„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Mittwoch, 14. Dezember 2022

Gewinnen ist besser als Verlieren

Wer sein Leben findet, der wird es verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden! (Matthäus 10:39)

Jesus hat uns viele, herrliche Verheißungen für unser Leben und Sterben zugesprochen. Immer will Er mit uns sein, immer unsere Gebete hören, unsere Dienste für Ihn segnen und uns einen ewigen Platz bei Ihm im Himmel vorbereiten. Die vielen Verheißungen Jesu an Seine Nachfolger sind Grund genug, Ihm zu folgen und treu zu bleiben im Glauben.

Solange wir jedoch noch hier auf der Erde leben, ist unser Leben für und mit Jesus kein Spaziergang. Über den Prediger, Charles Spurgeon, heißt es, dass wohl wenige christliche Führer in irgendeiner Generation so viel Kritik, Angriffe und offenen Verleumdungen erlitten, wie er. Einiges davon war unvermeidlich, weil Spurgeon ein weltbekannter Prediger war und dazu der führende Pastor seiner Zeit in England.  Es heißt über ihn:

Die Feinde und Neider Spurgeons griffen ihn und seine Evangeliumsbotschaft an. Sie beschuldigten ihn eigennütziger Motive. Während einer stressigen Zeit berichtete Spurgeon einem Freund:

„Freunde treu. Feinde alarmiert. Teufel wütend. Sünder gerettet. Christus verherrlicht. Selbst: nicht gut.“

Spurgeon, der bis heute den inoffiziellen Titel „Prinz der Prediger“ trägt und bis heute zu den vermutlich wortgewaltigsten Predigern der Geschichte zählt, hatte keinen einfachen Stand, obwohl Gott ihn mächtig gebrauchte. In allem hielt er sich fest an Jesus und blieb Ihm treu bis zu seinem Tod am 31. Januar 1892.

Im 4. Kapitel des Kolosserbriefs grüßt Paulus die Kolosser auch von seinen Teamgefährten; unter ihnen Markus und Demas. Markus hatte Jahre zuvor auf einer Missionsreise das Handtuch geworfen und hatte aufgegeben. Aber er hatte sich besonnen, war in den Dienst zurückgekehrt und nun ein treuer Diener Jesu und des Paulus. Demas hatte sich Schritt für Schritt von Jesus entfernt. Sein Herz für Ihn war erkaltet und hatte der Liebe zur Welt Platz gemacht. Leider lesen wir nicht, dass er sich je besonnen hat. Sein geistliches Leben kam zu Stillstand und Rückgang.

Pastor Jon Courson vergleicht das geistliche Leben mit einer Dampflokomotive. Er schreibt:

Wenn du neu gerettet bist und für Jesus brennst, schürst du den Kessel mit dem Wort Gottes: Du gehst zur Gemeinde … bist in einem Dienst eingebunden; und du gehst in deinem Glauben voran. Aber dann kann die Zeit kommen, in der Du anfängst zu denken: Hey, ich komme ganz gut voran. Ich muss das Feuer für Jesus in mir gar nicht so inbrünstig füttern:

_ Ich muss die Bibel nicht so konsequent lesen und studieren.

_ Ich muss nicht täglich St.Zt. mit Jesus haben.

_ Ich muss nicht regelmäßig zur Gemeinde gehen; denn, kuck doch mal: ich gehe vorwärts!

Aber sobald das Feuer nicht mehr gefüttert wird, beginnt der Motor unmerklich langsamer zu werden. Ja, der Zug fährt noch eine Weile die Gleise hinunter, und alles scheint gut zu laufen, aber nach und nach wird die Lokomotive immer langsamer und langsamer, bis sie schließlich stehen bleibt. Du kannst vielleicht Wochen, Monate oder vielleicht sogar Jahre mit dem Schwung weitermachen, den Du in den frühen Tagen gewonnen hast – aber wenn Du das Feuer nicht weiter am Brennen hältst, wirst Du schließlich ganz stehen – und zurückbleiben.  Und Du wirst Dich fragen: Was ist passiert? Wie bin ich hier gelandet?

Markus hatte seinen Stillstand vermutlich frühzeitig bemerkt und neues Feuer für Jesus empfangen. Jetzt dient Er mit Paulus dem höchsten Herrn in Rom.

Das Letzte, das wir von Demas lesen ist, dass er die Welt liebgewonnen hatte. Was wohl aus ihm geworden ist? Wo er wohl jetzt die Ewigkeit verbringt? Gott allein weiß es.

Lass Dich ermutigen, Jesus zu lieben! Ihm zu dienen! Ihn über alles zu stellen! Wir alle fallen und straucheln. Und niemand muss Demas folgen. Wir alle dürfen uns besinnen und – wie Markus – zurückkehren in den Dienst für Jesus. Dazu möchte ich Dir heute Mut machen!

