Freitag, dem 1.11.2013 findet in der CCFG KEIN Frühgebet statt.
Beten dürft Ihr trotzdem. :-)
Donnerstag, 31. Oktober 2013
Dieser Engel des Lichts ...
„Und das ist
nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des
Lichts.“ (2 Korinther 11:14)
Erlebnisberichte
ehemaliger Satanisten und Esoteriker beschreiben genau diese Tatsache: Satan
als Engel des Lichts. Die Bibel warnt davor – und die Menschheit verfällt der
Lüge trotzdem.
Dieser Engel des
Lichts sieht anziehend aus.
Dieser Engel des
Lichts sieht unschuldig aus.
Dieser Engel des
Lichts sieht einladend aus.
Dieser Engel des
Lichts sieht christlich aus.
Dieser Engel des
Lichts sieht gewinnend aus.
Dieser Engel des
Lichts sieht freundlich aus.
Dieser Engel des
Lichts sieht harmlos aus.
Dieser Engel des
Lichts lächelt.
Er streckt mir
die Hand einladend entgegen.
Er duftet
angenehm.
Er tritt auf als
Gewinnernatur.
Er erscheint rein,
leuchtend und sicher.
BIS ER DIE MASKE
FALLEN LÄSST!
Halloween hat
seine Ursprünge in okkulten Praktiken der Kelten. Geister, Tod, Kanibalismus
und Kinderopfer kommen hinter dem Pseudolichtgewand dieses „Engels“ von unten
hervor. Aber mit Erfolg hat er sich in unsere abendländische Kultur
hineingeschlichen. Satan hat wohl kaum ein größeres Fest als wenn er sieht, wie
er nicht mehr ernst genommen wird. Bis heute gibt es Kreise und Gruppen, die
Opfer bringen und kriminelle, okkulte Handlungen vollziehen. Eine „Verspaßung“
des Tages ist eine Verunglimpfung dieser Tatsachen und eine Verunglimpfung
Gottes. Ehemalige Spiritisten warnen davor, Halloween zu einem Spaßfest
umzudefinieren.
Tragisch ist der
Einzug der Halloweenfeier in christliche Kreise. Während der Gedanke einer
geistlichen Reformation und Erneuerung müde bestöhnt wird, weil er mit Umkehr
und Buße zu tun hat, wird Halloween toleriert und salonfähig gemacht. Es ist ja
nur „ein Spass“ und niemand möchte als gesetzlich gelten. (Ich übrigens auch nicht!)
Als Jünger Jesu
wollen wir dem falschen „Lichtengel Halloween“ die kalte Schulter zeigen. Hab
den Mut! Hab den Mut, für Jesus aufzustehen, aufzugeben und anders zu sein.
Auch Christen freuen sich über und an den frohen Dingen dieser Welt. Aber Jesusjünger
haben diese Art Maskenspaß überhaupt nicht nötig. Jesus ist ihr Leben und ihre
Freude. Wir brauchen keine Masken. Wir haben Jesus und wollen das IHN jedem
zeigen. Nicht Menschen zu erschrecken, sondern sie erfreuen bringt ihnen
Erfüllung. Nicht der unausgesprochene Hinweis auf ein okkultes Fest zu Ehren
Satans, sondern ein gelebtes und gesprochenes Wort zu Ehren Jesu ist unser Ziel.
„Aber wenn
Menschen sündigen, zeigt das, dass sie zum Machtbereich des Teufels gehören,
der von Anfang an gesündigt hat. Doch der Sohn Gottes kam, um die Taten des
Teufels zu vernichten.“ (1 Johannes 3:9)
Mittwoch, 30. Oktober 2013
Bibel (kritik)
In unserer Mittwoch-Bibelstunde schließen wir heute das Thema Bibelkunde ab. Wir wurden neu ermutigt, wie aufmerksam Gott über Sein Wort gewacht hat, wie genau Er es uns offenbart hat und wie lebendig es in unser Leben hineinspricht. Wer bisher mittwochs nicht teilgenommen hat, findet im Anschluss einige ermutigende Aussagen von Bibelwissenschaftlern zum Thema "Bibel"*
... und noch was: Warum nicht heute Abend zur letzten Bibelstunde zum Thema vorbeilommen? Beginn: 19:30 Uhr - CCFG Neunkirchen, Bitzegarten 5 (hinter der Volksbank)
Aussagen von berühmten Bibel-Wissenschaftlern:
F.F.Bruce (Professor für Bibelkritik und Exegese):
"Es gibt keine Sammlung antiker Literatur in der Welt, die sich einer so guten textlichen Bezeugung erfreut wie das Neue Testament. Wir haben viel mehr Unterlagen für die neutestamentlichen Schriften als für die meisten Schriften der klassischen Autoren, deren Echtheit anzuzweifeln niemand einfallen würde. Wäre das Neue Testament eine Sammlung von weltlichen Schriften, so wäre seine Echtheit im allgemeinen über allen Zweifel hoch erhaben. Das Neue Testament ist glaubwürdig, wahr, verläßlich".
