Freitag, 10. April 2020
Karfreitag
KARFREITAG
Feiertag oder Trauertag?
Vor einigen Jahren erhielt ich am Karfreitag eine Email mit obigem Bild und folgendem, leicht
bearbeiteten Text:
Wirst Du heute
einen Gottesdienst besuchen? Oder hast Du bereits einen besucht? Die Einleitung
zu einem Karfreitaggottesdienst könnte heute wie folgt klingen:
Liebe Gemeinde,
lieber Vater im
Himmel
liebe Familien
und Angehörige,
liebe Freunde,
Kollegen und Nachbarn von unserem Heimgegangenen!
In dieser Stunde,
da wir Abschied nehmen von Jesus Christus, lasst uns ein Wort aus dem Munde des
Verstorbenen hören.
Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen,
dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene
und sein Leben gebe als Lösegeld für viele. (Markus 10,45)
Ich las die
Geschichte von diesem Mann, in den Evangelien. Ja, Jesus wusste ganz sicher,
dass er sich auf dem allerletzten Stück des Lebens befindet –
als er am
Gründonnerstag,
der noch kein
Gründonnerstag war
das letzte
Abendmahl hielt
den Verräter
benannte,
in den Garten
ging um zu beten,
von seinen
Freunden im Stich gelassen
einsam mit Gott
ringend
vor Angst
Schweiss und Blut schwitzend
den Kuss des
Verräters empfangend
offenen Augens
und Willens auf den Tod zuging.
Nein, es ist kein
Thema, das man schön reden könnte...
Der Tod ist kein
Spass.
Der Tod lässt
sich auch nicht wegrationalisieren.
Na gut eine Zeit
lang vielleicht schon.
Aber der
personifizierte Tod sagt zu jedem von uns:
„Wir begegnen uns
auf jeden Fall“
Jesus liefert
sich aus - dem kalten und
arroganten Tod,
der meint, er
dürfe uns besitzen und beherrschen,
obwohl er weiß,
dass dies nicht so ist. (1. Korinther 15)
Der Tod muss
nicht der letzte Herrscher unseres Lebens sein.
Nach
Karfreitag kommt Ostern mit
dem Jubelruf: „Jesus lebt!“
Jesu Kreuz ist
der Durchbruch zu neuem Leben.
Wer sich Jesus anschließt,
der hat Verbindung zum Leben – zum Ewigen Leben.
Ich wünsche die
frohe Gewissheit, dass Jesus für Dich starb – und auferstand. (mehr zu Letzterem übermorgen)
Durch Leiden zum
Leben.
Keine Krone ohne
Kreuz.
Jesus starb,
damit wir leben!
Preis dem Herrn!
Donnerstag, 9. April 2020
Damals war es so, an jenem Donnerstag …
- ... dass der Tag (für die Jünger) ähnlich begann wie jeder andere Tag. Die Passah - Feiertage standen an, das Mahl und der Raum mussten vorbereitet werden – aber Jesus würde sich schon kümmern. Ja, der Tag begann wie jeder andere …
- Jesus schickt Petrus und Johannes voraus, um das Obergemach in Jerusalem für das Passahmahl vorzubereiten.
- Jesus und die Jünger kommen in Jerusalem im Obergemach an, aber keiner will den Dienst der Fußwaschung tun – bis auf Jesus. Er wäscht allen Seinen Jüngern die Füße!
- Jesus erklärt, wie sehr Ihm diese Passahmahl Gemeinschaft vor Seinem Leiden am Herzen liegt.
- Jesus feiert mit Seinen Jüngern das Passah-Erinnerungsmahl und setzt anschließend das Abendmahl als Erinnerungsmahl ein.
- Währenddessen prophezeit Jesus den schändlichen Verrat durch einen der Jünger.
- Jesus prophezeit die schändliche Verleugnung durch einen anderen der Jünger.
- Alle Jünger sind über beide Prophezeiungen entsetzt.
- Judas verlässt die Gruppe und wählt einen neuen Weg.
- Jesus lehrt die Jünger ein neues Gebot: Das hohe Gebot der Liebe!
- Jesus ermutigt die Jünger und fordert sie auf, nicht furchtsam oder schreckhaft zu sein.
- Jesus verspricht, ihnen, sie nicht allein zu lassen, sondern einen Tröster und Beistand zu senden.
- Jesus verspricht den Jüngern Seinen Segen.
- Er ermutigt sie, immer in Ihm zu bleiben und so Frucht für das Himmelreich zu bringen.
