der HERR aber sieht das Herz an.
Freitag, 6. Oktober 2023
Außen und Innen
der HERR aber sieht das Herz an.
Donnerstag, 5. Oktober 2023
Betreten verboten / Herzlich Willkommen!
Verschiedene Quellen sprechen davon, dass in 70% aller Länder der Welt die Religionsfreiheit eingegrenzt ist. "Betreten verboten" - für Gott! Diese Angaben lassen uns hier in Deutschland (hoffentlich) neu dankbar werden für die Freiheit, die uns gegeben ist. Wenn wirklich in 70% aller Länder die Religionsfreiheit begrenzt ist, dann fragt man sich, wie Gott es je schaffen will, die ganze Welt mit der Erkenntnis seiner Herrlichkeit zu erfüllen. Wenn man Gott ein "Betreten verboten" Schild vor die Nase setzt, was wird geschehen? Psalm 2:1-4 gibt uns die Antwort;
Warum toben die Heiden und ersinnen die Völker Nichtiges? Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Fürsten verabreden sich gegen den Herrn und gegen seinen Gesalbten: "Lasst uns ihre Bande zerreißen und ihre Fesseln von uns werfen!" Der im Himmel thront, lacht; der Herr spottet über sie.
Gott "liest" unsere Verbotsschilder und hört unsere Warnungen - und lacht, ja, spottet über die erbärmlichen Versuche der Menschen, den Allmächtigen "draußen" zu halten. Mittlerweile ist es zumindest unter den Christen akzeptiert, dass es in Wirklichkeit gar keine "geschlossenen" Länder auf der Erde gibt. Es gibt bestenfalls "Länder mit eingeschränktem Zugang. Aber wer will Gott am Betreten eines Landes oder einer Region hindern?
Beispiel Iran:
In einer Missionzeitschrift gab es vorsichtige Informationen über dieses islamische Land, das auf dem weltweiten Verfolgungsindex von Open Doors unter den ersten 10 Ländern auf Rang 8 der Länder steht, in der Christen am härtesten verfolgt werden. Seit 1979 ist diesem Land alles mögliche verboten: Bibeln, Evangelisation und Religionswechsel (vom Islam zu Jesus). Letzteres kann sogar mit dem Tod bestraft werden. Trotzdem ist eine große Offenheit innerhalb der Bevölkerung zu erkennen. Tausende besuchen jede Woche christliche Internetseiten. Trotz Verbot durch die Regierung schauen sich 28 Millionen Iraner christliches Fernsehen an. Dadurch kommen immer wieder Menschen zum Glauben und Hausgemeinden sind dadurch entstanden. Bereits vor Jahren wurden 50.000 Jesus DVDs hergestellt - und sie reichten nicht. Man könnte weitere Beweise aufzählen, die belegen, dass Gott sich nicht ausgrenzen lässt. Sein Geist wirkt, wo er will. (Was nicht bedeutet, dass wir aufhören können, Gottes Befehl ernst zu nehmen, in alle Welt zu gehen. Aber darüber ein andermal). "Betreten verboten!" für Gott lächerlich.
Das gilt aber nicht nur für Länder mit eingeschränktem Zugang fürs Evangelium. Das gilt auch für unser Leben. Nicht wenige haben Bereiche ihres Lebens für Gott ausgesperrt. Ein großes "Betreten verboten!" steht vor dem Lebensbereich `Freizeitgestaltung´ oder `Geld und Besitz´ oder `Dienen und Mitarbeiten´ oder `Freundschaft´ oder vor irgendwelchen anderen Bereichen. Eigentlich könnte Gott auch darüber lachen und einfach in unserem Leben Schalten und Walten wie Er möchte. Aber das tut er nicht. In Sprüche 23:26 ruft er uns zu:
"Gib mir, mein Sohn, dein Herz, und laß deinen Augen meine Wege wohlgefallen!"
Gott möchte, dass wir freiwillig die Schilder austauschen, von "Betreten verboten" zu "Herzlich Willkommen!" Wer dazu bereit ist wird erfahren, dass Gottes Geist auch in unserem Leben weht wo er will und mächtig wirken kann.
Mittwoch, 4. Oktober 2023
Anfang und Ende
Jeden Montagmorgen in der Früh kommt er bei uns vorbei – der laute, riesige Müllwagen. Da die Mülltonnen genau unter unserem Fenster stehen, und der Müllwagen wegen der engen Kurven immer etwas hin und her fahren muss, geht es Montagsmorgens nicht unbedingt leise zu. Trotzdem sind wir dankbar, dass der Müll überhaupt regelmäßig abgeholt wird.
