Letzten Montag wurde der Gedanke an Spurrillen in unserem Leben angesprochen. Heute wird er wieder aufgegriffen.
Wir alle kennen das Problem. Fährt man auf nasser Straße und gerät in Spurrillen, ist Aqua Planing eine große Gefahr. Im Wald, wo sich die Reifenspuren der Waldfahrzeuge und Traktoren tief in den Waldboden eingegraben haben, ist ein angenehmes Fahren manchmal schlicht unmöglich. Selbst das Laufen kann unangenehm werden.
Auch im Leben gibt es diese Spurrillen. Im Leben ohne Jesus haben sie unser Verhalten geprägt und alle möglichen Lebensweisen. Ohne Jesus haben wir es gelernt, irgendwie vorwärts zu kommen. Das hat Spuren hinterlassen, die sich manchmal tief eingegraben haben. Und jetzt, mit Jesus, ist es gar nicht so einfach, aus diesen eingefahrenen Wegen herauszukommen.
Die alten Lebensweisen sind "geschliffen", angepasst und man hat gelernt, darin vorwärts zu kommen. Das Problem ist, sie gefallen Gott nicht, denn sie sind in Zeiten der Unabhängigkeit von Ihm entstanden.
Im Wort Gottes sagt Gott uns, was zu tun ist. Zum einen werden wir erinnert, dass wir nicht mehr in diesen Spuren weiterlaufen müssen.
"Wir wissen ja, dass unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, sodass wir hinfort der Sünde nicht dienen." (Römer 6:6)
Der Alte ist tot! (siehe Blogeintrag vom 6.9.2010). Aber der "Neuen" übernimmt manchmal die gefährlichen Spurrillen des "Alten", anstatt sie für tot zu halten und zu begraben. Gott hat uns sogar das Material gezeigt, mit dem wir die alten Spurrillen begraben und auffüllen sollen, um darauf dann einen ganz neuen Weg einzuschlagen. Im folgenden sind die alten Spurrillen, die unabhängig von Gott entstanden sind, rot und das Füllmaterial grün markiert.
Darum legt die Lüge ab und "redet die Wahrheit, jeder mit seinem Nächsten", denn wir sind untereinander Glieder.
Zürnt ihr, so sündigt nicht; die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn!
Gebt auch nicht Raum dem Teufel!
Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern bemühe sich vielmehr, mit den Händen etwas Gutes zu erarbeiten, damit er dem Bedürftigen etwas zu geben habe. Kein schlechtes Wort soll aus eurem Mund kommen, sondern was gut ist zur Erbauung, wo es nötig ist, damit es den Hörern Gnade bringe.
Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung!
Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan samt aller Bosheit.
Seid aber gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander, gleichwie auch Gott euch vergeben hat in Christus.
Danke, Herr, dass Du uns nicht nur Ge- und Verbote gibst, dass Du uns nicht nur sagst, nicht mehr in den alten Spurrillen zu laufen. Danke, dass Du uns die Füllmasse gibst, mit denen wir die alten Spurrillen auffüllen und begraben, damit sich gute, und heilsame Wege in unserem Leben bahnen.
Montag, 13. September 2010
Samstag, 11. September 2010
Kulturzerstörende Mission?
Gestern fiel mir eine IDEA Spektrum vom letzten Sommer in die Finger – d.h. ich nahm sie auf und begann zu lesen. Ein Bericht, überschrieben mit großen Buchstaben, fand sofort meine Aufmerksamkeit: „Teufelsanbeter tötete 19 Menschen“
Im Artikel geht es um den 32 jährigen Wachmann, Philip Onyancha, der bei seiner Festnahme gestand, 19 Menschen getötet zu haben. Er war einer okkulten Gruppe beigetreten und sein Mentor hatte ihm versichert, dass er einer der wohlhabendsten Männern des Landes werden könne, wenn er nur genug Menschen ermorden würde. Also machte er sich an die Arbeit. Seinem Ziel von 100 Morden wurde nach 19 Tötungen buchstäblich der Riegel vorgeschoben. Onyancha berichtet von Geistern, die ihn drängten, zu töten. Seine Schuld sei es jedenfalls nicht. Ein weiterer Mann wurde festgenommen, ebenfalls Anhänger eines Geisterkults. Sieben Frauen hatte er auf dem Gewissen, denn in seinem Kult werden Frauenhaare als Zaubermittel verehrt.
Dennoch wirft man christlicher Mission immer wieder vor, „Kultur“ zu zerstören. Allein die in diesem Artikel genannten 31 Toten, meist Frauen und Kinder, wären sicher froh gewesen, wenn die mörderische „Kultur“ ihrer Mörder durch Jesu Liebe zerstört worden wäre.
Zur Zeit gibt es Aufruhr auf der ganzen Welt wegen einer geplanten Koranverbrennung (vorläufig letzter Stand: abgesagt!). Diese Aktion ist natürlich durch nichts und absolut nichts zu rechtfertigen. Mit Sicherheit ist sie nicht inspiriert durch den Geist Gottes! ABER: Eine Kultur, die weltweit Rachemord und Totschlag vespricht, (und damit bereits begonnen hat, bevor der erste Koran brennt), ist sicher eine Kultur, die der Veränderung dringend bedarf.
