Heute wieder mit Sonntagszitat
am Ende
Sonntag, 30. April 2023
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Samstag, 29. April 2023
Und Morgen?
Morgen ist Sonntag! Besuchst Du einen Gottesdienst? Warum? Oder auch: warum nicht? Was hindert Dich, morgen den Gottesdienst Deiner Gemeinde zu besuchen? Die Gründe, warum Menschen den Gottesdienst verpassen, waren schon immer vielfältig und werden es immer mehr.
Andere glauben nicht an das, was im Gottesdienst gelehrt wird
Unser eigener Gottesdienst findet morgen früh statt:
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 10:30 Uhr
Freitag, 28. April 2023
Mathe und Glauben
- Der Messias wird aus der Familie Jakobs abstammen (4 Mose 24:17; Matthäus 1:2)
- Der Messias wird als König Israels auf einem Esel in Jerusalem einreiten . (Sacharja 9:9; Markus 11:4-11)
- Der Messias wird von einem Freund verraten werden (Psalm 41:9; Lukas 22:47,48)
- Der Preis des Verrats (des Messias) wird für den Kauf eines Töpferackers benutzt werden (Sacharja 11:13; Matthäus 27:9,10)
- Der Messias wird angespuckt und geschlagen (Jesaja 50:6; Matthäus 26:67)
- Hände und Füße des Messias werden durchlöchert werden (Psalm 22:16; Johannes 20:25-27)
- Soldaten werden um das Gewand des Messias das Los werfen (Psalm 22:18; Lukas 23:34)
Donnerstag, 27. April 2023
Wir haben nichts bezahlt!
… NICHTS für Gottes ewige Liebe
Mittwoch, 26. April 2023
Bonsai Bäume – Herr, lehre uns beten!
„Herr, lehre uns beten!“
(aus Lukas 11:1)
Man kann sie nicht säen noch züchten, nur entwickeln.
Die Japaner führten den Bonsai-Baum ein, der in cm gemessen wird, nicht in Metern. Er darf nicht an sein volles Wachstumspotential herankommen, sondern soll in verkümmerter Form wachsen.
Der Grund für seine verkümmerte Form ist, dass der Besitzer ihn aus der Erde zieht, wenn er als Bäumchen zuerst aus dem Boden ragt. Dann wird die Hauptpfahlwurzel und einige Zweigwurzeln abgebunden und dann wird er neu eingepflanzt.
Das Wachstum wird so absichtlich gehemmt, indem die Fähigkeit der Wurzeln eingeschränkt wird, tief zu wachsen und genügend Nährstoffe aus dem Boden zu holen. Nährstoffe, die er für ein normales Wachstum benötigt.
Was dem Bonsai-Baum von seinem Besitzer angetan wird, ist, was Satan uns Gläubigen antun will. Er versucht, unsre Hauptwurzel, das Gebet, abzubinden und unseren Empfang im Gebet zu beschränken.
Was Gott für unser geistliches Wachstum bereitgestellt hat – unser Reden mit Ihm und Sein Reden zu uns im Gebet – verkümmert.
Kein Wunder, dass die Jünger Jesus bitten: Herr, lehre uns beten. Dass die Antwort Jesu in Sein Wort – unsere Bibel – eingeflossen ist, zeigt, dass Seine Antwort für Jünger Jesu aller Zeiten von großer Wichtigkeit ist.
Ich lese gerne Bücher und Erfahrungsberichte zum Thema Gebet. Trotzdem fühle ich mich wenig qualifiziert, über das Thema zu reden. Ich bin immer fasziniert von Menschen wie Hudson Taylor, den großen Chinamissionar. Sein Sohn, Howard Taylor, der ihn sicher mit am besten kannte, sagte über seinen Vater: „Vierzig Jahre lang ging in China an keinem einzigen Tag die Sonne auf, an dem Gott ihn nicht auf den Knien fand.“ Das ist eine gewaltige Aussage und ein gewaltiges Vorbild. Auch David Brainard, John Hyde, George Mueller gehören in diese Kategorie. Sie waren keine Bonsai Pflänzchen, was das Gebet betrifft. Sie waren Beter, deren Wurzeln nicht abgebunden waren, sondern die tief hineinragten in die Gemeinschaft mit Gott.
Jesus war ein gewaltiges Vorbild für Seine Jünger damals und ist es bis heute. Immer wieder lesen wir, dass er sich zurückzog zum Gebet – mal einen Abend lang … mal eine Nacht lang … mal ein paar Stunden lang … mal einige Momente.
Was muss die Tatsache, dass Jesus immer wieder betete, bei Seinen Jüngern für Gedanken ausgelöst haben?
ð Warum muss der noch beten? Der kann doch alles.
ð Wie wichtig muss das Gebet sein, wenn sogar Jesus betet!
ð Kann, darf, soll man wirklich für alles beten?
Jesu Jünger beobachteten Ihn und lernten von Ihm. Wenn wir uns als Jünger Jesu verstehen, sollten wir unbedingt Jesus beobachten und von Ihm ‚Beten‘ lernen! Dabei bedeutet „beten lernen“ nicht, Theorie über das Gebet abzuspeichern, die Wahrheit über Gebet zu kennen oder sogar Bibelverse über Gebet zu zitieren. Beten lernen bedeutet ganz praktisch: ZU BETEN!
