„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Mittwoch, 3. Dezember 2025

2 von 3

Wie habe ich dein Gesetz so lieb! Täglich sinne ich ihm nach.
(Psalm 119:97)

Ich schaue ja gerne auf die Umfragen, die das christliche Nachrichtenmagazin IDEA regelmäßig veröffentlicht. Manchmal sind sie nachvollziehbar, meistens aber erstaunen sie mich. So eine Umfrage vom Herbst dieses Jahres. Sie war überschrieben mit: „Zwei von drei Deutschen lesen niemals in der Bibel“. Das ist natürlich traurig – aber ebenso verständlich. Zwei von drei – das sind 67% der Deutschen, lesen nie in der Bibel. Die ist ein fremdes Buch für sie, gleicherweise für Männer, wie für Frauen. Das Desinteresse steigt im Alter. Aber das nur 4% (!!!) der Deutschen lesen die Bibel täglich, 5% mindestens einmal pro Woche und weitere 4% mindestens 1x im Monat.

Um das düstere Bild etwas aufzuhellen, heißt es im Artikel, dass immerhin 31% der Freikirchler täglich die Bibel lesen, von den landeskirchlichen Protestanten und Katholiken nur 4, bzw. 5%. Wo ordnest Du Dich ein? Genug der dunklen Zahlen.

Meine Gedanken gehen zu Jesu Worten in der Bergpredigt (Matthäus 5,13+14):

Ihr seid das Salz der Erde. Wenn aber das Salz fade wird, womit soll es wieder salzig gemacht werden? Es taugt zu nichts mehr, als dass es hinausgeworfen und von den Leuten zertreten wird. Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt, die auf einem Berg liegt, nicht verborgen bleiben.

Gottes Wort und Sein Geist, der in uns lebt, ist unser Lebenselixier. Wer nicht im täglichen Austausch mit Gott bleibt, verliert die Würzkraft. Wessen Gefäß nicht mit Öl gefüllt ist, wird bald nicht mehr leuchten, bestenfalls noch eine Weile qualmen.

Erstaunlich ist, wie viele Christen meinen, ohne Gottes Wort auskommen zu können. Gottes Wort wird beschrieben als ein großer Schatz, der Freude in unser Leben bringt, als Salbe, die unsere Herzen heilt, als Waffe im Kampf gegen Satan, als Licht, das uns den Weg zeigt und unsere Entscheidungen leitet, als Leitfaden für ein gesegnetes, erfülltes Leben – und so viel mehr. Wie kann es sein, dass wir auf all das verzichten, besonders aber auf die Zeit inniger Gemeinschaft mit unserem Retter, Freund und Tröster, Jesus. Warum verzichten wir? Das ist ganz unterschiedlich. 

Der eine kommt nicht aus dem Bett, der andere will abends erst noch den Film fertig schauen. Man hat Besuch, muss noch essen oder „schnell was erledigen“. Im Fernsehen kommt ein Fußballspiel, man hat Frühschicht, Spätschicht oder Urlaub. Außerdem kennen wir ja (im Groben) den Inhalt der Bibel – zumindest das, was sich interessant liest. Es gibt 100 Gründe, warum es heute mit dem Lesen der Bibel nicht klappt. Und es folgen 100 Gründe, warum wir kein Salz der Erde und kein Licht der Welt sein können. Die größte Freude aber im Leben von uns Christen ist, wenn wir im Alltag erfahren, dass Gott uns gebraucht und wir mit Ihm verbunden sind.

Ich möchte uns alle ermutigen, Gott täglich Zeit einzuräumen. Ordne Dich nicht unter denen ein, die nie, einmal im Monat oder einmal in der Woche die Bibel zur Hand nehmen. Lies sie täglich, lerne, höre auf Jesus und finde die große Beute, die Sein Wort für Dich bereithält.

 

Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute macht.
(Psalm 119:62)

Dienstag, 2. Dezember 2025

Denzel Washington über Gebet

 Quelle hier CC BY-SA 4.0
Der 70-jährige Hollywood Schauspieler, Denzel Washington, wurde von dem Portal extratv.com gefragt, welchen Ratschlag er sich rückblickend geben würde. Seine Antwort lautete:

„Mehr beten! Das ist alles. Mehr beten. Das würde ich dem jüngeren Denzel Washington sagen. Mehr beten. Mehr auf die Knie gehen!“

Gläubig ist Washington seit mehreren Jahren und hat oft freimütig seinen Glauben bezeugt. Vor knapp einem Jahr ließ er sich in einer New Yorker Gemeinde taufen. Er bekennt sich zu Jesus, liest täglich seine Bibel und sucht Gott im Gebet.

