„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Montag, 20. Januar 2025

Erstaunliche Gnade

Wie wäre es, wenn Gott so wär’ wie ich und gleich erschlüg’ was ihm missfällt – wer könnte dann vor Ihm besteh’n?“ So sang Manfred Siebald vor vielen Jahren in einem seiner Lieder, nachdem er zuvor darüber informiert hatte, wie diese vollblöde Fliege wie hirnlos um die Lampe rumflog und ihn nervte. Na ja, da hatte er sie halt totgeschlagen.

Tja, wie wäre es wirklich, wenn Gott jedesmal drauflosschlagen würde, wenn wir Ihm missfallen? Also ich wäre bestimmt schon 10.000 Tode gestorben. Aber Gott ist anders.

Meine Morgenwache führte mich gestern ins 36. Kapitel des Propheten Hesekiel. Hesekiels Dienstzeit lag größtenteils in Babylon. Ein Großteil des Volkes Israel war bereits dort in der Gefangenschaft, ein weiterer Teil würde folgen. Israel hatte über die Jahrhunderte eine Halsstarrigkeit entwickelt, die Seinesgleichen suchte. Der Überrest in Judäa war genauso unbeugsam wie die Schar, die bereits in Babylon war. Dennoch bezeichnet Gott den (entweihten) Boden Israels immer noch als „mein Land“ (Vs 5) und die (immer noch unbeugsamen) Juden als „mein Volk“. Diese Einstellung der Gnade drückt Paulus mit den himmlischen Worten in Römer 11:29 aus:

Denn Gottes Gnadengaben und Berufung können ihn nicht reuen.

Wie groß diese unverdiente Gnade Gottes ist, stellt man fest, wenn man Hesekiel 36 liest. Gott erklärt, dass Israel Gottes Land verunreinigte, darum unter die Völker zerstreut wurde und dort den Namen ihres Gottes weiterhin entweihte. Gott aber, dessen Ehre sie hätten verbreiten sollten, erklärt (Vs 23):

Darum will ich meinen großen Namen wieder heilig machen, der vor den Heidenvölkern entheiligt worden ist, den ihr unter ihnen entheiligt habt! Und die Heidenvölker sollen erkennen, dass ich der Herr bin, spricht Gott, der Herr, wenn ich mich vor ihren Augen an euch heilig erweisen werde.

Gott wird nicht nur die Ehre Seines Namens wiederherstellen. Das hätte Er auf tausendfältige Weise ohne Israel tun können. Er will es aber durch Sein Volk Israel tun. Sie sollen Instrumente werden, durch die Er Seine Herrlichkeit unter den Nationen aufrichten möchte – ganz so, wie es von Anfang an geplant war. DAS ist Gnade!

Ja, tausend Mal hätte Gott Grund gehabt, uns im Zorn zu verwerfen und uns unserem Schicksal hinzugeben. Aber er hat es nicht getan. Und nicht wir haben dafür gesorgt, dass es so ist. Er selbst hat es so gewollt. Betreffs des Landes erklärt Er:

Denn siehe, ich will mich wieder zu euch wenden und euch mein Angesicht zuwenden, dass ihr angebaut und besät werdet. Und ich will viele Menschen auf euch wohnen lassen, das ganze Haus Israel insgesamt ... (36:9+10)

Betreffs Seines Volkes erklärt Er (Vs 11, 15, 24-26):
 
Ich will Menschen und Vieh auf euch zahlreich machen, und sie werden sich mehren und fruchtbar sein; ich will euch bevölkern wie in alten Zeiten und euch mehr Gutes erweisen als je zuvor; und ihr sollt erkennen, dass ich der Herr bin! ... Und ich will dich nicht mehr die Schmähung der Nationen hören lassen, und das Höhnen der Völker sollst du nicht mehr ertragen müssen; ... Denn ich will euch aus den Heidenvölkern herausholen und aus allen Ländern sammeln und euch wieder in euer Land bringen. Und ich will reines Wasser über euch sprengen, und ihr werdet rein sein; von aller eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben;

Ich will ... das sind nur einige der vielen Aussagen in Hesekiel 36, die bezeugen, dass Gott (gnädig sein) will. Seine Gnade ist unveränderlich, ewig, für Dich und für mich.

Sonntag, 19. Januar 2025

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!

