„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Mittwoch, 6. März 2024

Königliches Lösegeld

Vom englischen König Richard I., auch bekannt als Richard Löwenherz, wird erzählt, dass er sich auf einem der Kreuzzüge mit seinen Mitstreitern zerstritt, darunter auch Herzog Leopold V. von Österreich. Als Richard I auf seinem Rückweg durch Europa zog, nahm ihn Leopold V. in Österreich gefangen. Gemeinsam mit dem Kaiser des Heiligen Römischen Reiches forderte er ein gigantisches Lösegeld für Richards Freilassung. Der Preis lag bei über 100.000 Mark, was über 23 Tonnen Silber entsprach. Das war eine enorme Forderung.

Die Menschen in England liebten ihren König. Viele Adlige spendeten ein Vermögen für Richards Freilassung. Eine Sondersteuer wurde eingeführt und Richards Mutter versilberte sämtliche Ländereien Richards und ebenso Kirchenschätze, um das Lösegeld zahlen zu können. Nach 13 Monaten war das Geld gesammelt und König Richard kehrte nach England zurück. Man kann hier buchstäblich von einem „königlichen Lösegeld“ sprechen!

Von einer anderen Art wertvollen Lösegeldes wird ebenfalls zur Zeit der Kreuzzüge berichtet. Demnach wurde der normannische Lord Grimbald de Pauncefort von einem Volksstamm auf der arabischen Halbinsel gefangen genommen. Als der türkische Prinz dort nach seiner Lösegeldforderung gefragt wurde, verlangte er die abgetrennte Hand von Paunceforts junger Braut Eleanor. In einem enorm mutigen Akt des Mutes und der Opferbereitschaft ließ sich die junge Frau ihre linke Hand amputieren und schickte sie los, als Lösegeld für ihren Mann.

Noch gewaltiger – tatsächlich unfassbar gewaltig – ist ein noch viel höheres Lösegeld, das über 1000 Jahre zuvor bezahlt wurde. Es war weit mehr als ein „königliches Lösegeld“, denn selbst ein König damals (oder heute) hätte es nicht bezahlen können. Es musste ein König aus einer anderen Welt kommen – König Jesus, über den es in 1. Timotheus 2:6 heißt:

Er hat sein Leben als Lösegeld hingegeben, um uns alle aus der Gewalt des Bösen zu befreien. Diese Botschaft soll nun verkündet werden, denn die Zeit, die Gott festgelegt hat, ist gekommen.

Jesus selbst: Schöpfer, ewiger Gott, himmlischer König und Herrscher – wurde Mensch und gab sich als Lösegeld für uns. Er wurde zum Preis, der notwendig war, um uns zu reinigen, Leben zu schenken und uns zu Gottes Kindern zu machen. Himmlisches Lösegeld!

Das in seiner Fülle zu begreifen ist wohl Zukunftsmusik. Wenn wir einmal bei Ihm in Seiner Herrlichkeit sein werden – wenn wir Seine Schönheit und Gottheit sehen werden – wenn wir Seine Liebe noch viel intensiver schmecken werden als jetzt – wenn uns Seine Größe und Heiligkeit die Sprache verschlagen wird – dann werden wir vermutlich etwas mehr von dem unbeschreiblichen Wert begreifen und erkennen, der Sein Leben als Lösegeld gewesen ist.

​Bis dahin bleibt uns, Ihm immer wieder neu zu danken für den Preis, den Er bezahlt hat und uns Tag für Tag ganz in Seine Nachfolge zu stellen.

Dienstag, 5. März 2024

Ein besonderer Vers aus dem 1. Timotheusbrief

Der Name Calvin Coolidge dürfte kaum einem Leser etwas sagen. Er war vor gut 100 Jahren Vizepräsident unter dem US Präsidenten Warren Harding.