Dr. Clark Pinnock:
"Es gibt kein anderes Dokument in der Antike, das literarisch so gut bezeugt und durch so viele historische Daten abgesichert ist, anhand derer eine vernünftige Entscheidung getroffen werden kann. Wer ehrlich ist, kann eine solche Quelle nicht einfach abtun. Jegliche Skepsis hinsichtlich der historischen Gewährsleute des Christentums basiert auf irrationalen (d.h. in diesem Fall alles Übernatürliche von vornherein ablehnenden) Vorurteilen."
John Warwick Montgomery (Professor für Rechts- und Geisteswissenschaften, Geschichte, Kirchengeschichte und Christliche Philosophie):
Dem so entstandenen Text des Neuen Testamentes skeptisch gegenüberzustehen hieße, die gesamte klassische Antike in dunkle Vergessenheit geraten zu lassen; denn kein Dokument des Altertums ist bibliographisch so gut belegt wie das Neue Testament."
Fenton John Anthony Hort (Einer der bedeutendsten Textkritiker aller Zeiten, er verbrachte 28 Jahre seines Lebens mit der Erforschung des neutestamentlichen Textes):
"In der Vielfalt und Fülle der Belege, auf die er sich stützt, ist der Text des Neuen Testamentes absolut unantastbar und damit einzigartig unter den Schriften des Altertums."
Sir Frederic G. Kenyon (Ehemaliger Direktor und Bibliotheksleiter des Britischen Museums und unbestrittene Autorität auf dem Gebiet der biblischen Handschriften):
"Es kann nicht stark genug betont werden, dass der Text der Bibel seiner Substanz nach gesichert ist, dies gilt besonders fürs Neue Testament. Die Zahl der Manuskripte des Neuen Testaments, seiner ersten Übersetzungen und seiner Zitate seitens der ältesten kirchlichen Verfasser ist so groß, dass es praktisch feststeht, dass die echte Lesart jeder strittigen Stelle in dem einen oder anderen dieser alten Manuskripte erhalten geblieben ist. Das kann man von keinem anderen Buch der Welt sagen."
Howard F. (Professor für Geschichte und Archäologie):
"Vom Standpunkt der literarischen Fakten aus ergibt sich als einzig logische Schlußfolgerung, daß die Zuverlässigkeit des Neuen Testamentes wesentlich sicherer ist als bei jedem anderen Schriftstück der Antike".
Prof. Kurt Aland (Institut für neutestamentliche Textforschung an der Universität Münster):
"Der Text des Neuen Testaments ist hervorragend überliefert, besser als der jeder anderen Schrift der Antike; die Aussicht, dass sich Handschriften finden, die seinen Text grundlegend verändern, ist gleich Null."
Den Schreibern des Neuen Testaments und den ersten Christen waren historische Fakten durchaus wichtig: z.B. können wir die Kreuzigung Jesu auf Grund historischer Angaben im Neuen Testament auf den 7.April 30 datieren. Im Glaubensbekenntnis wurde später als einziger Name neben dem von Jesus Christus und Maria der Name von Pontius Pilatus aufgenommen. "Gekreuzigt unter Pontius Pilatus", d.h. nicht irgendwann, irgendwo, irgendwie, sondern zur Zeit der Statthalterschaft von Pilatus in Judäa (26-36 n.Chr.).
