„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Montag, 22. August 2022

Leidenschaft (5)

Menschliche Begeisterung vermag apostolische Leidenschaft nicht am Leben zu halten. Wenn Gott seine eigene Leidenschaft in Sie hineinlegt, muss der tiefe Wunsch, seinen Namen unter allen Völkern verherrlicht zu sehen, das weiterentwickeln, was Gott Ihnen gegeben hat. Vier Dinge werden Ihnen dabei helfen:
1. Apostolische Selbstaufgabe
2. Apostolische Zielausrichtung
3. Apostolisches Gebet

4. Apostolischer Entscheidungsprozess

Wenn Sie ohne eine Vision von der Herrlichkeit Gottes leben, die die ganze Erde erfüllt, sind Sie in der Gefahr, Ihren eigenen Träumen von Großartigkeit zu dienen, wenn Sie darauf warten, die nächste Sache in Angriff zu nehmen, die Gott Ihnen zeigt. Es gibt zu viele überfütterte Christen ohne Motivation, die sich hinter der Entschuldigung verstecken, Gott habe nicht zu ihnen gesprochen. Sie warten darauf, Stimmen zu hören, Träume oder Bilder zu sehen, während Sie ganz aufs Geldverdienen ausgerichtet sind, um für ihre Zukunft vorzusorgen, sich gut zu kleiden und das Leben zu genießen.

Der Apostel Paulus war von seinen Leidenschaften geleitet. Apostelgeschichte 20 und 21 erzählt uns von seiner Entschlossenheit, nach Jerusalem zu reisen, obwohl er selbst in einer Vorausschau Bedrängnis und Leiden gesehen hatte, wahre Propheten ihn vor der Reise gewarnt hatten, und auch seine Freunde ihn nicht ziehen lassen wollten. Warum ist Paulus gegen seine eigene Intuition losgegangen und hat das Drängen der Propheten und die flehentlichen Bitten enger Freunde beiseite geschoben? Er hatte eine Offenbarung höherer Wichtigkeit, höherer Motivation: Die Herrlichkeit Gottes.

Auf apostolische Art entscheiden beginnt mit dem tiefen Sehnen nach Gottes Herrlichkeit in allen Nationen und fragt dann: "Wo soll ich Dir dienen?" Viele Menschen halten es umgekehrt. Sie fragen nach dem Wo und Wann, ohne eine Offenbarung seiner Herrlichkeit in den Nationen zu haben. Verwundert es da, dass sie Gott nie sagen hören: "Geh!"? Sie haben kein sehnendes Verlangen nach Teilhaben an den Leidenschaften Gottes entwickelt.

Halten Sie dem Herrn Ihre Gaben, Neigungen und Talente hin. Bestürmen Sie Gott und bleiben Sie da, wo Sie sind, bis Sie sich danach sehnen, in seinem Namen hinauszugehen. Bleiben Sie an Ihrem Platz, und nähren Sie das Verlangen, die ganze Erde in Gottes Lob gehüllt zu sehen. Nur dann werden Sie Ihrem Herzen vertrauen können, wenn Sie Gott sagen hören: "Bleib!". Nur die, die sich danach sehnen, seine Herrlichkeit unter den Nationen auszubreiten, haben das Recht zu bleiben.

Mit apostolischer Leidenschaft in sich sind Sie einer der gefährlichsten Menschen auf unserem Planeten. Denn die Welt regiert nicht mehr Ihr Herz. Sie werden nicht länger verführt von Bekommen und Verdienen, sondern Sie sind ganz der Verbreitung und Proklamation der Herrlichkeit Gottes in den Nationen hingegeben. Sie leben als Pilger, losgelöst von den Sorgen dieser Welt. Sie haben keine Angst vor Verlust. Sie wagen sogar zu glauben, dass Ihnen das Privileg zuteil wird, dafür zu sterben, dass sein Ruhm auf Erden ausgebreitet wird. Die Leidenschaften des Vaters sind Ihre Leidenschaften geworden. Sie finden Ihre Erfüllung und Bedeutung in ihm. Sie glauben, dass er immer bei Ihnen ist, bis zum Ende allen Lebens. Sie sind an Gott veräußert, und Sie leben für das Lamm. Satan fürchtet Sie, und die Engel klatschen Ihnen Beifall.


