott.
Andere leiden unter Verfolgung, Folter und menschenunwürdigen Zuständen.
In solchen Situation wird unser Glaube auf eine harte Probe gestellt.
Gene Edwards, ein amerikanischer Evangelist, Gemeindegründer und Autor schreibt: 
„Jeder Gläubige muss sich einmal mit einem Gott auseinandersetzen, der nicht so handelt, wie es von Ihm erwartet wurde. Entweder lernst du den Herrn durch den Glauben kennen, oder du wirst ihn nie kennen lernen. An Ihn glauben ist ein Vertrauen, das in Ihm seine Wurzeln hat, nicht in Seinen Wegen.“ 
Worin wurzelt dein Glaube? Glaubst Du, weil Du davon ausgehst, dass deine Wege immer relativ leicht gehbar sein werden? Glaubst Du, weil Du damit rechnest, dass Er jeden Stein aus Deinem Pfad räumen wird und jedes Problem sich in relativ kurzer Zeit auflösen wird?
Mach deinen Glauben nicht abhängig von den Wegen, die Jesus Dich führt. Gründe deinen Glauben in Jesus, der Dich auf allen Seinen Wegen nicht im Stich lässt.
David sagt in Psalm 23:4 
„Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens, 
so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; 
dein Stecken und dein Stab, die trösten mich.“ 
Sein Glaube machte sich an Gott fest, nicht daran, dass der Weg immer hell, einfach und lebensfroh sein würde.
Deine und meine Wege werden keineswegs immer einfach, freundlich und sonnendurchflutet sein. Dann können wir stehenbleiben; können zweifeln oder sogar den Rückzug antreten. Das wäre so tragisch wie es wenig hilfreich wäre. Besser ist es, mit David zu sagen: Egal, wie mein Weg mich führt, egal durch welches Tal ich durch muss – ich will meinen Glauben an Jesus festmachen.
 Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern.
Er erquickt meine Seele; er führt mich auf rechter Straße
 um seines Namens willen.
Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens, 
so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; 
dein Stecken und dein Stab, die trösten mich.
bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; 
du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über.
Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, 
und ich werde bleiben im Haus des Herrn immerdar.(Psalm 23) 
Lass Deinen Glauben nicht an Umständen zerbrechen. Lass ihn an der Güte und der Person Jesu wachsen!

Dienstag, 2. Juni 2020

Jesus im Epheserbrief

Um gleich mit der Aussage zu beginnen: Der Epheserbrief ist voll von Jesus. 21x wird sein Name in den 6 Kapiteln erwähnt. Dazu wird Sein Titel, Christus, 27x alleinstehend, ohne Seinen Namen erwähnt. Die Bezeichnung „Herr“ ist nicht mal dazugerechnet. Das ist überwältigend!

An vielen Stellen werden alle möglichen Themen und Lehren mit der Person Jesu verbunden. Das Geheimnis der Gemeinde Jesu ist untrennbar mit Seiner Person verbunden (Epheser 5:23). Unser Bürgertum im Himmelreich wäre ohne Jesus undenkbar (Epheser 1:10). In Jesus sind wir gesegnet mit jedem geistlichen Segen. (Epheser 1:3)  Auch unser gemeinsames Erbe mit Christus-gläubigen Juden verdanken wir Jesus (Epheser 3:6). Und so könnte man fortfahren mit den Aufzählungen.

Dazu kommen aber ungezählte Offenbarungen Jesu, die dem Bibelleser beim Meditieren über Gottes Wort in den Sinn kommen. Einige davon möchte ich in Epheser 6 aufzeigen.

14 So steht nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, bekleidet mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit.
15 und beschuht an den Füßen mit der Bereitschaft zur Verkündigung des Evangeliums des Friedens!
16 Bei alledem ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr alle feurigen Pfeile des Bösen auslöschen könnt!
17 Nehmt auch den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist Gottes Wort!
18 Mit allem Gebet und Flehen betet zu jeder Zeit im Geist, und wachet hierzu in allem Anhalten und Flehen für alle Heiligen.

Wir kennen diese Verse als die geistliche Waffenrüstung. Einer meiner Freunde meditiert und betet diese Verse täglich seit vielen Jahren. Ich habe begonnen, sie zumindest immer wieder zu beten.
  • Wenn wir uns mit dem Gürtel der Wahrheit umgürten, umgürten wir uns mit Jesus, denn Er ist DIE Wahrheit! (Johannes 14:6)
  • Wenn wir den Brustpanzer der Gerechtigkeit anlegen, sind wir geschützt durch Jesus, denn Er ist unsere Gerechtigkeit. (1 Korinther 1:30)
  • Die Schuhe der Verkündigungsbereitschaft des Evangeliums des Friedens verkündigen Jesus, denn Er ist Inhalte des Evangeliums und Er ist unser Friede. (Epheser 2:14)
  • Der Schild des Glaubens ist eine Person: Jesus! Er ist unser Schutz, Schild und Ziel unseres Glaubens – der Schild des Glaubens! (Psalm 89:19; Johannes 14:1)
  • Den Helm des Heils sollen wir nehmen und aufsetzen. Wer das tut, „setzt Jesus auf“, denn Gottes Wort sagt, dass Er unser Retter, unser Heil ist. (Psalm 68:20; Lukas 2:11)
  • Wir sollen auch das Schwert des Geistes ergreifen, das Wort Gottes. Wen oder was ergreifen wir? Wir ergreifen Jesus! Er ist unsere „Waffe“. Er ist das Schwert des Geistes, das Wort Gottes. (Johannes 1:1+14)
  • Schließlich rundet das Gebet die geistliche Waffenrüstung ab. Das Gebet ist die Verbindung mit unserem Retter, unser Draht zu unserem Herrn. (Johannes 14:14)
Jesus im Epheserbrief – überall! Deutlich sichtbar und auch versteckt – eben überall. Es lohnt sich, die Bibel zu lesen und Jesus zu finden!

Der Herr segne Deine Zeit in Seinem Wort!