„Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird!“ (Hebräer 12,14 )

Dienstag, 19. Juli 2022

Namen, Titel und Eigenschaften Gottes - H


Die auch heute wieder unvollständige Liste von Bibelstellen soll ohne viele Kommentare stehen. Alle diese Eigenschaften und Titel Jesu beziehen sich auf nur einen Buchstaben im (deutschen) Alphabet. Lass Gottes Wort auf Dich wirken. Nimm Dir einen oder zwei Verse, denke über die Eigenschaft, die Anrede Gottes nach. Was bedeutet das für Dein Leben? Gebrauche Gottes Wort, um anzubeten wie und wer Er ist.

Hebräer 13:6:
So können wir nun zuversichtlich sagen: »Der Herr ist mein Helfer, und deshalb fürchte ich mich nicht vor dem, was ein Mensch mir antun könnte.«

Matthäus 7:21:
Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr*! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.
       * Herr = Kyrios = übernatürlicher Meister über alles (Titel für Gott)

Jesaja 57:15:
Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der ewig wohnt und dessen Name »Der Heilige« ist: In der Höhe und im Heiligtum wohne ich und bei dem, der zerschlagenen und gedemütigten Geistes ist, damit ich den Geist der Gedemütigten belebe und das Herz der Zerschlagenen erquicke.

Hebräer 2:17 + 7:26:
Daher musste er in jeder Hinsicht den Brüdern ähnlich werden, damit er ein barmherziger und treuer Hoherpriester würde in dem, was Gott betrifft, um die Sünden des Volkes zu sühnen. (…) Denn ein solcher Hoherpriester tat uns not, der heilig, unschuldig, unbefleckt, von den Sündern abgesondert und höher als die Himmel ist,

Psalm 18:3:
Der Herr* ist mein Fels, meine Burg und mein Retter; mein Gott ist mein Fels, in dem ich mich berge, mein Schild und das Horn** meines Heils, meine sichere Festung.
    * Jahwe, der zuverlässige Bundesgott Israels
     ** Horn: im AT ein Sinnbild von Macht und Stärke

Psalm 18:4:
Den Herrn, den Hochgelobten, rief ich an — und ich wurde von meinen Feinden errettet!

Psalm 47:3:
Denn der Herr, der Höchste, ist zu fürchten, ein großer König über die ganze Erde.

Offenbarung 4:8:
Und jedes einzelne von den vier lebendigen Wesen hatte sechs Flügel; ringsherum und inwendig waren sie voller Augen, und unaufhörlich rufen sie bei Tag und bei Nacht: Heilig, heilig, heilig ist der Herr, Gott der Allmächtige, der war und der ist und der kommt!

Psalm 89:19:
Denn der Herr ist unser Schild, ja, der Heilige Israels ist unser König.

Psalm 31:3(Elb):
Neige zu mir dein Ohr, eilends rette mich! Werde mir zum Fels der Zuflucht, zum Haus von Burgen, mich zu retten!

Philipper 3:20(LÜ):
Wir aber sind Bürger im Himmel; woher wir auch erwarten den Heiland, den Herrn Jesus Christus,

Psalm 24:10:
Wer ist denn dieser König der Herrlichkeit? Der Herr der Heerscharen, er ist der König der Herrlichkeit! (Sela.)

Jesaja 42:13:
Der Herr wird ausziehen wie ein Held, wie ein Kriegsmann den Eifer anfachen; er wird einen Schlachtruf, ja, ein Kriegsgeschrei erheben; er wird sich gegen seine Feinde als Held erweisen.

Galatter 2:20:
Ich bin mit Christus gekreuzigt; und nun lebe ich, aber nicht mehr ich selbst, sondern Christus lebt in mir. Was ich aber jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.

1. Timotheus 1:1:
Paulus, Apostel Jesu Christi nach dem Befehl Gottes, unseres Retters, und des Herrn Jesus Christus, der unsere Hoffnung ist.

AMEN!

Montag, 18. Juli 2022

Letztes Mal vor der Sommerpause: HEUTE:

Männerabend @ CCFG
(Andacht / Anbetung / Abendessen)
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen

BEGINN: 19:30 Uhr
Herzlich Willkommen!

Gleichst Du Werner?

Wer sagt, dass er in ihm bleibe,
ist schuldig,
selbst auch so zu wandeln,
wie er gewandelt ist.
(1 Johannes 2:6)

Gestern ging es in unserem Gottesdienst um die beiden Verordnungen, die Jesus Seiner Gemeinde hinterlassen hat: Taufe und Abendmahl. In dem Zusammenhang wurde auch Werner erwähnt. Allerdings findet sich seine Einstellung in weit mehr als den beiden Verordnungen der Taufe und des Abendmahls. Wer ist Werner? Ich hoffe, DU bist es nicht!

