bin vom 16.-23.6. auf einer Gebetsreise. Danke für Eure Gebete!
Morgens nach dem Frühgebet in der Gemeinde sitze ich mit einem Freund zusammen am Frühstückstisch. Vieles kommt uns in den Sinn, Schönes und weniger Schönes, Freuden und Probleme. Persönlicher Alltag und politischer Alltag. Wir haben uns unterhalten über die Arbeitslosigkeit, die wachsende Kurzarbeit und das zusammenbrechende Finanzsystem. (Nicht dass ich Ahnung davon hätte …) Wir haben uns unterhalten über das Renten- und das Gesundheitssystem und die Leistungen, von denen immer mehr gestrichen werden. Und wir haben uns unterhalten über unsere westliche Perspektive, die immer nur sieht, was uns von unseren Sicherheiten und Bequemlichkeiten weggenommen wird, ohne den Vergleich zu ziehen zu der weltweiten Armut, die wir (im Großen & Ganzen) nur aus den Medien kennen.
Wie würde ich den Satz beenden, der mit den Worten beginnt:
"Nichts ist schlimmer als …"
Wäre meine Antwort:
"Nichts ist schlimmer als - an einer unheilbaren Krankheit zu erkranken!"
"Nichts ist schlimmer als - in die Arbeitslosigkeit hineinzurutschen!"
"Nichts ist schlimmer als - den Zusammenbruch der eigenen Familie/Ehe zu erleben!"
Zweifelsfrei, alles tragische, dramatische Erfahrungen. James und Boota haben eine andere Antwort auf diese Frage.
Im Jahr 2006 wurden diese beiden - über 70jährigen (!) - Christen in Pakistan verhaftet und zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt. Sie wurde von Nachbarn beschuldigt, einen Koran verbrannt zu haben, als sie den Papiermüll eines moslemischen Arbeitgebers verbrannten. Nur mit Mühe konnte die herbeigerufene Polizei die beiden Männer vor dem lynchwütigen Mob retten. Erst nach über 3 Jahren wurden sie von diesem (in Pakistan) todeswürdigen Kapitalverbrechen freigesprochen. Aus dem Gefängnis entlassen, berichten die alten Männer:
"Die ersten Wochen im Gefängnis waren wir ohne Hoffnung, erschlagen von den Anschuldigungen, und in Angst vor Wärtern und muslimischen Mitgefangenen. … Nichts ist schlimmer, als sich allein zu wissen." "Nichts ist schlimmer, als sich allein zu wissen."
Dieser Satz blieb bei mir hängen! Wahrscheinlich haben sie recht. NICHTS ist schlimmer als alleine zu sein, ohne Gewissheit, ob andere um mich wissen, wie es mir geht, wo ich bin, ob ich den morgigen Tag noch erlebe und wenn ja, dann wie? Diese Aussage ermutigte mich neu, für die ungezählten, ungenannten Geschwister zu beten, die um des Glaubens willen irgendwo auf der Welt weggesperrt sind. Ohne unser Wissen, ohne Besuche, ohne irdischen Rechtsbeistand. Alleine!
Um einsame Menschen zu finden brauchen wir nicht nach Pakistan zu gehen. Die Suppenküchen, der Straßenstrich, Übernachtungshäuser und Altenheime sind voll davon. Aber auch hinter den Mauern der Wohnblöcke und so vieler Häuser verkriechen sich Menschen in ihrer Einsamkeit. Wirklich schlimm ist, dass es viel zu viele Menschen in unseren christlichen Gemeinden gibt, die alleine sind. In der Masse - in der Familie Gottes - unter Brüdern und Schwestern - und doch alleine!
In 2 Tagen kommen wir wieder zusammen, um Gott zu dienen und Gemeinschaft zu feiern. Darf ich Dich im Namen Jesu darum bitten, Dir von Jesus den Mut schenken zu lassen, auf jemanden zuzugehen, auf den/die Wenige zugehen? "Nichts ist schlimmer, als sich allein zu wissen - besonders in der Masse!"
Und der König wird ... antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan! (Matthäus 25:40)
Freitag, 18. Juni 2010
Donnerstag, 17. Juni 2010
Was das Herz bricht ...
bin vom 16.-23.6. auf einer Gebetsreise. Danke für Eure Gebete!
Immer wieder, wenn ich einen neuen Blog einstelle, fällt mein Blick auf die "Unerreichte Volksgruppe des Tages". Zumindest dann steigt ein Gebet zum Vater im Himmel auf, dass Er Arbeiter sende in Seine Ernte. Meistens öffne ich das angegebene Link um einige Momente gezielt für die jeweilige Volksgruppe beten zu können.
