„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Donnerstag, 14. Dezember 2023

Gottes Augapfel ...

Wer meinen Blogs und meiner Facebook Seite folgt, wird feststellen, dass ich mich mit Kommentaren zur Situation im Nahen Osten zurückhalte. Es leicht, Bilder zu posten mit der Unterschrift: „Ich stehe an der Seite Israels“ wenn gleichzeitig im Nachbarland Israels Frauen, Kinder, Alte und Kranke unterirdisches Leid durchmachen müssen. Natürlich ist das eine Reaktion auf den bestialischen Terrorangriff der Hamas im Oktober. Aber ob es Israelis oder Palästinenser sind – sie alle fühlen Schmerzen; leibliche Schmerzen durch Verletzungen und Verstümmelung, seelische Schmerzen durch Verlust ihrer Lieben, ihrer Ehepartner, Kinder und Eltern. Sie alle sind mittellos, wenn ihre Häuser verbrannt oder zerbombt sind und alle sind hilflos, wenn Flucht in die Sicherheit unmöglich ist.

Wir sehen ihre Tränen nicht, fühlen ihre Schmerzen nicht und sitzen immer noch in unseren warmen Häusern, schlafen in gemütlichen Betten und besitzen genug, um uns doppelt satt zu essen.

Um es klar zu machen und nicht missverstanden zu werden: Ich stehe auch auf einer Seite: auf der Seite Jesu – und dort von ganzem Herzen.

Egal, ob man die von Israel getätigte Aussage bejubelt oder bedauert, dass seit Kriegsbeginn 22.000 Ziele in Gaza angegriffen wurden – eine Tatsache steht: Israel ist und bleibt das erwählte Volk Gottes. Das bedeutet nicht, dass Gott alles segnet, was Israel tut. Das bedeutet nicht, dass sie immer unter Seinem Segen handeln und Er Gericht von ihnen fernhält, egal, ob sie nach Ihm fragen oder nicht. Aber es bedeutet, dass Israel als Gottes Volk Sein Augapfel ist und bleibt. Der Prophet Sachaja sagt Israel klipp und klar zu (Sacharja 2:12 b):

Wer euch antastet, der tastet Seinen Augapfel an!

Niemand muss alles gutheißen, was momentan von der einen oder anderen Seite im Mittleren Osten geschieht. Aber jeder, der Israel flucht und gegen seinen Gott wettert, der wählt sich Gott selbst zum Gegner. In alttestamentlicher Deutlichkeit und Übernatürlichkeit wurde diese Tatsache am Dienstag dieser Woche deutlich. Das Ereignis war und ist so beeindruckend, dass es in den Nachrichtendiensten um die Welt geht.

Der Vorsitzende der türkischen Saadet Partei, Hasan Bitmez, wetterte im Parlament mit starken Worten gegen Israel und warf dem Israelhasser Erdogan „unendliche Liebe zu Israel“ vor. Israel warf er „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ vor. An Israel richtete er den Satz: „Ihr werdet dem Zorn Allahs nicht entgehen“ und beendete dann seine Rede ans Parlament mit den Worten „Ich grüße euch alle. Unmittelbar danach erlitt er – noch am Rednerpult stehend – einen Herzinfarkt, wurde im Parlament wiederbelebt und überlebt momentan noch an einer Herz-Lungenmaschine im Krankenhaus.

So eine Zusammenstellung der am Mittwoch im Internet verbreiteten Nachrichten.

„Irrt euch nicht: Gott lässt sich nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten.“ (Galater 6:7)

„Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf der Erde!“ (1 Mose 12:3)

„Gott ist ja kein Mensch, der lügt, / kein Menschensohn, der etwas bereut. / Wenn er etwas sagt, dann tut er es auch, / und was er verspricht, das hält er gewiss.“ (4 Mose 23:19)

Niemand darf den diabolischen Terroranschlag vom 7. Oktober 2023 gutheißen! Niemand muss die Art gutheißen, mit der Israel momentan versucht, die Hamas auszulöschen. Tatsache bleibt, dass Gott (Er hat nie alles gutgeheißen oder gesegnet, was Sein Volk fabriziert hat) – dass Er nicht zulassen wird, dass Sein Name gelästert oder Sein Volk vernichtet wird.

