„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Donnerstag, 8. November 2018

Vertrauen

In einer Zeitung wird von einem Krankenhaus berichtet, in dem Beamte herausfanden, dass die Feuerlöschanlage nie mit dem Wassersystem verbunden wurde. 35 Jahre lang hatte man die Sicherheit der Patienten Löschanlagen anvertraut, die nie an die städtische Hauptwasserleitung angeschlossen wurden. Das Wasserrohr, das aus dem Gebäude hinaus führte, reichte gut 1,20m in die Erde  - und hörte da einfach auf! 

Medizinisches Personal und Patienten hatten volles Vertrauen gehabt in das System. Sie dachten: Wenn ein Feuer ausbricht, ist ja eine Anlage eingerichtet, das Feuer zu löschen.“ Eine falsche Sicherheit! Die teure Ausrüstung mit all ihren polierten Ventilen und gut platzierten Steckdosen war zwar angemessen für das Gebäude, aber das Wichtigste fehlte der Wasseranschluss! Trügerisches Vertrauen!

Der Prophet Amos warnt in seinem 6 Kapitel davor, unser Vertrauen in falsche Sicherheiten zu setzen, die sich dann als Unsicherheiten entpuppen.

Letzte Woche flatterte ein Schreiben unsrer Krankenkasse ins Haus mit dem Angebot einer Zusatzversicherung. Meine Frau und ich haben kurz drüber gesprochen – dann landete das Papier im Papierkorb. Man kann sich gegen alles versichern, selbst gegen alles, was man nicht braucht. In Werbeschreiben klingt natürlich alles logisch. Alle wollen mein Vertrauen! Vorsicht vor falschen Sicherheiten!

Eine Umfrage suchte die Antwort darauf, wem die Deutschen überhaupt noch vertrauen. Wo suchen und meinen wir, noch Sicherheit zu finden? Hier die Reihenfolge:
Rang 1: Familie – 75% 
Rang 2: Freunde – 61%
Rang 3: Partner/in – 55%
... dann kommt lange Zeit gar nichts – bis ...
Rang: die Kirchen –  9%  

Gott kommt in allen 15 Punkten der Aufzählung gar nicht vor. Vertrauen auf Gott spielt in unserer Gesellschaft keine Rolle mehr – wie zur Zeit des Propheten Amos. Damals wie heute dachte man: Es geht uns gut, also muss Gott zufrieden sein. Uns kann nichts passieren. Daher schwelgt(e) man in Luxus, Faulheit, Völlerei, Ausschweifung und Eitelkeit.

Nicht alle diese Dinge sind sündig, wenn Gott das Maß bestimmt! Weder Luxus, noch Ausruhen, noch Essen, Trinken oder ein gesundes Maß an Selbstbewusstsein oder Körperpflege
... aber selbst gute Dinge – werden sie übertrieben – können zu schlechten Dingen werden.
Und es ist eine falsche Sicherheit zu denken, dass alles ok sei, weil es uns gut geht.

Wenn der Arbeitsplatz wackelt, wenn ab dem 20. des Monats die Mahlzeiten spärlicher werden, wenn der Arzt wöchentlich Besuch von mir kriegt, wenn die Heizung eine Reparatur braucht und die Kinder machen was sie wollen, dann stellt sich heraus, wem ich wirklich vertraue!

Israel lag völlig daneben mit ihrem falschen Vertrauen und ihrer falschen Sicherheit. Heute liegen Millionen Christen völlig daneben mit ihrem falschen Vertrauen und ihrer falschen Sicherheit. Hier die Worte Jesu, die uns Richtung geben. VORSICHT! Falsche Sicherheit, weil’s uns gut geht oder falsches Vertrauen in uns selbst zieht immer den Kürzeren. Vertrauen in Jesu Worte bringt am Ende immer ans Ziel:

24 Niemand kann zwei Herren dienen, denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhängen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Reichtum! 25 Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? 26 Seht die Vögel des Himmels an: ... euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? 28 ... Betrachtet die Lilien des Feldes ... Sie mühen sich nicht und spinnen nicht; 30 Wenn nun Gott das Gras des Feldes ... so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? 31 Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? oder: Was werden wir trinken? oder: Womit werden wir uns kleiden? 33 Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! 34 Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage. (Matthäus 6:24-34 / Zusammenfassung)

Mittwoch, 7. November 2018

Gibt es ein Leben nach der Geburt?

