„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Mittwoch, 22. Dezember 2021

... und keiner hat's gemerkt!

Dass wir auf Weihnachten zugehen, weiß jeder. Dass wir in letzter Zeit viele dunkle Tage hatten, haben wir auch alle mitgekriegt. Hoffentlich auch, dass die letzten paar etwas besser waren. Was aber keiner gemerkt hat ist die Tatsache, dass ab heute, dem 22.12. die Tage wieder länger werden.

Gestern, am 21.12. war der kürzeste Tag des Jahres! Ab heute, nachdem wir gerade die längste Nacht und den kürzesten Tag hinter uns gebracht haben, beginnen die Tage wieder länger und die Nächte kürzer zu werden.
Zugegeben, erst merkt man es nicht. Morgen früh werde ich kaum aufstehen und feststellen, dass die Nacht eine Minute kürzer war. Trotzdem ist es wahr, dass wir uns jetzt in Richtung „Licht“ bewegen. Zunächst unmerklich – und doch wahr.

Vor ein paar Jahren erwähnte ich diese Tatsache auf einer Weihnachtsfeier für Obdachlose. Einige dieser Männer schlafen selbst bei Minustemperaturen unter Brücken oder in leeren Gebäuden. Man konnte förmlich spüren, wie ihnen der Gedanke an hellere Zeiten zusprach. Licht und Wärme im Kommen.

Millionen Menschen leben in Finsternis und Kälte. Für manche ist es die Sünde, die sie tun. Für andere die Sünde, die ihnen angetan wird. Für die einen sind es Emotionen, die sich unbegreiflicherweise noch tiefer graben, wenn es tiefer nicht mehr möglich scheint, für andere die Einsamkeit inmitten von Menschenmassen. Das Sprichwort sagt:  „Wenn die Nacht am dunkelsten ist, ist der Tag nah!“

Weihnachten darf uns auch an diese Tatsache erinnern. Jesus ist das Licht! Im Alten Testament wie auch im Neuen wird Jesus als das Licht bezeichnet. Hier einige Verse:

Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht,
und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. (Jesaja 9:1; LÜ)

 „Mache dich auf, werde Licht! Denn dein Licht kommt,
und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir!“ (Jesaja 60:1; Schl)

„Er ist ein Licht, das den Völkern Gott offenbaren wird,
und er ist die Herrlichkeit deines Volkes Israel!“ (Lukas 2:32; NLÜ)

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, 
wird nicht in der Finsternis wandeln,
sondern er wird das Licht des Lebens haben. (Johannes 8:12)

„Wenn die Nacht am dunkelsten ist, ist der Tag nah!“ heißt das Sprichwort. Finsternis hat für (fast) alle Menschen etwas bedrohliches. Jesus ist das Licht. Er bedroht die Finsternis. Jesus ist das Licht des neuen Tages. Wer mit seinen Ängsten, Nöten, Hoffnungslosigkeiten, Sünden, Depressionen, Verletzungen, zu Ihm kommt, der wird angenommen, der bewegt sich in die richtige Richtung: hin zum Licht. Schau Dir noch einmal die Aussagen des Wortes Gottes an:
  • Jesus scheint als helles Licht für alle in der Finsternis!
  • Jesus, das Licht kommt! (Gib Weihnachten eine Chance! Gib Jesus eine Chance!)
  • Jesus ist ein Licht, das Herrlichkeit bringt, eine übermenschliche Herrlichkeit!
  • Jesus ist Licht für jeden (einschließlich Dir). Ihm folgen bedeutet, der Finsternis zu entfliehen
Die Entscheidung liegt bei jedem Einzelnen. Licht oder Finsternis – Jesus … oder nicht

Da wir am kommenden Freitag um 16:00 Uhr den Heiligabend-Gottesdienst feiern, fällt heute unsere Bibelstunde aus.

