„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Donnerstag, 15. Juni 2023

Gedanken zur Klonung von Wollhaarmammuts

Vor 6000 Jahren (Internetartikel) sollen sie ausgestorben sein – oder war es vor ca 10.000 Jahren (Wikipedia)? Freunde der Animationsfilme „Ice Age“ kennen sich aus mit Wollhaarmammuts. Es gibt sie schon lange nicht mehr – gut die letzten vereinzelten Exemplare soll es noch ca 1800 vor Christus gegeben haben. Aber dann waren sie wirklich weg. Bis bald!

So jedenfalls hoffen es südkoreanische Forscher. Im Mai 2013 entdeckten Wissenschaftler die tief gefrorenen Überreste eines 40.000 (?) Jahre alten Wollhaarmammutweibchens. Die Vorbereitung zur Klonung läuft.

Über Sinn oder Unsinn solcher Aktion mag sich jeder sein eigenes Urteil bilden. Es gibt allerdings kritische Stimmen, sogar aus dem säkularen Bereich. So warnt eine britische Biologin, dass eine Klonung zu grausam sei. Eine Elefantenkuh müsse 22 Monate ein Mammutklon austragen, was ihr Schaden bringen könnte. Vermutlich würde es viele Versuche brauchen, bis ein lebendiges Mammut zur Welt käme. Nach dem Austragen wäre ein artgerechtes Leben nicht möglich, da man vermutet, dass  Mammuts in Herden lebten.

Die Biologin ist nicht die Einzige, die Bedenken äußert. Weitere Fachleute bezweifeln, dass es berechtigte Gründe für eine Klonung gibt. Das zu erwartende Leiden stehe in keinem Verhältnis zu einem möglichen Nutzen – weder  für Mensch, noch für Tier.

Meine Gedanken wandern zu einem zu einem anderen ethischen Thema. Zugegeben, man kann es nicht 1:1 miteinander vergleichen, aber im Anblick von Für und Wider zur Frage der Mammutklonung müssen wir fragen:
  • Warum will man Mammuts klonen aber Kinder abtreiben?
  • Warum ist Klonung zu grausam, um sie durchzuführen, aber Abtreibung nicht grausam genug, um sie zu verbieten?
  • Warum die Sorge um die Gesundheit einer austragenden Elefantenkuh, aber die hohen Gesundheitsrisiken – körperlich und psychisch – für eine abtreibende Frau werden heruntergespielt?
  • Warum will man Mammutleben verhindern, weil artgerechtes Leben nicht zu erwarten ist, aber Menschenleben will man verhindern, obwohl „artgerechtes“ Leben garantiert ist?
Das sind Fragen, die der Artikel über Mammutklonen bei mir hervorruft. Macht man sich hier mehr Sorgen um ein Tier der Urzeit (oder ein Tier generell), als um Kinder, die behütet und beschützt im Leib ihrer Mütter aufwachsen sollten? Versucht man einerseits, der Natur künstlich nachzuhelfen, während man andererseits den natürlichen Weg der Natur zu bremsen und auszulöschen droht.

Mein Fazit: Verkehrte Welt!
Meine Hoffnung: Dass wir Christen Prioritäten setzen.
Erste Priorität: Gottes Wort als Maßstab für unser Leben und Handeln zu akzeptieren
Zweite Priorität: Zuerst nach Gottes Reich trachten und uns für bereits bestehendes Leben einsetzen, bevor wir uns für Experimente begeistern, ausgestorbenes Leben neu zu erwecken.

Möge der Herr uns davor bewahren, dass Faszination mit Forschung und Wissenschaft uns das Verständnis raubt für das, was in Gottes Augen wirklich wichtig und wertvoll ist.

Mittwoch, 14. Juni 2023

Die 7 Weltwunder

Einer Gruppe Studenten der Geographie wurde die Aufgabe gestellt, aufzulisten, was sie gegenwärtig als die 7 Weltwunder bezeichnen würden. Es gab zwar etwas Uneinigkeit, aber dennoch kristallisierten sich 7 Dinge heraus, die die meisten Stimmen bekamen:

1. Die großen Pyramieden Ägyptens
2. Der Taj Mahal
3.
Der Grand Canyon
4. Der Panamakanal
5. Das Empire State Building
6.
Der Petersdom
7. Die Chinesische Mauer

