„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Dienstag, 5. August 2014

Das wöchentliche Thema ...

Einmal wöchentlich geht es in der täglichen Andacht um Gebet. Es soll als Ermutigung dienen, Gott aus unserem persönlichen Leben ein Gebetsleben machen zu lassen und soll gleichzeitig ermutigen, die Zeiten des Gebets in den Gemeinden zu besuchen oder, falls es die nicht mehr gibt, neu zu anzusetzen.

In seinem sehr empfehlenswerten Buch „Das Gebetsleben Jesu“* zitiert Wolfgang Bühne immer wieder bekannte Lehrer oder Beter der Kirchengeschichte. Bereits im Vorwort heißt es:

Das Aschen­put­tel der heu­ti­gen Gemeinde ist die Gebets­ver­samm­lung. Diese „Die­ne­rin des Herrn“ bleibt unge­liebt und unbe­ach­tet, denn sie behängt sich weder mit den Per­len der Intel­lek­tua­li­tät, noch glänzt sie mit den Sei­den­stof­fen der Phi­lo­so­phie oder bezau­bert mit der drei­fa­chen Krone der Psy­cho­lo­gie. Sie trägt das Selbst­ge­strickte der Ernst­haf­tig­keit und Demut und schämt sich nicht zu knien!

Ich bin auf der Suche nach betenden Gemeinden. Ich kenne sie aus der Vergangenheit. Heute kenne ich sie nur noch aus Büchern. Diese Bücher berichten von Gemeinden, die gebetet haben – und erweckt wurden. Dafür möchte ich beten!

Auch das persönliche Gebet wird im Buch angesprochen. Im zweiten Kapi­tel wird Spurgeon zitiert mit einem leidenschaftlichen Aufruf, jeden Tag mit Gott zu beginnen. Er schreibt:

Sieh kei­nem Men­schen ins Gesicht, bis du das Ange­sicht Got­tes gese­hen hast, Sprich mit nieman­dem, bevor du nicht das Gespräch mit dem Höchs­ten gehabt hast. Gehe nicht an deine Arbeit, ohne dass deine Len­den mit dem Gür­tel der Andacht umgür­tet sind, damit dir dein Werk gelingt. Beginne nicht den Lauf, bevor du nicht im Gebet alle Last bei­sei­te­ge­legt hast, sonst ver­lierst du den Wettkampf.

Und auch A.W. Tozer kommt mit einem ernsten Ruf an alle Verkündiger zu Wort:

Sieh zu, dass du mehr betest als pre­digst! Ver­bringe mehr Zeit mit Gott im Ver­bor­ge­nen als mit Men­schen in der Öffent­lich­keit. Halte dein Herz für den Geist Got­tes offen, dass er dich beein­flus­sen kann. Pflege mehr die Bekannt­schaft mit Gott als die Freund­schaft mit Menschen. Dann wirst du immer genü­gend Brot für die Hung­ri­gen haben!

Ich bekenne: Da bin ich noch (lange) nicht angekommen. Aber ich bekenne es ebenfalls als ein erstrebenswertes Ziel.

Erkennst Du die ein oder andere Wahrheit in einem der Zitate? Bitte Gott doch mit mir darum, dass wir und unsere Gemeinden zu einer starken Gebetskraft werden, die ihre Salzkraft erfährt und ein helles Licht ist in einer dunklen Welt. Ohne Gebet wird das nichts!

Der Herr segne Dich!