Dennoch wirft man christlicher Mission immer wieder vor, Kultur zu zerstören, auch wenn sie die Liebe Jesu auslebt und verkündigt in einer Kultur, die von Rache und Intoleranz geprägt ist.
William Carey, christlicher Missionar in Asien war bahnbrechend für das Verbot der Witwenverbrennung in Indien, ein Brauch, der durch die Kultur und Religion Indiens gegeben war. Amy Carmichael hat Hunderte von Kindern vor der Tempelprostitution bewahrt, motiviert durch die Liebe Jesu und das biblische Menschenbild.
Dennoch wirft man christlicher Mission immer wieder vor, Kultur zu zerstören. „Die Menschen in der Welt, in ihren Kulten, in ihren Religionen und Geisterverehrungen sind auch ohne Jesus glücklich! Glücklicher als mit Ihm!" - "WIRKLICH?"
Eine Geschichte kommt mir in den Sinn von einem „aufgeklärten Atheisten“, der die Welt bereist und Zwischenstation macht in Mikronesien. Auf einer seiner Touri-trips ins Landesinnere kommt er mit seiner Gruppe in ein entlegenes Dorf in dem er sich über die Jesus-gläubigen Stammesbewohner lustig macht. „Ihr hättet mal so bleiben sollen wie ihr wart, und die Botschaft der Missionare ignorieren sollen!“ meint er verächtlich. „Nun, wenn die uns vor einigen Jahrzehnten nicht das Evangelium gebracht hätten, dann wären Sie sicher heute Abend auf unserem Speiseplan gelandet.!“
Mission im Sinne Jesu nach dem Vorbild der Bibel zerstört keine Kultur sondern befreit Kultur und befreit Menschen zu einem Leben in Freiheit und Menschenwürde. Mission begegnet Hass mit Liebe, Menschenverachtung mit Menschenwürdigung und Angst mit der Hoffnung Jesu. Darum:
Da sprach Jesus wiederum zu ihnen: Friede sei mit euch! Gleichwie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. (Johannes 20:21)
Freitag, 10. September 2010
Pass auf, dass Du nicht zu fett wirst!
Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes in Deutschland ist jeder Zweite in unserem Land übergewichtig, jeder 15. sogar stark übergewichtig! Tendenz steigend. Bereits bei Kindern und Jugendlichen trägt jeder 5. „zu schwere Lasten.“ Was vor Jahren noch durch Sport, Spiel und Spaß verbrannt wurde, setzt jetzt bei Fernsehen, Computer und Chips an.Gesund ist das natürlich nicht. Die schädlichen Folgen sind gründlich untersucht und bekannt.
Im 5. Buch Mose wird von einem ganzen Volk gesprochen, das zu fett wurde. In 5. Mose 32:15 lesen wir:
Da wurde Israel fett und schlug aus. Du bist fett, dick und feist geworden! Und er verwarf den Gott, der ihn geschaffen hat, und er verachtete den Fels seines Heils.
Nicht 5% des Volkes waren zu fett, nicht 15% oder 50%. Nein, das Volk war kollektiv zu dick. Dadurch bedingt kamen Aufsässigkeit, Gottlosigkeit und Verachtung. Die Rede ist von ungesunder Fettleibigkeit auf geistlichem Gebiet.
Das hätte nicht sein müssen. Gott hatte sich als ein einzigartiger, überaus gnädiger, geduldiger, liebender Gott erwiesen, und das nicht nur einmal sondern ungezählte Male, wieder und wieder! Gott hatte Israel gespeist mit Liebe, Barmherzigkeit und Fürsorge jeglicher Art. Natürlich hat diese Fürsorge die geistliche Fettleibigkeit nicht hervorgerufen. Vielmehr war es die Selbstverständlichkeit, mit der das Volkes die Gnadenerweise Gottes konsumierte. Man nahm den Segen des Herrn für gegeben, egal, wie man lebte. Das war (und ist bis heute) höchst ungesund für ein Leben mit Gott! Geistliche Fettleibigkeit, Übergewicht und Aufsässigkeit sind die Folgen. Man sagt sich: „Es geht mir doch gut! Alles klar bei mir!“ Und Gott sagt:
„Du sprichst: Ich bin reich und habe genug und brauche nichts!, und weißt nicht, dass du elend und jämmerlich bist, arm, blind und bloß.“ (Offenbarung 3:17)
Ein schlimmer Zustand. Wie aber lässt sich geistliche Fettleibigkeit und Trägheit behandeln oder vermeiden?
