„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Mittwoch, 17. Juni 2020

Das leidige (und leider aktuelle) Thema: Sorgen!

Eine 95(!) jährige Dame im Pflegeheim erhielt eines Tages Besuch von einer ihrer Kirchenfreundinnen.

"Wie geht es dir?" fragte der Besucher.
"Oh", sagte die Dame, "meine Sorgen machen mich krank!"
"Worüber machst du dir Sorgen, Liebste?" fragte die Freundin. "Du siehst aus, als wärst du bei guter Gesundheit. Das Personal hier kümmert sich doch gut um dich, oder?"
"Ja, sie kümmern sich sehr gut um mich."
"Hast du Schmerzen?" fragte die Freundin.
„Nein, ich hatte noch nie in meinem Leben Schmerzen.“
"Ja, aber worüber machst du dir denn Sorgen?" fragte ihre Besucherin weiter.
Die Dame lehnte sich in ihrem Schaukelstuhl zurück und erklärte langsam ihre größte Sorge.
„Jeder enge Freund, den ich jemals hatte, ist bereits gestorben und weitergegangen in den Himmel. Und ich weiß, wie diese engen Freunde waren. Ich fürchte, die fragen sich alle, wo ich wohl gelandet bin. "


Die Sorgen DER Frau möchte ich haben! Wenn’s mehr nicht ist! Aber es ist mehr! Bei uns allen im Leben! Sorgen können in jedem Bereich unseres Lebens entstehen. Aber unser Herr weiß das alles und hat eine Lösung für uns parat. In Philipper 4:6+7 lädt Er uns ein:

Sorgt euch um nichts; sondern in allem
lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung
eure Anliegen vor Gott kundwerden.
Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt,
wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren
in Christus Jesus!

Abgeben dürfen wir. Unsere Sorgen vor Gott aussprechen und dann bei Ihm lassen. Dazu möchte uns der Herr heute ermutigen. Gib Deine Sorgen heute Morgen dem Herrn (oder wann immer Du diese Zeilen liest). 

Und lass Dich einladen, heute Abend dabei zu sein an unserem Jüngerschaftsabend. Wir beginnen um 19:30 Uhr in der CCFG, Bitzegarten 5 (Neunkirchen Siegerland). Wir würden uns freuen, wenn Du dabei bist.

Ach ja – und bring Deine Sorgen mit. Es geht heute Abend um dieses Thema.

Dienstag, 16. Juni 2020

Jesus im Kolosserbrief

Kolossä war einst eine blühende Handelsstadt in der römischen Provinz Asia. Die Stadt bildete einen Knotenpunkt für die wichtigen Handelsrouten von Osten nach Westen und von Norden nach Süden. Die machten Kolossä zu einer Handelsstadt, besonders für Wolle und Farbstoffe. Allerdings begann ihr Einfluss stark abzunehmen, da die Straße weiter westlich verlegt wurde.

Paulus ist nie in dieser Stadt gewesen. Die Gemeinde wurde vermutlich von Epaphras gegründet, einem Mitarbeiter des Paulus. Die Gemeinde bestand aus Judenchristen und Heidenchristen, die durch falsche Lehren gleicherweise in Gefahr standen, sich vom Evangelium und von Jesus zu entfernen. Menschlich-philosophisches Gedankengut (2:8), jüdische Gesetzlichkeit und die Verehrung von Engeln (2:18) gehörten zu den Lehren, die die Gemeinde verwirrten. Wie aber trat Paulus diesen verschiedenen Irrlehren entgegen? Durch einen Brief, der Jesus über alles erhebt und Seine Gottheit betont.

Kolosser 1:15+16:
Dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung ist. 16 Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen;

Kolosser 2:9+10
Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig; 10 und ihr seid zur Fülle gebracht in ihm, der das Haupt jeder Herrschaft und Gewalt ist.