Nachschlag: Galater 6:7 und 4 Mose 23:19 (oben zitiert) sind durchaus auch auf unser Leben als Nachfolger Jesu anwendbar. Lasst uns nicht leichtfertig reden und immer auf der Seite Jesu stehen. Lasst uns Gutes säen – in Wort und Tat. Dann werden wir Gutes ernten – zur Ehre Gottes!

Lasst uns auch beten, dass Hasan Bitmez – und viele, die diese Entwicklungen verfolgen – ergriffen werden von der Furcht Gottes und sich durch Jesus zu Ihm wenden!

Mittwoch, 13. Dezember 2023

Ein Gebet für Deine Gemeinde

O Herr, durch die Wahrheit Deines Wortes und durch die Kraft deines Geistes und durch den Dienst deines Leibes, lasse Männer und Frauen in meiner Gemeinde heranwachsen, . . .

die die Welt nicht mehr lieben als Gott
denen es egal ist, ob sie viel Geld verdienen oder nicht
denen es egal ist, ob sie ein Haus besitzen oder nicht
denen es egal, ob sie ein neues Auto haben oder nicht
die nicht den neusten Stil brauchen
denen es egal ist, ob sie berühmt werden
die gutes Essen oder ausgefallene Speißen nicht vermissen
die nicht erwarten, dass ihr Leben bequem und einfach ist
die ihren Geist nicht jeden Abend mit Fernsehen füttern
deren Wahrheit nicht wie eine Fahne im Wind weht
die sich nicht von Missbilligung durch andere lähmen lassen
die nicht Böses mit Bösem vergelten
die nicht nachtragend sind
die nicht über andere herziehen
die die Wahrheit nicht verdrehen
die nicht prahlen oder sich selbst rühmen
die nicht jammern ... 
... oder ihre Körpersprache nutzen, um Mitleid zu bekommen
die nicht mehr kritisieren als sie loben
die nicht nur mit ihren Cliquen herumhängen

sondern ...

die für dich, Jesus, brennen
die sich sattgetrunken haben bei dir, Herr
die mit dem Heiligen Geist erfüllt sind
die danach streben, die Höhen und Tiefen der Liebe Christi zu kennen
die der Welt gekreuzigt und der Sünde gestorben sind
die durch das Wort gereinigt, und süchtig sind nach Gerechtigkeit
die fleißig sind die Schrift auswendig zu lernen und zu gebrauchen
die den Tag des Herrn als heilig und erfrischend betrachten
die zerbrochenen Herzsens sind durch Bewußstsein der Sünde
die vom Wunder der freien Gnade begeistert sind
die der Reichtum der Herrlichkeit Gottes in demütiges Schweigen führt
die in anhaltendem Gebet ausharren
die rücksichtslos sind in der Selbstverleugnung
die furchtlos sind, öffentlich die Herrschaft Christi zu bezeugen
die fähig sind, Fehler zu entlarven und theologische Nebel wegzublasen
die  feststehen für die Wahrheit
die empfindsam sind im Umgang mit verletzten Menschen
die leidenschaftlich die Völker erreichen, in denen es noch keine Gemeinde gibt
die für das Leben sind, zum Wohl von Babys, Müttern, Väter und der Herrlichkeit Gottes
die Hüter aller ihrer Versprechungen sind, einschließlich ihrer Eheversprechen
die zufrieden sind mit dem, was sie haben und den Verheißungen Gottes vetrauen
die geduldig, freundlich und sanftmütig sind, (auch) wenn das Leben hart ist

Amen!
* Quelle: Pator John Piper;  © Bethlehem Baptist Church;  Website: www.desiringGOD.org (angepasste Eigenübersetzung)

Dienstag, 12. Dezember 2023

Ein besonderer Vers aus dem Buch Römer

"…nämlich das Evangelium von seinem Sohn, der hervorgegangen ist aus dem Samen Davids nach dem Fleisch 4 und erwiesen ist als Sohn Gottes in Kraft nach dem Geist der Heiligkeit durch die Auferstehung von den Toten, Jesus Christus, unseren Herrn …“ (Römer 1:3+4)

Manchmal sind es die scheinbar unscheinbaren Verse, die ein besonderes Gewicht tragen. Oder es sind die etwas verzwickt ausgedrückten Verse, die tiefe und wichtige Wahrheiten beinhalten. So auch die beiden zusammengehörenden Verse aus dem Römerbrief, die oben zitiert werden. Der Verständlichkeit halber hier noch einmal nach der „Neues Leben“ Übersetzung.

