„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Dienstag, 14. Februar 2023

Liebe

Aus Anlass des besonderen Tages (der Liebe) soll heute die Dienstagsserie einmal unterbrochen werden. Das ausführlichste am heutigen Eintrag soll der einzigartige Bibeltext sein, der zum Valentinstag, dem Tag der Liebenden und Verliebten passt. Nur ist die Liebe, um die es im Bibeltext geht aus einer anderen Welt. Aber sie ist erfahrbar. Galater 5:22 sagt, dass die Art Liebe, über die Gott in 1 Korinther 13 redet, auch Menschen zur Verfügung steht, in denen der Heilige Geist Gottes geistliche Frucht bringen kann.

1 Korinther 13

1 Wenn ich in Sprachen der Menschen und der Engel redete, aber keine Liebe hätte, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.
2 Und wenn ich Weissagung hätte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis, und wenn ich allen Glauben besäße, sodass ich Berge versetzte, aber keine Liebe hätte, so wäre ich nichts.
3 Und wenn ich alle meine Habe austeilte und meinen Leib hingäbe, damit ich verbrannt würde, aber keine Liebe hätte, so nützte es mir nichts!

Geistliche Gaben bis hin zum Märtyrertum erhalten ihren Wert durch die Liebe. Ohne Liebe = Null Nutzen. 1 Korinther 12:13 - das Kapitel über die herrlichen Gaben des Geistes - endet mit Vers 31, wo es heißt:  "Strebt aber eifrig nach den vorzüglicheren Gnadengaben, und ich will euch einen noch weit vortrefflicheren Weg zeigen" - dann beginnt die Lehre über die Liebe. Der Herzensboden für die Gaben des Geistes sollte gründlich vorbereitet werden durch die Erfüllung mit Liebe.

4 Die Liebe ist langmütig und gütig, die Liebe beneidet nicht, die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf;
5 sie ist nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu;
6 sie freut sich nicht an der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;
7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.

Die Beschreibung des Wesens der Liebe. Wie oben erwähnt: Das ist Liebe aus einer anderen Welt! Gottes Liebe! So kann kein Mensch lieben, es sei denn er ist erfüllt mit dem Geist der Liebe Gottes.

8 Die Liebe hört niemals auf. Aber seien es Weissagungen, sie werden weggetan werden; seien es Sprachen, sie werden aufhören; sei es Erkenntnis, sie wird weggetan werden.
9 Denn wir erkennen stückweise und wir weissagen stückweise;
10 wenn aber einmal das Vollkommene da ist, dann wird das Stückwerk weggetan.
11 Als ich ein Unmündiger war, redete ich wie ein Unmündiger, dachte wie ein Unmündiger und urteilte wie ein Unmündiger; als ich aber ein Mann wurde, tat ich weg, was zum Unmündigsein gehört.
12 Denn wir sehen jetzt mittels eines Spiegels wie im Rätsel, dann aber von Angesicht zu Angesicht; jetzt erkenne ich stückweise, dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.

Wenn unsere Zeit auf der Erde vorüber ist, wenn wir bei Jesus im Himmel sein werden, wenn wir keine Fragen mehr haben werden, weil am Ort der Vollkommenheit alles geklärt sein wird - dann werden wir auch keine Gaben mehr benötigen. Im Himmel hören die GAben des Geistes auf - nicht aber die Liebe. Sie überlebt alles und ist ewig!

13 Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.

"Herr, fülle uns heute mit Deiner Liebeund lass uns Dich und unseren Nächsten lieben!"

Montag, 13. Februar 2023

Spendenmöglichkeit über christliche Werke Erdbebenhilfe

Kein Christ kann unberührt bleiben über das physische, seelische und gesitliche Elend in der Türkei und in Syrien, das in momentan die Welt erschüttert. Als Christen ist es uns ein Anliegen, dass zusätzlich zur Linderung der äußeren Not auch die seelische Not der Betroffenen gesehen wird.

Wir schätzen die Hilfe säkularer, sozialer Dienste und freuen uns über die Unterstützung, die sie für ihre Arbeit erhalten. Aber um zusätzlich dem geistlichen und seelischen Elend auf biblischer Basis zu begegnen, benötigt es überzeugte Christen, die im Namen und in der Liebe Jesu Not lindern.

