„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Mittwoch, 30. Januar 2019

Was uns bewegt


Was mich immer wieder erstaunt, erschreckt und regelrecht niederdrückt ist die Tatsache, wie wenig Vision in der Gemeinde Gottes besteht für die über 3 Milliarden Menschen dieser Welt, die vom Evangelium unerreicht sind.  Die meisten von ihnen haben den Namen „Jesus“ nicht einmal gehört. Sie können sich nicht für oder gegen Ihn entscheiden, weil sie Ihn nicht kennen.

Viele von uns Christen sind so beschäftigt mit Dieselfahrverboten, dem Kohleausstieg, den Brexitfolgen, all den Fehlern, die unsere Regierung macht (und die uns manchmal gar nicht betreffen), mit dem Regenwald, dem Krötenschutz und anderen Umweltthemen. Wir sind so beschäftigt, uns für gerechte Löhne, für gerechte Renten, für altersgerechtes Wohnen aber auch gegen übersteigerte Mieten, gegen überhöhte Lebensmittelpreise und gegen neue Steuern auszusprechen. (Um nicht falsch verstanden zu werden: auch mir sind manche dieser Themen nicht egal!) Aber bei alledem zeigen viele einen Eifer, als ginge es um die Ewigkeit. Um die geht es aber bei keinem dieser Themen.

Um die Ewigkeit geht es allerdings für 7,6 Milliarden Menschen, von denen über 3 Milliarden bisher nicht einmal die Möglichkeit einer Entscheidung hatten.

An dieser Stelle soll nicht vorgeschlagen werden, sich aller irdischen Verantwortung zu entziehen. Vielmehr soll ermutigt werden, die Prioritäten zu überprüfen. Wenn mir die irdischen Nöte der Menschen mehr bedeuten als die geistlichen, läuft etwas gewaltig falsch. Wenn mir Weltverbesserung mehr am Herzen liegt als Seelengewinnung, bewege ich mich in eine falsche Richtung.

Als Christen dürfen wir uns nicht leiten lassen vom Pulsschlag der Welt, sondern vom Pulsschlag Gottes. Das wird uns zwar weltfremd erscheinen lassen, aber das sollte uns nichts Neues sein. Nach Hebräer 11:13 sind wir Fremdlinge und Pilger, ohne Bürgerrecht auf Erden. Und das meint Gott so, wie Er es sagt. Während wir als Bürger unsers „Gastlandes“ auf dieser Erde alles tun sollten, um gute Bürger zu sein, sollten wir nie den Unterschied zwischen Zeit und Ewigkeit vergessen. Jesus lehrt in Lukas 9:25

„Was nützt es, die ganze Welt zu gewinnen,
aber dabei an der eigenen Seele Schaden zu nehmen
oder sie zu verlieren?“

Was nützt eine gerechte Welt, was nützt ein höherer Verdienst, was nützt ein voller Einsatz um die (zeitliche) Welt zu retten, solange (ewige) Seelen verloren gehen?! Noch einmal: Es geht nicht darum, das eine zu lassen, um das andere zu tun. Unser christlicher Einsatz ist durchaus in der Welt gefragt. Es ist zwar nicht Gottes Wille für uns, Vorzeigekritiker zu sein, aber doch Vorzeigebürger. Es geht also nicht darum, allen Einsatz für unsere Mitmenschen zu unterlassen. Nein, es geht um die Frage der Priorität. Wenn unser Einsatz für die Seele und das Wohl unserer Mitmenschen sich messen lassen kann mit dem zitierten Vers aus Lukas 9, dann bewegen wir uns in die richtige Richtung.

Es gibt zusätzliche Themen zu sauberer Luft, höheren Renten und Gerechtigkeit am Arbeitsplatz, für die wir Christen uns einsetzen können – ja müssen. Denn außer uns setzt sich niemand ein für die ewige Rettung von 7,5 Milliarden Seelen, 3,2 Milliarden davon bisher unerreicht.