Es macht Mut, vom Glauben bekannter Persönlichkeiten zu lesen. Und es ist interessant, was sie im Rückblick über ihr Leben sagen. „Mehr beten! Mehr Zeit auf den Knien!“ sind die Worte Washingtons.

Und er hat recht. Wenn ich zurückdenke, komme ich oft zu dem Schluss: „Wieviel mehr hätte Jesus tun können, wenn ich mehr gebetet hätte.“ Und das nicht etwa, weil dann die „Gebetswaage“ mehr nach einer Seite ausgeschlagen hätte oder das Gebetskonto voller gewesen wäre. Nein! Aber Gebet offenbart das Bewusstsein unserer Abhängigkeit von Gott. Gebet anerkennt, dass es Gottes Wirken ist, wenn wir ein gesegnetes, fruchtbares Leben im Glauben leben. Mangelndes Gebet hingegen sagt entweder, dass wir nicht an die Kraft des Gebets glauben, oder nicht an die Kraft Gottes, oder nicht an die Verheißung, dass Gott uns hört oder aber wir meinen, wir schaffen das auch ohne Gebet und somit ohne Gott. Schade, dass bei vielen von uns erst im Alter die Erkenntnis reift: „Mehr beten! Das ist alles. Mehr beten. Das würde ich mir rückblickend sagen. Mehr beten. Mehr auf die Knie gehen!“

Tatsächlich sagt der Apostel Jakobus (Jakobus 4:2):

Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet.

Demgegenüber sagt uns Gottes Wort an anderer Stelle (1 Thess 5:17 / Matt 7:7+8):

Betet ohne Unterlass!  ... Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! 8 Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.

Egal wie alt wir sind – es ist nie zu spät, unsere Zeit im Gebet mit Jesus auszubauen – oder überhaupt erst zu beginnen. Wir haben Unmengen herrlicher Verheißungen und dürfen uns auf Wunder freuen.

Montag, 1. Dezember 2025

Gedanken zum 1. Advent

Und der Engel sprach zu ihnen:
Fürchtet euch nicht! Denn siehe, 
ich verkündige euch große Freude, 
die dem ganzen Volk widerfahren soll 
… der Heiland … Christus … der Herr!
(Die Bibel: Lukas 2:10 u.11)

Gestern haben wir den 1. Advent gefeiert. Heute einige Gedanken dazu. Aber warum „Vorsicht, Spurgeon!“? Nun, die folgenden Gedanken sind eine freie, auszugsweise Übersetzung aus Spurgeons Predigt: „Freude, zu Betlehem geboren“  Spurgeon ist dafür bekannt, dass er sagt, was er denkt und nicht zurückhält.  Genau das machte ihn zu einem großen Prediger, mächtig von Gott gebraucht.
 

Aus seiner Predigt kommen diese Gedanken zum ersten Advent: 

Lass Christus regieren, und die Menschen werden ihre Bögen und Speere zerbrechen und ihre Kriegswagen verbrennen. Es ist Freude für alle Völker, dass Christus geboren ist, der Friedefürst, der König, der in Gerechtigkeit regiert.  … Aber die größte Freude gilt denen, die Christus als Retter kennen. … Lasst mich jedem von euch ein paar persönliche Fragen stellen. Sind deine Sünden vergeben um Jesu Willen? Ist der Kopf der Schlange in deiner Seele zertreten? Regiert [Jesus] in heiligender Kraft über deine Natur. Dann hast du die Freude, die für alle Menschen ist, in ihrer reinsten Form. 
 
Und, ihr Lieben, je mehr Ihr Euch Christus, dem Herrn unterordnet, je besser Ihr Ihn kennt und Ihm ähnlich werdet, je vollkommener wird eure Freude werden.
 
 Freude an der Oberfläche ist für solche, die leben, wo der Retter verkündigt wird. Aber die wahren Tiefen, die großen, unaussprechlichen Tiefen heiliger Freude, die mit Entzücken glitzern und funkeln, die sind für solche, die den Retter kennen, dem Gesalbten gehorchen und die mit dem Herrn selbst Gemeinschaft haben. Der glücklichste Mensch ist der christusähnlichste Mensch. 
 