Hier sind 5 Organisationen, denen es ein Anliegen ist, Hilfe im Namen Jesu zu bringen. Diese Liste ist nicht vollständig, kann aber als christliche Nothilfe empfohlen werden:

Open Doors

DMG Sinsheim

OM Moosbach

To All Nations

Frontiers

Möge der Herr unsere Gaben segnen zur Linderung der Not und zum Bau Seines Reiches!

Zehn Merkmale geistlichen Absterbens

Im Internet fand ich folgende Liste von Merkmalen, die auf geistliche Fäulnis, geistliche Krankheit, geistliches Sterben hinweisen. (Quelle: HIER) Ich fand die Liste so überzeugend und gut dokumentiert, dass ich sie hier, leicht angepasst, weitergeben möchte.

Bist Du geistlich lebendig und gesund, oder hat in Dir der Sterbeprozess begonnen? Hier sind zehn Zeichen, an denen Du Dich messen kannst. In 2. Korinther 13:5 fordert uns der Herr auf, uns selbst zu prüfen:
Prüft euch selbst, ob ihr im Glauben seid; stellt euch selbst auf die Probe! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist? Es sei denn, dass ihr unecht wärt!

Hier einige Kriterien, die auf einen geistlichen Sterbeprozess hinweisen:

Du hast selten ein geistliches Gespräch
Wenn jemand redet, dann rede er so, als würde Gott selbst durch ihn sprechen. (1. Petrus 4,11a)

Du hast kein oder wenig Interesse an geistlichen Aktivitäten
Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist. (Kolosser 3: 2)

Du kannst innerlich nicht vollständig am Lobpreis und Gottesdienst teilnehmen
Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter. (Johannes 4:23)

Du kannst dem Herrn nicht mehr so geben, wie Er es Dir finanziell ermöglicht hatAn jedem ersten Wochentag lege jeder unter euch etwas beiseite und sammle, je nachdem er Gedeihen hat, damit nicht erst dann die Sammlungen durchgeführt werden müssen, wenn ich komme. (1. Korinther 16,2)

Du hast eine negative Einstellung zum Studium der Bibel
Strebe eifrig danach, dich Gott als bewährt zu erweisen, als einen Arbeiter, der sich nicht zu schämen braucht, der das Wort der Wahrheit recht teilt. (2. Timotheus 2:15)

Dein Umgang mit Christen beschränkt sich auf sonntags und vielleicht noch mittwochs
Und jeden Tag waren sie beständig und einmütig im Tempel und brachen das Brot in den Häusern, nahmen die Speise mit Frohlocken und in Einfalt des Herzens. (Apostelgeschichte 2:46)

Du suchst oder findest nie eine Gelegenheit, zu evangelisieren, Zeugnis zu geben
Seid aber allezeit bereit zur Verantwortung gegenüber jedermann, der Rechenschaft fordert[6] über die Hoffnung, die in euch ist, [und zwar] mit Sanftmut und Ehrerbietung (1. Petrus 3,15b)

Du gehst garantiert zur Arbeit aber nicht garantiert zum Gottesdienst 
Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! (Matthäus 6:33)

Du erkennst, dass du umkehren musst, tust es aber nicht
Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig gegen uns, weil er nicht will, dass jemand verlorengehe, sondern dass jedermann Raum zur Buße habe. (2. Petrus 3:9)

Deine allerbesten Freunde sind keine Christen
Denn wer den Willen meines Vaters im Himmel tut, der ist mir Bruder und Schwester und Mutter! (Matthäus 12:50)

Wenn Du erkennst, dass Du geistlich nicht lebendig oder nicht gesund bist, nimm doch bitte heute noch die notwendigen Änderungen vor. Gott segne dich. (Richard Stevens, III)

Was war eigentlich Satans Problem?

Stolz! Stolz war und ist Satans Problem. Er wollte und will sein und herrschen wie der Allmächtige, obwohl ihm das vor Grundlegung der Welt schon zum ewigen Verhängnis wurde. Auf Gottes Thron wollte er sitzen. Das Universum wollte er regieren. Macht, Herrlichkeit und Anbetung beanspruchte er – und machte einen tiefen Fall. Satan ist der erste, der durch Stolz ins Verderben fiel.