Sacharja 12:10 + 14:4-5+9

„Aber über das Haus David und über die Einwohner von Jerusalem will ich den Geist der Gnade und des Gebets ausgießen, und sie werden auf mich sehen, den sie durchstochen haben, ja, sie werden um ihn klagen, wie man klagt um den eingeborenen Sohn, und sie werden bitterlich über ihn Leid tragen, wie man bitterlich Leid trägt über den Erstgeborenen.

Und seine Füße werden an jenem Tag auf dem Ölberg stehen, der vor Jerusalem nach Osten zu liegt; und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten nach Osten und nach Westen hin zu einem sehr großen Tal, und die eine Hälfte des Berges wird nach Norden zurückweichen, die andere nach Süden. (…) Dann wird der Herr, mein Gott, kommen, und alle Heiligen mit ihm! (…) Und der Herr wird König sein über die ganze Erde. An jenem Tag wird der Herr der einzige sein und sein Name der einzige.
 

Herzliche Einladung zum Gottesdienst:

 Anbetung - Gebet
Gemeinschaft - Predigt - Abendmahl
Gemeinsames Mittagessen

  Wir freuen uns auf dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

Wir sehen auf den aufkommenden Sturm,
der alles in einen Abgrund von Hoffnungslosigkeit stürzt.
Wir schauen noch einmal 
und wir sehen einen herrlichen Sonnenaufgang.
Der Morgenstern erscheint, der Bote des Tages
und die Sonne in all Seiner Herrlichkeit.
So komm, Du Hoffnung der Hoffnungslosen,
Du Hoffnung Israels,
Du Hoffnung der Welt,
aller Nationen,
der ganzen Schöpfung.
So komm, Herr Jesus.
(Arno Clemens Gaebelein)

Samstag, 18. Januar 2025

Vom rechten Gebrauch der Krankheit

Auf der Webseite (HIER) meines Freundes, Peter Burghadt, fand ich folgendes Gebet von Blaise Psacal um den rechten Gebrauch der Krankheit:

Zu wem soll ich rufen, Herr,
zu wem meine Zuflucht nehmen,
wenn nicht zu dir?

Alles, was nicht Gott ist,
kann meine Hoffnung nicht erfüllen.
Gott selbst verlange und suche ich;
an dich allein, mein Gott, wende ich mich,
um dich zu erlangen.

Du allein hast meine Seele erschaffen können,
du allein kannst sie aufs neue erschaffen;
du allein hast ihr dein Bildnis einprägen können,
du allein kannst sie umprägen
und ihr dein ausgelöschtes Antlitz
wieder eindrücken,
welches ist Jesus Christus,
mein Heiland, der dein Bild ist
und das Zeichen deines Wesens.

Vater im Himmel,
ich bitte weder um Gesundheit
noch um Krankheit,
weder um Leben noch um Tod,
sondern darum, dass du über meine Gesundheit
und meine Krankheit,
über mein Leben und meinen Tod verfügst
zu deiner Ehre und meinem Heil.

Du allein weißt, was mir dienlich ist.
Du allein bist der Herr,
tue, was du willst.
Gib mir, nimm mir,
aber mache meinen Willen dem deinen gleich.

So gib denn, Herr,
dass ich, wie ich auch sei,
mich in deinen Willen einordne;
und dass ich als Kranker
dich verherrliche in meinen Leiden.
Vereinige mich mit dir;
erfülle mich mit dir und deinem heiligen Geiste.

Gehe ein in mein Herz und in meine Seele,
um meine Leiden darin zu tragen,
damit ich, ganz erfüllt von dir,
nicht mehr selbst es bin, der lebt und leidet,
sondern damit du es bist,
der lebt und leidet in mir,
o mein Heiland!

AMEN!

Donnerstag, 16. Januar 2025

Der Herr spricht!

Sacharja 6:6:
"So spricht der Herr, der Allmächtige: `Sollte mir das unmöglich erscheinen, nur weil es dem Volk, das in diesen Tagen übrig geblieben ist, unmöglich erscheint?´, spricht der Herr, der Allmächtige." (NL)

Gott, der Allmächtige spricht! Der Herr der Heerscharen sprich! Er, der dem himmlischen Heer, dem Engelheer befielt! Nichts ist Ihm unmöglich, nichts fällt Ihm schwer. Alles fällt Ihm leicht! Niemanden muss Er fragen, sich bei niemandem Rat holen. Nie muss Er sich korrigieren oder Seinen Plan überdenken. Was uns Menschen unwahrscheinlich oder gar unmöglich erscheint, bereitet Ihm kein Kopfzerbrechen. Was Er verheißen hat, kann und wird Er auch tun. Geh an der Hand dessen, dem NICHTS unmöglich ist

Gedanken aus Asien (2)

„Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“ (Johannes‬ ‭13‬:‭34‬-‭35)‬

Diese Verse kommen in Erinnerung, wenn ich daran denke, was Judy kürzlich erzählte und was mir von der Geschichte Vietnams durch den Kopf geht.