Dienstag, 21. Dezember 2021

Gottes Verheißungen im Brief an die Kolosser

Bereits in einer der vergangenen Wochen haben wir darauf hingewiesen, dass Verheißungen nicht ausschließlich unerfüllte Versprechen sind, sondern auch als Zusagen Gottes verstanden werden können. Dabei mag die Zusage Gottes für uns noch in der Zukunft liegen, von Gottes Seite aber bereits erfüllt sein. Manche Verheißungen Gottes sind Zusagen, die wir gar nicht so beurteilen würden, die Gott in Seiner Weisheit aber so ausgesprochen hat. Viele solcher Verheißungen finden wir im Kolosserbrief:

Sagt Dank dem Vater, der euch tüchtig gemacht hat zu dem Erbteil der Heiligen im Licht. Er hat uns errettet aus der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines geliebten Sohnes. (Kolosser 1:12+13; LÜ)

Auch euch, die ihr einst entfremdet und feindlich gesinnt wart in den bösen Werken, hat er jetzt versöhnt in dem Leib seines Fleisches durch den Tod, um euch heilig und tadellos und unverklagbar darzustellen vor seinem Angesicht. (Kolosser 1:21-22; Schl)

Ihnen wollte Gott bekannt machen, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Heiden ist, nämlich: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. (Kolosser 1:27; Schl)

Und ihr seid zur Fülle gebracht in ihm, der das Haupt jeder Herrschaft und Gewalt ist. 13 Er hat auch euch, die ihr tot wart in den Übertretungen und dem unbeschnittenen Zustand eures Fleisches, mit ihm lebendig gemacht, indem er euch alle Übertretungen vergab; 14 und er hat die gegen uns gerichtete Schuldschrift ausgelöscht, die durch Satzungen uns entgegenstand, und hat sie aus dem Weg geschafft, indem er sie ans Kreuz heftete. (Kolosser 2:10+13-14; Schl)

Denn ihr seid gestorben, als Christus starb, und euer wahres Leben ist mit Christus in Gott verborgen. Wenn Christus, der euer Leben ist, der ganzen Welt bekannt werden wird, dann wird auch sichtbar werden, dass ihr seine Herrlichkeit mit ihm teilt. (Kolosser 3:3+4; NLB)

Welch ein Vielzahl von Zusprüchen Gottes an Seine Kinder! Vielleicht fasst es der Zuspruch / die Verheißung in Kolosser 2:10 am Besten zusammen: In Jesus sind wir zur Fülle gebracht. Ja, das stimmt! Das muss stimmen; denn in Jesus wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig und in Ihm sind wir zur Fülle gebracht (2:9+10). Wenn wir Jesus haben – was brauchen wir mehr? Wer Jesus nicht hat – was bleibt?

Und um unser Augenmerk auch auf solche Verse zu lenken, die als „klassische Verheißung“ gelten: In Kolosser 1:22 erhalten wir die herrliche Zusage, dass Jesus uns heilig und unverklagbar vor sein Angesicht stellen will. Das ist für alle von uns unvorstellbar, denn wir kennen uns gut und wissen, wie weit wir momentan noch davon entfernt sind. Aber die Verheißung steht: heilig und unverklagbar vor Jesu Angesicht! – Eine feste Verheißung, ebenso wie Kapitel 3:4. Hier schreibt der Apostel über die Zukunft und erinnert daran: Wer zu Jesus gehört, wird Seine Herrlichkeit teilen. Eine unglaubliche Zusage. Da sie aber von Gott kommt, dürfen wir uns daran erfreuen: Teilhaber Seiner Herrlichkeit zu werden. Die Welt wird sehen und erkennen, zu wem wir gehören.

Montag, 20. Dezember 2021

Letzter Männerabend in 2021

Männerabend mit Anbetung, Andacht, Gemeinschaft!
Verpass es nicht ... verpass uns nicht!
Du und alle Deine Freunde sind herzlich eingeladen!

Nichts getan!

Der amerikanische Rechtsanwalt und Politiker, Daniel Webster, war ein sehr guter Redner. Man erkannte schon früh seine schnelle Auffassungsgabe und seinen kunstvollen Umgang mit Worten.

Eines Tages in seiner Kindheit musste Websters Vater für einen Termin das Haus verlassen. Er gab seinen beiden Söhnen, Daniel und Hesekiel, ein paar Aufträge, die die beiden während seiner Abwesenheit erledigen sollten. Als der Vater zurückkam, waren die Aufgaben nicht erledigt und er befragte seine Söhne wegen deren Untätigkeit. „Was hast du gemacht, Hesekiel?“ fragte er den einen. "Nichts, Papa“ war die Antwort. Jetzt wandte sich der Vater an Daniel und stellte ihm die gleiche Frage: „Daniel, was hast du gemacht?“ „Ich hab Hesekiel geholfen“ – war seine Antwort.

