Aber die Jünger hatten doch den Heiligen Geist. In Johannes 20:22 lesen wir doch schwarz auf weiß, wie Jesus seine Jünger anbläst und sie den Heiligen Geist empfangen lässt.
Donnerstag, 5. Juni 2025
3 Tage vor Pfingsten
Mittwoch, 4. Juni 2025
Karfreitag - Ostern - Himmelfahrt - Pfingsten
Karfreitag und Ostern liegen seit etlichen Wochen hinter uns. Himmelfahrt noch keine Woche - und das nächste große Fest feiern wir in wenigen Tagen. Eine interessante Zeit!
Kann man sich die Situation halbwegs realistisch vorstellen? Dreieinhalb
Jahre waren die Jünger mit Jesus durch die Lande gezogen, hatten gehört,
beobachtet, gelernt und auch selbst Aufträge ihres Herrn ausgeführt.
Vieles hatte Er ihnen gesagt, von dessen Bedeutung sie keinen Schimmer
hatten. Dann war etwas eingetreten, das Er vorhergesagt hatte, sie aber
erst begriffen, als es geschah: Jesus wurde gefangen genommen, gefoltert
und ermordet. Warum? Wussten sie auch nicht. Dann kam der nächste
Hammer - einige von ihnen behaupteten, Er sei auferstanden. Stunden der
Verwirrung - dann die Gewissheit: Es stimmte! Er war zurück! Er lebte! Nun konnte es also weiter gehen - die nächsten dreieinhalb Jahre,
vielleicht mehr - diesmal mit der erfolgten Auferstehung als Trumpf im
Ärmel. Aber so wollte es Jesus nicht. Seine Zeit war gekommen,
zurückzukehren an den Ort, von wo Er gekommen war: den Himmel. Sie
mussten Ihn also wieder loslassen, sie würden wieder allein sein.
Loslassen - ja! Allein sein - nein! Pfingsten stand vor der Tür.
Bereits lange vor Seiner
Himmelfahrt hatte Jesus angekündigt, dass Er zurückgehen würde zu Seinem
Vater. Aber, anstatt sie als Waisen zurückzulassen, würde Er Ihnen
einen Beistand senden, der immer bei ihnen bleiben würde. Immer? - Ja,
bis in Ewigkeit! Das hatte Jesus versprochen:
"Und
ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand
geben, dass er bei euch bleibt in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit …" (Johannes 14:16-17a)
Na,
das war doch was! Bis zu diesem Zeitpunkt war Jesus entweder bei ihnen -
oder Er war es nicht. Wenn Er selbst auf dem Berg war, die Jünger aber auf dem Meer,
dann war Er eben nicht bei ihnen. Schickte Er zwei von ihnen nach
Jerusalem, und Er blieb bei den zehn, dann waren die Zwei allein. Das sollte sich
nun ändern. In alle Himmelsrichtungen würden sie bald nach Pfingsten
auseinander gehen. Vervielfältigen würden sie sich, die Christen würden
zu
einer Macht werden auf Erden. Eine jährliche Konferenz in Jerusalem, um
mal bei Jesus zu sein, würde nicht nötig sein. Durch den Heiligen Geist
würde jeder von ihnen ständig die Gegenwart Jesu erfahren.
"Es
ist gut für euch, dass ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so
kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will
ich ihn zu euch senden." (Johannes 16:7)
Und
dann kam er, der Heilige Geist. Zunächst drückte Jesus Seinen Jüngern
vor Seiner Himmelfahrt Seinen "Eigentumsstempel" auf. Davon lesen wir in
Johannes 20:22:
"Und nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sprach zu ihnen: Empfangt Heiligen Geist!"
Und
sie empfingen ihn, wurden zu neutestamentlichen Gläubigen, zu Christen
(wiewohl man sich den Namen erst später gab). Paulus drückt es in
Epheser 4:30 mit anderen Worten aus. Er spricht von der "Versiegelung"
mit dem Heiligen Geist auf den Tag der Erlösung. Wie gut unser Herr doch
ist. Wer an Ihn glaubt, empfängt das Eigentümersiegel, deklariert als
Eigentum Gottes bis zum Tag der Erlösung, wenn Jesus selbst uns in
Empfang nehmen wird. Halleluja!
