„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Donnerstag, 4. Mai 2023

Seine Stimme ist verstummt!

 
„Die Stimme eines Rufenden ertönt in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn, macht seine Pfade eben!“ (Markus 1:3)

Natürlich weiß jeder Bibelleser, dass dieser Vers eine Aussage ist über Johannes den Täufer. In Jesaja 40:3 wird er durch den Propheten angekündigt, in den Evangelien erscheint er auf der Bildfläche. Hier wird er als Erfüllung der alttestamentlichen Prophetie identifiziert.

Johannes der Täufer war eine gewaltige Stimme eines „Rufenden“ in der Wüste. Er war nicht nur äußerlich als Prophet erkennbar. Er war auch als „Stimme Gottes“ hörbar. Er nahm kein Blatt vor den Mund, rief auf zur Buße und wies auf Jesus als Lamm Gottes hin. Als Jesus dann erschien, verkündigte Johannes (Johannes 1:29):

 Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt!

Johannes war zu allem bereit. Er lud ein zu Jesus. Er litt für Jesus. Er starb für Jesus. Er ist bis heute ein Zeugnis und eine Ermutigung für alle, die Jesus nachfolgen. Seine Stimme in der Wüste der Welt war laut und klar. Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen (Markus 1:5):

Und es ging zu ihm hinaus das ganze Land Judäa und die Bewohner von Jerusalem, und es wurden von ihm alle im Jordan getauft, die ihre Sünden bekannten.

Seine Stimme ist verstummt! Sie ist zwar für alle hörbar, die Gottes Wort lesen, wer aber Sein  Wort nicht besitzt, wer die Gute Nachricht nicht kennt, hat es sehr schwer, sie noch zu hören.

Stimmen Gottes in der Wüste sind rar geworden! Traurigerweise und verständlicherweise sind sie rar geworden. Es ist angenehmer, „Stimme Gottes“ zu sein, wo das Klima moderat, das Essen bekannt, die Sprache verständlich, die Kultur vertraut und die Menschen um einen herum zumindest noch „nachchristlich“ sind. Es ist leichter, „Rufenderfür den Herrn zu sein, wo Toleranz noch nicht ganz abgeschrieben ist und Verfolgung noch nicht nennenswert eingesetzt hat. Die „Stimme Gottes“ ist rar geworden in vielen Wüsten dieser Welt.

In meiner Gebetsapp wurde gestern Nordafrika erwähnt. Viel Wüste – im doppelten Sinn. 200.000.000 Muslime, die mit dem Evangelium noch immer nicht erreicht sind. Warum nicht? Es fehlen die „Rufenden“. Es fehlt die „Stimme Gottes“ in der Wüste, die dem Herrn den Weg bereitet, auf Ihn als das Lamm Gottes hinweist und bereit ist, für Jesus und zum Bau Seines Reiches die Kosten zu tragen.

Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn jemand mir nachkommen will, so verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach! Denn wer sein Leben retten will, der wird es verlieren; wer aber sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden. (Matthäus 16:24+25)

In der App wird zum Gebet aufgerufen, besonders für Algerien, Marokko, Tunesien, Libyen und Westsahara – alles Länder mit einem muslimischen Bevölkerungsanteil von 99%(!).

Niemand behauptet, dass es dort keinen einzigen Zeugen Jesu gibt. Aber gibt es „Stimmen Gottes“, genügend „Rufende“ die dem Herrn den Weg bereiten? Definitiv nicht! Gibt es genügend Jünger, die bereit sind, um Jesu Willen auf vergängliche Annehmlichkeiten des Lebens zu verzichten um unvergänglichen Segen zu empfangen, das Reich Gottes zu bauen und ewige Seelen für Jesu zu gewinnen? Johannes der Täufer war „die Stimme eines Rufenden in der Wüste: Bereitet den Weg des Herrn!“

Seine Stimme in der Wüste dieser Welt und in den tatsächlichen Wüstengebieten der Welt ist verstummt. Zur Zeit des Propheten Hesekiel erklärt Gott (Hesekiel 22:30):

Und ich suchte unter ihnen einen Mann, der die Mauer zumauern und vor mir in den Riss treten könnte für das Land, damit ich es nicht zugrunde richte; aber ich fand keinen.

