„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Sonntag, 17. Oktober 2021

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

 

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Predigttext:
Das Buch Hosea

Als der Herr durch Hosea zu reden begann, da sprach der Herr zu ihm: Geh, erwirb dir eine hurerische Frau und Hurenkinder; denn das Land ist dem Herrn untreu geworden und hat sich der Hurerei hingegeben! (Hosea 1:2) 
 
Ihre Mutter hat Hurerei getrieben; die sie geboren hat, bedeckte sich mit Schande; denn sie sprach: »Ich will doch meinen Liebhabern nachlaufen, die mir mein Brot und Wasser geben, meine Wolle, meinen Flachs, mein Öl und meinen Trank!« (…) 10 Sie erkannte ja nicht, dass ich es war, der ihr das Korn, den Most und das Öl gab und ihr das Silber und Gold mehrte, das sie für den Baal verwendet haben.“  (Hosea 2:7+10)

»Kommt, wir wollen wieder umkehren zum Herrn! Er hat uns zerrissen, er wird uns auch heilen; er hat uns geschlagen, er wird uns auch verbinden! 2 Nach 2 Tagen wird er uns lebendig machen, am 3. Tag wird er uns aufrichten, dass wir vor ihm leben. 3 So lasst uns ihn erkennen, ja, eifrig trachten nach der Erkenntnis des Herrn! Sein Hervorgehen ist so sicher wie das Licht des Morgens, und er wird zu uns kommen wie ein Regenguß, wie ein Spätregen, der das Land benetzt!«  (Hosea 6:1-3)

 
 Anbetung - Gottes Wort 
Abendmahl - Gebet
Gemeinschaft
 
Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn:10:30 Uhr

HIER findest Du weitere Information über unseren Gottesdienst
 
Sonntagszitat:   
Es gibt nur zwei Arten von Menschen auf der Welt. 
Nicht schwarz und weiß, nicht arm und reich. 
Es gibt die, die tot in Sünde sind und die, die der Sünde tot sind.
(Leonard Ravenhill)
 
Wenn wir untreu sind, so bleibt er doch treu;  
er kann sich selbst nicht verleugnen.
(Paulus in 2 Timotheus 2:13)

Samstag, 16. Oktober 2021

Fremde haben seine Kraft verschlungen (Hosea 7:9)

Die folgenden Gedanken stammen aus einer Illustration des bekannten Evangelisten, D.L.Moody:

Was schwächt das geistliche Leben so sehr wie geduldete Sünde? So erging es Israel, so wird es auch bei uns immer sein. Die unheilige Verbindung mit Fremden verschlingt unsere Kraft.

Wenn Du jemals einen Kuchen gesehen hast, der nur auf einer Seite gebacken ist, was nützt es Dir?  Was nützt ein weltlicher, rückfälliger Christ?

"Fremde haben seine Kraft verschlungen" – das spricht von der Ohnmacht des Menschen unter der Sünde. Die Reihenfolge ist:

Gott holt uns bei der Bekehrung zuerst einmal aus diesem gegenwärtigen bösen Zeitalter heraus und schickt uns dann als nächstes wieder hinein. Nicht, um dazu zu gehören, sondern um Lichter darin zu sein und andere herauszuholen.

"Die Freundschaft der Welt ist Feindschaft gegen Gott." (Jakobus 4:4) Es ist wie der Efeu an einer  Eiche: der Efeu kann der Eiche ein großartiges, schönes Aussehen verleihen, aber die ganze Zeit ernährt er sich von den Vitalstoffen des Baumes.

Das nächste Bild in Hosea 7 berichtet dann das Ergebnis. Ephraim ist wie eine dumme Taube, ohne Herz (manche lesen: mit nur einem Flügel) und daher nicht in der Lage zu fliegen.

Wo also Sünde ist, gibt es keine Macht, sich zu erheben und aus der Gefahr herauszukommen. Es ist sprichwörtlich von Tauben, dass sie, wenn sie überrascht oder plötzlich alarmiert werden, herzlos und kraftlos sind, so dass sie, anstatt vor der Gefahr zu fliehen, hoffnungslos hineinfallen.

