„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Dienstag, 18. Juli 2023

Ein besonderer Vers aus den Klageliedern Jeremias

Auch im Buch der Klagelieder gibt es einige besondere Aussagen, allen voran vermutlich die oft zitierten Verse aus Kapitel 3:22+23:

Gnadenbeweise des Herrn sind’s,
dass wir nicht gänzlich aufgerieben wurden,
denn seine Barmherzigkeit ist nicht zu Ende;
23 sie ist jeden Morgen neu, und deine Treue ist groß!

Diese Verse sind es immer wieder wert, über sie nachzudenken. Aber als „besonderer Vers soll uns heute der Vers aus Kapitel 2:19 dienen, wo es heißt: 

„Steh auf und klage in der Nacht, beim Beginn der Wachen!
Schütte dein Herz wie Wasser aus vor dem Angesicht des Herrn!
Hebe deine Hände zu ihm empor für die Seele deiner Kinder,
die vor Hunger verschmachten an allen Straßenecken!“

Hier haben wir einen Aufruf zum Gebet, zum Klagegebet in der Nacht. Im Gebet dürfen wir klagen! Vor Gott dürfen wir klagen, am besten nachts, wenn sonst niemand zuhört. Gut, wenn wir klagen – VOR GOTT! Leider klagen wir viel zu oft an anderer Stelle, hinein in andere Ohren. Und der, der auf unser Klagen reagieren könnte – den lassen wir außen vor.

Jeremia nennt uns das Anliegen, für das wir beten soll:

Hebe deine Hände zu ihm empor für die Seele deiner Kinder,
die vor Hunger verschmachten an allen Straßenecken!“

Im Fall von Jeremias Klageliedern sind mit den „Kindern“ zunächst einmal die Israeliten gemeint. Für sie soll nachts gebetet werden, denn ihr nationales Elend ist groß.

Durch diese Verse aus dem Buch der Klagelieder spricht Gott aber auch zu uns! Gereinigt durch Jesu Blut dürfen Beter vor den Thron Gottes zu kommen, ja, wir sollen die Not unseres Volkes vor Ihn bringen. Auch unser Volk – in allem Wohlstand – verschmachtet im Elend an allen Straßenecken. Nicht nur, dass viele Menschen tatsächlich auch in unserem Land schmachten und körperlich und seelische Not leiden. Viele schmachten auf eine ganz andere Art: sie suchen an den falschen Orten und finden nur oberflächliche, kurzlebige Zufriedenheit. Ihre Seelen aber schmachten; sie bleiben hungrig und leer. Für sie sollen wir unsere Hände erheben und unser Herz vor Gott ausschütten.

Aber ein weiterer Gedanke Gottes in diesen Versen ist unüberhörbar: die Aufforderung des Herrn an Eltern, nicht müde zu werden im Gebet für „die Seelen ihrer Kinder“. Wie viele Eltern haben große Pläne für ihre Kinder, noble Pläne, menschlich gute Pläne – aber sie drehen sich allesamt um das Zurechtkommen im Leben auf der Erde. Sie beten für einen guten Schulabschluss, eine sinnvolle Ausbildung, einen liebevollen Ehepartner, Gesundheit und ein frohes Leben – ohne an die Seelen zu denken, die verschmachten und ewig verloren gehen.

Hebe deine Hände zu ihm empor für die Seele deiner Kinder!

So heißt es in Klagelieder 2:19.

Liebe Eltern (und Großeltern): Macht die Seelen Eurer Kinder zu Eurem Hauptanliegen, wenn Ihr für sie betet! Denn (Markus 8:36):

Was hilft es dem Menschen, die ganze Welt zu gewinnen und Schaden zu nehmen an seiner Seele? 

Montag, 17. Juli 2023

HEUTE - 19:30 Uhr @ CCFG

Calvary Chapel Freier Grund
Männerabend!
HERZLICH WILLKOMMEN!

Der Ärger mit dem Kreuz

Den hat es schon immer gegeben. Das Kreuz war schon zur Zeit des Alten Testaments ein Zeichen des Fluches. In 5 Mose 21:23 heißt es: „Denn von Gott verflucht ist derjenige, der ans Holz gehängt wurde.“ Paulus bezieht diesen Vers in Galater 3:13 auf Jesus.

In der Antike wurden Christen verfolgt und teilweise mit dem Kopf nach unten gekreuzigt. Die Kreuzigung als Folter von Christen wurde vor wenigen Jahren von den Taliban wiederbelebt. Lange Zeit war ein Kreuz ein magisches Instrument zur Abwehr böser Geister. Auf den Friedhöfen erinnert es an Leid und Tod.

Dann änderten sich die Zeiten und vielerorts wurde das Kreuz zu einem magischen Schutzmittel. Es wurde poliert, versilbert, vergoldet, mit Diamanten verziert und vielerorts als Symbol eingebaut oder als Logo verwendet. Das Kreuz als Schmuckstück.

