Ich komme nicht umhin,
unter der gleichen Überschrift wie gestern ein paar weitere Gedanken weiterzugeben.
Gestern war das Anliegen, dass wir uns Jesu Worte zu Herzen nehmen und in die
zur Ernte reifen Felder schauen. Das wird uns bewegen, zu beten, dass der Herr
Arbeiter in diese Erntefelder sendet. Natürlich werden wir nicht – oder nur
kaum für Mission beten, wenn wir nicht schauen, wenn wir die reife Ernte nicht
sehen. Es wird weiterhin zu wenig Arbeiter geben (momentan der Fall) und was
das für die Ernte bedeutet, kann jeder für sich beantworten. „Hebt eure Augen auf und schaut die Felder an! Denn sie sind
schon weiß zur Ernte.“ (Johannes 4:35)
Ein weiterer Vers, der
uns in eine ähnliche Richtung führt, steht in Hebräer 13:3:
Denkt an diejenigen, die
im Gefängnis sind. Fühlt mit ihnen, als wärt ihr selbst dort. Teilt das Leid
derer, die misshandelt werden, als würdet ihr ihren Schmerz am eigenen Körper
spüren.
Jesus fordert uns auf, an
unsere verfolgten Glaubensgeschwister zu denken. Wann war das bei Dir zuletzt
der Fall? Ich bin Gott so dankbar für einige meiner Freunde, die sich dieses
Anliegen zur täglichen Auflage gemacht haben. Aber was meint der Herr damit,
wenn Er uns auffordert, an Seine leidende Gemeinde zu „denken“? Sicher ist da
mehr mit gemeint, als durch die Nachrichten daran erinnert zu werden, dass in
Nigeria mal wieder ein christliches Dorf ausgelöscht wurde. Mit der Aufnahme
dieser Information haben wir wohl kaum unsere „Pflicht“ getan.
Tatsächlich sagt uns der
Herr in diesem Vers ja nicht nur, an unsere verfolgten Geschwister zu denken.
Er bringt ja zum Ausdruck, dass wir mit ihnen mitfühlen sollen. Tatsächlich
möchte Gott, dass wir uns in einem Maß mit dem Leid der Verfolgten
beschäftigen, dass es uns bewegt. So wie uns Römer 12:15 auffordert, uns mit
den sich Freuenden zu freuen, aber auch mit den Weinenden zu weinen, so fordert
uns Hebräer 13:3 auf, das Leid mitzufühlen, durch das so viele unserer Brüder
und Schwestern gehen.
Denkt an diejenigen, die
im Gefängnis sind. Fühlt mit ihnen, als wärt ihr selbst dort. Teilt das Leid
derer, die misshandelt werden, als würdet ihr ihren Schmerz am eigenen Körper
spüren.
Habe
ich nicht genug in meinem eigenen Leben zu tragen? Werde ich nicht
zusätzlich mit Negativnachrichten überschüttet, die alle die Tendenz haben, mir
den Tag zu verderben? Und dann noch „Mitleiden“? Wie soll das gehen? Schaffe
ich das?
Ja! Unser Herr verteilt
ausschließlich Aufträge und Aufgaben, die gut und wichtig sind, die wir mit Ihm
bewältigen können und die uns nicht schaden, sondern die uns und anderen zum
Segen sind. Der Gefangenen zu gedenken ist ja kein Auftrag Deines Pastors,
Deines Freundes oder dieses Blogs. Hebräer 13:3 ist der Auftrag Gottes, der
Auftrag Deines liebenden Vaters, Seine Kinder – Deine Geschwister – nicht zu
vergessen. Der Vater möchte, dass Du an ihrem Leid „teilnimmst“ und ihrer gedenkst.
Das zu tun, bringt ihnen und Dir Segen! Es zu vernachlässigen ... ...
beantworte es Dir selbst.
Ich möchte uns alle heute
ermutigen, unsere Geschwister in der Verfolgung nicht zu vergessen und auch
nicht nur dann an sie zu denken, wenn sie mal im Fernsehen erwähnt werden.
Verbinde Dich mit denen, die um Jesu willen leiden. Unterstütze sie, mach Dich
vertraut mit ihren Nöten, damit Du konkret und gezielt für sie beten kannst.
Die monatlichen
Nachrichten von Open Doors und AVC berichten über die Not unserer Geschwister,
ohne Angst zu verbreiten. Sie berichten ebenfalls über Gottes wunderbare
Handeln und die Wunder, die Er in der Welt der Verfolgten tut. Du kannst Dir u.a.
folgende kostenlosen Hilfen bestellen, um der Gefangenen zu gedenken, sie zu
segnen und selbst gesegnet zu werde:
kostenloses Monatsheft von Open Doors bestellen: HIER
kostenloses Monatsheft von AVC anschauen / bestellen: HIER
Gebetsapp von Open Doors (1 Anliegen pro Tag): HIER