Fazit:
Wäre die Bibel ein säkulares Buch, die Autorität würde als jenseits aller Zweifel angesehen.(*Ende)
Kraftvolle Aussagen, die die Zuverlässigkeit des Wortes Gottes bestätigen. Was hält uns eigentlich ab, dieses übernatürliche, himmlische, göttliche, lebensspendende Wasser zu trinken? Gerne auch mal eins über den Durst!
* http://www.pro-leben.de/glaube/historische_fakten_jesus.php
... und noch was: Warum nicht heute Abend zur letzten Bibelstunde zum Thema vorbeilommen? Beginn: 19:30 Uhr - CCFG Neunkirchen, Bitzegarten 5 (hinter der Volksbank)
Aussagen von berühmten Bibel-Wissenschaftlern:
F.F.Bruce (Professor für Bibelkritik und Exegese):
"Es gibt keine Sammlung antiker Literatur in der Welt, die sich einer so guten textlichen Bezeugung erfreut wie das Neue Testament. Wir haben viel mehr Unterlagen für die neutestamentlichen Schriften als für die meisten Schriften der klassischen Autoren, deren Echtheit anzuzweifeln niemand einfallen würde. Wäre das Neue Testament eine Sammlung von weltlichen Schriften, so wäre seine Echtheit im allgemeinen über allen Zweifel hoch erhaben. Das Neue Testament ist glaubwürdig, wahr, verläßlich".
Dr. Clark Pinnock:
"Es gibt kein anderes Dokument in der Antike, das literarisch so gut bezeugt und durch so viele historische Daten abgesichert ist, anhand derer eine vernünftige Entscheidung getroffen werden kann. Wer ehrlich ist, kann eine solche Quelle nicht einfach abtun. Jegliche Skepsis hinsichtlich der historischen Gewährsleute des Christentums basiert auf irrationalen (d.h. in diesem Fall alles Übernatürliche von vornherein ablehnenden) Vorurteilen."
John Warwick Montgomery (Professor für Rechts- und Geisteswissenschaften, Geschichte, Kirchengeschichte und Christliche Philosophie):
Dem so entstandenen Text des Neuen Testamentes skeptisch gegenüberzustehen hieße, die gesamte klassische Antike in dunkle Vergessenheit geraten zu lassen; denn kein Dokument des Altertums ist bibliographisch so gut belegt wie das Neue Testament."
Fenton John Anthony Hort (Einer der bedeutendsten Textkritiker aller Zeiten, er verbrachte 28 Jahre seines Lebens mit der Erforschung des neutestamentlichen Textes):
"In der Vielfalt und Fülle der Belege, auf die er sich stützt, ist der Text des Neuen Testamentes absolut unantastbar und damit einzigartig unter den Schriften des Altertums."
Sir Frederic G. Kenyon (Ehemaliger Direktor und Bibliotheksleiter des Britischen Museums und unbestrittene Autorität auf dem Gebiet der biblischen Handschriften):
"Es kann nicht stark genug betont werden, dass der Text der Bibel seiner Substanz nach gesichert ist, dies gilt besonders fürs Neue Testament. Die Zahl der Manuskripte des Neuen Testaments, seiner ersten Übersetzungen und seiner Zitate seitens der ältesten kirchlichen Verfasser ist so groß, dass es praktisch feststeht, dass die echte Lesart jeder strittigen Stelle in dem einen oder anderen dieser alten Manuskripte erhalten geblieben ist. Das kann man von keinem anderen Buch der Welt sagen."
Howard F. (Professor für Geschichte und Archäologie):
"Vom Standpunkt der literarischen Fakten aus ergibt sich als einzig logische Schlußfolgerung, daß die Zuverlässigkeit des Neuen Testamentes wesentlich sicherer ist als bei jedem anderen Schriftstück der Antike".
Prof. Kurt Aland (Institut für neutestamentliche Textforschung an der Universität Münster):
"Der Text des Neuen Testaments ist hervorragend überliefert, besser als der jeder anderen Schrift der Antike; die Aussicht, dass sich Handschriften finden, die seinen Text grundlegend verändern, ist gleich Null."