Lasst uns unsere Prioritäten richtig setzen – und für Jesus leben.
Für Jesus alleine!

Das Missionswerk DIGUNA leistet einen hervorragenden Dienst, der beides miteinander verbindet: praktische Hilfeleistung in Nöten dieser Welt und Verkündigung der Frohen Botschaft von Jesus. DIGUNA wird heute Abend in der CCFG einen übergemeindlichen „Gehet Hin …!“ Missionsabend gestalten. Dazu laden wir herzlich ein!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr

Dienstag, 29. Januar 2019

FREI!

Infolink im Seitenfenster

Wichtiges Update: Asia Bibi

Gerichtstermin heute! Infolink im Seitenfenster.

Gebet im Buch der Offenbarung

Wunderbar! In diesem herrlichen Buch brauchen wir nicht nach Beispielen fürs Gebet zu suchen. Sie sind zahlreich! Da wird berichtet, wie Johannes betet, aber weit mehr wird berichtet, wie alle möglichen Lebewesen den Herrn anbeten.

In Offenbarung 4+5+19 sind es die lebendigen Wesen und 24 Älteste.
In Offenbarung 7 sind es die Engel, die Wesen und die Ältesten.
In Offenbarung 15 sind es die Überwinder aus der Trübsalzeit.

Man könnte so fortfahren. Gewaltig sind die Verse aus Kapitel 19, wo es in Vers 13 heißt:

Und jedes Geschöpf, das
im Himmel
und auf der Erde
und unter der Erde ist,
und was auf dem Meer ist,
und alles, was in ihnen ist,
hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt,
und dem Lamm gebührt das Lob und die Ehre
und der Ruhm und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit!

Diese Verse erinnern stark an Worte aus dem Philipperbrief, wo es in Kapitel 2:10+11 heißt:

Damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen,
die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind,
und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist,
zur Ehre Gottes, des Vaters.

Beim Lesen verschiedener Verse in der Offenbarung über Lobpreis und Gebet geht es inhaltlich nicht um abgedroschene Phrasen. Hier wird Gott Herrlichkeit, Ehre und Dank zugeschrieben, Seine ewige Existenz wird gelobt. Man spricht Gott die Würde zu, die Er besitzt, rühmt Seine Ehre, Macht, Schöpferkraft, Allmacht und Seine gerechten und wahrhaftigen Wege. Jesus wird gepriesen als König der Heiligen, der Heilige, der Retter, der Löwe und das Lamm.

Das Buch der Offenbarung – das Buch über die letzten Tage dieser Welt, das Buch der Kriege, der Plagen, der Märtyrer und der Gottlosen – dieses Buch ist gleichzeitig gefüllt mit Gotteslob.

Die Zeit wird kommen, in der wir in dieses herrliche Gotteslob einstimmen können. Aber diese Zeit muss und sollte nicht nur in der fernen Zukunft liegen. Die Offenbarung ermutigt uns, nicht nur auf unsere Nöte, Leiden und Probleme zu schauen, sondern auf den, dem wir entgegengehen.

Wer Jesus im Blick hat, wer mit Johannes in Offenbarung 22:20 beten kann: „Amen! Ja, komm, Herr Jesus!“ der wird auch hier in den Stürmen des Lebens immer wieder Grund finden, Jesus, das Lamm Gottes und den Retter der Welt anzubeten und zu preisen.

Schau doch noch einmal über den Inhalt des Lobpreises oben im Text und mach ihn zu Deinem eigenen Lobpreisgebet!

Montag, 28. Januar 2019

Gastbeitrag

Von dem amerikanischen Prediger, William MacDonald (* 07.01.1917; † 25.12.2007) stammen folgende Worte und Gedanken:

".. damit in dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge, 
der Himmlischen und Irdischen und Unterirdischen, 
und jede Zunge bekenne, 
dass Jesus Christus Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters."

