„Ich habe wahrhaftig fröhliche Christen nur an drei Orten gefunden: In der Bibel, in der Untergrundkirche und im Gefängnis.“ (Richard Wurmbrand)

Dienstag, 22. November 2022

Namen, Titel und Eigenschaften Gottes – Y

Vorletzter Tag zur Dienstag-Themenreihe. So sehr ich mich auch bemüht habe – etwas wirklich Passendes zum Thema zu finden, habe ich doch schließlich aufgeben müssen. Selbst „tricksen“ – wie letzte Woche beim Buchstaben „X“ hat nicht wirklich Ergebnisse gebracht.

Im Englischen … ja, im Englischen würden wir noch etwas finden. Der Name Gottes „Jahwe“ wird in Englisch mit „Y“ geschrieben, also „Yahwe“. Aber darauf möchte ich nicht zurückgreifen. Wir wollen lieber einen etwas größeren Umweg machen und noch einmal – wie bereits vor über einem Monat – auf Apostelgeschichte 17 zurückkommen.

Ein Name, Titel oder eine Eigenschaft Gottes mit „Y“ ist uns nicht bekannt. Dennoch kennen wir unseren Herrn und Gott. Das war ganz anders in Athen, wo Paulus auf Silas und Timotheus wartete. Paulus sah eine Stadt voller Götzenbilder. In der Athener Synagoge unterredete er sich mit Juden und anderen gottesfürchtigen Menschen, die denselben Gott anbeteten wie er. Auf dem Marktplatz hingegen predigte er allen, die ihm zuhörten. Das brachte ihn schließlich in Bedrängnis mit den griechischen Philosophen, die nicht den einen Schöpfergott der Bibel verehrten, sondern eine Vielzahl von Göttern – darunter auch einen „unbekannten Gott“.

In Apostelgeschichte 17:23 erklärt Paulus seinen griechischen Gesprächspartnern:

„Denn als ich umherging und eure Heiligtümer besichtigte, fand ich auch einen Altar, auf dem geschrieben stand: »Dem unbekannten Gott«. Nun verkündige ich euch den, welchen ihr verehrt, ohne ihn zu kennen.“

Paulus kannte mehrere Sprachen. Dazu gehörten Griechisch, Aramäisch und Hebräisch. Vielleicht kamen weitere dazu. Ob er in irgendeiner der ihm geläufigen Sprachen einen Namen, Titel oder eine Eigenschaft Gottes mit „Y“ kannte … wer weiß das schon? Aber er kannte den „unbekannten Gott“, den die Griechen verehrten, ohne ihn zu kennen.

Dann fing Paulus an, von Jesus zu reden. Apostelgeschichte 17:22-31 beschreiben seine Predigt. Paulus belehrte die Anbeter des „unbekannten Gottes“,

… dass unser Gott der Schöpfer der Welt ist (24)
… dass Er der Herr des Himmels ist und der Erde (24)
… dass Er nicht in von Menschen erbauten Tempeln wohnt (24)
… dass Er keinen Bedarf hat an irgendetwas (25)
… dass Er es ist, der allem Leben Odem gibt (25)
… dass Er die Völker aus einem Menschen hat hervorgehen lassen (26)
… dass Er dem Bestehen und Lebensraum der Völker Grenzen setzt (26)
… dass Er keinem Menschen ferne ist (27)
… dass wir Menschen Ihm alles verdanken, was wir sind (28)
… dass Er nicht durch Götzen darstellbar ist (29)
… dass Er die Zeiten der Unwissenheit übersieht (30)
… dass Er jetzt allen Menschen gebietet, Buße zu tun (30)
… dass Er die Erde richten wird durch Jesus (31)
… dass der Beweis dafür die Auferstehung Jesu von den Toten ist (31)

So machte Paulus den Griechen ihren „unbekannten Gott“ bekannt. Nicht, dass sie nun alles wussten, was sie wissen mussten. Aber durch diese schlichte Predigt wurden etliche Männer und Frauen gläubig und der „unbekannte Gott“ wurde ihnen bekannt und zum Retter und Erlöser.

Wir müssen nicht alles wissen und kennen, nicht auf alles eine Antwort haben. Wenn nur der „unbekannte Gott“ uns kennt und wir Ihn, dann ist unser größtes Problem gelöst.

Montag, 21. November 2022

HEUTE: MÄNNERABEND @ CCFG

Heute - 19:30 Uhr - Anbetung - Andacht - Abendessen!
HERZLICH WILLKOMMEN!

