Der erste Titel Gottes, der vielen von uns bei dem Buchstaben „R“ in
den Sinn kommt, wird sein, dass Jesus unser
Retter ist. Preis dem Herrn! Die Masse der Menschheit ist
sich nicht mal bewusst, dass sie einen Retter benötigen. Wer Jesus kennengelernt
hat, hat Ihn als Retter kennengelernt. Wir haben erkannt, dass unsere Sünden uns
in den (ewigen) Tod zogen und haben das Angebot der Vergebung durch Jesus
angenommen. So wurde Jesus auch durch die Engel den Hirten vorgestellt (Lukas
2:11):
Denn euch ist heute in der Stadt Davids der Retter geboren, welcher ist
Christus, der Herr.
Dieser
Titel Jesu steht sicher ganz oben auf der Rangliste (wenn es so etwas überhaupt
für Gottes Titel und Eigenschaften gibt.) Durch Sein Blut sind wir gereinigt, durch
Seine Wunden sind wir geheilt, durch Seinen Tod und Seine Auferstehung sind wir
gerettet. Preis sei Ihm!
Als
unser persönlicher Retter ist Er uns zum Rabbi geworden, zu unsrem Lehrer. Markus
9:5:
Petrus rief: »Rabbi, wie gut, dass
wir hier sind! Wir wollen drei Hütten bauen, eine für dich, eine für Mose und
eine für Elia.«
Die
wichtigsten Lehren kommen nicht aus den Universitäten, aus den Laboren oder von
der Wissenschaft. Die wichtigsten Lehren kommen aus der Schule Gottes; das
bedeutet: aus dem Wort Gottes und dem Leben im Heiligen Geist. Durch beides
belehrt uns Jesus mit dem Wichtigsten, was für Leben und Sterben nötig ist. Und
während wir uns von Ihm belehren lassen und Ihm folgen wird Er uns in allen
Lebensbereichen zum Ratgeber. Nicht
Google, Wikipedia oder die überwältigende Fülle des Internets, somdern Jesus,
der Schöpfer und Erhalter von Himmel und Erde ist immer noch (und bleibt immer)
der beste Ratgeber – ein wunderbarer Ratgeber, wie uns auch Jesaja 9:6 offenbart:
Denn ein Kind ist uns geboren, ein
Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man
nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater,
Friedefürst.
Mit dem
Begriff Rabbuni (Meister) wird Jesus in Johannes 20:16
von Maria angebetet. Als Meister ist Er der, der uns anleitet, der unser Vorbild
ist und uns das Leben leben lehrt!
Besonders ins Auge fällt ein
anderer Titel unseres Gottes. In Psalm 94:1 wird Er angebetet mit den Worten:
Du Gott der Rache, o Herr, du Gott der Rache, leuchte
hervor!
Liegt hier ein Übersetzungsfehler
vor? Ist Rache nicht etwas negatives, etwas, von dem man sich fernhalten und
drauf verzichten sollte? Nein – es
liegt kein Übersetzungsfehler vor. Und Ja - wir sollten uns von Rache fernhalten und
darauf verzichten, auch, wenn’s schwer fällt! Aber wir dürfen das mit der
Zuversicht tun, dass Recht gesprochen werden wird. Und es wird ein himmlisch
gerechtes Recht sein, ein Recht, das vollkommen zufriedenstellen wird.
Wenn Menschen Rache üben, ernten
sie meist nur weiteren Streit und Zorn. Sich selbst zu rächen bringt außerdem selten
bis nie Zufriedenheit. Wenn wir aber unsere Rache Gott überlassen, können wir sicher sein, dass Er sich in Vollkommenheit kümmern wird. Er ist nicht nur
der „Gott der Rache", sondern in dieser Funktion ist Er auch der gerechte Richter. Der Psalmist betet in Psalm 94:2 (vgl. 1 Mose 18:25):
Erhebe dich, du Richter der Erde,
gib den Hochmütigen ihren Lohn!
Wir können uns nicht selbst erlösen und erretten. Das macht unser Retter, Jesus!
Unsere mit Abstand wichtigsten Lektionen im Leben lehrt uns unser Rabbi, Jesus!
Ihm, unserem Rabbuni, folgen wir – jetzt, heute, bis in Ewigkeit!
Wir verlassen uns in diesem ungerechten Leben, bei all den Verletzungen, die wir mit uns herumtragen, dass Er, der Gott der Rache (oder Vergeltung), als gerechter Richter das letzte Wort sprechen und zu einem gerechten Ende führen wird.
Herrlicher Gott! Herrlicher
Jesus!