Ihr größter Traum ist, dass sein Name gelobt und gepriesen wird in Sprachen, die nie zuvor im Himmel gehört worden sind. Ihre Belohnung ist der Blick reiner Freude, den Sie vorausahnen, wenn Sie zu seinen Füßen sitzen werden und der gerechte Lohn für sein Leiden, die Anbetung, die die Erlösten darbringen.

Floyd McClung (YWAM / leicht bearbeitet)

Sonntag, 21. August 2022

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat!

 Predigttext:
Kolosser 2:16-23

16 So lasst euch von niemand richten wegen Speise oder Trank, oder wegen bestimmter Feiertage oder Neumondfeste oder Sabbate,
17 die doch nur ein Schatten der Dinge sind, die kommen sollen, wovon aber der Christus das Wesen hat.
18 Lasst nicht zu, dass euch irgendjemand um den Kampfpreis bringt, indem er sich in Demut und Verehrung von Engeln gefällt und sich in Sachen einlässt, die er nicht gesehen hat, wobei er ohne Grund aufgeblasen ist von seiner fleischlichen Gesinnung,
19 und nicht festhält an dem Haupt, von dem aus der ganze Leib, durch die Gelenke und Bänder unterstützt und zusammengehalten, heranwächst in dem von Gott gewirkten Wachstum.
20 Wenn ihr nun mit Christus den Grundsätzen der Welt gestorben seid, weshalb lasst ihr euch Satzungen auferlegen, als ob ihr noch in der Welt lebtet?
21 »Rühre das nicht an, koste jenes nicht, betaste dies nicht!«
22 — was doch alles durch den Gebrauch der Vernichtung anheimfällt — Gebote nach den Weisungen und Lehren der Menschen,
23 die freilich einen Schein von Weisheit haben in selbst gewähltem Gottesdienst und Demut und Kasteiung des Leibes, und doch wertlos sind und zur Befriedigung des Fleisches dienen.

Anbetung - Gottes Wort
Gebet - Gemeinschaft
Einladung zum gemeinsamen Mittagessen!
Beginn: 10:30 Uhr
 
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

"Ohne die Liebe wäre die Jüngerschaft 
ein kalter, gesetzlicher Zwang.
(William MacDonald)
 
 

Samstag, 20. August 2022

Leidenschaft (4)

Menschliche Begeisterung vermag apostolische Leidenschaft nicht am Leben zu halten. Wenn Gott seine eigene Leidenschaft in Sie hineinlegt, muss der tiefe Wunsch, seinen Namen unter allen Völkern verherrlicht zu sehen, das weiterentwickeln, was Gott Ihnen gegeben hat. Vier Dinge werden Ihnen dabei helfen:
1. Apostolische Selbstaufgabe
2. Apostolische Zielausrichtung

3. Apostolisches Gebet

Vor Jahren, als David Wilkerson in den Straßen von New York City diente, bot sich ein junger Mann aus der Bibelschule an, ihm zu helfen. Wilkerson fragte ihn, wieviel Zeit er im Gebet verbringe. Der junge Student meinte, etwa 20 Minuten täglich. Wilkerson sagte ihm: "Gehen Sie heim, junger Mann. Gehen Sie für einen Monat zurück und beten Sie jeden Tag zwei Stunden. Wenn Sie das getan haben, kommen Sie wieder. Dann kann ich eventuell erwägen, Sie auf die Straßen loszulassen, in denen Mord, Unzucht, Gewalt und jede Art von Gefahr lauert. Wenn ich Sie jetzt, mit nur 20 Minuten Gebet täglich, losschicken würde, bedeutete das, einen Soldaten ohne Waffen in den Kampf zu schicken, und Sie würden zu Tode kommen."

In den Himmel können Sie ohne viel Gebet kommen. Auch wenn Sie täglich nur eine Minute Stille Zeit halten, wird Gott Sie lieb haben. Aber auf der Ebene einminütiger Konversation mit Gott werden Sie kein "Gut gemacht, Du guter, treuer Knecht" hören. Und ganz sicher werden Sie mit dieser Art Gebetsleben nicht durchhalten in den harten, rauhen Gebieten, in denen Jesus noch nicht bekannt ist und angebetet wird. Hier ist eine Herausforderung für Sie: Lesen Sie alles, was Paulus über das Gebet sagt, und dann fragen Sie sich selbst: "Bin ich bereit, so zu beten?" Paulus sagte, dass er "Nacht und Tag unter Tränen, ohne Unterlass mit Danksagung im Geist, immer kühn, in göttlicher Traurigkeit über den Bösen" betete.

