„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Dienstag, 29. Juni 2021

Gottes Verheißungen im Buch Amos

David war ein mächtiger König! Abraham ein gesetzter, reicher Patriarch! Jesaja kam vermutlich aus noblem Haus, denn er hatte Zutritt in die höchsten Kreise. Jeremia kam aus einem Priestergeschlecht. Daniel war ein Mann tiefen Glaubens – Glauben, der sogar die Löwen besiegte.

Und Amos? Amos war ein einfacher Hirte und Obstbauer. Er lebte zur selben Zeit wie Jesaja, Jona und Hosea. Aber er ließ sich nicht einschüchtern, was den Dienst für seinen Gott betraf, obwohl ihn seine Berufung vielleicht selbst verwunderte, denn er schreibt (Amos 7:14+15):

Ich war kein Prophet und kein Prophetensohn, sondern ein Viehhirt war ich und züchtete Maulbeerfeigen. Aber der Herr hat mich von den Schafen weggenommen, und der Herr hat zu mir gesagt: Geh, weissage meinem Volk Israel!

Und herrliche Verheißungen hat dieser schlichte Bauer aus Gottes Mund gehört. Allerdings war Israel zur Zeit der Verheißungen noch nicht bereit, diese zu empfangen. Geistlich waren sie dabei, unterzugehen – besonders die Nordstämme, zu denen Amos vorwiegend gesandt war. Moralischer Verfall und Götzendienst waren die Regel. Darum geriet das Nordreich etwa 30 Jahre nach dem Dienst des Amos zunächst einmal in assyrische Gefangenschaft. Aber Gott will und wird die Seinen nicht auf ewig verwerfen. Noch bevor das Nordreich zerstört und weggeführt wird, verheißt Gott durch Amos (Amos 9:13-15):

»Die Zeit wird kommen«, spricht der Herr, »in der das Korn und die Trauben schneller wachsen, als sie geerntet werden können. Dann werden die Weinberge Israels von süßem Wein triefen und überfließen! Ich werde mein vertriebenes Volk Israel aus den fernen Ländern heimholen und sie werden ihre Städte, die jetzt in Trümmern liegen, wieder aufbauen und darin wohnen. Sie werden Weinberge und Gärten pflanzen; sie werden ihre eigenen Feldfrüchte essen und ihren eigenen Wein trinken. Ich werde sie fest einpflanzen in dem Land, das ich ihnen geschenkt habe«, spricht der Herr, Euer Gott, »dann werden sie nie mehr ausgerissen werden.

Was genau beinhaltet diese Verheißung?

Nun, wenn Korn und Trauben schneller wachsen, als sie geerntet werden können, dann verheißt Gott Israel eine „goldene Zukunft“ – wirtschaftliches Wachstum, das kaum vorstellbar ist. Das wäre dann der Zustand eines Landes, in dem „Milch und Honig“ (Überfluss) fließt. Juden werden in ihrem Heimatland leben, das wieder aufgebaut wird, sie werden dort arbeiten und es wird ihnen wohlgehen. Der letzte Satz der Verheißung zeigt, dass die finale Erfüllung dieser Verheißung in der Zeit des messianischen Friedensreich liegen wird.

Natürlich ist dies eine Verheißung, die jedem (gläubigen) Juden das Herz höher schlagen lassen sollte. Gott hat Sein Volk nicht verworfen. Nicht die Tage Seines Volkes sind gezählt, sondern die Tage ihres Leids. Und noch einmal: Die Verheißung wurde gegeben, bevor sie das Leid überhaupt erst traf. Sie lebten im Überfluss und manch einer mag gedacht haben: „Brauchen wir nicht! Es geht uns ja bereits gut.“ Dann traf sie das Unglück durch Assyrien und das einzige, was ihnen blieb, war die Verheißung Gottes durch den Propheten Amos.

