„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Donnerstag, 30. März 2023

… bis zur Geburt?

Glücklicherweise nicht allzu oft, aber manchmal reißen Überschriften in den Medien meine Aufmerksamkeit an sich. Kürzlich ging es dabei wieder um das Töten ungeborenen Lebens. Es schockierte mich, zu lesen, dass mindestens drei Parteien, die derzeitig im Bundestag vertreten sind (2 davon in der Bundesregierung) sich für die Abtreibung bis zur Geburt stark machen. Was diese Metzelei bedeutet, soll in diesem Blog nicht beschrieben werden.

Die linke Tageszeitung TAZ empfiehlt ein Buch vom Dr Laura Dornheim, einer Abtreibungsbefürworterin, die Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland als alltäglich bezeichnet. Jede 4 Frau treibt angeblich ab.

Dabei spielt bei der gesamten Abtreibungsthematik immer wieder die irreführende Rhetorik eine gewaltige Rolle. So sind Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland „offiziell“ immer noch verboten, aber man kritisiert, dass sie „tabuisiert“ werden. Wirklich? Das Thema ist seit Jahren in den Medien. Am 24.6. 2022 wurde die Werbung für Abtreibung – die Werbung zum Töten ungeborener Kinder – vom Bundestag ersatzlos gestrichen. Dafür darf jetzt mit dem Segen des Staates geworben werden. Am 27.3.2023 lautete eine Schlagzeile in der „Zeit Online“: ‚2022 fast 10% mehr Schwangerschaftsabbrüche‘.  

„Tabuisiert“???

Rhetorisch auch die immer wiederkehrende Verknüpfung zwischen Lebensrechtlern und christlichen Inhalten. Entweder werden extreme Situationen als das Normale dargestellt oder das Normale so dargestellt, dass es als extrem (oder hirnlos) empfunden werden muss.

Was bei alledem schockiert sind die Entwicklungen hin zur Auflösung aller Gesetze zum Schutz ungeborenen Lebens. Und weiter: die Auflösung aller Gesetze zum Schutz ungeborenen Lebens bis zum Moment der Geburt. Wo die ersten Schritte erst mal gemacht sind, die ersten Gedanken erst mal ausgesprochen sind, arbeiten die Denkfabriken im Stillen, bis sich die Gelegenheit zur Aufweichung der letzten Dämme bietet. Auf solche ausgesprochenen Gedanken hat die Schweizer Organisation „Human Life International“ (HLI) bereits 2012 hingewiesen. Sie berichtete über den Medizinethiker, A. Giubilini und die Philosophin, F. Minerva, die in Melbourne die Frage stellten: Warum soll eigentlich ein Neugeborenes leben? Hat es ein Lebensrecht?Für sie besteht zwischen einem Embryo bzw. Fötus und dem Neugeborenen kein ethisch relevanter Unterschied“ so HLI. „Wenn also schon gesunde Feten abgetrieben werden dürfen müsste es nach ihrer Logik dann auch erlaubt sein, ein gesundes Kind nach der Geburt zu töten („abzutreiben“), wenn es die Mutter, Familie, Gesellschaft zu sehr belasten würde.

Ein unfassbarer Gedanke! Aber so manches, was vor einigen Jahren unfassbar war, ist heute legal und wird propagiert.  Niemand muss sich wundern, wenn wir uns in den nächsten JAhren tatsächlich in diese abwegige Richtung bewegen.

Als Christen darf uns weder die schreitende Legalisierung noch die bereits straffreie Praxis der Kindstötung im Mutterleib gleichgültig sein. Umso weniger, da wir wissen, dass sogar das Lebensrecht bereits geborener Kinder in Frage gestellt worden ist. Wohin bewegen wir uns?

In Psalm 139:13-16 offenbart der allmächtige Gott, wer bereits im ungeborenen Leben am Werk ist und wem der Mensch ins Handwerk pfuscht, wenn er zerstörend eingreift:

13 Denn du hast meine Nieren gebildet; du hast mich gewoben im Schoß meiner Mutter. 14 Ich danke dir dafür, dass ich erstaunlich und wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt das wohl! 15 Mein Gebein war nicht verhüllt vor dir, als ich im Verborgenen gemacht wurde, kunstvoll gewirkt tief unten auf Erden. 16 Deine Augen sahen mich schon als ungeformten Keim, und in dein Buch waren geschrieben alle Tage, die noch werden sollten, als noch keiner von ihnen war.