Nun, gegen Fettleibigkeit hilft eine ausgewogene Diät mit begleitender Bewegungstherapie. Das gilt auch bei geistlicher Fettleibigkeit. Dass eine ausgewogene Diät durch regelmäßige Kost des Wortes Gottes besteht, ist offensichtlich. Aber dazu muss Bewegung kommen. Joggen ist unumgänglich. Geistliches Joggen wird mehrmals in der Bibel erwähnt:
Der Name des Herrn ist ein starker Turm; der Gerechte läuft dorthin und ist in Sicherheit. (Sprüche 18:10)
Macht euch auf den Weg, und verkündet überall die rettende Botschaft, dass Gott Frieden mit uns geschlossen hat (Epheser 6:15)
Geistliches Joggen sucht die Gegenwart Gottes und bringt das Evangelium in die Welt! Auch Kniebeugen bringen die Gesundheit zurück. In Epheser 3:14 heißt es:
„Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater“
Gebet ist unumgänglich, um geistlich gesund zu leben. Aber noch eine letzte Übung sei erwähnt: Hebräer 13:15 zeigt sie auf:
„Durch ihn laßt uns nun Gott beständig ein Opfer des Lobes darbringen, das ist die Frucht der Lippen, die seinen Namen bekennen!“
Lobpreis beschäftigt Muskeln, die ansonsten oft brach liegen oder auch falsch und gesundheitsschädlich eingesetzt werden. Mit Lobpreis unseres guten Gottes können wir gar nichts falsch machen.
Geistliches Joggen, Kniebeugen und Mundmuskeltherapie – kombiniert mit der gesunden Diät des Wortes Gottes stärken und erhalten unsere geistliche Gesundheit und Fitness!
Montag, 6. September 2010
Der Alte ist tot!
Der Alte ist tot! Ehrlich gesagt, bin ich ganz froh darüber. Ja, ich möchte sagen, ich bin dankbar, dass er weg ist. Gut, man hatte gelernt, mit ihm auszukommen. Anfangs war das kein Problem, aber je mehr man ihn kennen lernte, umso unangenehmer wurde er. Er hatte seinen eigenen Willen, war störrisch, selbstsüchtig, im wahrsten Sinne des Wortes Gott-los und hatte die Kontrolle.. Das hat ihn geprägt. Mehr und mehr entwickelte er sich zu Tyrann. Seinem gottlosen Einfluss konnte man sich nicht entziehen. Mehr und mehr verlor man seine eigene (vermeintliche) Freiheit und "wurde gelebt." Jetzt ist er tot und eine neue FREIHEIT beginnt!
Aber er hat Spuren hinterlassen. Das jahrelange Leben unter seiner Herrschaft hat geprägt. Man hat Verhaltensmuster gelernt, die dem Alten gefielen. Man hat sich ich eine Richtung bewegt und Denkschemas gelernt, die Gott-los, unabhängig von Gott, waren. Jetzt sind die Furchen tief. Der Alte ist tot, aber die hinterlassenen Furchen im Leben sind tief und mitunter markant. Da muss man erst mal lernen, mit umzugehen.
Um wen geht es hier eigentlich? Die Bibel nennt die Natur dessen, der Jesus noch nicht persönlich kennt: Der alte Mensch. Dieser alte Mensch lehrt uns von Kindesbeinen an, unabhängig von Gott zu leben. Wir entwickeln Verhaltensmuster und Denkschemas, die sich tief in unser Leben einprägen, wie Furchen auf einem viel befahrenen Weg. Dieses gelernte unabhängige Leben von Gott bezeichnet die Bibel als "Fleisch". Die gute Nachricht ist: Der Alte ist tot! In Römer 6:6 lesen wir:
"Wir wissen ja, dass unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, sodass wir hinfort der Sünde nicht dienen."
Das IST eine gute Nachricht! Der Alte ist tot. Gekreuzigt! Gemeinsam mit Jesus wurde er gekreuzigt und hat nichts mehr zu sagen im Leben eines Christen. Seine Tyrannei hat ein Ende. Seine Macht ist gebrochen. Der Alte ist tot! - Aber er hat Spuren hinterlassen. Aus diesen Spuren herauszukommen ist mitunter ein Kampf. Es ist Teil des geistlichen Kampfes, für den Jesus uns gemäß Epheser 6 ausgerüstet hat. Aber auch im Kolosserbrief wird uns in einfachen Worten beschrieben, wie wir aus dem Fahrwasser des toten Alten, aus den Spurrillen, die er hinterlassen hat, herauskommen. In Kolosser 3:3,5,8+9 heißt es:
"Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott. So tötet nun die Glieder, die auf Erden sind, Unzucht, Unreinheit, schändliche Leidenschaft, böse Begierde und die Habsucht, die Götzendienst ist. Nun aber legt alles ab von euch: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde; belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen".
Das (und anderes) sind die Furchen, die getötet und begraben (aufgefüllt) werden sollen. Es ist vielleicht zunächst einfacher, darin weiterzulaufen. Aber das wäre falsch und kurzsichtig. Sie müssen ins Grab. Und womit begraben und wir sie? Kolosser 3:12-14 gibt uns Antwort:
"So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit."
Der Alte ist tot! Die Furchen, die er hinterlassen hat, füllen wir mit dem, was der Neue (unsere neue Natur in Jesus) so gerne tut. Schlussendlich entstehen neue Spuren in unserem Leben. Die des Neuen. Und die sind klare Zeugnisse für die verändernde Kraft unseres Retters, Jesus!