Ein Streifzug durch die Bibel

Gestern im Gottesdienst ging es um den „Grundton“ im Alten und im Neuen Testament. Bei der Vorbereitung zur Predigt stieß ich auf eine Notiz, die man nach dem Tod des Evangelisten Billy Sunday (1862-1935) in seiner Bibel fand. Er hatte über sich selbst geschrieben:

Vor neunundzwanzig Jahren betrat ich mit dem Heiligen Geist als meinem Führer den Säulengang des 1. Buch Mose. Ich ging den Korridor der alttestamentlichen Kunstgalerien entlang, wo Bilder von Noah, Abraham, Moses, Joseph, Isaak, Jakob und Daniel – an der Wand aufgehängt – zu sehen waren.

Ich betrat das Musikzimmer der Psalmen, wo der Geist über die Tastatur der Natur fegte, bis scheinbar jede Orgelpfeife in Gottes großer Orgel auf die Harfe von David antwortet, dem herrlichen Sänger Israels.

Ich betrat die Kammer des Predigers, wo die Stimme des Predigers zu hören ist; den Wintergarten mit der Blume von Sharon und der Rose im Tal, wo süße Gewürze mein Leben mit Wohlgeruch erfüllten.

Ich betrat das Büro der Sprüche und weiter das Observatorium der Propheten, wo ich Teleskope unterschiedlicher Größe sah, die auf weit entfernte Ereignisse zeigten, und ich konzentrierte mich auf den hellen Morgenstern, der zu unserer Rettung und Erlösung über den mondbeschienenen Hügeln von Judäa aufgehen sollte.

Ich betrat den Audienzraum des Königs der Könige und erhielt eine Vision, die Matthäus, Markus, Lukas und Johannes aufgeschrieben hatten.

Von dort gelangte ich in den Korrespondenzraum mit Paulus, Petrus, Jakobus und Johannes, die die Briefe schrieben.

Ich trat ein in den Thronsaal der Offenbarung, wo die glitzernden Gipfel aufragen, wo der König der Könige auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzt, mit Heilung für die Nationen in seiner Hand.

Und ich rief:

Alle Ehre der Macht des Namens Jesu!
Alle Engel mögen sich vor Ihm niederwerfen!
Holt die Königskrone hervor
Und kröne Ihn zum Herrn von allem!

(All hail the power of Jesus name!
Let angels’ prostrate fall;
Bring forth the royal diadem
And crown Him Lord of all.)

Was für eine herrliche Beschreibung der Bibelbücher. Was für ein Segen hat dieser Mann, Billy Sunday, erfahren, indem er in Gottes Wort unterwegs war und Gottes Stimme hörte.

Gottes Wort hat sich nicht geändert. Seine Kapazität zu segnen hat nicht abgenommen. Die Kraft und Herrlichkeit des Wortes Gottes erfreut, erleuchtet, erquickt nach wie vor jeden, der die Reise – geführt durch den Heiligen Geist – ins Wort Gottes antritt.

Hast Du aufgehört, täglich in der Bibel zu lesen? Warum fängst Du nicht wieder an und lässt Dich erfreuen und überraschen von den Wundern in Seinem Wort?!

Ist es Deine Gewohnheit, täglich in Gottes Wort unterwegs zu sein? Schreib mir doch mal Deine Erfahrungen damit – gerne über das Kontaktformular im Seitenfenster.

Sonntag, 20. November 2022

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat!

 Predigtthema:
Vom Alten ins Neue Testament

 Römer 15:4: Denn alles, was zuvor geschrieben worden ist, wurde zu unserer Belehrung zuvor geschrieben, damit wir durch das Ausharren und den Trost der Schriften Hoffnung fassen.

1. Korinther 10:11: All diese Ereignisse, die ihnen widerfuhren, dienen uns als Beispiel. Sie wurden für uns, die wir am Ende der Zeiten leben, als Warnung aufgeschrieben.

Maleachi 3:22-24: Gedenkt an das Gesetz Moses, meines Knechtes, das ich ihm auf dem Horeb für ganz Israel befohlen habe, an die Satzungen und Rechte! Siehe, ich sende euch den Propheten Elia, ehe der große und furchtbare Tag des Herrn kommt; und er wird das Herz der Väter den Kindern und das Herz der Kinder wieder ihren Vätern zuwenden, damit ich bei meinem Kommen das Land nicht mit dem Bann schlagen muss!

Johannes 1:15-18: Johannes legte Zeugnis ab von ihm, rief und sprach: Dieser war es, von dem ich sagte: Der nach mir kommt, ist vor mir gewesen, denn er war eher als ich. Und aus seiner Fülle haben wir alle empfangen Gnade um Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden. Niemand hat Gott je gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat Aufschluss über ihn gegeben.

Anbetung - Gottes Wort 
Gebet - Gemeinschaft
Einladung zu gemeinsamem Mittagessen!
Beginn: 10:30 Uhr
 
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

"Das Neue Testament ist im Alten verhüllt, 
das Alte im Neuen enthüllt."
(Augustinus)
 
Wir verstehen das Neue Testament nur dann richtig, 
wenn wir es aus der Perspektive
des Alten Testaments heraus lesen.  
(Guido Baldes)