* "Das Gebets­le­ben Jesu" von Wolf­gang Bühne; Sei­ten: 144; 2011 Ver­lag: CLV

Montag, 4. August 2014

Verlassen von Gott

So muss sich David oft gefühlt haben. Ihm ging es oft dreckig, wahrscheinlich öfter, als man meint.
  • Als Jüngster von sieben Brüdern wurde er nicht mal vom Feld geholt, als der berühmte Prophet Samuel zu Besuch kam – geschweige denn, dass er eine denkbare Option für den Königsthron gewesen wäre. Aber hier können wir uns vorstellen, dass Davids jugendlich-unbeschwertes Wesen ihn noch darüber hinweggebracht hat – vielleicht sogar mit einem fröhlichen Lachen. Trotzdem!
  • Nicht lange später kommt David an den Königshof um Saul Gutes zu tun und ihm zu dienen.
  • Zweimal wirft Saul seinen Speer nach ihm, um ihn umzubringen.
  • Jahrelang muss er vor dem mordlüsternen König fliehen.
  • Jahrelang ist er umgeben von einer wilden Truppe zweifelhafter Gestalten.
  • Immer wieder erfährt er Rückschläge.
Dann wird er König!
Ein König mit vielen Kriegen und viel Blutvergießen
Ein König mit vielen schlimmen Sünden, einschließlich Mord & Ehebruch
Ein König, dessen Sünde Tausenden seines Volkes das Leben kostete.

Nun, David wird immer noch „Mann nach dem Herzen Gottes“ genannt. Aber leicht hatte er es nicht immer! Und es ist verständlich – nur zu verständlich – dass er sich manches Mal von Gott verlassen, vergessen und alleingelassen fühlte. Man nimmt an, dass es während seiner Flucht vor Saul war, als er die Worte in Psalm 31 schrieb:

Entsetzt hatte ich schon gedacht: 
"Herr, du hast mich verstoßen!" (23)

Aber sein Entsetzen und seine Furcht trieben ihn nicht in die tatenlose Resignation. Er schreibt weiter:

„Doch du hast die Stimme meines Flehens gehört, 
als ich zu dir schrie. Liebt den Herrn,
alle seine Frommen! Der Herr bewahrt die Treuen, 
und er vergilt reichlich dem,
der hochmütig handelt. Seid stark, und euer Herz fasse Mut,
ihr alle, die ihr auf den Herrn harrt!“ (24+25)

Auch uns ergeht es wie David, dem einen mehr, dem anderen weniger. Niemand, der mit Jesus lebt, kommt an Zeiten vorbei, in denen er sich Fragen stellt. Wo ist Gott? Warum hört Er mich nicht? Hat Gott mich verlassen? Hab ich es mir mit Ihm verscherzt? Gibt es ein zurück? Wird Er mich wieder annehmen, einsetzen, gebrauchen können? Wieviel Güte und Vergebung kann ich von Gott erwarten?

Wenn Dir die Frage kommt: "Herr, hast du mich verstoßen?"  dann wisse, dass die großen Frauen und Männer Gottes dieselbe Frage gestellt haben. Nicht passiv, sondern aktiv: im Gebet. Gottes Antwort war: 
„Seid stark, und euer Herz fasse Mut, 
ihr alle, die ihr auf den Herrn harrt!“

„Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen.“
(Josua 1:5; Hebräer 13:5)

Sonntag, 3. August 2014

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Predigttext heute: Markus 13:1-37 
 