Aber er hat Spuren hinterlassen. Das jahrelange Leben unter seiner Herrschaft hat geprägt. Man hat Verhaltensmuster gelernt, die dem Alten gefielen. Man hat sich ich eine Richtung bewegt und Denkschemas gelernt, die Gott-los, unabhängig von Gott, waren. Jetzt sind die Furchen tief. Der Alte ist tot, aber die hinterlassenen Furchen im Leben sind tief und mitunter markant. Da muss man erst mal lernen, mit umzugehen.
Um wen geht es hier eigentlich? Die Bibel nennt die Natur dessen, der Jesus noch nicht persönlich kennt: Der alte Mensch. Dieser alte Mensch lehrt uns von Kindesbeinen an, unabhängig von Gott zu leben. Wir entwickeln Verhaltensmuster und Denkschemas, die sich tief in unser Leben einprägen, wie Furchen auf einem viel befahrenen Weg. Dieses gelernte unabhängige Leben von Gott bezeichnet die Bibel als "Fleisch". Die gute Nachricht ist: Der Alte ist tot! In Römer 6:6 lesen wir:
"Wir wissen ja, dass unser alter Mensch mit ihm gekreuzigt ist, damit der Leib der Sünde vernichtet werde, sodass wir hinfort der Sünde nicht dienen."
Das IST eine gute Nachricht! Der Alte ist tot. Gekreuzigt! Gemeinsam mit Jesus wurde er gekreuzigt und hat nichts mehr zu sagen im Leben eines Christen. Seine Tyrannei hat ein Ende. Seine Macht ist gebrochen. Der Alte ist tot! - Aber er hat Spuren hinterlassen. Aus diesen Spuren herauszukommen ist mitunter ein Kampf. Es ist Teil des geistlichen Kampfes, für den Jesus uns gemäß Epheser 6 ausgerüstet hat. Aber auch im Kolosserbrief wird uns in einfachen Worten beschrieben, wie wir aus dem Fahrwasser des toten Alten, aus den Spurrillen, die er hinterlassen hat, herauskommen. In Kolosser 3:3,5,8+9 heißt es:
"Denn ihr seid gestorben, und euer Leben ist verborgen mit Christus in Gott. So tötet nun die Glieder, die auf Erden sind, Unzucht, Unreinheit, schändliche Leidenschaft, böse Begierde und die Habsucht, die Götzendienst ist. Nun aber legt alles ab von euch: Zorn, Grimm, Bosheit, Lästerung, schandbare Worte aus eurem Munde; belügt einander nicht; denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen".
Das (und anderes) sind die Furchen, die getötet und begraben (aufgefüllt) werden sollen. Es ist vielleicht zunächst einfacher, darin weiterzulaufen. Aber das wäre falsch und kurzsichtig. Sie müssen ins Grab. Und womit begraben und wir sie? Kolosser 3:12-14 gibt uns Antwort:
"So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld; und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr! Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit."
Der Alte ist tot! Die Furchen, die er hinterlassen hat, füllen wir mit dem, was der Neue (unsere neue Natur in Jesus) so gerne tut. Schlussendlich entstehen neue Spuren in unserem Leben. Die des Neuen. Und die sind klare Zeugnisse für die verändernde Kraft unseres Retters, Jesus!
Samstag, 4. September 2010
Viel Vergebung - viel Liebe!
In einem Missionsblatt las ich kürzlich den Bericht eines 37-jährigen Mannes, der knapp die Hälfte seines Lebens wegen diverser Verbrechen im Gefängnis verbracht hatte. Weit über ein Drittel seines Lebens lebte er im Heim. Er wuchs ohne all das auf, was ein Mensch für eine gesunde körperliche, soziale und emotionale Entwicklung braucht. Kein Wunder, dass er eines Tages an Drogen geriet und in die Kriminalität abglitt. Beim Ausbruch aus einem bewachten Krankenhaus entschied er sich, statt der Pistole eines Wächters die Bibel mitzunehmen, die ihm Christen zuvor geschenkt hatten. Auf der Flucht fand er Zeit, sich in die Lektüre der Heiligen Schrift zu vertiefen. Auch nach seiner erneuten Gefangennahme las er weiter in Gottes Wort und kam zum Glauben. Nach seiner Freilassung schloss er sich einer Gemeinde an und ließ er sich taufen. Auch seine Familie kam zum Glauben. Heute ist er evangelistisch tätig.
Einer meiner guten Freunde erzählt eine prinzipiell ähnliche Lebensgeschichte. Heim, Drogen, Kriminalität, Gefängnis, Bekehrung und Dienst. Heute ist er Missionar im europäischen Ausland. Wie viel Vergebung haben diese Männer erfahren! Wie groß ist ihre Hingabe an ihren Retter, Jesus! Warum fehlt diese Hingabe in so manchem Christenleben? Unweigerlich kommt mir der Vers aus Lukas 7:47 in den Sinn. Dort heißt es am Ende:
"Welchem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig."