Gott hätte Druck machen können, aber Er sucht Freiwillige. Er sucht Menschen, die von Herzen „Ja!“ sagen. Zu einer anderen Zeit hört Jesaja Gottes Frage (Jesaja 6:8):

„Wen soll ich senden, und wer wird für uns gehen?“

Die Zahl derer, die bereit waren, „Rufende“ für ihren Herrn zu sein, „Stimme Gottes“ in der Wüste – und die bereit waren, aufzustehen und zu gehen, war immer eine kleine Schar. Jesaja gehörte dazu, denn er antwortete Gott (Jesaja 6:8): „Hier bin ich, sende mich!“

Ihre Stimmen sind verstummt! Deine und meine noch nicht! Stimm´ mit mir ein in Jesajas Bereitschaft: „Hier bin ich, sende mich!“

Mittwoch, 3. Mai 2023

Stark oder schwach?

Als Kind und als junger Mann habe ich mir manchmal gewünscht, größer und stärker zu sein. Das traf besonders dann zu, wenn ich mit größeren und stärkeren Menschen auf der Straße über den Glauben sprach. Einige meiner Freunde waren größer, andere muskulöser als ich und wieder andere beides.

Im Licht der Bibel sind solche geheimen Wünsche natürlich lächerlich und völlig überflüssig. Paulus, von dem viele Ausleger vermuten, dass er eine unscheinbare Person mit unscheinbarem Auftreten war – dieser Paulus hört nicht auf, immer wieder seine Schwachheit zu betonen und sich scheinbar darüber zu freuen.

In 1 Korinther 2:3 schreibt er an die Gemeinde in Korinth: Und ich war in Schwachheit und mit viel Furcht und Zittern bei euch.

An die Gemeinden in Galatien schreibt er in Galater 4:13: Ihr wisst aber, dass ich euch in Schwachheit des Fleisches zum ersten Mal das Evangelium verkündigt habe.

In 2 Korinther schreibt Paulus über Offenbarungen, die Gott ihm geschenkt hat. Dann darüber, er ihm irgendein „Pfahl im Fleisch“ (wohl irgendein Leiden) gegeben wurde, damit er nicht stolz würde. Natürlich war dieser „Pfahl im Fleisch“ keine angenehme Sache. Vielleicht war es etwas Schmerzhaftes, etwas Störendes, etwas Demütigendes … was immer es war, Paulus bat Gott, es wegzunehmen. In 2 Korinther 12:9+10 schreibt er über Gottes Antwort und seine, Paulus´, Reaktion:

Und er hat zu mir gesagt: Lass dir an meiner Gnade genügen, denn meine Kraft wird in der Schwachheit vollkommen! Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus bei mir wohne. Darum habe ich Wohlgefallen an Schwachheiten, an Misshandlungen, an Nöten, an Verfolgungen, an Ängsten um des Christus willen; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.

Paulus rühmt sich seiner Schwachheit. Er ist dankbar dafür und macht eine ganz neue Erfahrung: Wenn er schwach ist, ist er stark. Weil Paulus selbst schwach war, musste er sich auf Gottes Kraft verlassen. Das tat er und war stark in Gottes Kraft. In dieser Kraft wirkte er, reiste er, verkündigte er und säte er das Wort Gottes. Und Gott segnete.

In einem Andachtsheft war vor einigen Jahren über Hudson Taylor zu lesen.

Hudson Taylor, Gründer der China Inland Mission, kannte das Geheimnis der Stärke durch Schwäche. Einmal von einem Freund über die Auswirkung der Mission beglückwünscht, antwortete Hudson: „Mir schien, dass Gott die ganze Welt durchsuchte, um einen Mann zu finden, der schwach genug war, um Sein Werk zu tun, und als Er mich endlich fand, sagte Er: ‚Er ist schwach genug – er wird es tun.‘ Alle Giganten Gottes waren schwache Männer, die Großes für Gott getan haben, weil sie darauf vertrauten, dass Gott bei ihnen ist.“

Lass Dich nicht durch Deine gefühlte Schwäche vom Leben mit und für Jesus abhalten. Diene Jesus mit Freude und freu Dich mit Paulus: Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark!