Es heißt, dass er kein sonderlich aktiver Vizepräsident war, aber mit großer Freude den Vorsitz im Senat führte. Eines Tages, als er den Vorsitz innehatte, giftete ein Senator einen anderen wütend an, er solle „zur Hölle fahren“. Der beleidigte Senator beschwerte sich sofort bei Coolidge als Vorsitzenden. Coolidge blätterte im Regelbuch, und als er vom Buch aufschaute, antwortete er dem Ankläger: „Ich habe im Regelbuch nachgeschaut. Sie müssen nicht hinfahren!

Das ist die gute Nachricht, die wir mit der Welt teilen müssen. Wir haben es in Gottes Buch nachgeschlagen und da lesen wir in 1. Timotheus 2:3+4:

„Denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, 4 welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“

Niemand muss zur Hölle fahren, denn in der Bibel heißt es: „[Gott] will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.“

Sicher ist dieser Vers einer der bemerkenswertesten im 1. Timotheusbrief und einer der mutmachendsten in der ganzen Bibel. Dieses Wort „alle“ verwundert mich immer wieder. Meint Gott wirklich alle? Meint Er auch die, die andere ausbeuten? Auch die, die andere umbringen? Auch die Sexualstraftäter? Die Sklavenhändler und –halter? Die Christenverfolger und Christushasser?

Ich gehe fest davon aus, dass der Herr „alle“ meint, wenn Er in Seinem Wort „alle“ sagt. Alle Sünder, all die schlimmen Sünder und auch die schlimmsten Sünder!

Wir mögen Paulus als einen frommen, hingegebenen, heiligen Mann Gottes einordnen. Er selbst stellte sich auf keinen hohen Sockel. Nur wenige Verse vorher schreibt er (1 Timotheus 1:15):

„Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu retten, von denen ich der größte bin.“

Paulus würde also sagen, dass er aus dem gleichen Holz geschnitzt war wie die Gruppen von Sündern im Abschnitt oben. Der gewaltige Unterschied lag in der Tatsache, dass er, Paulus, Jesus als Gott, seinen Retter, erkannt hatte und jetzt nicht mehr auf den Wegen der Sünde unterwegs war.

  • Gott, der die größten Sünder zu Heiligen machen kann …
  • Er, der die finstersten Gestalten in Sein Licht ziehen kann …
  • Er, der die Ungeliebten liebt …
  • Er, der den völlig Vermurksten einen Neuanfang schenken kann …
  • Jesus, der die schmutzigsten Herzen rein waschen kann durch Sein Blut …

Jesus hat einen so hohen Preis bezahlt, dass dieser Preis für alle Menschen ausreicht. Für Deine und meine Schuld (vor Gott) hat Er am Kreuz mit Seinem Leben bezahlt. Dadurch steht die Tür offen für jeden von uns: die Tür in die Ewigkeit bei Ihm, die Tür in ein neues Leben.  

„Er will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“

Und weil es Gottes ausgesprochener Wille ist, müssen wir nie aufgeben; nicht für uns selbst und nicht im Gebet für die, die noch in die falsche Richtung unterwegs sind. „Er will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.“

Montag, 4. März 2024

Unnützes Wissen

Kürzlich fand ich in einer Baumarktzeitschrift einige Auflistungen über „Unnützes Wissen“. Es waren Erkenntnisse, die man nicht in den 19:00 Uhr Nachrichten hört und die unser Leben in keiner Weise bereichern oder verändern dürften. Beispiele gefällig?

  • Der Moderator Hugo Egon Balder heißt in Wirklichkeit Egon Hugo Balder.
  • Kängurus können nicht rückwärts laufen.
  • Vom Dach des Bochumer Fußballstadions kann man im Westen die Arena (Fußballstadion) auf Schalke sehen.
  • 1886 wurde festgelegt, dass ein Fußballstadion in Deutschland baumfrei sein muss.
  • Der Mensch niest mit einer Geschwindigkeit von bst zu 170 km/h.
  • Die im Tierreich am häufigsten gewählte Verteidigungsart ist die Flucht.
  • Jährlich sterben mehr Menschen durch einen knallenden Schaumweinkorken als durch Giftspinnen.
  • Im Vaterunser kommt kein einziges Mal der Buchstabe P vor.