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Dienstag, 3. Juni 2025
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde
Bereits 2016 wurden Bilder vom Hubble-Weltraumteleskop zusammengefasst, das über 200 Milliarden (200.000.000.000) Galaxien zeigt. Das Universum soll demnach 10 Mal größer sein, als bis dahin behauptet und dehnt sich 5-9 Mal schneller aus als bisher angenommen.
2017 entdeckten Forscher Werkzeuge und Fossilien in Marokko, die 300.000 Jahre alt – und damit 100.000 Jahre älter sind als die bisher bekannten Homo sapiens Funde in Afrika.
Dass sich die „wissenschaftlich bewiesenen Fakten“ auf allen möglichen Gebieten immer wieder als „Fake News“ herausstellen und umgeschrieben werden müssen, amüsiert mich immer wieder. Es erinnert an die Anekdote, die über Abraham Lincoln erzählt wird. Als ein hartnäckiger Gegner einmal nicht von Lincoln überzeugt war, sagte Lincoln: „Lass uns mal sehen, wie viele Beine eine Kuh hat.“ „Vier, natürlich“, kam die genervte Antwort.
„Stimmt!“, erwiderte Lincoln. „Jetzt nehmen wir mal an, Sie würden den Schwanz der Kuh als Bein bezeichnen. Wie viele Beine hätte die Kuh dann?“ „Na, fünf, natürlich!“, kam die überzeugte Antwort.
„Da liegen Sie ordentlich falsch“, sagte Lincoln. „Den Schwanz einer Kuh als Bein zu bezeichnen, macht ihn noch lange nicht zu einem Bein.“
Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde! (1 Mose 1:1)
Selbstverständlich wird diese Tatsache von der selbsterklärten Wissenschaft verachtet und verspottet. Aber dieser Vers aus 1 Mose 1 wurde vor Tausenden von Jahren niedergeschrieben, nimals korrigiert und wird seither von Millionen und Abermillionen Menschen auf der ganzen Erde geglaubt und aus guten Gründen für bare Münze gehalten, als Tatsache festgehalten.
Manch einer betont, dass der Glaube an einen mysteriösen Urknall mehr Glauben erfordert als der Glaube an die Schöpfung durch Gott. Selbst viele nicht christliche Wissenschaftler halten ein „intelligentes Design“ – eine übergeordnete Intelligenz hinter der Entstehung von allem – als wahrscheinlicher als eine zufällige Entstehung all dessen, was ist.
Wie herrlich ist es, zu wissen, wo wir herkommen und wo wir hingehen. Wie herrlich ist es zu wissen: Wir sind von Gott gewollt, geliebt und leben in einem einzigartigen Umfeld, das Er für uns Menschen geschaffen hat. Wie beruhigend zu wissen, dass Sein Wort ewig, ewig gültig und unabänderlich ist und niemals einer Korrektur bedarf.
„Der Himmel ist durch das Wort des Herrn gemacht und all sein Heer durch den Hauch seines Mundes.“ (Psalm 33:6)
„Ich habe die Erde gemacht und den Menschen auf ihr geschaffen. Ich bin’s, dessen Hände den Himmel ausgespannt haben, und all seinem Heer habe ich Befehl gegeben.“ (Jesaja 45:12)
„Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Mächte oder Gewalten; es ist alles durch ihn und zu ihm geschaffen.“ (Kolosser 1:16)
Montag, 2. Juni 2025
Handy & Bibel
1992 gab es in Deutschland das erste kommerzielle Handy in der Art, wie
wir es heute kennen. Bis dahin kamen wir ohne aus. Vor 2000 Jahren
(gleich mit dem Beginn der Gemeinde) begann Gott, uns sein Wort in Form des Neuen Testaments (NT) zu
offenbaren. Bereits einige Tausend Jahre vorher offenbarte Er das, was
wir hinführend zum NT wissen sollten. Gott wusste, was viele Menschen
heute nicht (mehr) wissen: Der Mensch kann ohne Kommunikation mit Gott
nicht bestehen. Folgenden Vergleich fand ich im Internet und er machte
mich nachdenklich.
Hast Du Dich jemals gefragt, was geschehen würde, wenn wir mit unserer Bibel umgehen würden wie mit unseren Handys?
- Was, wenn wir sie in unsern Hand- und Hosentaschen herumtragen würden?
- Was, wenn wir mehrmals am Tag darin rumblättern würden?
- Was, wenn wir umkehren würden, wenn wir sie vergessen hätten?
- Was, wenn wir sie benutzen würden, um Botschaften durch den Text zu bekommen?
- Was, wenn wir sie behandeln würden, als könnten wir nicht ohne sie leben?
- Was, wenn wir sie unseren Kindern als Geschenk geben würden?
- Was, wenn wir sie unterwegs auf Reisen benutzen würden?
- Was, wenn wir sie in Notfällen heranziehen würden?
- Ich freue mich über dein Wort wie einer, der große Beute findet. (Ps 119:162)
- Um Mitternacht stehe ich auf, um dir für deine gerechten Gesetze zu danken. (Ps 119:62)
- Wie wird ein junger Mann seinen Weg unsträflich gehen? Indem er ihn bewahrt nach deinem Wort (Ps 119:9)
- Ich bewahre dein Wort in meinem Herzen, damit ich nicht gegen dich sündige (Ps 119:11)
- Der Morgendämmerung bin ich zuvorgekommen und habe um Hilfe gerufen. Auf deine Worte habe ich gehofft. (Ps 119:147)
- Das Wort Gottes hat die Kraft, von Sünde zu überführen (Apostelgeschichte 2:37)
- Es hat die Macht, die Wiedergeburt zu bewirken (1 Petrus 1:23)
- Es hat die Macht, Glauben zu erzeugen (Römer 10:17)
- Es schenkt Gewissheit des ewigen Lebens (1 Johannes 5:13)
- Es hat die Kraft, Freude hervorzubringen (Psalm 119:162)
- Es hat die Macht, zu verändern (Johannes 17:17)
- Es ist effektiv gegen Satan, Sünde und die Welt (Epheser 6:17)
diesen Schatz erhalte mir;
denn ich zieh es aller Habe
und dem größten Reichtum für.
Wenn dein Wort nicht mehr soll gelten,
worauf soll der Glaube ruhn?
Mir ist's nicht um tausend Welten,
aber um dein Wort zu tun.
Nikolaus Ludwig Graf von Zinzendorf (1700 - 1760)
Sonntag, 1. Juni 2025
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
2 Thessalonicher 1:11+12
11 Deshalb beten wir auch allezeit für euch, dass unser Gott euch der Berufung würdig mache und alles Wohlgefallen der Güte und das Werk des Glaubens in Kraft zur Erfüllung bringe,12 damit der Name unseres Herrn Jesus Christus in euch verherrlicht werde und ihr in ihm, gemäß der Gnade unseres Gottes und des Herrn Jesus Christus.
Herzliche Einladung zum Gottesdienst:
--- HEUTE KEINE LIVE ÜBERTRAGUNG! ---
Anbetung - Gebet
Missionsbericht - Andacht
Gemeinsames Mittagessen
Wir freuen uns auf dich!
Sonntagszitat:
„Ein Glaube, der nichts gibt, nichts kostet und nichts erleidet,
ist nichts wert.“
(Martin Luther)
„Jeder Gerettete diesseits des Himmels
schuldet das Evangelium jedem Verlorenen diesseits der Hölle.“
(David Platt)
Samstag, 31. Mai 2025
Eine wahre Geschichte?
Wo ich den folgenden Bericht aufgeschnappt habe und ob er sich so oder ähnlich tatsächlich abgespielt hat, weiß ich nicht. Aber er veranschaulicht wunderbar, was Jakobus im Sinn gehabt haben mach, als er diese Verse schrieb (Jakobus 2:1-9):
Liebe Brüder, wie könnt ihr behaupten, an Jesus Christus, den Herrn der Herrlichkeit, zu glauben, wenn ihr bestimmte Menschen bevorzugt? 2 Nehmen wir zum Beispiel an, in eure Gemeinde kommen ein teuer gekleideter Mann mit kostbarem Schmuck und ein armer Mann in schäbiger Kleidung. 3 Und ihr würdet dem Reichen besondere Aufmerksamkeit schenken und ihm einen guten Platz anbieten, zu dem Armen aber sagen: »Du kannst stehen bleiben oder dich da drüben auf den Boden setzen.« 4 Zeigt diese unterschiedliche Behandlung nicht, dass ihr euch von falschen Motiven leiten lasst? 5 Hört mir zu, meine lieben Brüder! Hat Gott nicht besonders die Armen in dieser Welt dazu erwählt, im Glauben reich zu sein? Sie werden das Reich Gottes erben, das er denen versprochen hat, die ihn lieben. 6 Und doch beleidigt ihr den Armen. Dabei sind es die Reichen, die euch unterdrücken und in Rechtsstreitigkeiten verwickeln. 7 Sind sie es nicht, die Jesus Christus verspotten, dessen ehrenvollen Namen ihr tragt? 8 Wirklich gut handelt ihr, wenn ihr dem königlichen Gebot unseres Herrn gehorcht, wie es in der Schrift steht: »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.« 9 Wenn ihr aber einen Menschen bevorzugt, werdet ihr schuldig, denn ihr missachtet dieses Gesetz.