Ich habe liebe Freunde, die im Ausland leben. Sie sind nicht so glücklich wie wir, dass der Müll in ihrem Ort wöchentlich entsorgt wird. Auch eine gescheite Mülltrennung ist in ihrem Land ein Fremdwort. Im Gegenteil! Meine Freunde arbeiten am „Entsorgungsort“ – sie arbeiten auf einer Müllkippe. Sie suchen, trennen, sortieren, bündeln und verkaufen all das, was andere Menschen im weiten Umkreis weggeworfen haben. Gott sei’s gedankt (!), dass sie sich noch nicht mit irgendwelchen ernsthaften Krankheiten infiziert haben. Bei einem Besuch vor Jahren konnten wir uns selbst von der Gefährlichkeit und Niedrigkeit der Arbeit überzeugen.
Was da so alles entsorgt wird ist nicht in Worte zu fassen. Alte Kleidung, altes Porzellan, alte Schuhe, alte Windeln, alte Möbel, alte Verpackungen, alte Haushaltsgegenstände aller Art, altes … Alles! Kaputt, stinkend, unansehnlich, wertlos!
Was man meist übersieht ist die Tatsache, dass all das, was alt ist und ausgedient hat, einmal funkelnagelneu war. Es hat geglänzt, gut gerochen, war dienbar und wertvoll. Jetzt ist es hinüber, am Ende ist es nur noch Müll.
Unweigerlich kommt mir unser Leben in den Sinn. Am Anfang ist alles funkelnagelneu, wertvoll, ein unbeschriebenes Blatt. Im Laufe der Jahre kriegt es Knicke und Falten, hier reißt was ein, dort kommt ein Flecken drauf – und irgendwann scheint es kaum noch Wert zu besitzen.
Wie ist Dein Leben bisher verlaufen? Egal, wie alt Du bist – wir alle haben uns vom ersten Zustand, von unseren Anfängen weit entfernt. Unser Leben, unser Herz hat sich angefüllt mit allem möglichen Müll, wie etwa Zorn, Hass, Unfreundlichkeit, sündiges Reden, Denken und Handeln. All das erinnert an Müll und stinkt!
Aber unser Lebensende – oder auch: der Rest unseres Lebens - muss nicht stinkend weitergehen oder enden. Zwei Verse kommen in Erinnerung:
Er hat mich gesandt, um es den Trauernden zu ermöglichen, dass ihnen ein Kopfschmuck anstelle von Asche, Freudenöl anstelle von Trauerkleidern, und Lobgesang anstelle eines betrübten Geistes gegeben werde. (Jesaja 61:3)
Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen; siehe, es ist alles neu geworden! (2 Korinther 5:17)
Hier wird beschrieben, wie Gott mit Müll umgeht und mit dem, was eigentlich seinen Nutzen verloren hat. Wertvollen Kopfschmuck schenkt er im Gegenzug zu wertloser Asche. Das Alte lässt Er vergehen. Er repariert nicht, sondern Er macht neu. Für keinen von uns muss das Leben wertlos und auf der Müllkippe des Lebens enden. Jesus reinigt uns vom Müll in unseren Herzen, von allem Müll in unserem Leben, beschenkt uns und macht uns neu.Aus Asche macht Er Diamanten!
Kein Wunder, dass der Prophet Micha bewundernd ausruft:
Wo ist solch ein Gott, wie du bist, der die Sünde vergibt und erlässt die Schuld denen, die geblieben sind als Rest seines Erbteils; der an seinem Zorn nicht ewig festhält, denn er hat Gefallen an Gnade! (Micha 7:8)
Dienstag, 3. Oktober 2023
Ein besonderer Vers aus dem Buch des Propheten Zephanja
Eigentlich müsste es heute nicht ein besonderer Vers sein, den wir im Buch des Propheten Zephanja hervorheben, sondern sein Thema und die Bezeichnung: Tag des Herrn. Kein anderer Prophet benutzt diesen Ausdruck häufiger als Zephanja.
Mindestens sieben Mal predigt oder schreibt er zwischen 635 und 625 vor Christus über den „Tag des Herrn“. Manchmal fügt er die eine oder andere Definition hinzu, wie z.B.: der „Tag des Zornes des Herrn“. Zephanjas Botschaft ist eine deutliche Warnung vor dem kommenden Gericht, aber auch das gnädige Wesen Gottes bleibt im Buch Zephanja nicht verborgen.