Im vorangehenden Gespräch bestätigt Jesus die Antwort eines Pharisäers, der zum Ausdruck brachte: Je mehr Schulden erlassen werden, desto größer die Liebe und Dankbarkeit des Begünstigten. Die Frage an Dich und mich ist diese: "Wie viel hat Gott uns vergeben?"
Was vielen Jesusjüngern heute fehlt, ist die Erkenntnis der Größe ihrer Schuld, die Gott ihnen vergeben hat. Solange diese Erkenntnis fehlt, solange wir unsere absolute Verdorbenheit nicht erkennen, solange wird unsere Liebe zu unserem Retter, Jesus, auf Sparflamme brennen.
Sicher, nicht jeder von uns ist im strafrechtlichen Sinn kriminell geworden. Nicht jeder hat Drogen genommen oder schon mal "gesessen." Was uns aber fehlt, ist die Erkenntnis, dass uns diese Tatsachen vor Gott keinen Deut besser dastehen lassen, als solche, die in all diese Dinge verstrickt waren. Nackte Tatsache ist, dass wir verloren waren in Sünden, dass wir nichts, aber auch absolut gar nichts in unseren Händen hielten, dass wir in die Waagschale hätten werfen können. Da war nichts Gutes an oder in uns. Nicht nur "wenig Gutes," sondern "NICHTS Gutes."
Wem diese Erkenntnis unter die Haut geht, dessen Liebe zu Jesus wird wachsen. Oder, um es mit den Worten des Liedes zu sagen: Wem die Augen geöffnet werden, und wer sich selbst plötzlich in der Gruppe der Spötter unter dem Kreuz erkennt, dessen Liebe, Dankbarkeit und Hingabe an den Retter wird sprunghaft steigen.
Jesu Aussage: "Welchem wenig vergeben wird, der liebt wenig" war an die Pharisäer gerichtet. Ihr Problem war nicht, dass sie weniger Sünde hatten als die von ihnen verurteilte Ehebrecherin. Ihr Problem war vielmehr, dass sie sich für besser hielten. Und das Ergebnis ist schockierend: Die Ehebrecherin, die ihre Sünde erkannte, bekannte und Vergebung erfuhr - diente Jesus aufopferungsvoll mit Liebe und mit allem, was sie hatte. Diejenigen aber, die das Maß ihrer Sünde nicht erkannten und sich besser als andere einstuften - sie waren es, die Jesus schließlich ans Kreuz brachten.
Einer meiner guten Freunde erzählt eine prinzipiell ähnliche Lebensgeschichte. Heim, Drogen, Kriminalität, Gefängnis, Bekehrung und Dienst. Heute ist er Missionar im europäischen Ausland. Wie viel Vergebung haben diese Männer erfahren! Wie groß ist ihre Hingabe an ihren Retter, Jesus! Warum fehlt diese Hingabe in so manchem Christenleben? Unweigerlich kommt mir der Vers aus Lukas 7:47 in den Sinn. Dort heißt es am Ende:
"Welchem aber wenig vergeben wird, der liebt wenig."
Im vorangehenden Gespräch bestätigt Jesus die Antwort eines Pharisäers, der zum Ausdruck brachte: Je mehr Schulden erlassen werden, desto größer die Liebe und Dankbarkeit des Begünstigten. Die Frage an Dich und mich ist diese: "Wie viel hat Gott uns vergeben?"
Was vielen Jesusjüngern heute fehlt, ist die Erkenntnis der Größe ihrer Schuld, die Gott ihnen vergeben hat. Solange diese Erkenntnis fehlt, solange wir unsere absolute Verdorbenheit nicht erkennen, solange wird unsere Liebe zu unserem Retter, Jesus, auf Sparflamme brennen.
Sicher, nicht jeder von uns ist im strafrechtlichen Sinn kriminell geworden. Nicht jeder hat Drogen genommen oder schon mal "gesessen." Was uns aber fehlt, ist die Erkenntnis, dass uns diese Tatsachen vor Gott keinen Deut besser dastehen lassen, als solche, die in all diese Dinge verstrickt waren. Nackte Tatsache ist, dass wir verloren waren in Sünden, dass wir nichts, aber auch absolut gar nichts in unseren Händen hielten, dass wir in die Waagschale hätten werfen können. Da war nichts Gutes an oder in uns. Nicht nur "wenig Gutes," sondern "NICHTS Gutes."
Wem diese Erkenntnis unter die Haut geht, dessen Liebe zu Jesus wird wachsen. Oder, um es mit den Worten des Liedes zu sagen: Wem die Augen geöffnet werden, und wer sich selbst plötzlich in der Gruppe der Spötter unter dem Kreuz erkennt, dessen Liebe, Dankbarkeit und Hingabe an den Retter wird sprunghaft steigen.
Jesu Aussage: "Welchem wenig vergeben wird, der liebt wenig" war an die Pharisäer gerichtet. Ihr Problem war nicht, dass sie weniger Sünde hatten als die von ihnen verurteilte Ehebrecherin. Ihr Problem war vielmehr, dass sie sich für besser hielten. Und das Ergebnis ist schockierend: Die Ehebrecherin, die ihre Sünde erkannte, bekannte und Vergebung erfuhr - diente Jesus aufopferungsvoll mit Liebe und mit allem, was sie hatte. Diejenigen aber, die das Maß ihrer Sünde nicht erkannten und sich besser als andere einstuften - sie waren es, die Jesus schließlich ans Kreuz brachten.