Den Schreibern des Neuen Testaments und den ersten Christen waren historische Fakten durchaus wichtig: z.B. können wir die Kreuzigung Jesu auf Grund historischer Angaben im Neuen Testament auf den 7.April 30 datieren. Im Glaubensbekenntnis wurde später als einziger Name neben dem von Jesus Christus und Maria der Name von Pontius Pilatus aufgenommen. "Gekreuzigt unter Pontius Pilatus", d.h. nicht irgendwann, irgendwo, irgendwie, sondern zur Zeit der Statthalterschaft von Pilatus in Judäa (26-36 n.Chr.).
Fazit:
Wäre die Bibel ein säkulares Buch, die Autorität würde als jenseits aller Zweifel angesehen.(*Ende)
Kraftvolle Aussagen, die die Zuverlässigkeit des Wortes Gottes bestätigen. Was hält uns eigentlich ab, dieses übernatürliche, himmlische, göttliche, lebensspendende Wasser zu trinken? Gerne auch mal eins über den Durst!
* http://www.pro-leben.de/glaube/historische_fakten_jesus.php
Dienstag, 29. Oktober 2013
Nelson Mandela
Als Nelson Mandela 90 Jahre alt wurde,
strahlte CNN ein Interview mit ihm aus. Wofür auch immer dieser Mann in
seinem Leben gekämpft hat – bis heute steht er erhobenen Hauptes da, mit
klarem Denkvermögen, fester Stimme und einem gewinnenden Auftreten. Für
viele seiner Erfolge kann man ihn respektieren. Aber die Frucht seiner
Arbeit kam nicht ohne Opfer. 27 Jahre, fast ein Drittel seines Lebens,
hat er hinter Gittern verbracht. Wie man ihn dort behandelt hat, kann
man nur ahnen. Als er schließlich im Jahre 1990 entlassen wurde, hörte
er nicht auf, sich um die Unterdrückten und Benachteiligten in seinem
Land einzusetzen. Im Interview wurde er nach der Beziehung zu seiner
Familie gefragt. Seine Antwort war, dass er es nicht bedauerte, sein
Familienleben für das Wohl der Allgemeinheit geopfert zu haben, denn
tief in seiner Seele wusste er, dass dies das richtige war. Diese Aussage hat mich nachdenklich gemacht!
Eines der Bücher, die ich gelesen
habe, trägt den Titel: "No Time for Tombstones: Life and Death in the
Vietnamese Jungle", übersetzt: „Keine Zeit für Grabsteine: Leben und Tod
im vietnamesischen Dschungel.“ Darin geht es um drei
Missionare, die in Vietnam entführt wurden, um ihre Bereitschaft zu
leiden, ihre inneren Kämpfe und schließlich um die Frucht ihrer Arbeit.
Das Interview mit Nelson Mandela, der bereit war, für die Allgemeinheit
Opfer zu bringen, und das Buch über die Missionare, die bereit sind,
sogar ihr Leben für ihren Gott zu riskieren, erinnert mich an Jesu Worte
in Johannes 12:24. Er sagt:
„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt,
bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“
Die meisten von uns leben in einem
Umfeld, das relativ wenig Leiden beinhaltet. Unser Leben ist ziemlich
komfortabel mit genügend Nahrung, ausreichender medizinischer
Grundversorgung, ohne religiöse oder politische Verfolgung und einem
trockenen Platz zum Schlafen. Gut, wir nennen es „Leiden“, wenn jemand
unseren Glauben mitleidig belächelt oder gar lauthals verlacht. Wir
meinen, zu „leiden“, wenn man uns nicht ausnahmsweise eine Stunde früher
vom Arbeitsplatz entlässt, um ein christliches Konzert zu besuchen oder
wenn uns eine amtliche Genehmigung vorenthalten wird für etwas, das mit
der Sache Gottes zu tun hat. Vielleicht sind einige dieser Aufzählungen
„Miniaturleiden“ um Jesu Willen. Aber diese und ähnliche Beispiele sind
sicherlich nicht in der Nähe der Kategorie die Jesus in Johannes 12:24
anspricht, wo es ums „Sterben“ und „Frucht bringen“ geht. Wenn ich mir
Nelson Mandelas Kommentar anhöre über sein Opfer für die Allgemeinheit –
und mehr noch – wenn ich über die Leiden derer lese, die bereit sind,
den höchsten Preis für Jesus zu bezahlen, dann fordert mich das zu
ganzer Hingabe an Gott heraus.