Soweit Moody. Er hatte eine hervorragende Art, das Wort Gottes auszulegen und zu erklären.

Möge unser Herr uns bewahren, dass „jemand“ oder „etwas“ anderes unsere Kraft verzehrt. 1000 Themen, Projekte, Ideen und Bewegungen wollen heute unsere Kraft verzehren, die Gott uns geschenkt hat zum Bau Seines Reiches, zum Bezeugen Seines Namens und zum Loben Seiner Herrlichkeit und Größe.

Es scheint, als habe Satan gerade alle Mächte der Hölle aktiviert, um Gottes Kindern ihre Gott-geschenkte Kraft zu rauben und ihren Fokus verschwimmen zu lassen. Zu viele sind wie eine verführte Taube, eine Taube mit nur einem Flügel oder eine Taube ohne Herz (für Jesus).

Preis sei Jesus, der jeden von uns wieder auffahren lässt mit Flügeln wie Adler! Wer nach oben schaut, wer auf Jesus schaut, wird befreit von den Ketten der Ablenkung. Seine Kraft wird erneuert, „dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.“ (Jesaja 40:31)


Lass nicht Fremde Deine Kraft verschlingen. Lass Dich neu erfüllen mit der Kraft Gottes!

Wir laden Dich ein zu unserem Gottesdienst mit einer Predigt über das Buch Hosea:

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: Sonntag, 10:30 Uhr

Herzlich Willkommen!

Freitag, 15. Oktober 2021

Bedauere Deine Kinder nicht

Vor einigen Monaten waren folgende Gedanken auf FB gepostet. Der Autor, Alex Cravens ist Ehemann, Vater von zwei kleinen Jungen und Jugendpastor in seiner Gemeinde. Seine Gedanken sind nicht nur hilfreich für Eltern mit Kindern, sondern ebenfalls für Großeltern, junge Paare oder solche, die noch dahin kommen möchten.

Viele Menschen sind verängstigt durch die Zeit, in der wir leben. Die Älteren mehr, die Jüngeren weniger. „Wenn unsere Zeit heute so chaotisch ist,“ so denkt man, „wie wird sie sein in 20, 40 oder 50 Jahren. Alex hat sich mit diesen Sorgen beschäftigt und schreibt:

Bedauere Deine Kinder nicht, hab keine Angst um sie! Erziehe sie dazu, im Glauben zu leben.  Bedauere Deine Kinder nicht und hab keine Angst um sie weil die Welt, in der sie aufwachsen werden, ist nicht mehr die, die sie einmal war.

Gott hat sie erschaffen und sie genau in diese Zeit berufen, in der sie sich befinden.

Ihr Leben war kein Zufall oder Unfall.

Erziehe sie, die Macht zu erkennen, in der sie als Kinder Gottes wandeln.

Lehre sie in der Autorität Seines Wortes.

Lehre sie, im Glauben zu leben und zu wissen, dass Gott die Kontrolle hat.

Befähige sie zu wissen, dass sie die Welt verändern können.

Bringe ihnen nicht bei, ängstlich und entmutigt zu sein vom Zustand der Welt, sondern gib ihnen Hoffnung, dass sie etwas dagegen tun können.

Jeder Mensch in der gesamten Geschichte wurde aufgrund des souveränen Plans Gottes in die Zeit gesetzt, in der er sich befand.

Gott wusste, dass Daniel mit der Löwengrube umgehen konnte.

Er wusste, dass David mit Goliath umgehen konnte.

Er wusste, dass Esther mit Haman umgehen konnte.

Er wusste, dass Petrus mit Verfolgung umgehen konnte.

Gott weiß, dass Dein Kind jede Herausforderung in seinem Leben bewältigen kann. Er hat sie speziell dafür geschaffen!

Hab keine Angst um Deine Kinder; sei vielmehr geehrt, dass Gott Dich auserwählt hat, die Generation zu erziehen, die vor den größten Herausforderungen unseres Lebens steht.