Jetzt ändern sich die Zeiten erneut – ganz im Sinn von Verfolgung und Christophobie. Manchmal auch als Zeichen der Einschleimerei und Unterwürfigkeit.

2017 änderte der Fussballclub Real Madrid sein Vereinswappen und entfernte das Kreuz aus Rücksicht auf muslimische Fans. Im Jahr zuvor hatte der Schweizer Künstler, Christian Meier, auf einem Gipfel einen ca 3 Meter großen islamischen Halbmond aufgestellt, der zudem nachts leuchtet. Meier lebt er zwar meist in Peking, möchte aber bei Besuchen in der Schweiz nicht immer diese „absurden Gipfelkreuze“ sehen.

Im selben Jahr, 2016, verzichteten die Oberhäupter ihrer Kirchen - Heinrich Bedford-Strohm (ev) und Reinhard Kardinal Marx (kath) auf das Tragen der Kreuze, die zu ihrer Amtstracht gehören. Als sie die jüdische Klagemauer und die islamische al-Aksa-Mosche besuchten, verzichteten sie auf das Bekenntnissymbol, weil sie ihre Aufgabe darin sahen, „Frieden zu stiften.“

„Ja, Gott hat Frieden gestiftet,
als Jesus am Kreuz sein Blut vergoss.“
(aus Kolosser 1:20 / HfA)

Wenige Jahre zuvor musste erst der Europäische Gerichtshof das Tragen von Kreuzen erlauben, bevor eine Angestellte der British Airways ihr Kreuz am Kettchen wieder umhängen konnte.

Immer wieder ums Kreuz gestritten wird, wenn es um Gerichtssäle oder Schulen geht. Die offiziellen Begründungen sind z.T. lächerlich (seelische Schäden …). Die wahren Gründe (Hass, Christophobie) werden versteckt.

Vor einem guten halben Jahr gab es ein wenig Aufregung, weil das Kreuz im Münsteraner Rathaussaal zum Treffen der G7 Außenminister abgehängt worden war. Die künstliche Aufregung beruhigte sich in kürzester Zeit.

Jetzt scheint in Österreich, Italien und der Schweiz erneut die Diskussion zu entbrennen, ob Gipfelkreuze nicht besser abgebaut werden sollten. An mehreren Orten sind sie bereits zerstört oder durch andere Symboliken ersetzt worden.

Warum der Hass aufs Kreuz? Die folgenden Bibelstellen sollen eine Antwort geben und uns gleichzeitig ermutigen, nicht vom Kreuz zu schweigen und nicht von dem, der uns als Verfluchter durch den Tod am Kreuz erkauft und gerettet – und durch Seine Auferstehung (das leere Kreuz) neues Leben geschenkt hat.

Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verlorengehen; uns aber, die wir gerettet werden, ist es eine Gotteskraft. (1 Korinther 1:18)

Wir aber verkünden den Menschen, dass Christus, der von Gott erwählte Retter, am Kreuz sterben musste. Für die Juden ist diese Botschaft eine Gotteslästerung und für die Griechen blanker Unsinn. Für die aber, die von Gott zur Erlösung berufen sind – Juden wie Nichtjuden –, ist Christus Gottes Kraft und Gottes Weisheit. (1 Korinther 1:24 / HfA + 25 / NLB)

Ich hatte mir vorgenommen, mich allein auf Jesus Christus und seinen Tod am Kreuz zu konzentrieren. (1 Korinther 2:2)

Von mir aber sei es ferne, mich zu rühmen, als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.  (Galater 6:14)

Sonntag, 16. Juli 2023

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Predigtthema:
Abendmahl und Taufe
 
"In ihm (Jesus) allein gibt es Erlösung! Im ganzen Himmel gibt es keinen anderen Namen, den die Menschen anrufen können, um errettet zu werden." (Apostelgeschichte 4:12)
 
"Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. (Epheser 2:8+9)
 
Warum Taufe und Abendmahl? Sind sie wichtig? Sind sie verpflichtend? 
Wir als CCFG – und fast alle freikirchlichen Gemeinden weltweit – verstehen Taufe und  Abendmahl nicht als Sakrament –als „Mittel zum Heil“.  Statt „Sakrament“ könnte man vielleicht eher: Anordnung oder Anweisung sagen. Etwas, das nicht das Heil vermittelt, das Jesus aber als Erinnerung für Seine Gemeinde angeordnet hat und durch das wir das Heil durch Jesus allein bezeugen.
 
Darum geht es heute Morgen in unserem Gottesdienst.

  Lobpreis - Kindersegnung
Gottes Wort - Gebet
Gemeinschaft
Anschließend gemeinsames Mittagessen! 
Beginn: 10:30 Uhr

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 

57290 Neunkirchen-Zentrum
 
Herzlich Willkommen! 
Sonntagszitat:

"Es sind nicht die äußeren Handlungen einer Taufe, 
 Firmung oder Kommunion, 
die den Menschen mit Gott versöhnt. 
Die Versöhnung liegt allein 
in der Buße und Bekehrung zu Jesus Christus."
(Walter Mauerhofer)