Ich wünschte, dass einige Christen christlicher wären: sie sind Christen und noch was anderes; es wäre viel besser, sie wären nur Christen. Vielleicht kennst du die Legende – oder möglicherweise die wahre Geschichte, die Augustinus zum Leben brachte. 
 
Augustinus träumte, dass er starb und an die Himmelspforten kam. Der Hüter der Pforte fragte ihn: „Wer bist du?“ Und er antwortete: „Christianus sum,“ - Ich bin Christ. Aber der Hüter antwortete: 
 
„Nein, du bist kein Christ. Du bist ein Ciceronianer, denn deine Gedanken und Studien sind hauptsächlich auf den Werken Cicerons und der Klassiker aufgebaut und du hast die Werke Jesu vernachlässigt. Hier [im Himmel] beurteilen wir Menschen nach dem, worin ihre Gedanken sich am meisten vertieft haben. Du wirst als Ciceronianer beurteilt, nicht als Christ.”  
 
Als Augustinus erwachte, legte er die klassischen Werke, die er studiert hatte, beiseite, ebenso wie die Gelehrsamkeit, nach der er sich ausgestreckt hatte und beschloss: „Ich werde Christ und Theologe sein.“ 
 
Von der Zeit an richtete  er seine Gedanken auf das Wort Gottes, und seine Feder und Zunge dem Unterrichten anderer in der Wahrheit.  
 
Oh, ich möchte nicht, dass von irgendjemand von euch gesagt wird: „Na ja, er ist irgendwo Christ, aber ist viel eher ein Geschäftsmann, der hinter dem Geld her ist.“ Ich möchte nicht, dass gesagt wird: „Na ja, er ist ein Christusgläubiger, aber weit mehr ist er Politiker.“ „Na ja, vielleicht ist er ein Christ, aber wenn er redet, ist er wesentlich mehr zu Hause auf dem Gebiet der Wissenschaft, der Landwirtschaft, des Maschinenbaus, der Pferde, des Bergbaus, der Schifffahrt, der Unterhaltung.
 
Nein, nein, du wirst niemals die Fülle von Freuden kennen, die Jesus der Seele bringt – nur, wenn du durch die Kraft des Heiligen Geistes den Herrn, deinen Meister, zu deinem Ein und Alles machst; wenn du Ihn zum Brunnen deiner intensivsten Freude machst. „Er ist mein Retter, mein Christus, mein Herr,“ das sollte dein lautester Ruhm sein. Dann wirst Du die Freude kennen, die das Lied der Engel den Menschen ankündigen.“ (Spurgeon)
 
 Und der Engel sprach zu ihnen: 
Fürchtet euch nicht! Denn siehe, 
ich verkündige euch große Freude, 
die dem ganzen Volk widerfahren soll 
… der Heiland … Christus … der Herr!
(Die Bibel: Lukas 2:10 u.11)

Sonntag, 30. November 2025

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!


Lukas 1:46-55
 
46 Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn,
47 und mein Geist freut sich über Gott, meinen Retter,
48 dass er angesehen hat die Niedrigkeit seiner Magd; denn siehe, von nun an werden mich glückselig preisen alle Geschlechter!
49 Denn große Dinge hat der Mächtige an mir getan, und heilig ist sein Name;
50 und seine Barmherzigkeit währt von Geschlecht zu Geschlecht über die, welche ihn fürchten.
51 Er tut Mächtiges mit seinem Arm; er zerstreut, die hochmütig sind in der Gesinnung ihres Herzens.
52 Er stößt die Mächtigen von ihren Thronen und erhöht die Niedrigen.
53 Hungrige sättigt er mit Gütern, und Reiche schickt er leer fort.
54 Er nimmt sich seines Knechtes Israel an, um an seine Barmherzigkeit zu gedenken,
55 wie er es unseren Vätern verheißen hat, Abraham und seinem Samen, auf ewig!!

Herzliche Einladung zum Gottesdienst

Anbetung - Gebet
Predigt - 
Gemeinschaft
Heute offizielles Mittagessen! 

Wir freuen uns auf dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

Gott kommt nicht am Sonntagmorgen zu uns, 
um uns am Sonntagnachmittag wieder zu verlassen.

Gott ist uns am Montag genauso nah wie am Sonntag.

Im Büro genauso wie im Gottesdienst

(Max Lucado)