1 Und als er aus dem Tempel ging, sprach einer seiner Jünger zu ihm: Meister, sieh nur! Was für Steine! Und was für Gebäude sind das!
2 Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Siehst du diese großen Gebäude? Es wird kein einziger Stein auf dem anderen bleiben, der nicht abgebrochen wird!
3 Und als er am Ölberg saß, dem Tempel gegenüber, fragten ihn Petrus und Jakobus und Johannes und Andreas für sich allein:
4 Sage uns, wann wird dies geschehen, und was wird das Zeichen sein, wann dies alles vollendet werden soll? Jesus aber antwortete ihnen und begann zu reden: Habt acht, daß euch niemand verführt!
6 Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin es!, und werden viele verführen.
7 Wenn ihr aber von Kriegen und Kriegsgeschrei hören werdet, so erschreckt nicht; denn es muß geschehen, aber es ist noch nicht das Ende.
8 Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es wird hier und dort Erdbeben geben, und Hungersnöte und Unruhen werden geschehen. Das sind die Anfänge der Wehen.
9 Ihr aber, habt acht auf euch selbst! Denn sie werden euch den Gerichten und den Synagogen ausliefern; ihr werdet geschlagen werden, und man wird euch vor Fürsten und Könige stellen um meinetwillen, ihnen zum Zeugnis.
10 Und allen Heidenvölkern muß zuvor das Evangelium verkündigt werden.
11 Wenn sie euch aber wegführen und ausliefern werden, so sorgt nicht im voraus, was ihr reden sollt und überlegt es nicht vorher, sondern was euch zu jener Stunde gegeben wird, das redet! Denn nicht ihr seid es, die reden, sondern der Heilige Geist.
12 Es wird aber ein Bruder den anderen zum Tode ausliefern und der Vater das Kind, und Kinder werden sich gegen die Eltern erheben und werden sie töten helfen;
13 und ihr werdet von allen gehaßt sein um meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden 
14 Wenn ihr aber den Greuel der Verwüstung, von dem durch den Propheten Daniel geredet wurde, da stehen seht, wo er nicht soll (wer es liest, der achte darauf!), dann fliehe auf die Berge, wer in Judäa ist;
15 wer aber auf dem Dach ist, der steige nicht hinab ins Haus und gehe auch nicht hinein, um etwas aus seinem Haus zu holen;
16 und wer auf dem Feld ist, der kehre nicht zurück, um sein Gewand zu holen.
17 Wehe aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen!
18 Bittet aber, daß eure Flucht nicht im Winter geschieht.
19 Denn jene Tage werden eine Drangsal2 sein, wie es keine gegeben hat von Anfang der Schöpfung, die Gott erschuf, bis jetzt, und wie es auch keine mehr geben wird.
20 Und wenn der Herr die Tage nicht verkürzt hätte, so würde kein Mensch gerettet werden; aber um der Auserwählten willen, die er erwählt hat, hat er die Tage verkürzt.
21 Und wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus! oder: Siehe, dort!, so glaubt es nicht.
22 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten auftreten und werden Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.
23 Ihr aber, habt acht! Siehe, ich habe euch alles vorhergesagt.
24 Aber in jenen Tagen, nach jener Drangsal, wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein nicht geben,
25 und die Sterne des Himmels werden herabfallen und die Kräfte im Himmel erschüttert werden.
26 Und dann wird man den Sohn des Menschen in den Wolken kommen sehen mit großer Kraft und Herrlichkeit.
27 Und dann wird er seine Engel aussenden und seine Auserwählten sammeln von den vier Windrichtungen, vom äußersten Ende der Erde bis zum äußersten Ende des Himmels.
28 Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon saftig wird und Blätter treibt, so erkennt ihr, daß der Sommer nahe ist.
29 So auch ihr, wenn ihr seht, daß dies geschieht, so erkennt, daß er nahe vor der Türe ist.  
30 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis dies alles geschehen ist.
31 Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.
32 Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater.
33 Habt acht, wacht und betet! Denn ihr wißt nicht, wann die Zeit da ist.
34 Es ist wie bei einem Menschen, der außer Landes reiste, sein Haus verließ und seinen Knechten Vollmacht gab und jedem sein Werk, und dem Türhüter befahl, daß er wachen solle.
35 So wacht nun! Denn ihr wißt nicht, wann der Herr des Hauses kommt, am Abend oder zur Mitternacht oder um den Hahnenschrei oder am Morgen;
36 damit er nicht, wenn er unversehens kommt, euch schlafend findet.
37 Was ich aber euch sage, das sage ich allen: Wacht!

Herzliche Einladung zum Gottesdienst! 

Singen & Hören!
Seelsorge (Angebot)
persönliches Gebet! (Angebot) 
Gemeinschaft
Einladung zum Mittagessen!
Beginn: 10:30 Uhr   
Herzlich willkommen! Bring Freunde mit!
Wir freuen uns auf Dich!
 
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum
Sonntagszitat:
.
"Wenn ich in einem Gemälde Licht darstellen möchte, 
muss ich dunkle Schatten malen. 
Je dunkler die Schatten, desto heller das Licht. 
Wenn wir das Licht der Gnade Gottes erkennen möchten, 
müssen wir klar über die Schatten von Schuld, Sünde und Gericht predigen.
(Hans Peter Royer)

Samstag, 2. August 2014

Jesus kommt bald wieder!

Jesus kommt bald wieder! Bist Du bereit? 