Oft bricht es mir fast das Herz, wenn ich die Informationen lese. Kürzlich, zum Beispiel, ging es um die Zhugqu, ein Volk in den Bergen Tibets. Ihre Zahl ist klein, 45,000 Menschen; ihre Religion ein Gemisch aus Buddhismus und Volksglauben. Diese gesamte Volksgruppe wurde nie, zu keiner Zeit, mit dem Evangelium erreicht. Die meisten wissen nicht einmal, dass das Christentum als Religion existiert. Christliche Dörfer oder Gruppen gibt es rundum keine in der Region, ebenso wenig irgendwelche Berichte über irgendwelche christlich-missionarischen Aktivitäten. Gibt es nicht und hat es nie gegeben! Weder ist ein einziger Christ dieser Volksgruppe im In- oder Ausland bekannt, noch gibt es irgendeine Organisation / Mission, die diese Volksgruppe "adoptiert" hätte, um sich gezielt zu bemühen, Arbeiter nach Tibet ins Erntefeld zu senden. Eine Bibel in der Sprache des Volkes gibt es nicht, nicht mal ein Neues Testament.
In der Offenbarung lesen wir die herrlichen Verse:
"Nach diesem sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Kleidern, und Palmzweige waren in ihren Händen. Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Das Heil ist bei unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und bei dem Lamm!" (Offenbarung 7:9-+10)
Diese Verse versprechen, dass Menschen aus dem Volk der Zhugqu im Himmel sein werden. Allerdings ist in den letzten 2000 Jahren niemand von ihnen dazu gestoßen. Wie hätten sie sollen? Keine Bibelübersetzung, keiner, der zu ihnen geht, niemand, der Arbeiter sendet, nicht einmal eine Organisation, die sich die Sendung zum Ziel gesetzt hat.
Als Jesus nach Jerusalem einritt, hat Er über die Stadt geweint! Über ihre Herzenshärte, ihre Blindheit in der Gegenwart des Lichts und Ihre Rebellion im Angesicht der Gnade Gottes.
Sollte Jesu Barmherzigkeit weg geschmolzen sein? Sollte sich Sein Herz für die Menschen, für die Er starb und überwunden hat, geändert haben? Sollten Ihm die, die bisher übersehen wurden, weniger am Herzen liegen als solche, die bisher gut versorgt wurden? Sollte Er nicht weinen über die, die in der Irre gehen, ohne Licht und Warnung? Die Schrift offenbart uns das Herz Jesu,
"welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen!" (1 Timotheus 2:4)
Bob Pierce, der Gründer von World Vision schüttete sein Herz vor Gott aus mit dem Gebet:
"Lass mein Herz von den Dingen zerbrochen werden, die dein Herz zerbrechen!"
Wenn wir Jesusjünger ein solches Gebet von Herzen mitbeten können, dann wird es bald keine unerreichten Volksgruppen mehr geben, bald keine Sprache mehr existieren, deren Lobpreis im Himmel nicht gehört wird.
Immer wieder, wenn ich einen neuen Blog einstelle, fällt mein Blick auf die "Unerreichte Volksgruppe des Tages". Zumindest dann steigt ein Gebet zum Vater im Himmel auf, dass Er Arbeiter sende in Seine Ernte. Meistens öffne ich das angegebene Link um einige Momente gezielt für die jeweilige Volksgruppe beten zu können.
Oft bricht es mir fast das Herz, wenn ich die Informationen lese. Kürzlich, zum Beispiel, ging es um die Zhugqu, ein Volk in den Bergen Tibets. Ihre Zahl ist klein, 45,000 Menschen; ihre Religion ein Gemisch aus Buddhismus und Volksglauben. Diese gesamte Volksgruppe wurde nie, zu keiner Zeit, mit dem Evangelium erreicht. Die meisten wissen nicht einmal, dass das Christentum als Religion existiert. Christliche Dörfer oder Gruppen gibt es rundum keine in der Region, ebenso wenig irgendwelche Berichte über irgendwelche christlich-missionarischen Aktivitäten. Gibt es nicht und hat es nie gegeben! Weder ist ein einziger Christ dieser Volksgruppe im In- oder Ausland bekannt, noch gibt es irgendeine Organisation / Mission, die diese Volksgruppe "adoptiert" hätte, um sich gezielt zu bemühen, Arbeiter nach Tibet ins Erntefeld zu senden. Eine Bibel in der Sprache des Volkes gibt es nicht, nicht mal ein Neues Testament.
In der Offenbarung lesen wir die herrlichen Verse:
"Nach diesem sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Kleidern, und Palmzweige waren in ihren Händen. Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Das Heil ist bei unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und bei dem Lamm!" (Offenbarung 7:9-+10)
Diese Verse versprechen, dass Menschen aus dem Volk der Zhugqu im Himmel sein werden. Allerdings ist in den letzten 2000 Jahren niemand von ihnen dazu gestoßen. Wie hätten sie sollen? Keine Bibelübersetzung, keiner, der zu ihnen geht, niemand, der Arbeiter sendet, nicht einmal eine Organisation, die sich die Sendung zum Ziel gesetzt hat.
Als Jesus nach Jerusalem einritt, hat Er über die Stadt geweint! Über ihre Herzenshärte, ihre Blindheit in der Gegenwart des Lichts und Ihre Rebellion im Angesicht der Gnade Gottes.