Alle Verheißungen Gottes sind Ja und Amen in Jesus! Alle Verheißungen Gottes sind wichtig und gut. Alle Verheißungen Gottes sind nötig und unverzichtbar. Aber bei vielen Verheißungen erkennen wir das nicht. Wir meinen: „Brauchen wir nicht! Es geht uns ja bereits gut.“ „Brauchen wir nicht! Wir haben ja bereits, was wir brauchen.“ Und der Segen, den der Herr für uns hat, geht verloren. Dann kommen Zeiten der Dürre, der Gefangenschaft und des Raubes. Alles, woran wir uns festhalten können sind die Verheißungen Gottes, von denen wir einst dachten: „Brauchen wir nicht! Wir haben alles, was wir brauchen.

Aber an Gottes Verheißungen dürfen wir uns festhalten, selbst, nachdem wir versagt haben. Gott hat immer noch einen Plan für uns! Seine Verheißungen sind Ja und Amen in Jesus und Jesus ist treu, der die Verheißungen gegeben hat! (nach Hebräer 10:23)

Montag, 28. Juni 2021

Vom Leben, vom Richten und vom Lieben!

Immer öfter kommen mir in diesen Zeiten die Verse aus Römer 14:7-13 in den Sinn. Meine Bibel überschreibt diese Verse mit: „Gegenseitige Duldsamkeit in Gewissensfragen.“ Damals ging es um das Einhalten bestimmter Festtage, das Essen von Fleisch und um andere Fragen. Heute geht es um das Einhalten von Regeln, die Abwägung des Impfens und andere Fragen.

Paulus schreibt:

7 Denn keiner von uns lebt sich selbst und keiner stirbt sich selbst. 8 Denn leben wir, so leben wir dem Herrn, und sterben wir, so sterben wir dem Herrn; ob wir nun leben oder sterben, wir gehören dem Herrn. 9 Denn dazu ist Christus auch gestorben und auferstanden und wieder lebendig geworden, dass er sowohl über Tote als auch über Lebende Herr sei. 10 Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder du, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden ja alle vor dem Richterstuhl des Christus erscheinen; 11 denn es steht geschrieben: »So wahr ich lebe, spricht der Herr: Mir soll sich jedes Knie beugen, und jede Zunge wird Gott bekennen«. 12 So wird also jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben. 13 Darum lasst uns nicht mehr einander richten, sondern das richtet vielmehr, dass dem Bruder weder ein Anstoß noch ein Ärgernis in den Weg gestellt wird!

Immer tiefer sinken diese Worte in mein Herz und mein Denken ein. Paulus wendet sich hier gegen die selbsternannten „Juristen“ – gegen die selbsternannten „Staatsanwälte“, „Rechtsanwälte“ und „Richter“ der Zeit damals und heute. Sie alle scheinen überzeugende Argumente, Anklagen, Forderungen, Rechtfertigungen und Urteile zu vertreten. Nur – leider – in verschiedene Richtungen. Jeder dieser „geistlichen Juristen“ berufen sich auf Gottes heiliges und unfehlbares Wort. Jeder meint, Recht zu haben und es beweisen zu können.

Das war damals so, als es um das Götzenopferfleisch ging, um heilige Tage um andere Streitfragen. Das ist heute nicht anders. Und Gott? Was macht Er, während wir Ihn hier unten vergessen in unserem Eifer über die tagesaktuellen Themen? – Das weiß ich nicht, und ich mag auch nicht behaupten, dass ich himmlisches Insiderwissen habe und erklären kann, wie Gott auf unsere (un)geistlichen, juristischen Manöver reagiert. Aber eine Vermutung habe ich schon. Ich vermute, dass Er manchmal lächelt über unsere Kurzsichtigkeit, manchmal verständnislos den Kopf schüttelt über unsere unbarmherzige Gesetzlichkeit und manchmal auch im (heiligen) Zorn auf den Tisch haut darüber, dass wir es uns anmaßen, den Knecht eines anderen – Seinen Knecht – zu richten und zu verurteilen.

