„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Dienstag, 16. Januar 2024

Ein besonderer Vers aus dem Epheserbrief

Ermutigt einander durch Psalmen, Lobgesänge und Lieder,
wie sie euch Gottes Geist schenkt.
Singt für den Herrn und jubelt aus vollem Herzen!

(Epheser 5:19) 

Es ist ja bei weitem nicht der einzige Vers in Gottes Wort, der uns auffordert, einander zu ermutigen. Hier wird uns sogar gesagt, wie wir das am besten tun können. Wir tun uns manchmal recht schwer im gegenseitigen Ermutigen. Dabei können wir durch ein simples Leben mit Jesus im Alltag so leicht eine Ermutigung sein für andere.

Mark Brunner fragt seine Leser: „Wann bist Du das letzte Mal die „extra Meile“ gegangen, um jemanden zu ermutigen?“ Dann erzählt er von einem gemütlichen Schnellimbiss, den er mit seiner Frau besuchte, um ein gemeinsames Essen und eine Zeit der Gemeinschaft mit ihr zu genießen. Er berichtet von der Bedienung im Laden, die jeden neuen Kunden freundlich begrüßt mit den Worten: „Was kann ich für Sie tun?“ und später verabschiedet mit dem Satz: „Wir bringen Ihre Bestellung zum Tisch.“ Das sagt sie zu allen Kunden, den Entschlossenen, den Unentschlossenen, zu denen, die zu schnell reden, den Gestressten, den Schlechtgelaunten und denen, die mit den Gedanken ganz woanders sind.

Wie oft kann man freundlich fragen: „Was kann ich für Sie tun“ und dazu aufrichtig lächeln?

An der Kasse begegnete Brunner eine Kassiererin, die ihr aufrichtig – freundliches Lächeln nicht verlorenen hatte, seit er mit seiner Frau in den Laden gekommen war. Nachdem die Bestellung bezahlt war, drehte sich Brunner noch einmal um und sagte zu der Bedienung: „Vielen Dank für Ihr Lächeln und ihre freundliche Bedienung. Es hat gut getan, hier zu bestellen!“ - Die Bedienung schaute ihn überrascht an, ohne ihr Lächeln zu verlieren – und doch sichtbar bewegt. „Vielen Dank, gerne. Niemand hat mir je so etwas gesagt.“

„Niemand hat mir je so etwas gesagt.“ Diese Worte blieben Brunner im Herzen hängen und er stellt die berechtigte Frage: Warum gehen wir nicht in den Tag mit dem festen Vorsatz „wahllos gute Taten zu tun“? Warum steigen wir nicht morgens aus dem Bett mit dem festen Vorsatz, Menschen Mut zu machen? Gelegenheiten dazu haben wir ohne Grenzen, denn Menschen hungern danach, ermutigt zu werden.

Ermutigt einander durch Psalmen, Lobgesänge und Lieder,
wie sie euch Gottes Geist schenkt.
Singt für den Herrn und jubelt aus vollem Herzen!
(Epheser 5:19)

Die Bibel gibt uns viele Beispiele dafür, wie Jesus die Seinen ermutigt und immer wieder ermutigt hat. Er tat das durch Zuspruch, Trost, Verheißung – aber auch durch Sein Leben und Handeln. Und Gottes Wort fordert uns auf, es Ihm gleich zu tun.

Wem können wir heute im Namen Jesu eine Ermutigung sein? Vielleicht einer Person, die auch uns erfreut antworten wird: „Danke! Das hat mir noch niemand gesagt!“

Montag, 15. Januar 2024

Männerabend heute in Altenseelbach


Im Zug der Allianz-Gebetswoche nehmen wir als Männergruppe an dem Gebetsabend in Altenseelbach teil, wo Stefan die Leitung hat. Wir fahren um 19:30 Uhr an der CCFG ab oder kommen direkt:
 
Evangelische Gemeinschaft Altenseelbach
Obere Reihe 20,
57290 Neunkirchen- Altenseelbach
20:00-21:00 Uhr

Der C-Virus - der christliche Virus

Noch weiß (fast) jeder, was ‚Corona‘ bedeutet. Corona war doch ‚das Ding‘, das die Welt gespalten  … Gemeinden zerstört … Familien und gute Freunde getrennt … und unser Gesundheitssystem belastet hat. Corona war doch das Thema, das die einen auf- und die anderen abgewertet haben, vor dem die einen warnten und über das die anderen lachten. Corona war doch der Virus, der sich so ausbreitete, dass er heute in aller Welt bekannt ist und in die Geschichtsbücher eingehen wird.