Es ist die Botschaft von Jesus, seinem Sohn. Er ist als Mensch geboren worden und gehört der Herkunft nach in das Geschlecht Davids. 4 Jesus Christus, unser Herr, wurde als Sohn Gottes bestätigt, indem Gott ihn mit großer Macht durch den Heiligen Geist von den Toten auferweckte.

Eine ganze Reihe von Besonderheiten finden wir in diesen zwei Versen – und noch dazu weitgehend passend zu Weihnachten:

Es geht um das Evangelium. Es geht um die „Frohe Botschaft“

Die „Frohe Botschaft“ ist die Botschaft von Jesus, dem Sohnes Gottes. Hier finden wir einen Hinweis auf die Dreieinigkeit. (Der Heilige Geist wird im nächsten Vers (4) erwähnt).

  • Wie die Propheten vorhergesagt hatten, kam der Messias als Mensch. Jesus war Mensch wie Du und ich – ausgenommen der Sünde. Er war hungrig, durstig, müde und hat sich weh getan, wenn er sich als Zimmermann mit dem Hammer auf den Daumen geschlagen hat.
  • Wie die Propheten vorhergesagt hatten, wurde Jesus in der Königslinie Davids geboren.
  • Wie die Propheten ihn als „Kyrios“ – als Herrn – vorhergesagt hatten, so bezeichnet ihn auch Paulus: „Kyrios“ – Herrn- was neben „Herr“ oder „Meister“ auch die Interpretation „Gott“ erlaubt.
  • Paulus bezeichnet hier unseren Herrn, Jesus, als Sohn Gottes.
  • Paulus beschreibt die übernatürliche Auferstehung als ein Ausrufungszeichen Gottes, eine Bestätigung vom Vater im Himmel, dass Jesus der Sohn Gottes ist.
  • Schließlich endet Vers 4 mit einem herrlichen Hinweis auf die Dreieinigkeit und auf das Werk des Dreieinigen Gottes in der Auferstehung. Die Auferstehung Jesus war das Gemeinschaftswerk des dreieinigen Gottes; des Vaters (Galater 1:1), des Sohnes (Johannes 10:18) und des Heiligen Geistes (Römer 1:4).

Zwei besondere, zusammengehörende Verse, die voller Theologie und Ermutigung stecken.

Zwei Verse, die uns gerade auch in diesen Tagen erinnern, dass es Gott selbst war – Jesus, der Sohn – der in Erfüllung vieler Prophetien den Himmel verließ und Mensch wurde. Sein Sterben und Auferstehen zu unserem Heil – das ist die „Frohe Botschaft“, die uns Gott zur Verkündigung n aller Welt anbefohlen hat.

Diese Botschaft ist es wert, verkündigt zu werden! „Freue Dich Welt, Dein König naht!“

Montag, 11. Dezember 2023

Gedanken zum 2. Advent

Seit gestern sind es zwei Kerzen, die die Altäre in den Kirchen und die Adventkränze in den Häusern zieren. Mehr Licht, als noch vor einer Woche. Wir erinnern uns, dass es nicht mehr lange ist, bis wir uns an Weihnachten an das erste Kommen Jesu erinnern – und an Sein Versprechen, ein zweites Mal zu kommen … und an die vielen Hinweise darauf. 

Diese Zeichen, die (kurz) vor Seinem zweiten Kommen auftreten werden, hat Er uns beschrieben. Leider ignorieren zu viele Menschen leichtfertig diese Zeichen. Zeichen aber hat Gott uns gegeben, damit wir darauf achten und entsprechend reagieren – so, wie es die Morgan Seezigeuner taten, von denen David Sargent berichtet: 

Am 26. Dezember 2004 erlebte die Welt mit Horror die Tsunami Katastrophe in Südost-Asien. Ein Erdbeben unter dem Indischen Ozean rief eine riesige, bis zu 30 Meter hohe Flutwelle hervor, die dann über das Land in der gesamten Region hereinbrach. Der Tsunami brachte die Zerstörung bis an die 7500 km entfernte Ostküste Afrikas. Über eine Viertelmillion Menschen kamen in den wütenden Wassern und der anschließenden Verwüstung ums Leben. Ganze Inselbevölkerungen und Küstenorte wurden ausgelöscht, in manchen Fällen alle Männer, Frauen und Kinder. 