„Nichts getan zu haben“ bedeutet nicht unbedingt, richtig gehandelt zu haben. Die Bibel berichtet in Matthäus 21:28-31 von einem Vater mit zwei Söhnen:

Was meint ihr aber? Ein Mensch hatte zwei Söhne. Und er ging zu dem ersten und sprach: Sohn, mache dich auf und arbeite heute in meinem Weinberg! 29 Der aber antwortete und sprach: Ich will nicht! Danach aber reute es ihn, und er ging. 30 Und er ging zu dem zweiten und sagte dasselbe. Da antwortete dieser und sprach: Ich gehe, Herr! und ging nicht. 31 Wer von diesen beiden hat den Willen des Vaters getan? Sie sprachen zu ihm: Der erste. Da spricht Jesus zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Die Zöllner und die Huren kommen eher in das Reich Gottes als ihr!

Beide Söhne wussten, was sie tun sollten. Einer sagte „Ja“, nannte seinen Vater sogar bei dem ehrwürdigen Titel „Herr“ – und handelte genau gegenteilig. Er tat … nichts! Und dieses „Nichtstun“ war genau das Falsche, denn es bedeutete, zu unterlassen, was er hätte tun sollen.

Der andere klingt ziemlich grummelig. „Ich will nicht!“ antwortet er – seinem Vater! Dann aber geht er und tut den Willen seines Vaters. Dass ihm seine Grummeligkeit leid tut, geht aus den Worten hervor „Danach aber reute es ihn.“

„Nichts tun“ kann genau das Falsche sein! Falsch ist nicht nur, zu tun, was Gott missfällt. Falsch ist auch, nicht zu tun, was Gott gefällt. So lehrt es auch der Apostel in Jakobus 4:17:

Wer nun Gutes zu tun weiß und es nicht tut, für den ist es Sünde.

Das Gute nicht tun ist Lässigkeit. Es ist Sünde durch Unterlassung. Das Coole im Wort Gottes (selbst bei den Gerichtspropheten des Alten Testaments) sind die immer hinzugefügten Hinweise, dass Gott gnädig ist. Er gibt uns Zeit, unsere Lässigkeit oder Nachlässigkeit zu bekennen und abzulegen. Er ermöglicht uns zu tun, was Er uns aufgetragen hat und dann den Segen zu erfahren, der Er gleichzeitig für uns bereithält.

Lasst uns heute Gutes tun im Namen Jesu. Das müssen gar keine großen Dinge sein. Ein freundlicher Gruß mag für uns nur eine „1“ auf der Wichtigkeitsskala haben. Für den, den wir grüßen mag es eine „8 oder 9“ sein. Vielleicht der einzige freundliche Gruß des Tages. Ein Lächeln, ein freundliches Wort, ein Telefonanruf, ein weitergegebener Bibelvers, eine (Achtung CCFG Männer!) Einladung zum heutigen Männerabend (vielleicht mit dem Angebot, den Eingeladenen abzuholen) … es gibt so viele Möglichkeiten, Gutes zu tun. Fang klein und wachse im Gutes tun. Das ist besser als dem zu helfen, der „nichts tut“.

So soll euer Licht leuchten vor den Leuten,
dass sie eure guten Werke sehen
und euren Vater im Himmel preisen.
(Matthäus 5:16)

Sonntag, 19. Dezember 2021

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

  

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Predigtthema:
Jesus, der bessere König

1 Ein Psalm Davids. Dem HERRN gehört die Erde und was sie erfüllt, der Erdkreis und seine Bewohner;
2 denn Er hat ihn gegründet über den Meeren und befestigt über den Strömen.
3 Wer darf auf den Berg des HERRN steigen? Und wer darf an seiner heiligen Stätte stehen?
4 Wer unschuldige Hände hat und ein reines Herz, wer seine Seele nicht auf Trug richtet und nicht falsch schwört.
5 Der wird Segen empfangen von dem HERRN und Gerechtigkeit von dem Gott seines Heils.
6 Dies ist das Geschlecht derer, die nach ihm fragen, die dein Angesicht suchen — das ist Jakob! (Sela.)
7 Hebt eure Häupter empor, ihr Tore, und hebt euch, ihr ewigen Pforten, damit der König der Herrlichkeit einziehe!
8 Wer ist dieser König der Herrlichkeit? Es ist der HERR, der Starke und Mächtige, der HERR, der Held im Streit!
9 Hebt eure Häupter empor, ihr Tore, ja, hebt eure Häupter, ihr ewigen Pforten, damit der König der Herrlichkeit einziehe!
10 Wer ist denn dieser König der Herrlichkeit? Der HERR der Heerscharen, er ist der König der Herrlichkeit! (Sela.)
 