Lasst uns heute den Herrn für diejenigen bitten, die Leben schützen möchten, die Frauen in Not helfen, die in christlichen Beratungsstätten sitzen. Aber auch für Ärzte, die sicher manchmal an ihre Grenzen stoßen. Lasst uns aber auch für die Frauen beten, die durch eine  ungeplante Schwangerschaft vor einem Berg stehen, der unüberwindbar scheint. Für jede von ihnen gibt es Hoffnung!

Hier ein paar empfehlenswerte Webseiten, teils mit wertvollen Informationen, teils mit Hilfsangeboten für Schwangere, teils mit beidem:

https://ungeborene.de/

https://kaleb.de/

https://www.1000plus.net/

https://ja-zum-leben.de/

https://www.alfa-ev.de/

https://www.tclrg.de/adressen/

Mittwoch, 29. März 2023

Anbetung und Verfolgung

Der britische Baptistenpastor, Oswald Chambers, schrieb einmal über Prüfungen: „Der Glaube an meine Befreiung (von Prüfungen) ist kein Glaube an Gott. Glaube bedeutet, ob ich sichtbar befreit bin oder nicht, ich werde an meinem Glauben festhalten, dass Gott Liebe ist. Manche Dinge lernt man nur in einem Feuerofen."

Das stellte auch Hiob fest, der zu Beginn seiner unbeschreiblichen Leidenszeit bekannte:

Hiob 1:21:
„Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen; der Name des Herrn sei gelobt!“

Und der am Ende den Herrn mit den Worten pries:

Hiob 42:5:
Vom Hörensagen hatte ich von dir gehört, aber nun hat mein Auge dich gesehen.

Ähnliches erfuhren Johannes und Petrus, die vom Hohen Rat der Juden verfolgt und misshandelt wurden. Es heißt in

Apostelgeschichte 5:41+42:
Sie nun gingen voll Freude vom Hohen Rat hinweg, weil sie gewürdigt worden waren, Schmach zu leiden um Seines Namens willen; und sie hörten nicht auf, jeden Tag im Tempel und in den Häusern zu lehren und das Evangelium von Jesus, dem Christus, zu verkündigen.

Und wenige Kapitel später machten Paulus und Silas – viel ärger mishandelt und mit unsicherer Zukunft und Überlebensaussicht eine ähnliche Erfahrung:

Apostelgeschichte 16:25+26:
Um Mitternacht aber beteten Paulus und Silas und lobten Gott mit Gesang, und die Gefangenen hörten ihnen zu. Da entstand plötzlich ein großes Erdbeben, sodass die Grundfesten des Gefängnisses erschüttert wurden, und sogleich öffneten sich alle Türen, und die Fesseln aller wurden gelöst.

„Manche Dinge lernt man nur in einem Feuerofen“ schreibt Chambers

Diese Erfahrungen setzen sich fort. Es ist immer wieder faszinierend und ermutigend, zu sehen oder zu hören, wie Christen in der Verfolgung Jesus treu bleiben. Sie erfahren Heilung und neue Zuversicht durch Ihn und halten an, Ihn zu ehren.

Die christliche Organisation Open Doors hilft und ermutigt Christen in der Verfolgung, Jesus treu zu bleiben. Sie ermutigt Christen in der freien Welt, für die verfolgten Geschwister zu beten.

Heute Abend laden wir ein zu einem ganz besonderen Abend ein mit Open Doors. Er wird gefüllt sein mit Lobpreis, Information über den Gebetsdienst von Open Doors, mit Fürbitte und Anbetung, die von Manuela Pauls und Hartmut Nitsch geleitet wird. Es wird ein gesegneter und ermutigender Abend unter der Leitung des Heiligen Geistes. Dazu laden wir von Herzen ein.

