„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Samstag, 23. Februar 2013

(Un)zufrieden?

"Sind Sie zufrieden, sagen Sie es anderen -
sind Sie es nicht, sagen Sie es uns!"

Der Satz ist in verschiedenen Variationen bekannt. Netter Werbespruch. Der Kunde soll zufrieden sein und dann Werbung machen fürs Geschäft. Zufriedenheit ist ein hohes Gut. So wie Gesundheit und Sicherheit. Aber an Zufriedenheit ist gar nicht so leicht ran zu kommen. Es braucht nicht viel, um unzufrieden zu sein. Manchmal sind es Tatsachen, die uns unmittelbar gar nicht betreffen - und doch machen sie uns unzufrieden. Der Schreiber des 73. Psalms schreibt: (Zusammenfassung aus den Versen 2-12)

"Ich wäre fast ich gestrauchelt, leicht hätte ich einen Fehltritt getan! Denn ich beneidete die Übermütigen, sah das Wohlergehen der Gottlosen. Sie leiden keine Qual, und ihr Leib ist wohlgenährt. Sie leben nicht in der Not der Sterblichen und sind nicht geplagt wie andere Menschen. Das sind die Gottlosen; denen geht es immer gut, und sie werden reich!"

Nicht, dass es dem Psalmisten dreckig ging. Nur kam er nicht mit seinen Überlegungen zurecht, störte sich am momentanen Wohlergehen anderer. Das machte ihn unzufrieden. Hätte man ihm gesagt: "Freund, du bist im Leben unzufrieden, weil du nicht zufrieden bist in Gott!" dann hätte er vielleicht mit einigen unserer Zeitgenossen verneint und geantwortet: "Doch, in Gott bin ich schon zufrieden, aber nicht im Leben."  Wir trennen halt gern Leib und Geist. Erst weiteres Nachdenken bringt Zufriedenheit zurück in das Herz des Psalmisten. In den Versen 25,26 und 28 heißt es:

"Wen habe ich im Himmel außer dir? Und neben dir begehre ich nichts auf Erden! Wenn mir auch Leib und Seele vergehen, so bleibt doch Gott ewiglich meines Herzens Fels und mein Teil. Mir aber ist die Nähe Gottes köstlich; ich habe Gott, den Herrn, zu meiner Zuflucht gemacht, um alle deine Werke zu verkünden."

Er hatte verstanden, dass Zufriedenheit nicht abhängt ist vom äußeren Umständen, nicht von Gesundheit, nicht von Wohlstand, Popularität, Selbstverwirklichung oder sonst etwas. Sonst dürfte es unter den Erfolgreichen und Großen dieser Welt ja keine Unzufriedenen geben. Zufriedenheit fließt vielmehr aus der Gegenwart Gottes. Zufriedenheit ist Bestandteil des lebendigen Wassers, das Jesus denen umsonst gibt, die zu ihm kommen. Zufriedenheit kommt, wenn wir uns sättigen an der Person Jesu. Alles andere tritt dann in den Hintergrund.

Richte den Blick nur auf Jesus, schau voll in Sein Antlitz hinein
Und die Dinge der Welt werden seltsam trüb
Und im Licht Seiner Herrlichkeit klein!

Für diesen Tag wünsche ich Dir, dass alle etwaige Unzufriedenheit in Dir dadurch verschwindet, dass Du in Jesus alles findest, was Du brauchst! Versuch mal dies: 

"Bist Du zufrieden, sag's anderen - bist Du's nicht, sag's Jesus!"

Freitag, 22. Februar 2013

"Lieber probieren und schlecht machen, 
als gar nichts tun!" (Leo Tolstii)
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MORGEN IST ES SOWEIT: 23. Februar, 2013
Arbeitseinsatz im neuen Gemeindezentrum
8-18 Uhr (gerne auch stundenweise!)
WICHTIG:
bitte heute noch beim Bauleiter, Pastor oder über diesen Blog anmelden!

HEUTE: Nur für Frauen...

FRAUENABEND@CCFG - 19:30 Uhr  (s. SEITENFENSTER)

Unverantwortlich?

Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe.
Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben! (Matthäus 10:16)

Also, Jesus – wirklich! Ist das nicht unverantwortlich? Ist es das, wofür Du uns gerettet hast? Ist das das überfließende Leben, das Du uns versprochen hast? Als Schaf unter hungrigen Wölfen? Wie sollen wir das verstehen?

Das ist in der Tat eine berechtigte Frage. Wie erklärt der Herr diese seltsame Sendung?

Nun, durch andere Verse wird etwas mehr Licht auf diese Frage geworfen. So heißt es in Lukas 6:40:
„Der Jünger ist nicht über seinem Meister;
jeder aber, der vollendet ist, wird so sein wie sein Meister.“

Aha! Jesus erwartet nichts von Seinen Nachfolgern, was Er nicht selbst zu tragen und erfahren bereit war. Auch in der Sendung ist Jesus uns immer noch einen Schritt voraus. Er sendet auch uns wie Schafe unter Wölfe; Er sendet uns in die Schutzlosigkeit – und doch sind wir nie ohne Seinen Schutz. Er gestattet dem Feind, dass Er die Schafe rüttelt und schüttelt. Das hatte Er auch bei seinen Jüngern so gehalten. Aber in Lukas 22:32 versichert Er auch, an Petrus gewandt:

Ich aber habe für dich gebetet, daß dein Glaube nicht aufhöre
 
Ist Dir bewußt, dass Jesus nicht nur für Petrus, sondern auch für DICH gebetet hat? In Johannes 17:20 betet Jesus:
„Ich bitte aber nicht für diese allein,
sondern auch für die, 
welche durch ihr Wort an mich glauben werden.“

Da gehören Du und ich zu – zu den von Jesus umbeteten. Bis heute setzt er sich für Dich und mich ein. Paulus erklärt in Römer 8:34:
Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist,
 ja vielmehr, der auch auferweckt ist, 

der zur Rechten Gottes ist und uns vertritt.

Das Jesus sich für die Seinen eingesetzt hat und immer noch einsetzt gibt Mut, die Sendung anzunehmen, auch wenn es unter die Wölfe geht. So berichtet „Global“ von einem Einsatzteam in Algerien, deren Mitarbeiter z.T. bis zu elf Mal vor Gericht gestanden haben. Mehrere saßen z.T. wiederholt im Gefängnis. Auf andere wurden Terroristen angesetzt. Ein Arbeiter bringt es auf den Punkt und stimmt seiner Sendung unter die Wölfe zu. Er sagt: „Ohne die Bereitschaft, Risiken einzugehen, werden wir in der muslimischen Welt nicht weit kommen.“ – Was hilft uns, die Sendung freudig anzunehmen? Vielleicht dreierlei:
1.      Verehrung und absolute Liebe zu Jesus
2.      Die sichere Gewissheit, dass Jesus uns nirgends hinsendet, wo Er nicht unser starker Turm und unsere Mauer sein wird
3.      Die Einstellung: Lieber MIT Jesus unter die Wölfe, als OHNE Jesus auf eigenen Pfaden.

Unverantwortlich ist nicht unsere Sendung als Schafe unter die Wölfe. Unverantwortlich wäre es, die Sendung zu ignorieren, Jesus nicht zu den Wölfen zu folgen und eigene Pfade ohne Ihn zu gehen.

Donnerstag, 21. Februar 2013

2 Hinweise:

1. FREITAG, 22. Februar, 2013
DEINE GNADE GENÜGT! - FRAUENABEND@CCFG (s. SEITENFENSTER)

2. SAMSTAG, 23. Februar, 2013
Arbeitseinsatz. Samstag, 8-18 Uhr
(gerne auch stundenweise!)
WICHTIG:
bitte vor Samstag beim Bauleiter, Pastor oder über diesen Blog anmelden!

Immer was zu meckern …

Die Geschichte erzählt von einer alten Witwe, die von der finanziellen Unterstützung ihrer beiden Söhne abhängig war. Der Ältere war ein Schirmverkäufer. Der erste Gang der Witwe jeden Morgen war der Gang zum Fenster um zu schauen, ob die Sonne schien oder ob es regnete. War es bewölkt, wurde ihr wohl ums Herz, denn die Chancen standen gut, dass es regnen – und ihr Sohn einige Schirme würde verkaufen können. Schien aber die Sonne, ging es ihr ganz schlecht, denn Regenschirme wurden an solchen Tagen nicht verkauft.