Während die Professorin die Zettel einsammelte, bemerkte sie eine stille Schülerin, die ihren Zettel nicht umdrehen wollte. So fragte sie die Studentin, ob es Probleme gäbe mit ihrer Liste. "Ja, ein wenig,“ kam die Antwort. „Ich konnte meine Gedanken nicht vollständig zu Papier bringen, weil es so viele große Wunder gibt." „Nun,“ erwiderte die Professorin, "dann berichte uns mal, was Du hast. Möglicherweise können wir dir ja helfen." Zögernd begann die Studentin zu lesen: "Ich denke, die sieben Weltwunder sind:

1. ZU SEHEN
2. ZU SCHMECKEN
3. SICH ZU BERÜHREN
4. ZU HÖREN

Sie zögerte ein wenig, und ergänzte dann

5. ZU FÜHLEN
6. ZU LACHEN
7. UND ZU LIEBEN

Im Vorlesungssaal war nur noch Schweigen; man hätte eine Stecknadel fallen hören können.
Die Dinge, die wir gewöhnlich als einfach und alltäglich ansehen, sind in Wirklichkeit erstaunlich. Die wertvollsten Dinge im Leben kann man nicht kaufe, schaffen oder besichtigen ... sie sind Geschenke von oben
. (Autor unbekannt)

Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel des Lichts und der Finsternis. (Jakobus 1:17)

Dienstag, 13. Juni 2023

Ein besonderer Vers aus dem Buch der Sprüche

Wie im Buch der Psalmen ist es auch im Buch der Sprüche schwer, „den“ besonderen Vers zu finden. Zu viele Verse zu zu vielen Themen. Einer besser und wichtiger als der andre. Darum müssen wir uns auch im Buch der Sprüche für einen von vielen „besonderen“ Versen entscheiden. Heute fällt die Entscheidung für Sprüche 18:1. Es ist ein Vers, der im Individualismus unserer Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnt und der hier in verschiedenen Versionen zitiert werden soll, um die Bandbreite seiner Aussage zu zeigen.

Wer sich absondert, der sucht, was ihn gelüstet, und wehrt sich gegen alles, was heilsam ist. (Schachter)

Wer sich absondert, der sucht, was ihn gelüstet, und widersetzt sich allem, was gut ist. (Luther)

Wer andere Menschen meidet, denkt nur an sich und seine Wünsche; er wehrt sich gegen alles, was ihn zur Einsicht bringen soll. (Hoffnung für Alle)

Wer sich absondert, trachtet nach einem Gelüst; gegen alle Einsicht geht er heftig an. (Elberfelder)

In den letzten Jahren hat dieser Vers an Aktualität zugenommen. Die Pandemie hat so manche  Gemeinde gespalten und ungezählte Kleingruppen geschaffen, die sich in Interessengruppen von ihren Gemeinden abgespalten haben. Manche haben als Splittergemeinden zusammen gefunden, manche haben jede Verbindlichkeit aufgegeben und sind in Livestreams hängengeblieben oder haben die Nachfolge komplett aufgegeben.

Gottes Wort erklärt die Motivation und Herzenseinstellung hinter solchen Abspaltungen: das Trachten nach den eigenen Lüsten. Das „nur an sich denken“ und das „über alles andere Stellen“ der eigenen Wünsche.

Gottes Wort warnt auch vor den schlimmen Folgen der Absonderung: Ein aktives Angehen gegen das, was heilsam ist. Offensichtlich ist damit die Gemeinschaft der Heiligen genannt. Die Gemeinschaft der Heiligen ist heilsam, denn dort ist Jesus zu Hause. Dort wird die Heilsalbe des Wortes Gottes aufgetragen. Dort werden die Gaben des Heiligen Geistes zum gemeinsamen Nutzen praktiziert. Dort wird mir gedient, damit ich heile und wachse und dort diene ich, damit andere heilen und wachsen. Wer sich aber absondert, trennt sich aktiv von dem, was Gott zu unserer Heilung bestimmt und eingerichtet hat.

Gottes Handeln durch die Gemeinde ist in Gottes Wort so klar als Gottes Weg beschrieben, dass ein Abtun oder eine Neudefinition der „Gemeinde“ offensichtlich ein „Angehen gegen alle Einsicht“ ist. Immer wieder hört man die Argumente: „Wo zwei oder drei im Namen Jesu beisammen sind … da ist Gemeinde.“ Das aber lehrt die Bibel nicht! Die Bibel spricht vom Leib Jesu, der an der Liebe zueinander erkannt wird – nicht an der Absonderung voneinander.