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn: 19:30 Uhr

Dienstag, 28. März 2023

Ein besonderer Vers aus dem 2. Samuelbuch


5 Wellen, die den Tod bringen, brachen über mich herein.
Fluten, die Verderben bringen, erschreckten mich.
6 Mit Stricken der Unterwelt war ich gefesselt.
In Fangnetze des Todes war ich geraten.
7 In meiner höchsten Not rief ich den Herrn.
Ja, ich schrie zu meinem Gott.
Er hörte mein Rufen in seinem Palast.
Mein Hilfeschrei drang an sein Ohr.
(2.Samuel 22:5-7 / Basis Bibel)

Eigentlich ist es ja das Ziel der Dienstagsandacht, einen bestimmten, „besonderen“ Vers aus einem Bibelbuch zu zitieren und darüber nachzudenken. Aber lies noch einmal Vs 5 oder 6. Die schreien doch nach einer Auflösung, oder? Liest man aber nur Vs 7, geht fast ganz verloren, in welch einer ‚höchsten Not‘ sich David tatsächlich befand.

Manch einer mag es als ‚höchste Not‘ empfinden, im Supermarkt an der Kasse festzustellen, dass er seinen Geldbeutel vergessen hat. Eines andern ‚höchste Not‘ ist, dass er für ein Vorstellungsgespräch die falsche Krawatte gewählt hat. Davids ‚höchste Nöte‘ waren von einem ganz anderen Kaliber!

Daniel musste in seiner Not dem Tod ins Auge sehen. Nicht nur einmal. Die Todesgefahr brach immer wellenmäßig über ihn herein. Kaum konnte er zwischendurch mal Luft schnappen. Davids Worte sind nicht eine poetische Komposition. Diese verderblichen Fluten machten ihm reale Angst. Sie machten ihn vielleicht sogar klaustrophobisch, denn er beschreibt seine Empfindungen, als sei er mit Stricken der Unterwelt gebunden, im Netz des Todes, dessen Wellen ihn überspülen.

Kennst Du solche oder ähnliche Situationen? Mit dem Rücken zur Wand? Ohne erkennbaren Ausweg? Ohne erkennbare Hilfe? Du sitzt in einem tiefen, dunklen Loch, starr mit Angst, Trauer, Hoffnungslosigkeit oder einem ähnlichen Gefühl, das Dich gelähmt zurücklässt. Fluten des Verderbens … Stricke des Todes … Fesseln der Unterwelt ... Fangnetze …

Und Du weißt nicht mal, wen Du jetzt noch kontaktieren kannst … oder möchtest.

David saß mindestens ebenso tief drin. Er lebte mit dem Tod vor Augen – keine Art Tod, die man sich wünscht. Dann – in der höchsten Not, als er merkte, dass er aus dem Fangnetz in den Fluten untergehen würde heißt es:

7In meiner höchsten Not rief ich den Herrn.
Ja, ich schrie zu meinem Gott.
Er hörte mein Rufen in seinem Palast.
Mein Hilfeschrei drang an sein Ohr.
(2.Samuel 22:7 / Basis Bibel)

David rief, dann schrie er; aber wichtiger noch, ja, ausschlaggebend: Sein Ruf erreichte den Palast Gottes und damit Gottes Ohr.

Sei heute ermutigt, Deine ‚höchsten Nöte‘ in den Palast Gottes zu bringen – egal ob es um die falsche Krawatte, einen verpasster Termin oder eine bodenlose Hoffnungslosigkeit geht. Lass sie an Gottes Ohr dringen. Er hört und wird handeln!

17Er streckte seine Hand aus von der Höhe
und ergriff mich, er zog mich aus großen Wassern;
18er rettete mich von meinem mächtigen Feind,
von meinen Hassern, die mir zu stark waren.
19Sie hatten mich überfallen zur Zeit meines Unglücks;
aber der Herr wurde mir zur Stütze.

(2 Samuel 22:17-19)
 
Hinweis: Nicht vergessen: Morgen Abend ein besonderer, übergemeindlicher "Gehet hin ...!" Missionsabend in der CCFG (Bitzegarten 5, 57290 Neunkirchen). Open Doors wird einen Abend der Informaton, Anbetung und des Gebets gestalten. Bring gerne Deine Freunde mit, Deinen Hauskreis oder Deine Gemeinde.