„Um jenen Tag aber und die Stunde weiß niemand,
auch die Engel im Himmel nicht, auch nicht der Sohn,
sondern nur der Vater.“ (Markus 13:32)

Wenn man davon redet, dass Jesus bald wiederkommt, muss man gleich den zitierten Vers hinzufügen. Zu viele Sekten, Angstmacher und falsche Propheten sind mit Lügen und irreführenden Berechnungen unterwegs. Jesus hat uns klar gesagt, dass niemand Tag oder Stunde wissen kann. Jesus hat lediglich von den Zeichen gesprochen, die Seine Wiederkunft ankündigen. Zu diesen Zeichen gehören Zeichen in der Natur und Zeichen in der Gesellschaft.

Zu den Zeichen, die in der Natur zu beobachten sind gehören gemäß der Bibel: Himmelsphänomene, Erdbeben, Katastrophen, Hungersnöte, Neue Krankheiten, Seuchen und ökologische Probleme, die nicht in den Griff zu bekommen sind.

Schaut man sich diese Naturzeichen an, lässt sich unschwer feststellen, dass wir mittendrin leben in der Zunahme dieser Zeichen. Zu jeder Nennung könnte man konkrete Beispiele und Szenarien der vergangenen Jahre auflisten – mit zum Teil zunehmender Häufigkeit oder Auswirkung.

Das gleiche gilt für die gesellschaftlichen Zeichen. Dazu gehören verwüstende Kriege, Massenvernichtungswaffen, Mangel an Liebe, religiöse Verführung und zunehmender Unglauben, Angst und Verrat, Kriminalität und Gewalt – um nur einige zu nennen.

Niemand muss ein Bild des Schreckens malen. Allein die nüchterne Auflistung dieser Beschreibungen lässt uns sofort feststellen: Da sind wir. Wir sind mittendrin.

Wann Jesus wiederkommt, ist nur im Himmel bekannt. Nirgends auf der Erde! Dass Er wiederkommt, ist im Himmel bekannt und auf der Erde. Die Information, die Jesus uns zurückgelassen hat wird bis heute von vielen geglaubt.  Ja, eine wachsenden Zahl von Menschen erkennt: Jesus ist die Wahrheit und was Er gesagt hat, hat sich immer bewahrheitet und wird sich weiterhin bewahrheiten. Andere lachen, spotten oder ignorieren. Spott oder Ignoranz haben allerdings der Wahrheit noch nie geschadet. Wahrheit bleibt Wahrheit und erweist sich am Ende immer als solche!

Eine Schreckensbotschaft ist das Kommen Jesu nur für solche, die nicht vorbereitet sind. Wer Freund Jesu ist, wartet auf Seine Rückkehr mit Freuden – und mit Spannung, denn die Zeichen der Zeit stehen auf Erfüllung!

In unserem Gottesdienst morgen wird es genau um dieses Thema gehen: Jesus kommt bald wieder! Interessiert? Fragend? Skeptisch? Komm doch einfach mal vorbei. Wir würden uns freuen!

Calvary Chapel freier Grund, Bitzegarten 5,
57290 Neunkirchen (hinter der Volksbank)
Beginn: 10:30 Uhr

Jesus kommt wieder! Sei bereit!

Lied zum Thema im Seitenfenster! Hör mal rein!

Freitag, 1. August 2014

Eine gewonnene Schlacht!

Gestern hieß es: „Eine verlorene Schlacht ist kein verlorener Krieg“. Wir haben gesagt, dass unser Sieg in und durch Jesus bereits errungen ist. Als Jesusjünger sind wir aufgefordert, nicht zurück zu schauen auf unsere Niederlagen, sondern nach oben zu schauen, zu dem, der uns den Sieg gibt.

Drehen wir das Zitat um, entdecken wir eine andere Wahrheit: „Eine gewonnene Schlacht ist kein gewonnener Krieg.“

Dank der Gnade Gottes können, dürfen und sollen wir von Sieg zu Sieg gehen. Leider kommt uns da des Öfteren unser Fleisch in die Quere, diese antrainierte Unabhängigkeit von Gott, die selbst bestimmen möchte und gegen Gottes Geist agiert. Je mehr wir es lernen, unser Fleisch zu kreuzigen, d.h. unsere Unabhängigkeit von Gott aufzugeben und in der Abhängigkeit von Jesus zu leben, umso mehr werden wir im Sieg leben. Durch die Gnade Jesu dürfen wir dahin kommen, im Sieg zu leben. Aber wir müssen uns bewusst sein, dass eine gewonnene Schlacht nicht bedeutet, dass der Krieg gewonnen ist und der Kampf beendet. Sobald sich der Gedanke einschleicht, ist die nächste Niederlage vorprogrammiert.

