„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Dienstag, 9. Juli 2024

Die Könige Judas - Rehabeam (4)

Sein Opa war David – DER David! Der größte, bekannteste, gesegnetste König Israels. Der König, der Verheißungen empfing, die sogar über seine Lebenszeit hinausreichen sollten; Verheißungen, die sich noch in Zukunft erfüllen werden. Gott gab Rehabeams Großvater eine Bezeichnung, die in der ganzen Bibel einzigartig und nur für einen Menschen gebraucht wird: Rehabeams Großvater David war „ein Mann nach dem Herzen Gottes!“

Der „Mann nach dem Herzen Gottes“ hatte einen Sohn – Salomo – von dem es heißt, dass er der weiseste Mensch aller Zeiten war. Vermutlich war er von Kindheit an mit den Offenbarungen Gottes vertraut. Sein Anfang war phänomenal – sein Ende erschütternd.

Wie schön wäre es, wenn wir uns heute mit Rehabeam, Davids Enkel und Salomos Sohn, beschäftigen könnten als einem guten, gottesfürchtigen König, dem 4. König Judas. Aber Rehabeam, der Sohn Salomos und einer ammonitischen Frau, folgte weder der Gottesfurcht Davids, noch der Weisheit Salomos (zu Beginn von dessen Herrschaft).

Nachdem er zum König gekrönt war, kam das Volk mit einer wichtigen Bitte zu ihm und es heißt von Rehabeam (1 Könige 12:6):

Da hielt der König Rehabeam einen Rat mit den Ältesten, die vor seinem Vater Salomo gestanden hatten, als er noch lebte, und sprach: Wie ratet ihr, dass wir diesem Volk antworten sollen?

Grundsätzlich nicht falsch, sich den Rat anderer anzuhören. Aber Rehabeam gefiel der Rat der Berater seines Vaters nicht. Also fragte er andere – Jüngere, die Menschen seines Alters –  und hoffte, dass sie ihm eine gefälligere Antwort geben würden. Sie taten es. Rehabeams Problem: Er fragte Gott nicht! Er verließ den Gott seines Vaters und Opas als den besten Ratgeber, den ein Mensch haben kann. Folge:10 der 12 Stämme Israels verweigerten ihm die Nachfolge. Rehabeam und seine Nachkommen regierten nur noch über 2 Stämme, in Folge als „Juda“ bezeichnet. Unter Rehabeams Herrschaft vertiefte Juda den Weg der Unmoral und des Abfalls von Gott. Tempelhurerei und Götzendienst nahmen ihren Lauf. Rehabeams 17jährige Königsherrschaft ist weit mehr gezeichnet von Gottlosigkeit als von Gottesfurcht.

Dennoch wird er nicht unter die ganz gottlosen, sondern unter die wankelmütigen Könige gezählt. Dies dürfte eine Folge davon gewesen sein, dass die levitischen Priester aus dem Nordreich (die abgefallenen  10 Stämme) dort aus ihren Ämtern abgesetzt wurden – und jetzt nach Juda ins Südreich kamen. Diesen Priestern folgten auch viele gläubige Juden, die den gravierenden Götzendienst im Nordreich verabscheuten. In 2 Chronik 11:16-17 heißt es:

Jenen Leviten aber folgten aus allen Stämmen Israels die, denen es am Herzen lag, den Herrn, den Gott Israels, zu suchen; diese kamen nach Jerusalem, um dem Herrn, dem Gott ihrer Väter, zu opfern. Diese stärkten das Königreich Juda und ermutigten Rehabeam, den Sohn Salomos, drei Jahre lang; denn sie wandelten drei Jahre lang auf dem Weg Davids und Salomos.

Es gab weit gottlosere Könige im Südreich Juda. Allerdings leitete Rehabeam die Spaltung ein, suchte nicht mehr den Rat Gottes, und stärkte den Götzendienst, der unter seinem Vater Salomo begonnen hatte. Trotzdem hatte Rehabeam noch „eine Antenne“ für das, was Recht und gut war, wie aus 2 Chronik 11 hervorgeht.