- Jesus warnt Seine Jünger vor dem Hass der Welt und der anstehenden Verfolgung.
- Jesus verspricht, dass das Endergebnis Freude sein wird.
- Jesus erinnert ans Beten und lehrt darüber.
- Jesus betet ein ausführliches Gebet für die, die Ihm nachfolgen.
- Die Feier im Obergemach wird mit einem gemeinsamen Lied beendet.
- Jesus und die Jünger verlassen das Obergemach in Richtung Gethsemane. Mit den drei Jüngern, die Ihm am nächsten stehen, geht Jesus weiter, um mit ihnen zu beten.
- Jesus betet, bis Er Blut schwitzt! – Die drei Jünger schlafen!
- Judas kommt mit bewaffneten Soldaten.
- Jesus begrüßt ihn als Freund. Judas verrät Ihn mit einem Kuss.
- Petrus wird handgreiflich und schlägt mit dem Schwert drauflos. Ein Schwerverletzter bei den Gegnern. Jesus stoppt Petrus und heilt den Schwerverletzten.
- Alle Jünger flüchten. Jesus bleibt mit den Feinden allein zurück.
- Man bringt Jesus in den Hof des Hohenpriesters Kaiphas, wo man verzweifelt ein Verfahren gegen Jesus einleitet, aber keine geeigneten Anklagen findet.
- Folter, Verhör und Schlafenzug folgen und setzen sich die ganze Nacht über fort!
- Vermutlich die ersten zwei von drei Verleugnungen.
All das geschah an jenem Donnerstag. Fast normal hatte
der Tag begonnen – mit Schrecken endete er. Karfreitag – den gab es in heutiger
Form noch nicht. Allein Jesus, der die Nacht zu Freitag irgendwo geschunden am
Boden im Hof des Hohenpriesters lag, kannte bereits das Ende. Und Er schwieg …
und Er litt … und er fürchtete den Ekel der Sünde, die Er nie getan hatte, die
man Ihm aber Ihm zurechnen werden würde. Die Sünde der gesamten, verdorbenen
Menschheit. Und Er fürchtete den Zorn Seines himmlischen Vaters, der auf Ihn
ausgegossen werden würde. Aber Er schwieg … litt weiter und trank den Becher des
Zornes leer – bis zum letzten Tropfen. Für Dich!
Achtung!
Morgen, Karfreitag um 10:30 Uhr findet über unsere Plattform ein Livestream - Gottesdienst statt. Lieder und Gedanken rund um das Karfreitagsgeschehen. Außerdem wollen wir als solche, die Jesus persönlich kennen, Abendmahl miteinander feiern. Wer dabei sein möchte, sollte Brot und Saft (oder Wein) bereit haben, wenn der Gottesdienst beginnt. Natürlich freuen wir uns über jeden, der sich zuschaltet - mit oder ohne Teilnahme am Abendmahl.
Mittwoch, 8. April 2020
Schluss mit der Kritiksucht (Gastbeitrag)
Florian Wüthrich schrieb vor einigen Jahren einen Artikel, der auf Jesus.ch abgedruckt wurde. Thema: "Schluss mit der Kritiksucht"
Wenn auch Sie mit dieser Problematik zu kämpfen haben, dann erstellen
Sie doch einmal eine Liste all der Qualitäten, die Sie an Ihrem Partner, Ihren
Eltern, Ihren Nachbarn, Ihrem Chef, Ihrer Regierung, usw. schätzen. Schreiben Sie die positiven
Eigenschaften auf Ihre Liste und lesen Sie diese jeden Tag. Sie werden so
automatisch beginnen, sich mehr auf die guten Qualitäten zu konzentrieren.
Seien Sie nicht überrascht, wenn sich Ihre Beziehungen zum Guten verändern und
Sie sich insgesamt besser fühlen werden.
Wer
ständig aus einer kritischen Haltung heraus agiert, vergiftet sein ganzes
Leben. In der Bibel mahnen uns einige Geschichten, dass wir nicht an anderen
herumnörgeln sollen. Mirjam, die Schwester Moses zum Beispiel bekam eine Art
Lepra, weil sie an ihrem Bruder herumnörgelte.