Genug! Wer denkt sich sowas aus? Wer erforscht solche Unwichtigkeiten? Die Informationen mögen amüsant und hier und da erstaunlich sein, aber sie dürften kaum einen wichtigen Informationswert haben und schon gar nicht unser Leben positiv verändern.

Dann gibt es selbstverständlich eine Unmenge an Informationen – wertvollen Informationen – die unser Leben bereichern, verlängern, komfortabler machen und unendlich viel Hilfe für unseren Alltag liefern.

Und schließlich gibt es solche Informationen, die alle anderen an Wichtigkeit übertrumpfen. Oberste Priorität. Absolut notwendig zu wissen – notwendig zum Leben und zum Sterben.

Paulus schreibt in 1 Korinther 2:2 an die Gemeinde:

Denn ich hatte mir vorgenommen, unter euch nichts anderes zu wissen als nur Jesus Christus, und zwar als Gekreuzigten.

Paulus hatte ein enormes Wissen, bestens ausgebildet in Geschichte, Religion und vielen anderen Bereichen. Paulus hätte in der Welt Karriere machen können. Aber er beschränkte sich auf die wichtigste Information zum Leben und zum Sterben: Jesus den Gekreuzigten. Natürlich: Wenn Paulus von Jesus dem Gekreuzigte sprach, dann hörte er nicht mit der Kreuzigung auf, sondern informierte auch über das Ende der Geschichte: den Sieg des Gekreuzigten über den Tod, Seine glorreiche Rückkehr in den Himmel und Seine zukünftiges Kommen. Diese Informationen gehören zu „Jesus, dem Gekreuzigten“!

Nicht erst seit Paulus haben Informationen über Gott Top Priorität. Der Psalmist Asaph fragt in Psalm 73:25:

Wen habe ich im Himmel außer dir? Und neben dir begehre ich nichts auf Erden!

Das sind natürlich steile Aussagen, besonders, wenn man auf die Errungenschaften sieht, die uns die Wissenschaft bisher gebracht hat. Vieles davon ist heute unverzichtbar, wenn wir so weiterleben wollen, wie bisher. Und wir dürfen Gott für unendlich vieles dankbar sein.

Gleichzeitig dürfen wir die Worte Jesu nicht vergessen, der in Matthäus 16:26 lehrt:

Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?

Was helfen alle wichtigen Informationen zum Leben, wenn man die wichtigste Information zum Leben und zum Sterben nicht kennt oder ignoriert?! Diese wichtigsten Information zum Leben und zum Sterben sind untrennbar verbunden mit dem Namen und der Person Jesu. Kennst Du Jesus? Persönlich?

Wer an den Sohn glaubt, der hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht glaubt, der wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm. (Johannes 3:36)

Sonntag, 3. März 2024

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mt Sonntagszitat am Schluss!

Psalm 43:1-5

1 Schaffe mir Recht, o Gott, und führe meine Sache gegen ein unbarmherziges Volk; errette mich von dem Mann der Lüge und des Unrechts!
2 Denn du bist der Gott, der mich schützt; warum verwirfst du mich? Warum muss ich trauernd einhergehen, weil mein Feind mich bedrängt?
3 Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich leiten, mich bringen zu deinem heiligen Berg und zu deinen Wohnungen,
4 dass ich komme zum Altar Gottes, zu dem Gott, der meine Freude und Wonne ist, und dich preise auf der Laute, o Gott, mein Gott!
5 Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken, dass er meine Rettung und mein Gott ist!

Herzliche Einladung:
Anbetung - Gottes Wort

Gebet - Gemeinschaft
Mittagessen

  Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr

Sonntagszitat:

"Nur Christus kann die tiefsten Bedürfnisse befriedigen."
(John MacArthur)
 
"Klares Bekennen unseres Glaubens 
ehrt Gott und ermutigt andere zum Glauben."
(Charles H. Spurgeon)