Dabei hat Er es uns so klar gesagt (s.o.):
  • Den, den wir meinen, richten zu müssen, ist SEIN Knecht, nicht unser! (Vers 7)
  • Jesu Knechte leben in erster Linie mit und für Jesus, ihren Herrn – nicht für die Meinung ihrer Mitknechte. (Vers 8)
  • Verachtung oder Richten derer, die anders denken in Fragen, die die Bibel nicht klar beantwortet, ist Sünde! (Vers 10)
Er hat klar gesagt (s.o.):
  • Ich bin davon entbunden, für die Entscheidungen meines Nächsten Gott Rechenschaft geben zu müssen. (Vers 12)
  • Ich darf den anderen nicht einmal richten oder verachten (Verse 4+13)
  • Meine Einstellung geht dahin, dem anderen weder Anstoß noch Ärgernis zu sein. (Vers 13)
Das passt! Das passt 100% zu Jesu Worten, der uns belehrt und befiehlt:

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt. (Johannes 13:34+35)

Die Christen in Rom mussten Jesus´ und Paulus´ Worte hören, denn sie waren dabei, einander zu richten und einander zu zerfleischen.

Wir heute müssen Jesu´ und Paulus´ Worte ebenso hören, denn wir stehen in der gleichen Gefahr, einander zu richten und zu zerfleischen.

In der Bruderliebe seid herzlich gegeneinander;
in der Ehrerbietung komme einer dem anderen zuvor!
(Römer 12:10)

Sonntag, 27. Juni 2021

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

 

Heute wieder mit Sonntagszitat:

Predigttext:
Offenbarung 21:1-8
 
1 Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer gibt es nicht mehr.
2 Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.
3 Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.
4 Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
5 Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!
6 Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst!
7 Wer überwindet, der wird alles erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.
8 Die Feiglinge aber und die Ungläubigen und mit Gräueln Befleckten und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner — ihr Teil wird in dem See sein, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.
 
Anbetung - Kindersegnung
Gottes Wort - Gebet 
Gemeinschaft

Calvary Chapel Freier Grund 
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn:10:30 Uhr

Wir laden alle ein, live dabei zu sein.

HIER die nötigen Informationen für den Präsenzgottesdienst

HIER der Link zum Livestream 
 
Sonntagszitat: 

Noch haben wir sie nicht gesehn, noch warten wir darauf,
noch nehmen wir für unsre Hoffnung Spott und Hohn in Kauf,
und wissen doch: es kommt ein Tag, da hört das Warten auf,
denn grade dann, wenn jedermann es nicht für möglich hält,
dann werden wir sie sehen - Gottes neue Welt.

Dort wird es sein, wo keiner mehr den anderen vergisst,
wo nicht mehr auf verbranntes Land das Blut von Kindern fließt,
wo keiner mehr nach Frieden schreit, weil endlich Friede ist,
weil nicht mehr unser Wille, sondern Gottes Liebe zählt
in seiner Gegenwart, in Gottes neuer Welt.

Dann kennen wir das Wann, Warum, Wie lange und Woher,
dann quälen tausend ungelöste Fragen uns nicht mehr;
denn unsre letzte Antwort ist uns Christus unser Herr,
der uns und unsre Dunkelheit mit seinem Licht erhellt,
der unsre Sonne ist in Gottes neuer Welt.

Noch warten wir darauf, noch haben wir sie nicht gesehn,
noch haben wir in dieser Welt ein Leben zu bestehn.
Schon heute soll in unserm Leben Gottes Wort geschehn,
denn so nahe sich ein jeder hier an Gottes Worte hält, 
genauso nahe ist er Gottes neuer Welt. (Manfred Siebald)

Samstag, 26. Juni 2021

Leider!

Und wenn's mal nicht so konkret ist?