Diese krasse
Geschichte wird im Kapitel 12 des 4. Buches
Mose beschrieben. Mirjam
macht ihrem Bruder Mose Vorwürfe, weil er eine Äthiopierin geheiratet hat. Sie
redet schlecht über ihren Bruder und diese Frau. Sie stiftet Unruhe. Mose ist
derweil glücklich und zufrieden. Er stört sich nicht daran. Es heisst dazu in
der Bibel: «Mose schwieg dazu. Er war ein zurückhaltender Mensch, demütiger als
alle anderen Menschen auf der Welt.» Doch Gott reagierte auf Mirjams kritische
Haltung. Er bestrafte sie mit einem Aussatz, der ihre ganze Haut befiel. Für
ihre Kritiksucht wurde sie für eine gewisse Zeit mit Lepra bestraft. Eine
kritische Haltung vergiftet!
Andere so
behandeln, wie ich selbst behandelt werden möchte
Im Matthäusevangelium, Kapitel 7, Vers 1 werden wir aufgefordert, nicht an anderen
herumzunörgeln, uns auf ihre Fehler zu stürzen und sie zu kritisieren, es sei
denn, wir selbst möchten so behandelt werden. Möchten Sie, dass andere Sie
dauernd kritisieren oder über Sie lästern? Wohl kaum.
Der amerikanische
Pastor Joel Osteen schreibt in seinem Buch «Ganz einfach glücklich», dass er
grundsätzlich nicht schlecht über andere spreche: «Es gibt Personen, die ich
nicht verstehe oder mit deren Handeln ich nicht einverstanden bin. Ich würde
mich mit ihnen nicht zusammentun, aber ich würde auch nicht negativ über sie
reden, ihren Ruf zerstören oder sie schlecht dastehen lassen. Gott wird
Menschen, die eine kritische Grundeinstellung haben und gerne Klatsch verbreiten
oder Unfrieden säen, nicht fördern. Ich brauche Gottes Schutz. Ich möchte in
seinem Schutz geborgen bleiben.» Und weiter ruft Osteen zu einem
Perspektivenwechsel auf: «Beschließen Sie doch jetzt gemeinsam mit mir, keine
kritische Einstellung zu haben. Üben sie sich darin, stets das Beste zu sehen.
Fangen Sie an, sich auf das Gute zu konzentrieren und geben Sie Ihrem Gegenüber
einen Vertrauensvorschuss!»
Die Nachbarin mit
der dreckigen Wäsche
Lassen Sie mich
dazu eine Geschichte von einem Ehepaar erzählen, die ich neulich gelesen habe:
Dieses Ehepaar zog in ein neues Haus. Eines Morgens beim Frühstück schaute die
Frau aus dem Fenster und sah, wie ihre Nachbarin Wäsche zum Trocknen an die
Leine hängte. Sie bemerkte, dass die Wäsche schmuddelig aussah, und sagte zu
ihrem Mann: «Diese Frau weiss nicht, wie man Wäsche sauber bekommt. Ihre
Kleider sehen schmutzig aus. Ich frage mich, ob sie überhaupt Waschmittel
benutzt.»
Tag für Tag gab
sie dieselben Kommentare von sich: «Ich kann es nicht fassen, dass unsere
Nachbarin nicht in der Lage ist, ihre Wäsche sauber zu bekommen. Unglaublich,
in welch schmutzigen Klamotten diese Leute herumlaufen.»
Ein paar Wochen
später schaute die Frau aus dem Fenster und sah, dass die aufgehängte Wäsche
strahlend sauber war. Sie staunte nicht schlecht und rief ihren Mann herbei:
«Guck mal, Liebling, es ist kaum zu glauben. Sie hat endlich gelernt, wie man
richtig wäscht. Ich frage mich, was wohl passiert ist.»
Der Mann lächelte
und entgegnete: «Liebling, ich bin heute früher aufgestanden und habe unsere
Fenster geputzt.» Wie schmutzig die Wäsche des Nachbarn aussieht, hängt davon
ab, wie sauber unser Fenster ist.
Der Apostel
Paulus weist darauf hin, als er an seinen Mitarbeiter Titus schreibt: «Für die,
die ein reines Gewissen haben, ist alles rein» (Titus 1,15). Wenn Sie nichts in einem positiven Licht sehen
können, wenn Sie die Strasse entlangfahren und nur die Schlaglöcher und die
Baustellen sehen, wenn Sie nur sehen, was Ihr Chef falsch macht, und nie, was
er richtig macht, dann sollten Sie vielleicht Ihr Fenster putzen.