Wir dürfen uns freuen, wenn der Herr uns im Sieg leben lässt. Ja, wir werden uns darüber freuen, denn Freude Gottes und Stärke Gottes gehören zusammen. Nehemia 8:10 sagt:
„Die Freude am Herrn ist eure Stärke!“

Wir brauchen auch nicht mit Angst vor Niederlagen in die Zukunft zu gehen. Gottes Wort sagt uns in 2 Timotheus 1:7:
„Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Furchtsamkeit gegeben,
sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“

Gottes Wort sagt denen, die eine Schlacht gewonnen haben:
Daher, wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle. (1 Kor. 10:12)

Gehst Du momentan durch eine Zeit geistlicher Frische? Fühlst Du Dich stark, nahe beim Herrn? PREIS DEM HERRN!  Keine Angst vor Niederlagen! Der Herr ist Deine Stärke! Werde aber auch nicht selbstsicher! Allein in der Nähe des Siegers haben auch wir den Sieg!
Paulus tat genau das und konnte am Ende seines Lebens ausrufen:

Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet,  
den Glauben bewahrt. (2 Timotheus 4:7)

„Eine gewonnene Schlacht ist kein gewonnener Krieg.“  Aber wenn Du nahe beim Herrn bleibst (oder schnell wieder seine Nähe suchst), dann wird die Freude an Ihm Deine Stärke sein. Du wirst siegreich ins Ziel einlaufen, den Siegeskranz in Empfang nehmen und mit Paulus rufen:

Ich habe den guten Kampf gekämpft,  
den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt.

Donnerstag, 31. Juli 2014

Eine verlorene Schlacht

Charles de Gaulle war ein französischer General und Politiker, der von 1890 – 1970 lebte. Von 1959-1969 war er französischer Präsident. Vielleicht hätte er auch Komiker werden können, denn von ihm stammen die Worte: „Wie soll man ein Land regieren, dass mehr als 1000 Käsesorten produziert?“  Ein anderes Zitat de Gaulles ist tiefgründiger. Er soll gesagt haben: „Frankreich hat eine Schlacht verloren, aber nicht den Krieg!“

Wer eine Schlacht verliert, muss nicht den Krieg verlieren. In Jesaja 40:30+31 heißt es:

Knaben werden müde und matt,
und junge Männer straucheln und fallen;
aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft,
dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, 
dass sie laufen und nicht matt werden,
dass sie wandeln und nicht müde werden.

Ja, im Leben mit Jesus werden wir alle einmal müde. Selbst Größen wie Billy Graham, Ulrich Parzani oder Chuck Smith kennen Zeiten, in denen sie müde und matt wurden, ja, Zeiten, in denen sie strauchelten. Wir stehen in einem Kampf, dessen Ende zwar bereits festgelegt und bekannt ist, dessen einzelne Ertappen aber durchaus Niederlagen enthalten können.

Erholst Du Dich gerade von einer Niederlage? Oder steckst Du vielleicht noch mittendrin? Denk dran: Eine Schlacht zu verlieren, bedeutet nicht, den Krieg zu verlieren. Richtig, eine verlorene Schlacht schmerzt und zieht runter. Aber: der Herr sagt, dass ER aufrichtet, stärkt, neuen Wind (Geist) unter die Flügel sendet. Das tut der Herr.

Eine verlorene Schlacht ist kein verlorener Krieg. Tatsache ist, dass der Krieg bereits durch Jesus gewonnen wurde. DARUM: Schau nicht zurück! Blick nach vorne. Schließ die Akte: „Verlorene Schlacht“ und schau auf Jesus.