(Schluss folgt am Montag)

Freitag, 19. August 2022

Leidenschaft (3)

Menschliche Begeisterung vermag apostolische Leidenschaft nicht am Leben zu halten. Wenn Gott seine eigene Leidenschaft in Sie hineinlegt, muss der tiefe Wunsch, seinen Namen unter allen Völkern verherrlicht zu sehen, das weiterentwickeln, was Gott Ihnen gegeben hat. Vier Dinge werden Ihnen dabei helfen: 1. Apostolische Selbstaufgabe

2. Apostolische Zielausrichtung


Unklare Wegweisung und mangelnde Zielausrichtung gehören zu den größten Feinden für das Bestreben, daran mitzuwirken, dass Jesus in allen Nationen angebetet wird. Sie können sich geschäftig hier und dort einbringen und in allen möglichen Diensten Energie verpulvern, ohne den Nationen einen Schritt näher zu kommen. Ich habe nichts gegen all die Projekte und Dienste, die Sie tun, oder gegen Gottes Leute, und ich stelle auch Ihren Gehorsam gegen Gott nicht in Frage. Aber die Kirche hat eine apostolische Berufung, einen apostolischen Auftrag. Gott hat uns zu den Nationen gerufen. Darauf müssen wir uns ausrichten, sonst werden wir ungehorsam. Ausrichten auf was? Ich glaube, Gott möchte ein Volk für sich haben. Aktivität ohne den Wunsch, dass Gott sich ein Volk bereitet, ist eben nur Aktivität, aber nicht Auftrag, nicht Mission. Es gibt Evangelisation ohne Mission. Kurzzeitdienste sind wunderbar, so lange sie sich darauf konzentrieren, Mitarbeiter für Gemeindegründung heranzuziehen. Sie sagen vielleicht: "Ich bin nicht dazu berufen, Gemeinden zu gründen." Doch, dazu sind Sie berufen!

Es ist immer Gottes Wille, in allen Nationen ein Volk zu haben, das seinen Sohn anbetet. Sie brauchen nicht zu befürchten, Gott zu verärgern, wenn Sie versuchen, eine Gemeinde zu gründen. Es scheint mir verrückt, dass Menschen die irrige Auffassung haben, sie brauchten eine Berufung, um Seelen zu retten, sie in der Nachfolge anzuleiten und sie besondere zusammenzubringen, dass sie Jesus lieben. Egal, in welchem Dienst oder mit welchem Werk Sie arbeiten, eines müssen Sie verstehen: Gemeindegründung geschieht nicht für uns, sondern für Gott. Wir tun das, damit Gott ein Volk hat, das ihn anbetet!

(Teil 4 folgt)

Donnerstag, 18. August 2022

Leidenschaft (2)

 Menschliche Begeisterung vermag apostolische Leidenschaft nicht am Leben zu halten. Wenn Gott seine eigene Leidenschaft in Sie hineinlegt, muss der tiefe Wunsch, seinen Namen unter allen Völkern verherrlicht zu sehen, das weiterentwickeln, was Gott Ihnen gegeben hat. Vier Dinge werden Ihnen dabei helfen:

  1. 1. Apostolische Selbstaufgabe
Zu viele Menschen wünschen sich die Frucht von Paulus' Dienst, ohne den Preis dafür zu bezahlen, den Paulus bezahlt hat. Er starb. Er starb allem ab. Er starb täglich. Er war gekreuzigt mit Christus. Dieser willensstarke, eigensinnige Mann wusste, dass er seinem Ich, sich selbst, sterben musste. Er wusste, dass er aus sich heraus die Offenbarung Jesu nicht erzeugen konnte: Er konnte das Herz Christi nicht in sich lebendig halten. So starb er. Er gab sein Leben auf. Er gab sich selbst auf.