Möge der Herr auch unsere „Antenne“ bewahren, unsere Sensibilität Ihm gegenüber. Der beste Weg ist es immer, an Jesus festzuhalten, auf gute Ratgeber zu hören, Gott in allen Entscheidungen zu suchen und alles gottlose aus unserem Leben zu verbannen.

Wenn es aber dazu kommt, dass unsere Engstirnigkeit und Hartherzigkeit uns in die Irre führt, dann möge der Herr uns die Sensibilität erhalten – oder wieder neu schenken – auf Ihn zu hören. Dann wollen wir uns durch das geistliche Leben anderer nicht abschrecken, sondern anstecken und ermutigen lassen, auch selbst wieder die guten und heilsamen Wege Gottes zu suchen. Nicht nur drei Jahre lang – wie es im Fall Rehabeams war, sondern bis zum Ende unseres Lebens.

Montag, 8. Juli 2024

Gottes Hand

Und dennoch bleibe ich stets bei dir;
du hältst mich bei meiner rechten Hand.

(Psalm 73:23)

Vergangenen Mittwoch fand unser monatlicher Zeugnisabend statt. Das fortlaufende Bibelstudium fällt dann aus, die Andacht ist kürzer und jeder darf zur Ehre Jesu weitergeben, was er mit Gott erlebt hat. Es war (erneut) ein gesegneter und bewegender Abend.

Eine Person erzählte, wie sie und ihr Sohn beim Aufräumen im Garten eine Eidechse zwischen den Steinen fanden. Durch die Kälte bewegungslos (und vielleicht durch Futtermangel geschwächt) saß sie da und hoffte (vermutlich) wie ihre menschlichen Mitgeschöpfe auf mehr Sonne und wärmeres Wetter. Der Sohn hob sie vorsichtig auf, setzte sie auf den Deckel eines Behälters, der wärmer war als der kalte Boden und beobachtete, wie sich die Eidechse offensichtlich wohlfühlte. Damit sie nicht vom Deckel des Behälters herunterfiel, nahm die Mutter sie in ihre Hände. In den warmen, menschlichen Händen blühte das kleine Tierchen förmlich auf, fühlte sich wohl und erwachte zu neuem Leben. (Natürlich wurde sie wieder vorsichtig auf den Boden entlassen).

Was für ein herrliches Bild für die lebensspendenden Hände unseres himmlischen Vaters. Seine Hände haben uns zu Sich gezogen. Seine Hände umgeben und beschützen uns. Seine Hände arbeiten für uns. Alle Seine Kinder sind in Seiner Hand. In Seiner Hand sind wir in ewiger Sicherheit!

Im folgenden einige Bibelworte, die uns den Segen Seiner Hände vor Augen stellen und uns viel Grund geben Ihn zu loben und uns Seinen Händen immer wieder neu anzuvertrauen.

Denn du sollst daran denken, dass auch du Knecht in Ägyptenland warst und der HERR, dein Gott, dich von dort herausgeführt hat mit mächtiger Hand und ausgerecktem Arm. Darum hat dir der HERR, dein Gott, geboten, dass du den Sabbattag halten sollst. (5 Mose 5:15)

Der HERR aber, der selber vor euch hergeht, der wird mit dir sein und wird die Hand nicht abtun und dich nicht verlassen. Fürchte dich nicht und erschrick nicht! (5 Mose 31:8)

Ja, er liebt die Völker! Alle Heiligen sind in deiner Hand. Sie werden sich setzen zu deinen Füßen und werden lernen von deinen Worten. (5 Mose 33:3)

Und du wirst eine Ehrenkrone in der Hand des Herrn sein und ein königliches Diadem in der Hand deines Gottes. (Jesaja 62:3)