Stell Dich der Herausforderung. Ziehe Daniels, Davids, Esthers und Petrusse heran!

Gott kratzt sich nicht am Kopf und fragt sich, was er mit diesem Chaos einer Welt machen wird. Er hat eine Armee, die Er aufstellt, um die Dunkelheit zu vertreiben und Ihn auf der ganzen Erde bekannt zu machen.

Lass deine Angst nicht die Größe stehlen, die Gott in Deine Kinder hineingelegt hat. Ich weiß, es ist schwer, sie sich als etwas anderes vorzustellen als unsere süßen kleinen Babys, und wir wollen sie nur vor allem schützen, was ihnen jemals das Leben schwer machen könnte. Aber sie wurden für eine solche Zeit wie diese geboren.

Ermutigende Gedanken für alle Christen, die Verantwortung haben gegenüber der nächsten Generation. Wir können uns sorgen … oder wir können glauben, beten und vertrauen. Nicht wir und kein Mensch hält die Fäden der Welt in der Hand. Das tut allein Gott, der Herr!

Donnerstag, 14. Oktober 2021

Schließ die Tür – dann geht das Licht an!

Der Liederdichter und Komponist Wendell P. Loveless erzählte einmal folgende Geschichte – offensichtlich bevor es Handys gab.

Ein Redner, der die Vereinigten Staaten besuchte, wollte eines abends telefonieren. Er trat in eine Telefonzelle, die sich von denen in seinem eigenen Land unterschied. Da es langsam dunkel wurde, hatte er Schwierigkeiten, die gewünschte Nummer im Telefonbuch zu finden. Loveless bemerkte zwar, dass an der Decke ein Licht angebracht war, aber er wusste nicht, wie er es anmachen sollte.

Als er  im Dämmerlicht erneut versuchte, die Nummer zu finden, bemerkten Passanten seine Not und erklärten: "Sir, wenn Sie das Licht anmachen wollen, müssen Sie die Tür schließen."

Zur Verwunderung und Zufriedenheit des Besuchers wurde die Kabine in dem Moment mit Licht erfüllt, als er die Tür schloss. Er fand die Nummer und erledigte seinen Anruf.

In ähnlicher Weise müssen wir, wenn wir uns zum Beten an einem ruhigen Ort zurückziehen, unsere geschäftige Welt ausblenden und unsere Herzen dem Vater öffnen. Dann wird unsere verdunkelte Welt der Enttäuschungen und Prüfungen erleuchtet. Wir werden mit Gott in Gemeinschaft treten, werden seine Gegenwart spüren und uns seiner Versorgung für uns sicher sein.

Jesus, unser Herr, zog sich oft allein zurück, um mit dem himmlischen Vater Gemeinschaft zu haben. Manchmal war es nach einem anstrengenden Tag des Predigens und Heilens, wie nach der Speisung der Fünftausend. In Matthäus 14:23 lesen wir:

Und nachdem er die Menge entlassen hatte, stieg er auf den Berg, um abseits zu beten; und als es Abend geworden war, war er dort allein.

Zu anderen Zeiten war es, bevor Er wichtige Entscheidungen traf. Im Lukas Evangelium lesen wir (6:12+13):

Es geschah aber in jenen Tagen, dass er hinausging auf den Berg, um zu beten; und er verharrte die Nacht hindurch im Gebet zu Gott. Und als es Tag wurde, rief er seine Jünger zu sich und erwählte aus ihnen zwölf, die er auch Apostel nannte:

Auch Jesus schloss die Tür, d.h.: schloss die Welt aus, ließ Arbeit und Pläne hinter sich und verbrachte Zeit allein mit Seinem himmlischen Vater. 

Sogar im Garten Gethsemane. Auch da betete Er allein, und es wird uns sogar beschrieben, wie ihm (um im Bilde zu bleiben) das Licht aufgeht. Der Hebräerbrief sagt uns (5:7), dass Jesu Gebet dort erhört wurde und der Apostel Lukas berichtet (22:42), dass ein Engel vom Himmel Ihn in Seiner Todesnot stärkte.