Ich sage nicht: „Geh ohne Reflektion weiter!“ oder: „Mach Dir nichts draus, wenn Du strauchelst und fällst!“ Immerhin ruft uns Gottes Wort zu „recht zu kämpfen“. (2. Timotheus 2:5)
Vielmehr, ich rufe Dir zu: „Steh auf, blick auf Jesus, lerne aus der Vergangenheit und geh weiter!“

Eine verlorene Schlacht ist kein verlorener Krieg! Der Krieg ist bereits gewonnen. Jesus ruft: „Es ist vollbracht!“ (Johannes 19:30) (w)

Mittwoch, 30. Juli 2014

Der Gott des Universums und Du!

Psalm 19:1-7
Für den Chorleiter: Ein Psalm Davids. Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und das Firmament verkündigt das Werk seiner Hände. Ein Tag erzählt es dem anderen, und eine Nacht teilt es der anderen mit. Es ist keine Rede und es sind keine Worte, deren Stimme unhörbar wäre. Ihre Botschaft breitet sich aus über die ganze Erde und ihre Worte über die ganze Welt. Er hat der Sonne am Himmel ein Zelt gemacht. Und sie geht hervor wie ein Bräutigam aus seiner Kammer und freut sich wie ein Held, die Bahn zu durchlaufen. Sie geht an einem Ende des Himmels auf und läuft um bis ans andere Ende, und nichts bleibt vor ihrer Glut verborgen.

Als Gott Himmel und Erde schuf, sah er sich am Ende alles an und befand: „Sehr gut!“ Wenn wir uns den Mimimalausschnitt von Himmel und Erde anschauen, den wir sehen können, dann ist das nur extrem wenig von all dem, was Gott geschaffen hat. Allerdings lässt es Gottes Herrlichkeit und Größe erahnen, ähnlich, wie es der Psalmist ausdrückt. Wenn die Informationen von Wissenschaftlern stimmen, dann ist das, was Gott geschaffen hat, unvorstellbar. Hier einmal 2 Aussagen:

  • Der nächste Stern ist von der Erde 40.000.000.000.000 Km.
  • In unserer Galaxie der Milchstraße gibt es mindestens 100.000.000.000 Sterne
Wenn man bedenkt, dass es allein in unserer Galaxie mehr als 100 Milliarden Sterne gibt und man davon ausgeht, dass es weitere 100 bis 200 Galaxien im Universum gibt, dann bringen uns Rechenspielereien zu einer Sternenzahl im Universum von 10 Trilliarden Sternen. In Zahlen sieht das so aus: 10.000.000.000.000.000.000.000   Allerdings setzt der australische Astronom Simon Driver die Zahl 7x höher, auf 70 Trilliarden an. Schon hier wird deutlich: Gottes Große ist nicht zu erfassen.

Auch in unserm Menschsein wird das deutlich. Psalm 139:13-16 erklärt:
Denn du hast meine Nieren gebildet; du hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter. Ich danke dir dafür, dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl! Mein Gebein war nicht verhüllt vor dir, als ich im Verborgenen gemacht wurde, kunstvoll gewirkt tief unten auf Erden. Deine Augen sahen mich schon als ungeformten Keim, und in dein Buch waren geschrieben alle Tage, die noch werden sollten, als noch keiner von ihnen war.

Auch wir Menschen sind ein Wunderwerk Gottes. So heißt es:
  • Unser Auge hat 130.000.000 Stäbchen mit 7.000.000 Trichtern darin
  • Im Inneren unseres Gehörnervs gibt es mehr als 30.000 elektrische Schaltkreise
  • Unser Herz schlägt täglich ca 100.000 Mal und pumpt das Blut durch Blutgefäße in einer Länge von 100.000 Km.
Man könnte diese Informationen weiterführen. Aber der Hinweis ist klar: Kein Gott wie unser Gott. Keine Weisheit wie die Weisheit unseres Gottes. Keine Vollkommenheit wie die Vollkommenheit unseres Gottes.  

Kennst Du diesen wunderbaren Gott? Du kannst Ihn kennenlernen durch Jesus Christus – nicht nur oberflächlich, sondern ganz persönlich.
Und wenn Du Ihn bereits kennst, versäum’ es nicht, Deine Pläne mit Ihm zu besprechen, deine Sorgen Ihm abzugeben und Dein Leben ihm anzuvertrauen.

Der Gott, der Dich, mich und das Universum erschaffen hat, ist gerne bereit, sich um uns zu kümmern!