In deiner Hand steht meine Zeit; rette mich aus der Hand meiner Feinde und von meinen Verfolgern! (Psalm 31:16)

Und der König gab ihm alles, was er erbat, weil die Hand des Herrn, seines Gottes, über ihm war. (Esra 7:6b)

Reichtum und Ehre kommen von dir! Du herrschst über alles; in deiner Hand stehen Kraft und Macht; in deiner Hand steht es, alles groß und stark zu machen! (1 Chronik 29:12)

Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch, ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit. (…) Denn ich bin der Herr, dein Gott, der deine rechte Hand fasst und zu dir spricht: Fürchte dich nicht, ich helfe dir! (Jesaja 41:10+13)

Und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. Was mir mein Vater gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann es aus des Vaters Hand reißen. Ich und der Vater sind eins. (Johannes 10:28-30)

Von allen Seiten umgibst du
mich und hältst deine Hand über mir.
(Psalm 139:5)

Sonntag, 7. Juli 2024

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!

5. Mose 10:18+19; 24:19-21; 26:12+13

5 Mose 10:18-19
„(Gott,) der der Waise und der Witwe Recht schafft und den Fremdling lieb hat, sodass er ihm Speise und Kleidung gibt. Und auch ihr sollt den Fremdling lieben, denn ihr seid ebenfalls Fremdlinge gewesen im Land Ägypten.“

5 Mose 24:19-21
„Wenn du auf deinem Feld geerntet und eine Garbe auf dem Feld vergessen hast, so sollst du nicht umkehren, um sie zu holen, sondern sie soll dem Fremdling, der Waise und der Witwe gehören, damit dich der HERR, dein Gott, segnet in allem Werk deiner Hände. Wenn du deine Oliven abgeschlagen hast, so sollst du danach nicht die Zweige absuchen; es soll dem Fremdling, der Waise und der Witwe gehören. Wenn du deinen Weinberg gelesen hast, so sollst du danach nicht Nachlese halten; es soll dem Fremdling, der Waise und der Witwe gehören.“

5 Mose 26:12+13
„Wenn du den ganzen Zehnten deines Ertrages vollständig entrichtet hast, im dritten Jahr, dem Jahr des Zehnten, und du ihn dem Leviten, dem Fremdling, der Waise und der Witwe gegeben hast, dass sie in deinen Toren essen und satt werden, dann sollst du vor dem HERRN, deinem Gott, sprechen: »Was geheiligt ist, habe ich aus meinem Haus entfernt und es dem Leviten gegeben, dem Fremdling, der Waise und der Witwe, nach deinem ganzen Gebot, das du mir geboten hast; ich habe deine Gebote nicht übertreten, noch vergessen.”

 Herzliche Einladung:

Anbetung - Gottes Wort
Gebet - Gemeinschaft
Gemeinsames Mittagessen

  Wir freuen uns auf dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

Denn es kann niemand unbarmherzig sein,
der Gottes Barmherzigkeiten recht erkennet.
(Johann Anrndt)

Wenn du dem Hungrigen dein Brot darreichst
und die gebeugte Seele sättigst,
dann wird dein Licht aufgehen in der Finsternis,
und dein Dunkel wird sein wie der Mittag.
Und beständig wird der HERR dich leiten,
und er wird deine Seele sättigen an Orten der Dürre
und deine Gebeine stärken.
Dann wirst du sein wie ein bewässerter Garten
und wie ein Wasserquell, dessen Wasser nicht versiegt.