*Im Bauche der werdenden Mutter unterhalten sich zwei Embryos. Einer von ihnen ein kleiner Skeptiker, der andere voller Vertrauen und Glauben.
Der kleine Skeptiker fragt: "Und du glaubst tatsächlich an ein Leben nach der Geburt?"

Sagt der kleine Gläubige: "Selbstverständlich, ja. Für mich ist es völlig klar, dass ein Leben nach der Geburt existiert. Unser Leben hier dient nur unserem Wachstum, damit wir uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten. Damit wir stark genug sind für das, was uns dort erwartet."

Der kleine Skeptiker ist ärgerlich: "Das ist dummes Zeug! Es gibt kein Leben nach der Geburt. Wie sollte ein solches Leben auch aussehen!?"

Der kleine Gläubige: "Das weiß ich auch nicht. Aber es wird sicher sehr viel mehr Licht sein als hier. Und vielleicht werden wir sogar laufen und mit dem Mund essen!"

Der Skeptiker winkt ab: "Völliger Unsinn! Laufen gibt es überhaupt nicht. Und mit dem Mund essen ist nun wirklich eine völlig lächerliche Idee - wir haben die Nabelschnur, die uns ernährt! Schon deshalb ist ein Leben nach der Geburt völlig unmöglich: Die Nabelschnur ist viel zu kurz!"

Der Kleine Gläubige ist unbeirrt: "Es ist sicherlich möglich. Es ist einfach alles ein wenig anders, als wir es hier gewohnt sind."

Der Skeptiker verliert langsam die Geduld mit so viel Naivität: "Niemand, aber auch niemand kam je zurück nach der Geburt! Sieh es ein: Die Geburt ist schlicht und einfach das Ende des Lebens. Punkt. Und überhaupt: Du und deine Traumgebilde! Das Leben ist eine große Sorge in der Dunkelheit und das war's!"

Der kleine Gläubige mag dem nicht zustimmen: "Ich gebe zu, ich weiß nicht genau, wie das Leben aussehen wird nach der Geburt ... aber auf jeden Fall werden wir dann die Mutter endlich sehen und sie wird sich um uns kümmern!"

Der Skeptiker verdreht die Augen: "Mutter!? Du glaubst an die Mutter? Lächerlich! Wo bitte soll die sein?"

Der kleine Gläubige macht eine große Handbewegung: "Sie ist hier! Überall um uns herum. Wir leben in ihr und durch sie. Ohne sie können wir gar nicht existieren!"

Der Skeptiker kann es nicht fassen: "Meine Güte, das ist nun wirklich der Gipfel der Dummheit. Ich jedenfalls kann deine Mutter nicht sehen! Nicht mal ein Stückchen von ihr - es ist doch völlig offensichtlich, dass sie nicht existiert!"

Der kleine Gläubige schüttelt den Kopf und schließt die Augen: "Manchmal, wenn wir ganz still sind, höre ich, wie sie singt. Oder unsere Welt streichelt. Ich fühle und glaube fest daran, dass die Geburt ein neuer großer Anfang ist!" 


Wir laden herzlich ein zu unserem Zeugnis- und Anbetungsabend, heute, ab 19:30 Uhr!