Weißt du es denn nicht, hast du es denn nicht gehört?
Der ewige Gott, der Herr, der die Enden der Erde geschaffen hat,
wird nicht müde noch matt; sein Verstand ist unerschöpflich!
Er gibt dem Müden Kraft und Stärke genug dem Unvermögenden. 
Knaben werden müde und matt,
und junge Männer straucheln und fallen; 
aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft,
dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler,
dass sie laufen und nicht matt werden,
dass sie wandeln und nicht müde werden.

(Jesaja 40:28-31)

Wir laden ein zu unserer Bibelstunde heute um 19:30 Uhr. Lass Gott Dein Herz neu anzünden für Jesus, Sein Wort und die Gemeinschaft Seiner Kinder.
 
Calvary Chapel freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Herzlich Willkommen!

Dienstag, 13. Dezember 2022

Wer sind eigentlich die „Unerreichten“?

Als Jesus mir 1977 ein Herz für Mission schenkte, schlug es von Beginn an für die Verkündigung des Evangeliums unter den ‚Unerreichten‘. Wer aber sind die ‚Unerreichten‘?

Zugegeben, in Deutschland gibt es Menschen, die vom Evangelium unerreicht sind. Das ist zum Teil auch ihre Schuld. Über unzählige Wege – wie etwa Radio, Fernsehen, Internet, digitale und Papierbücher, christliche und säkulare Buchläden und eine Unzahl an christlichen Gemeinden können sie sich über die Botschaft der Bibel und das Angebot Jesu informieren. Gleichzeitig haben sich auch viele Christen in Deutschland schuldig gemacht, indem sie das Evangelium denen vorenthalten haben, die um sie herum leben und denen sie jeden Tag oder immer wieder begegnen. Missionstheologisch sind sie nicht unerreicht, da sie unter Christen leben und zahlreiche Möglichkeiten besitzen, sich selbst zu informieren. 

Missionstheologisch gibt es verschiedene Möglichkeiten, den Begriff ‚Unerreichte‘ zu definieren. Eine führende Missionsorganisation, ‚Joshua Project‘ definiert eine Volksgruppe mit folgenden Worten als unerreicht: 

Ein  unerreichtes Volk ist eine Volksgruppe, unter der es keine indigene Gemeinschaft gläubiger Christen gibt, die eine ausreichende Anzahl von Christen und Ressourcen besitzt, um diese Volksgruppe ohne fremde Hilfe zu evangelisieren. 

Diese Definition trifft auf viele Länder nicht zu, in denen es einzelne, unerreichte Menschen gibt. Joshua Project zeigt auf, dass von den 17.429 Volksgruppen der Erde noch 42,6% – das sind 7417 Völker oder 3,370.000.000 Menschen – noch völlig unerreicht sind mit der Botschaft von Jesus. Bei Weitem die meisten leben in Asien und gehören zu den Religionsgemeinschaften des Islam und des Hinduismus. (Quelle) Hunderte dieser Gruppen sind nicht nur unerreicht, sondern es existiert nicht mal ein Team oder eine Strategie, sie zu erreichen.

„Die Unerreichten“ Wer sind sie?

Sie leben in Ländern, von denen wir sicher gehört haben, die wir aber möglicherweise nicht auf einer Karte finden würden, wenn wir müssten. Andere Länder sind prominent.
90 % der unerreichten Menschen leben an Orten, die dem Evangelium widerstehen.
Beispiel: 495.000 Dörfer in Indien haben keine christliche Präsenz. (Quelle)

Aber – dem Herrn sei Dank! – in aller Welt gibt es:

_ Viele Tausend Missionare und Gemeindegründungsinitiativen  

_ Einen wachsenden Fokus auf die noch völlig unerreichten Volksgruppen

_ Immer mehr Wege, auch die Menschen in „verschlossenen Ländern“ zu erreichen

_ Gebetsinitiativen, besonders für unerreichte Volksgruppen.

_ Gottes Versprechen, dass sich Leben und Dienst für Ihn lohnen. In Habakuk 2:14 sagt Er:

Denn die Erde wird erfüllt werden
von der Erkenntnis der Herrlichkeit des Herrn,
gleichwie die Wasser den Meeresgrund bedecken.

Daran dürfen, sollen und wollen wir gemeinsam mitarbeiten. Rund 150.000 Menschen sterben täglich; die meisten ohne Jesus. Zahllose, ohne je die Botschaft der Rettung gehört zu haben. Ohne unser Zeugnis an unserem Wohn- und Arbeitsplatz zu vernachlässigen, wollen wir besonderes die Volksgruppen ins Auge fassen, die noch nie von Jesus gehört haben und es bisher auch nicht konnten.

Zu den Organisationen, die einen Schwerpunkt auf „die Unerreichten“ legen, gehören in Deutschland unter anderem die DMG, Frontiers und die Wycliff Bibelübersetzer. Nimm doch mal Kontakt mit ihnen auf.