Donnerstag, 2. September 2010
Vom Duften und Stinken
In Johannes 12 lesen wir von Maria, die den Jahresgehalt eines Arbeiters in Form importierter Salbe in Jesu Füße einreibt. Nicht nur war die Salbe teuer, es war auch viel. Das ganze Haus duftete schließlich danach. Das war verschwenderisch. Positiv verschwenderisch. Ein paar Stunden später war Jesus wieder unterwegs. Es dürfte nicht zu lange gedauert haben, bis er bei einem erneuten Besuch irgendwo wieder eine Fußwaschung erhalten hat. Die Frage des Judas "Wozu diese Verschwendung?" ist menschlich nachvollziehbar - geistlich nicht. Von Maria lernen wir, dass nichts, NICHTS, NICHTS! verschwendet ist, das wir für Jesus opfern, nicht unsere Zeit, nicht unsere Kraft, nicht unsere Ersparnisse (Salben und Gewürze waren damals u.a. eine Geldanlage), nicht unsere Gesundheit, nicht einmal unser Leben. NICHTS! ist zu gut für Jesus!
In Johannes 12 haben wir so etwas wie eine Gegenüberstellung von Maria und Judas, und wir können uns auf der einen oder anderen Seite einordnen.
Beide verbreiteten einen "Duft"
Jesus ist ALLES wert! Er ist MEIN BESTES wert! Er ist MEINE DEMUT wert! Er ist MEINE VERBEUGUNG wert! Jesus ist MEINEN REICHTUM wert! Jesus ist ALLES wert!
Und so wurde Marias Vorbild, der Wohlgeruch ihrer Einstellung, bis heute für Millionen ein Segen! In über 1700 Sprachen kann man ihre Geschichte lesen. Ungezählte Menschen haben durch den Wohlgeruch, den sie verbreitete und immer noch verbreitet, zu Jesus gefunden oder sind auf dem Weg mit Ihm gestärkt worden.
Judas hingegen wurde zur Abschreckung für Millionen. Wer will schon wie der Verräter sein?
Paulus erinnert uns alle in 2 Korinther 2:15:
Denn wir sind ein Wohlgeruch Christi für Gott unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die verloren gehen
WIR SIND ein Wohlgeruch Christi für Gott unter den Menschen!
Maria gibt uns ein Vorbild, wie das aussieht.
In Johannes 12 haben wir so etwas wie eine Gegenüberstellung von Maria und Judas, und wir können uns auf der einen oder anderen Seite einordnen.
Beide verbreiteten einen "Duft"
- Maria verbreitete Wohlgeruch, der das ganze Haus erfüllte
- Judas verbreitete Gestank, der alles überlagern sollte
- Maria verbreitete Wohlgeruch ohne große Worte, durch demütigen Dienst
- Judas verbreitete Gestank durch große Worte, die verurteilten und verletzten
- Maria verbreitete Wohlgeruch, der auf Jesus, den Gekreuzigten, hinwies
- Judas verbreitete Gestank, der sich selbst ins Zentrum stellte
- Maria verbreitete Wohlgeruch, der Jesus Worten des Lobes bewegte
- Judas verbreitete Gestank, den Jesus tadeln musste
Jesus ist ALLES wert! Er ist MEIN BESTES wert! Er ist MEINE DEMUT wert! Er ist MEINE VERBEUGUNG wert! Jesus ist MEINEN REICHTUM wert! Jesus ist ALLES wert!
Und so wurde Marias Vorbild, der Wohlgeruch ihrer Einstellung, bis heute für Millionen ein Segen! In über 1700 Sprachen kann man ihre Geschichte lesen. Ungezählte Menschen haben durch den Wohlgeruch, den sie verbreitete und immer noch verbreitet, zu Jesus gefunden oder sind auf dem Weg mit Ihm gestärkt worden.
Judas hingegen wurde zur Abschreckung für Millionen. Wer will schon wie der Verräter sein?
Paulus erinnert uns alle in 2 Korinther 2:15:
Denn wir sind ein Wohlgeruch Christi für Gott unter denen, die gerettet werden, und unter denen, die verloren gehen
WIR SIND ein Wohlgeruch Christi für Gott unter den Menschen!
Maria gibt uns ein Vorbild, wie das aussieht.
Mittwoch, 1. September 2010
Stand der Dinge
Es bleibt dabei: Die Bibel ist das am meisten gelesene und am weitesten verbreitete Buch der Welt. Die neusten Zahlen des Weltbundes der Bibelgesellschaften geben an, dass 2508 Sprachen der Welt Bibelteile, das gesamte Neue Testament oder sogar die komplette Bibel in ihrer Sprache besitzen.
