„Auch wenn du sagst, du könntest ihn nicht sehen, so liegt die Rechtssache doch vor ihm; warte du nur auf ihn!“ (Hiob 35:14)

Mittwoch, 26. August 2026

Warum ich glaube (2)

Warum glaube ich, was ich glaube? Vorgestern haben wir mit Römer 8:16 zu dem Thema den Grundstein gelegt. Paulus schreibt: Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen mit unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind.“

Ohne den innewohnenden Geist Gottes fallen alle anderen Glaubenshilfen in sich zusammen. Wenn aber erst mal der Heilige Geist in uns lebt, schenkt Er uns die Gewissheit des Glaubens. Dann werden auch andere Fakten eine Hilfe. In Römer 1:19+20 schreibt Paulus.

Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. 20 Denn sein unsichtbares Wesen – das ist seine ewige Kraft und Gottheit – wird seit der Schöpfung der Welt, wenn man es mit Vernunft wahrnimmt, an seinen Werken ersehen.

Die Schöpfung offenbart Gott. Natürlich: Wer Gott leugnet, wer Gott nicht sehen will, sieht Ihn auch nicht. Wer aber – wie Paulus es ausdrückt – mit Vernunft die Schöpfung betrachtet, wird Gott an und in Seinen Werken wahrnehmen.

Es ist interessant, was der Mensch seit seiner Zeit auf der Erde alles entdeckt, erforscht und erfunden hat. Aber er ist unerreichbare Lichtjahre von der Schöpfungsgenialität Gottes entfernt: Im beobachtbaren Universum schätzen Wissenschaftler die Zahl der Sterne auf 100-700 Trilliarden. Die befinden sich in 1-2 Billionen Galaxien. Unsere Milchstraße ist mit 100-400 Milliarden Sternen nur eine davon.

Werner Gitt war Direktor und Professor an der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig. In seinem Buch "Wenn Tiere reden könnten" gibt er dem Goldregenpfeifer eine Stimme und lassen Ihn laut denken:

"Ich bin in Alaska geboren ... Zusammen mit meinen Geschwistern befand ich mich in einer kleinen Bodenmulde. Unsere Eltern fütterten uns mit Vitaminen, Eiweißen ... fetten Raupen und knackigen Käfern. So wuchsen wir schnell heran ... Wir hatten kaum fliegen gelernt, da verließen uns schon die Eltern. Sie flogen nach Hawaii voraus ... Wir hatten vor allem großen Appetit und fraßen uns dick und fett. In kurzer Zeit nahmen wir 70 Gramm zu, das heißt, um mehr als die Hälfte unseres Körpergewichtes ... Mein Schöpfer hat mich so programmiert. Ich brauche dieses zusätzliche Körpergewicht als notwendigen Treibstoff für die Flugreise von Alaska bis nach Hawaii. Das sind nahezu 4500 Kilometer ... Meine Altersgenossen und ich fliegen 88 Stunden ... ununterbrochen über das offene Meer... Wir fliegen durch Nebel und Regen, unabhängig von Sonnenschein und sternklarer Nacht; wir kommen immer ans Ziel ... Wenn Wissenschaftler eines Tages etwas darüber herausfinden könnten, wüssten sie immer noch nicht, wie diese staunenswerten Fähigkeiten entstanden sind. Ich will es ihnen verraten: Gott, der Herr, baute uns einen Autopiloten ein ... Er gab jedem von uns zwei lebenswichtige Informationen mit: 1. Fliege nicht allein über das große Meer, sondern immer in Gemeinschaft mit anderen. - und 2. Ordnet euch bei diesem Flug immer in Keilformation an!... So können wir unser Winterquartier sicher erreichen. Jeder von uns hat noch ein paar Gramm Fett übrig, für den Fall, dass einmal Gegenwind aufkommen sollte. Der Schöpfer hat uns wunderbar versorgt. Glauben Sie, der Zufall hätte mich geschaffen und hierher geführt? Ich nicht! Ich pfeife auf den Zufall! Aber meinen Schöpfer, den will ich loben: Tlüh, tjüih!"

Gitt besitzt die Fähigkeit, die außerordentlichen Wunder der Schöpfung hervorzuheben und zu beschreiben. Was dem Auge des Laien manchmal verborgen bleibt, bringt Gitt mit vielen Beispielen zum Vorschein und lässt die Schöpfung zum Offenbarungsfaktor Gottes werden.

Das sind lediglich zwei Beispiele für die Schöpferkraft Gottes. Vielleicht helfen sie uns, Gott in Seiner Schöpfung zu sehen.

Warum ich glaube? Weil es unmöglich und wissenschaftlich nicht nachweisbar ist, dass alles aus Nichts entstanden ist.

„Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werk. 3 Ein Tag sagt’s dem andern, und eine Nacht tut’s kund der andern, 4 ohne Sprache und ohne Worte; unhörbar ist ihre Stimme. 5 Ihr Schall geht aus in alle Lande und ihr Reden bis an die Enden der Welt.“ (Psalm 19:2-5)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Kommentare, die nur Werbung zum Inhalt haben oder zu Werbezwecken verlinkt sind, werden gelöscht!
Sie haben die Möglichkeit, anonym zu kommentieren. Dann wird Ihr Name nicht unter Ihrem Kommntar erscheinen. Mit dem Absenden Ihres Kommentars wird Ihre IP-Adresse allerdings im Zusammenhang mit Ihrem Kommentar gespeichert. Natürlich werden keinerlei Daten veröffentlicht oder weitergegeben, es sei denn, Sie treffen diese Wahl selbst, indem Sie nicht anonym kommentieren.