Montag, 27. März 2023

Jesus lässt sich nicht passend machen!

Wer hat euch bezaubert,
denen doch Jesus Christus vor die Augen gemalt war
als der Gekreuzigte?“

(Galater 3:1)

Ein herrlicher Vers, der uns das Herz des Apostel Paulus öffnet. Sein Ziel, sein Wunsch und seine Gabe waren es, ein Bild von Jesus zu malen. Heute fügen sich seine Zeilen nahtlos ein in die übrigen Offenbarungen Gottes in der Bibel. Die Bibel malt uns ein Bild von Jesus, das uns die Sprache verschlägt, wann immer wir es erkennen.

Die Bibel beschreibt uns Jesus. Er ist der Schöpfer, der Ewige, der Kommende, der von Anfang an Angekündigte. Er ist der Gerechtigkeit Fordernde und der die Gerechtigkeit Erfüllende. Er ist der Heilige und der Heiligende, der Hirte, Helfer und Heiler; ebenso, wie Er der Löwe, Herrscher und der Gebieter ist. Er ist Richter und Anwalt. Er ist der Unveränderliche!

Das Bild, das die Bibel uns von Jesus malt, ist das Bild des großen, unveränderlichen Jesus. Jesus passt nicht in unser kleines Muster. Wollen wir Ihm folgen, müssen wir in Seins passen.

Jeden Tag kommen Menschen zum Glauben an Jesus. So scheint es jedenfalls auf den ersten Blick. Eigentlich gehören Glauben und Nachfolge zusammen. Eine Entscheidung für Jesus, die keine Nachfolge nach sich zieht, geht biblisch nicht als Entscheidung durch.

Um ihrer Entscheidung für Jesus „Nachfolge“ folgen zu lassen, haben viele Menschen den Begriff „Nachfolge“ - und damit Jesus selbst - neu definiert. Das funktioniert ganz einfach: Man muss lediglich die biblische Beschreibung von „Nachfolge“ neu interpretieren, umdeuten oder aufweichen – und schon kann man eine „Entscheidung“ ohne Nachfolge haben. Leider ist das heute oft (nicht immer) die Regel. Machen wir einen simplen, kurzen Test:

„So kann auch keiner von euch mein Jünger sein,
der nicht allem entsagt, was er hat.“ (Lukas 14:33)

Allem entsagen. Was ist unsere Definition von „allem“? Wie viele Christen kennen wir, die Jüngerschaft so praktizieren?

„Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt
und predigt das Evangelium aller Kreatur.“ (Markus 16:15)

In alle Welt. Was ist unsere Definition von „alle Welt“? Wie viele Gemeinden kennen wir, die sich das auf ihre Fahnen geschrieben haben? Wie viele Christen, die auf einen „Ruf“ in eine bestimmte Ausbildung oder an einen bestimmten Wohnort genauso bestehen würden, wie sie auf einen „Ruf“ in die Mission bestehen?

Betet ohne Unterlass! (1 Thessalonicher 5:17)
Macht nicht gemeinsame Sache mit Ungläubigen.“ (2 Kor 6:14)
Jeder, der an Christus Jesus glaubt und ein Leben zur Ehre Gottes führen will, wird Verfolgung erleben.“ (2 Timotheus 3:12)

Alle diese Verse und viele, viele andere sind Verse der Nachfolge. Klare Verse, es sei denn, sie sind unbequem. Dann sind sie nicht mehr so klar und müssen „erklärt“ werden. Wenn dann die Klarheit wegerklärt ist, reflektiert das natürlich auf den, der die Verse offenbart hat, Jesus. Jesus aber ist nicht anpassungsfähig und Sein Wort nicht biegsam. Wer Jesus annimmt, wie die Bibel ihn uns vor Augen malt, wird Ihm nachfolgen, egal, was seine Freunde oder seine Kultur von ihm fordern. Menschen und Kulturen verändern sich, Jesus und Sein Wort bleiben. Wer Ihm wirklich nachfolgt, wird im wahrsten Sinne des Wortes Wunder erleben.

