„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Mittwoch, 29. November 2023

"Gehet hin..." Heute! Mit Dr. Werner Wigger (DMÄT)

„So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker...“ Dieser Auftrag Jesu ist uns ein gemeinsames Anliegen. In der Regel laden wir für jeden 5. Mittwoch im Mo­nat Gäste ein, die uns aus dem Missions­dienst berichten.

Diese Abende gestalten wir offen für alle, die an Mission interes­siert sind. Der Eintritt ist frei. Wir geben aber die Möglichkeit, die jeweiligen Werke durch eine Spende zu unterstützen.

Wunder inbegriffen

Werner Wiggers Geschichte liest sich wie ein Krimi. Als junger Christ gerät er immer wieder in Konflikt mit dem DDR-Apparat. Er wird gedemütigt und bespitzelt. Dass er doch sein Abitur ma­chen und Medizin studieren darf, ist für ihn schlicht ein Wunder.

Nach seiner abenteuerlichen Flucht in den Westen merkt er, dass die Freiheit ein wunderbares Geschenk ist. Er ist of­fen für neue Wege, die Gott ihm zeigt. So entsteht nach eigenen Erfahrungen bei Auslandseinsätzen das „Deutsche Mis­sionsärzte Team“.

Dr. Klaus Dieter John, Direktor des Hospitals Diospi Suyana in Peru und einer der letzten Gäste unserer „Ge­het hin!“-Abende sagt über Dr. Wer­ner Wigger und sein Buch: „Er ist ein Mann, der bereit ist, große Herausforderungen im Na­men des Glaubens anzupacken. Solche Lebensberichte ani­mieren mich, Gott ebenfalls zu vertrauen. Vermutlich wird es den meisten Lesern ganz ähnlich ergehen.

Dr. Wiggers wird uns durch Ge­schichten und Bilder in sein spannendes Le­ben eintauchen lassen. Wie immer besteht nach dem Vortrag die Möglich­keit zu Gemeinschaft und Austausch in unserem Café.

Eintritt frei. Möglichkeit zur Kollekte. Herzlich Willkommen!

Blaise Pascal und der Glaube

Wikimedia Commons
Blaise Pascal, der geniale französische Mathematiker, Physiker, Mystiker und Theologe, lebte von 1623 – 1662. Durch den französischen Skeptizismus war er zu einem kühlen und scharfsinnigen Denker geworden. Schon in jungen Jahren entwickelte er komplizierte mathematische Lehrsätze die heute noch weltweit gelehrt und angewendet werden.

Blaise Pascal entwickelte ein berühmtes Argument für den Glauben. Er wollte damit zeigen, dass es – selbst im Zweifelsfall - vernünftiger ist, an Gott zu glauben, als nicht zu glauben.

Sein Argument wird „Die Wette des Pascal“ genannt, weil er dieses Beispiel in Form einer Wette präsentierte, in der ein Mensch wetten muss, ob es Gott gibt oder nicht.

Pascal ging von der Aussage aus: Entweder gibt es einen Gott – oder es gibt keinen! Eine andere Option schloss er aus. Kopf oder Zahl   -   Ja oder nein!

Entweder glaube ich an Gott – oder ich glaube nicht an ihn.
Wenn ich nicht glaube, dass es ihn gibt, sage ich automatisch , dass es ihn nicht gibt.

Hier sind (vereinfacht) die Optionen:

1. Möglichkeit:
 Der Mensch entscheidet sich für den christlichen Glauben
- Liegt er richtig, hat er alles zu gewinnen: erfülltes Leben auf Erden und ewiges Leben im Himmel  
- Liegt er falsch, hat er nichts verloren.

2. Möglichkeit:
Der Mensch entscheidet sich gegen den christlichen Glauben.
- Liegt er richtig, hat er nichts verloren
- Liegt er aber falsch und Gott existiert, dann hat er alles verloren, denn die Bibel spricht von einer ewigen Verdammnis für die, die sich nicht für Gott entscheiden.

"Blaise Pascal folgerte, dass sich jeder vernünftig denkende Mensch für Jesus Christus entscheiden müsste, selbst wenn die Chancen für die Richtigkeit der christlichen Lehre nur 50:50 stünden.

Wie viel mehr sollten wir den Glauben an Jesus schätzen und daran festhalten, wenn wir bedenken, dass die Chancen nicht nur bei 50:50 liegen. Das Studium der Bibel und der darin beschriebenen Prophetien ist ein phantastischer Beweis für die Zuverlässigkeit der Bibel und des in ihr beschriebenen Glaubens. Wie viele Kritiker sind allein durch das Lesen des Wortes Gottes zu einer Entscheidung für Jesus und den Glauben gekommen! Wie viele Kritiker, die die Bibel gelesen haben, um sie zu widerlegen, haben aufgegeben und sich selbst von Gottes Wort widerlegen lassen. Du glaubest es nicht? Mach den Test. Nimm Dir eine Bibel, lies sie durch und überleg Dir, was wohl die Hauptaussage des Buches ist.