Wir leben in einer Welt konkurrierender Leidenschaften. Wenn wir nicht uns selbst sterben und unser Leben mit dem verzehrenden Sehnen nach der Anbetung Gottes in den Nationen füllen lassen, werden andere Sehnsüchte von uns Besitz ergreifen. Wir können uns selbst täuschen und meinen, apostolische Leidenschaft zu haben, während wir in Realität nur die Werte unserer Kultur getauft und ihnen christliche Namen gegeben haben. Apostolische Leidenschaft haben wir nur, wenn unser Herz gefüllt ist mit Gottes Verlangen danach, dass sein Sohn in allen Nationen erhoben und angebetet wird. Darf ich Sie, lieber Freund, ermutigen, Ihr Leben aufzugeben? Ich fordere Sie heraus, Folgendes zu beten:

"Herr, offenbare mir kompromisslos meine egoistischen Ambitionen und meinen Mangel an
Bereitschaft, meinem Ich zu sterben."

Ich garantiere, dass der Herr Ihr Gebet beantworten wird, und zwar sehr bald.

(Fortsetzung folgt ...)

Mittwoch, 17. August 2022

Leidenschaft (1)

Für die nächsten Tage habe ich einen der besten und herausforderndsten Artikel aufgeteilt, die ich kenne. Der heutige Teil ist etwas länger, die folgenden kürzer. Es lohnt sich, die Beiträge jeden Tag zu lesen. Sie gehen mir jedes Mal neu unter die Haut.

Teil 1:

APOSTOLISCHE LEIDENSCHAFT (von Floyd Mclung)

Das Wort "Leidenschaft" wird benutzt, um alles mögliche zu beschreiben - von Liebesromanze bis Hungerqualen. Ich weiß nicht, was Sie mit diesem Begriff verbinden, aber für mich bedeutet Leidenschaft das, wofür ein Mensch bereit ist zu leiden, was immer das sein mag. Das ist auch die ursprüngliche Bedeutung des Wortes. Es kommt vom lateinischen paserre = leiden. Es ist etwas, nachdem Sie so sehr hungern und dürsten, dass Sie bereit sind, alles zu geben, um es zu bekommen.

Das Wort "Apostel" steht für einen, der gesandt ist, ein Bote. "Apostolische Leidenschaft" ist somit eine wohlerwogene bewusste Entscheidung, dafür zu leben, dass Jesus in allen Nationen geehrt und erhoben wird. Darin liegt mein Engagement, mich so für die Verbreitung seiner Herrlichkeit einzusetzen, dass ich bereit bin, dafür zu sterben. Es ist das, was jene auszeichnet, die für Jesus entbrannt sind, die davon träumen, dass die Herrlichkeit des Herrn die ganze Erde bedeckt.

Ich weiß es, wenn die apostolische Leidenschaft in meinem Herzen gestorben ist. Das passiert, wenn ich in meiner Stillen Zeit nicht davon träume, dass Jesus einmal angebetet werden wird in Sprachen, die bisher noch nicht im Himmel gehört werden. Ich weiß, dass ich mein Leben verpasse, wenn ich vom Himmel singe, aber so lebe, als wäre die Erde mein Zuhause. Die apostolische Leidenschaft ist in meinem Herzen erloschen, wenn ich mehr an Sport und Spielzeug denke, an Orte, die ich besichtigen möchte und an Menschen, die ich treffen will, als an die Nationen, die Jesus noch nicht anbeten.

Verloren habe ich die apostolische Leidenschaft auch, wenn ich meine Entscheidungen von den möglichen Gefahren abhängig mache, anstatt von der Ehre, die Gott erwiesen wird. Diejenigen, die apostolische Leidenschaft haben, planen loszugehen, sind aber bereit, zu bleiben. Dass Sie dieses brennende Sehnen haben, erkennen Sie daran, dass Sie tief enttäuscht darüber sind, dass Gott Sie nicht berufen hat, Ihre Heimat zu verlassen und zu jenen zu gehen, die noch nie seinen Namen gehört haben. Wenn Sie nicht für eine Sache leiden und Opfer bringen wollen, sind Sie nicht leidenschaftlich entbrannt.

Wenn Sie sagen, dass Sie alles für Jesus tun wollen, aber leiden nicht für ihn, dann sind Sie nicht wirklich entbrannt für ihn und seine Ziele auf Erden.