Sonntag, 26. März 2023

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Schluß

Ist der Gottesdienst denn so wichtig? 

Der biblische Gottesdienst hat heute tausendfache Konkurrenz und macht mehr Verluste als Gewinne. An anderer Stelle wurden einige der Konkurrenten namentlich erwähnt. Aber ist es wirklich egal, ob wir den Gottesdienst gemäß der Bibel zu einem wöchentlichen Teil unseres Lebens machen, oder ob wir uns immer wieder Ausnahmen genehmigen (wir wollen ja auch nicht "gesetzlich" werden).

Ein Mann forderte seinen Freund zu einem ganztägigen Holzhack-Wettstreit heraus. Der Herausforderer arbeitete und hackte ausgesprochen hart. Nur für eine kurze Mittagspause unterbrach er seine Arbeit. Der andere Mann hielt ein gemütliches Mittagessen machte mehrere Pausen und verärgerte seinen Herausforderer, als er am Ende des Tages die Wette gewonnen hatte.  "Das verstehe ich nicht", sagte der Erste. "Jedes Mal wenn ich nachgeschaut habe, hast Du eine Pause gemacht – und trotzdem gewonnen." "Richtig – aber Du hast nicht bemerkt", sagte der Gewinner, "dass ich bei jeder Pause meine Axt geschärft habe.“
 
Wer seine Axt nicht regelmäßig schärft, denkt bis zum Schluss, er wäre am gewinnen, nur um Ende festzustellen, dass er verloren hat. Wer nicht regelmäßig isst, wird krank. Möge der Herr uns allen immer wieder das Herz füllen mit Liebe zu Ihm. Wer Ihn liebt, fragt sich nicht, ob der Gottesdienst besucht werden muss. DAS wäre gesetzlich! Wer Jesus liebt, liebt es auch, das gemeinsam mit anderen zum Ausdruck zu bringen.

Daran will ich denken und ausschütten mein Herz bei mir selbst: 
wie ich einherzog in großer Schar, 
mit ihnen zu wallen zum Hause Gottes mit Frohlocken und Danken 
in der Schar derer, die da feiern. (Psalm 42:5)
Eines bitte ich vom Herrn, das hätte ich gerne: 
dass ich im Hause des Herrn bleiben könne mein Leben lang, 
zu schauen die schönen Gottesdienste des Herrn
und seinen Tempel zu betrachten. (Psalm 27:4)

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!
 (parallel Kindergottesdienst) 
Anbetungszeit   
 Predigt  
Einladung zum Mittagessen @ CCFG  
Gemeinschaft vor und nach dem Gottesdienst
Beginn: 10:30 Uhr    

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen-Zentrum    
Sonntagszitat:

"Der Gottesdienst ist und bleibt das Herzstück 
unseres christlichen Glaubens. 
So wichtig alle Akademien sind: 
Wo nicht das Leben in der Gemeinde 
mit dem Gottesdienst lebendig ist, 
dort ist alle Arbeit sinnlos. 
Der Gottesdienst ist kein Erbauungsstündchen, 
sondern Lob, Preis und Anbetung des lebendigen Gottes. 
(Otto Wassermann)

