Wie regelmäßig Zeilen zu diesem Thema erscheinen, weiß ich heute noch nicht, aber es sollten im Laufe der Zeit mindestens 8-10 Beiträge werden.
Inspiriert hat mich ein Facebook Eintrag über eine archäologische Entdeckung. Eine wahrscheinlich von einem aramäischen König stammende Inschrift aus dem 9. Jahrhundert spricht vom „Haus David“. Sie wurde vermutlich in der damaligen Region Aram-Damaskus verfasst und 1993/94 bei Ausgrabungen nahe der heutigen Grenze zum Libanon gefunden. Sie dient als Beweis, dass Davids Königslinie bereits im 9. Jahrhundert bekannt war. Dies ist interessant, weil die Existenz von König David von einigen Wissenschaftlern bezweifelt wird.
Als ich das las – besonders die Tatsache, dass es bei einigen Wissenschaftlern Zweifel an der zentralen alttestamentlichen Person Davids gibt, habe ich mich gefragt: Worauf gründest Du eigentlich deinen eigenen Glauben? Einige Kommentare zum Facebook-Post sagten aus: „Die Bibel sagt es – das genügt!“ Stimmt schon ... irgendwie. Aber es tut auch immer gut, wenn Angriffe auf die Bibel widerlegt oder erklärt werden können. Und so habe ich mich gefragt:
„Warum glaube ich eigentlich, was ich glaube? Hat es Hand und Fuß? Ist es stark genug, den Zweifeln und Argumenten der Wissenschaftler, der Möchtegern-Wissenschaftler, der Zweifler und der Spötter zu widerstehen?“
Ich habe mir gleich Stift und Papier zur Hand genommen und kam ohne großes Nachdenken auf 8 Gründe, warum ich glaube – trotz „wissenschaftlicher“ Gegenargumente. Vielleicht werden es im Laufe dieser Serie noch ein paar mehr.
Da der Eintrag für heute bereits halb gefüllt ist, möchte ich mit einem starken, biblischen Argument beginnen, dass allerdings nur die verstehen, die „durch Gottes Geist von Neuem geboren sind“ In Römer 8:16 erklärt uns Gott durch den Apostel Paulus:
Der Geist selbst gibt Zeugnis zusammen mit unserem Geist, dass wir Gottes Kinder sind.
Ich gehe davon aus, dass keiner meiner weiteren Gründe, ein tragendes Glaubensfundament wäre, wenn die Wahrheit dieses Verses nicht alle anderen Gründe untermauern würde.
Durch die Wiedergeburt, unsere Bekehrung zu Jesus, wurde unser altes Leben (ohne Ihn) beendet. Die alte Natur hängt mit Ihm am Kreuz und wir sind mit einer neuen Natur ausgestattet. Unser Herz ist jetzt Wohnort des Heiligen Geistes, und dieser Geist Gottes, der im Herzen Seiner Kinder wohnt, gibt uns das innere Zeugnis, den Zuspruch, die Gewissheit, dass wir Gottes Kinder sind. Das bedeutet nicht, dass es keine Zeiten des Wankens oder des Zweifels gibt. Es bedeutet vielmehr, dass Gottes Geist in uns uns immer wieder bezeugt, dass wir zu Jesus gehören. Auch Johannes bezeugt Ähnliches, wenn er schreibt (1 Johannes 3:2):
Geliebte, wir sind jetzt Kinder Gottes, und noch ist nicht offenbar geworden, was wir sein werden; wir wissen aber, dass wir ihm gleichgestaltet sein werden, wenn er offenbar werden wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist.
Gott lässt uns durch Johannes wissen:
- Wer zu Gott gehört, weiß ...
- Wir wissen nicht alles
- Aber wir wissen, dass Jesus an uns arbeiten wird und wir Ihn einmal sehen werden.
Alle anderen Glaubensstützen sind sicher hilfreich, aber Gottes Geist ist das absolute Fundament. Er ist nicht abhängig von archäologischen Entdeckungen, von wissenschaftlichen Erklärungen oder von persönlichen Erfahrungen. Er wohnt in uns und bezeugt: „Du bist Gottes Kind!“ Klar, wer nicht dazugehört, kann das nicht verstehen! Der Geist Gottes wohnt nicht in Ihm und er hört Seine Stimmen nicht. Wir aber, die wir zu Jesus gehören, hören und verstehen das innere, göttliche Zeugnis, das uns bestätigt: „Du gehörst dazu!“
Warum ich glaube? Weil Gottes Geist sich immer wieder meldet und mit bezeugt: „Du gehörst dazu!“

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