In Josua 5 lesen wir, wie Israel seinen Bund mit Gott in Gilgal erneuert. Sie stellen sich neu unter ihre Verpflichtungen und feiern anschließend das Passahfest in großem Stil.

Am Ende des Kapitels scheint Josua allein unterwegs zu sein und wir lesen (Josua 5:13-15):

Es geschah aber, als Josua bei Jericho war, da erhob er seine Augen und sah sich um; und siehe, ein Mann stand ihm gegenüber, der hatte ein blankes Schwert in seiner Hand. Und Josua ging zu ihm und sprach zu ihm: Bist du für uns oder für unsere Feinde? Er aber sprach: Nein, sondern ich bin der Fürst über das Heer des Herrn; jetzt bin ich gekommen! Da fiel Josua auf sein Angesicht zur Erde und betete an und sprach zu ihm: Was redet mein Herr zu seinem Knecht? Und der Fürst über das Heer des Herrn sprach zu Josua: Ziehe deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, auf dem du stehst, ist heilig! Und Josua tat es.

Josua hatte eine Zeit mit Gott. Zunächst scheint er nichts davon zu spüren, dass Gott gegenwärtig ist. Er weiß nicht, dass er Gott ganz nahe ist und Gott ihm auch. Aber Josua beginnt das Gespräch mit einer einfachen Frage. Dann gibt sich der „Fremde“ zu erkennen. Es ist der Herr selbst.

Nachdem Josua weiß, mit wem er es zu tun hat, fällt er voll Ehrfurcht auf sein Gesicht und gibt seine Bereitschaft zu erkennen, Gottes Wort zu empfangen und aufzunehmen. Es wird nur ein Satz berichtet, den der Herr zu Josua spricht. Er sagt:
 
Ziehe deine Schuhe aus von deinen Füßen; 
denn der Ort, auf dem du stehst, ist heilig!

Das war’s! Was hatte Josua erwartet? Vielleicht Offenbarungen über die Zukunft? Vielleicht den militärischen Schachzug für die Einnahme Jerichos? Vielleicht eine Anweisung für die nächste Woche oder einen Hinweis, was in seinem Leben falsch läuft. Nichts von alledem bekommt er zu hören. „Ziehe deine Schuhe aus von deinen Füßen; denn der Ort, auf dem du stehst, ist heilig!“ Das ist alles, was Josua hört. Er tut genau das – und damit endet die Episode.
Ich werde an meine eigenen Begegnungen mit Gott erinnert, im christlichen Jargon „Stille Zeit“ genannt. Ich lese meine Bibel und erwarte oft ein besonderes Wort, ein Hinweis, eine Antwort auf meine Fragen oder eine Korrektur meines Handelns. Aber manchmal ist da nichts von alledem. Es ist einfach „nur“ die Begegnung mit Gott, die meine Stille Zeit ausmacht. Zeit in Seiner Gegenwart. Die Erinnerung, dass Er heilig ist und ich Ihm trotzdem begegnen darf. Manchmal schließe ich meine Bibel, ohne „ein Wort für den Tag“ erhalten zu haben, ohne eine Warnung vor Sünde oder eine Ermutigung zu einer guten Tat – und dennoch gesegnet.

Der heutige Text aus Josua 5 hat mich ermutigt, dass meine Stille Zeit nicht umsonst ist, wenn ich einfach ein paar Minuten (oder noch ein paar Minuten mehr) Zeit mit meinem Herrn verbringe. Auch wenn ich nicht jeden Morgen ein „konkretes Wort“ aus seinem Mund höre, sind es doch wertvolle und stärkende Momente und Gedanken, in der Gegenwart des Heiligen geruht zu haben. Ich lese Sein Wort, ich rede mit Ihm und erfreue mich an der Gemeinschaft mit Ihm.

Ich wünsche Dir den Segen der Gegenwart Gottes, die Freude an Seinem Wort – konkret oder auch mal nicht konkret, die Erleichterung durch das Gebet und die Begleitung des Herrn durch den ganzen Tag.