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Predigttext:
Daniel 7:7-28

7 Nach diesem sah ich in den Nachtgesichten und siehe, ein viertes Tier, furchterregend, schrecklich und außerordentlich stark; es hatte große eiserne Zähne, fraß und zermalmte und zertrat das Übrige mit den Füßen; es war ganz anders als alle vorherigen Tiere und hatte zehn Hörner.
8 Während ich achtgab auf die Hörner, siehe, da stieg ein anderes, kleines Horn zwischen denselben auf, und drei der vorherigen Hörner wurden vor ihm ausgerissen; und siehe, dieses Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul, das große Dinge redete.
9 Ich schaute, bis Throne aufgestellt wurden und ein Hochbetagter sich setzte. Sein Gewand war schneeweiß, und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle; sein Thron waren Feuerflammen und dessen Räder ein brennendes Feuer.
10 Ein Feuerstrom ergoss sich und ging von ihm aus. Tausendmal Tausende dienten ihm, und zehntausendmal Zehntausende standen vor ihm; das Gericht setzte sich, und die Bücher wurden geöffnet.
11 Ich sah fortwährend hin wegen des Lärms der hochfahrenden Reden, die das Horn führte; ich sah zu, bis das Tier getötet und sein Leib umgebracht und einem brennenden Feuer ausgeliefert wurde.
12 Auch den übrigen Tieren wurde die Herrschaft weggenommen; und ihre Lebensdauer wurde ihnen auf Zeit und Stunde bestimmt.
13 Ich sah in den Nachtgesichten, und siehe, es kam einer mit den Wolken des Himmels, gleich einem Sohn des Menschen; und er gelangte bis zu dem Hochbetagten und wurde vor ihn gebracht.
14 Und ihm wurde Herrschaft, Ehre und Königtum verliehen, und alle Völker, Stämme und Sprachen dienten ihm; seine Herrschaft ist eine ewige Herrschaft, die nicht vergeht, und sein Königtum wird nie zugrunde gehen.
15 Ich, Daniel, wurde deshalb in meinem Geist zutiefst beunruhigt, und die Gesichte meines Hauptes ängstigten mich.
16 Ich näherte mich einem der Umstehenden und erbat von ihm sichere Auskunft über das alles. Der redete mit mir und verkündete mir die Bedeutung der Dinge:
17 »Jene großen Tiere, vier an der Zahl, bedeuten, dass vier Könige sich aus der Erde erheben werden;
18 aber die Heiligen des Allerhöchsten werden die Königsherrschaft empfangen, und sie werden die Königsherrschaft bis in Ewigkeit behalten, ja, bis in alle Ewigkeit!«
19 Hierauf wünschte ich sichere Auskunft über das vierte Tier, das sich von allen anderen unterschied, das so furchterregend war und eiserne Zähne und eherne Klauen hatte, das fraß und zermalmte und das Übrige mit seinen Füßen zertrat;
20 auch über die zehn Hörner auf seinem Kopf und über das andere Horn, das emporstieg und vor dem drei ausfielen; nämlich jenes Horn, welches Augen hatte und ein Maul, das große Dinge redete, und das so viel größer aussah als seine Gefährten.
21 Ich schaute, wie dieses Horn Krieg führte mit den Heiligen und sie überwand,
22 bis der Hochbetagte kam und den Heiligen des Allerhöchsten das Gericht übergab und die Zeit eintrat, dass die Heiligen das Reich in Besitz nahmen.
23 Er sprach: »Das vierte Tier bedeutet ein viertes Reich, das auf Erden sein wird; das wird sich von allen anderen Königreichen unterscheiden, und es wird die ganze Erde fressen, zerstampfen und zermalmen.
24 Und die zehn Hörner bedeuten, dass aus jenem Reich zehn Könige aufstehen werden; und ein anderer wird nach ihnen aufkommen, der wird verschieden sein von seinen Vorgängern und wird drei Könige erniedrigen.
25 Und er wird freche Reden gegen den Höchsten führen und die Heiligen des Allerhöchsten aufreiben, und er wird danach trachten, Zeiten und Gesetz zu ändern; und sie werden in seine Gewalt gegeben für eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit.
26 Aber das Gericht wird sich setzen und ihm die Herrschaft wegnehmen, um sie endgültig zu vertilgen und zu vernichten.
27 Aber das Königreich, die Herrschaft und die Macht über die Königreiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Allerhöchsten gegeben werden; sein Reich ist ein ewiges Reich, und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen!«
28 Dies ist der Schluss der Rede. Mich, Daniel, erschreckten meine Gedanken sehr, und mein Gesicht verfärbte sich; aber die Sache behielt ich in meinem Herzen.

Anbetung - Predigt 
Gebet - Gemeinschaft
Einladung zum Mittagessen
Beginn: 10:30 Uhr
 
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

"Das Königreich Gottes ist das einzige Königreich, 
das unsere Mühe wirklich wert ist. 
Alle anderen Königreiche werden früher oder später 
verfallen und vergehen."
(J.C.Ryle)

Samstag, 25. März 2023