Was für ein Anblick wird das sein! Alle Knie in der ganzen Welt werden sich vor dem heiligen Namen Jesu beugen! Jede Zunge wird bekennen, dass Er der Herr ist! Gott hat es so beschlossen, und es wird gewiss auch so geschehen.

Das bedeutet wohlgemerkt nicht universelle Erlösung. Paulus deutet damit nicht an, dass alle geschaffenen Wesen schließlich Christus als ihren lebendigen, liebenden Herrn umfassen werden. Er sagt vielmehr, dass diejenigen, die sich in diesem Leben weigern, das großartige Bekenntnis zu Ihm abzulegen, gezwungen sein werden, es im nächsten Leben zu tun. Alle Geschöpfe werden letzten Endes die Wahrheit über Jesus Christus anerkennen müssen. Dann wird es eine universelle Unterwerfung unter Gott geben.

John Stott hat in einem seiner Vorträge mit dem Titel "Jesus ist der Herr" folgendes gesagt: "Während der Krönungszeremonie ihrer Majestät der Königin in der Westminster-Abtei war einer der bewegendsten Augenblicke, als der Erzbischof von Canterbury, der oberste Bürger im Lande, kurz vor der eigentlichen Krönung in alle Himmelsrichtungen der Abtei, nach Norden, Süden, Osten und Westen viermal ausrief: 'Meine Herren, ich stelle Ihnen die unbestrittene Königin dieses Reiches vor. Sind Sie bereit, ihr die Ehre zu erweisen? ' Und erst, als viermal ein lauter zustimmender Ruf im Kirchenschiff erklungen war, wurde ihr die Krone aufs Haupt gesetzt." Und dann fuhr John Stott fort: "Und heute abend frage ich Sie, meine Damen und Herren: Ich stelle Ihnen Jesus Christus als Ihren unbestrittenen König und Herrn vor. Sind Sie bereit, Ihm die Ehre zu erweisen?"

Diese eindringliche Frage hallt wieder durch alle Jahrhunderte. Von vielen erschallt ein lauter zustimmender Ruf: "Ja, Jesus Christus ist unser Herr." Von anderen kommt die verächtliche Antwort: "Wir wollen nicht, dass dieser Mann über uns herrscht." Doch die geballte Faust wird eines Tages mit Gewalt geöffnet werden, und das Knie, das sich bisher nicht gebeugt hat, wird sich vor Dem beugen, Dessen Name über alle Namen ist. Das Tragische daran ist nur, dass es dann zu spät sein wird. Die Gnadenzeit Gottes ist einmal zu Ende. Die Gelegenheiten, sich dem Sünderheiland anzuvertrauen, sind dann alle vorüber. Der Eine, dessen Herrschaft mit Füßen getreten worden ist, wird dann der Richter sein, der auf einem großen weißen Thron sitzt.

Wenn Er heute noch nicht dein Herr ist, dann bekenne dich jetzt zu Ihm. Sei bereit, Ihm die Ehre zu erweisen! (Quelle)

Sonntag, 27. Januar 2019

Herzliche Einladung zu einem besonderen Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!

