„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Mittwoch, 31. August 2022

Jesu Wiederkunft

Die ganze Thematik Seiner Wiederkunft hat die Gemeinde Jesu von Anfang an beschäftigt. Dabei gab es immer auch extreme Positionen.

Bereits im Thessalonicherbrief muss Paulus dazu Stellung nehmen, weil die Thessalonicher durch bestimmte Lehren verunsichert waren. Sie befürchteten, sie hätten die Wiederkunft Jesu verpasst. Zu anderen Zeiten kamen (falsche) Propheten und legten sich auf ein „Wiederkunftsdatum“ fest. Ihre Nachfolger verkauften Hab und Gut, und warteten in weißen Gewändern (vergeblich) auf das sichtbare Kommen Jesu auf die Erde.

Die Tatsache, dass Christen seit 2000 Jahren darauf warten, dass Jesus wiederkommt hat viele zu dem Fehlschluss gebracht, dass Er überhaupt nicht mehr wiederkommt. Und sie leben dementsprechend. Das sind natürlich tragische Fehlentscheidungen, wie viele Bibelverse und Bibelabschnitte belegen.

Jesu Wiederkunft ist nicht ausgesetzt oder abgesagt. Sie ist durch Gottes Gnade noch nicht geschehen, wie wir im 2. Petrusbrief lesen (2 Petrus 3:3+4, 9)

Dabei sollt ihr vor allem das erkennen, dass am Ende der Tage Spötter kommen werden, die nach ihren eigenen Lüsten wandeln 4 und sagen: Wo ist die Verheißung seiner Wiederkunft? Denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so, wie es von Anfang der Schöpfung an gewesen ist! (…) 9 Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verlorengehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe.

Die Tatsache, dass Jesus wiederkommt, steht unverrückbar fest.
Der Zeitpunkt, wann Er wiederkommt, ist Wissen, das vor uns Menschen im Himmel verborgen bleibt.

Gut, dass Gott es so beschlossen hat. Wüssten wir den Zeitpunkt Seiner Wiederkunft – wie lässig würden wir mit unserer Zeit umgehen. Wie geistlich unproduktiv würden wir unser Leben gestalten. – So aber lassen wir uns von Jesus sagen (Matthäus 25:13):

Darum wacht! Denn ihr wisst weder den Tag noch die Stunde, in welcher der Sohn des Menschen kommen wird.

Ein Pastor erzählt aus seinen Schultagen: „Eines Nachmittags kam die Schulleiterin in unsere Klasse und bat alle, die Hand zu heben, deren Eltern sie mit in den Zirkus nehmen würden. Da ich nicht ausgeschlossen bleiben wollte, hob ich meine Hand. Zu meinem Erstaunen lud die Schulleiterin dann alle Kinder, die sich nicht gemeldet hatten, ein, mit ihr zu gehen. Sie selbst begleitete sie alle in den Zirkus. Wie enttäuscht war ich, als mir klar wurde, dass ich meine einzige Chance, in den Zirkus zu gehen, einfach wegen meines Stolzes verpasst hatte. Es war mir eine große Lektion. Jeder von uns kann zurückgelassen werden, wenn Jesus wiederkommt. Wer sich Jesus als Retter nicht anvertraut, und zulässt, dass Stolz oder andere Sünden in seinem Herzen bleiben, hat das ewige Heil verpasst.“

Niemand kennt Tag oder Stunde der Wiederkunft Jesu. Aber es kann jederzeit sein. NICHT mit Jesu Kommen zu rechnen, sich NICHT vorzubereiten, NICHT zu wachen – ist die gefährlichste Entscheidung, die wir treffen können.

Jesus kommt wieder! Bist Du bereit? 