Anbetung - Gottes Wort 
Abendmahl - Gebet 
Gemeinschaft
 
Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn:10:30 Uhr

HIER findest Du weitere Information über unseren Gottesdienst
 
Zum Gottesdienst  ist jeder willkommen! Wir haben im Gottesdienst keine G-Auflagen, halten uns allerdings an Masken- und Abstandsregeln (was unserer herzlichen Gemeinschaft keinen Abbruch tut). Lediglich das Mittagessen nach dem Gottesdienst in der Coffeebar müssen wir verordnungsbedingt auf 2G beschränken.

Sonntagszitat: 
Wenn ich an die Größe der Majestät 
und Barmherzigkeit Gottes denke, 
so erschrecke ich selbst davor, 
dass Gott sich so sehr herabgelassen hat.
(Martin Luther)
 
Es gehört für mich zu den erhabensten Gedanken: 
Der Schöpfer und der Mann am Kreuz 
ist ein und dieselbe Person! 
Was hat diesen Herrn aller Herren 
und König aller Könige nur dazu bewogen, 
für mich ans Kreuz zu gehen? 
Mein Verstand kann dies nicht ausloten, 
aber Johannes 3,16 gibt mir die Antwort: 
Es ist seine grenzenlose Liebe, die alles für mich tat, 
damit ich nicht verloren gehe.
(Werner Gitt)

Samstag, 18. Dezember 2021

Mit oder ohne ...

Ruhen in den Armen des Friedefürsten (Jesaja 9:5)
- ist besser als Kämpfen auf den Schlachtfeldern des Lebens!

Freude über Jesus, den himmlischen Freudenbringer Phil. 4:4)
- ist besser als Trübsal über die irdischen Freudenkiller!

Proklamation / Lobpreis im Namen Jesu (Apg. 4:12)
- ist besser als Proklamation in meinem Namen

 

Stille und Ruhigsein in der Gegenwart Jesu (Jesaja 30:15)
- ist besser als Ruhelosigkeit und das Getöse der Welt.

Mit Jesus im Sturm ist besser als ohne Jesus in der Sonne!
Mit Jesus in der Löwengrube ist besser als ohne Jesus im Park!
Mit Jesus im Leiden ist besser als ohne Jesus auf der Party des Lebens!
Für Jesus sterben ist besser als ohne Jesus leben!
Mit Jesus arbeiten ist besser als ohne Jesus nichts tun!
Mit Jesus im Stress ist besser als ohne Jesus im Urlaub!
Mit Jesus weinen ist besser als ohne Jesus lachen!
Mit Jesus im Tal ist besser als ohne Jesus auf dem Berg!

Mit Jesus ist besser! Immer!

Morgen feiern wir Jesus!
Jesus mit uns, wenn wir uns zum Gottesdienst treffen.
Sei dabei! Begegne Jesus!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

 

Freitag, 17. Dezember 2021

Gibt es eine ewige Hölle?

Ein heißes Eisen!

Vor noch wenigen hundert Jahren war unter der Christenheit die Überzeugung verbreitet, dass die Aussagen der Bibel über eine ewige Verdammnis in der Hölle ebenso klar und wahr sind wie die Aussagen über eine ewige Herrlichkeit im Himmel. Leider haben Maler und Künstler des Mittelalters durch ihre Kunst Eindrücke vermittelt, die damals zwar Furcht und Schrecken auslösten, heute aber eher primitiv und unglaubwürdig sind. Wer daher heute noch von einer ewigen Hölle redet, wird schnell als mittelalterlich, hinterwäldlerisch und abergläubig verschrien. Um dem zu entgehen, distanzieren sich immer mehr Christen von der biblischen Lehre einer ewigen Verdammnis.