Bist Du eigentlich ein Anhänger des christlichen Glaubens?“ wird Werner von seinem Freund gefragt. Und Werner antwortet prompt: „Selbstverständlich! Selbstverständlich bin ich Anhänger des christlichen Glaubens.

 „Oh, das ist ja schön!“ erwidert sein Freund. „Dann gehörst Du doch sicher auch zu einer Gemeinde?"

„Wie? was meinst Du? Zu einer Gemeinde?“ kommt Werners Antwort. „Nein, zu einer Gemeinde gehöre ich nicht! Warum auch? Das ist völlig unnötig. Der sterbende Schächer am Kreuz war auch nicht Mitglied einer Gemeinde, und der kam auch in den Himmel."

Ach so ist das!“ entgegnet der Freund. „Aber getauft bist Du doch schon, oder? Du kennst doch den Missionsbefehl Jesu: ‚Geht hin, macht zu Jüngern und tauft sie …‘“

Getauft?“ – kommt die Antwort. „Nein, ich bin nicht getauft! Das ist nur eine weitere unnötige Zeremonie! Ich bin so sicher wie der sterbende Schächer am Kreuz! Der wurde auch nie getauft.

Ach so ist das! Na, aber wenn Du weder zu einer Gemeinde gehörst, noch Dich taufen lässt, wirst Du sicher irgendetwas anderes tun, um Deinen Glauben zu bezeugen. Du wirst doch sicher etwas spenden von dem, was Du hast, einen Dienst tun oder die Sache des Herrn auf irgendeine Weise unterstützen, oder?

Nein, wieso?“ antwortet Werner „Ich tue nichts von alledem. Der sterbende Schächer am Kreuz …

Moment mal, Werner,“ fällt ihm nun der andere ins Wort, „bevor du weiter redest, lass mich bemerken, dass Du mit dem sterbenden Schächer am Kreuz ziemlich vertraut zu sein scheinst. Du scheinst viel Trost aus dessen Karriere zu ziehen. Aber es gibt einen wichtigen Unterschied zwischen Dir und ihm. Er war ein sterbender Dieb – du bist ein lebender.

Wir schmunzeln. Vielleicht, weil wir uns gar nicht in Werner erkennen. Und doch sind auch wir im geistlichen Leben oft nicht zu Schritten bereit, die zwar zu unserm Heil – zu unsrer Errettung – nicht notwendig sind, die der Herr aber doch als Schritte in unserer Nachfolge sehen möchte.

In Werners Leben bezog sich das auf verbindliches Gemeindeleben, Taufe, Geben, Dienen oder sein Zeugnis für Jesus. Man könnte sicher anderes hinzunehmen, das in der Nachfolge jedes Christen einen festen Platz haben sollte: das Gebet, das Wort Gottes, Werke der Nächstenliebe usw.  All solches nicht etwa als Gesetz oder Mittel zum Heil – aber als logischer Schritt in der Nachfolge Jesu.

Wir wollen uns nicht mit dem Schächer am Kreuz vergleichen, dem viele Schritte der praktischen Nachfolge gar nicht mehr möglich waren. Er konnte Jesus nicht mehr danken, indem er Ihm diente, selbst, wenn er es gewollt hätte. Er konnte Jesus nicht mehr durch seine Gaben oder sein Zeugnis ehren, selbst, wenn er es gewollt hätte. Er konnte nicht mehr durch seine Taufe bezeugen, was Jesus Großes in ihm getan hatte, selbst wenn er es sich vielleicht gewünscht hätte.

All das können wir tun. All die guten Wege, die Gottes Wort uns aufzeigt, die können wir gehen. All die guten Werke, die Er uns aufträgt, die können wir tun – und können Ihm dadurch „Danke!“ sagen und Ihm Ehre bringen vor der sichtbaren und unsichtbaren Welt.

Sei nicht wie Werner! Sei ein Jünger Jesu, der seinem Herrn kompromisslos folgt – und Ihm dadurch Ehre und Freude bereitet!

Wer nun Gutes zu tun weiß
und es nicht tut,
für den ist es Sünde.
´(Jakobus 4:17)

Der Herr segne Deine Woche!

Sonntag, 17. Juli 2022

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat!

 Predigtthema:
"Gottes Verordnungen in Taufe und Abendmahl

Bibeltext (unter anderem):
Matthäus 28:19+20a und Lukas 22:14-20

19 Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
20a und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.
(...)
14 Und als die Stunde kam, setzte er sich nieder und die Apostel mit ihm.
15 Und er sprach zu ihnen: Mich hat herzlich verlangt, dies Passalamm mit euch zu essen, ehe ich leide.
16 Denn ich sage euch, dass ich es nicht mehr essen werde, bis es erfüllt wird im Reich Gottes.
17 Und er nahm den Kelch, dankte und sprach: Nehmt ihn und teilt ihn unter euch;
18 denn ich sage euch: Ich werde von nun an nicht trinken von dem Gewächs des Weinstocks, bis das Reich Gottes kommt.
19 Und er nahm das Brot, dankte und brach's und gab's ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis.
20 Desgleichen auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, das für euch vergossen wird!