Wie passend die Illustration mit der Telefonzelle! Es ist eine neue Ermutigung, beim Gebet tatsächlich die Tür zuzumachen (oder: das Handy aus … die Musik leise … die Lektüre weit weg … etc.) um allein zu sein mit dem, zu dem wir beten – damit uns in der Gemeinschaft mit Ihm so manches Licht aufgehen kann.

Möge der Herr uns alle dabei segnen!

Mittwoch, 13. Oktober 2021

Die Andern ...

Eine Frau ging eines Tages zum Pastor ihrer Gemeinde und meinte: „Ich werde nicht mehr zur Gemeinde kommen." Der Pastor fragte erstaunt: "Darf ich fragen warum?" Sie erwiderte: "Ich sehe Leute während des Gottesdienstes auf ihren Handys, einige reden über andere, andere leben nicht, wie sie sollten. Es sind alles nur Heuchler."

Der Pastor schwieg einen Moment, dann sagte er: "Gut ... aber darf ich Dich bitten, etwas für mich zu tun, bevor du Deine endgültige Entscheidung triffst?" Die Frau entgegnete: "Was wäre das denn?" Er antwortete: "Nimm ein Glas Wasser, lauf zweimal um das Gemeindehaus herum und verschütte nichts von dem Wasser aus dem Glas." Die Frau war einverstanden; "Ja, das kann ich." Nach einer Weile kam sie zurück und sagte: "Fertig!" Jetzt stellte ihr der Pastor drei Fragen:

1. Hast Du jemanden mit dem Handy spielen sehen?

2. Hast du jemanden beobachtet, der schlecht über andre geredet hat?

3. Hat jemand falsch gelebt oder gehandelt?

"Ich habe nichts gesehen. Ich war so intensiv auf das Wasserglas konzentriert, damit ich kein Wasser verschütte." antwortete die Frau. Jetzt antwortete ihr der Pastor: „Wenn du in die Gemeinde kommst, solltest Du Dich genauso intensiv auf Gott konzentrieren, damit du nicht fällst. Deshalb sagte Jesus ‚Folge mir nach.‘ Er hat nicht gesagt, folge Christen. Lass deine Beziehung zu Gott nicht davon abhängen, wie andere mit Gott umgehen. Lass Deine Beziehung zu Gott davon abhängen, wie sehr DU auf Gott fokussiert bist."

Eine lesenswerte Geschichte, die uns daran erinnert, wem wir nachfolgen: Jesus. Natürlich sollen wir ein Licht für Jesus und ein Zeugnis sein für Ihn in dieser Welt. Aber da hat jeder von uns seine Mängel. Und uns um unsere eigenen Mängel zu kümmern, damit unsere Lichter heller für Jesus leuchten – damit haben wir genug zu tun. Ob hier vielleicht auch Matthäus 6:33 hineinpasst?

Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes
und nach seiner Gerechtigkeit,
so wird euch dies alles hinzugefügt werden!


Wenn wir auf Jesus schauen, nach Seinem Reich trachten und unsere eigenen Öllampen rein halten, damit sie für Jesus leuchten, dann haben wir gar keine Zeit, uns mit den Fehlern der anderen zu beschäftigen. Und auch keine Lust dazu. Denn Jesus wird uns alles geben, was wir benötigen: Zufriedenheit, Sanftmut, Großmütigkeit, Geduld … und vieles mehr.

Aufgrund des unverdienten Geschenkes, das Gott mir gegeben hat, nämlich seines Auftrags an mich, sage ich jedem Einzelnen unter euch, dass er nicht höher von sich selbst denken soll, als richtig ist. Jeder sollte darauf bedacht sein, sich selbst richtig einzuschätzen, und zwar jeder Einzelne so, wie Gott ihm persönlich das Maß des Glaubens zugeteilt hat. (Römer 12:3)

Heute Abend geht’s weiter im Lukas Evangelium, Kapitel 3:21-38. Komm, sei dabei! Lerne mit, sing mit, hab Gemeinschaft mit anderen und mit Jesus!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr