„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Mittwoch, 28. Mai 2025

Todesverheißung und Todesbereitschaft

In meiner Stillen Zeit las ich folgende Verse (Johannes 21:18+19):

Wahrlich, wahrlich ich sage dir: Da du jünger warst, gürtetest du dich selbst und wandeltest, wohin du wolltest; wenn du aber alt wirst, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und führen, wohin du nicht willst. Das sagte er aber, zu deuten, mit welchem Tode er Gott preisen würde. Und da er das gesagt, spricht er zu ihm: Folge mir nach!

Gerade hatte Jesus ein intensives, seelsorgerliches Gespräch mit Seinem Jünger gehabt, hatte sein schlechtes Gewissen geheilt, seine Zweifel beseitigt, ihn neu beauftragt und in den Dienst gestellt. Unmittelbar darauf lässt er ihn durchblicken, dass seine Freiheit abnehmen wird und er im Alter den Märtyrertod erleiden wird. Das sind ja Aussichten!

Wie hätte ich reagiert, wenn Jesus mir prophezeit hätte, dass ich für Ihn leiden und sterben würde? Wie viel ist mir der Glaube, der Bau des Reiches Gottes, die Rettung von Seelen wert? Wie viel ist mir der Name Jesu und Seine Verherrlichung wert?

Kürzlich erhielt ich ein Schreiben von einem guten Freund, der mir einen Rundbrief weiterleitete: Herausfordernd und Nachdenkenswert! Lest selbst (Namen und ID Merkmale geändert):

„Denn das Leben ist für mich CHRISTUS, und das Sterben ein Gewinn“ (Philipper 1.21)

Wie viele von Euch schon wissen, ist am 17. Mai unser guter Freund Werner, der auch in unserem Werk arbeitete mit seinem Freund Alfred auf eine letzte Skitour gegangen. Bevor er losging sagte er wortwörtlich zu mir: ‚Egal was es auch kostet, Hauptsache Alfred lernt JESUS kennen!’

Ein paar Stunden später kam die schreckliche Nachricht: Die zwei wurden von einer Lawine erfasst, unser Freund Werner ist gestorben, Alfred hat es überlebt. Werner ist jetzt dort, wofür er immer gelebt hat - bei JESUS CHRISTUS. Werner hat gewonnen, so hätte er es selbst ausgedrückt, auch wenn es für uns als Familie ein sehr großer Verlust und Schmerz ist.

Alfred hat vor kurzem sein Leben JESUS anvertraut - seit er mit JESUS lebt, hat er ein großes Anliegen dafür, dass auch seine Frau, Kinder und Enkelkinder JESUS persönlich kennenlernen. GOTT hat Werners Wunsch und Gebet erhört!

Mein Freund beschreibt Werner, den er persönlich kannte, als einen Menschen, dessen Herz wirklich für Jesus brannte. Er schreibt: Manches Mal geht unser HERR schon krasse Wege mit seinen Mitarbeitern und wir stehen da und können es nicht mit unserem kleinen Hirn fassen. Der HERR macht keine Fehler!

Für Werner war es die Einstellung: Koste es, was es wolle!
Für Petrus war es Jesu Aussage: Es wird gewaltig kosten!
Für beide war es die Erfahrung der Aussage des Paulus:

 „Denn Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn.“ (Philipper 1:21)

Für mich ist es die Herausforderung: Konsequentes Leben für Jesus lohnt sich - immer!

Dienstag, 27. Mai 2025

Gott und die Völker

Oft wird Gott in der Bibel als der "Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs" bezeichnet. Manchmal auch kurz und bündig als der "Gott Israels". Das wird auch so bleiben! Gott ist und bleibt der Gott Israels, das Er sich als Sein Volk erwählt hat, um sich durch sie zu verherrlichen. Aber wir dürfen niemals vergessen, dass Er der Schöpfer aller Menschen ist, dass Er alle Menschen liebt und dass Jesus für alle Menschen gestorben ist. Ganz deutlich sagt es uns der Apostel Johannes. Im Johannesevangelium 3:16 lesen wir den vielleicht bekanntesten Vers der Bibel:

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Und in seinem ersten Brief (1. Johannesbrief 2:2) bestätigt der Apostel diese globale Sicht:

Er (Jesus) ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.

Jesus hat immer diesen globalen Blick gehabt. Er hat immer wieder auch von den „anderen Schafen“ gesprochen, die auch von Ihm hören müssen. In Matthäus 24:14 lehrt Jesus:

Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden, zum Zeugnis für alle Heidenvölker, und dann wird das Ende kommen.

Damit alle Heidenvölker (= alle nichtjüdischen Völker) das Zeugnis von Jesus hören können, müssen  – Stand heute – noch 7248 unerreichte Volksgruppen in aller Welt erreicht werden. Dabei handelt es sich nicht nur um kleine Urwaldstämme mit 89 Menschen. (Auch die sollen wir mit dem Evangelium erreichen!!!) Nein, es handelt sich ebenso um Millionenvölker und es ist eine gewaltige Aufgabe, an der wir alle gemeinsam mitarbeiten müssen, dürfen und nach Jesu Willen auch sollen. Leider (!) ist der Blick für diese 7248 unerreichten Volksgruppen in der Gemeinde Jesu nicht wirklich lebendig. Leider (!) geht der größte Einsatz in die eigenen, lokalen Gemeindeprojekte, das meiste Geld fließt in der Regel in die eigenen Arbeitsgebiete im eigenen Land. Die meisten Missionspredigten fokussieren Gebiete, in denen es bereits Christen und Gemeinden gibt.

Möge der Herr uns offene Augen und ein durch den Heiligen Geist beschwertes Herz schenken für die 7248 Völker, die keine Gemeinde haben, weil es keine in ihrer Kultur gibt, die z.T. keine Bibel haben, keine Materialien, keinen einzigen Christen in ihrem Volk, der Jesus kennt und ihnen den Weg zu Jesus erklären könnte. „Wie sollen sie aber den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie sollen sie aber an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne einen Verkündiger?“ (Römer 10:14)

Nicht alle können sich aufmachen und zu diesen Völkern gehen! Viele mehr sollten sich aufmachen, aber eins, was wir alle tun können und sollten, ist: Beten! Wir alle sollten dafür beten, dass die 3,5 Milliarden Menschen in diesen unerreichten Volksgruppen erreicht werden und von Jesus hören.

Eine dieser Volksgruppen ist das Volk der Bengalen in Bangladesch. Sie sind zu 99,94% muslimisch. Die Bengalen sind eine der größten, unerreichten Volksgruppen der Welt, und manche sprechen bei diesem 135.000.000 Volk von einer geistlichen Katastrophe. In Teilen des Landes leben Millionen Muslime, ohne einen Nachfolger Jesu zu treffen. Um in Bangladesch wenigstens einen christlichen Arbeiter auf 50.000 Bengali zu haben (1:50.000!!!), müssten 2700 Arbeiter ausgesendet werden.

Es ist Zeit, dass sich die Gemeinde Jesu wieder neu darauf besinnt, den Auftrag Jesu der GANZEN Welt zu bringen, auch, wenn das Opfer kostet.

Eine gute, kostenlose Gebetsapp für unerreichte Völker kann HIER heruntergeladen werden.

Montag, 26. Mai 2025

Wo ist solch ein Gott wie Du?

