„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Mittwoch, 21. Mai 2025

Mann des Glaubens - Mann des Gebets

Der Name Georg Müller ist vielen Christen bekannt! In 54 Jahren und 9 Monaten seines Lebens mit Gott erfuhr Georg Müller 30 000 Gebetserhörungen in derselben Stunde oder an demselben Tag.

Als Georg Müller Gottes Auftrag folgte, eine Arbeit unter den Waisenkindern von Bristol zu beginnen, hatte er nur 2 Schilling in der Tasche. Für ihn war es ein Grundsatz, seine finanziellen Bedürfnisse nicht öffentlich bekanntzumachen, sondern sich aufs Gebet zu verlegen. Und immer wieder erwies Gott dem Waisenvater von Bristol Seine Treue: Für Bau und Erhalt der Waisenhäuser gingen im Laufe der Jahre mehr als 1,4 Millionen englische Pfund ein …

Äußerlich betrachtet schien Georg Müller keineswegs von Kindheit an vorherbestimmt, ein solcher Mann Gottes und des Gebets zu werden, als der er vielen Christen bekannt wurde. 1805 als Sohn eines Steuereinziehers in Preußen geboren, täuschte er bereits als Kind den Vater über seine Taschengeldausgaben und stahl ihm sogar Regierungsgeld. Als die Mutter des vierzehnjährigen Georg starb, war er, der von ihrem Zustand nichts wusste, beim Kartenspiel und fand sich am nächsten Tag, einem Sonntag, mit einigen Kameraden halb betrunken auf der Straße. In den folgenden Jahren gehörten Lüge, Betrügereien, Zügellosigkeit und Armut zu seinem Lebensstil; einmal geriet er infolge eines Diebstahls ins Gefängnis.

Später führte er ein äußerlich ansehnliches Leben, aber in seinem Herzen sündigte er weiter. An einem Tag im November 1825 dann kam für den Studenten Georg der Wendepunkt seines Lebens: Er begegnete dem lebendigen Christus, und seine Lebensweise wurde radikal verändert. Bald gewann er selbst Menschen für Gott.

1829 ging er nach England, wo er nach einem bis dahin in Schwachheit geführten Christenleben einen geistlichen Durchbruch erlebte. Aufgrund einer völligen Übergabe seines Herzens fand er vollständige Erfüllung in Gott.

Als Pastor in Devonshire beschloss er, auf sein Gehalt zu verzichten; als er mit seiner Frau dementsprechend seine Bedürfnisse vor Gott brachte, nahm sein Einkommen zu! Dem Eindruck Gottes folgend, in Bristol arbeiten zu sollen, unterstützte er dort, von großem Segen begleitet, einen Freund als Mitpastor.

Im Jahre 1834 gründete Georg Müller die „Scripture Knowledge Institution“ (Bibelkundegesellschaft), die bis zu seinem Tode rund 1,5 Millionen Pfund an Spenden erhielt. Mit dieser gewaltigen Summe, die als Antwort auf Gebet einging, konnte Georg Müller über lange Jahre Missionare in allen Teilen der Welt unterstützen, Schulen unterhalten, in ihnen 122.000 Personen lehren, nicht weniger als 10.000 Waisen versorgen, 282.000 Bibeln und 1,5 Millionen Neue Testamente verteilen sowie 112 Millionen religiöse Bücher, Schriften und Traktate verbreiten.

Als das besondere Lebenswerk Georg Müllers darf wohl seine Waisenhausarbeit betrachtet werden. Im Jahre 1836 als Glaubenswerk begonnen, waren bis zu seinem Tode (1898) wöchentlich 6000 Pfund nötig, um die Waisenkinder zu versorgen. Und immer wieder erhörte Gott Georg Müllers Gebete: Über 60 Jahre kamen stets die für den Lebensunterhalt notwendigen Spenden ein, so dass in all diesen Jahren nicht eine einzige Mahlzeit ausfallen musste!

Natürlich gingen diesen wunderbaren Gebetserhörungen viele Glaubensprüfungen voraus. Doch war Georg Müller, wie er in seinem Tagebuch am 28. Juli 1874 vermerkte, gerne bereit, alle Glaubensprüfungen noch einmal auf sich zu nehmen, wenn nur Gott verherrlicht und der Kirche und Welt Gottes Macht und Größe bezeugt wurde. Und eben das geschah durch sein Leben, auf das Gott immer wieder bestätigend Seine Hand legen konnte.