Predigttext:
Apostelgeschichte 17:16-34

16 Während aber Paulus in Athen auf sie wartete, ergrimmte sein Geist in ihm, da er die Stadt so voller Götzenbilder sah.
17 Er hatte nun in der Synagoge Unterredungen mit den Juden und den Gottesfürchtigen, und auch täglich auf dem Marktplatz mit denen, die gerade dazukamen.
18 Aber etliche der epikureischen und auch der stoischen Philosophen maßen sich mit ihm. Und manche sprachen: Was will dieser Schwätzer wohl sagen? Andere aber: Er scheint ein Verkündiger fremder Götter zu sein! Denn er verkündigte ihnen das Evangelium von Jesus und der Auferstehung.
19 Und sie ergriffen ihn und führten ihn zum Areopag und sprachen: Können wir erfahren, was das für eine neue Lehre ist, die von dir vorgetragen wird?
20 Denn du bringst etwas Fremdartiges vor unsere Ohren; deshalb wollen wir erfahren, was diese Dinge bedeuten sollen!
21 Alle Athener nämlich und auch die dort lebenden Fremden vertrieben sich mit nichts anderem so gerne die Zeit als damit, etwas Neues zu sagen und zu hören.
Die Verkündigung des Paulus auf dem Areopag
22 Da stellte sich Paulus in die Mitte des Areopags und sprach: Ihr Männer von Athen, ich sehe, dass ihr in allem sehr auf die Verehrung von Gottheiten bedacht seid!
23 Denn als ich umherging und eure Heiligtümer besichtigte, fand ich auch einen Altar, auf dem geschrieben stand: »Dem unbekannten Gott«. Nun verkündige ich euch den, welchen ihr verehrt, ohne ihn zu kennen.
24 Der Gott, der die Welt gemacht hat und alles, was darin ist, er, der Herr des Himmels und der Erde ist, wohnt nicht in Tempeln, die von Händen gemacht sind;
25 er lässt sich auch nicht von Menschenhänden bedienen, als ob er etwas benötigen würde, da er doch selbst allen Leben und Odem und alles gibt.
26 Und er hat aus einem Blut jedes Volk der Menschheit gemacht, dass sie auf dem ganzen Erdboden wohnen sollen, und hat im Voraus verordnete Zeiten und die Grenzen ihres Wohnens bestimmt,
27 damit sie den Herrn suchen sollten, ob sie ihn wohl umhertastend wahrnehmen und finden möchten; und doch ist er ja jedem Einzelnen von uns nicht ferne;
28 denn »in ihm leben, weben und sind wir«, wie auch einige von euren Dichtern gesagt haben: »Denn auch wir sind von seinem Geschlecht.«
29 Da wir nun von göttlichem Geschlecht sind, dürfen wir nicht meinen, die Gottheit sei dem Gold oder Silber oder Stein gleich, einem Gebilde menschlicher Kunst und Erfindung.
30 Nun hat zwar Gott über die Zeiten der Unwissenheit hinweggesehen, jetzt aber gebietet er allen Menschen überall, Buße zu tun,
31 weil er einen Tag festgesetzt hat, an dem er den Erdkreis in Gerechtigkeit richten wird durch einen Mann, den er dazu bestimmt hat und den er für alle beglaubigte, indem er ihn aus den Toten auferweckt hat.
32 Als sie aber von der Auferstehung der Toten hörten, spotteten die einen, die anderen aber sprachen: Wir wollen dich darüber nochmals hören!
33 Und so ging Paulus aus ihrer Mitte hinweg.
34 Einige Männer aber schlossen sich ihm an und wurden gläubig, unter ihnen auch Dionysius, der ein Mitglied des Areopags war, und eine Frau namens Damaris, und andere mit ihnen.

CCFG
Lobpreis - Gottes Wort!

Kindersegnungen - Liedbeitrag Kinderchor
Gemeinschaft - Gebet!
Gemeinsames Mittagessen 
 

Beginn: 10:30 Uhr

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen-Zentrum
Herzlich Willkommen!

Sonntagszitat:
"Wir müssen uns Zeit für Menschen nehmen, 
die wir nicht kurieren können, 
und die sich nicht positiv auf unsere Karriere auswirken."
(John Ortberg)

"Oberflächlichkeit ist der Fluch unserer Zeit."
(John Ortberg)

"Wir können unsere schlechten Gedanken 
oft am besten bekämpfen, 
indem wir ihnen verwehren, sich in Worten auszudrücken … 
Es muss ein entschiedenes Kennzeichen 
christlicher Gemeinschaft sein, 
dass jeder Einzelne nicht immer alles ausspricht, 
was er denkt."
(John Ortberg)

Samstag, 26. Januar 2019

Pastor, ich werde Deine Gemeinde verlassen!