Historisch gesehen kämpfte der Süden Vietnam mit Unterstützung der USA gegen den kommunistischen Norden Vietnams, der durch die Bewegung des Vietcong im Süden unterstützt wurde. Heißt: Vietnamesen kämpfen gegen Vietnamesen. Und das mit den brutalsten Mitteln. Unglaubliches Leid haben Kämpfer beider Seiten über die einfache Bevölkerung gebracht.
Bis heute besteht die Entfremdung und der Hass. Eine Frau aus Saigon (Süden) - so erzählt Judy - benötigte in Hanoi (Norden) Medizin und ging zu einer Apotheke. Da aber der Dialekt im Süden und Norden ein anderer ist, verstand die Verkäuferin die Kundin nicht. Wirsch schickte sie sie weg und sagte nur etwas wie: Geh wieder in den Süden und kauf deine Medizin da.

1994 schlachte die Hutus in Ruanda 75 % der Tutsi Bevölkerung Ruandas ab. Bis zu 1 Million Tute! Zwei Völker innerhalb derselben Nation.

Nord- und Südkorea sprechen immer wieder mal über Wiedervereinigung. Beide Länder – ein Volk. Sie haben bis heute keinen Friedensvertrag.

Bürgerkriege nennen wir es. Bürgerkriege nennt es die Bibel.

Und Jesus fordert uns als seine Kinder auf: Streitet nicht auf dem Weg! Liebt einander! Liebt andere so unverfälscht und offensichtlich, dass man euch als Kinder Gottes erkennt. 

Ich meine, Jesus macht hier deutlich, dass Er keine Kriege in Seinem Volk möchte. Unser Dialekt und unsere Glaubenskultur mag sich hier unterscheiden. Aber alle Herzen, die Jesus gehören, sollen einander lieben und nicht bekämpfen.

Das haben wir über die Jahre viel zu oft vergessen oder die Notwendigkeit dafür wegerklärt. Lasst uns einander lieben, auch wenn unser Dialekt sich hier und da unterscheidet. Solange wir zum Volk Gottes gehören, sind wir eine Nation, eine Familie.

Mittwoch, 15. Januar 2025

Gedanken aus Asien (1)

Bis gestern waren alle Einträge zu den Andachten für Januar vorbereitet. Für die zweite Monatshälfte habe ich es nicht mehr im Vorfeld geschafft, nur für den einen oder anderen Tag. An den übrigen Tagen werde ich aus Kambodscha oder Vietnam den einen oder anderen Gedanken weitergeben. Diese Einträge werden nicht so überlegt geschrieben - und kürzer sein.

Ich stehe noch immer unter dem Eindruck des Besuchs gestern im S21 Gefängnis der Roten Khmer. Was in den Jahren 1975 bis Januar 1979 dort geschah, ist zu grausam zu berichten. Es zeigt die ganze Bosheit und abgrundtiefe Bosheit des menschlichen Herzens. Aber all das ist nicht neu und nicht vorbei.

Schon im Alten Testament lesen wir von den grausamen Taten der Menschen aneinander. Auch wenn wir heute in einem Land leben, in dem wir uns nicht vorstellen können, dass sich solche Taten ungestraft von der Weltgemeinschaft wiederholen könnten, so ist das doch der Fall. Im Mittelalter waren es die Schergen der tyrannischen Herrscher – und leider sogar der Kirche. Vor 80 Jahren war es Hitler-Deutschland, vor 50 Jahren war es in Kambodscha, vor Jahrzehnten in Chile und Peru, (zumindest) bis vor kurzem war es in Syrien und bis heute in Nordkorea, Eritrea und anderen Ländern. Die Schrecken bleiben der Weltgemeinschaft größtenteils verborgen – bis die Herrscher fallen und ihre dunklen Taten ans Licht kommen. Und was vorher bekannt wird, wird schlicht übersehen, bagatellisiert, oder ein Eingreifen ist nicht von persönlichen Nutzen.