Dienstag, 25. April 2023
Ein besonderer Vers aus 2. Chronik
Bibelkenner werden vermutlich schon ahnen, welcher Vers heute erwähnt werden wird. Über diesen Vers sind unzählige Predigten gepredigt worden. Er wurde vertont, auf Karten gedruckt, auswendig gelernt und ist sicher in so mancher Bibel fett abgebildet.
Man kann es buchstäblich in Gottes Wort nachverfolgen. Wie oft ist Israel abgestürzt, hat versagt und sie selbst und ihr Land wurden krank und ausgetrocknet! Wenn sie sich dann demütigten und zum Herrn schrien, hörte der Herr, tat ihnen Gutes und heilte ihr Land. Allerdings kam es nur so, wenn sie nicht nur Worte machten, sondern sich tatsächlich demütigten und Gottes Angesicht suchten. Zu allen Zeiten gab es auch Scheinumkehrungen.
Von Esau, dem Gottes Segen nicht viel galt als er hungrig war, wird in Hebräer 12:17 geschrieben:
Denn ihr wisst, dass er nachher verworfen wurde, als er den Segen erben wollte, denn obgleich er ihn unter Tränen suchte, fand er keinen Raum zur Buße.
Aus dem Bericht in 1 Mose 27 geht deutlich hervor, dass es nicht Tränen über seine Gleichgültigkeit Gott gegenüber waren, sondern über den Verlust des materiellen Segens.
Als König Saul Gottes Gebot ignorierte und der Prophet ihm sagen musste, dass Gott das Königtum jemand anderem geben würde, waren Sauls Worte (1 Samuel 15:30):
Ich habe gesündigt; nun aber ehre mich doch vor den Ältesten meines Volkes und vor Israel und kehre mit mir um, damit ich den Herrn, deinen Gott, anbete!
Was für eine heuchlerische Umkehr, die im direkten Gegensatz zur von Gott geforderten Demut steht. Gott sagt: Wenn mein Volk, über dem mein Name ausgerufen worden ist, sich demütigt … Saul sagt: Ehre mich doch vor den Ältesten meines Volkes und vor Israel …
Auch im Neuen Testament sehen wir den Unterschied zwischen falscher und wahrer Buße. Judas wollte seine Sünde des Verrats rückgängig machen, stößt aber bei den Pharisäern auf Gleichgültigkeit. Kein Wort in der Bibel, dass er noch einmal Jesus begegnete. Er fand keine Vergebung und beging Selbstmord.
Demgegenüber steht Petrus. Nach der dreifachen Verleugnung hat er Augenkontakt mit Jesus. In Lukas 22:61+62 heißt es:
Und der Herr wandte sich um und sah Petrus an. Da erinnerte sich Petrus an das Wort des Herrn, das er zu ihm gesprochen hatte: Ehe der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen! Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.
Auch Petrus war verzweifelt. Aber er hatte Augenkontakt mit Jesus. Er hatte ihn noch einmal – zumindest mit seinen Augen – gesucht … und weinte bitterlich. Tränen der Buße. Tränen der Demut.
In diesem Sinne: Was für eine gewaltige Verheißung der Vers 14 in 2. Chronik 7:
„Und (wenn) mein Volk, über dem mein Name ausgerufen worden ist, (sich demütigt), und sie beten und suchen mein Angesicht und kehren um von ihren bösen Wegen, so will ich es vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.
Sicher verlangt Gott keine Tränen als Bedingung (wohl dem, der über seine Sünde weinen kann!). Gott verlangt keine Selbstkasteiung oder Werke der Wiedergutmachung.
Wieder-gut-gemacht hat Jesus alles am Kreuz. Was Gott erwartet ist, dass wir uns zu unserer Sünde bekennen (demütigen) und sie nicht schönreden oder entschuldigen. Er möchte, dass wir unter dem Eindruck unserer Sünde Sein Angesicht suchen und unsere Schuld bekennen und dann – ganz wichtig – nicht in der Sünde weiterleben, sondern von den sündigen Wegen umkehren. Das ist manchmal ein harter, schwerer Schritt mit viel Hinfallen und Wiederaufstehen. Aber ein Kampf und ein Schritt, der sich total lohnt, denn der Herr verspricht:
… so
will ich es vom Himmel her hören
und ihre Sünden vergeben
und ihr Land heilen.
Montag, 24. April 2023
Durch Gnade geheilte Augen
Sonntag, 23. April 2023
Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluss
Predigttext:
Daniel 8:1-27
1 Im dritten Jahr der Regierung des Königs Belsazar erschien mir, Daniel, ein Gesicht, nach jenem, das mir im Anfang erschienen war.
2 Und ich schaute in dem Gesicht, und es geschah, während ich schaute, da befand ich mich in der Residenz Susa, die in der Provinz Elam liegt, und ich schaute in dem Gesicht, und ich war am Fluss Ulai.