Und schließlich: Wie viel mehr sollten wir den Glauben an Jesus festhalten und schätzen im Angesicht der Millionen veränderter Leben. Die Entscheidung, Jesus zu folgen, hat zahllose Leben verändert – im großen und kleinen Stil. Was Einbildung nicht vermochte, das vermag die Kraft Gottes, die Menschen nicht nur repariert, sondern zu neuen Kreaturen macht.

Bei einer Wahrheitswahrscheinlichkeit von 50:50 für den christlichen Glauben wäre gemäß Pascal eine Entscheidung für den Glauben das einzig vernünftige. Aber es gibt mehr als eine mathematische Wahrscheinlichkeitsrechnung. Es gibt ein Buch, die Bibel, die ungeahnte Kräfte in ihrem Inhalt verbirgt und ihren Lesern gegenüber freisetzt und es gibt Millionen von Einzelleben, die alle bestätigen und bewiesen: Es lohnt sich, mit Jesus zu leben!

Dienstag, 28. November 2023

Ein besonderer Vers aus dem Evangelium des Johannes

Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden, auf dass sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir; auf dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. (Johannes 17:20+21)

Was für ein mutiges Gebet! Was für ein geistliches Gebet! Was für ein Jesus Gebet! Tatsächlich frage ich mich, wie viele Christen auf der Welt bereit sind, dieses Gebet Jesu von Herzen nachzusprechen. Dabei muss ich mein eigenes Herz prüfen.

Ist es nicht viel eher so, dass wir zwar Einheit anstreben, aber nur mit denen, mit denen wir uns 1:1 verstehen, mit denen wir ganz auf einer Linie stehen? Alles andere ist uns suspekt.

Und Jesus? Klar! Er hat in Lukas 11:23 gesagt: „Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut!“  Aber liegt die Betonung wirklich auf „mit mir“? Meint Jesus wirklich „genauso, wie ich und nicht anders“? Oder geht es mehr ums Sammeln von Menschen für Jesus? Und hatte Jesus nicht ebenfalls gesagt (Lukas 9:50) „Wehrt ihm nicht! Denn wer nicht gegen uns ist, der ist für uns.“

In unserem besonderen Vers aus dem Johannesevangelium betet Jesus nicht nur für Seine Jünger damals, sondern für uns heute. Sein Gebetsanliegen – die Bitte des Sohnes Gottes an Seinen himmlischen Vater ist, dass alle echten Christen eins sind. Nicht nur in ihrem Denken im Sinne von: „Ja, wir werden alle mal beieinander sein im Himmel (aber niemals auf Erden)!

Nein! Jesus betet um eine Einheit, die für Uneingeweihte so sichtbar ist, dass sie diese Uneingeweihten (= die Welt) zu der Einsicht bringt, dass Jesus von Gott gesandt wurde.

Christliche Einheit als Instrument der Evangelisation.

Das geht den meisten von uns gegen den Strich! „Wir sind wir,“ – um es mal Hochdeutsch auszudrücken. Wir wollen nur einen Glauben, der in allen Nuancen kompatibel ist. Und dann gehen die theologischen Debatten los, warum wir es nicht mir „denen“ können und warum wir uns von „den anderen“ fernhalten.

Wohlgemerkt, Jesus betet für Seine Jünger – damals und heute! Jesus betet in Johannes 17 nicht für alle Religiösen, alle Mitglieder einer Kirche oder alle, die sich „Christen“ nennen. Er betet für solche, die Christen sind, d.h. für wiedergeborene Jünger Jesu, die Ihm nachfolgen. Für sie betet Er, dass sie eins miteinander sind, wie Gott Vater und Gott Sohn eins miteinander sind – eins, wie in einer Familie.

Was (mich) am meisten erschreckt ist die Begründung für das Gebet Jesu um Einheit: „… damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.“

Christliche, biblische Einheit muss nicht Übereinstimmung in allen Glaubensfragen bedeuten, muss nicht den Zusammenschluss aller Kirchen und Freikirchen bedeuten und muss auch nicht unbegrenzte Zusammenarbeit bedeuten. Biblische Einheit ist kein Einheitsbrei, der schlussendlich nach nichts mehr schmeckt oder schlimmer noch – nur noch abstößt.