Gottes Wort sagt (1.Mose 8):

„Das Dichten des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an.“

Aus einer solchen Quelle kann nichts Gutes kommen. Und auch unser eigenes Herz ist nicht anders, auch wenn es nicht die gleichen Taten verbracht hat wie ein Hitler, Pinochet oder Pol Pot. Wir alle sind und brauchen die Vergebung durch das Blut Jesu.

Was mir aber mehr nachgeht, als die schrecklichen Gräueltaten der Menschen ist die Hoffnungslosigkeit und Ewigkeit ihrer Opfer. Wer als Christ denMärtyrertod erlebt, hat mitunter auch Schreckliches zu erleiden. Aber er hat in aller Verzweiflung die Hoffnung der Herrlichkeit.

Wer aber ohne Jesus so leiden muss, leidet ohne Hoffnung auf eine himmlische Herrlichkeit. Was für eine bodenlose Hoffnungslosigkeit.

Dieser Tage bin ich umgeben von Menschen, die nicht mehr leiden müssen. Zumindest nicht so, wie vor 50 Jahren. Aber Hoffnung haben auch sie nicht. Buddhisten glauben an einen Kreislauf von Wiedergeburten und hoffen, bei der nächsten Wiedergeburt auf höherer Ebene wiedergeboren zu werden. Eine Hoffnung auf eine Ewigkeit in Herrlichkeit gibt es im Buddhismus nicht.

Ich bin dankbar für die Missionare, die wir auf unserer Reise treffen können. Es ist unser Wunsch, sie zu ermutigen. Und es ist unser Gebet, dass der Herr weitere Missionare in die Arbeit unter buddhistischen Völkern senden wird.

„Sagt ihr nicht: Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte? Siehe, ich sage euch: Hebt eure Augen auf und seht die Felder an; sie sind schon weiß zur Ernte.“ (Johannes‬ ‭4‬:‭25)

Dienstag, 14. Januar 2025

Gottes Geist (Teil 2) verwandelt die Wüste!

Gestern hatten wir festgestellt, dass Gottes Geist unseren Durst stillt. Allerdings müssen wir der Einladung Jesu folgen, der sagt:

Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke! (Johannes 7:37)

Anders ausgedrückt: Wir sollten nicht vom offenen Fenster aus den Monsunregen Gottes anschauen und mit ein paar Wasserspritzern zufrieden sein. Wir sollten hingehen, wenn Gott Sein lebendiges Wasser auf das Durstige ausgießt und bereit sein, nass zu werden.

Wie oft hält uns aller mögliche Ballast von Jesus fern! Wir halten fest an unseren Wegen, an Sünde, an unseren Rechten, an unseren Plänen und so manchen anderen Dingen.

Anstatt dem Pferd den Gnadenschuss zu geben (siehe Eintrag von gestern), allen unnötigen Ballast abzuwerfen und zur Quelle, Jesus, zu kommen, kämpfen wir uns weiter durch die Durststrecken unseres Lebens, klammern uns an alles, was unseren Durst nicht stillt, uns aber immer noch so lieb ist.

Lass Dich auf Jesus ein! Wirf ab, woran Du Dich krampfhaft klammerst. Hier ist Gottes Verheißung an alle, die sich hinausbegeben in den Monsunregen Gottes, die sich einlassen auf Gottes Geist:

 „Sie werden aufsprossen“ (Jesaja 44:4)

Leben sprosst und blüht, wo Gottes Geist ausgegossen ist! Es heißt:

„Es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen
und Ströme in der Einöde.“ (Jesaja 35:6)

Galater 5:22 beschreibt uns diese ehemalige Wüste, die jetzt verwandelt wird in einen bunten Blumengarten, in dem die Farben Gottes leuchten:

Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut,
Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.

Neben der farbenfrohen, wohlriechenden Frucht des Heiligen Geistes gibt es eine weitere Konsequenz für den, der sich auf den Monsunregen des Heiligen Geistes einläßt:

„Dieser wird sagen: Ich gehöre dem Herrn!
Jener wird auf seine Hand schreiben: Dem Herrn eigen!“ (Jesaja 44:5)

Ein durstiger Mensch, auf den Gottes Geist ausgegossen ist, lebt mit neuer Hingabe und Begeisterung. Was vorher trocken und steinig war, gezeichnet von Gleichgültigkeit und Desinteresse wird umgekehrt und ruft aus: Halleluja! Ich gehöre dem Herrn! Was kann es Besseres geben? Ich bin Gottes Eigentum, lebe nicht mehr für mich, meinen Ruf, mein Geld, meine Träume. Ich lebe jetzt allein für die Ewigkeit, die Gott in mein Herz gepflanzt hat!