Sollte Jesu Barmherzigkeit weg geschmolzen sein? Sollte sich Sein Herz für die Menschen, für die Er starb und überwunden hat, geändert haben? Sollten Ihm die, die bisher übersehen wurden, weniger am Herzen liegen als solche, die bisher gut versorgt wurden? Sollte Er nicht weinen über die, die in der Irre gehen, ohne Licht und Warnung? Die Schrift offenbart uns das Herz Jesu,
"welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen!" (1 Timotheus 2:4)
Bob Pierce, der Gründer von World Vision schüttete sein Herz vor Gott aus mit dem Gebet:
"Lass mein Herz von den Dingen zerbrochen werden, die dein Herz zerbrechen!"
Wenn wir Jesusjünger ein solches Gebet von Herzen mitbeten können, dann wird es bald keine unerreichten Volksgruppen mehr geben, bald keine Sprache mehr existieren, deren Lobpreis im Himmel nicht gehört wird.
Mittwoch, 16. Juni 2010
Herrliche Tatsachen aus Psalm 55
Ich bin ab heute bis zum 23.6. auf einer Gebetsreise. Danke für Eure Gebete!
Psalm 55:
Vs 17: Ich aber will zu Gott rufen und der HERR wird mir helfen.
TATSACHE: Ich rufe – der Herr wird helfen!
Vs 18: Abends und morgens und mittags will ich klagen und seufzen; so wird er meine Stimme hören.TATSACHE: Ich seufze – der Herr wird hören!
Vs 20: Gott wird hören und sie demütigen, er, der auf dem Thron sitzt von Urzeit her.
TATSACHE: Der Herr sitzt auf dem Thron – Er wird handeln!
Vs 23: Wirf dein Anliegen auf den HERRN; der wird dich versorgen und wird den Gerechten in Ewigkeit nicht wanken lassen.
TATSACHE: Ich werfe mein Anliegen auf den Herrn – Er wird versorgen und mich nicht wanken lassen!
Vs 24: Ich aber hoffe auf dich.
TATSACHE: Ich hoffe auf Gott – und habe jeden Grund dazu!
DANKE, JESUS!
Psalm 55:
Vs 17: Ich aber will zu Gott rufen und der HERR wird mir helfen.
TATSACHE: Ich rufe – der Herr wird helfen!
Vs 18: Abends und morgens und mittags will ich klagen und seufzen; so wird er meine Stimme hören.TATSACHE: Ich seufze – der Herr wird hören!
Vs 20: Gott wird hören und sie demütigen, er, der auf dem Thron sitzt von Urzeit her.
TATSACHE: Der Herr sitzt auf dem Thron – Er wird handeln!
Vs 23: Wirf dein Anliegen auf den HERRN; der wird dich versorgen und wird den Gerechten in Ewigkeit nicht wanken lassen.
TATSACHE: Ich werfe mein Anliegen auf den Herrn – Er wird versorgen und mich nicht wanken lassen!
Vs 24: Ich aber hoffe auf dich.
TATSACHE: Ich hoffe auf Gott – und habe jeden Grund dazu!
DANKE, JESUS!
Dienstag, 15. Juni 2010
Ehebruch - Vor- und Nachteile!
Egal, was man uns einreden will - Vorteile gibt's keine! Nachteile gibt's mehr als genug! MEHR ALS GENUG!
FamilyLife, eine christliche Organisation für Ehe und Familie veröffentlichte eine Auswahl von 40 (aus 100) Gründen, warum ein kurzer Moment des Vergnügens Leben und Familie verderben kann.*
Wenn ich Ehebruch begehen würde …
Was noch ernüchternder ist, ist die Tatsache, dass viele über diese Konsequenzen nachdenken, und trotzdem auf ihrem sündigen Weg weitergehen. Ein Märchen ist ihnen wichtiger als die Realität.
Vielleicht liegt der größte Vorteil dieser Liste darin, uns zu bewegen, strenge Sicherheitsvorkehrungen zu haben, die uns helfen, in unserer Ehe treu zu bleiben. Wenn ich von den Folgen des Ehebruchs für mich und meine Familie überzeugt bin, werde ich mich mit meinen wandernden Augen und meine Gedanken vorsehen und jegliche Situation vermeiden, die Schaden zufügen könnte.
Das Märchen ist es nicht wert!
* "40 Folgen von Ehebruch" (von Dave Boehi, Autor und Editor von FamilyLife, / eigene Übersetzung) http://www.familylife.com/site/apps/nlnet/content3.aspx?c=dnJHKLNnFoG&b=3871747&ct=8395929
** Natürlich gilt dasselbe im umgekehrten Fall für den Mann
FamilyLife, eine christliche Organisation für Ehe und Familie veröffentlichte eine Auswahl von 40 (aus 100) Gründen, warum ein kurzer Moment des Vergnügens Leben und Familie verderben kann.*
Wenn ich Ehebruch begehen würde …
- Meine Beziehung mit Gott würde leiden durch gebrochene Gemeinschaft mit Ihm.