Leider war er nicht der Letzte. Er wurde aus dem Himmel geworfen. Seitdem gehört Stolz zu den mächtigsten Waffen Satans, um Gottes Kinder zu Fall zu bringen. Er hat alle möglichen Arten des Stolzes geschaffen. Und wir fallen so leicht darauf rein. Hat es uns erst einmal gepackt, verstehen wir es gut, alle möglichen Arten hässlichen Stolzes zu verstecken:

  • Stolz auf unseren Beruf
  • Stolz auf unsere Position
  • Stolz auf unseren Titel
  • Stolz auf unsere Leistungen
  • Stolz auf unseren Besitz 
  • Stolz auf ein abgeschlossenes Geschäft
  • Stolz auf unsere Fähigkeiten
  • Stolz auf unser Aussehen
  • Stolz auf unsere Intelligenz
  • Stolz auf unsere Kinder
  • Stolz auf unsere Abstammung
  • Stolz auf unsere Kultur
  • Stolz auf unsere Tugenden
  • Stolz auf unsere Großzügigkeit
  • Und Stolz unsere Demut

Das sind nur einige wenige Formen des hässlichen Stolzes. Und der macht weder vor geistlichen Christen halt, noch vor Geistlichen.

Der Prediger hatte an einem Sonntag einen großartigen Tag auf der Kanzel gehabt. Mehrere Menschen wurden gerettet und alle irgendwie gesegnet. Als der Pastor und seine Frau von der Gemeinde nach Hause fuhren, fragte er seine Frau: „Liebling, was glaubst du, wie viele großartige Prediger es auf der Welt gibt?“ Die Frau hatte eine weise Antwort parat: "Einen weniger als du denkst, Liebling"

So viele Arten von Stolz! Und wer von all den gängigen Arten keine bei sich entdecken kann, für den entwickelt Satan sicher eine neue.

Auch König Nebukadnezar im Buch Daniel tat einen tiefen Fall. Sieben Jahre lang vegetierte er dahin wie ein Tier, weil sein Herz sich im Stolz erhoben hatte. Dann kam die Wende! WIE kam die Wende? In Daniel 4:31 lesen wir:

„Aber nach Verlauf der Zeit hob ich, Nebukadnezar, meine Augen zum Himmel empor“

Wegschauen von allem, was stolz macht. Nicht mehr von uns selbst reden, nicht mehr au uns selbst blicken – sondern unsere Augen aufheben zum Himmel. Dann werden wir so klein, wie wir wirklich sind und erkennen die Größe Gottes. „ER muss wachsen, ich muss abnehmen!“

Wenn der Herr Stolz in unserem Leben aufdeckt, wollen wir das nicht einfach übergehen. Stolz wollen wir bekennen und Gnade erfahren. Und wo wir uns keines Stolzes bewusst sind, müssen wir nicht danach graben. Dann dürfen wir uns dankbar daran erinnert, dass wir Grund haben, für alles dankbar zu sein sollen.

Was hast du, das du nicht von Gott empfangen hast?
(1 Korinther 4:7)

Sonntag, 12. Februar 2023

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat!

 Predigt:
Daniel 3:31-4:34

3:31-33 »Der König Nebukadnezar wünscht allen Völkern, Völkerschaften und Sprachen, die auf der ganzen Erde wohnen: Euer Friede nehme zu!
32 Es hat mir gefallen, die Zeichen und Wunder zu verkünden, die der höchste Gott an mir getan hat.
33 Wie groß sind seine Zeichen, und wie gewaltig seine Wunder! Sein Reich ist ein ewiges Reich, und seine Herrschaft währt von Geschlecht zu Geschlecht!

4:1 Ich, Nebukadnezar, lebte sorglos in meinem Haus und glücklich in meinem Palast.
2 Da hatte ich einen Traum, der mich erschreckte, und die Gedanken auf meinem Lager und die Gesichte meines Hauptes ängstigten mich.
3 Und es wurde von mir Befehl gegeben, alle Weisen Babels vor mich zu bringen, damit sie mir die Deutung des Traumes verkündeten.
4 Sogleich kamen die Traumdeuter, Wahrsager, Chaldäer und Zeichendeuter herbei, und ich erzählte vor ihnen den Traum; aber sie konnten mir seine Deutung nicht verkünden,
5 bis zuletzt Daniel vor mich kam, der Beltsazar heißt nach dem Namen meines Gottes, und in welchem der Geist der heiligen Götter ist; vor dem erzählte ich meinen Traum:
6 Beltsazar, du Oberster der Schriftkundigen, von dem ich weiß, dass der Geist der heiligen Götter in dir ist und dass kein Geheimnis dir zu schwierig ist, vernimm das Traumgesicht, das ich gesehen habe, und sage mir, was es bedeutet!
7 Das sind aber die Gesichte meines Hauptes auf meinem Lager: Ich schaute, und siehe, es stand ein Baum mitten auf der Erde, und seine Höhe war gewaltig.
8 Der Baum war groß und stark, und sein Wipfel reichte bis an den Himmel, und er war bis ans Ende der ganzen Erde zu sehen.
9 Sein Laub war schön und seine Frucht reichlich, und Nahrung für alle fand sich an ihm; unter ihm suchten die Tiere des Feldes Schatten, und die Vögel des Himmels wohnten in seinen Zweigen, und von ihm nährte sich alles Fleisch.
10 Ich schaute in den Gesichten meines Hauptes auf meinem Lager, und siehe, ein heiliger Wächter stieg vom Himmel herab;
11 und er rief mit gewaltiger Stimme und sprach: Haut den Baum um und schlagt seine Äste ab! Streift sein Laub ab und zerstreut seine Früchte; die Tiere unter ihm sollen wegfliehen und die Vögel von seinen Zweigen!
12 Aber seinen Wurzelstock sollt ihr in der Erde lassen, und zwar in Fesseln aus Eisen und Erz im Gras des Feldes, damit er vom Tau des Himmels benetzt werde und mit den Tieren Anteil habe an den Kräutern der Erde.
13 Sein menschliches Herz soll verwandelt werden, und es soll ihm ein tierisches Herz gegeben werden; und sieben Zeiten sollen über ihm vergehen.
14 Im Rat der Wächter wurde das beschlossen, und von den Heiligen wurde es besprochen und verlangt, damit die Lebenden erkennen, dass der Höchste über das Königtum der Menschen herrscht und es gibt, wem er will, und den Niedrigsten der Menschen darüber setzt!
15 Diesen Traum habe ich, der König Nebukadnezar, gesehen; du aber, Beltsazar, gib die Auslegung, weil alle Weisen meines Reiches nicht imstande sind, mir die Deutung zu verkünden; du aber kannst
16 Da blieb Daniel, den man Beltsazar nennt, eine Weile ganz starr, und seine Gedanken erschreckten ihn. Der König ergriff das Wort und sprach: Beltsazar, der Traum und seine Deutung dürfen dich nicht erschrecken! Beltsazar antwortete und sprach: Mein Herr, der Traum gelte deinen Hassern und seine Auslegung deinen Feinden!
17 Der Baum, den du gesehen hast, so groß und stark, dass sein Wipfel bis zum Himmel reichte, und der über die ganze Erde zu sehen war,
18 der so schönes Laub hatte und so reiche Früchte trug und an dem sich Nahrung für alle fand, unter dem sich die Tiere des Feldes aufhielten und in dessen Zweigen die Vögel des Himmels wohnten —
19 dieser [Baum] bist du, o König, der du so groß und stark geworden bist und dessen Majestät so groß ist, dass sie bis zum Himmel reicht, und deine Herrschaft bis ans Ende der Erde.
20 Dass aber der König einen heiligen Wächter vom Himmel herabsteigen sah und sagen hörte: Haut den Baum um und verderbt ihn; aber seinen Wurzelstock lasst in der Erde, und zwar in Fesseln von Eisen und Erz im Gras des Feldes, dass er vom Tau des Himmels benetzt werde und seinen Anteil habe mit den Tieren des Feldes, bis sieben Zeiten über ihm vergangen sind!,