Und so soll heute Sprüche 18:1 unser besonderer Vers aus dem Buch der Sprüche sein:

Wer sich absondert, der sucht, was ihn gelüstet, und wehrt sich gegen alles, was heilsam ist.

Als neutestamentliches Gegenstück würden – zumindest teilweise – die Verse aus Hebräer 10:25 und Johannes 13:35 in Frage kommen:

„Versäumt nicht die Zusammenkünfte eurer Gemeinde, wie es sich einige angewöhnt haben. Ermahnt euch gegenseitig dabeizubleiben. Ihr seht ja, dass der Tag nahe ist, an dem der Herr kommt.“ … „Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“

Montag, 12. Juni 2023

Das Negative

 
Es ist schon interessant. Wenn wir an verschiedene Bibelstellen denken – oder an verschiedene Personen in der Bibel – dann fällt uns oft (nicht immer) zunächst das Negative auf.

In 1 Mose 3 steht verständlicherweise der Sündenfall im Vordergrund. Das Schlimmste, das auf der Erde passiert ist. Die Mutter aller schlimmen Ereignisse bis heute. Aber tatsächlich findet sich etwas so gewaltig Gutes im selben Kapitel, dass es das Negative übertrumpft. In 1 Mose 3:15 wird berichtet, wie Gott zur Schlange, zu Satan, sagt:

Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen.

In Vers 21 lesen wir:

Und Gott der Herr machte Adam und seiner Frau Kleider aus Fell und bekleidete sie.

Das sind zwei Verse, die etwas Gewaltiges andeuten: Satans Macht wird besiegt werden und ein Blutopfer wird die Folgen der Sünde bedecken.

Wir sollten – nein, wir dürfen diese Verse nicht überlesen. Tatsächlich sind das die Verse, an denen wir uns festhalten können und dürfen. Dass der Sündenfall geschehen ist, stellen wir Tag für Tag fest, sowohl in der Welt wie auch in unserem Leben. Aber während das eine deprimierende Erinnerung ist, dürfen wir nicht die Verse und die Botschaft überlesen, die alles ändern kann. Jesus hat Satan besiegt und unsere Schuld vergeben – so die neutestamentliche Auflösung von 1 Mose 3:15+21.

Hier noch ein ähnlicher Gedankengang aus dem Neuen Testament. Eine der bekanntesten Episoden aus dem Leben des Petrus ist sein Fischzug. Mindestens ebenso populär, vielleicht noch populärer, ist sein Versagen, als er Jesus verleugnet. Natürlich macht uns der Bericht über sein Versagen und Jesu Reaktion darauf (nach Seiner Auferstehung) Mut. Aber die beiden Beispiele aus dem Alten und Neuen Testament machen doch deutlich, wie leicht es uns fällt, einseitig fast immer das Negative zu betonen.

In unserem Alltag geht es uns mitunter nicht viel besser. Die Aussage: „Für jeden Kritikpunkt sollten wir 10 Komplimente machen“ hat schon was für sich. Wir finden das Haar in der Suppe und an einem schönen Tag kann uns eine kurze Begegnung alles verderben. In Prediger 10:1 werden wir belehrt:

Tote Fliegen bewirken, dass das Öl des Salbenbereiters stinkt und verdirbt; ein wenig Torheit wiegt schwerer als Weisheit und Ehre!

Schade! Eine einzige tote Fliege kann das ganze Öl verderben. Ein einziger Satz von uns kann den Tag unseres Nächsten verderben. Und ein einziger Satz unseres Nächsten kann unseren Tag verderben. Aber hier endet die Anwendung. Ja, das kann passieren. Aber es muss nicht passieren!