- Ich müsste Vergebung bei meinem Gott suchen.
- Ich würde unter den emotionalen Konsequenzen meiner Schuld leiden.
- Ich würde in zahllosen Stunden mein Versagen gedanklich neu durchdenken.
- Meine Frau** würde unter den Narben dieser Misshandlung mehr leiden, als ich es je beschreiben könnte.
- Meine Frau würde ungezählte Stunden in der Seelsorge verbringen.
- Der Erholung meiner Frau wäre langwierig und schmerzhaft.
- Ihre Qual würde mich tief betrüben und mein eigenes Leiden und Schämen verstärken.
- Unsere Verbindung würde einen Bruch erfahren im Vertrauen, in der Gemeinschaft und in der Intimität.
- Wir wären zusammen, und würden uns doch sehr einsam fühlen.
- Der Ruf unserer Familie würde leiden.
- Meine Söhne würden tief enttäuscht und verwirrt sein.
- Meine Enkel würden das nicht verstehen.
- Meine Freunde wären enttäuscht und würden meine Integrität bezweifeln.
- Ich würde meinen Dienst in der Gemeinde verlieren.
- Mein Zeugnis unter den Nachbarn würde wertlos werden.
- Mein Zeugnis gegenüber meinen Verwandten würde nutzlos.
- Mein Zeugnis gegenüber den Verwandten meiner Frau würde wertlos.
- Möglicherweise würde ich nie wieder einen Vollzeitdienst in der Gemeinde finden.
- Möglicherweise würde ich nie wieder im Leitungsteam der Männer- / Frauenarbeit stehen.
- Ich würde Gottes Züchtigung erfahren müssen.
- Satan würde feiern wegen meinem Versagen.
- Satan würde Überstunden machen um sicherzustellen, dass meine Scham nie vergehen würde.
- Meine Frau würde möglicherweise die Scheidung einreichen.
- Meine Kinder würden möglicherweise nie wieder mit mir reden.
- Unsere gemeinsamen Freunde würden sich von uns zurückziehen und die Gemeinschaft beenden.
- Ich würde die (andere) Frau emotionell verletzen.
- Ich würde der (anderen) Frau Schimpf und Vorwürfe bereiten..
- Wenn die (andere) Frau verheiratet ist, könnte ihr Ehemann ihr Schaden zufügen.
- Er könnte sich von ihr scheiden lassen.
- Ein ungewolltes Kind könnte die Folge des Ehebruchs sein.
- Mein Teil bei der Zeugung kann eine Abtreibung auslösen und damit die Tötung eines unschuldigen Kindes.
- Eine Erkrankung könnte die Folge sein.
- Einige könnten zu dem Schluss kommen, dass alle Christen Heuchler sind.
- Mein Geschäft könnte kaputt gehen, da ich nicht vertrauenswürdig bin.
- Meine Leitungsfunktion, die mir in der Vergangenheit anvertraut war, könnte an Einfluss verlieren.
- Mein Eifer für den Dienst würde leiden mit dem möglichen Resultat, dass andere nicht im Dienst bleiben.
- Meine Gesundheit würde leiden.
- Ich müsste mein Leben möglicherweise ganz von vorne beginnen.
- Dieselbe Sünde mag nachfolgende Generationen in meiner Familie verfolgen.
Was noch ernüchternder ist, ist die Tatsache, dass viele über diese Konsequenzen nachdenken, und trotzdem auf ihrem sündigen Weg weitergehen. Ein Märchen ist ihnen wichtiger als die Realität.
Vielleicht liegt der größte Vorteil dieser Liste darin, uns zu bewegen, strenge Sicherheitsvorkehrungen zu haben, die uns helfen, in unserer Ehe treu zu bleiben. Wenn ich von den Folgen des Ehebruchs für mich und meine Familie überzeugt bin, werde ich mich mit meinen wandernden Augen und meine Gedanken vorsehen und jegliche Situation vermeiden, die Schaden zufügen könnte.
Das Märchen ist es nicht wert!
* "40 Folgen von Ehebruch" (von Dave Boehi, Autor und Editor von FamilyLife, / eigene Übersetzung) http://www.familylife.com/site/apps/nlnet/content3.aspx?c=dnJHKLNnFoG&b=3871747&ct=8395929
** Natürlich gilt dasselbe im umgekehrten Fall für den Mann
Montag, 14. Juni 2010
Was? DU bist gesegnet?
Was? DU bist gesegnet?
Mit Sicherheit JA! Egal, wer Du bist, egal, wo Du wohnst, egal, wie Du Dich fühlst, egal, was Du glaubst!
DU BIST GESEGNET! (Wenn Du Dir das beim besten Willen nicht vorstellen kannst, lass es mich wissen. Schick mir eine mail an pastor@ccfg.de. Dann kriegst Du `ne zusätzliche Mail von mir.)
Wer an Jesus Christus glaubt, das heißt, wer Sein Kind ist, der hat noch eine ganze Reihe zusätzlicher Segnungen erhalten. Epheser 1:3 ruft uns zu, Gott zu preisen, denn:
"Er hat uns gesegnet mit jdem geistlichen Segen im Himmel durch Christus."
