Mittwoch, 8. Januar 2025
Aber Gott ...!
Dienstag, 7. Januar 2025
Vom Zurückgehen
Heute Morgen fesselte mich ein Satz in meiner Bibellese, der im selben Abschnitt gleich zweimal vorkam. In 1 Mose 24 wird berichtet, dass Abraham seinen Knecht Eleasar zu seinen Verwandten sandte, um eine Frau für Isaak zu finden. Eine Mega-Aufgabe. Das verstand auch Eleasar und fragt Abraham (1 Mose 24:5):
Da sprach der Knecht zu ihm: Vielleicht will aber die Frau mir nicht in dieses Land folgen — soll ich dann deinen Sohn wieder zurückbringen in das Land, aus dem du ausgezogen bist?
Abrahams Antwort ist sehr (!) bestimmt, denn er antwortet gleich zweimal:
Abraham sprach zu ihm: Hüte dich, meinen Sohn wieder dorthin zu bringen! (Vers 6) Wenn die Frau dir aber nicht folgen will, so bist du entbunden von dem Eid, den du mir geschworen hast; nur bringe meinen Sohn nicht wieder dorthin! (Vers 8)
Abraham wusste, was er zurückgelassen hatte: die Götzen seiner Kindheit und seiner Familie. Dahin wollte weder er zurück noch wollte er seinen Sohn in diesem Umfeld.
Wenn wir doch diese Einstellung Abrahams adoptieren könnten. Aber die Versuchung ist stark, besonders in Notzeiten. Als Lot mit seiner Frau und Kindern Sodom verlassen sollte, war der klare Auftrag: Kein Zurückschauen! Lot und seine Kinder hielten sich dran. Seine Frau nicht. Sie starb!
Auf der ersten Missionsreise begleitete Johannes Markus seinen Onkel Barnabas und den Apostel Paulus ... bis in die Stadt Perge. Dann ging er zurück und man hört zunächst nichts mehr von ihm. In 2 Timotheus 4:10 berichtet Paulus mit Trauer, dass Demas ihn verlassen hat. Demas war ein Mitarbeiter des Apostels – bis er die Welt lieb gewann und zurückkehrte in sein altes Leben. Ähnlich ging es dem jungen Mann, der zu Jesus kam, mit dem (scheinbar) aufrichtigen Wunsch, das ewige Heil zu erlangen. Mit dem Wunsch kam er zu Jesus. Als er jedoch eine Antwort auf seine Frage bekam, gefiel ihm die Antwort nicht und er verließ Jesus wieder. Sicher hatte Jesus solche Menschen im Sinn, als Er in Lukas 9:62 lehrte:
»Wer eine Hand an den Pflug legt und dann zurückschaut, ist nicht geeignet für das Reich Gottes.«
Leider, LEIDER! fallen auch heute immer wieder Menschen auf die Lockangebote Satans herein und wenden sich ab von Jesus. Manche wenden sich völlig ab von Ihm und folgen ihm gar nicht mehr, wie z.B. nach einer Rede Jesu in Johannes 6:66 zu lesen ist, wo es heißt:
Aus diesem Anlass zogen sich viele seiner Jünger zurück und gingen nicht mehr mit ihm.
Immer wieder haben sich Menschen von Jesus abgewandt, weil Nachfolge bedeutet, Ihm von ganzem Herzen nachzufolgen. Halbherzigkeit kann nicht als Nachfolge bezeichnet werden. In der Nachfolge Jesu ist Stillstand gleich Rückgang. Oder wie es der frühere Bundespräsident, Gustav Heinemann, einmal ausdrückte: „Ein halber Christ ist ganzer Unsinn!“ Recht hat er, denn wer im Glauben an Jesus halbe Sache macht, muss sich nicht wundern, wenn er immer wieder fällt, zweifelt, die Verheißungen nicht erfährt, Gottes Wort verschlossen bleibt oder er keine Freude an der Bibel, Gebet oder Gemeinschaft hat. All das erfährt allerdings derjenige, der mit vollblütig mit Jesus unterwegs ist.
Wo bist Du auf Deiner Reise? Welche Rolle spielt Jesus in Deinem Leben? Welchen Einfluss hat Er auf Deine Entscheidungen, Deine Zukunft, Deinen Alltag? 100%? 97% 70? 25% 3%?
Zu viele meinen, 97% sei doch ein guter Prozentsatz, aber jemand meinte ganz richtig: „Sei ganz Sein oder lass es ganz sein!“ Jesus ist es wert, aufzustehen, Ihm nachzufolgen, dabeizubleiben und niemals zurückzugehen.
