„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Donnerstag, 17. September 2026

Drei Lektionen, die es in sich haben

Vorgestern habe ich ein Buch zu Ende gelesen, das einen tiefen Eindruck auf mich gemacht hat.
Aufbruch in die Freiheit
1 ist ein Buch über die Begegnungen von Tom und JoAnn Doyle mit 7 Frauen im Mittleren Osten, die Jesus begegnet sind. Diese Begegnungen haben viel Verfolgung – aber noch viel mehr Segen bewirkt.  Ein Buch in der „Muss man gelesen haben“ Kategorie. Im Nachwort schreibt JoAnn über drei Lektionen, die sie während dieser Reise gelernt haben:

 

 

  1. Gefahr ist nicht alles – es gibt eine Ewigkeit

(Lasst uns) aufsehen auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens, der um der vor ihm liegenden Freude willen das Kreuz erduldete und dabei die Schande für nichts achtete, und der sich zur Rechten des Thrones Gottes gesetzt hat. (Hebräer 12:2)

Unseren Blick auf Jesus zu richten ... uns an Jesus zu klammern etc. – das sind Sätze, die uns leicht über die Lippen gehen; oft ungetestet. Wenn es hart auf hart kommt, müssen sich diese Sätze bewähren. Eine der getroffenen Frauen lebt nach dem Motto: „Alles Leben ist begrenzt. Was zählt, ist die Ewigkeit.“ Diese Frau – ein lebendiges Zeugnis für Jesus in einer für sie lebensgefährlichen Umwelt – weiß aus Erfahrung was es bedeutet, den Blick auch im Angesicht des Todes auf Jesus zu richten.

  1. Bete um Wunder und erwarte Wunder

Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. (Lukas 18:27)

Natürlich glauben wir Christen, dass die Wunder der Bibel tatsächlich so geschehen sind, wie sie aufgeschrieben wurden. Natürlich glauben wir auch, dass Jesus Christus derselbe ist, gestern, heute und in Ewigkeit. Und wir glauben ganz gewiss, dass Gott sich nicht ändert. Aber mit Gottes wunderbarem Handeln in unserer Zeit sind wir doch etwas zögerlich. Die 7 Frauen, über die im Buch berichtet wird, haben Gottes wunderbare Eingreifen persönlich erlebt, oft ohne es zu erwarten. Ihr Gott ist auch unser Gott – bei uns in Europa wie im Mittleren Osten.

  1. Gebet braucht einen langen Atem

Seid ausdauernd im Gebet und wacht darin mit Danksagung. (Kolosser 4:2)

Wir sprechen oft vom Gebetskampf. Kämpfe werden in der Regel nicht in ein paar Minuten entschieden. Oft warten die Ergebnisse länger, bis sie sichtbar werden. Einige dieser Frauen (und Christen auf der ganzen Welt) beten z.T. jahrelang. Sie harren aus in ihrer Situation, richten ihren Blick auf Jesus, warten auf ein Wunder und beten weiter. „Manchmal“, so heißt es im Buch, „kommt die Antwort erst, nachdem aus Gebetsmonaten Gebetsjahre geworden sind.“

Alle drei Lektionen werden im Buch „Aufbruch in die Freiheit“ anhand von Beispielen aus dem Leben der Frauen illustriert. Alle drei Lektionen sind mir unter die Haut gegangen:

  • Auf Jesus blicken! Gerade in der Not den Blick auf die Ewigkeit nicht vernachlässigen
  • Wunder erwarten!
  • Anhalten am Gebet!

auch als Kindle, Hörbuch oder Audio CD erhältlich 

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