Sei herzlich eingeladen zu unserem Zeugnisabend heute Abend. Christen berichten, was sie mit Gott erlebt haben.

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr

 Herzlich Willkommen!

Dienstag, 2. Mai 2023

Ein besonderer Vers aus Esra

„Die Hand unseres Gottes ist über allen,
 die ihn suchen, zu ihrem Guten;
 seine Stärke aber und sein Zorn sind gegen alle, 
 die ihn verlassen!“ 
(Esra 8:22)

Das Buch Esra ist ein spannendes und herausforderndes Buch, das die zweite Welle der Juden beschreibt, die unter der Führung Esras nach Israel zurückkehren. Mit Esra kam erneut Bewegung in den stillgelegten Wiederaufbau des Tempels. Unter Esra geschah auch eine erneute geistliche Hinkehr zu Jahwe, dem Bundesgott Israels.

Als Esra aus Babel loszog, wollte ihm der König ihm zur Sicherheit militärisches Geleit auf dem Weg nach Jerusalem mitgeben. Esras Antwort auf das Angebot des Königs war die herrliche Verheißung:

„Die Hand unseres Gottes ist über allen,
die ihn suchen, zu ihrem Guten;
seine Stärke aber und sein Zorn sind gegen alle,
die ihn verlassen!“

(Esra 8:22)

Gottes Hand über allen, die Ihn suchen – selbst auf langen, gefährlichen Wegen – solange es Gottes Wege sind. Eine herrliche Verheißung, die an vielen Stellen der Bibel eine Bestätigung findet:

 „Wenn du aber von dort den Herrn, deinen Gott, suchen wirst, so wirst du ihn finden, ja, wenn du ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele suchen wirst.“ (5 Mose 4:29)

Wohl denen, die seine Zeugnisse bewahren, die ihn von ganzem Herzen suchen. (Psalm 119:2)

Ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet. (Jeremia 29:13)

Während Mose, der Psalmist und der Prophet Jeremia ihre Worte vor der Gefangenschaft sagten oder aufschrieben, wiederholt Esra sie später und kann sowohl zurück als auch nach vorne blicken. Rückblickend bestätigt er Gottes Verheißung, dass Israel Gottes Stärke und Zorn erfahren hat, als sie Ihn verlassen hatten. Er bestätigt aber auch, dass Gott sich Israels immer wieder annahm, wenn sie ihn suchten und sich von Herzen zu Ihm wandten. Viele Beispiele dafür finden wir in der Richterzeit.

Esra hatte die Erfüllung dieser Verheißung selbst erfahren. Er wurde nicht in Israel, sondern im babylonischen Exil geboren, in das Gott Sein Volk wegen ihrem Ungehorsam hatte führen lassen. Hier erfuhr er, dass Gottes Gnade zurückkehrte und sich Israels wieder annahm. Das Herz vieler aus dem Volk sehnte sich zurück nach Jerusalem, der Stadt und dem Haus ihres Gottes – und Gott legte Seine Hand auf sie und führte sie.

Auch persönlich erfuhr Esra die Erfüllung dieser Verheißung, die er vor dem König in Babylon ausspricht:

„Die Hand unseres Gottes ist über allen,
die ihn suchen, zu ihrem Guten;

Esra gehörte zu diesen gesegneten Gottsuchern, wie wir in Esra 7:10 über ihn lesen:

„Denn Esra hatte sein Herz darauf gerichtet,
das Gesetz des Herrn zu erforschen und zu tun,
und in Israel Gesetz und Recht zu lehren.“

So hat es Gott verheißen.
So hat es Gott bestätigt.
So hat Gott gehandelt
… an Seinem Volk
… an Seinen Propheten
… und bis heute an allen, die Ihn suchen.