Calvary Chapel FREIER GRUND
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

* https://www.sein.de/zwei-embryos-gibt-es-ein-leben-nach-der-geburt/

Dienstag, 6. November 2018

Gebet im Philemonbrief


Im vierten und im viertletzten Vers des kurzen Briefes schreibt Paulus über Gebet. In Philemon 4 (die Kapitelangabe fehlt, da der Brief nur ein Kapitel hat) schreibt Paulus über seine eigene Dankbarkeit gegenüber Gott und seine Fürbitte für Philemon, den Empfänger des Briefes. Paulus schreibt:

Ich danke meinem Gott und gedenke allezeit an dich 
in meinen Gebeten

Achtzehn Verse weiter hat er das Anliegen seines Briefes erläutert und kommt zu den Schlussbemerkungen. Paulus bittet Philemon, ihm das Gästezimmer herzurichten. Warum das? Paulus sitzt in Rom im Gefängnis, als er Vers 22 schreibt:

Zugleich aber bereite mir auch eine Herberge, denn ich hoffe,
dass ich euch geschenkt werde durch eure Gebete.“

Paulus bringt andere im Gebet vor Gottes Thron, aber er verlässt sich auch darauf, dass andere für ihn beten. Ja, er verlässt sich so sehr auf die kraftvollen Gebete anderer, dass er das genau so zum Ausdruck bringt. Er schreibt gewissermaßen: „weil ihr für mich betet … aufgrund eurer Fürbitte für mich … weil ihr meinen Namen vor Gott erwähnt … darum habe ich Zuversicht, bald bei euch zu sein.“

Gebet im Philemonbrief zeigt uns, wie viel Zuversicht unsere Fürbitte in der Person bewirken kann, für die wir beten.

Wusste Paulus, dass Philemon und die Kolossergemeinde, zu der Philemon gehörte, für ihn beteten? Darüber sagt die Bibel nichts. Paulus ging einfach davon aus, dass die, denen er diente, für ihn beteten. An die Gemeinde in Ephesus (6:18) hatte er auch geschrieben, dass Gläubige füreinander beten sollen, ebenso an Timotheus (1 Timotheus 2:1). Auch der Apostel Jakobus (5:16) hatte zum Gebet füreinander ermutigt.

Und so konnte Paulus berechtigterweise zuversichtlich sein, dass die Gläubigen Seinen Namen im Gebet vor Gottes Thron erwähnten. Das machte ihm Mut und gab ihm Zuversicht.

Christen in der Verfolgung berichten immer wieder, wie ihnen die Tatsache Hoffnung und Kraft geschenkt hat, dass für sie gebetet wurde. Geschwister danken immer wieder für Gebet mit den Worten: „Danke, ich habe Gottes Wirken durch Eure Gebete gespürt!“

So klingt auch Paulus, wenn er schreibt“ ich hoffe, dass ich euch geschenkt werde durch eure Gebete.“ Paulus hat nicht nur Vertrauen, dass Gott seine Gebete in „apostolischer Kraft“ erhört, sondern auch die Gebete der normalen Menschen, wie Philemon aus Kolossae.

Lasst uns nicht müde werden, füreinander zu beten. Und lasst uns mutig sein und die Geschwister ermutigen, für die wir beten, indem wir sie wissen lassen, dass wir an sie denken.
Das betrifft nicht nur die in Verfolgung, sondern auch die, um uns herum.

An dieser Stelle ein persönliches „Danke!“ an alle Geschwister, die für mich beten, sei es mit oder ohne mein Wissen. Ohne das Wirken und Eingreifen Gottes durch die Gebete der Heiligen wäre mein Leben anders verlaufen. Der Herr segne Euch!

Montag, 5. November 2018

Die Rückerstattung


Die Zeitschrift ‚War Cry’ (Kriegsruf) der Heilsarmee veröffentlichte einst eine Geschichte über einen Pächter, der viele Jahre lang hart gearbeitet hatte, um die Produktion des gepachteten Landes zu verbessern. Dann geschah etwas, das ihn sehr bitter werden ließ. Als es an der Zeit war, seinen Pachtvertrag zu verlängern, teilte ihm der Eigentümer mit, dass er das Land an seinen Sohn weiterverkaufen wollte, weil dieser bald heiraten würde. Der Pächter machte mehrere großzügige Angebote, um das Land, in das er so viele Jahre aufopfernd investiert hatte, selbst zu kaufen. Er hatte die Hoffnung, die Entscheidung des Eigentümers rückgängig machen zu können. Aber es war alles umsonst.