Wer bist Du in Christus? GESEGNET! REICH GESEGNET!
Allein das zum Lebensinhalt zu haben wird uns Christen erfüllen und erfreuen!
Die ausführliche Predigt unter: http://ccfg.de/predigtarchiv.html
Mit Sicherheit JA! Egal, wer Du bist, egal, wo Du wohnst, egal, wie Du Dich fühlst, egal, was Du glaubst!
DU BIST GESEGNET! (Wenn Du Dir das beim besten Willen nicht vorstellen kannst, lass es mich wissen. Schick mir eine mail an pastor@ccfg.de. Dann kriegst Du `ne zusätzliche Mail von mir.)
Wer an Jesus Christus glaubt, das heißt, wer Sein Kind ist, der hat noch eine ganze Reihe zusätzlicher Segnungen erhalten. Epheser 1:3 ruft uns zu, Gott zu preisen, denn:
"Er hat uns gesegnet mit jdem geistlichen Segen im Himmel durch Christus."
Wer bist Du in Christus? GESEGNET! REICH GESEGNET!
- Gesegnet, weil Er Dich erwählt und vorherbestimmt hat zum Lob der Herrlichkeit seiner Gnade in Christus (Epheser 1:4-6)
- Gesegnet, weil Er Dir Vergebung und Befreiung geschenkt hat in Christus (Epheser 1:7-8)
- Gesegnet, weil Er, Christus, Dein Herr, herrschen wird über alles im Himmel und auf Erden (Epheser 1:9-10)
- Gesegnet, mit einem herrlichen Erbe durch Christus (Epheser 1:11-12)
- Gesegnet, durch die Versiegelung mit dem Heiligen Geist in Christus - bis auf den Tag der Erlösung (Epheser 1:13-14)
- Gesegnet, weil Er, Christus, uns zum Lob Seiner Herrlichkeit bestimmt hat (Epheser 1:14)
Allein das zum Lebensinhalt zu haben wird uns Christen erfüllen und erfreuen!
Die ausführliche Predigt unter: http://ccfg.de/predigtarchiv.html
Samstag, 12. Juni 2010
Dein Einsatz für verfolgte Christen am kommenden Dienstag
Als „exotisch“, „skurril“ oder auch als „mysteriös“ wird der WM-Teilnehmer Nordkorea in den Medien beschrieben. Schockierend ist die Tatsache, wie unkommentiert die Teilnahme dieses Landes in den Medien hingenommen wird. Es hat schon Staaten gegeben, die aufgrund ihres totalitären und menschenverachtenden Regimes nicht an einer WM teilnehmen durften, z.B. das diesjährige Gastgeberland, Südafrika. Wenn die Weltöffentlichkeit die Teilnahme eines Staates wie Nordkorea unkommentiert hin nimmt, spricht sie ihm so mit – gewollt oder ungewollt – ihre Berechtigung aus. Das hat nichts mit Fußball zu tun, aber mit eklatanten Menschenrechtsverletzungen. Es geht nicht darum, ob Nordkorea Fußball spielen soll oder nicht – sondern darum, wie sehr Menschen in diesem Land leiden. Aus diesem Grund haben ein paar Christen einen Infostand bei der Stadt Siegen für den Zeitpunkt des ersten Nordkorea-Spiels beantragt und mit Wohlwollen genehmigt bekommen.
Am Dienstag, 15. Juni, haben wir von 16:00 - 20:30 Uhr einen Stand in der Kölner Straße in Siegen, Höhe Berliner Bär. Wir möchten auf die Situation in Nordkorea aufmerksam machen. Dazu haben wir Info-Material von Open Doors und einen eigenen kleinen Flyer. (angepasst aus einer mail von D.E. aus der CCS)
Komm raus! Mach mit! Auch wenn Du nicht weißt, was Du sagen sollst. Stell dich einfach beim Infotisch dazu. Wenn nicht die ganze Zeit, dann einen Teil der Zeit. Steh auf für Deine Geschwister in Nordkorea. Vielleicht wünschen wir uns auch irgendwann, dass jemand für uns aufsteht.
Am Dienstag, 15. Juni, haben wir von 16:00 - 20:30 Uhr einen Stand in der Kölner Straße in Siegen, Höhe Berliner Bär. Wir möchten auf die Situation in Nordkorea aufmerksam machen. Dazu haben wir Info-Material von Open Doors und einen eigenen kleinen Flyer. (angepasst aus einer mail von D.E. aus der CCS)
Komm raus! Mach mit! Auch wenn Du nicht weißt, was Du sagen sollst. Stell dich einfach beim Infotisch dazu. Wenn nicht die ganze Zeit, dann einen Teil der Zeit. Steh auf für Deine Geschwister in Nordkorea. Vielleicht wünschen wir uns auch irgendwann, dass jemand für uns aufsteht.
Gedenkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene, und derer,
die mißhandelt werden, als solche, die selbst auch noch im Leib leben.