Eine Welt der Ungerechtigkeit, der
Sünde und des Hasses wird sich nicht ohne Opfer ändern. Menschen, die
ohne Jesus in Hoffnungslosigkeit versinken, die gebunden sind in
Alkohol, Drogen, Materialismus, sexuellen Perversione"n, falschen
Religionen und Irrlehren, werden keine Hilfe erfahren ohne dass
„Weizenkörner in die Erde fallen und sterben“ – das heißt, Nachfolger
Jesu, die bereit sind, sich hinzugeben für Jesus. Jesus hat uns gesagt:
„Gleichwie der Vater mich gesandt hat, so sende ich euch.“ (Joh. 20:21) Er
wurde gesandt, um zu lieben, zu dienen und sein Leben bereitwillig
hinzugeben. Sein Leben glich einem Brandopfer, das zur Ehre des Vaters
und zum Segen für die Menschen verbrannte.
Nelson Mandela, motiviert durch die
sozialpolitischen Probleme seines Landes, war bereit, Familienleben und
weit mehr zum Wohl der Allgemeinheit zu opfern. Jünger Jesu – lasst uns
auf Jesus, unseren Retter blicken. Lasst uns den Fußstapfen derer
folgen, die ihr Leben aufopferungsvoll in den Dienst Gottes gestellt
haben.
„Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt,
bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.
Montag, 28. Oktober 2013
Was nützt's?
Nach der Bibellese heute morgen verbrachte ich Zeit im Gebet. Meine Gedanken gingen zu Lena*, die wir letzten September in ein
islamisches Land ausgesandt hatten. Dort ist sie nun, mit einem kleinen Team,
umgeben von einem Meer Andersgläubiger. „Was
kann sie schon ausrichten?“ schoss es mir durch den Kopf. Was nützt es? Sie
ist nur eine von wenigen.
Dankbarerweise wurden
meine Gedanken dann in eine andere Richtung gelenkt. Ich erinnerte mich an
einen Vortrag, den wir vergangenen Sonntag hörten. Lara* war zu Besuch in unserer Gemeinde und berichtete über ihre Arbeit
unter Buddhisten in einem asiatischen Land. Unter anderem erwähnte sie Dani*, die sich für ein Leben mit Jesus
entschieden hatte. Wir hatten hier in Deutschland mitgebetet, als wir über sie
lasen. Bis heute lebt sie ihr Leben mit Jesus. Und dann war da Zaila*, die sich zu einem Gottesdienst hatte
einladen lassen. Sie war so begeistert, dass wir beten und davon ausgehen, dass
es nicht ihr letzter Besuch gewesen ist.
Ein altes Lied kam mir
in den Sinn: „Ins Wasser fällt ein Stein,
ganz heimlich, still und leise. Und ist er noch so klein, er zieht doch weite
Kreise.“ Was kann ein einzelner christlicher Arbeiter schon ausrichten in
einem Meer von Moslems, Buddhisten, Hindus oder Atheisten? Nicht immer viel –
aber Gott kann viel daraus machen. Er kann den kleinen Stein: die einzelne
gerettete Seele - weite Kreise ziehen lassen.
Als Petrus im Haushalt
von Kornelius predigte, kam nicht nur Kornelius zum Glauben, sondern sein
ganzer Haushalt.
Als Paulus in Philippi
predigte, kam nicht nur die Purpurhändlerin Lydia zum Glauben, sondern auch
die, die in ihrem Hause wohnten, ob dass nun Verwandte oder Angestellte waren –
egal. Sie kamen alle zum Glauben.
Als Paulus und Silas im
Gefängnis saßen und nach einem starken Erdbeben die Gelegenheit zur Flucht
aufgaben und stattdessen dem Gefängniswärter vom Glauben erzählten, kam nicht
nur der Wärter zum Glauben, sondern auch seine Familie.
Als Billy Graham sich
bekehrte, war auch nicht sofort klar, dass er Zehntausende zum Glauben an Jesus
führen würde.
Als eine alte Frau in
England am Fenster ihres Wohnzimmers saß und für die Rüpel auf dem Schulhof gegenüber
betete, hatte sie keine Ahnung, dass Gott auf ihr Gebet hin George
Verwer, den Gründer von ‚Operation Mobilisation’ retten, ausrüsten und
gebrauchen würde. George Verwer rief eine Organisation ins Leben, die heute
tausende von Arbeiter für Jesus in verschiedenen Ländern beschäftigt.