Eine erfundene Geschichte? Wer weiß es. Aber eine hilfreiche!

"Eine Frau kam zu ihrem Pastor und erklärte ihm:" Pastor, ich werde Deine Gemeinde nicht mehr besuchen."
 "Aber warum das?" kam die erstaunte Antwort des Pastors?
“Ach! Ich hörte eine Frau, die über ein anderes Mitglied schlecht redete und tratschte. Dann was da dieser Mann, der rumheuchelte; die vom Anbetungsteam führen einen falschen Lebenswandel und dann all die Menschen, die während des Gottesdienstes auf ihr Handy schauen. Da laufen so vielen Dingen in der Gemeinde falsch. “
 
Der Pastor antwortete: „OK. Aber bevor Du gehst, tue mir bitte einen Gefallen: Füll Dir ein Glas Wasser und gehen damit dreimal um das Gemeindegebäude herum, ohne einen Tropfen zu verschütten. Danach kannst Du ja unsere Gemeinde verlassen.“
“Wenn das alles ist ...“ dachte die Frau und ging dreimal mit ihrem Glas Wasser um das Gebäude, so, wie es der Pastor erbeten hatte. Als sie fertig war, sagte sie dem Pastor, sie sei jetzt bereit zu gehen.
 
„Bevor Sie gehen,“ erwiderte dieser, „möchte ich Dir noch eine letzte Frage stellen. „Als Du das Gebäude umrundet hast, hast Du da jemanden tratschen hören? "
"Nein," kam die Antwort.
"Hast Du Heuchler gesehen?"
"Nein"
"Hast Du Leute gesehen, die in ihr Handy vertieft waren?"
“Nein,“ kam die erneute Antwort.
“Du weißt, warum? Nicht wahr?“ fragte der Pastor weiter.
“Nein, ich weiß es nicht!“ erwiderte die Frau.
„Du hast Dich auf das Glas mit dem Wasser konzentriert, um sicher zu gehen, dass Du nicht stolperst und kein Wasser verschüttest. Genau so geht es uns in unserem Leben. Wenn wir nur Jesus im Auge behalten, haben wir keine Zeit, die Fehler anderer zu sehen. Im Gegenteil! Wir werden ihnen eine helfende Hand reichen und uns auf unseren eigenen Weg mit dem Herrn konzentrieren.“

Eine nachvollziehbare Geschichte. Die Gemeinde Jesu weltweit, die Gemeinden Jesu am Ort – sie alle bestehen aus Menschen – und Menschen machen Fehler, Menschen haben ihre Eigenarten und Schwächen.

Als die Jünger auf dem Berg der Verklärung ihre Augen öffneten, sahen sie niemand als Jesus allein. Jesus allein ist das vollkommene Vorbild für uns. Jesus allein! Darum lasst uns wegschauen von den Schwächen und Fehlern anderer. Lasst uns den Mund halten über die Schwächen und Fehler anderer, wie uns acuh Epheser 4:29 zuruft:

Redet nicht schlecht voneinander,
sondern habt ein gutes Wort für jeden, der es braucht.
Was ihr sagt, soll hilfreich und ermutigend sein,
eine Wohltat für alle. (HfA)

Lasst uns auf Jesus schauen und uns auf Ihn konzentrieren. Das wird uns bewahren, im Glauben Schiffbruch zu erleiden.

[Lasst uns] hinschauen auf Jesus,
den Anfänger und Vollender des Glaubens!
(Hebräer 12:2)

Morgen, um 10:30 Uhr treffen wir uns zum Gottesdienst. Sofern Du keine Gemeinde hast, in der Jesus geliebt und Gottes Wort verkündigt wird, laden wir Dich herzlich ein, zu uns zu kommen. Allerdings sind wir keine vollkommene Gemeinde. Wir sind Menschen mit Fehlern und Schwächen, die Jesus und einander lieben und und sich am Vorbild Jesu orientieren. Du bist uns herzlich willkommen!