Als der Tag für den Bauern näher kam, dass er sein Haus verlassen sollte, kochte seine wochenlange Wut plötzlich über. Er sammelte Samen von einigen der lästigsten und schädlichsten Unkräuter, die er finden konnte. Die streute er stundenlang auf den sauberen, fruchtbaren Boden der Farm. Er fügte Müll und Steine dazu, die er im Laufe der Zeit gesammelt hatte.

Am nächsten Morgen wurde der Pächter vom Pachtherrn besucht. Dieser informierte ihn darüber, dass die Hochzeit seines Sohnes abgesagt worden war. Gerne dürfte er jetzt den Pachtvertrag verlängern. Was der Pachtherr nicht verstehen konnte war die gequälte Aussage des Pächters: „Oh Herr, was für ein Dummkopf bin ich gewesen!“

Was für Dummköpfe sind viele Menschen, die meinen, etwas anderes zu ernten, als sie gesät haben. Wie dumm, zu denken, ein gepflanzter Apfelkern würde einen Birnbaum produzieren. Wie dumm zu denken, Eine Tulpenzwiebel würde einen Rosenstock hervorbringen. Kein gesund denkender Mensch würde das erwarten.

Wie dumm, zu denken, Hass und Rache würden das Herz satt machen.
Wie dumm, zu denken, Bitterkeit und Unversöhnlichkeit würden Genugtuung schaffen.
Wie dumm, zu denken, all unser Bemühen, unsre harte Arbeit würde der Seele Frieden geben.
Wie dumm, zu denken, Ewiges zu ernten, wenn wir Zeitliches säen.
Wie dumm, zu denken, geistliches Leben zu ernten, wenn wir keinen geistlichen Samen säen.

Man kann so weiter auflisten. Der Pächter in der Geschichte am Anfang gehörte zu den Dummen. Was er säte, Hass und Bitterkeit, musste er nun ernten, sei es, dass er auf den Kauf verzichtete oder dass er ein unkrautverseuchtes Feld wieder neu bearbeiten musste.

Unsere Worte, die wir heute und Tag für Tag aussprechen … unsere Taten, die wir heute ausüben … unsere Geschäfte, die wir heute abschließen – alles ist Saat, von der Ernte erwartet werden muss. Gottes Wort sagt uns in Galater 6:7:

Irrt euch nicht: Gott lässt sich nicht spotten!
Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.

Vielleicht hast Du heute den Eindruck, Dir geschehe Unrecht und Du würdest ungerecht behandelt (ähnlich wie der Pächter). Tue trotzdem Gutes!
Vielleicht hat man Dich links liegen lassen, bewusst übersehen oder Dich nicht gewürdigt. Tue trotzdem Gutes!
Möglicherweise haben Menschen Dich enttäuscht, Dich schlecht gemacht oder über Dich geredet. Tue trotzdem Gutes!

Entscheide Dich heute, was Du ernten willst. Möchtest Du Gutes ernten – dann säe Gutes. Möchtest Du Liebe, Verständnis, Vergebung, Versöhnung, Freundlichkeit etc. ernten – dann lass genau das das Saatgut sein, das Du säst.

Möchtest Du Nähe zu Jesus, geistliche Freude und Kraft, Frieden und Brauchbarkeit für Jesus ernten? Dann säe dementsprechend. Galater 6:8 erklärt:

„Wer auf sein Fleisch sät, der wird vom Fleisch Verderben ernten;
wer aber auf den Geist sät, 
der wird vom Geist ewiges Leben ernten.“

Lebe nicht wie ein dummer Pächter! Lebe wie ein Kind des himmlischen Vaters. Säe das Gute und ernte das Himmlische!