Eine Liste gegen
die Kritiksucht
Wenn ich ständig
skeptisch bin, habe ich mich vielleicht selbst dazu erzogen, zynisch und
sarkastisch zu sein, statt das Beste zu glauben. Aus diesem Grund geraten so
viele Beziehungen in Schwierigkeiten. Die Menschen haben die Gewohnheit
entwickelt, ihr Gegenüber kritisch zu beäugen.
Eine gute Nachrichte (aktualisiert: 8.4.20) gibts HIER
Dienstag, 7. April 2020
Jesus im Markus Evangelium
Herren und Diener – wer die Wahl hätte, würde sicher
meist das Erste wählen. Herren herrschen, regieren, leben wohl, haben Besitz
und lassen sich dienen.
Diener dienen!
Jesus ist Herr und König. Matthäus beschreibt Ihn und listet
zu Beginn Jesu Stammbaum. Die ersten beiden Namen, die Matthäus erwähnt, sind
David und Abraham. Damit ist Seine königliche Abstammung und Seine hohe
Stellung besiegelt.
Im Evangelium des Markus fehlt der Stammbaum!
Ein Knecht braucht keinen Stammbaum. Ein Knecht braucht
Kraft und Geschick, um dienen zu können. Herkunft und Abstammung interessieren
weniger. Ein Knecht soll auch nicht viel reden. Er soll arbeiten. Markus erwähnt
keine lange Bergpredigt oder ein Gleichnis vom Himmelreich nach dem andern. Er
beschreibt viele Werke Jesu – wie Er Menschen diente.
Jesus lehrte durch Sein dienendes Beispiel – und wenn er
durch Worte lehrte, dann lehrte Er auch durch Seine Reden über das Dienen. In
Markus 9:35 sitzt Jesus mit Seinen 12 Jüngern zusammen und belehrt sie:
Wenn
jemand der Erste sein will,
so
sei er von allen der Letzte und aller Diener!
Das ist für uns Menschen schwer zu
verstehen, denn im menschlichen Leben geht es meist umgekehrt. Wenn wir es dann
irgendwann begriffen haben, ist es immer noch nicht leicht, daran festzuhalten.
Zu stark ist der Einfluss der Welt, die uns sagt: „Wenn Du wer sein willst, musst Du Dich an die Spitze kämpfen.“ „Nein!“
sagt Jesus. „Wenn Du wer sein willst,
musst Du Dich hintenanstellen und den anderen dienen!“ (Kann das jemand
logisch erklären?)
Logisch kam das den Jüngern auch nicht
vor, weswegen Jesus es in Markus 10:42-44 noch einmal mit anderen Worten
wiederholen musste. Er sagte:
Ihr wisst, dass diejenigen, welche als
Herrscher der Heidenvölker gelten, sie unterdrücken, und dass ihre Großen
Gewalt über sie ausüben. 43 Unter
euch aber soll es nicht so sein, sondern wer unter euch groß werden will, der
sei euer Diener, 44 und
wer von euch der Erste werden will, der sei aller Knecht.
Jesus, der König und Herr erklärt hier,
dass nicht Macht und Herrschaft das Leben und die Größe eines Jüngers
auszeichnen soll, sondern Demut und Dienst.
Wer jetzt denkt: „Ja, der kann gut reden. Jesus ist
König und Herr!“ der muss nur weiterlesen, um zu verstehen, was es Jesus
gekostet hat, Seine Gott-Gleichheit nicht wie einen Raub festzuhalten, sondern sich
selbst aufzugeben und aller Knecht zu werden. (Philipper 2:6+7)
Mit gutem, vollkommenen Beispiel geht
Jesus voran und erklärt von sich in Markus 10:45:
Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht
gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als
Lösegeld für viele.
Jesus, durch und durch König und Herr – wie uns das
Matthäusevangelium zeigt.
Jesus, durch und durch Diener des himmlischen Vaters und
Diener für Sünder – wie uns das Markusevangelium zeigt.
Kein besserer Zeitpunkt als in dieser Kar-woche den Herrn
zu bestaunen als den, der sich selbst zu Nichts machte, um uns zu dienen. Das
Markus Evangelium zeigt uns, dass Er kam, den Preis zahlte (Sein Blut und
Leben), und uns das perfekte Vorbild für „Nachfolge Jesu“ gab und gibt:
Ein
Leben im Dienst für Gott!
Ein
Leben im Dienst am Nächsten!
Montag, 6. April 2020
In Kriegszeiten ...