(Jesaja 58:10+11)

Samstag, 6. Juli 2024

Heilung mit Nebenwirkung

Gerne präsentiert sich der Buddhismus als Religion der Ruhe und des Friedens. Christen in buddhistischen Ländern erfahren das Gegenteil. Gleichzeitig erfahren sie Gottes gewaltiges Eingreifen und Seinen Segen. OpenDoors berichtet:

Eine Familie in Not sucht Hilfe bei Christen und erlebt Gottes machtvolles Eingreifen. Ihre Reaktion darauf ist radikal: Sie beschließt, mit ihren eigenen religiösen Traditionen zu brechen und von nun an ganz diesem guten, lebendigen Gott zu vertrauen. Doch als die zehn in ihr Heimatdorf zurückkehren wollen, müssen sie erfahren: Ihr neuer Glaube kostet sie einen hohen Preis.

Die Familie hofft auf baldige Rückkehr in ihr Heimatdorf

Anfang März 2024 brachte Alieng* zusammen mit acht ihrer Familienangehörigen und Verwandten ihre herzkranke Tochter zu einem Pastor in einem anderen Dorf. Von einem Christen hatten sie zuvor erfahren, dass der Gott der Bibel Kranke heilen kann – ein Hoffnungsschimmer für ihre Tochter. Und tatsächlich: Der Pastor und andere Christen aus der dortigen Gemeinde beteten über mehrere Stunden und Tage hinweg, bis das Kind schließlich gesund wurde. Diese Erfahrung war für Alieng und ihre Familie so überwältigend, dass sie beschlossen, Jesus als ihren Herrn und Erlöser anzunehmen. Der Pastor ermutigte sie dabei und erklärte: „Gott hat eure Geduld und euren starken Glauben an den Herrn gesehen. Er hat euch seine Liebe gezeigt und eure Tochter geheilt.“ (* Name geändert)

Die Begebenheit ist nicht ungewöhnlich: Wenn Menschen in Laos zum christlichen Glauben finden, hat dies oftmals mit Heilungserlebnissen zu tun.

Als die kleine Gruppe später nach Hause zurückkehrte, wurde sie bei ihrer Ankunft im Dorf sofort von den Behörden und den Dorfältesten aufgehalten und mit den Worten empfangen: „In diesem Dorf ist kein Platz für Christen! Ihr alle seid hier nicht mehr willkommen, weil ihr unseren [animistischen] Glauben aufgegeben habt.“

Das Oberhaupt der Dorfgemeinschaft stellte sie vor die Wahl: „Widerruft euren Glauben und kehrt in das Dorf zurück oder bleibt bei eurem neuen Glauben und verlasst das Dorf!“ Ohne zu zögern, entschieden sich Alieng und ihre Familie dafür, ihren Weg mit Jesus fortzusetzen.

Eine lokale Partnerin von Open Doors berichtet: „Alieng und ihre Verwandten wohnen jetzt vorübergehend im Haus des Pastors, in dem ihre Tochter geheilt wurde. Unsere Kontaktpersonen versorgen die Gruppe mit Lebensmitteln und arbeiten eng mit den Kirchenleitern in der Gegend zusammen, um ihre Rückkehr in ihr Dorf zu ermöglichen.“

Nach Gesprächen mit den örtlichen Behörden haben diese mittlerweile angeordnet, dass Alieng und ihre Familie wieder in das Dorf zurückziehen dürfen. Allerdings ist derzeit noch unklar, wo genau sie künftig wohnen werden.

Bitte beten Sie für Alieng und ihre Familie:

ð Danken Sie Jesus für die Heilung von Aliengs Tochter und für den entschiedenen Glauben ihrer ganzen Familie.

ð Beten Sie, dass sie sich durch den Widerstand ihres Dorfes nicht entmutigen lassen.

ð Beten Sie um eine gute Lösung für ihre Wohnsituation und vor allem für das künftige Miteinander im Dorfalltag.

ð Beten Sie, dass Jesus die Herzen vieler Dorfbewohner berührt und sich noch mehr von ihnen für das Evangelium öffnen.

Gedenkt an die Gefangenen, als wärt ihr Mitgefangene,
und derer, die misshandelt werden, als solche,
die selbst auch noch im Leib leben.

(Hebräer 13:3)