21 das hat, o König, folgende Bedeutung, und dies ist der Beschluss des Höchsten, der über meinen Herrn, den König, ergangen ist:
22 Man wird dich von den Menschen ausstoßen, und bei den Tieren des Feldes wirst du dich aufhalten; und man wird dich mit Gras füttern wie die Ochsen und dich vom Tau des Himmels benetzen lassen; und es werden sieben Zeiten über dir vergehen, bis du erkennst, dass der Höchste Macht hat über das Königtum der Menschen und es gibt, wem er will!
23 Weil aber davon die Rede war, man solle den Wurzelstock des Baumes belassen, so wird auch dir dein Königtum wieder zuteil werden, sobald du erkennen wirst, dass der Himmel herrscht.
24 Darum, o König, lass dir meinen Rat gefallen und brich mit deinen Sünden durch Gerechtigkeit und mit deinen Missetaten durch Barmherzigkeit gegen Elende, wenn dein Wohlergehen dauerhaft sein soll!
25 Dies alles ist über den König Nebukadnezar gekommen.
26 Zwölf Monate später nämlich erging er sich auf seinem königlichen Palast in Babel.
27 Da begann der König und sprach: Ist das nicht das große Babel, das ich mir erbaut habe zur königlichen Residenz mit meiner gewaltigen Macht und zu Ehren meiner Majestät?
28 Noch war das Wort im Mund des Königs, da erklang eine Stimme vom Himmel herab: Dir wird gesagt, König Nebukadnezar: Das Königreich ist von dir genommen!
29 Und man wird dich von den Menschen verstoßen, und du sollst dich bei den Tieren des Feldes aufhalten; mit Gras wird man dich füttern wie die Ochsen, und sieben Zeiten sollen über dir vergehen, bis du erkennst, dass der Höchste Macht hat über das Königtum der Menschen und es gibt, wem er will!
30 Im selben Augenblick erfüllte sich das Wort an Nebukadnezar: Er wurde von den Menschen ausgestoßen, fraß Gras wie ein Ochse, und sein Leib wurde vom Tau des Himmels benetzt, bis sein Haar so lang wurde wie Adlerfedern und seine Nägel wie Vogelkrallen.
31 Aber nach Verlauf der Zeit hob ich, Nebukadnezar, meine Augen zum Himmel empor, und mein Verstand kehrte zu mir zurück. Da lobte ich den Höchsten und pries und verherrlichte den, der ewig lebt, dessen Herrschaft eine ewige Herrschaft ist und dessen Reich von Geschlecht zu Geschlecht währt;
32 gegen welchen alle, die auf Erden wohnen, wie nichts zu rechnen sind; er verfährt mit dem Heer des Himmels und mit denen, die auf Erden wohnen, wie er will, und es gibt niemand, der seiner Hand wehren oder zu ihm sagen dürfte: Was machst du?
33 Zur selben Zeit kam mir mein Verstand zurück, und mit der Ehre meines Königtums kehrte auch meine Herrlichkeit und mein Glanz zurück; meine Räte und meine Großen suchten mich auf, und ich wurde wieder über mein Königreich gesetzt und erhielt noch größere Macht.
34 Nun lobe und erhebe und verherrliche ich, Nebukadnezar, den König des Himmels; denn all sein Tun ist richtig, und seine Wege sind gerecht; wer aber hochmütig wandelt, den kann er demütigen!«

Anbetung - Predigt 
Gebet - Gemeinschaft
Einladung zum Mittagessen
Beginn: 10:30 Uhr
 
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

"Der Mensch fiel, aber Gott stieg herab. 
Erbärmlich ist der Mensch, 
aber voll Erbarmen kam Gott hernieder. 
Der Mensch fiel durch Stolz, Gott kam herab in Gnaden. "
(Thomas von Aquin)

Der demütige Geist, der so schwer zu gewinnen ist,
muss immer erst in uns vorhanden sein,
bevor Gott uns ehren kann.
Deshalb sollten wir für alle Erziehungswege Gottes dankbar sein,
so bitter sie auch sein mögen,
denn ohne sie wird sich unser stolzes Herz nicht beugen,
noch wird sich unser eitles Ich selbst kennen lernen.

(Robert Cleaver Chapman)