Wenn es um die Themen Mission und konsequente Nachfolge bin,
stehen Artikel von John Piper ganz oben auf meiner Liste. Gestern las ich ein
paar Zeilen aus seinem Buch: „Dein Leben ist einmalig“. Piper schreibt ehrlich
und regt zum Nachdenken an:
"Von Natur aus neige ich dazu, dieselben Dinge zu lieben wie die Welt. Ich beginne mich anzupassen. Allmählich liebe ich, was die anderen lieben, und nenne die Erde mein «Zuhause». Bevor ich mich versehe, nenne ich Luxus ein «Bedürfnis» und gehe mit meinem Geld genauso um wie die Ungläubigen. Ich vergesse den Krieg und denke nicht mehr daran, dass Menschen umkommen. Mission und unerreichte Völker schleichen sich aus meinen Gedanken heraus.
Ich höre auf, vom Sieg der Gnade zu träumen. Ich verfalle in eine weltliche Haltung, die zuerst auf das schaut, was der Mensch tun kann - und nicht auf Gott. Es ist eine schreckliche Krankheit! Und ich danke Gott für jene, die mich immer wieder zu einem Leben wie in Kriegszeiten zwangen.
In Kriegs- (oder Krisenzeiten) stellen wir andere Fragen als in Friedenszeiten, wenn es darum geht, was wir mit unserem Leben tun sollen. Was kann ich tun, um die Sache voranzubringen? Wie kann ich zum Sieg beitragen? Welches Opfer kann ich bringen, oder welches Risiko kann ich eingehen, um die Freude über den Sieg sicherzustellen?
In Friedenszeiten neigen wir zu anderen Fragen: Wie kann ich mein Leben angenehmer machen? Wie finde ich noch mehr Spaß? Wie kann ich Schwierigkeiten und eventuell Sünde vermeiden?"
Heftig, oder? Besonders der Satz „Welches Opfer kann ich bringen, oder welches Risiko kann ich eingehen, um die Freude über den Sieg sicherzustellen?“ Der Sieg Jesu, die Sache des Königs muss absolute Priorität haben. Die Frage ist so formuliert, dass der Fragende Ausschau hält nach Opfer und Risiken, die der Sache des Sieges Jesu förderlich sind. Nicht nur bereit, Opfer zu bringen, sondern eifrig zu suchen, wo Opfer noch gebraucht werden.
Ein guter Start für eine neue Woche. Eine Woche, von der ich weiß, dass sie Kämpfe, Siege und Niederlagen bringen wird. Aber eine Woche, in die wir hineingehen wollen mit erhobenem Haupt, erhoben im Aufblick zu Jesus, mit der Frage:
Herr, was kann ich diese Woche tun, um Deine Sache voranzubringen? Wie kann ich heute zu Deinem Sieg beitragen? Welches Opfer kann ich heute bringen, oder welches Risiko kann ich diese Woche eingehen, um die Freude über Deinen Sieg sicherzustellen?
"Von Natur aus neige ich dazu, dieselben Dinge zu lieben wie die Welt. Ich beginne mich anzupassen. Allmählich liebe ich, was die anderen lieben, und nenne die Erde mein «Zuhause». Bevor ich mich versehe, nenne ich Luxus ein «Bedürfnis» und gehe mit meinem Geld genauso um wie die Ungläubigen. Ich vergesse den Krieg und denke nicht mehr daran, dass Menschen umkommen. Mission und unerreichte Völker schleichen sich aus meinen Gedanken heraus.
Ich höre auf, vom Sieg der Gnade zu träumen. Ich verfalle in eine weltliche Haltung, die zuerst auf das schaut, was der Mensch tun kann - und nicht auf Gott. Es ist eine schreckliche Krankheit! Und ich danke Gott für jene, die mich immer wieder zu einem Leben wie in Kriegszeiten zwangen.
In Kriegs- (oder Krisenzeiten) stellen wir andere Fragen als in Friedenszeiten, wenn es darum geht, was wir mit unserem Leben tun sollen. Was kann ich tun, um die Sache voranzubringen? Wie kann ich zum Sieg beitragen? Welches Opfer kann ich bringen, oder welches Risiko kann ich eingehen, um die Freude über den Sieg sicherzustellen?
In Friedenszeiten neigen wir zu anderen Fragen: Wie kann ich mein Leben angenehmer machen? Wie finde ich noch mehr Spaß? Wie kann ich Schwierigkeiten und eventuell Sünde vermeiden?"