(Hebräer 13:3)
Freitag, 11. Juni 2010
Ein Experiment - mach mit!
Stell dir vor, Du bist alleine in einem Raum. Schließ für einen Moment die Augen - HALT! Noch nicht! Erst wenn Du fertig gelesen hast. Stell Dir außerdem vor, Du bist taub, blind und stumm (Das gibt's!. Beispiel: Helen Keller).
Was für eine Hoffnung hast Du? Die Hoffnung, dass jemand kommt und sich mit Dir unterhält? Wie wolltest Du verstehen? Das jemand kommt und Dir das Licht erklärt? Wie solltest Du es je erkennen? Das jemand kommt und Dich kennen lernen möchte? Wie solltest Du von Dir erzählen? - Es sei denn, die Ursachen deiner Behinderungen werden erkannt und sind behandelbar, gibt es kaum eine Möglichkeit der Veränderung. Bis vor einigen Jahrzehnten war das fast immer der Fall. Keine Hoffnung auf eine Lösung. So ist es bei vielen physischen Gebrechen.
Die Bibel sagt uns, dass der Mensch ohne Gott blind und taub ist, und dass seine Sünde eine Kommunikation mit Gott nicht zulässt.
Das erscheint ziemlich hoffnungslos. Sie können nicht sehen - meinen aber zu sehen. Ja, Menschen ohne Verbindung zu Gott halten sich für recht weit- und umsichtig. Sie können nicht hören - meinen aber, das Leben richtig verstanden zu haben. Aber unter den vielen Stimmen ist Gottes Stimme nicht dabei. Und die Kommunikation mit ihm scheitert an der Mauer der Sünde.
Das Gemisch geistlich taub-stumm und blind zu sein ist wesentlich gefährlicher als das physische Gegenstück. Gefährlicher, weil man es meistens nicht bemerkt und weil es - unbehandelt - in alle Ewigkeit fortgesetzt wird. Aber: für geistliche Taub- Blind- und Stummheit gibt es eine Lösung - anders als es die Regel im physischen Bereich ist. Jesus sagt:
"Ich bin das Licht der Welt! Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben." (Johannes 8:12)
Kommt erst einmal Licht in das Leben eines Menschen, kann er beginnen sich umzuschauen und zu erkennen. Dann möchte Jesus auch das Ohr öffnen, die Stimme Gottes zu hören und ein neues Lied in den Mund legen, zum Lob Gottes.
"Gott der Herr hat mir eine Zunge gegeben, wie sie Jünger haben, dass ich wisse, mit den Müden zu rechter Zeit zu reden. Alle Morgen weckt er mir das Ohr, dass ich höre, wie Jünger hören." (Jesaja 50:4-5)
Dem Beispiel Jesu folgend, wollen wir nicht aufhören, die Blinden auf das Licht hinzuweisen und den Tauben das Evangelium zu predigen. Denn geistliche Blindheit und Taubheit können geheilt werden, wenn Menschen erst einmal ein wenig Licht hineinlassen und ein wenig zuhören. Damit sind die ersten Schritte getan. Gott hat es bei uns, seinen Kindern, ja auch bewirkt.
Was für eine Hoffnung hast Du? Die Hoffnung, dass jemand kommt und sich mit Dir unterhält? Wie wolltest Du verstehen? Das jemand kommt und Dir das Licht erklärt? Wie solltest Du es je erkennen? Das jemand kommt und Dich kennen lernen möchte? Wie solltest Du von Dir erzählen? - Es sei denn, die Ursachen deiner Behinderungen werden erkannt und sind behandelbar, gibt es kaum eine Möglichkeit der Veränderung. Bis vor einigen Jahrzehnten war das fast immer der Fall. Keine Hoffnung auf eine Lösung. So ist es bei vielen physischen Gebrechen.
Die Bibel sagt uns, dass der Mensch ohne Gott blind und taub ist, und dass seine Sünde eine Kommunikation mit Gott nicht zulässt.
- "Der Satan, der Gott dieser Welt, hat die Gedanken der Ungläubigen so verblendet, dass sie das herrliche Licht der Botschaft nicht wahrnehmen können." (2 Korinther 4:4)
- "Wer Gott zum Vater hat, der hört, was Gott sagt. Ihr aber habt Gott nicht zum Vater, und deshalb hört ihr auch seine Worte nicht." (Johannes 8:47)
- "Nein, eure Sünden sind eine Schranke, die euch von Gott trennt. Wegen eurer Sünden verbirgt er sein Antlitz vor euch und will euch nicht mehr hören." (Jesaja 59:2)
Das erscheint ziemlich hoffnungslos. Sie können nicht sehen - meinen aber zu sehen. Ja, Menschen ohne Verbindung zu Gott halten sich für recht weit- und umsichtig. Sie können nicht hören - meinen aber, das Leben richtig verstanden zu haben. Aber unter den vielen Stimmen ist Gottes Stimme nicht dabei. Und die Kommunikation mit ihm scheitert an der Mauer der Sünde.