Ein letzter Gedanke zu diesem Thema: Es gibt tatsächlich ein positives „Zurück“. Der oben erwähnte Johannes Markus kam zurück in die Spur der Nachfolge und wurde zu einem wichtigen Mitarbeiter des Paulus. Auch der „verlorene Sohn“, der vom Vater weggegangen war, besann sich und kehrte zurück. Er wurde herzlichst wiederaufgenommen.
Wenn Du 100% auf dem Weg mit Jesus bist, lass dir die Zeilen des bekannten Liedes neu zu Herzen gehen! Wenn Du unter 100% liegst – oder gar die Nachfolge ganz verlassen hast und bist zurückgegangen in Dein altes Leben – dann komm zurück aus dem Zurück. Komm zurück zu Jesus. Er wird Dich herzlich wiederaufnehmen!
1) Ich bin
entschieden zu folgen Jesus,
ich bin entschieden zu folgen Jesus,
ich bin entschieden zu folgen Jesus.
Niemals zurück, niemals zurück.
2) Ob niemand mit
mir geht, doch will ich folgen,
ob niemand mit mir geht, doch will ich folgen,
ob niemand mit mir geht, doch will ich folgen,
Niemals zurück, niemals zurück.
3) Die Welt liegt
hinter mir, das Kreuz steht vor mir,
die Welt liegt hinter mir, das Kreuz steht vor mir,
die Welt liegt hinter mir, das Kreuz steht vor mir.
Niemals zurück, niemals zurück.
Montag, 6. Januar 2025
Möchtest Du die Zukunft kennen?
Wer möchte das nicht? Oder zumindest, was das neue Jahr 2025 bringt. Selbst solche, die über diese Möglichkeiten lachen, gehen „spaßeshalber“ auf den Jahrmärkten zu den Hellsehern, oder lesen „nur so aus Langeweile“ ihr Horoskop. Solche, die Zukunftsspekulationen vehement ablehnen, fragen sich innerlich, was das neue Jahr und die Zukunft wohl bringen wird. Und dann lesen sie ihre heiligen Schriften, oder auch die unheiligen Schriften der selbsternannten Endzeitpropheten. Die Nicht-so-Religiösen lassen die heiligen und unheiligen Schriften liegen, studieren aber umso fleißiger den Börsenmarkt, die Politbarometer und die Prognosen der Weltpolitik. Wir können es nicht verleugnen: Die Zukunft interessiert uns!
Sonntag, 5. Januar 2025
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss!
Zephanja 1:14+15,18; 3:12+175
Nahe ist der große Tag des Herrn; er ist nahe, und sehr rasch kommt er herbei! Horch, der Tag des Herrn! Bitter schreit dort auf der Held. Ein Tag des Zorns ist dieser Tag, ein Tag der Angst und der Bedrängnis, ein Tag des Ruins und der Zerstörung, ein Tag der Finsternis und des Dunkels, ein Tag des Gewölks und des Wolkendunkels. … durch das Feuer meines Eifers soll die ganze Erde verzehrt werden.
Und ich will in deiner Mitte ein demütiges und geringes Volk übrig lassen; das wird auf den Namen des Herrn vertrauen. (…) Der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der rettet; er wird sich über dich freuen mit Wonne, er wird still sein in seiner Liebe, er wird über dich jubelnd frohlocken.
Herzliche Einladung zum Gottesdienst:
Anbetung - Gebet
Gemeinschaft - Predigt
Gemeinsames Mittagessen
Wir freuen uns auf dich!
Sonntagszitat:
(Franz König)
Samstag, 4. Januar 2025
Habt Ihr eine Antwort? (2)
Bei meinem gestrigen Eintrag habe ich begonnen, laut nachzudenken und mal
einige Fragen loszuwerden, auf die es keine schnelle Antwort gibt. Um
den letzten Blogeintrag nicht zu sprengen, habe ich die letzten zwei
Fragen für heute aufbewahrt.
Eine weitere Frage, die mich immer wieder umtreibt, ist diese:
- 4) Warum braucht es in der Mongolei nur 222 Christen, um einen Missionar zu finanzieren und auszusenden, während es in Deutschland 7226 Christen sind, die einen Missionar finanzieren. Und das auf dem Hintergrund, dass der Durschnittsmongole 455 Euro im Jahr und der Durchschnittsdeutesche einige Zehntausend Euro im Jahr verdient.
"Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist."
Und schließlich die letzte Frage, die mir dieser Tage durch den Kopf schwirrte:
- 5) Warum leben die meisten Christen mittlerweile nicht mehr in der "christlichen" Welt, sondern in den Ländern der Zweiten und Dritten Welt, also in Asien, Afrika und Südamerika? Warum nimmt die Zahl der Christen dort zu, bei uns aber ab?
"Denn Christus ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn."
Wie gesagt, dies sind Fragen, die mir durch den Kopf gehen. Gäbe es eine einfache Antwort, sähe es auf der Welt und in unserem Land sicher anders aus. Die Bibelverse, die mir in den Sinn gekommen sind, sollen nicht als Totschläger dienen, sondern als mögliche Inspiration zum Weiterdenken.
Aber wenn jemand diese Zeilen liest (oder die gestern) und auch Antwortvorschläge machen möchte, würde ich mich über weitere Inspirationen freuen. Entweder als Kommentar im Blog oder über das Kontaktformular im Seitenfenster.
Freitag, 3. Januar 2025
Habt Ihr eine Antwort? (1)
Ich lese immer noch die Biographie von Henry Martyn – ein untrüglicher
Beweis, dass ich mich zu selten im Fitness Studio blicken lasse, wo ich
all diese Biographien lese.
Aber heute war ich mal wieder eine knappe Stunde da. Und während ich so
über diesen Mann lese, der in 6 Jahren das Neue Testament in 3 Sprachen
übersetzt hat, die er erst selbst noch lernen musste, kommen mir eine
ganze Reihe von Fragen in den Sinn. Antworten kann ich nur erahnen und
ich bin mir nicht mal sicher, ob ich mit meinen Ahnungen richtig liege.
Meine Fragen bewegen sich in diese Richtung:
- 1) Warum lese ich, dass frühere Generationen von Christen Fußmärsche von 2 Stunden (oder länger) in Kauf nahmen, um einen Gottesdienst zu besuchen? Und ich höre von anderen Ländern, in denen das bis heute üblich ist. Und mir fällt es schwer, 20 Minuten mit dem Auto zu fahren.
„Und sie waren täglich einmütig beieinander im Tempel und brachen das Brot hier und dort in den Häusern, hielten die Mahlzeiten mit Freude und lauterem Herzen.“
- 2) Warum liest man von Gemeinden oder Gruppen, meist in der nicht-westlichen Welt, die stundenlang im Gebet verharren? Noch heute gibt es die Gebetstreffen in Korea, wo Christen sich morgens täglich von 5-6 Uhr treffen, um gemeinsam zu beten.
Sorgt euch um NICHTS; sondern in ALLEM lasst durch Gebet und Flehen, mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kund werden.
- 3) Warum erscheinen die Menschen in der Dritten Welt glücklicher, soviel weniger gejagt und gestresst als ich?
„Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen!“
Ich behaupte nicht, dass die Antworten derart einfach zu finden sind. Man sucht sich einen Bibelvers, und schon ist das Problem gelöst. Wir leben in einer komplexen Welt und auf einem Kontinent, wo man nicht alles 1:1 mit der Situation anderer Länder vergleichen kann. Andererseits ist der Glaube, der uns mit Christen früherer Zeiten und mit Christen heute auf anderen Kontinenten verbindet, ein zeitloser Glaube an einen zeitlosen Gott, der gestern, heute und in Ewigkeit derselbe ist.
Ich jedenfalls möchte weiter nachdenken, nachforschen und nach Gottes Antwort Ausschau halten. Mehr darüber morgen.
Donnerstag, 2. Januar 2025
7 sichere Vorhersagen für 2025
In diesen Tagen werden die Zeitungen wieder voll sein mit Berichten über Vorhersagen und Prophetien für das neue Jahr. Nur kleingedruckt werden die Falschprophetien erscheinen, die sich 2010 nicht erfüllt haben. Dafür treten moderne Nostradamusse auf, Propheten und Prophetinnen, die sich in ihrer Kunst profilieren möchten.
- Die Bibel wird immer noch unvermindert gültig sein
- Gebet wird immer noch wirksam sein
- Gott wird immer noch im Lobpreis seines Volkes wohnen
- Es wird immer noch vollmächtiges Predigen in Jesu Namen geben
- Gott wird immer noch Segnungen über sein Volk ausgießen
- Es wird immer noch Platz an Jesu Kreuz geben
- Jesus wird dich auch in 2025 immer noch lieben