Heftig, oder? Besonders der Satz „Welches Opfer kann ich bringen, oder welches Risiko kann ich eingehen, um die Freude über den Sieg sicherzustellen?“ Der Sieg Jesu, die Sache des Königs muss absolute Priorität haben. Die Frage ist so formuliert, dass der Fragende Ausschau hält nach Opfer und Risiken, die der Sache des Sieges Jesu förderlich sind. Nicht nur bereit, Opfer zu bringen, sondern eifrig zu suchen, wo Opfer noch gebraucht werden.
Ein guter Start für eine neue Woche. Eine Woche, von der ich weiß, dass sie Kämpfe, Siege und Niederlagen bringen wird. Aber eine Woche, in die wir hineingehen wollen mit erhobenem Haupt, erhoben im Aufblick zu Jesus, mit der Frage:
Herr, was kann ich diese Woche tun, um Deine Sache voranzubringen? Wie kann ich heute zu Deinem Sieg beitragen? Welches Opfer kann ich heute bringen, oder welches Risiko kann ich diese Woche eingehen, um die Freude über Deinen Sieg sicherzustellen?
Sonntag, 5. April 2020
Herzliche Einladung zum Livestream Gottesdienst!
Wir beginnen heute unseren Livestream um 10:30
Uhr,
am Mittwoch um 19:30 Uhr.
Alle anderen Gemeindestunden fallen aus. Bitte besucht heute um 10:30 Uhr unseren Livestream. Ihr erreicht ihn HIER
am Mittwoch um 19:30 Uhr.
Alle anderen Gemeindestunden fallen aus. Bitte besucht heute um 10:30 Uhr unseren Livestream. Ihr erreicht ihn HIER
Predigttext
Lukas 19:28-40 (und andere)
28 Und nachdem er das gesagt hatte, zog er weiter und reiste hinauf nach Jerusalem.
29 Und
es geschah, als er in die Nähe von Bethphage und Bethanien kam, zu dem
Berg, welcher Ölberg heißt, da sandte er zwei seiner Jünger
30 und
sprach: Geht in das Dorf, das vor euch liegt; und wenn ihr hineinkommt,
werdet ihr ein Füllen angebunden finden, auf dem noch nie ein Mensch
gesessen hat; bindet es los und führt es her!
31 Und wenn euch jemand fragt: Warum bindet ihr es los?, dann sprecht so zu ihm: Der Herr braucht es!
32 Da gingen die Abgesandten hin und fanden es, wie er ihnen gesagt hatte.
33 Als sie aber das Füllen losbanden, sprachen seine Besitzer zu ihnen: Warum bindet ihr das Füllen los?
34 Sie aber sprachen: Der Herr braucht es!
35 Und sie brachten es zu Jesus und warfen ihre Kleider auf das Füllen und setzten Jesus darauf.
36 Als er aber weiterzog, breiteten sie ihre Kleider aus auf dem Weg.
37 Und
als er sich schon dem Abhang des Ölberges näherte, fing die ganze Menge
der Jünger freudig an, Gott zu loben mit lauter Stimme wegen all der
Wundertaten, die sie gesehen hatten,
38 und sie sprachen: Gepriesen sei der König, der kommt im Namen des Herrn! Friede im Himmel und Ehre in der Höhe!
39 Und etliche der Pharisäer unter der Volksmenge sprachen zu ihm: Meister, weise deine Jünger zurecht!
40 Und er antwortete und sprach zu ihnen: Ich sage euch: Wenn diese schweigen sollten, dann würden die Steine schreien!
CALVARY CHAPEL FREIER GRUND
Anbetung - Gottes Wort
Gebet - Gemeinschaft!
Gebet - Gemeinschaft!
Diesmal nur über Livestream!
Beginn: 10:30 Uhr
Beginn: 10:30 Uhr
Sonntagszitat:
"Wenn man in dem schrecklichen Elend der Welt zu ertrinken droht,
ist Jesus alles für uns - das einzige Rettungsseil."
(Corrie ten Boom)
ist Jesus alles für uns - das einzige Rettungsseil."
(Corrie ten Boom)
"Der Auftrag der Kinder Gottes ist ein königlicher Auftrag,
weil sie durch Gebet und Gehorsam teilhaben dürfen
an der Weltregierung Gottes im Großen und im Kleinen."
(Paul Deitenbeck)
"Gott hat in jeder Generation genügend Menschen angesprochen,
die den Missionsauftrag
zu ihren Lebzeiten hätten ausführen können.
Aber zu viele sind weggelaufen."
(Bruder Andrew)
Eine gute Nachrichte (aktualisiert: 5.4.20) gibts HIER
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