Montag, 12. Dezember 2022

Gedanken zum 3. Advent

Seit gestern sind es drei Kerzen, die die Altäre in den Kirchen und die Adventkränze in den Häusern zieren. Mehr Licht, als noch vor einer Woche. Wir erinnern uns, dass es nicht mehr lange ist, bis wir uns zu Weihnachten an das erste Kommen Jesu erinnern – und an Sein Versprechen, ein zweites Mal zu kommen … und an die vielen Hinweise darauf. Diese Zeichen, die (kurz) vor Seinem zweiten Kommen auftreten werden, hat Er uns beschrieben. Leider ignorieren zu viele Menschen leichtfertig diese Zeichen. Zeichen aber hat Gott uns gegeben, damit wir darauf achten und entsprechend reagieren – so, wie es die Morgan Seezigeuner taten, von denen David Sargent berichtet: 

Am 26. Dezember 2004 erlebte die Welt mit Horror die Tsunami Katastrophe in Südost-Asien. Ein Erdbeben unter dem Indischen Ozean rief eine riesige, bis zu 30 Meter hohe Flutwelle hervor, die dann über das Land in der gesamten Region hereinbrach. Der Tsunami brachte die Zerstörung bis an die 7500 km entfernte Ostküste Afrikas. Über eine Viertelmillion Menschen kamen in den wütenden Wassern und der anschließenden Verwüstung ums Leben. Ganze Inselbevölkerungen und Küstenorte wurden ausgelöscht, in manchen Fällen alle Männer, Frauen und Kinder. 

Gemäß dem AP Nachrichtendienst gab es eine bemerkenswerte Ausnahme: das kleine Fischervolk der Morgan Seezigeuner. Sie verbringen einen guten Teil des Jahres auf ihren Fischerbooten und fischen zwischen Indien, Indonesien und Thailand. Jedes Jahr im Dezember, zwischen den Fangzeiten, leben sie in kleinen Strohhütten am Strand von Thailand. In jenem Dezember lebten sie direkt in der Bahn der Tsunami - Katastrophe. Doch jedes einzelne Mitglied des Stammes überlebt, während die meisten ihrer Nachbarn in den tobenden Wasser verschwanden. 

Warum? Der Stammesführer erklärt: "Seit Generationen haben uns unsere Väter gewarnt und gesagt: Wenn das Wasser plötzlich schnell zurückgeht, wird es auch schnell und in gleicher Menge zurückkehren." 

Am 26. Dezember, als das Meer plötzlich abfloss, liefen viele der Nachbarn mit Körben zum Strand um gestrandeten Fisch aufzulesen. Nicht so die Morgan Seezigeuner. Der Chef befahl seinem Stamm, in die entgegengesetzte Richtung zu laufen, nämlich in die Berge und damit in Sicherheit. Als der Tsunami kam, blieb der gesamte Stamm verschont. 

Es gibt einen weiteren Fall von außergewöhnlicher ja, globaler Proportion, der zu einem bestimmten, zukünftigen Zeitpunkt auftreten wird: die Rückkehr Jesu! 

Niemand, nur der Himmel allein weiß genau, wann Jesus zurückkehren wird. Unerwartet wird dieser "Tag des Herrn" sein wie ein "Dieb in der Nacht". Dieser Advent könnte jeden Augenblick kommen! Der Schlüssel ist, bereit zu sein! 

Wenn Jesus kommt, wird Er die Welt in Gerechtigkeit richten (Apostelgeschichte 17:31). Diejenigen, die Jesu Angebot des Heils angenommen haben, werden in den Himmel aufgenommen. Wer Jesus und Sein Angebot abgelehnt hat, wird ins ewige Feuer gehen, das für Satan und seine Engel  vorbereitet wurde. So erklärt es die Bibel! 

Jesu zweiter Advent sein zweites Kommen wird kommen, aber wir können darauf vorbereitet sein. Jesus wird alle retten, die an Ihn glauben (Apostelgeschichte 16:30-31) alle, die sich von ihren Sünden abwenden (Apostelgeschichte 17:30-31), Ihn als ihren Herrn bekennen und Ihm nachfolgen. Für jeden, der bereit ist für Jesu zweiten Advent, müssen die Zeichen der Zeit nicht erschreckend sein, sondern eher ein herrlicher Klang, dass Jesus bald kommt. Bist du bereit?

Sonntag, 11. Dezember 2022

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat!

 Predigttext:
Kolosser 4:14-18

14 Es grüßt euch Lukas, der geliebte Arzt, und Demas.
15 Grüßt die Brüder in Laodizea und den Nymphas und die Gemeinde in seinem Haus.
16 Und wenn der Brief bei euch gelesen ist, so sorgt dafür, dass er auch in der Gemeinde der Laodizeer gelesen wird, und dass ihr auch den aus Laodizea lest.
17 Und sagt dem Archippus: Habe acht auf den Dienst, den du im Herrn empfangen hast, damit du ihn erfüllst!
18 Der Gruß mit meiner, des Paulus, Hand. Gedenkt an meine Fesseln! Die Gnade sei mit euch! Amen.

Anbetung - Predigt - Gebet 
Einladung zum gemeinsamem Mittagessen!
Beginn: 10:30 Uhr
 
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

"In der Nachfolge Jesu geht keine Anstrengung verloren. 
Darum geh weiter!"
(Corrie ten Boom)