Der jüngere Sohn der Frau verkaufte Tischventilatoren. Jeder Morgen, der Regen verhieß, deprimierte die Frau, denn ohne Sonne und Wärme würde ihr Sohn kaum Ventilatoren verkaufen können.

Egal wie das Wetter war, die Frau hatte immer einen Grund, sich zu grämen.

Während sie sich an einem Tag in Gegenwart eines Freundes selbst bemitleidete, erwähnte ihr Gegenüber: “Lass den Kopf doch nicht so hängen. Wenn die Sonne scheint, kaufen die Leute Tischventilatoren. Wenn es regnet, kaufen sie Schirme. Daran muss sich gar nichts ändern. Alles was sich ändern muss, ist Deine Einstellung. Du kannst ja gar nicht verlieren!” Als ihr diese einfachen Gedanken bewußt wurden, lebte sie glücklich bis an ihr Lebensende.

Spätestens der letzte Satz hat uns klar gemacht, dass es sich um eine erfunden (und dennoch sinnvolle) Geschichte handelt. – Nicht erfunden, sondern erforscht ist die Tatsache, dass Gewinner einer Bronzemedallie in der Regel glücklicher sind als Gewinner einer Silbermedallie. Warum? Gewinner einer Bronzemedallie freuen sich darüber, überhaupt eine Medallie gewonnen zu haben. Gewinner einer Silbermedallie dagegen können in der Regel nicht begreifen, wie nah sie der Goldmedallie gekommen sind.
Es ist eine Sache der Perspektive, der inneren Einstellung.

Die Bibel fordert uns auf, dankbar zu sein! In allem und für alles.
Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch. (1 Thessalonicher 5:18)
Sagt allezeit für alles dem Gott und Vater Dank im Namen unseres Herrn Jesus Christus! (Epheser 5:20)

Das ist eine Größenordnung, an die die meisten Menschen nicht gewöhnt sind. Es fällt uns soviel leichter, zu murren, zu meckern, uns zu grämen und uns selbst zu bemitleiden. Beispiel: Wie schnell komme ich in Gefahr, über Aspekte unseres Gesundheitssystem zu klagen! Aber immer nur so lange, bis mir mein kranker Freund auf den Philippinen einfällt, der nur einen Bruchteil der Hilfe erhält, die ich hier erhalte.  Wie oft schimpfe ich über Politik ... bis mir bewußt wird, dass der Großteil der Welt mit wesentlich weniger Freiheiten und Rechten lebt als ich.

Die Erinnerung an diese Tatsachen macht kein Übel kleiner, aber meine Dankbarkeit größer und verschiebt die Perspektive ein wenig: weg von mir, mein und mich – hin zu wir und uns. Mir wird bewußt, dass nicht ich der Mittelpunkt bin, um den sich alles drehen und dem alles gefallen muss. Das höchste Gebot ist, GOTT zu lieben und aus dieser Verbindung heraus, in Seiner Liebe, meinen Nächsten zu lieben wie mich selbst. Ein Leben auf dieser Schiene hat eine ganz andere Perspektive. Mit dieser Perspektive kann ich dankbar sein, in allem und für alles, für den Regen und die Sonne, für eine Silbermedallie und selbst für den Trostpreis. Lass Gottes Liebe und Güte zu Dir zu Deiner Perspektive werden, sage Ihm Dank in und für alles – und erfahre Licht statt Dunkelheit, Zufriedenheit statt Mürrigkeit!

Mittwoch, 20. Februar 2013

SAMSTAG, 23. Februar, 2013

CCFG-ler!  DU WIRST GEBRAUCHT!
Arbeitseinsatz. Samstag, 8-18 Uhr
(gerne auch stundenweise!)
WICHTIG:
bitte vor Samstag beim Bauleiter, Pastor oder über diesen Blog anmelden!

Übermorgen ...

DEINE GNADE GENÜGT! - FRAUENABEND@CCFG (s. SEITENFENSTER)