Am vergangenen Freitag nahmen mein Freund und ich an einem Gebetsabend von Open Doors in Kelkheim statt. Es ging um Gebet für die Christen im Iran. Im Laufe des Abends wurde das Bild einer jungen Frau gezeigt – ich nenne sie hier Rakila – die Verhör und Gefängnis für ihren Glauben erduldet hat und in alledem Jesus treu geblieben ist. Im Laufe des Beitrags wurde erwähnt, dass der Glaube an Jesus im Iran auch „der christliche Virus“ genannt wird, weil er sich überall dort ausbreitet, wo Christen ihren Glauben leben.

Im Iran ist der „christliche Virus“ auf dem Vormarsch! Insider sprechen seit Jahren von einem „Erwachen“, von „Erweckung“ und berichten über den Iran, dass dort die am schnellsten wachsende Gemeinde der Welt zu finden ist. Die Jüngerschaftsbewegung wächst mit Rekordgeschwindigkeit.

Wie ist das möglich? Iran, eins der extremsten islamischen Länder, Platz 8 auf dem Weltverfolgungsindex 2023, verschlossen für das Evangelium vom Heil durch Jesus Christus – aber gerade hier geschieht Erweckung.

Zu verdanken ist das der Gnade Gottes, der Sein Evangelium – wenn richtig verstanden, angenommen und ausgelebt – so ansteckend gemacht hat, dass es von den Feinden Jesu als ‚christlicher Virus‘ bezeichnet wird. Bereits Plinius der Jüngere (2. Jahrhundert) nennt das Christentum in einem Brief an den römischen Kaiser eine ‚ansteckende Religion‘, eine ‚Seuche‘, die es aufzuhalten gilt.

Sei es damals oder heute – im iranischen Untergrund, in den Familien, in den Gefängnissen oder sogar (mit Weisheit und Vorsicht) auf den Straßen des Landes – Christen, die mit „Jesus“ infiziert wurden, stecken andere an und breiten eine Epidemie im Land aus.

Wie wichtig wäre es für uns, uns vom gleichen ‚christlichen Virus‘, infizieren zu lassen, der unsere iranischen Freunde infiziert hat! Christen müssen ansteckend sein! Petrus und Johannes scheinen auch infiziert gewesen zu sein, denn auch ihnen wurde verboten, über Jesus zu reden. Ihre Antwort (Apostelgeschichte 4:20):

Wir können’s ja nicht lassen, von dem zu reden,
was wir gesehen und gehört haben.

Bitte Jesus, Dich zu infizieren mit dem ‚christlichen Virus‘, mit Christus selbst, damit uns Herz und Mund übergehen mit der Botschaft von Jesus. Wenn es unsere verfolgten Brüder und Schwestern unter Lebensgefahr können, sollte es uns in der Kraft des Heiligen Geistes eigentlich auch möglich sein.

Sonntag, 14. Januar 2024

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

 Heute wieder mit Sonntagszitat!

Hebräer 10:22-25

22 Darum wollen wir zu Gott kommen mit aufrichtigem Herzen und im festen Glauben; denn das Blut von Jesus Christus hat uns von unserem schlechten Gewissen befreit, und unser Körper wurde mit reinem Wasser von aller Schuld reingewaschen.
23
Haltet an dieser Hoffnung fest, zu der wir uns bekennen, und lasst euch durch nichts davon abbringen. Ihr könnt euch felsenfest auf sie verlassen, weil Gott sein Wort hält.
24
Lasst uns aufeinander achten! Wir wollen uns zu gegenseitiger Liebe ermutigen und einander anspornen, Gutes zu tun.
25
Versäumt nicht die Zusammenkünfte eurer Gemeinde, wie es sich einige angewöhnt haben. Ermahnt euch gegenseitig dabeizubleiben. Ihr seht ja, dass der Tag nahe ist, an dem der Herr kommt.