Sonntag, 4. November 2018

Leider geht der Kampf um Asia Bibi in die nächste Runde ...


Verschiedene Medien berichten in den vergangenen 24 Stunden, dass die pakistanische Regierung dem Druck der Islamisten nachgegeben hat und eine Revision gegen das Freilassungsurteil des Obersten Gerichts im Fall Asia Bibi zugelassen hat.

Saif-ul-Mulook, Bibis Anwalt, hat am Samstag aus Furcht um sein eigenes Leben Pakistan verlassen. Er hat sich aber bereit erklärt, zurück zu kommen und sich weiterhin für sie einzusetzen. Auch die drei Richter des Obersten Gerichtshofs erhielten Morddrohungen.

Verständlicherweise kritisiert auch Bibis Mann die Entwicklung. Die Übereinkunft: „Revisionszulassung gegen Frieden auf den Straßen“ hätte es niemals geben dürfen", sagt Ashiq Masih der Deutschen Welle. Er sieht seine Ehefrau in großer Gefahr und fordert von der Regierung Pakistans, für Bibis Sicherheit zu sorgen. Selbst er und die gemeinsamen Töchter seien nicht sicher und wechselten ständig ihren Aufenthaltsort.

Zusätzlich zur Zulassung der Revision verbot Pakistans Regierung der Freigesprochenen die Ausreise. Wo sich Asia Bibi zur Zeit befindet, ist unsicher. Die Deutsche Welle sich auf exklusive Quellen beruft und behauptet, Bibi sei immer noch im Gefängnis, obwohl die verantwortlichen Richter die sofortige Freilassung angeordnet hatten. Andere Medien berichten ähnliches.

Der Kampf um Asia Bibi geht weiter. HALTET AN AM GEBET!

Herzliche Einladung zu einem besonderen Gottesdienst mit Open Doors!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!

Predigttext:
2 Mose 1:12 / Lukas 22:31-34

2. Mose 12:1: Aber je mehr man die Israeliten unterdrückte, desto zahlreicher wurden sie und desto mehr breiteten sie sich aus. Den Ägyptern wurde das unheimlich.

Lukas 22:31-34: Jesus und Simon Petrus:
31 »Simon, Simon! Pass gut auf! Gott hat dem Satan erlaubt, euch auf die Probe zu stellen und die Spreu vom Weizen zu scheiden.
32 Aber ich habe für dich gebetet, dass dein Glaube an mich nicht aufhört. Wenn du dann wieder zu mir zurückgefunden hast, musst du deine Brüder und Schwestern7 im Glauben an mich stärken!«

33 Petrus antwortete: »Herr, ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis zu gehen, ja mit dir zu sterben!«
34 Jesus antwortete: »Ich sage dir, Petrus, noch ehe heute der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen und behaupten, dass du mich nicht kennst.«



Heute freuen wir uns auf den Besuch von Hartmut Nitsch, Repräsentant von Open Doors. Er wird uns ermutigen und herausfordern durch Gottes Wort und Berichte über Gottes Treue, auch mitten in der Verfolgung. Komm heute und werde im Gottesdienst mit uns ermutigt!

CCFG 
Lobpreis - Gottes Wort!
Gemeinschaft - Gebet!
Anschließend gemeinsames Mittagessen!
 
Beginn: 10:30 Uhr

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 
(gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen-Zentrum
 
Herzlich Willkommen! 
Sonntagszitat:

"Wir brauchen die Gemeinde in der Verfolgung 
genauso wie sie uns braucht."
(Bruder Andrew, Gründer von Open Doors)

"Es ist nicht riskant, Jesus nachzufolgen. 
Es ist äußerst riskant, Jesus nicht nachzufolgen."
(Bruder Andrew, Gründer von Open Doors)

Samstag, 3. November 2018

Kim Jong Un, Albert Winterhoff, Adolf Hitler & wir

Manchmal fragen wir uns, wie Gott mit Menschen umgehen wird, die das Evangelium nie gehört haben. Das trifft zu sowohl auf Tausende von unerreichten Völkern – aber auch auf viele Menschen in unserem unmittelbaren Umfeld. Frage ist natürlich: Warum haben Menschen in unserem unmittelbare Umfeld nicht von Jesus gehört, wenn sie doch in unserem unmittelbaren Umfeld lebten? Haben wir geschwiegen?