In unserer Bibelstunde heute Abend streifen wir auch das Thema der Wiederkunft Jesu und unserer Bereitschaft und Wachsamkeit. Wir laden Dich herzlich ein!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr

Dienstag, 30. August 2022

Namen, Titel und Eigenschaften Gottes - N

Bevor Du weiterliest: Versuch mal, einen Namen, einen Titel oder eine biblisch erwähnte Eigenschaft Gottes zu finden, die mit dem Buchstaben „N“ beginnt. Los geht’s! … … …

Na, was gefunden? Gar nicht so leicht mit dem Buchstaben „N“, nicht wahr? Das „M“ von letzter Woche gab uns viele Ideen. Einige fielen mir noch ein, nachdem die Andacht bereits geschrieben war. Aber „N“ …?

Dennoch stoßen wir auf mindestens drei Bibelstellen, die uns Jesus heute vorstellen. Zunächst lesen wir in Matthäus 2:23 über Jesus, der als Kleinkind von Seinen Eltern mit nach Nazareth genommen wurde. Es heißt:

Und dort angekommen, ließ er (Josef) sich in einer Stadt namens Nazareth nieder, damit erfüllt würde, was durch die Propheten gesagt ist, dass er ein Nazarener genannt werden wird.

Jesus, der Nazarener. Dort wohnten Seine Eltern vor Seiner Geburt, dorthin zogen sie nach Seiner Geburt, dort wuchs Er auf und wurde bekannt. Jesus, der „Nazarener“ – das erinnert uns an Gedanken der vergangenen Wochen. Da haben wurden wir angenehm daran erinnert, dass Jesus Mensch ist wie wir: hineingeboren in eine sündige Welt und in ein menschliches Umfeld. Er kannte und kennt unsere Schwachheiten und Nöte. Bis heute versteht Er uns, denn Er wurde Mensch wie wir.

In Daniel 6:28 preist (sogar) der persische König den Herrn, wenn er sagt:

Er ist ein Retter und Nothelfer, und er tut Zeichen und Wunder im Himmel und auf Erden. Der hat Daniel von den Löwen errettet. (LÜ)

Nöte kennen wir alle, Nöte haben wir alle. Einen Nothelfer haben nicht alle. Da haben wir, die wir an Jesus glauben, einen enormen Vorteil gegenüber allen, die Gott ablehnen oder nicht kennen. Wior haben einen Nothelfer, einen Helfer in der Not. Und wir haben Beispiele von Menschen in allen möglichen und unmöglichen Lebenslagen, die bei diesem Nothelfer Hilfe gefunden haben. Trägst Du momentan eine Not mit Dir herum? Trag sie zu Jesus; Er ist ein Nothelfer für die Seinen.

Schließlich soll 2 Mose 17:15 erwähnt werden, wo Mose einen Altar benennt, den er dem Herrn gebaut hatte, nachdem Gott Israel zum Sieg über die Amalekiter verholfen hatte.

Und Mose baute einen Altar und nannte ihn ‚Der Herr ist mein Kriegsbanner‘.

„Jehova-Nissi“ = Der Herr ist mein Kriegsbanner, mein Panier, mein Feldzeichen.

Die Kriegsfahne war das Symbol, das die Armee vereinte. Das Feldzeichen war das Abzeichen, unter dem die Soldaten kämpften. Im Fall des Krieges gegen Amalek sind es sicher Moses erhobene Hände, die das passende Zeichen dafür sind, das Israels Sieg ihnen durch Gott geschenkt worden war. Er, Jehova-Nissi, war es für den sie stritten. Er war es, der sie in Seinem Namen vereinte und ihnen den Sieg schenkte. 

Wohl dem, dessen (Feld-)zeichen der Herr ist. Wohl dem, der unter der Fahne des Herrn steht, unter Seiner Führung, unter Seinem Schutz.

Montag, 29. August 2022

Von Milanen, Adlern und uns

Den schönsten Traum, den ich je geträumt habe, habe ich sogar zweimal geträumt. Ich konnte fliegen wie ein Vogel. Ohne Hilfsmittel, ohne Anstrengung. Einfach nur Arme ausbreiten und segeln. Nein! Ich war nicht auf Drogen. J

Das Segeln der Vögel fasziniert mich. Jedes Jahr in unserem Urlaub bin ich neu fasziniert von den großen Raubvögeln – meist Milane – die hoch über den Wiesen segeln. In unserem Ulaub in diesem Jahr haben wir möglicherweise sogar einen Adler gesehen.