Aber es fing immer mit
einer Person an, die mit ihren kleinen, beschränkten Möglichkeiten dem Herrn
diente. Ein weitergegebenes Traktat, ein herzliches Gebet. Wo wären Du und ich,
hätte nicht irgendjemand, Vater, Mutter, CVJM Leiter, Pastor, Schulfreund,
Arbeitskollege oder sonst wer uns von Jesus erzählt. Hätten sie gedacht: „Was kann ich schon ausrichten?“ oder „Was für einen Unterschied macht schon eine gerettete
Seele?“ Hier meine Antwort: „Für mich
macht es einen gewaltigen Unterschied – den Unterschied zwischen Himmel und
Hölle!“ Und für Dich auch, wenn Du Jesus gehörst.
Darum will ich nicht
länger fragen: „Was nützt’s?“ Ich
will weiterbeten, für Lena*, Lara*, Dani*, Zaila*, Saeed Abedini und andere,
die der Herr mir aufs Herz legt. Vielleicht ist einer von ihnen der kleine
Stein, der einmal weltweite Kreise ziehen soll. Betest Du mit?
* Name geändert
Sonntag, 27. Oktober 2013
Herzliche Einladung zum Gottesdienst
Heute
wieder mit Sonntagszitat am Ende
Predigttext: MARKUS 4:1-20:
2 Und er lehrte sie vieles in Gleichnissen und sagte zu ihnen in seiner Lehre:
3 Hört zu! Siehe, der Sämann ging aus, um zu säen.
4 Und es geschah, als er säte, daß etliches an den Weg fiel; und die Vögel des Himmels kamen und fraßen es auf.
5 Anderes aber fiel auf den felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte; und es ging sogleich auf, weil es keine tiefe Erde hatte.
6 Als aber die Sonne aufging, wurde es verbrannt; und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es.
7 Und anderes fiel unter die Dornen; und die Dornen wuchsen auf und erstickten es, und es brachte keine Frucht.
8 Und anderes fiel auf das gute Erdreich und brachte Frucht, die aufwuchs und zunahm; und etliches trug dreißigfältig, etliches sechzigfältig und etliches hundertfältig. 9 Und er sprach zu ihnen: Wer Ohren hat zu hören, der höre! 10 Als er aber allein war, fragten ihn die, welche um ihn waren, samt den Zwölfen über das Gleichnis.
11 Und er sprach zu ihnen: Euch ist es gegeben, das Geheimnis des Reiches Gottes zu erkennen, denen aber, die draußen sind, wird alles in Gleichnissen zuteil,
12 »damit sie mit sehenden Augen sehen und doch nicht erkennen, und mit hörenden Ohren hören und doch nicht verstehen, damit sie nicht etwa umkehren und ihnen die Sünden vergeben werden.«
13 Und er spricht zu ihnen: Wenn ihr dieses Gleichnis nicht versteht, wie wollt ihr dann alle Gleichnisse verstehen?
14 Der Sämann sät das Wort.
15 Die am Weg aber sind die, bei denen das Wort gesät wird, und wenn sie es gehört haben, kommt sogleich der Satan und nimmt das Wort weg, das in ihre Herzen gesät worden ist.
16 Und gleicherweise, wo auf steinigen Boden gesät wurde, das sind die, welche das Wort, wenn sie es hören, sogleich mit Freuden aufnehmen;
17 aber sie haben keine Wurzel in sich, sondern sind wetterwendisch. Später, wenn Bedrängnis oder Verfolgung entsteht um des Wortes willen, nehmen sie sogleich Anstoß.
18 Und die, bei denen unter die Dornen gesät wurde, das sind solche, die das Wort hören,
19 aber die Sorgen dieser Weltzeit und der Betrug des Reichtums und die Begierden nach anderen Dingen dringen ein und ersticken das Wort, und es wird unfruchtbar.
20 Und die, bei denen auf das gute Erdreich gesät wurde, das sind solche, die das Wort hören und es aufnehmen und Frucht bringen, der eine dreißigfältig, der andere sechzigfältig, der dritte hundertfältig.