Das sind die Folgen eines Lebens, auf das Gott Seinen Geist ausgegossen hat! Das ist die Beschreibung einer Wüste, die zu einem Blumenbeet, zu einem fruchtbaren Land geworden ist. Das kann die Beschreibung Deines Lebens sein! Jesus spricht:

Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke! (Johannes 7:37)

Montag, 13. Januar 2025

Gottes Geist (Teil 1) stillt unseren Durst!

Wenn ich werde Wasser auf das Durstige gießen und Ströme auf das Dürre; ich werde meinen Geist auf deinen Samen ausgießen und meinen Segen auf deine Sprösslinge, und sie sollen hervorsprossen zwischen dem Gras wie Weiden an den Wasserbächen. Dieser wird sagen: »Ich gehöre dem Herrn!«, und jener wird sich nach dem Namen Jakobs nennen; ein anderer wird sich mit seiner Hand dem Herrn verschreiben und sich den Ehrennamen »Israel« geben. (Jesaja 44:3-5)

Auch heute führen viele Gotteskinder ein trockenes, fruchtloses und ‚lebensloses’ Leben. O ja, sie haben den Heiligen Geist! Nach Epheser 1:13 sind sie versiegelt – gerettet – bis auf den Tag der Erlösung! Aber anstatt in Gottes Monsunregen zu stehen, haben sie lediglich ein paar Tropfen abgekriegt. Alles, was durch die Kraft des Heiligen Geistes in ihnen wachsen soll, bleibt verkümmert. Statt froh, liebend und stark zu sein, sind sie miesepetrig, rechthaberisch, kraft- und farblos!

Spurgeon, der berühmte Baptistenprediger des 19. Jahrhunderts sagte:
 
„Ohne den Geist Gottes können wir nichts tun. Wir sind wie Schiffe ohne Wind und Kriegswagen ohne Rosse; verwelkt wie Zweige ohne Saft, nutzlos wie Kohlen ohne Feuer, unakzeptabel wie ein Opfer ohne Opferflamme. ...“ 

„Ich glaube, dass in dieser Stunde Gottes Volk Tag und Nacht zu Gott schreien sollte um eine frische Ausrüstung mit dem Heiligen Geist. Es gibt vieles, das wünschenswert ist für die Gemeinde Gottes – aber eines ist unumgänglich: das ist die eine Sache: Die Kraft des Heiligen Geistes inmitten Seines Volkes!“

Auf wen  möchte Gott Seinen Geist ausgießen? Der Herr sagt:
 
Ich werde Wasser auf das Durstige gießen! (Jesaja 44:3)
Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke! (Johannes 7:37)

Gott gießt Seinen Geist nicht aus auf die, die mit dem Tröpfelregen zufrieden sind. Auch nicht auf die, die nicht nass werden wollen. Es geht immerhin um ein Ausgießen!
Gott gießt Seinen Geist auf die DURSTIGEN, die zu Jesus kommen, um zu empfangen. Nach diesen Voraussetzungen sucht Gott: ein durstiges und verlangendes Herz.

Kennt Ihr die Filme? Jemand reitet herum in der Wüste und verirrt sich hoffnungslos. Durst setzt ein, das letzte Wasser ist schnell aufgebraucht. Irgendwann wirft der Reiter die leere Wasserflasche fort. Dann wirft er anderen Ballast ab. Als das Pferd zusammenbricht, erhält es den Gnadenschuss. Sattel und Gewehr werden noch eine Weile mitgeschleppt, solange die Kraft reicht. Dann wird beides zurückgelassen. Schließlich hat der Arme nur noch, was er am Körper trägt.

Warum hat er alles aufgegeben? Die Antwort ist offensichtlich: um zum Wasser zu kommen, um seinen tödlichen Durst zu stillen, um zu überleben – um ZU LEBEN!

Jesus sagt: Ich WILL Wasser gießen auf das Durstige!
                  Ich WILL meinen Geist ausgießen auf das Durstige!

Jesus lädt ein: Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke!

(Morgen: Gottes Geist verwandelt die Wüste)