3 Und ich hob meine Augen auf und schaute; und siehe, da stand vor dem Fluss ein Widder, der hatte zwei Hörner, und beide Hörner waren hoch; aber das eine war höher als das andere, und das höhere war zuletzt emporgewachsen.
4 Ich sah, wie der Widder gegen Westen, Norden und Süden stieß; und kein Tier konnte vor ihm bestehen, und niemand konnte aus seiner Gewalt erretten, sondern er tat, was er wollte, und wurde groß.
5 Während ich nun achtgab, siehe, da kam ein Ziegenbock von Westen her über die ganze Erde, ohne den Erdboden zu berühren; der Bock aber hatte ein ansehnliches Horn zwischen seinen Augen.
6 Und er kam zu dem Widder, der zwei Hörner hatte, den ich vor dem Fluss hatte stehen sehen, und lief wütend mit seiner ganzen Kraft gegen ihn an.
7 Und ich sah, wie er nahe an den Widder herankam und sich erbittert auf ihn warf und den Widder schlug und ihm seine beiden Hörner zerbrach; und da der Widder nicht stark genug war, um ihm standzuhalten, warf er ihn zu Boden und zertrat ihn; und niemand rettete den Widder aus seiner Gewalt.
8 Der Ziegenbock aber wurde über die Maßen groß; als er aber am stärksten war, zerbrach das große Horn, und es wuchsen an dessen Stelle vier ansehnliche Hörner auf, nach den vier Himmelsrichtungen hin.
9 Und aus einem von ihnen wuchs ein kleines Horn hervor, das tat außerordentlich groß gegen den Süden und gegen den Osten und gegen das herrliche Land.
10 Und es wagte sich bis an das Heer des Himmels heran und warf von dem Heer und von den Sternen etliche auf die Erde und zertrat sie.
11 Ja, bis zum Fürsten des Heeres erhob es sich, und es nahm ihm das beständige Opfer weg, und seine heilige Wohnung wurde verwüstet.
12 Und das Heer wurde dahingegeben samt dem beständigen Opfer wegen des Frevels, und das Horn warf die Wahrheit zu Boden, und sein Unternehmen gelang ihm.
13 Und ich hörte einen Heiligen reden; und ein anderer Heiliger fragte den Betreffenden, der redete: Wie lange gilt dieses Gesicht, nämlich das von dem beständigen Opfer und dem verheerenden Frevel, dass sowohl Heiligtum als auch Opferdienst der Zertretung preisgegeben wird?
14 Er sprach zu mir: Bis zu 2 300 Abenden und Morgen; dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werden!
15 Es geschah aber, als ich, Daniel, das Gesicht sah und es zu verstehen suchte, siehe, da stand einer vor mir, der aussah wie ein Mann.
16 Und ich hörte über dem Ulai eine Menschenstimme, die rief und sprach: Gabriel, erkläre diesem das Gesicht!
17 Da kam er an den Ort, wo ich stand; als er aber kam, erschrak ich so sehr, dass ich auf mein Angesicht fiel. Und er sprach zu mir: Du sollst wissen, Menschensohn, dass das Gesicht sich auf die Zeit des Endes bezieht!
18 Als er aber mit mir redete, sank ich ohnmächtig zur Erde auf mein Angesicht. Er aber rührte mich an und richtete mich wieder auf an meinem Standort.
19 Und er sprach: Siehe, ich verkünde dir, was in der letzten Zeit des Zornes geschehen wird; denn es bezieht sich auf die bestimmte Zeit des Endes.
20 Der Widder mit den beiden Hörnern, den du gesehen hast, das sind die Könige der Meder und Perser.
21 Der zottige Ziegenbock aber ist der König von Griechenland; und das große Horn zwischen seinen beiden Augen, das ist der erste König.
22 Dass es aber zerbrach und an seiner Stelle vier andere aufgekommen sind, bedeutet, dass aus diesem Volk vier Königreiche entstehen werden, doch nicht mit der Macht, die jener hatte.
23 Aber am Ende ihrer Regierung, wenn die Frevler das Maß vollgemacht haben, wird ein frecher und listiger König auftreten.
24 Und seine Macht wird stark sein, aber nicht in eigener Kraft; und er wird ein erstaunliches Verderben anrichten, und sein Unternehmen wird ihm gelingen; und er wird Starke verderben und das Volk der Heiligen.
25 Und wegen seiner Klugheit und weil ihm der Betrug in seiner Hand gelingt, wird er sich in seinem Herzen erheben und viele in ihrer Sorglosigkeit verderben; und er wird gegen den Fürsten der Fürsten auftreten, aber ohne Zutun von Menschenhand zerschmettert werden.
26 Was aber über das Gesicht von den Abenden und Morgen gesagt worden ist, das ist wahr; und du sollst das Gesicht verwahren, denn es bezieht sich auf fernliegende Tage!
27 Aber ich, Daniel, lag mehrere Tage krank, ehe ich wieder aufstehen und die Geschäfte des Königs besorgen konnte. Ich war aber entsetzt über das Gesicht, und niemand verstand es.