Über andere Menschen macht man sich Gedanken. Was ist mit den Leitern dieser Welt, die abgeschottet sind von bekennenden Christen oder dem Evangelium? Auch hier stellt sich die Frage: Woher weiß man, dass sie abgeschottet sind?

Kim Jong Un
Nehmen wir Kim Jong Un, das Staatsoberhaupt Nordkoreas. Sein Großvater Kim Il Sung, Gründer und „ewiger Präsident“ Nordkoreas wurde von seinen Eltern Kim Hyong-jik (Vater) und Kang Ban-sok (Mutter) christlich erzogen. Beide sollen nicht nur „christlich“, gewesen sein, sondern galten als hingegebene Christen. Kim Il Sung besuchte eine christliche Schule. Die Zeit, in der er aufwuchs, war eine Erweckungszeit Nordkoreas, in der die Hauptstadt Pyongyang den Titel „Jerusalem des Ostens“ erhielt.  Hatte Kim Jong Un, der heutige Diktator, keine Möglichkeit, durch Seinen Großvater vom christlichen Glauben zu hören? Er selbst, Kim Jong Un, lebte mindestens elf Jahre lang in der Schweiz, wo er die Schule besuchte, Sport trieb und deutsch lernte. Hatte er nie eine Chance, sich mit dem christlichen Glauben zu beschäftigen? Die Führer Nordkoreas der vergangenen Jahre wollten nicht, auch wenn sie konnten.

Ähnliches wird über Adolf Hitler berichtet.

Albert Winterhoff
Albert Winterhoff lebte von 1875 bis 1953. Zuhause hörte er nichts über Gott und den christlichen Glauben. Durch seinen Schwager lernte er Jesus kennen. "Gott kann multiplizieren, wo lauter Nullen sind" war ein Motto von Winterhoff. Sein Leben, sein Beten, seine Glaubenserfahrungen ließen ihn zu einem gewaltigen Diener Gottes reifen. Winterhoff ließ sich zum Evangelisten ausbilden und selbst während der Zeit des "Dritten Reichs" verlore er nicht den Mut, für Jesus zu zeugen. eine Quelle berichtet über ihn: 

Adolf Hitler
„In der Zeit traf Albert im Zug einen Mann, der ihm besonders auffiel. Albert verteilte gerade in verschiedenen Abteilen Traktate und sprach mit den Reisenden über das Heil in Christus. Plötzlich sprang der Mann auf und beschimpfte den treuen Knecht Jesu: ‚Verschwinden Sie sofort aus dem Abteil, und werfen Sie das Zeug weg! Man braucht diesen Nazarener nicht.' Dabei griff er Albert an und zerrte ihn, so dass der Zugführer herbeigerufen wurde und eingreifen musste. In sanftem Ton sagte Albert diesem unbeherrschten Mann: ‚Lieber Mann, Sie brauchen den Heiland, sonst gehen Sie für ewig verloren. Gott sucht Sie. Verweigern Sie nicht seine Liebe, sonst ist es einmal zu spät.'" - Dieser Mann war: Adolf Hitler ... Auch er hat einmal das Evangelium der Gnade gehört. 

In Psalm 145:17 heißt es:

Der Herr ist gerecht in allen seinen Wegen 
 und gnädig in allen seinen Werken.

Wenn uns je die Frage kommt, wie Gott mit bestimmten Personen umgehen wird, können wir immer ohne Vorbehalt und im vollen Vertrauen sagen: Er geht gerecht mit ihnen um. Er hat Mittel und Wege, und Er hat Seine Boten, die Er senden und einsetzen möchte.