Das Gemisch geistlich taub-stumm und blind zu sein ist wesentlich gefährlicher als das physische Gegenstück. Gefährlicher, weil man es meistens nicht bemerkt und weil es - unbehandelt - in alle Ewigkeit fortgesetzt wird. Aber: für geistliche Taub- Blind- und Stummheit gibt es eine Lösung - anders als es die Regel im physischen Bereich ist. Jesus sagt:
"Ich bin das Licht der Welt! Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben." (Johannes 8:12)
Kommt erst einmal Licht in das Leben eines Menschen, kann er beginnen sich umzuschauen und zu erkennen. Dann möchte Jesus auch das Ohr öffnen, die Stimme Gottes zu hören und ein neues Lied in den Mund legen, zum Lob Gottes.
"Gott der Herr hat mir eine Zunge gegeben, wie sie Jünger haben, dass ich wisse, mit den Müden zu rechter Zeit zu reden. Alle Morgen weckt er mir das Ohr, dass ich höre, wie Jünger hören." (Jesaja 50:4-5)
Dem Beispiel Jesu folgend, wollen wir nicht aufhören, die Blinden auf das Licht hinzuweisen und den Tauben das Evangelium zu predigen. Denn geistliche Blindheit und Taubheit können geheilt werden, wenn Menschen erst einmal ein wenig Licht hineinlassen und ein wenig zuhören. Damit sind die ersten Schritte getan. Gott hat es bei uns, seinen Kindern, ja auch bewirkt.
Donnerstag, 10. Juni 2010
Die Frage des weinenden Propheten …
Der "weinende Prophet" wird Jeremia auch genannt. Immer wieder hatte er ernste Botschaften Gottes an ein Volk, das nicht hören wollte. In Kapitel 2 lässt Gott das abtrünnige Volk fragen:
"Was haben eure Väter denn Unrechtes an mir gefunden, dass sie sich von mir entfernt haben und dem Nichtigen nachgegangen und zunichte geworden sind? Und sie haben nicht gefragt: Wo ist der Herr, der uns aus dem Land Ägypten heraufgeführt und uns durch die Wüste geleitet hat, durch ein wildes und zerklüftetes Land, durch ein dürres und totes Land, durch ein Land, das niemand durchwandert und kein Mensch bewohnt?" (Jeremia 2:5-6)
Hatte Israel etwa Unrecht an Gott gefunden? Hatte Gott sie belogen, hinters Licht geführt? War er der Erfüllung Seiner Prophezeiungen nicht nachgekommen? Hatte Er den Gnadenhahn zugedreht oder sie ungerecht behandelt? Irgendwas musste doch schief gelaufen sein, denn jetzt liefen sie Nichtigem nach (5), waren zunichte geworden (5) und fragten nicht mehr nach Gott (6). Was hatte Gott ihnen denn getan, dass sie diesen Weg eingeschlagen hatten?
Offensichtlich haben sie kein Unrecht an Ihm gefunden, denn ihre Antwort bleibt aus. Und Du? Und ich? Lasst uns mal versuchen, etwas zu finden, wofür wir Gott anklagen könnten. (Verschwende aber nicht zuviel Zeit damit!)
Wenn weder Israel, noch Du, noch ich Gott wegen irgendeinem Unrecht auf die Anklagebank bringen können, warum? - WARUM? … entfernen wir uns dann immer wieder von Ihm und laufen Nichtigem nach? Hat Gott uns belogen, hinters Licht geführt? Kommt er der Erfüllung Seiner Prophezeiungen nicht nach? Hat Er den Gnadenhahn zugedreht oder uns ungerecht behandelt? Warum laufe ich Nichtigem nach, fülle mein Leben mit dem, was wertlos, sinnlos und freudlos ist?
Vielleicht ist die Antwort in Jeremia 2:6 zu finden. Da heißt es:
"Und sie haben nicht gefragt: Wo ist der Herr…?"
Man wirft Gott vielleicht gar kein Unrecht vor. Man ignoriert Ihn einfach eine Weile, dann wird Er vernachlässigt, dann vergessen. Bereits in 5 Mose gibt es Hinweise auf diese Gefahr:
"Als aber Jeshurun (Israel) fett ward, wurde er übermütig. Er ist fett und dick und feist geworden und hat den Gott verworfen, der ihn gemacht hat. Er hat den Fels seines Heils gering geachtet" (5 Mose 32:15) "Niemand ist gleich dem Gott Jeschuruns, der zu deiner Hilfe am Himmel einherfährt und auf den Wolken in seiner Majestät." (5 Mose 33:26)
Gottes Volk hat einen unvergleichlichen Gott, dem niemand in der sichtbaren und unsichtbaren Welt das Wasser reichen kann, der Seinem Volk hilft, es nährt, pflegt und hütet. Das ist kein Unrecht, für dass man Gott anklagen könnte. Aber Gottes Hirtenarbeit führt immer wieder dazu, dass Seine Schafe "dick und fett" werden, sich was auf sich selbst einbilden, ihren Hirten gering achten und schließlich verwerfen. Nicht Unrecht Gottes, sondern Desinteresse an Gott, weil es Seinem Volk plötzlich durch die Hand des Hirten so gut geht. Desinteresse führt Gottes Volk ins Unglück.