In einer stattlichen Kirche besuchte ein auffallend unordentlich gekleideter Mann zum ersten Mal die Kirche. Er wurde von einem der elegant gekleideten Platzanweiser empfangen, der ihn sofort in eine hintere Bank führte, damit sein ungepflegtes Aussehen und sein übler Geruch den Ruf der Kirche nicht störten.
Ein weiterer Erstbesucher stand im Foyer. Er war gepflegt und machte in seinem dunklen, Nadelstreifenanzug einen guten Eindruck. Einer der Platzanweiser schritt stolz mit ihm den Gang entlang und wies ihm einen Platz vorne in der Kirche zu.
Nach dem Gottesdienst lud der Leiter der Gemeinde den Mann zum Abendessen ein. Als sie um den Tisch saßen, wurde das Essen herumgereicht. Der Besucher nahm sich die köstlich aussehenden Kartoffeln und legte sie auf seinen Teller. Doch dann tat er etwas Seltsames: Er schaufelte die Kartoffeln in die Jackentasche seines Anzugs. Die Anderen beobachteten, wie er dasselbe mit den Karotten und dem Fleisch tat.
Unfähig, länger zu schweigen, fragte der Leiter: „Warum schüttest du das Essen in deine Jackentasche?“ Der Besucher lächelte und antwortete höflich: „Nach dem Platz zu urteilen, an dem Sie den Gottesdienstbesucher platziert haben, der vor mir hereinkam, schließe ich, dass Sie meinen Anzug zum Mittagessen eingeladen haben, also füttere ich ihn.“
Krass! Aber vielleicht doch was dran? Wenn sich nun ein Bettler in unsere Gemeinden „verirren“ würde, oder ein dunkler, bärtiger Fremder mit einer verschleierten Frau, oder ein angetrunkener Unrasierter, der in der Nacht zuvor scheinbar kaum geschlafen hatte, oder eine Person – offensichtlich aus dem Rotlichtmilieu ...
Mir gehen die Verse des Jakobus unter die Haut – ebenso wie Erinnerungen an Situationen, in denen ich selbst versagt habe. Darum möchte ich mir ganz neu Jesus zum Vorbild nehmen, der Huren, Zöllner und Halsabschneider ebenso einlud und willkommen hieß wie ehrbare Väter und Mütter. An Jesus möchte ich mich orientieren!Freitag, 30. Mai 2025
Die Vision des Himmels*
Gestern ging es um die Frage, wie viel wir bereit sind, für Jesus (auf)-zu-geben, damit Sein Auftrag erfüllt wird und alle Welt von Ihm hört. Wir erkennen vielleicht, dass ein opferbereiter Dienst für Jesus dazu notwendig ist. Wir wünschen uns, das Werk zu Ende zu bringen, auch dort, wo es gefährlich ist. Wir
staunen über die Opferbereitschaft früherer Missionare, die ihre
irdischen Güter in Särgen mitnahmen, weil sie wussten, dass sie nicht in
ihre Heimat zurückkehren würden. Ist unsere Vision vom Himmel stark
genug, auch selbst solche Opfer aufrecht zu erhalten?
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- Sie sind nicht bereit, Familie und Freunde zurückzulassen.
- Sie sind nicht bereit, einen Unterstützerkreis aufzubauen und mit geringem Einkommen zu leben.
- Sie sind besorgt um Gesundheit und Sicherheit – der eigenen und der ihrer Familien.
- Sie sind nicht bereit, den niedrigen Lebensstandard auf sich zu nehmen, der mit der Missionsarbeit kommt.
die mir der Herr, der gerechte Richter, an jenem Tag geben wird,
nicht aber mir allein, sondern auch allen,
die seine Erscheinung lieb haben.“ (2 Timotheus 4:8)
bis er weiß, wofür er bereit ist zu sterben!“ (Martin Luther King)