Wo ist ein Gott wie du, der die Sünden vergibt und die Missetaten seines Volkes verzeiht? Der nicht für immer an seinem Zorn festhält, sondern der sich freut, wenn er barmherzig sein kann? (Micha 7:18)

Ja, wo ist ein Gott wie der Gott der Bibel? Micha erwähnt hier die Einzigartigkeit Gottes, weil Gott vergibt! Er hätte jedes Recht, dem Menschen seine Sünden nachzutragen und ihn in sein Unheil laufen zu lassen; tut Er aber nicht. Unser Gott, unser Herr und König, Jesus Christus, unser Vater im Himmel, hält an Seinem berechtigten Zorn nicht fest. Er entscheidet sich für Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Gerechtigkeit lässt Ihn Menschlichkeit anziehen und am Kreuz den Tod für unsere Sünden schmecken. Barmherzigkeit und Gnade kann Er als Folge mit Freude ausschütten. Wo ist ein wie unser Gott?

Als Gott sich in Ägypten als der Gott Israels erwies, bewies Er mit jeder neuen Plage Seine Macht über einen anderen der Götter Ägyptens. In keinem einzigen Fall konnten die Mächte Ägyptens dem Gott Israels, dem Gott der Bibel, unserem Gott das Wasser reichen. Wo ist ein Gott wie unser Gott?

Als der Prophet Elia den Baalspropheten einen Machtvergleich vorschlug, gab er ihnen den Vortritt. Die Baalspriester mussten schon von ihrem Götzen überzeugt gewesen sein, denn sie willigten ein. Sie bauten einen Altar, schlachteten das Opfer und unternahmen alles Menschenmögliche, um ihren Götzen zu bewegen, Feuer vom Himmel zu senden. Sie schrien, tanzten, schrien lauter, ritzten sich blutig und brachten so ihr Blut als Opfer – alles ohne Erfolg. Als deutlich wurde, dass Baal absolut nichts unternahm – rein gar nichts (!) – machte sich Elia ans Werk. Auch er baute einen Altar, ließ Altar, Feuerholz und Opfer mit Wasser völlig durchnässen und sprach ein einfaches und inniges Gebet. Er hatte kaum ausgesprochen, da antwortete Gott mit Himmelfeuer, das nicht nur das durchnässte Opfer und das nasse Feuerholz verbrannte, sondern auch den Steinaltar und das verbliebene Wasser. Wo ist ein Gott wie unser Gott?

Bereits lange zuvor hatte es einen Krieg zwischen Israel und den Philistern gegeben, wobei Israel zunächst den Kürzeren zog. Dann holten sie die Bundeslade aus dem Allerheiligsten der Stiftshütte und nahmen sie als „Glücksbringer“ mit in die nächste Schlacht. Die Philister siegten erneut, nahmen die Bundeslade als Kriegsbeute mit und stellten sie – sozusagen – als Triumph und Opfer in den Tempel ihres Gottes, Dagon. Dann aber machten sie eine gewaltige Erfahrung: Nach der ersten Nacht lag ihr Götze Dagon auf seinem Angesicht vor der Bundeslade Gottes. Natürlich stellten ihn die Philister wieder auf. Nach der zweiten Nacht lag Dagon wieder da. Kopf und beide Hände waren abgeschlagen. Nur der Rumpf war übrig. Verständlich, dass die Philister danach trachteten, die Bundeslade Gottes so schnell wie möglich wieder loszuwerden. Wo ist ein Gott wie unser Gott?

Wenn wir heute diese neue Woche beginnen, dann lasst es uns tun mit dem Wissen: Es gibt keinen Gott wie unseren Gott! Er ist der Schöpfer und Erhalter der Welt. Er ist es, der die Welt in den Angeln hält, alle Zeit und Zeiten bestimmt. Ihm ist keiner gleich – nicht an Kraft, nicht an Autorität, nicht an Liebe, Gnade, Vergebung, Verständnis oder Trost. Ihm ist keiner gleich!

Sonntag, 25. Mai 2025

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!

1 Thessalonicher 4:3-8

3 Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr euch der Unzucht[1] enthaltet;
4 dass es jeder von euch versteht, sein eigenes Gefäß[2] in Heiligung und Ehrbarkeit in Besitz zu nehmen,
5 nicht mit leidenschaftlicher Begierde wie die Heiden, die Gott nicht kennen;
6 dass niemand zu weit geht und seinen Bruder in dieser Angelegenheit übervorteilt; denn der Herr ist ein Rächer für alle diese Dinge, wie wir euch zuvor gesagt und ernstlich bezeugt haben.
7 Denn Gott hat uns nicht zur Unreinheit berufen, sondern zur Heiligung.
8 Deshalb — wer dies verwirft, der verwirft nicht Menschen, sondern Gott, der doch seinen Heiligen Geist in uns gegeben hat.

Herzliche Einladung zum Gottesdienst:

 Anbetung - Gebet
Predigt  - Gemeinschaft
Gemeinsames Mittagessen

  Wir freuen uns auf dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

Die Stunden, die wir mit Gott verbringen,
sind der Brunnen, aus dem unsere Heiligung fließt
– und unsere Freude.
(Randy Alcorn)

Der Heilige Geist ist der Geist der Heiligkeit,
und er ruft die Heiligung in uns hervor.
(Wayne Grudem)

Samstag, 24. Mai 2025

War Room – Der Kampfplatz

Ich bekenne: Zum ersten Mal hörte ich von dem Film „War Room“ (frei übersetzt: Kampfplatz) als er in der Frauenstunde unserer Gemeinde gezeigt wurde. (Nein, ich habe mich nicht hineingeschlichen!) So weckte er mein Interesse und ich habe mir den Film später alleine angesehen. Er hat mein Gebetsleben inspiriert und gestärkt. Über den Film wurde viel geschrieben. Auf einer Webseite heißt es in etwa:

Der „War Room“ kann eine ruhige Ecke in Deinem Zuhause, eine Kammer oder ein anderer Ort sein, an dem Du allein bist, zu Gott beten und Dich ohne Ablenkung ausruhen kannst. Ein „War Room“ ist ein Ort, an dem Du mit Gott allein bist und tief ins Gebet eintauchen kannst.

Außerdem listet diese Seite eine Reihe von möglichen Gebetsanliegen – Bitten und Dank), die wir alle oder ausgewählt – täglich oder über die Woche aufgeteilt – im Gebet vor Gott bringen können. Ich liste hier einige Punkte auf. Vielleicht ist das eine oder andere dabei, mit dem Du heute beginnen möchtest. (Die ausführliche Liste / englischsprachig / findest Du HIER)

Gebete für Deinen Kampfplatz (andere nennen es „Krisenraum“)

  • Liebe zu Gottes Wort – Josua 1,8
  • Unterordnung unter Gott – 1. Petrus 5,6
  • Sich abgelehnt fühlen – Lukas 1,37
  • Positive Grundeinstellung – Philipper 4,8
  • Stärke – Römer 15,13
  • Angst und Sorgen – Philipper 4,6-7
  • Wiederherstellung – 1. Petrus 5,10
  • Sexuelle Reinheit – Hebräer 13,4
  • Weiches und gütiges Herz – Sprüche 4,23
  • Liebe – 1. Korinther 13
  • Kommunikation – Kolosser 3,12
  • Stärke – Psalm 46,1-3
  • Gebet – 1. Johannes 5,14
  • Demut – 2. Chronik 7,14
  • Überwindung – Epheser 6,12
  • Sieg – Psalm 30,1
  • Gib Gott die Ehre – Judas 24-25
  • Glaube – Jeremia 29,12
  • Zukunft – Jeremia 29,11
  • Lobpreis – Jakobus 5,13
  • Feinde – Matthäus 5,44
  • Gute Gaben – Matthäus 7,11
  • Schwäche – Römer 8,26

Nichts ist wichtiger für unser Leben als die täglich frische, lebendige Verbindung zu unserem Retter, Hirten und König, Jesus! Möge der Herr uns helfen, Ihn täglich im Gebet zu begegnen!

Der Film ist auf DVD neu und / oder gebraucht u.a. über Amazon.de oder Medimops zu beziehen.