Nicht zu vergessen, dass ER es war und ist, der uns (alles nach Jeremia 2:6): aus der Sklaverei der Sünde befreit hat, der uns in den Wüsten des Lebens versorgt(e), der uns in wilden und zerklüfteten Abschnitten unseres Lebensweges begleitet(e), der uns in toten und dürren Zeiten mit lebendigem Wasser belebt(e) - all das nicht zu vergessen, sondern Ihm in Demut dafür zu danken heute, morgen und in der Zeit danach - das wird unsere Augen auf Jesus fesseln, in unseren Herzen die Dankbarkeit bewahren und uns nahe beim Hirten halten.
"Was haben eure Väter denn Unrechtes an mir gefunden, dass sie sich von mir entfernt haben und dem Nichtigen nachgegangen und zunichte geworden sind? Und sie haben nicht gefragt: Wo ist der Herr, der uns aus dem Land Ägypten heraufgeführt und uns durch die Wüste geleitet hat, durch ein wildes und zerklüftetes Land, durch ein dürres und totes Land, durch ein Land, das niemand durchwandert und kein Mensch bewohnt?" (Jeremia 2:5-6)
Hatte Israel etwa Unrecht an Gott gefunden? Hatte Gott sie belogen, hinters Licht geführt? War er der Erfüllung Seiner Prophezeiungen nicht nachgekommen? Hatte Er den Gnadenhahn zugedreht oder sie ungerecht behandelt? Irgendwas musste doch schief gelaufen sein, denn jetzt liefen sie Nichtigem nach (5), waren zunichte geworden (5) und fragten nicht mehr nach Gott (6). Was hatte Gott ihnen denn getan, dass sie diesen Weg eingeschlagen hatten?
Offensichtlich haben sie kein Unrecht an Ihm gefunden, denn ihre Antwort bleibt aus. Und Du? Und ich? Lasst uns mal versuchen, etwas zu finden, wofür wir Gott anklagen könnten. (Verschwende aber nicht zuviel Zeit damit!)
Wenn weder Israel, noch Du, noch ich Gott wegen irgendeinem Unrecht auf die Anklagebank bringen können, warum? - WARUM? … entfernen wir uns dann immer wieder von Ihm und laufen Nichtigem nach? Hat Gott uns belogen, hinters Licht geführt? Kommt er der Erfüllung Seiner Prophezeiungen nicht nach? Hat Er den Gnadenhahn zugedreht oder uns ungerecht behandelt? Warum laufe ich Nichtigem nach, fülle mein Leben mit dem, was wertlos, sinnlos und freudlos ist?
Vielleicht ist die Antwort in Jeremia 2:6 zu finden. Da heißt es:
"Und sie haben nicht gefragt: Wo ist der Herr…?"
Man wirft Gott vielleicht gar kein Unrecht vor. Man ignoriert Ihn einfach eine Weile, dann wird Er vernachlässigt, dann vergessen. Bereits in 5 Mose gibt es Hinweise auf diese Gefahr:
"Als aber Jeshurun (Israel) fett ward, wurde er übermütig. Er ist fett und dick und feist geworden und hat den Gott verworfen, der ihn gemacht hat. Er hat den Fels seines Heils gering geachtet" (5 Mose 32:15) "Niemand ist gleich dem Gott Jeschuruns, der zu deiner Hilfe am Himmel einherfährt und auf den Wolken in seiner Majestät." (5 Mose 33:26)
Gottes Volk hat einen unvergleichlichen Gott, dem niemand in der sichtbaren und unsichtbaren Welt das Wasser reichen kann, der Seinem Volk hilft, es nährt, pflegt und hütet. Das ist kein Unrecht, für dass man Gott anklagen könnte. Aber Gottes Hirtenarbeit führt immer wieder dazu, dass Seine Schafe "dick und fett" werden, sich was auf sich selbst einbilden, ihren Hirten gering achten und schließlich verwerfen. Nicht Unrecht Gottes, sondern Desinteresse an Gott, weil es Seinem Volk plötzlich durch die Hand des Hirten so gut geht. Desinteresse führt Gottes Volk ins Unglück.
Nicht zu vergessen, dass ER es war und ist, der uns (alles nach Jeremia 2:6): aus der Sklaverei der Sünde befreit hat, der uns in den Wüsten des Lebens versorgt(e), der uns in wilden und zerklüfteten Abschnitten unseres Lebensweges begleitet(e), der uns in toten und dürren Zeiten mit lebendigem Wasser belebt(e) - all das nicht zu vergessen, sondern Ihm in Demut dafür zu danken heute, morgen und in der Zeit danach - das wird unsere Augen auf Jesus fesseln, in unseren Herzen die Dankbarkeit bewahren und uns nahe beim Hirten halten.
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