Die erste Erwähnung des „Tages des Herrn“ finden wir in Kapitel 1:7. Der Vers beginnt mit den Worten:
Seid still vor dem Angesicht Gottes, des Herrn! Denn nahe ist der Tag des Herrn!
Kann es sein, dass dieser Vers auch ein konkretes Wort Gottes für unsere Zeit ist? Denn „Stille vor dem Herrn“ ist uns angesichts der eschatologischen Ereignisse doch sehr abhanden gekommen. Wir klagen und jammern wie die Weltmeister über das, was uns Christen am wenigsten überraschen sollte.
Seid still vor dem Angesicht Gottes, des Herrn! Denn nahe ist der Tag des Herrn!
Wir zetern und schimpfen wie die Domspatzen über das, was nach Gottes Wort unvermeidlich ist.
Seid still vor dem Angesicht Gottes, des Herrn! Denn nahe ist der Tag des Herrn!
Wir verunglimpfen und beleidigen Gottes Werkzeuge, egal ob sie gläubig oder nicht gläubig sind, nur weil Gottes Hand sie bewegt, Entscheidungen zu treffen, die Jesu Kommen einläuten.
Seid still vor dem Angesicht Gottes, des Herrn! Denn nahe ist der Tag des Herrn!
Also gut, was ist die Alternative? Augen zu und durch? Nein! Augen auf und nach oben gerichtet – hin auf Jesus, den wir freudig erwarten. Und mit unserem Mund? Mund zu und Klappe halten? Nein! Mund auf und füllen lassen mit Lob für Gott, Hoffnung für eine hoffnungslose Welt und mit einem lauten Ruf gegen … nein nicht gegen, sondern für und hin zu Jesus. Die Welt hat wahrlich genug Propagandisten, Marktschreier, Sozialreformer und Weltverbesserer, die sich für ähnliche Ziele einsetzen, die auch wir für erstrebenswert halten. Unser Auftrag und unsere Ziele sind wichtiger und erlauben keine Ablenkung. Kurz vor dem Tag des Herrn sind noch immer viele Felder reif zu Ernte und noch immer fehlen die Arbeiter, die nur das eine Ziel haben: die Ernte für die Ewigkeit einzubringen.
Ja, Ablenkungen gibt es mehr als genug, und viel zu viele von uns lassen sich fangen, ablenken und verschwenden ihre Kräfte in die Vergänglichkeiten dieser Welt. Durch Habakuk korrigiert Gott unsere Perspektive und ruft allen Seinen Nachfolgern zu:
Seid still vor dem Angesicht Gottes, des Herrn! Denn nahe ist der Tag des Herrn!
Montag, 2. Oktober 2023
Danke!
Dankbarkeit für unser Leben
Dankbarkeit für unsere Familie
Dankbarkeit für all das Positive in unserer Vergangenheit
Dankbarkeit für viele schöne Erinnerungen
Dankbarkeit für Eltern, die Dir das Leben gegeben haben.
Dankbarkeit für Deinen Lebensstandard
Dankbarkeit für Deinen Arbeitsplatz
Dankbarkeit für Deine Wohnstätte
Dankbarkeit für Deine Freunde
Dankbarkeit für viel Gutes in deinem Leben
Dankbarkeit für das Maß an Gesundheit, das Du (noch) besitzt
Dankbarkeit für die Freiheit in unserem Land
Dankbarkeit für all meinen Besitz
Dankbarkeit, dass ich lachen kann
Dankbarkeit, dass ich sehen, hören und riechen kann
Dankbarkeit, dass ich lesen kann
Dankbarkeit, dass ich eine Schulausbildung habe
Dankbarkeit, dass ich Jesus kenne
Dankbarkeit dass ich eine ewige Hoffnung habe
Dankbarkeit, dass ich einem Gott gehöre, dem nichts unmöglich ist
Sonntag, 1. Oktober 2023
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat!
Kolosser 3:15-17
15 Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen; zu diesem seid ihr ja auch berufen in einem Leib; und seid dankbar!
16 Lasst
das Wort des Christus reichlich in euch wohnen in aller Weisheit; lehrt
und ermahnt einander und singt mit Psalmen und Lobgesängen und
geistlichen Liedern dem Herrn lieblich in eurem Herzen.
17 Und was immer ihr tut in Wort oder Werk, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.
Beginn: 10:30 Uhr