Biblische Einheit ist nicht gekennzeichnet durch den kleinsten gemeinsamen Nenner, sondern durch ein großes Maß an Liebe, wie Jesus bereits vorher gelehrt hatte (Johannes 13:35): „Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“

Solche Liebe redet nicht schlecht über andere, sucht nicht das ihre und achtet den anderen höher als sich selbst. (Weitere Beschreibungen dieser Liebe in 1 Korinther 13:1-7)

Solche Liebe fördert die Einheit, die Jesus von Seinem Vater für uns erbeten hat. Und das Ergebnis wird sein:

Die Welt wird erkennen, dass Jesus von Gott gesandt ist (Joh. 17:21)
Die Welt wird erkennen, dass wir Jesu Jünger sind (Joh. 13:35)

Herr, hilf uns, die Einheit im Geist zu bewahren durch das Band des Friedens! (Epheser 4:3)

PS: Eine gewaltige Predigt (in Englisch), die die Notwendigkeit für Gebet - aber auch für die Einheit der Christen betont, findest Du im Seitenfenster! Beginnt bei Minute 2:35

Montag, 27. November 2023

Gott und Du

Kürzlich fand ich folgendes Bild mit englischem Text auf einer Facebook Seite. Herrliche Aussagen über unsere Beziehung zu Gott ( und Seine zu uns). Und alle lasse sich durch Bibelverse belegen. Lies durch die Liste und nimm Dir einen Moment, Gott für jeden einzelnen Aspekt zu danken. Es sind Worte des Trostes, des Zuspruchs und der Verheißung. 

Gott kennt Dich!

Psalm 139:15+16 „Mein Gebein war nicht verhüllt vor dir, als ich im Verborgenen gemacht wurde, kunstvoll gewirkt tief unten auf Erden. 16 Deine Augen sahen mich schon als ungeformten Keim, und in dein Buch waren geschrieben alle Tage, die noch werden sollten, als noch keiner von ihnen war.“

Gott hat Dich erwählt, sich für Dich entschieden

Epheser 1:4 wie er uns in ihm auserwählt hat vor Grundlegung der Welt, damit wir heilig und tadellos vor ihm seien in Liebe.

Gott liebt Dich

Jeremia 31:3 Von ferne her ist mir der HERR erschienen: Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt; darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Gnade.

Gott stellt Dich wieder her

Hesekiel 34:16: Das Verlorene will ich suchen und das Verscheuchte zurückholen und das Verwundete verbinden; das Schwache will ich stärken; das Fette aber und das Starke will ich vertilgen; ich will sie weiden, wie es recht ist.

Er trägt Dich

Jesaja 46:4 Ich bleibe derselbe; ich werde euch tragen bis ins hohe Alter, bis ihr grau werdet. Ich, der Herr, habe es bisher getan, und ich werde euch auch in Zukunft tragen und retten.  Er hilft Dir

Er rettet Dich

Kolosser 1:13 Er hat uns errettet aus der Herrschaft der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe,

Er beschützt Dich

Psalm 91:1 Wer im Schutz des Höchsten lebt, der findet Ruhe im Schatten des Allmächtigen.

Sonntag, 26. November 2023

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute mit Sonntagszitat zum Ewigkeitssonntag!

 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: 
Ihr werdet weinen und wehklagen, 
aber die Welt wird sich freuen; 
und ihr werdet trauern, 
doch eure Traurigkeit soll in Freude verwandelt werden.
(Johannes 16:29)

W. B. Hinson, ein großer Prediger einer vergangenen Generation, dachte an die Fülle und Länge dieses wunderbaren Lebens und sprach kurz vor seinem Tod aus eigenen Erfahrung. Er sagte: „Ich erinnere mich an ein Jahr, als mir ein Arzt sagte: ‚Sie haben eine Krankheit, von der Sie sich nicht erholen werden.‘ 

Ich ging zu meinem Wohnort, fünf Meilen von Portland, Oregon entfernt, und blickte auf den Berg hinüber welches ich mag. Ich schaute auf den Fluss, an dem ich mich freue, und ich schaute auf die stattlichen Bäume, die für meine Seele immer Gottes eigene Poesie sind. Dann schaute ich am Abend in den großen Himmel, wo Gott seine Lampen anzündete, und sagte: „Ich werde dich vielleicht nicht mehr oft sehen, aber Berg, ich werde am Leben sein, wenn du weg bist.“ und Fluss, ich werde am Leben sein, wenn du aufhörst, zum Meer zu rennen; und Sterne, ich werde am Leben sein, wenn ihr im großen Untergang des materiellen Universums aus euren Höhlen gefallen seid!‘“

Herzliche Einladung zum Gottesdienst:

Anbetung - Gottes Wort
Abendmahl - Gebet 
Gemeinschaft 
Mittagessen!
Beginn: 10:30 Uhr
 
Herzlich Willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

Je dunkler die Nacht,
je heller die Sterne,
je tiefer der Kummer,
desto näher ist Gott!

(Fjodor M. Dostojewski, 1821-1881)