Calvary Chapel FREIER GRUND
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen
(parallel zum Gottesdienst: Kindergottesdienst)

Freitag, 25. Januar 2019

Gemeindewachstum, wo man es nicht vermutet!

Irgendwann flatterte die Monatszeitschrift der HMK ins Haus. (Startseite HMK HIER bestellen) Bereits im Vorwort fielen mir einige Sätze auf. Zunächst der zitierte Bibelvers: 

„Denn ich weiß, dass der Herr des Elenden Sache führen
und den Armen Recht schaffen wird.“ (Psalm 140,13) 
Tut Gott das wirklich? Der Psalmist, David, hat es immer wieder erfahren. Millionen von Christen durch die Jahrtausende ebenso. Scheinbar erfährt es die verfolgte Gemeinde bis heute in besonders intensiver Weise. Im Vorwort fragte der Missionsleiter, Manfred Müller: Ist die Überwindung des Bösen mit Gutem das Geheimnis, warum die Gemeinde im Iran eine der am schnellsten wachsenden Kirchen der Welt ist? Dann zitiert er Richard Wurmbrand, der im Rückblick auf rumänisches Gefängnis, Folter und Schmerzen schreibt: „Nie zuvor habe ich so sehr erfahren, dass es Gott wirklich gibt, dass sein Sohn, Jesus Christus, unsere einzige Rettung ist, dass ein Leben nach dem Tod auf uns wartet, und dass nichts höher ist als die Liebe.“ 
Für Jesus leben – unter Lebensgefahr! Jesus bezeugen unter Lebensgefahr. Säen mit Tränen!
Aber dann kommt der zweite Teil. In Psalm 126:5 verspricht Gott:
 „Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.“
Das erfahren die Christen in den Ländern der Verfolgung. Die Gemeinde Jesu wächst, wo mit Tränen, Blut und Opfer gesät wird, nicht ohne Gefahr für Leib und Leben: Im Iran, in China, Indien, Eritrea und anderswo. Ganz nach der Aussage des Kirchenvaters Tertullian: ‚Das Blut der Märtyrer ist der Same der Kirche!’ Demgegenüber stehen Länder, in denen „Christsein Light“ möglich ist. Hartmut Steeb drückt es so aus: ‚Wenn wir es recht beobachten, wächst selbst im demokratisch-freiheitlichen Westen, in Europa, der Widerstand.’ Nur führt er nicht zu zunehmender Leidensbereitschaft, ungeschmälerten Einsatz und wachsenden Gemeinden, sondern oft eher zu Rückzug und Schweigen. 
„Denn ich weiß, dass der Herr des Elenden Sache führen
und den Armen Recht schaffen wird.“ (Psalm 140,13) 
Dem Herrn danken für die Freiheit und Möglichkeiten, die Er uns schenkt (1 Thessalonicher 5:18) ... den Mund aufmachen und Ihn verkünden, ‚zur Zeit und zur Unzeit’ (2 Timotheus 4:2) ...für Ihn leben, durch Worte, aber auch durch unsere Taten (Kolosser 3:17) ... 
... das wollen wir lernen von unseren Geschwistern in den Ländern der Verfolgung. Wir wollen Mut fassen, radikal-liebend für Jesus zu leben. Dabei geht es nicht um die großen Taten oder die aufwendigen Einsätze. Es geht um das Leben für Jesus, das bereit ist, die Opfer zu bringen, die es kostet. Es geht um die Kleinigkeiten des Alltags, die gar nicht immer sofort sichtbare Ergebnisse liefern. „Steter Tropfen höhlt den Stein“ heißt es im Sprichwort. Der Elende und der Arme werden kaum die Welt verändern können. Aber der Herr, der ihre Sache führt und ihnen Recht schaffen wird, der schafft Veränderung – erst im Kleinen, dann im Großen!