Ein interessanter Artikel vor einigen Jahren war überschrieben mit der Frage: „Wie kann ein liebender Gott Menschen in die Hölle schicken?“ – Ist das nicht ein Thema, über das jeder ernsthafte Christ irgendwann einmal nachdenkt? Und ist es nicht ebenfalls ein Thema, das zu recht unterschiedlichen Antworten führt, selbst innerhalb der evangelikalen Bewegung? Predigten zu diesem Thema hört man selten – sehr selten! Niemand möchte verletzen oder als rückständig eingeordnet werden. Einen liebenden Gott, der uns liebt, egal wie wir leben – den darf es geben. Das gibt uns alle Freiheiten, die wir uns wünschen und entbindet uns von allen Verantwortungen für unser Tun. Darum darf es auch keinen Gott geben, der über uns steht und uns am Ende richten wird. Was nicht sein darf – kann nicht sein. Je weiter sich der Mensch von Gott entfernt, umso heftiger lehnt er alles ab, was Gott uns in Seinem Wort zu unserem Heil und Frieden offenbart hat.

Im Buch der Offenbarung wird prophezeit, dass die Welt von heftigsten Katastrophen heimgesucht werden wird. Diese Katastrophen sind Gottes letzter Weckruf, umzukehren, aber die Reaktion der Menschen ist gegenteilig. In Offenbarung 16:8 heißt es:

„Und die Menschen wurden versengt von großer Hitze, und sie lästerten den Namen Gottes, der Macht hat über diese Plagen, und sie taten nicht Buße, um ihm die Ehre zu geben.“

Im Alten und Neuen Testament wird beschrieben, was mit den Menschen geschieht, die von Gott als gerecht betrachtet werden, weil ihre Sünden durch Jesu Blut weggewaschen wurden – und was mit denen geschieht, die mit ihren Sünden sterben.

Daniel schreibt in Kapitel 12:2: „Und viele von denen, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen; die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach und Schande.“

In Matthäus 25:46 lehrt Jesus: „Und sie werden in die ewige Strafe hingehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.“

So ewig wie das ewige Leben ist, so ewig ist die ewige Verdammnis. Vielleicht auch darum, weil die Menschen gar keine Buße mehr tun wollen – in Ewigkeit nicht. Das deutet sich bereits in der Offenbarung an. Die Möglichkeit der Umkehr wird gegeben – aber sie wollen nicht. In diesem Unwillen sterben und verharren sie.

Vergiss, wie Künstler und Maler im Mittelalter die Hölle darstellten. Das ist nicht ernst zu nehmen. Ernst zu nehmen ist aber die Beschreibung der Hölle in Gottes Wort.

Zum Schluss die gute Botschaft: JEDER kann der Hölle entkommen. Paulus und Silas erklären es in Apostelgeschichte 16:31 mit den einfachsten Worten, die jeder verstehen kann:

Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden,
du und dein Haus!

Fragen? Schreib mir eine Mail über das Kontaktformular im Seitenfenster. Deine Mail wird nicht angezeigt. Oder hinterlass einen Kommentar. Der Herr segne Dich!

Donnerstag, 16. Dezember 2021

Eine unglaubliche Geschichte

Larry Walters (1949-1993)
Larry Walters wollte schon immer fliegen. Als er die High School abgeschlossen hatte, ging er zum Militär mit der Hoffnung, irgendwann einmal ein Militärflugzeug zu fliegen. Seine Träume wurden jedoch zunichtegemacht. Als er sich als neuer Soldat einer Augenuntersuchung unterziehen musste, wurde ihm „kein ausreichendes Sehvermögen“ bescheinugt.

Nach einem Kurzeinsatz in Vietnam begann Larry eine eher bodenständige Karriere als Lkw-Fahrer. Er musste sich damit begnügen, anderen in seiner Heimatstadt zuzusehen, wie sie Flugzeuge flogen. Aber Larry hat das Fliegen nie vergessen.

Eines Tages im Jahr 1982, beschloss er, etwas für seinen Traum zu tun. In einem normalen Geschäft besorgte er sich einen stabilen Gartenstuhl aus Aluminium, fuhr dann zum nächsten Army-Shop und kaufte ein Hochleistungskabel und 45 leistungsstarke Wetterballons. (Jeder dieser Ballons hatte im aufgeblasenen Zustand einen Durchmesser von zwei Metern.) Schließlich kaufte er mehrere Tanks mit Helium.