Du möchtest Gottes Hand zum Guten über Dir? Suche Jesus!

Montag, 1. Mai 2023

Tag der Arbeit

Nicht nur in Deutschland – auch in vielen anderen Ländern der Welt, ist der 1. Mai der Tag der Arbeiterbewegung. Am 1. Mai 1886 wurde in den USA zu einem Generalstreik aufgerufen, um verschiedene Anliegen der Arbeiterbewegung durchzusetzen. 30 Jahre zuvor hatte es bereits Streiks der Arbeiter in Australien gegeben. 1886 wurde der Streik ausgeweitet. Es kam zu Gewalttätigkeiten mit vielen Toten und Verletzten.

3 Jahre später wurde der 1. Mai zum Kampftag der Arbeiterbewegung erklärt. Im Jahr darauf gab es Massenstreiks und Massendemonstrationen weltweit. In Deutschland wurde der 1 Mai 1933 zum Feiertag. Bis heute wird er genutzt, um für Rechte und Forderungen der Arbeiter zu demonstrieren. Dabei wird dieser Tag nicht selten instrumentalisiert um mit Hass und Gewalt gegen alles zu kämpfen, was man in Politik, Umwelt und Gesellschaft in Schieflage sieht.

Christ und Arbeit – ein wichtiges, brisantes und mitunter heikles Thema. Denn Christen sind immer für Gerechtigkeit, haben gleichzeitig aber auch einen anderen Blickwinkel, aus dem sie Arbeit betrachten. Natürlich arbeiten wir Christen für unser täglich Brot. Natürlich arbeiten die meisten Christen als Arbeiter oder Angestellte für ihren Arbeitgeber. Aber bei Jesusjüngern kommt eine weitere Komponente hinzu, die in allen Fragen unsere Einstellung prägt. Eine Komponente, die uns unterscheidet von solchen, die sich nicht als Jünger Jesu verstehen.

So weist Paulus in 1 Korinther 10:31 darauf hin, dass alles, was wir tun, wir zur Ehre Gottes tun sollen. Das ist ein starkes Wort, denn auch Christen arbeiten in Systemen, in denen Ungerechtigkeit herrscht. Auch Christen finden sich in Situationen, in denen sie ungerecht behandelt, unterbezahlt oder gemobbt werden. 1 Korinther 10:31 beschränkt den Auftrag, alle unsere Arbeit zur Ehre Gottes zu tun, nicht auf solche, die in gerechten Arbeitsverhältnissen stehen. Christen schweigen nicht zu Ungerechtigkeit, aber sie begegnen Ungerechtigkeit nur mit gerechten Mitteln. Sie begegnen Lieblosigkeit mit Liebe, und sie folgen den Fußstapfen Jesu, der manches Mal zur Ehre Gottes den Mund aufmachte, aber auch oft Unrecht in Geduld ertrug und sich auf Wichtigeres besann.

Manchmal wird dieser Weg schwer. Auch für Jesus bedeutete das (Er-)Tragen von Ungerechtigkeit eine Last. Manchmal möchten wir lieber ausbrechen. Manchmal sehnen wir uns vielleicht sogar danach, einen „geistlichen“ Dienst zu tun, „vollzeitig“ für Jesus zu arbeiten, um der Ungerechtigkeit der säkularen Arbeitswelt zu entfliehen. Vielleicht ging dieser Wunsch auch dem Arbeiter durch den Kopf, der auf Martin Luther zukam. „Wie kann ich Gott wirklich dienen?“ war seine Frage an den Reformator. „Was ist Deine Arbeit?“ wurde er von Luther gefragt. „Ich bin ein Schuhmacher,“ kam die Antwort. Er war völlig überrascht, als Luther ihm eine unerwartete Antwort gab:  "Wenn Du Gott wirklich dienen willst, dann mach gute Schuhe und verkaufe sie zu einem gerechten Preis!“
 
