„Er ist wahrhaftig auferstanden!“ (.)

Donnerstag, 16. April 2026

... kann man nicht erfassen

Denn deine Liebe zu mir ist unfassbar groß!
(Psalm 86:13)

Letzten Sonntag waren es gleich mehrere Lieder in unserer Anbetungszeit, die mich besonders berührten. Im ersten Lied, „Welche Liebe“ von der Outbreakband heißt es:

Staunend denke ich an alles, was Du für mich tatst. 
Mein Gott wurde Mensch.
So menschlich und doch ohne Schuld – und das Dein Leben lang – 
Gingst Du ans Kreuz.
Der Weg war schwer, doch ich war’s Dir wert.
Welche Liebe hält diese Ungerechtigkeit aus, nur um mir nah zu sein?
Welche Gnade ist so barmherzig und verschont mich? 
Jesus, nur Du allein!

In einem weiteren Lied, „Jesus, Lord of Heaven“ heißt es übersetzt:

Jesus, Herr des Himmels, ich verdiene die Gnade nicht,
die Du mir geschenkt hast, noch Deine Versprechen.
Herr, ich staune über das Opfer, das Du gebracht hast.
Mit unermesslicher Barmherzigkeit

hast Du meine Schuld freiwillig beglichen.
Deine Liebe ist tiefer als jeder Ozean, höher als der Himmel,
Sie reicht über die Sterne am Himmel hinaus:
Jesus, Deine Liebe kennt keine Grenzen.

Unweigerlich kommen die Verse aus Epheser 3:18+19 in Erinnerung:

„... damit ihr zusammen mit allen, die Gott gehören, imstande seid, das ganze Ausmaß zu erfassen, seine Breite, Länge, Höhe und Tiefe; 19 ja zu erkennen, was alle Erkenntnis übersteigt: die unermessliche Liebe, die Christus zu uns hat. So werdet ihr erfüllt werden mit der ganzen Fülle, die von Gott kommt.

Verstärkt wurden diese Gedanken noch durch das Zeugnis aus einem Rundbrief. Die Person berichtet von einem tiefen Erlebnis und Verstehen, „dass das, was unserer Erlösung durch Jesu Blut und unserer Heilung durch Jesu Wunden zugrunde liegt, GOTTES LIEBE ist. Wenn wir sie empfangen, sind wir erlöst, sind wir geheilt.“ – Eine Einsicht, die jedem gläubigen Christen bekannt ist, die uns aber – ehrlich gesagt – viel zu selten unter die Haut geht. Oder?

Vor wenigen Tagen hieß es in den Medien: Die Astronauten der Artemis 2-Mission haben im April 2026 Geschichte geschrieben, indem sie sich weiter von der Erde entfernt haben als je ein Mensch zuvor.“ Kilometermäßig wurde die Strecke mit 406.778 km angegeben.

Tatsache ist: Gott war bereit da – und ist es immer noch! Auch am „Challenger-Tief“, dem mit ca 11.000 Metern tiefsten Punkt der Welt im Marianengraben war Gott bereits, bevor Menschen am 23. Januar 1960 erstmals diese Tiefe erforschten. Die Liebe Gottes ist in Maßeinheiten nicht zu fassen, war von Anfang an dort und wird dort sein, solange die Erde besteht. David betet in Psalm 139:8-11:

Stiege ich hinauf zum Himmel, so bist du da; machte ich das Totenreich zu meinem Lager, siehe, so bist du auch da! 9 Nähme ich Flügel der Morgenröte und ließe mich nieder am äußersten Ende des Meeres, 10 so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten!

Die Liebe Gottes kann man nicht erfassen, nicht messen, nicht endgültig begreifen oder beschreiben. „Gott ist Liebe“ schreibt Johannes zweimal in seinem ersten Brief (4:8+16).

Aber man kann sich ihr anvertrauen, heil werden, sich von ihr erfüllen lassen, sie weitergeben und in ihr ruhen.

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