Wenn man bedenkt, was das Wort Gottes zu tun vermag, ist diese Tatsache der weltweiten Verbreitung gewaltig. Die Bibel ist:
Nahrung für die Seele: Psalm 119:103:
"Wie süß ist dein Wort meinem Gaumen, mehr als Honig meinem Mund!"
Wasser des Himmels, das erfrischt und Frucht bewirkt: Jesaja 55:10-11:
"Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, bis er die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht hat und dem Sämann Samen gegeben hat und Brot dem, der isst - genauso soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe!"
Zweischneidiges, wirksames Schwert: Hebräer 4:12:
"Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens."
Licht und Weisung auf dem Lebensweg: Psalm 119:105:
"Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg."
Verzehrendes, wärmendes, erhellendes Feuer: Jeremia 23:29:
"Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der Herr, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?"
Zerschmetternder Hammer: Jeremia 23:29: (siehe Zitat vorher)
Fruchtbringendes Saatgut für unser Leben und das Leben anderer: Lukas 8:11:
"Der Same ist das Wort Gottes."
Diese verschwindende Auswahl von Symbolen zeigt, was wir verpassen, wenn wir dem Wort Gottes keinen Einfluss gewähren in unserem Leben. Wer würde Nahrung, Kleidung, Hygiene und andere grundsätzliche Dinge des Lebens vernachlässigen, weil "keine Zeit" dazu vorhanden ist, sich darum zu kümmern?
Von dem Segen des Wortes Gottes können wir täglich zehren. Unsere Entscheidung!
Von dem Segen des Wortes Gottes können über 2000 Volksgruppen noch nicht zehren, weil sie noch kein Wort der Bibel in ihrer Sprache haben oder in einer Sprache, die sie gut verstehen. Herr, sende Arbeiter in Deine Ernte.
Warum nicht ab heute dem Herrn jeden Tag ein Minimum von 15 Minuten für Gebet und Bibellesen zur geben?
Warum nicht (anschließend) mal http://www.wycliff.de/ durchstöbern oder am 12.September am "Wycliff Tag" teilnehmen?
Einen gesegneten Tag!
Wenn man bedenkt, was das Wort Gottes zu tun vermag, ist diese Tatsache der weltweiten Verbreitung gewaltig. Die Bibel ist:
Nahrung für die Seele: Psalm 119:103:
"Wie süß ist dein Wort meinem Gaumen, mehr als Honig meinem Mund!"
Wasser des Himmels, das erfrischt und Frucht bewirkt: Jesaja 55:10-11:
"Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, bis er die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht hat und dem Sämann Samen gegeben hat und Brot dem, der isst - genauso soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe!"
Zweischneidiges, wirksames Schwert: Hebräer 4:12:
"Denn das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens."
Licht und Weisung auf dem Lebensweg: Psalm 119:105:
"Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg."
Verzehrendes, wärmendes, erhellendes Feuer: Jeremia 23:29:
"Ist mein Wort nicht wie ein Feuer, spricht der Herr, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?"
Zerschmetternder Hammer: Jeremia 23:29: (siehe Zitat vorher)
Fruchtbringendes Saatgut für unser Leben und das Leben anderer: Lukas 8:11:
"Der Same ist das Wort Gottes."
Diese verschwindende Auswahl von Symbolen zeigt, was wir verpassen, wenn wir dem Wort Gottes keinen Einfluss gewähren in unserem Leben. Wer würde Nahrung, Kleidung, Hygiene und andere grundsätzliche Dinge des Lebens vernachlässigen, weil "keine Zeit" dazu vorhanden ist, sich darum zu kümmern?
Von dem Segen des Wortes Gottes können wir täglich zehren. Unsere Entscheidung!
Von dem Segen des Wortes Gottes können über 2000 Volksgruppen noch nicht zehren, weil sie noch kein Wort der Bibel in ihrer Sprache haben oder in einer Sprache, die sie gut verstehen. Herr, sende Arbeiter in Deine Ernte.
Warum nicht ab heute dem Herrn jeden Tag ein Minimum von 15 Minuten für Gebet und Bibellesen zur geben?
Warum nicht (anschließend) mal http://www.wycliff.de/ durchstöbern oder am 12.September am "Wycliff Tag" teilnehmen?
Einen gesegneten Tag!
Dienstag, 31. August 2010
Muskeln, Münder, Memories
Wir alle, die wir zu Jesus Christus gehören, glauben an ein Leben nach dem Tod. Wir alle glauben, dass der Tod lediglich eine Türe ist vom Diesseits ins Jenseits. Wie es genau aussehen wird auf der anderen Seite, wissen wir nicht. Aber wir wissen, dass es herrlich sein wird. Trotzdem bleiben Fragen. Nicht Fragen, die uns verunsichern - eher Fragen, die uns nachdenklich stimmen. Eine solche Frage kam mir kürzlich über den Weg:
"Wenn ich eines Tages "auf der anderen Seite" aufwachen werde, worüber werde ich mich rückwirkend freuen? Werde ich mich freuen können über die Bekenntnisse, die ich von meinem Herrn Jesus weitergegeben habe? Werde ich mich freuen über Hilfe, die ich anderen angeboten habe, über ein Lächeln, das andere erfreut und freundliche Worte, die anderen durch den Tag geholfen haben?"