Was können Sie tun, um es zu bekommen, wenn Ihnen das fehlt, was apostolische Leidenschaft umfasst? Geht das wie bei einer Pizzabestellung zur Anlieferung zu Hause, garantiert innerhalb von 30 Minuten oder schneller? Gibt es da eine Telefonnummer 0130..., wo man anrufen kann? Oder, noch besser, "schicken Sie uns umgehend Ihre Sonderspende über 15 Euro oder mehr, und wir werden Ihnen per Eilzustellung über Nacht etwas Leidenschaft zusenden." Wenn Sie ein Mensch sind wie ich, benötigen Sie Hilfe, um herauszufinden, wie Sie das, was Leidenschaft genannt wird, anpflanzen und hegen zu können.

Mich motiviert, wenn ich lese, wie Paulus sie erlangt hat. Er hat sich dafür entschieden. Paulus sagt in Römer 15, dass es sein Verlangen ist, seine Passion, wenn Sie es so wollen, Christus bekannt zu machen. Für ihn begann alles mit einer Offenbarung Jesu, die er sein ganzes weiteres Leben genährt hat. Paulus begegnete Christus nicht nur auf der Straße nach Damaskus, sondern von da an begegnete er Jesus immer wieder, täglich. Seine Offenbarung von Jesus und sein Studium der Absichten und Ziele Gottes brachten Paulus apostolische Leidenschaft hervor. Jesus kennen und ihn bekannt machen nahm Paulus Leben von nun an ganz in Anspruch. Er "rühmte sich in Christus Jesus vor Gott" (Römer 15,17). Im Vergleich dazu war alles andere Dreck, Müll, stinkender Abfall. Paulus' Eifer erwuchs aus seinem Verständnis, dass Gott sich danach sehnt, dass sein Sohn in allen Nationen verherrlicht wird. Er war darauf ausgerichtet, "dass die Heiden ein Opfer werden, das Gott wohlgefällig ist, geheiligt durch den Heiligen Geist" (Römer 15,16).

Menschliche Begeisterung vermag apostolische Leidenschaft nicht am Leben zu halten. Wenn Gott seine eigene Leidenschaft in Sie hineinlegt, muss der tiefe Wunsch, seinen Namen unter allen Völkern verherrlicht zu sehen, das weiterentwickeln, was Gott Ihnen gegeben hat. Vier Dinge werden Ihnen dabei helfen.

(Fortsetzung folgt ...)

Dienstag, 16. August 2022

Namen, Titel und Eigenschaften Gottes - L

Ergiebig! Sehr ergiebig ist der Buchstabe L für unsere Themenreihe „Namen, Titel und Charaktereigenschaften Gottes“. Aber nur zwei sollen heute erwähnt werden:

Unser Herr ist Liebe und liebt:

Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt;
denn Gott ist Liebe. 
(1 Johannes 4:8)

Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt,
dass er seinen eingeborenen Sohn gab,
damit jeder, der an ihn glaubt,
nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat.

(Johannes 3:16)

Fühlst Du Dich geliebt, wertgeschätzt? Bist Du geliebt? Bist Du kostbar? Falls Du Dir darüber im Unklaren bist: Hier ist was Gott zu Dir sagt:

„Darum, weil du kostbar bist in meinen Augen
und wertgeachtet und ich dich lieb habe,
so gebe ich Menschen für dich hin
und Völker für dein Leben.“

(Jesaja 43:4)

Zugegeben – dieser Vers ist zunächst mal an Gottes Volk, Israel, gerichtet. Aber da müssen wir nicht stehen bleiben. Gott IST und BLEIBT Liebe. Personifizierte Liebe! Sein Wesen ist Liebe. Sein Handeln ist Liebe! Seine Liebe umschließt alle Welt. Seine Liebe hat hingegeben, hat für unser Leben bezahlt. Wenn alle Welt Dich hasst, verachtet und links liegen lässt – Gott tut das nicht! Du bist geliebt und kostbar in Seinen Augen.

Seine Liebe zu Dir und mir zeigt Er uns, indem Er die Majestät des Himmels, der Gott aller Schöpfung, der Vater der Ewigkeit – Mensch wurde, sich zu Nichts machte, zu weniger als Nichts. Verfluchen ließ Er sich, durch Worte und durch Seine Kreuzigung. Zum Sündenbock wurde Er, zum Lamm, das unsere Sünden hinaus- und hinweggetragen hat und durch dessen Blut wir gereinigt und geheiligt sind. Johannes der Täufer kannte die Bedeutung und Zukunft eines Opferlamms. Über Johannes heißt es in Johannes 1:36:

Und indem er auf Jesus blickte, der vorüberging,
sprach er: Siehe, das Lamm Gottes!