Segeln … hoch oben … in Himmelsnähe …über allem. Ist das möglich – für unsere Seele?

Ein schottischer Prediger berichtet einmal über einen Adler, der in ganz jungen Jahren gefangen wurde. Der Bauer, der ihn fing, band ihn fest, und band seine Flügel, damit er nicht fliegen konnte. Erst viel später ließ er ihn los, damit er im Hof mit den Hühnern umherstreifen konnte.

Nicht lange, und der Adler begann, sich wie die Hühner zu verhalten. Er scharrte am Boden und pickte Körner und Kleintiere aus der Erde. Der Adler, der eigentlich hoch am Himmel schweben sollte, schien sich damit abzufinden, das Stallleben eines Huhns zu führen

Eines Tages besuchte ein Berghirte den Bauern. Als der Hirte den Adler sah, sagte er zu dem Bauern: Was für eine Schande, dass dieser Vogel in deinem Hof ​​herumhüpft! Warum lässt du ihn nicht frei?

Schließlich stimmte der Bauer zu, und sie schnitten dem Adler die Fesseln durch, mit denen seine Flügel noch immer gebunden waren. Was passierte?  NICHTS! Der Adler spazierte weiter umher und scharrte und pickte wie er es immer getan hatte.

Dann hob der der Hirte ihn hoch und setzte ihn auf eine hohe Burgmauer. Zum ersten Mal sah der Adler die Weite des blauen Himmels und die strahlende Sonne.

Er breitete seine Flügel aus, sprang ab und flog in einer gewaltigen Spirale – immer höher und höher. Jetzt lebte er wie ein Adler.

Und Du? Und ich? Wie leben wir? Wie ein Huhn oder wie ein Adler? Adlerleben hat Gott für uns vorgesehen. Jesus ist unsere Hoffnung. Der Geist Gottes unsere Kraft! Lebe nicht wie ein Huhn! Lebe wie ein Adler!

„Aber ich fühle mich nicht wie ein Adler“ magst Du sagen. „Ich fühle mich schwach!“ „Ich habe versagt!“ „Ich bin gebunden!“

Lass Dir durch Gottes Wort zurufen (Jesaja 40:28-31):

Weißt du es denn nicht, hast du es denn nicht gehört? Der ewige Gott, der Herr, der die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt; sein Verstand ist unerschöpflich! (Vs 28)

Du magst schwach und müde sein. Der Herr, Deine Quelle, ist es nie!

Er gibt dem Müden Kraft u. Stärke genug dem Unvermögenden. 30 Knaben werden müde und matt, und junge Männer straucheln und fallen; 31 aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft (Vs 29-31)

Du magst kraftlos und unvermögend sein! Vertrauen auf Jesus wird das ändern!

dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden. (Vs 31)

Das darfst, sollst, kannst Du sein! Laufen, ohne matt zu werden! Gehen und nicht ermüden! Segeln wie ein Adler!

Sonntag, 28. August 2022

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat!

 Predigttext:
Kolosser 3:1-4

1 Wenn ihr nun mit Christus auferweckt worden seid, so sucht das, was droben ist, wo der Christus ist, sitzend zur Rechten Gottes.
2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist;
3 denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit dem Christus in Gott.
4 Wenn der Christus, unser Leben, offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit ihm offenbar werden in Herrlichkeit.

Anbetung - Gottes Wort
Gebet - Gemeinschaft
Einladung zum gemeinsamen Mittagessen!
Beginn: 10:30 Uhr
 
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

"Es bekommt einem Diener schlecht 
danach zu trachten, 
reich, groß und berühmt zu werden in dieser Welt, 
in der sein Herr arm, unbedeutend und verachtet war.
(Georg Müller)