Zur Erklärung: Wenn Jesus als „Erstgeborener aller Schöpfung“ bezeichnet wird, bedeutet das nicht, dass Jesus Teil der Schöpfung Gottes ist und selbst geschaffen wurde. Mit dem Begriff „Erstgeborener“ verbindet sich eine Vorrangstellung, die nicht immer aus der biologischen Reihenfolge kommt. So wird das Volk Israel als „Erstgeborener Gottes“ bezeichnet, weil es eine Stellung vor allen anderen Völkern besitzt.

Jesus wurde nicht von Gott geschaffen und in die Welt gesandt. Er selbst ist der Schöpfer – wie Vs 16 deutlich macht mit den Worten: „Alles ist durch Ihn und für Ihn geschaffen“ (vergleiche auch Johannes 1:1-4)

Außerdem wohnt in Ihm die ganze Fülle der Gottheit. Wenn immer eine Irrlehre Fuß fassen will, bringt sie etwas „Besonderes“, etwas, was bis dahin fehlte. Wie aber kann etwas fehlen, wenn die ganze Fülle der Gottheit in Jesus wohnt und wir „in ihm“ sind, wie es besonders Kolosser 2 immer wieder betont?

Im Brief an die Kolosser ruft Gott durch Paulus zu: Jesus genügt. Weder jüdische Gesetze, noch Philosophie, weder menschliche Überlieferungen, noch die Verehrung von Engeln fehlt denen, die Jesus haben und Ihm nachfolgen.

Dabei geht es um ein unbegreifliches Wunder,
das Gott für alle Menschen auf dieser Erde bereithält.
Ihr, die ihr zu Gott gehört, dürft dieses Geheimnis verstehen.
Es lautet: Christus lebt in euch!
Und damit habt ihr die feste Hoffnung,
dass Gott euch Anteil an seiner Herrlichkeit gibt.
(Kolosser 1:27)

Montag, 15. Juni 2020

Morgenmuffel?

Die soll es ja geben! Menschen, die ‚schwer’ darunter leiden, morgens aufstehen zu müssen. Sie würden sich eher als Nachteulen bezeichnen und der Zenit ihrer Produktivität ist in den späten Stunden des Tages.

Die (bearbeiteten) Zeilen eines unbekannten Autors können uns allen helfen, nicht nur den Morgenmuffeln. Such Dir einen Spruch aus für jeden neuen Tag der Woche. Schreib ihn Dir auf einen Zettel und hefte ihn an den Kühlschrank – und dann erfreu Dich dran und mach ein Gebet draus!
Vom Aufgang der Sonne ...

Was also sagst Du Dir, wenn der neue Tag beginnt?

Moses würde sagen: „Herr, ohne Dich will ich heute keinen Schritt tun.“
Er sprach zu ihm: Wenn du nicht selbst mitgehst,
so führe uns nicht von hier hinauf! (2. Mose 33,15)

Abraham würde sagen: „ Der Herr wird uns heute vorsorgen.“
Und Abraham nannte den Ort: »Der Herr wird dafür sorgen«,
sodass man noch heute sagt:
Auf dem Berg wird der Herr dafür sorgen! (1. Mose 22,14)

Jakob würde sagen: „Dein Segen ist mir immer unverzichtbar.“
Jakob aber sprach: Ich lasse dich nicht,
es sei denn, du segnest mich!
(1. Mose 32,27b)

Josua würde sagen: „Mit meiner Familie stelle ich mich auch heute voll auf Gottes Seite.“
Ich aber und mein Haus, wir wollen dem Herrn dienen!
(Josua 24,15b)

Samuel würde sagen: „Herr, sprich heute zu mir. Ich will hören.“
Rede, Herr, denn dein Knecht hört! (1. Samuel 3,9b)

Nehemia würde sagen: „Egal was heute kommt - ich habe Grund zur Freude .“
Seid nicht bekümmert,
denn die Freude am Herrn ist eure Stärke!
(Nehemia 8,10)

David würde sagen: „Ich habe auch heute wieder einen Herrn, der mich versorgt und fröhich macht “
Der Herr ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln.
Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat;
wir wollen uns freuen und fröhlich sein in ihm!
(Psalm 23,1 / Psalm 118:24)