Gemäß dem AP Nachrichtendienst gab es eine bemerkenswerte Ausnahme: das kleine Fischervolk der Morgan Seezigeuner. Sie verbringen einen guten Teil des Jahres auf ihren Fischerbooten und fischen zwischen Indien, Indonesien und Thailand. Jedes Jahr im Dezember, zwischen den Fangzeiten, leben sie in kleinen Strohhütten am Strand von Thailand. In jenem Dezember lebten sie direkt in der Bahn der Tsunami - Katastrophe. Doch jedes einzelne Mitglied des Stammes überlebt, während die meisten ihrer Nachbarn in den tobenden Wasser verschwanden. 

Warum? Der Stammesführer erklärt: "Seit Generationen haben uns unsere Väter gewarnt und gesagt: Wenn das Wasser plötzlich schnell zurückgeht, wird es auch schnell und in gleicher Menge zurückkehren." 

Am 26. Dezember, als das Meer plötzlich abfloss, liefen viele der Nachbarn mit Körben zum Strand um gestrandeten Fisch aufzulesen. Nicht so die Morgan Seezigeuner. Der Chef befahl seinem Stamm, in die entgegengesetzte Richtung zu laufen, nämlich in die Berge und damit in Sicherheit. Als der Tsunami kam, blieb der gesamte Stamm verschont. 

Es gibt einen weiteren Fall von außergewöhnlicher ja, globaler Proportion, der zu einem bestimmten, zukünftigen Zeitpunkt auftreten wird: die Rückkehr Jesu! 

Niemand, nur der Himmel allein weiß genau, wann Jesus zurückkehren wird. Unerwartet wird dieser "Tag des Herrn" sein wie ein "Dieb in der Nacht". Dieser Advent könnte jeden Augenblick kommen! Der Schlüssel ist, bereit zu sein! 

Wenn Jesus kommt, wird Er die Welt in Gerechtigkeit richten (Apostelgeschichte 17:31). Diejenigen, die Jesu Angebot des Heils angenommen haben, werden in den Himmel aufgenommen. Wer Jesus und Sein Angebot abgelehnt hat, wird ins ewige Feuer gehen, das für Satan und seine Engel  vorbereitet wurde. So erklärt es die Bibel! 

Jesu zweiter Advent sein zweites Kommen wird kommen, aber wir können darauf vorbereitet sein. Jesus wird alle retten, die an Ihn glauben (Apostelgeschichte 16:30-31) alle, die sich von ihren Sünden abwenden (Apostelgeschichte 17:30-31), Ihn als ihren Herrn bekennen und Ihm nachfolgen. Für jeden, der bereit ist für Jesu zweiten Advent, müssen die Zeichen der Zeit nicht erschreckend sein, sondern eher ein herrlicher Klang, dass Jesus bald kommt. Bist du bereit?

Sonntag, 10. Dezember 2023

Herzliche Einladung zum 2. Adventsgottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat!

Lukas 1:39-45

 39 Maria aber machte sich auf in diesen Tagen und reiste rasch in das Bergland, in eine Stadt in Juda,
40 und sie kam in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth.
41 Und es geschah, als Elisabeth den Gruß der Maria hörte, da hüpfte das Kind in ihrem Leib; und Elisabeth wurde mit Heiligem Geist erfüllt
42 und rief mit lauter Stimme und sprach: Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes!
43 Und woher wird mir das zuteil, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
44 Denn siehe, sowie der Klang deines Grußes in mein Ohr drang, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.
45 Und glückselig ist, die geglaubt hat; denn es wird erfüllt werden, was ihr vom Herrn gesagt worden ist!

Herzliche Einladung zum Gottesdienst:
Anbetung - Gottes Wort Gebet 
Gemeinschaft - Gemeinsames Mittagessen
 
Beginn: 10:30 Uhr
 
Herzlich Willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

Die größte Tragik von Weihnachten ist nicht die Vermarktung,
nicht der Klimbim, auch nicht die heidnischen Einflüsse.
Die größte Tragik von Weihnachten ist,
dass der RETTER geboren ist, und NIEMAND merkt es!
(Unbekannt)