So wie wir in 1 Mose 3 des Problems Lösung erkennen – und uns darüber freuen dürfen, und so wie wir bei Petrus nicht nur das Versagen, sondern auch viele positive Beispiele finden, so können wir uns auch im Alltag wappnen, nicht bei dem Negativen hängen zu bleiben – bei dem Satz, den uns jemand an den Kopf geknallt hat, bei dem Versagen, das uns wieder mal zu Fall gebracht hat, bei dem Missgeschick, dass sich mal wiedereingestellt hat. All das muss uns nicht den ganzen Tag hinterherlaufen. All das muss nicht unsere Gedanken gefangen nehmen und uns belasten. Philipper 4:8 nennt das Gegenmittel zum Gift des Negativismus:

„Im Übrigen, ihr Brüder, alles, was wahrhaftig, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was wohllautend, was irgendeine Tugend oder etwas Lobenswertes ist, darauf seid bedacht!“

Nicht auf das Negative fokussieren, sondern auf das, was gerecht, rein und lobenswert ist. Sicher, wenn es Sünde ist, sollen wir es bekennen – und dann dürfen wir die Sünde vergessen und uns über die Vergebung Jesu freuen. Sind es negative Dinge, die wir erfahren, erfahren haben oder die uns angetan wurden, dürfen wir sie Jesus (auch immer wieder) nennen, sie hinter uns lassen und uns auf das konzentrieren, was wahrhaftig, ehrbar und liebenswert ist.

 Sicher kein einfach anzuwendendes Gegenmittel, aber ein wirksames!

Sonntag, 11. Juni 2023

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss

Predigttext:
2 Könige 4:8-37 und 2 Könige 8:1-6

8 Und es geschah eines Tages, dass Elisa nach Schunem ging. Dort wohnte eine vornehme Frau, und die nötigte ihn, bei ihr zu essen. So oft er nun vorbeikam, kehrte er dort ein, um zu essen.
9 Und sie sprach zu ihrem Mann: Siehe doch, ich erkenne, dass dies ein heiliger Mann Gottes ist, der immer bei uns vorbeikommt.
10 Lass uns doch ein kleines gemauertes Obergemach errichten und für ihn ein Bett sowie Tisch, Stuhl und Leuchter hineinstellen, damit er dort einkehren kann, wenn er zu uns kommt!
11 Es geschah nun eines Tages, dass er dort hinkam, und er kehrte in das Obergemach ein und legte sich darin hin.
12 Und er sprach zu seinem Burschen Gehasi: Rufe diese Schunamitin! Da rief er sie, und sie trat vor ihn hin.
13 Und er sprach zu ihm: Sage ihr doch: Siehe, du hast unsertwegen so viel Sorge gehabt; was kann ich für dich tun? Hast du etwas, weswegen ich mit dem König oder mit dem Heerführer für dich reden sollte? Sie sprach: Ich wohne ja mitten unter meinem Volk!
14 Er sprach: Was könnte man für sie tun? Gehasi sprach: Ach, sie hat keinen Sohn, und ihr Mann ist alt!
15 Da sagte er: Rufe sie! Und als er sie rief, trat sie unter die Tür.
16 Und er sprach: Um dieselbe Zeit übers Jahr wirst du einen Sohn ans Herz drücken! Sie sprach: Ach nein, mein Herr, du Mann Gottes, belüge deine Magd nicht!
17 Aber die Frau wurde schwanger und gebar einen Sohn um dieselbe Zeit im nächsten Jahr, so wie Elisa ihr verheißen hatte.
18 Als aber der Knabe heranwuchs, geschah es eines Tages, dass er zu seinem Vater, zu den Schnittern hinausging.
19 Da sprach er zu seinem Vater: Mein Kopf, mein Kopf! Jener aber befahl einem Knecht: Trage ihn zu seiner Mutter!
20 Der hob ihn auf und brachte ihn zu seiner Mutter. Und er saß auf ihrem Schoß bis zum Mittag, dann starb er.
21 Da ging sie hinauf und legte ihn auf das Bett des Mannes Gottes, schloss hinter ihm zu und ging hinaus;
22 und sie rief ihren Mann und sprach: Sende mir doch einen von den Knechten und eine Eselin, ich will schnell zu dem Mann Gottes gehen, aber [bald] wiederkommen!
23 Er sprach: Warum gehst du heute zu ihm? Es ist doch weder Neumond noch Sabbat! Sie sprach: Lebe wohl!
24 Und sie sattelte die Eselin und sprach zu ihrem Knecht: Treibe das Tier immerzu an und halte mich nicht auf beim Reiten, es sei denn, dass ich es sage!
25 So ging sie denn und kam zu dem Mann Gottes auf den Berg Karmel. Als aber der Mann Gottes sie aus einiger Entfernung sah, sprach er zu seinem Diener Gehasi: Sieh dort die Schunamitin!
26 Nun laufe ihr doch entgegen und sprich zu ihr: Geht es dir gut? Geht es deinem Mann gut? Geht es dem Kind gut? Sie sprach: Jawohl!
27 Als sie aber zu dem Mann Gottes auf den Berg kam, umfasste sie seine Füße; da trat Gehasi herzu, um sie wegzustoßen. Aber der Mann Gottes sprach: Lass sie, denn ihre Seele ist betrübt, und der HERR hat es mir verborgen und es mich nicht wissen lassen!
28 Sie aber sprach: Habe ich denn von meinem Herrn einen Sohn erbeten? Sagte ich nicht, du solltest mich nicht täuschen?
29 Da sprach er zu Gehasi: Gürte deine Lenden und nimm meinen Stab in deine Hand und geh hin! Wenn dir jemand begegnet, so grüße ihn nicht, und grüßt dich jemand, so antworte ihm nicht, und lege meinen Stab auf das Angesicht des Knaben!
30 Aber die Mutter des Knaben sprach: So wahr der HERR lebt und so wahr deine Seele lebt, ich lasse nicht von dir! Da machte er sich auf und folgte ihr.
31 Gehasi aber ging vor ihnen hin und legte dem Knaben den Stab auf das Angesicht; aber da war keine Stimme und kein Aufmerken. Und er kehrte um, ihm entgegen, und berichtete es ihm und sprach: Der Knabe ist nicht aufgewacht!
32 Als nun Elisa in das Haus kam, siehe, da lag der Knabe tot auf seinem Bett.
33 Und er ging hinein und schloss die Tür hinter ihnen beiden zu und betete zu dem HERRN.
34 Dann stieg er hinauf und legte sich auf das Kind, und er legte seinen Mund auf den Mund des Kindes und seine Augen auf dessen Augen und seine Hände auf dessen Hände und breitete sich so über es, dass der Leib des Kindes warm wurde.
35 Danach stand er auf und ging im Haus einmal hierhin, einmal dorthin; dann stieg er wieder hinauf und breitete sich über ihn. Da nieste der Knabe sieben Mal; danach tat der Knabe die Augen auf.
36 Und er rief Gehasi und sprach: Rufe die Schunamitin! Da rief er sie, und als sie zu ihm hereinkam, sprach er: Da nimm deinen Sohn!
37 Und sie kam und fiel nieder zu seinen Füßen und neigte sich zur Erde, und sie nahm ihren Sohn und ging hinaus.