Herrlich hat Hedwig von Redern Jesus, das Lamm Gottes in einem Lied besungen:

1) O du Lamm Gottes, das da getragen
all meiner Sünde Schuld, Fluch und Macht,
für mich ans Kreuzholz warst du geschlagen,
für mich hast alles du dort vollbracht!
Nun hat die Erde nichts mehr an mir.
Teuer erworben folge ich dir;
du bist mein Friede, du bist mein Leben,
dich, meine Leuchte in dunkler Nacht
fand ich am Kreuz.

2) O du Lamm Gottes nimm meine Hände
nimm sie in deine halte sie fest,
führe und trage mich bis zum Ende
wenn mich die eigne Kraft hier verlässt!
In allem Kreuze in allem Krieg,
sei meine Stärke, bleibe mein Sieg.
Still will ich ruhen, still will ich rasten
in dem, was du, Herr, für mich vollbracht;
du bist mein Trost!

3) O du Lamm Gottes, Quelle der Gnaden,
Wunder der Liebe wirket dein Blut
Wer da mühselig, wer da beladen
der hat es bei dir köstlich und gut.
Dich will ich preisen, dir tönt mein Dank,
Lamm, das das Leben für mich errang!
Siegesfroh klingt es durch aller Leiden
brausende Flut und sengende Glut:
„Ich komme bald!"

Montag, 15. August 2022

ALLES in JESUS!

Über Jesus heißt es in Kolosser 2:9:

Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig;

 In Epheser 1:3 lehrt Paulus

Gepriesen sei der Gott und Vater
unseres Herrn Jesus Christus,
der uns gesegnet hat mit jedem geistlichen Segen
in den himmlischen Regionen in Christus.

Wer zu Jesus gehört hat tatsächlich alles, was er braucht. Verstehen kann das nur jemand, der tatsächlich mit Jesus unterwegs ist, denn auch viele Christen leiden Schmerzen, Hunger, Durst, sind arm, verfolgt oder verachtet.

Allerdings stellt sich die Frage: Warum sind Christen bereit zu leiden, wenn sie durch Absage an ihren Glauben Erleichterung oder gar Ruhm erlangen könnten? Die Antwort ist, dass Christen in Jesus reich beschenkt sind mit Segen. Dieser ewige Segen ist so groß, dass es sich dafür lohnt, zeitliche Vorteile aufzugeben.

Immerhin wohnt in Jesus die ganze Fülle Gottes. Wer mit Jesus unterwegs ist, ist mit Gott unterwegs. Nur ist dieser permanente Zugang zu Gott und der Reichtum Seines Segens vielen gar nicht bewusst. Ihnen geht es wie der Familie, die vor 100 Jahren aus ihrer Armut in Deutschland nach Amerika ausreisen wollte. Peter Kreeft erzählt:

Sie hatten hart gespart, um Tickets zu kaufen für eine Überfahrt nach Amerika. Dort wollten  sie ein neues Leben beginnen. Kaum war das Schiff auf See, rationierten sie Käse und Brot, das sie für die Reise mitgenommen hatten.

Aber nach drei Tagen beschwerte sich der Junge bei seinem Vater: „Ich hasse Käsesandwiches. Wenn ich nichts anderes esse, bevor wir nach Amerika kommen, werde ich sterben. Der Vater hatte Mitleid, gab dem Jungen den letzten Groschen und sagte, er solle in die Schiffsküche gehen und sich ein Eis kaufen.

Lange Zeit später kam der Junge mit einem breiten Lächeln zurück, und sein Vater fragte besorgt: "Wo warst du?" "In der Schiffsküche,“ kam die Antwort. „Da hab ich drei Eis und ein Steak zum Abendessen gegessen!"

"Das alles für einen Groschen?" fragte der Vater. „Oh nein,“ meinte der Sohn. „Das Essen ist umsonst. Es kommt mit dem Ticket."

Lasst uns den wahren Reichtum des Lebens nicht woanders suchen! Wahre Erfüllung finden wir nur in Ihm – in der Fülle in Jesus!