Quelle: https://bibelkreismuenchende.wordpress.com

Dienstag, 20. Mai 2025

(Mein) Gebetsleben

Ich kämpfe in meinem Gebetsleben. Aber ich gebe den Kampf nicht auf! Und ich höre von anderen, denen es ebenso geht. Gleichzeitig frage ich mich immer wieder, warum das so ist. Natürlich kenne ich die generelle Antwort: „Gebet ist Kampf!“ ... „Satan fürchtet Gebet!“ ... „Gebet ist das Herzstück aller Arbeit im Reich Gottes!“  

Wir wissen es also. Wenn wir das aber wissen, wenn wir wissen, dass ohne Gebet nichts läuft, warum wird dann nicht mehr, intensiver, glaubensvoller gebetet? Warum ist die Gebetsstunde in aller Regel die am schlechtesten besuchte Gemeindestunde – wenn es überhaupt noch eine Gebetsstunde gibt? Ehrlich – wo ist der Knick in unserem Denken? Mir kommen verschiedene Möglichkeiten in den Sinn:

-        Wir meinen, dass wir am Gebet sparen können, wenn wir nur hart genug arbeiten.

-        Wir meinen, dass andere schon genug beten und konzentrieren uns auf andere Dienste.

-        Wir sind nicht endgültig überzeugt, dass Gebet unerlässlich ist für Frucht im Dienst.

-        Wir scheuen den Kampf im Gebet oder erkennen erst gar nicht, dass das, was uns vom Gebet abhält, der eigentliche Kampf ist. Und was hält uns ab? Darunter fallen:

  • Ø    Müdigkeit
  • Ø    Desinteresse, Gleichgültigkeit
  • Ø    Unglaube, Zweifel
  • Ø    Überbeschäftigung, „keine Zeit“, Termine
  • Ø    Zwischenmenschliche Beziehungen
  • Ø    Lustlosigkeit
  • Ø    Fernsehabend
  • Ø   und so viele andere Dinge

Richtig ist, dass jeder Christ auch seine Zeiten der Regeneration benötigt. Dafür allerdings das Gebet fallen zu lassen ist kontraproduktiv, denn zum einen wird ein nötiger Kampf nicht gekämpft, und zum anderen gebraucht Gott gerade den Gebetskampf nicht selten zu unserer geistlichen Stärkung.

Dass sich das Evangelium in den ersten Jahrhunderten so rapide ausbreitete, ist sicher der Leidensbereitschaft und dem ständigen Gebet der ersten Christen zuzuschreiben. Das geschah sowohl im persönlichen Gebetskämmerchen, als auch in Gemeinschaft. Lass die folgenden Bibelverse zu Dir reden:

(Kornelius) war fromm und gottesfürchtig mit seinem ganzen Haus und gab dem Volk viele Almosen und betete ohne Unterlass zu Gott. (Apostelgeschichte 10:2)

So wurde Petrus nun im Gefängnis bewacht; von der Gemeinde aber wurde unablässig für ihn zu Gott gebetet. (Apostelgeschichte 12:5)

Denn Gott ist mein Zeuge, dem ich in meinem Geist diene durch das Evangelium von seinem Sohn, dass ich ohne Unterlass euer gedenke. (Römer 1:9)

Wir danken Gott immer wieder für euch alle und beten ständig für euch. (1 Thessalonicher 1:2)

Darum danken wir auch Gott ohne Unterlass dafür, dass ihr das Wort der göttlichen Predigt, das ihr von uns empfangen habt, nicht als Menschenwort aufgenommen habt, sondern als das, was es in Wahrheit ist, als Wort Gottes, der in euch wirkt, die ihr glaubt. (1 Thessalonicher 2:13)

Betet ohne Unterlass! (1 Thessalonicher 5:17)

Ich danke Gott, dem ich diene von meinen Vorfahren her mit reinem Gewissen, wenn ich ohne Unterlass deiner gedenke in meinem Gebet, Tag und Nacht. (2. Timotheus 1:3)

Ich wünsche uns allen gewaltiges Wachstum in unserem Gebetsleben und herrliche Gebetserfahrungen mit Jesus!