2 Könige 8:1 Und Elisa redete mit der Frau, deren Sohn er lebendig gemacht hatte, und sprach: Mache dich auf und geh hin mit deinen Hausgenossen und halte dich in der Fremde auf, wo du kannst! Denn der HERR hat eine Hungersnot herbeigerufen. Und sie kommt auch in das Land, sieben Jahre lang!
2 Und die Frau machte sich auf und machte es so, wie der Mann Gottes sagte, und zog hin mit ihren Hausgenossen und hielt sich sieben Jahre lang im Land der Philister auf.
3 Als nun die sieben Jahre vorbei waren, kam die Frau wieder aus dem Land der Philister, und sie ging hin, um den König anzurufen wegen ihres Hauses und wegen ihrer Felder.
4 Der König aber redete eben mit Gehasi, dem Knecht des Mannes Gottes, und sprach: Erzähle mir doch alle die großen Taten, die Elisa getan hat!
5 Und es geschah, während er dem König erzählte, wie jener einen Toten lebendig gemacht hatte, siehe, da kam eben die Frau, deren Sohn er lebendig gemacht hatte, dazu und rief den König an wegen ihres Hauses und wegen ihrer Felder. Da sprach Gehasi: Mein Herr und König, dies ist die Frau, und dies ist ihr Sohn, den Elisa lebendig gemacht hat!
6 Da fragte der König die Frau, und sie erzählte es ihm. Da gab ihr der König einen Kämmerer mit und sprach: Verschaffe ihr alles wieder, was ihr gehört; dazu allen Ertrag der Felder seit der Zeit, da sie das Land verlassen hat, bis jetzt!

Anbetung - Zeugnis 
Predig - Gebet 
Gemeinschaft
Beginn: 10:30 Uhr
 
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

"Jesus kommt nie zu spät, er kommt spätestens pünktlich."
(unbekannt)