Luther forderte den Mann nicht auf, „christliche Schuhe oder Schuhe mit Fisch-Symbol“ zu machen. Er forderte ihn nicht auf, seine Arbeit zu kündigen und Mönch zu werden. „Tue, was du tust vor Gott und für Ihn und lebe in Gerechtigkeit!“ 
 
1. Mai – Tag der Arbeiterbewegung. Wenn dieser Tag uns bewegt, als Jünger Jesu in unserem Beruf für Jesus zu arbeiten und Ihm durch Wort und Tat Ehre zu bereiten, dann haben wir mehr erreicht als viele, die der Ungerechtigkeit durch Ungerechtigkeit oder Gewalt begegnen!

Sonntag, 30. April 2023

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende

Mit großer Sorge beobachte ich den Abbau des Sonntags, die Vernachlässigung eines Sondergeschenks, das der Herr uns gemacht hat, besonders in der westlichen Hemisphere. Erst im 4. Jahrhundert wurde der Sonntag unter Kaiser Konstantin zum arbeitsfreien Tag erklärt. Wer bis dahin seinen Glauben ernst nahm, leben wollte und die Gemeinschaft der Christen besuchte, tat das am Ende eines Arbeitstags. Kein Wunder, dass die Christen müde wurden und aus dem Fenster fielen, wenn die Predigt zu lang ausfiel. (vgl. Apostelgeschichte 20)  Ich fürchte, heute würde man eher wegen Müdigkeit den Gottesdienst am Abend ausfallen lassen.
 
Vielleicht hat Gott in seiner Weisheit dies kommen sehen und uns darum in Seiner Gnade seit vielen Jahrhunderten einen meist arbeitsfreien Sonntag geschenkt. Das ermöglicht uns Christen, am Sonntag ausgeruht zusammen zu kommen und uns zurüsten zu lassen, um die neue Woche siegreich und gestärkt zum Zeugnis für Jesus zu verbringen.
 
Aber eine schleichende, gefährliche Rückwärtsbewegung hat begonnen. Nicht nur kämpft eine materialistische Welt für die Abschaffung der Sonntagsruhe zu Gunsten von Profit und Luxus. Eine vergnügungssüchtige Welt einverleibt sich den Sonntag in ihr Freizeitprogramm. Christen stecken mittendrin. Als Vorgesetzte, Angestellte oder Arbeiter müssen sie ihre Pflicht erfüllen – oder ihren Arbeitsplatz wechseln. Der sonntägliche Gottesdienstbesuch wird zunehmend zum Problem. Andererseits kämpfen sie gegen die Forderungen von Vereinen, Clubs und Verwandtschaft, Kompromisse im Glaubensleben einzugehen und den Sonntag immer mal wieder zur Verfügung zu stellen für soziale oder gesellschaftliche Aktivitäten.
 
Das Gleichnis der 7 Brüder veranschaulicht die Folgen. Sieben Brüdern lebten zusammen. Sechs arbeiteten und der siebte kümmerte sich um das Haus. Er hatte die Mahlzeiten bereitet und das Haus ordentlich und sauber, wenn seine Brüder am Abend nach Hause kamen. Aber die sechs anderen wollten, dass der siebte auch arbeiten sollte. Abends kamen alle nach Hause und fanden das Haus dunkel und ohne eine bereitete Mahlzeit. Da erkannten sie, wie dumm sie gewesen waren. Schnell kehrten sie zurück zu der alten Handhabung. 
 
Sonntag ist der Tag unter den sieben, der Licht, Trost und Gutes für die anderen sechs Tage liefert. Wird der Sonntag seiner Funktion beraubt, werden die anderen Tage ihrer Segnungen beraubt. Soweit das Gleichnis. 
 
Wir feiern Gottesdienst – und laden jeden herzlich ein! 

Anbetung - Predigt 
Gebet - Gemeinschaft
Einladung zum Mittagessen
Beginn: 10:30 Uhr
 
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

Sonntagszitat:

„Ohne Sonntag gibt’s nur noch Werktage“ (anon.)