Montag, 19. Mai 2025

Heute, 19.5.25 - 19:30 Uhr

 CCFG MÄNNERABEND

Heute, 19:30 Uhr
Bitzegarten 5 / Neunkirchen
Herzlich Willkommen!

Heiß oder kalt

Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärst! So aber, weil du lau bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund. (Offenbarung 3:14+15)

Pastor D.J. Castilleja erzählt, wie er an einem Tag sein mexikanisches Lieblingsrestaurant anvisiert „Ich konnte es kaum erwarten, dorthin zu kommen. Mein Magen knurrte und mir lief das Wasser im Mund zusammen. Ich setzte mich in meine Lieblingsnische und bestellte mein mexikanisches Lieblingsgericht.

Minuten später wurde es gebracht: Käse-Enchiladas mit Bohnen und Reis.
Ich konnte mich nicht zurückhalten. Der Duft des klebrigen Käses strömte mir förmlich entgegen. Ich konnte nicht länger warten.

Ich nahm Messer und Gabel, schnitt ein riesiges Stück ab und steckte es mir schnell in den Mund. Ich spuckte den Bissen ebenso schnell wieder aus! Die Enchiladas waren innen eiskalt. Wie konnte das sein, dass der Käse außen schön heiß, innen aber eiskalt war?

Außen heiß, innen kalt ... warm! Geht es uns nicht oft ähnlich? Wir sitzen oder stehen im Gottesdienst, singen mit, beten Gott an und wirken dabei zumindest ganz geistlich. Aber innerlich fühlt sich alles ganz anders an, eher distanziert, nicht heiß, auch nicht wirklich eisig – eben warm.

Gott möchte, dass wir das eine oder das andere sind: heiß oder kalt. Wenn uns warm ist, fehlt oft die Leidenschaft. Wir sind müde, teilnahmslos, gleichgültig. „Warm“ in der Nachfolge Jesu ist nicht wirklich gut. Kalt oder heiß – klare Kante, positiv extrem, voll für Jesus!

Paulus war so ein Mensch. Kann sich jemand den Apostel als teilnahmslos, warm, gleichgültig vorstellen? Der brannte für Jesus! Vom ersten Atemzug als Jünger Jesu bis zu seinem letzten lebte er für Seinen Herrn. Schlussendlich gab er sein Leben für Jesus.

Anders kann man sich auch die Apostel Johannes oder Petrus nicht vorstellen. Auch nicht Timotheus, Silas oder Aquilla und Priscilla, Lydia oder Phoebe. Sie alle lebten ihr Leben mit und für Jesus.

Und obwohl sie es aus Dankbarkeit taten, wussten sie gleichzeitig, dass ein Leben, das an Jesus „ausverkauft“ ist, reichen Lohn empfängt. Paulus bezeugt das in 2 Timotheus 4:7+8:

Ich habe den guten Kampf gekämpft, den Lauf vollendet, den Glauben bewahrt. 8 Von nun an liegt für mich die Krone der Gerechtigkeit bereit, die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag zuerkennen wird, nicht aber mir allein, sondern auch allen, die seine Erscheinung lieb gewonnen haben.

Sonntag, 18. Mai 2025

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!

Johannes 10:16; Lukas 4:43; Römer 15:21
(Heute 3 Verse zum Abschluss der Andachtswoche über Schafe und Hirte)

Lukas 4:43:
Er aber sprach zu ihnen: Ich muss auch den anderen Städten das Evangelium vom Reich Gottes verkündigen; denn dazu bin ich gesandt.

Johannes 10:16:
Und ich habe noch andere Schafe, die nicht aus dieser Schafhürde sind; auch diese muss ich führen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte sein.

Römer 15:21:
»Die, denen nicht von ihm verkündigt worden ist, sollen es sehen, und die, welche es nicht gehört haben, sollen es verstehen«.

Herzliche Einladung zum Gottesdienst:

 Anbetung - Gebet - Predigt
Abendmahl - Gemeinschaft
Gemeinsames Mittagessen

  Wir freuen uns auf dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

„Unerreichte Völker sind aus gutem Grund unerreicht.
Sie sind schwer, schwierig und gefährlich zu erreichen.
Alle, die leicht zu erreichen sind, sind schon vergeben.“
(David Platt)

Der Geist Christi ist der Geist der Mission. 
Je näher wir ihm kommen, 
desto intensiver werden wir missionarisch.