Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel; denn
der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er
die Werke des Teufels zerstöre. 1
Johannes 3:8
War es vor ein oder zwei Wochen? Pastor Andrew lehrte
durch 1 Johannes 3 und mir fiel eine Aussage ins Ohr, die sich vermutlich auf
Vers 8 bezog.
Jesus kam, um die Werke des Teufels zu zerstören!
Der Sohn Gottes erschien, um den Sohn der Hölle zu besiegen.
Der Schöpfer wurde Mensch um seinem rebellierenden
Geschöpf, Satan, die Macht zu nehmen.
Das scheint so etwas wie ein Lieblingsthema von Johannes
zu sein. Ein Triumphruf, ein Siegesschrei: Er hat gesiegt! Jesus hat gesiegt.
In Kapitel 5 erwähnt er diesen Sieg über den Fürsten der
Finsternis noch einmal:
Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet
die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. (1. Johannes 5:4)
Unser Glaube – JESUS – ist es, der Sünde, Hölle, Tod und Teufel besiegt hat, und wer
wiedergeboren ist durch den Glauben an Jesus, darf auch in diesem Sieg
leben. In Vers 5 heißt es weiter:
Wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht
der, welcher glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist? (1. Johannes 5:4)
Du, Gotteskind, Jünger, Jüngerin Jesu, hast in Jesus die
Welt überwunden. Du bist nicht mehr Teil der (gottlosen) Welt, sondern Teil der
Familie Gottes. Du bist nicht mehr Finsternis, sondern Licht! Jesus, der Löwe
von Juda hat überwunden und in Ihm überwindest auch Du.
Weine nicht! Siehe,
es hat überwunden der Löwe, der aus dem Stamm Juda ist, die Wurzel
Davids, um das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel zu brechen! (Offenbarung
5:5)
Jetzt stöhnt natürlich jeder, der sich nach diesem
Überwinderleben sehnt und feststellt: Viel zu oft überwinde ich eben nicht! Recht hast Du! Viel zu
oft versagen wir, straucheln und fallen. Aber während der geistlose Mensch oder
oberflächliche Christ sich um sein Straucheln gar nicht kümmert und es ihn
weder traurig macht noch schmerzt, trägt derjenige, der sich nach Überwinden
sehnt, sein Versagen immer wieder zu Jesus. Der Prophet Jesaja prophezeit:
Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem
Unvermögenden. 30 Knaben werden müde und matt, und junge Männer
straucheln und fallen; 31 aber die auf den Herrn harren, kriegen
neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht
matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden. (Jesaja 40:29-31)
In Pastor Andrew’s Bibelstunde fiel der markante Satz: Ein
Feind, der an sich selbst zweifelt, ist ein besiegbarer Feind.
Satan hat jeden
Grund, an sich selbst zu zweifeln. Er IST besiegt (Vergangenheit)! Wir sind es,
die sich immer wieder diese Tatsache vor Augen halten müssen. Und wie machen
wir das? 3 Möglichkeiten wurden erwähnt:
- Wenn wir im Gebet Gottes
Sieg preisen, geben wir Gott die Ehre, erinnern uns an Jesu Werk und
fassen neuen Mut.
- Wenn wir Bibelverse über
den Sieg Jesu zitieren – im Gebet, im Lied oder einfach so, wird Jesus
erhöht und Satan gedemütigt.
- Dazu dürfen wir Satan an
Seine Zukunft erinnern, wie jemand sagte:
‚Wenn Satan Dich an Deine Vergangenheit erinnert, erinnere Du ihn an
seine Zukunft!‘
Aber in dem allem überwinden wir weit
durch Jesus,
der uns geliebt hat.
(nach Rö 8,37)