Mit Hilfe von Freunden plante Larry „seinen Flug“. Eine Woche vor Weihnachten, nachdem er den Gartenstuhl sicher an seinem Jeep befestigt hatte, bliesen er und seine Freunde die 45 Ballons mit Helium auf und befestigten sie mit dem 15 Meter langen Hochleistungskabel am Gartenstuhl. Dann packte Larry einige ungewöhnliche „Vorräte“ ein – einen Fallschirm, eine große Flasche Limonade, eine Kamera, eine Schrotflinte, mehrere, mit Wasser gefüllte Behälter und ein tragbares Funkgerät.

Larry kletterte in den Gartenstuhl, jetzt "Inspiration 1" genannt. Sein Plan war es, dass die Heliumballons ihn langsam in eine Höhe von mehreren hundert Metern hinauftragen würden. Dort würde er eine Weile herumgleiten, die kühle, klare Dezemberluft genießen, ein paar Fotos machen und sich so seinen Traum erfüllen. Die Behälter mit Wasser dienten als Ballast, um das Fluggefährt ruhig zu halten. Larry dachte, wenn er seinen Flug beenden wollte, würde er die Ballons einzeln mit der Schrotflinte platzen lassen, bis er wieder langsam nach unten sinken würde.

Nachdem er sich also in seinem Stuhl gesichert hatte, gab Larry seinen Freunden ein Zeichen, die Halteseile zu lösen. Minuten später rief er über sein Funkgerät um Hilfe. Was war passiert?

Anstatt langsam aufzusteigen, schoss Larry Walters wie aus einer Kanone in den Himmel von Los Angeles. Anstatt nach ein paar hundert Metern zum Stillstand zu kommen, kletterte er auf über 1,5 Kilometer. Natürlich versuchte er zu tun, was er geplant hatte – einige der Ballons mit seiner Schrotflinte abzuschießen, aber er hatte nur ein paar getroffen, bevor er seine Waffe verlor.
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Da war er also, verängstigt und frierend. (Der Dezember in Los Angeles ist am Boden mild, aber so weit oben in der Regel kühl.) Zu allem Überfluss trieb er bald in den Einflugkorridor des internationalen Flughafens von Los Angeles. Zuerst wurde er von einem Piloten der Delta Fluggesellschaft – kurz darauf von einem Trans World Airlines-Piloten entdeckt. Diese Piloten funkten ihre interessante Entdeckung dem Internationalen Flughafen.

Nach ein paar Stunden begann sich das Helium in den Ballons zu verflüchtigen und Larrys Apparat schwebte langsam zur Erde. Dort ging sein Abenteuer weiter, als er direkt in eine ganze Reihe von Stromleitungen trieb und in der gesamten Gegend für einen halbstündigen Stromausfall sorgte. Sein Stuhl baumelte etwa zwei Meter über dem Boden. Larry sprang herunter und wurde (natürlich) sofort von der Polizei abgeführt. Ein anwesender Reporter fragte den Hobbypiloten: „Warum hast du das gemacht?“ und erhielt als Antwort: „Na, man kann doch nicht einfach dasitzen und nichts tun, oder?“

Fantastisch! Und ein fantastisches Bild und eine positive Herausforderung für uns Christen!

Um uns herum stirbt eine Welt. Die einen sterben, weil sie gleichgültig sind gegenüber dem Evangelium. 3.280.000.000 sterben, weil ihnen nie die Botschaft von Jesus gebracht wurde. Über 3 Milliarden Menschen!

Larry Walters hatte einen irdischen Traum. Er qualifizierte sich nicht zum Piloten, erfüllte sich aber trotzdem den Traum mit der Einstellung: „Na, man kann doch nicht einfach dasitzen und nichts tun, oder?“

Als Christen haben wir einen himmlischen Auftrag. Wir fühlen uns dazu nicht qualifiziert, aber Jesus, durch Seinen Heiligen Geist, hat uns qualifiziert und alles gegeben, was wir nötig haben. Möge der Herr unsere Herzen erwecken und uns die Einstellung von Larry Walters geben: „Na, man kann doch nicht einfach dasitzen und nichts tun, oder?“

„Warum steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum?“ Sie antworteten: „Weil uns niemand eingestellt hat!“ Da sagte Jesus zu ihnen: „Ihr könnt auch noch in meinem Weinberg arbeiten!“ (Matthäus 20:6+7)