Herzliche Einladung zum
GOTTESDIENST: 10:30 Uhr
anschließend Mittagessen
anschließend Mittagessen
im Bitzegarten!
Lieder - Gebet - Gottes Wort
Gemeinschaft
Wir laden
alle herzlich ein!
Calvary Chapel
Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem
VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum
Sonntagszitat:
Sonntagszitat:
„Wir sollten mit GOTT viel mehr über Menschen reden,
als mit Menschen über GOTT!“
(Dietrich Bonhoeffer)
Samstag, 26. Oktober 2013
Die andere Liebe
Es gibt eine Liebe, die ist selbstverständlich und logisch. Jesus
fragt in Matthäus 5:47:
„Wenn ihr nur euren Freunden liebevoll
begegnet,
ist das etwas Besonderes?
Das tun auch die, die von Gott nichts wissen. (HfA)
Liebe, die ihresgleichen liebt, ist nichts Besonderes.
Liebe, die Liebenswürdiges und liebenswürdige Menschen liebt, ist
selbstverständlich. Während die Frage Jesu im Matthäusevangelium rhetorisch ist
und Jesus selbst eine Antwort gibt, die uns nicht verwundert, machen uns andere
Aussagen schon betroffen. In Johannes 13:35 sagt Jesus:
„Daran wird jedermann erkennen,
dass ihr meine Jünger seid,
wenn ihr Liebe untereinander habt.“
Die Jünger waren – bis auf wenige Ausnahmen – nicht
miteinander verwandt. Im Gegenteil! Sie kamen aus unterschiedlichem
Hintergrund, der manchmal fast gegensätzlich war. Matthäus war ein ehemaliger Steuereintreiber
der römischen Besatzungsmacht, Simon, der Zelot war Ex-Widerstandskämpfer.
Etliche waren raue Fischer, andere waren zahme Landratten. Da waren Spannungen
vorprogrammiert. Jesus gebietet ihnen, einander zu lieben – bis zu dem Punkt,
dass man daran ihren gemeinsamen Glauben an Jesus erkennen soll. Das ist die
andere Liebe – eine Liebe, die nicht nach Wert, Herkunft oder Vergangenheit des
zu Liebenden fragt. Solche Liebe schafft erst den Wert, macht einen Menschen
wertvoll.
Jemand erzählte von der Stoffpuppe seiner Tochter Rosmarie:
Mit 3 Jahren erhielt
Rosmarie eine Stoffpuppe, die innerhalb kürzester Zeit zur untrennbaren
Freundin wurde. Rosmarie hatte andere Spielzeuge, die wesentlich wertvoller
waren – nichts davon war so geliebt wie die Stoffpuppe. Nach nicht allzu langer
Zeit sah die Stoffpuppe mehr nach Lumpen als nach Puppe aus und wurde immer
schmutziger. Versuche, die Puppe zu waschen, machten sie immer mehr zu einem
Lumpen. Ließ man sie ungewaschen, wurde sie noch schmutziger. Vernünftigerweise
hätte man die Lumpenpuppe wegwerfen sollen. Aber niemand, der die 3jährige
Rosmarie liebte, hätte das tun können. Undenkbar! Wer Rosmarie liebte, liebte
die Lumpenpuppe. Die beiden kamen im unzertrennlichen Doppelpack.
Auch Gott und unser Bruder / unsere Schwester kommen im
Doppelpack. Johannes schreibt:
„Wenn jemand
sagt: ‚Ich liebe Gott’, und hasst doch seinen Bruder, so ist er ein Lügner;
denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, wie kann der Gott lieben, den
er nicht sieht? Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, auch
seinen Bruder lieben soll.“
Das ist die „andere Liebe“, von der Johannes hier schreibt. Ich
liebe den anderen, weil ich Gott liebe – um Jesu willen. Ich liebe den anderen,
auch wenn er immer mehr zu einem „Lumpen“ wird, den ich normalerweise links
liegen lassen würde. Aber Gott und mein Bruder / meine Schwester kommen im
Doppelpack. Wer sagt, dass er Gott liebt, den er nicht sieht, und hasst seinen
Bruder, den er sieht, dann stimmt das alles so nicht mit der Liebe zu Gott.
Was bleibt? Hier ist, was bleibt:
Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.
(1 Johannes 4:19)
Abonnieren
Posts (Atom)