Herzliche Einladung:
Allianz-Eröffnungsgottesdienst
Anbetung - Gottes Wort - Gebet 
Gemeinschaft - Mittagessen

Beginn: 10:30 Uhr

  Herzlich Willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

Allianz (...) im Sinne Jesu bedeutet, 
keine Ruhe zu geben, bis alle Christen, 
die Jesus Christus als HERRN bekennen, 
wenigstens einmal im Jahr konkurrenzlos zusammenkommen 
und Gottesdienst feiern. 
Damit die Welt erkennt, dass Jesus keine hölzerne Krippenfigur ist, 
die gerade mit Lametta für die nächsten elf Monate verstaut wird, 
sondern der lebendige, auferstandene HERR ist, 
dem alle Gewalt gegeben ist im Himmel und auf Erden.
(Jürgen Mette)

Samstag, 13. Januar 2024

Fest und treu wie Daniel …

„Fest und treu wie Daniel …“ – so begann vor ein paar Jahrzehnten einer unserer Jungscharschlager. Ich erinnere mich bis heute an einige der Liedstrophen, nicht zuletzt wegen der herrlichen Biographie, die uns die Bibel von Daniel mitteilt.

Da sich nun dieser Daniel vor allen Ministern und Satrapen auszeichnete, weil ein so vortrefflicher Geist in ihm war, so nahm sich der König vor, ihn über das ganze Reich zu setzen.(…) Da sagten diese Männer: Wir werden bei diesem Daniel keinen Anklagegrund finden, es sei denn, dass wir im Gesetz seines Gottes etwas gegen ihn finden. (Daniel 6:4+6)

Daniel lebte bereits lange Jahre in Babylon. Er hatte seinen Gott und Seinen Glauben bereits vor Nebukadnezar bezeugt. Daniel war dafür bekannt, dass er einen vortrefflichen Geist und einen unübertreffbaren Gott hatte. Und sein Gott war dafür bekannt, dass er alle anderen vermeintlichen Götter in den Schatten stellte und als wirkungslos enttarnte.

Die Menschen damals hatten die Gelegenheit gehabt, Daniel und seinen Glauben Jahrzehnte lang zu beobachten – Tag für Tag! Daniel musste sich nicht empfehlen, wenn es darum ging, Weisheit Gottes auszusprechen. Wenn er empfohlen wurde, dann von Menschen außerhalb seines Glaubens.

Es gab einen jungen Bewerber, der für eine Stelle in einem kleinen Unternehmen interviewt wurde. Der Mann hatte ein gepflegtes Äußeres und machte beim Geschäftsführer einen guten Eindruck.

Er hatte einen ausgezeichneten Lebenslauf vorgelegt, in dem er als Referenzen seinen Pastor, seinen Sonntagsschullehrer und einen Kirchendiakon nannte. Der Geschäftsführer studierte den Lebenslauf einige Minuten und sagte dann: „Ich schätze diese Empfehlungen Ihrer Kirchenfreunde. Aber ich hätte wirklich gerne eine Beurteilung von jemandem, der Sie auch an Wochentagen kennt."

Das war bei Daniel nicht nötig. Selbst seine Feinde mussten zugeben: Wir werden bei diesem Daniel keinen Anklagegrund finden, es sei denn, dass wir im Gesetz seines Gottes etwas gegen ihn finden.

Ob Feiertag oder Wochentag – Daniel war dafür bekannt, dass ein vortrefflicher Geist in ihm war! Das war kein anderer Geist als der, den Gott auch uns gegeben hat, mit dem wir bei unserer Bekehrung markiert und versiegelt wurden.

Es ist derselbe Heilige Geist Gottes, mit dem der Herr auch uns erfüllen möchte, wenn Er jedem von uns in Epheser 5:18 zuruft: „Werdet voll Geistes! Lasst euch vom Geist erfüllen.“ Die Folgen einer solchen Erfüllung sehen wir sowohl im Leben Daniels wie auch in Galater 5:22, wo Paulus schreibt:

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.

Gott hat durch Daniel unglaublich viel bewegt, zunächst im Weltreich der Babylonier, dann im Weltreich der Meder und Perser. Gott konnte ihn gebrauchen, weil „ein vortrefflicher Geist“ in ihm war.

Lasst uns Jesus darum bitten, uns so mit Seinem Geist zu erfüllen, dass auch von uns gesagt werden kann, dass ein „vortrefflicher Geist“ in uns lebt. In der Kraft dieses Geistes können wir ein Leben führen, durch das Gott in unserem Umfeld viel bewegen und zum Guten wenden kann.