Salomo würde sagen: „Ich will mich hete nicht auf mich, sondern auf Gott verlassen. Er führt mich!“
Vertraue auf den Herrn von ganzem Herzen
und verlass dich nicht auf deinen Verstand;
erkenne Ihn auf allen deinen Wegen,
so wird Er deine Pfade ebnen. (Sprüche 3,5)

Der Psalmist würde sagen: "Guten Morgen, Herr! Danke, dass Du bei mir geblieben bist."
„Ich legte mich nieder und schlief; ich bin wieder erwacht,
denn der Herr hält mich.“ (Psalm 3:6)

Jeremia würde sagen: „Der Herr hat Pläne des Wachstums und des Gelingens und will Zukunft und Hoffnung geben.“
Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe,
spricht der Herr,
Gedanken des Friedens und nicht des Unheils,
um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.
(Jeremia 29,11)

Jabez würde sagen: „Bitte mehr von Dir, Herr, an diesem Tag!“
O dass du mich reichlich segnen
und meine Grenze erweitern wolltest
und deine Hand mit mir wäre
und du mich vor dem Übel bewahrtest,
damit mich kein Schmerz trifft! (1. Chronik 4,10)

Sadrach, Mesach und Abednego würden sagen: „Dieser Tag ist Gottes Tag; für Ihn allein!“
Und auch wenn es nicht so sein soll, so wisse, o König,
dass wir deinen Göttern nicht dienen
und auch das goldene Bild nicht anbeten werden,
das du aufgestellt hast!  (Daniel 3,18)

Hesekiel würde sagen: "Herr, ich bin noch müde. Begegne mir heute!"
„Erwecke alle meine trockenen Knochen wieder zum Leben“
(Hesekiel 37)

Mit welchem Gebet möchtest Du den Tag und die neue Woche beginnen?
... bis zu ihrem Niedergang sei der Name des Herrn gelobt!

Sonntag, 14. Juni 2020

Herzliche Einladung zu einem besonderen Gottesdienst!

Quelle: Open Doors
Immer wieder dringt beides durch: Das Leid der verfolgten Gemeinde Jesu in vielen Ländern der Erde - aber auch ihr enormer Glaubensmut, der Christen in der "freien" Welt ermutigt und ihnen vor Augen stellt, dass Jesus überall derselbe Herr ist.

Wir laden heute zu einem besonderen Gottesdienst ein. Ein Mitarbeiter von Open Doors, einem Dienst für verfolgte Christen, wird berichten, wie Christen in der Verfolgung Jesus erfahren, wie Gott sich um Seine verfolgte Gemeinde kümmert und wie wir alle mitarbeiten können, Mutmacher und Unterstützer zu sein.

Es lohnt sich, dabei zu sein! Live mit anderen im Gemeindesaal oder im Livestream ab 10:30 Uhr!

Gedenkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, 
und derer, die misshandelt werden, als solche, 
die selbst auch noch im Leib leben. 
(Hebräer 13:3)

Er verschafft den Unterdrückten Recht 
und gibt den Hungrigen Brot. 
Der Herr löst die Gebundenen.
(Psalm 146:7)
 
 Anbetung - Gottes Wort - Gebet
CCFG
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr
(leider noch ohne Kindergottesdienst)

HIER eine wichtige Information für alle, die gerne live in der Gemeinde dabei sein möchten!

HIER geht's zum Livestream für alle, die wegen Corona lieber noch zu Hause bleiben möchten!
 
Sonntagszitat: 

Es ist nicht riskant, Jesus nachzufolgen. 
Es ist äußerst riskant, Jesus nicht nachzufolgen!
(Bruder Andrew)

Im Himmel möchte ich lieber dafür getadelt werden, 
dass ich zu viel geliebt habe, als dass ich zu wenig geliebt habe!
(Bruder Andrew)

Es gibt nicht eine Gemeinde im Urlaub 
und eine Gemeinde in Verfolgung. 
Wir sind ein Leib und damit alle Teil der verfolgten Gemeinde 
– auch hier in Deutschland.
(Markus Rode)