Anbetung - Gottes Wort
Abendmahl - Gebet - Gemeinschaft
Einladung zu gemeinsamen Mittagessen!

Beginn: 10:30 Uhr   
 
Herzlich willkommen! Wir freuen uns auf Dich!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen-Zentrum

"Wer nur äußerlich 
an der durch Wort, Taufe und Abendmahl 
 geschehenden Verkündigung von Jesus teilnimmt, 
hat nicht davon - 
höchstens, 
dass er sich nicht entschuldigen kann, 
wenn er einmal vor Christus als seinem Richter steht.
(Erich Schnepel)

Samstag, 16. Juli 2022

Jesus – Kreuz – Abendmahl – und Du

Es gibt ein berühmtes Gemälde von Rembrandt mit den drei Kreuzen. Bei einem Blick aufs Bild entdeckt man zuerst das Kreuz in der Mitte, das Kreuz, an dem Jesus starb. Dann sieht man die Menge, die sich um den Fuß dieses Kreuzes versammelt hat. Die einen wenden sich dem Kreuz zu, andere wenden sich anscheinend ab. Man erkennt Menschen, die an dem schrecklichen Verbrechen der Kreuzigung des Sohnes Gottes beteiligt waren.

Rembrandt, CC0, via Wikimedia Commons
Am Rand des Gemäldes – so einige Kunstkritiker – befindet sich eine weitere Figur, fast im Schatten verborgen. Man vermutet, dies sei eine Darstellung von Rembrandt selbst, der erkannte, dass er durch seine Sünden dazu beigetragen hat, Jesus ans Kreuz zu nageln.

Es ist möglich, dass die Fachleute Recht haben. Rembrandt galt als streitsüchtig und schwer belehrbar. Mindestens 25 Prozesse soll er geführt haben. Sein Leben war nicht immer einfach und er konnte offenbar nicht mit Geld umgehen. Obwohl er international berühmt war, starb er in Armut. Allerdings malte er viele biblische Motive. Eins seiner letzten Werke ist das Bild

„Die Rückkehr des verlorenen Sohnes“. Kann es sein, dass er tatsächlich im Schatten des Kreuzes Vergebung und ewiges Leben angenommen und empfangen hat?

Das Kreuz Jesu hat tatsächlich eine gewaltige Bedeutung. Es wird – dem Gläubigen – bereits im Alten Testament als Segensholz offenbart. In 5 Mose 21:23 offenbart Gott:

Denn von Gott verflucht ist derjenige, der ans Holz gehängt wurde,

Und Paulus greift diese Offenbarung auf und zitiert das Alte Testament in Galater 3:13 mit den Worten:

Christus hat uns losgekauft von dem Fluch des Gesetzes, indem er ein Fluch wurde um unsertwillen denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der am Holz hängt«,

Der Fluch über die Sünde, der am Kreuz auf Jesus gelegt wurde, brachte uns Freiheit und Segen. Erfahren wird das allerdings nur der, der sich im Vertrauen auf Gottes Zusage Jesus anvertraut. Hast Du diesen Vertrauensschritt zu Jesus getan, dann liegt der Fluch der Sünde, des Todes und der Gottesferne nicht mehr auf Dir, sondern wurde auf Jesus gelegt, der ihn aus Liebe zu Dir getragen hat.

Das Abendmahl erinnert uns an genau diese Tatsache: Jesus hat Seinen Leib für uns ans Kreuz schlagen lassen. Wenn wir das Brot essen, bezeugen wir: Das glauben wir! Wie wir das Brot aufnehmen, so haben wir Jesus aufgenommen. Wie das Brot Teil von uns wird, so ist Jesu Sieg am Kreuz Teil unseres Lebens geworden. Ähnlich Wein oder Saft: Wie wir das Gewächs des Weinstocks empfangen und aufnehmen, haben wir Vergebung durch Jesu Blut empfangen. Wein / Saft erinnert uns an die Kraft des Blutes Jesu, das uns reinwäscht von aller Sünde. Ein herrliches Gedächtnismahl, das der Herr allen, die zu Ihm gehören, geschenkt hat.

In unserem Gottesdienst morgen werden wir darüber nachdenken und es als Nachfolger Jesu gemeinsam in Erinnerung an Jesu Werk am Kreuz feiern. Dazu laden wir herzlich ein!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5
57290 Neunkirchen
Beginn 10:30 Uhr
 
Herzlich Willkommen!