Der Herr segne Dich!
 
PS: Morgen lesen wir übrigens wieder gemeinsam. Lass Dich einladen zum Gottesdienst um 10:30 Uhr. 
 
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

Freitag, 25. Juni 2021

Vergessen!

 Ihr Lieben,

tatsächlich habe ich das Einstellen einer neuen Andacht für heute vergessen. Auch einen Hinweis heute früh hab ich erst gerade gelesen. Morgen kommt dann wieder was Frisches.

Ihr habt wahrscheinlich schon in der Laufschrift gelesen, dass unser Seminar mit dem Weißen Kreuz morgen leider ausfallen muss. Der Redner ist erkrankt und musste absagen. Ein neuer Termin wird bekanntgegeben, sobald er gesetzt ist.


Donnerstag, 24. Juni 2021

Und Er erhört uns doch!

Hauskirche in China (OD)
In einem ihrer Rundschreiben berichtet Open Doors von Bibel Verteilaktionen in China in den Jahren 1972 und 1981. Über 1 Million Bibeln wurden durch diese Organisation, die sich für verfolgte Christen einsetzt, ins Land gebracht. Überall im Land verbreiteten Gottes Kinder diese Bibeln. Das Resultat: Hausgemeinden wachsen und wo Bibeln verteilt werden, wird der Glaube unkontrollierbar. Selbst die staatlich kontrollierten Kirchen werden mehr und mehr zu lebendigen Gemeinden. Konservativ geschätzt kommen in China täglich 10.000 Menschen zu Glauben.

In derselben Ausgabe berichtet das Werk über die Freilassung des Usbekischen Christen, Dmitry Shestakov. 4 Jahre war er in Haft. Weltweit wurde für ihn gebetet, auch von Lesern dieses Blogs. Jetzt ist er frei!

Über Monate riefen verschiedene Organisationen zum Gebet auf für den inhaftierten, beinamputierten Said Musa. 9 Monate wurde der Vater von sechs Kindern wegen „Abfall vom Islam“ in Afghanistan inhaftiert. Am 21. Februar durfte er das Land mit unbekanntem Ziel verlassen.

Anfang 2011 schaute die Welt recht pessimistisch auf die Volksabstimmung über die Unabhängigkeit des christlichen Südsudan. Die Christenheit betete! Wider Erwarten wurde es eine friedvolle Abstimmung mit überwältigender Zustimmung für die Unabhängigkeit. UND DIE REGIERUNG AKZEPTIERTE DAS ERGEBNIS! Die Trennung wurde wirksam, für bleibenden inneren Frieden muss weiter gebetet werden.
 
Das sind einige Beispiele, die bezeugen, wie Gott Gebet erhört. Andere Organisationen berichten über eigene Erfahrungen mit Gott. Gleichzeitig erfahren Christen täglich rund um die Welt, wie Gott ihnen zur Seite steht, ihren Dienst in Schwachheit gebraucht, Menschen rettet, tröstet, heilt, leitet oder bewahrt.
Ich erinnere mich an einen Abend, an dem ich nicht an der wöchentlichen Gebetsversammlung unserer Gemeinde teilnehmen konnte. Parallel dazu hatte ich eine andere Verpflichtung. Allerdings lief für mich der Abend so gut, dass ich mich selbst wunderte. Noch am selben Abend erfuhr ich, dass im Gebetskreis verstärkt für mich gebetet worden war. Gott hatte diese Gebete klar und deutlich erhört.

Wir haben einen Gott, der lebt, der hört, der sich kümmert und der in unserem Leben aktiv sein möchte. Keiner soll sagen: Gott schweigt! Er redet, Er hört und Er erhört.
 
Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; 
klopft an, so wird euch aufgetan!
Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; 
und wer anklopft, dem wird aufgetan. 
(Matthäus 7:7)