Interessant ist, dass all diese Dinge, über die ich mich im Himmel gerne rückwirkend freuen würde, geschehen können, ohne dass mir irgendwelche Kosten entstehen würden.
Andererseits inspiriert mich der Gedanke an den Himmel auch zu der Frage, woran ich mich hoffentlich nicht erinnern muss.
"Ist es die Meinungsverschiedenheit mit dem Ehepartner wert, über Stunden an Bitterkeit festzuhalten? Habe ich mich meines Glaubens und meines Zeugnisses von Jesus geschämt? Ist es das erfahrene Unrecht am Arbeitsplatz wert, den Ärger mit nach Hause zu nehmen? Ist mein (vielleicht berechtigter) Ärger das böse Wort wert, das den Anderen bestenfalls herausfordert, vielleicht sogar beleidigt?"
Der Gedanke an "die andere Seite" hat etwas für sich. Der Herr hat uns mit so viel Gutem ausgerüstet: Millionen von Nerven und Muskeln, die uns das Lächeln möglich machen, einen Mund der viele freundliche Worte - und sogar Segen aussprechen kann, Hände, die helfen, Ohren, die zuhören und Füße, die Bedürftige besuchen können. Das diese Liste nicht vollständig ist, ist uns allen klar. In Matthäus 19 lesen wir von einem Mann, der auf eine Reise ging. Seinen Dienern gab er Geld mit den Worten:
"Handelt, bis ich wiederkomme!" (Lukas 19:13)
Gott hat auch Dich und mich reich beschenkt. Ich meine nicht unbedingt, mit Geld, aber mit Talenten, Zeit, Kraft, Gesundheit, Intelligenz, Ideen und vielen anderen Schätzen. Und Jesus ruft auch uns zu: "Handelt, bis ich wiederkomme!"
Heute, jetzt, ist die Zeit, zu "handeln," - d.h., einzusetzen, was Gott uns gegeben hat. "Wenn wir eines Tages "auf der anderen Seite" aufwachen werden, worüber werden wir uns rückwirkend freuen?
Lasst uns doch heute ganz bewusst etwas von dem einsetzen, das Gott uns geschenkt hat. Lasst es uns einsetzen, damit Jesus sich heute freut - und wir, wenn wir einmal "auf der anderen Seite" Rückschau halten.
"Wenn ich eines Tages "auf der anderen Seite" aufwachen werde, worüber werde ich mich rückwirkend freuen? Werde ich mich freuen können über die Bekenntnisse, die ich von meinem Herrn Jesus weitergegeben habe? Werde ich mich freuen über Hilfe, die ich anderen angeboten habe, über ein Lächeln, das andere erfreut und freundliche Worte, die anderen durch den Tag geholfen haben?"
Interessant ist, dass all diese Dinge, über die ich mich im Himmel gerne rückwirkend freuen würde, geschehen können, ohne dass mir irgendwelche Kosten entstehen würden.
Andererseits inspiriert mich der Gedanke an den Himmel auch zu der Frage, woran ich mich hoffentlich nicht erinnern muss.
"Ist es die Meinungsverschiedenheit mit dem Ehepartner wert, über Stunden an Bitterkeit festzuhalten? Habe ich mich meines Glaubens und meines Zeugnisses von Jesus geschämt? Ist es das erfahrene Unrecht am Arbeitsplatz wert, den Ärger mit nach Hause zu nehmen? Ist mein (vielleicht berechtigter) Ärger das böse Wort wert, das den Anderen bestenfalls herausfordert, vielleicht sogar beleidigt?"
Der Gedanke an "die andere Seite" hat etwas für sich. Der Herr hat uns mit so viel Gutem ausgerüstet: Millionen von Nerven und Muskeln, die uns das Lächeln möglich machen, einen Mund der viele freundliche Worte - und sogar Segen aussprechen kann, Hände, die helfen, Ohren, die zuhören und Füße, die Bedürftige besuchen können. Das diese Liste nicht vollständig ist, ist uns allen klar. In Matthäus 19 lesen wir von einem Mann, der auf eine Reise ging. Seinen Dienern gab er Geld mit den Worten:
"Handelt, bis ich wiederkomme!" (Lukas 19:13)
Gott hat auch Dich und mich reich beschenkt. Ich meine nicht unbedingt, mit Geld, aber mit Talenten, Zeit, Kraft, Gesundheit, Intelligenz, Ideen und vielen anderen Schätzen. Und Jesus ruft auch uns zu: "Handelt, bis ich wiederkomme!"
Heute, jetzt, ist die Zeit, zu "handeln," - d.h., einzusetzen, was Gott uns gegeben hat. "Wenn wir eines Tages "auf der anderen Seite" aufwachen werden, worüber werden wir uns rückwirkend freuen?
Lasst uns doch heute ganz bewusst etwas von dem einsetzen, das Gott uns geschenkt hat. Lasst es uns einsetzen, damit Jesus sich heute freut - und wir, wenn wir einmal "auf der anderen Seite" Rückschau halten.
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