Dienstag, 29. Juli 2014

Gott lügt nicht!

Wenn wir beten wollen ...

... spottet die Welt!
... kämpft Satan dagegen!
... setzt die Championsleague ihre Spiele an!
... werden die Zweifel lebendig!
... ist die Müdigkeit am größten!
... besucht die Bequemlichkeit die Müdigkeit!
    (und die beiden werden zu einem fast unschlagbaren Team)
... kommen die besten Filme!
... haben wir den schwersten Tag der Woche hinter uns ...
    ... und den schwersten Tag noch vor uns!

Wenn wir beten wollen, braucht’s was, damit wir es auch tun.

In meiner Stillen Zeit heute morgen las ich gleich mehrmals von Aussagen, dass Gott gehandelt hat, WEIL Menschen gebetet haben. Die einen waren krank – und haben trotzdem gebetet. Die anderen waren überdurchschnittlich beschäftigt – und haben trotzdem gebetet. Die anderen müssen todmüde gewesen sein – und haben trotzdem gebetet. Und WEIL sie gebetet haben, hat Gott erhört und Gewaltiges bewirkt. Hier die Verse von heute morgen und einige weitere dazu.

2 Mose 3,7:
Der HERR aber sprach: Gesehen habe ich das Elend meines Volkes in Ägypten, und sein Geschrei wegen seiner Antreiber habe ich gehört; ja, ich kenne seine Schmerzen.

1 Könige 9,3:
Und der HERR sprach zu ihm: Ich habe dein Gebet und dein Flehen gehört, das du vor mir gefleht hast. Ich habe dieses Haus, das du gebaut hast, geheiligt, um meinen Namen dort niederzulegen für ewig; und meine Augen und mein Herz sollen allezeit dort gegenwärtig sein.

2. Könige 19,20:
Da sandte Jesaja, der Sohn des Amoz, zu Hiskia und ließ ihm sagen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Was du wegen Sanheribs des Königs von Assur, zu mir gebetet hast, habe ich gehört.

2 Könige 20,5: 
Kehre um und sage Hiskia, dem Fürsten meines Volks: So spricht der HERR, der Gott deines Vaters David: Ich habe dein Gebet gehört und deine Tränen gesehen. Siehe, ich will...!

2 Könige 22,19:
Weil dein Herz weich geworden ist und du dich vor dem HERRN gedemütigt hast, als du hörtest, was ich über diesen Ort und über seine Bewohner geredet habe, dass sie zum Entsetzen und zum Fluch werden sollen, und du deine Kleider zerrissen und vor mir geweint hast, darum habe auch ich gehört, spricht der HERR.

Psalm 6,10
Der HERR hat mein Flehen gehört; mein Gebet nimmt der HERR an.

Psalm 34,18:
Sie schreien, und der HERR hört, aus allen ihren Bedrängnissen rettet er sie.

Psalm 119,26:
Meine Wege habe ich erzählt, und du hast mich erhört. Lehre mich deine Ordnungen!

Jesaja 37,21:
Da sandte Jesaja, der Sohn des Amoz, zu Hiskia und ließ ihm sagen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Was du von mir erbeten hast wegen des Königs Sanherib von Assyrien, habe ich gehört.  (NIV u.a.: „Weil du zu mir gebetet hast ...)  

Markus 1,40+41:
Und es kommt ein Aussätziger zu ihm, bittet ihn und kniet nieder und spricht zu ihm: Wenn du willst, kannst du mich reinigen. Und er war innerlich bewegt und streckte seine Hand aus, rührte ihn an und spricht zu ihm: Ich will. Sei gereinigt!

Unvorstellbar, was alles NICHT geschehen wäre, wenn nicht gebetet worden wäre.
Unvorstellbar, was alles geschehen kann, wenn wir beten. Dazu sagt Gott durch Jakobus 4:2: "Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet."

Ich verstehe nicht alles über Gebet und habe längst nicht alle Antworten. Und ich weiß, es braucht was, um zu beten.
Eins aber verstehe ich: Gott macht uns Mut, zu beten und verspricht, uns zu hören. Dass soll reichen. Was für Verheißungen. Und Gott lügt nicht!