Du und ich, wir mögen es noch nicht wissen, wem wir heute ein Traktat geben, ein Wort über Jesus sagen oder für wen wir heute beten. Und das Ergebnis dieser Aktionen kennen wir auch nicht immer. Müssen wir auch nicht wissen. Der Herr kennt sie alle.
Lasst uns NIE an Seiner Gerechtigkeit zweifeln!
Lasst uns NIE denken, Er hätte keine Wege, Menschen zu erreichen!
Lasst uns NIE denken, auf uns käme es ja nicht an!

Lasst uns Jesus dienen mit aller Hingabe – und alle ungelösten Fragen bei Ihm ablegen!

Definitiv – niemand in Deutschland wird den Hauch einer Ausrede haben, wenn wir uns einmal vor Gott werden verantworten müssen. 

Fragen? Dankbarkeit? Unklarheit? Besuch uns morgen, wenn wir gemeinsam Gottesdienst feiern. Wir werden sicherlich Gelegenheit finden, miteinander zu reden.

Calvary Chapel FREIER GRUND
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Freitag, 2. November 2018

Er löst!

"Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.“ (Markus 10:45)

Jesus wird auch „Erlöser“ genannt. Warum? Weil Er löst!

Jemand hat aufgelistet wovon wir erlöst sind. Es ist eine ganze Reihe von Bindungen und Negativem, von dem ER löst:

Wir sind erlöst von der Macht der Sünde. Wir müssen nicht mehr sündigen, denn wir sind mit Christus der Sünde gestorben und zu einer neuen Kreatur geworden.
  • Denn die Macht des Geistes, der Leben gibt, hat dich durch Christus Jesus von der Macht der Sünde befreit, die zum Tod führt. (Römer 8:2/NLÜ)
  • Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden! (2 Korinther 5:17)
Wir sind erlöst von der Macht der Finsternis, denn wir gehören jetzt in das Reich Jesu, das Reich des Lichts.
  • Er hat uns aus der Gewalt der Finsternis befreit, und nun leben wir in der neuen Welt seines geliebten Sohnes Jesus Christus.“  (Kolosser 1:13)
Wir sind erlöst von dem bösen Gewissen, denn Jesu Blut hat unser Gewissen gereinigt von den toten Werken.
  • „Wie viel mehr wird das Blut des Christus, der sich selbst durch den ewigen Geist als ein makelloses Opfer Gott dargebracht hat, euer Gewissen reinigen von toten Werken, damit ihr dem lebendigen Gott dienen könnt. (Hebräer 9:14)
  • So lasst uns hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen, in völliger Gewissheit des Glaubens, durch Besprengung der Herzen los vom bösen Gewissen und am Leib gewaschen mit reinem Wasser. (Hebräer 10:22)
Wir sind erlöst von dem zukünftigen Zorn, denn wir stehen nicht mehr unter dem Zorn, sondern unter der Gnade
  • Denn sie selbst erzählen von uns, … wie ihr euch von den Götzen zu Gott bekehrt habt, um … seinen Sohn aus dem Himmel zu erwarten, den er aus den Toten auferweckt hat, Jesus, der uns errettet vor dem zukünftigen Zorn.“ (1.Thessalonicher 1:9+10)
  • Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt8, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm.“ (Johannes 3:36)
Wir sind erlöst von erlöst von dem zukünftigen Gericht, denn wir sind des Lammes Eigentum
  • „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen.“ (Johannes 5:24)
Weil Jesus ohne Sünde war und blieb, konnte er kommen, uns unsere Sünden vergeben und uns erlösen.

Du bist Jünger Jesu? Dann bist Du erlöst! Jesus hat Dich erlöst! Ergreif die Erlösung, vertraue Jesus für Deine Erlösung. Fällt es Dir schwer, such das Gebet – alleine oder mit einem Seelsorger. Wenn euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr wirklich frei.“ (Johannes 8:36)