„Er ist wahrhaftig auferstanden!“ (.)

Freitag, 17. April 2026

Das letzte Wort

"Der Tod ist verschlungen in den Sieg.
Tod, wo ist dein Stachel?
Hölle, wo ist dein Sieg?" 

(1 Kor. 15:55 LÜ 1912)

Paulus zitiert hier zwei alttestamentliche Propheten, als er diese zwei Fragen stellt. Zuvor hat er über Tod und Auferstehung gelehrt, jetzt macht er klar, was die Auferstehung Jesu von den Toten für all die bedeutet, die Jesus vertrauen und Ihm folgen.

Interessant ist es, den Vers im Buch des Propheten Hosea zu lesen. In Hosea 13:14 heißt es:

Ich will sie erlösen aus der Gewalt des Totenreichs, vom Tod will ich sie loskaufen. Tod, wo ist dein Verderben? Totenreich, wo ist dein Sieg? Doch der Trost ist vor meinen Augen verborgen.

Gott verspricht, Sein Volk aus Tod und Gewalt zu befreien. Dann kommt das große „ABER“.

Dieser Trost ist ihnen verborgen. Entweder können sie es sich nicht vorstellen ... oder sie haben es vergessen ... oder sie haben es im Angesicht ihrer Not verdrängt oder verworfen. Was auch immer der Grund, der Trost aus der Verheißung Gottes ist ihren Augen verborgen.

Es ist leicht, Gottes Trost aus den Augen zu verlieren, wenn wir vom Leid umgeben sind. Not, Sorgen, Probleme, Trauer, Widerstände, emotionale Ausnahmesituationen und vieles mehr können uns die Augen und das Herz für Gottes Zuspruch verschließen. Sie erdrücken uns, schnüren uns den Atem ab und wollen uns die Erinnerung an unser Heil nehmen. Sie nehmen uns gefangen und fesseln unser Augenmerk auf die Umstände in uns oder um uns herum.

Kolosser 3:2 zeigt uns die helfende Blickrichtung an:

„Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.“

Der Psalmist hatte das verstanden und praktizierte es mit Erfolg:

„Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.“ (Psalm 121:1)

Auch Paulus, im zweiten Brief an die Korinther, macht Mut (2. Kor 4:18):

"Da wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare; denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.“ 

Das „Sichtbare“ sind die zeitlich begrenzten Lasten, die wir im Leben zu tragen haben und die unsere Aufmerksamkeit oft so in Beschlag nehmen, dass wir das ewige und die Zusprüche des Ewigen vergessen. Aber das Zeitliche ist immer zeitlich und wird irgendwann enden. Jesus ist jetzt nicht sichtbar. Jesus aber ist ewig; so ist Seine Liebe, Geduld, Hilfe, Sein Verständnis, Seine Verheißungen und alles, was Er ist und wofür Er steht. Jesus ändert sich nicht. 

Darum ruft uns Gottes Wort immer wieder zu, den Blick nach oben zu richten, auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens. Um das zu tun, müssen wir unseren Blick abwenden von dem, was uns so gefangen hält. Das bedeutet nicht, Sorgen, Not, Schmerzen, Trauer, Ängste ... ... zu ignorieren. All das ist ja da in unserer Welt. Aber in alledem müssen wir nicht steckenbleiben und verzagen. In alledem dürfen wir uns an Jesus festhalten, der auf Seinem Thron sitzt, jedes Seiner Kinder sieht und bereit ist, jede Verheißung zu erfüllen, die Er gegeben hat. Wir dürfen Ihm vertrauen, selbst da, wo wir meinen, es uns mit Ihm verscherzt zu haben. David schreibt (Psalm 30:6) 

Sein Zorn trifft uns einen Augenblick, doch seine Güte umgibt uns unser Leben lang! Die Nacht ist noch voll Weinen, doch mit dem Morgen kommt die Freude. (Psalm 30:6)

Der Morgen kommt, und mit ihm die Freude.

Hier noch einmal der Vers, auf den sich Paulus in 1 Korinther 15:55 bezieht:

Er wird den Tod auf ewig verschlingen. Und Gott, der Herr, wird die Tränen abwischen von jedem Angesicht und die Schmach seines Volkes hinwegnehmen von der ganzen Erde. Ja, der Herr hat es gesprochen. 9 Und an jenem Tag wird man sagen: Seht, das ist unser Gott, auf den wir gehofft haben, dass er uns rette; das ist der Herr, auf den wir hofften; nun lasst uns frohlocken und fröhlich sein in seiner Rettung! (Jesaja 25:8+9)

Er, Jesus, hat das letzte Wort!

Bildquelle: hier

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